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DIEMELSEE. Ein Feuer in einem Einfamilienhaus in Heringhausen war Anlass für einen Brandeinsatz der Diemleseer Feuerwehren - der gute Ausbildungsstand, eine zügig aufgebaute Wasserversorgung und funktionierende Rauchwarnmelder hatten Schlimmeres verhindert. 

Nach ersten Erkenntnissen am Einsatzort in der Kirchstraße war am Freitagabend ein Feuer im Obergeschoss des Einfamilienhauses ausgebrochen. Um 19.57 Uhr ertönte die Sirene in Heringhausen. Einsatzkräfte aus Heringhausen und der umliegenden Feuerwehren aus Giebringhausen, Adorf und Stormbruch wurden über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg zu einem Brandeinsatz der Kategorie 2 alarmiert.  Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer und seine Stellvertreter Torsten Behle und Uwe Becker ließen über die Hydranten in der Seestraße und der Kirchstraße eine Löschwasserversorgung aufbauen sowie die Straßen im Bereich der Einsatzstelle sperren.

Ein Trupp unter Atemschutz drang in das verrauchte Gebäude ein. Das im Haus lebende Ehepaar und zwei Enkelkinder befand sich zu diesem Zeitpunkt schon vor dem Anwesen in Sicherheit. Rauchgasmelder hatten einen hausinternen Alarm ausgelöst, sodass sich die vier Personen in Sicherheit bringen konnten. Mittlerweile scheint die Ursache des Brandes festzustehen, die Polizei geht von einem technischen Defekt im Deckenbereich aus.

Nachdem die Löschmaßnahmen abgeschlossen waren, wurde mit der Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht und das Haus mit einem Hochdrucklüfter von Qualm und Rauch befreit.  Wegen der Einsatztätigkeiten mussten die Seestraße und die Kirchstraße für den Verkehr gesperrt werden. Über 50 Einsatzkräfte, darunter ein Rettungsteam und eine Streifenwagenbesatzung aus Korbach waren beteiligt.

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Donnerstag, 11 Juli 2019 15:36

Polizei: Hoher Sachschaden in Müllsortieranlage

DIEMELSEE-FLECHTDORF. Am Mittwochmorgen gegen 3.50 Uhr brach in der Mülldeponie in Flechtdorf ein Feuer aus, das sich zu einem Großbrand in der etwa 80 mal 40 Meter großen Lagerhalle entwickelt hatte.

Nachdem die Löscharbeiten der Feuerwehren beendet waren, konnten die Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach am Mittwochnachmittag und am Donnerstagmorgen die Brandstelle untersuchen. Danach kamen sie zu dem Ergebnis, dass eine vorsätzliche Brandstiftung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen ist.

Die genaue Brandursache steht noch nicht fest, weitere Untersuchungen folgen. Den Schaden schätzt die Polizei auf mehrere hunderttausend Euro. (ots/r)

Link: Müllentsorgungsanlage Flechtdorf steht in Vollbrand (10.07.2019, mit Fotostrecke)

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Publiziert in Polizei

DIEMELSEE-RHENEGGE. Ein Schornsteinbrand in der Knappstraße rief am heutigen Mittwoch die Wehren aus Rhenegge und Adorf auf dem Plan - später wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Schweinsbühl, Flechtdorf und Bad Arolsen nachalarmiert um ein Übergreifen der Flammen auf die Dachkonstruktion des Einfamilienhauses zu verhindern.

Wie Einsatzleiter Torsten Behle auf Nachfrage mitteilte, wurde die Wehren aus Adorf und Rhenegge gegen 7.45 Uhr mit dem Stichwort  "F2, Schornsteinbrand in Rhenegge" alarmiert. Was zunächst nach einem routinemäßigen Einsatz aussah, entpuppte sich im Laufe der nächsten Stunden zu einer brenzligen Situation.

Nach ersten Erkenntnissen hatte sich Glanzruß im unteren Teil des Schornsteins entzündet und eine enorme Rauchentwicklung ausgelöst. Besorgt über die Qualmentwicklung wurde vom Hauseigentümer die Notrufnummer 112 gewählt und die Holzheizung inaktiv gestellt. Bei Eintreffen der Wehren entschied Torsten Behle, den Kamin kontrolliert ausbrennen zu lassen. Dazu sollte es aber zunächst nicht kommen, da der Glanzruß im unteren Bereich aufgequollen war und somit kein Durchzug mehr möglich war. 

Bezirksschornsteinfeger Volker Nawroth brachte Kaminkehrerwerkzeug mit, um mittels Schlagkugel den Schornstein zu öffnen. Als dies gelungen war, trat unvermittelt eine so starke Hitzeentwicklung auf, dass am oberen Rand des Daches die Holzkonstruktion zu qualmen anfing. Torsten Behle entschied sich daher, die Drehleiter aus Bad Arolsen anzufordern und die Dachziegeln abzudecken, um eventuell mit einem Löschangriff austretende Flammen bekämpfen zu können. Während der gesamten Einsatzdauer wurde mit einem Lüfter das Haus vom Qualm befreit.

Um 14.15 Uhr konnte der Einsatzleiter Entwarnung geben. Ein Trupp wird bis zum Abend die Einsatzstelle bewachen - die Messungen mit der Wärmebildkamera dauern an. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Zahlen vor. Einsatzleiter Torsten Behle bedankt sich bei den Anwohnern, die mit Getränken und Verpflegung den Einsatz der Feuerwehrleute unterstützt haben.  (112-magazin)

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DIEMELSEE. Schwere Verletzungen hat ein Jagdpächter am Samstag in einem Adorfer Revier davongetragen - ein Hochsitz sollte umgesägt werden, leider fiel die Ansitzeinrichtung in Richtung des 61-Jährigen und traf den Mann an Kopf und Nacken.

Obwohl alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden, um einen instabilen Hochsitz sicher auf die Erde zu bekommen, hatte das hölzerne Monstrum einen eigenen Weg eingeschlagen. Nach Angaben von drei Mitjägern, hatte man sich mit dem Jagdpächter in einem Wiesental nördlich der Kappensteiner Mühle getroffen, um eine Jagdeinrichtung umzulegen. Mit einer Motorsäge sägte einer der Arbeiter die Ständer ab, leider verfing sich die Kanzel in der Fichtenkrone und war entgegen der geplanten Fallrichtung zu Boden gestürzt. Dabei schlug des Fenster der Ansitzeinrichtung auf Kopf und Nacken des 61-Jährigen nieder. Eine stark blutende Wunde am Kopf musste umgehend behandelt werden.

Während einer der Helfer den Verletzten erstversorgte, informierte ein weiterer Jäger über sein Handy die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, der Dritte im Bunde lief zur Aartalstraße und wies die ankommenden Retter, die Freiwillige Feuerwehr Diemelsee sowie Beamte der Polizeistation Korbach, ein. In Absprache mit der Polizei wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr auf der Aartalstraße positioniert, die den Verkehr wechselseitig regelten. Einsatzleiter Torsten Behle nahm sofort Verbindung zur Leitstelle auf, die um 13.52 Uhr den Rettungshubschrauber Christoph 7 zur Landesstraße 3076 beorderte. Der eintreffende Notarzt versorgte den Verletzten, Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützen den Rettungsdienst und halfen, den Jagdpächter mit einer Schleifkorbtrage zum RTW zu bringen.

Im Nachgang begleitete der Notarzt den Verletzen im RTW von der Einsatzstelle nach Korbach ins Krankenhaus. Dort wurde der Notarzt vom Rettungshubschrauber wieder aufgenommen und nach Kassel geflogen. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der 61-jährige Revierinhaber zwar schwere, nicht aber lebensgefährliche Verletzungen. Um 14.42 Uhr hob Christoph 7 in Richtung Korbach ab, die Straße zwischen Adorf und Flechtdorf konnte um 14.50 Uhr für den Verkehr freigegeben werden. 

Insgesamt waren mehr als 23 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Adorf am Einsatzgeschehen beteiligt. Auch Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer war vor Ort um sich ein Bild von der Lage zu machen.  (112-magazin)

Link: Einsatzstandort Freiwillige Feuerwehr Adorf am 22.06.2019

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Donnerstag, 21 März 2019 10:20

Gasalarm: Wehren rücken aus

DIEMELSEE-HERINGHAUSEN. Ein Defekt an einer mit Flüssiggas betriebenen Heizungsanlage rief am Dienstag die Feuerwehr und den heimischen Energieversorger auf den Plan.

Alarmiert wurden die Wehren am 19. März um 11.04 Uhr mit dem Einsatzstichwort „H Gas 1 Gasgeruch in Wohnhaus" in Heringhausen. Daraufhin rückten die Wehren aus Heringhausen und Adorf in die Straße "Auf dem Knochen" aus. Die Bewohner des betroffenen Hauses selbst, hatten um 11 Uhr den Notruf abgesetzt, weil es im Haus plötzlich nach faulen Eiern roch und die Bewohner einen Gasaustritt vermuteten.

Mitarbeiter der Leitstelle wiesen die Bewohner an, das Haus zu verlassen. Mit 18 Einsatzkräften, unter der Leitung von Torsten Behle, rückten die Ehrenamtlichen an und sperrten umgehend den Gefahrenbereich ab, trennten die Gaszufuhr vom Gastank zum Gebäude und nahmen Messungen unter Atemschutz im Gebäude vor.

Parallel zur Feuerwehr wurde auch der Energieversorger EWF von der Leitstelle informiert und traf ebenso, wie der Bezirksschornsteinfeger kurze Zeit später an der Einsatzstelle ein. Im Anschluss an die Messarbeiten belüftete die Feuerwehr das Gebäude und übergab die Einsatzstelle an die Bewohner. Nach rund 90 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Link: Freiwillige Feuerwehr Diemelsee

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DIEMELSEE-ADORF. Eine etwa 100 Meter lange Benzinspur führte am Samstagvormittag zu einem Einsatz der Adorfer Wehr - 14 Ehrenamtliche streuten Bindemittel auf die Ölspur, regelten den Verkehr und nahmen das kontaminierte Streugut wieder auf, um es zu entsorgen.

Wahrscheinlich war ein technischer Defekt dafür verantwortlich, dass ein Renault vom Kreuzungsbereich der Flechtdorfer Straße über die Rhenegger Straße bis zum Parkplatz des Neukauf-Marktes Dieselkraftstoff verloren hatte.

Alarmiert wurden die Freiwilligen um 10.25 Uhr. Einsatzleiter Torsten Behle konnte die Verursacherin schnell ermitteln und die Fahrzeugführerin ansprechen. Diese hatte ihren im Hochsauerlandkreis zugelassenen Pkw auf dem Parkplatz abgestellt und wollte gerade einkaufen gehen.

Während eine Einsatzgruppe den Auftrag erhielt die Straße zu säubern und den Verkehr zu regeln, waren versierte Feuerwehrleute damit beschäftigt an dem grauen Ranault VelSatis die Kraftstoffzufuhr zu regulieren, um ein weiteres Austreten von Kraftstoff zu verhindern. 

Nach etwa 50 Minuten war der Einsatz beendet. (112-magazin)

Link: Ölspur endet auf Neukauf-Parkplatz

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