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BAD WILDUNGEN. Seit Freitag sucht die Polizei nach einem Einmietbetrüger in Bad Wildungen. Nicht dieser Täter, sondern ein "Kollege" des Mannes ist nun der Wildunger Polizei ins Netz gegangen.

Dem 23-jährigen wohnsitzlosen Mann mit Wurzeln in Nordrhein-Westfalen werden mindestens sieben Einmietbetrügereien seit dem 1. Oktober vorgeworfen. Die Tatorte liegen in Kassel, Fritzlar-Ungedanken, Bad Wildungen und Nürnberg.

Die Polizei auf die Spur des Betrügers führte die aufmerksame Geschäftsführerin eines Hotels in der Langemarckstraße. Sie hatte Verdacht geschöpft, weil der "Gast" das Begleichen seiner Rechnung sowie enorm hohe Telefonkosten immer wieder hinauszögerte und angab, dass sein Vater die Rechnung zahlen werde. Er gab sogar die vermeintliche Telefonnummer des Vaters an, bei der die Geschäftsführerin auch anrief.

Am Telefon als der eigene Vater ausgegeben
Bei dieser Telefonnummer handelte es sich aber nicht um die Nummer des Vaters, sondern es war seine eigene Telefonnummer und er täuschte im Namen seines Vaters Zahlungsbereitschaft vor. Da er aber bemerkte, dass die Geschäftsführerin misstrauisch geworden war, verließ er am Freitagnachmittag fluchtartig das Hotel und ließ dabei seine Tasche zurück. Dies alles hinderte den 23-Jährigen aber nicht daran, noch am selben Tag in Bad Wildungen erneut ein Zimmer für mehrere Tage in einem Hotel in der Brunnenallee anzumieten Dazu nutzte er einen falschen Namen.

Resolute Frau hält Betrüger bis zum Eintreffen der Polizei fest
Am frühen Samstagmorgen beging er um 5.15 Uhr dann den Fehler, seine zurückgelassene Tasche aus dem Hotel in der Langemarckstraße holen zu wollen. Da er noch im Besitz des Hotelschlüssels war, verschaffte er sich Zugang. Er hatte aber nicht mit der resoluten Geschäftsführerin gerechnet, die den Betrüger in "seinem" Zimmer stellte und bis zum Eintreffen der Polizei festhielt. Der Betrüger ist bei der Polizei kein Unbekannter, deshalb wurde er auch auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Kassel dem Haftrichter vorgeführt, der dann auch einen Haftbefehl gegen den Wohnsitzlosen erließ.

Die Polizei ist auf der Suche nach weiteren Geschädigten, denn der 23-Jährige hatte Hotelschlüssel bei sich, die bislang noch nicht zugeordnet werden konnten. Ein Schlüssel mit dem Aufdruck "19" gehört zu einem Hotel Keiml (eventuell in Nürnberg). Ein anderer Schlüssel verfügt über einen hoteltypischen Anhänger mit dem Aufdruck "13".

Hinweise erbittet die Polizeistation in Bad Wildungen, die unter der Rufnummer 05621/7090-0 zu erreichen ist.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 14 November 2014 15:18

Betrüger mit steifem Hals prellt Pensionswirtin

BAD WILDUNGEN. Ein unbekannter Mann mit einem steifen Hals hat eine Pensionswirtin in der Badestadt geprellt: Nach mehreren Übernachtungen machte sich der Betrüger aus dem Staub, ohne die Rechnung zu begleichen.

Der Einmietbetrüger buchte sich Anfang November, vermutlich unter Angabe falscher Personalien, in Bad Wildungen in eine Pension ein. Als er sechs Tage später heimlich und unerkannt die Herberge verließ, ohne die Rechnung zu begleichen, war klar, dass die Betreiberin der Beherbergungsstätte einem Betrüger aufgesessen war. "Es nicht auszuschließen, dass der Betrüger noch weiterhin im Landkreis unterwegs ist", sagte am Freitag Polizeisprecherin Michaela Urban und mahnte Pensionsbetreiber zur Vorsicht.

Der Mann ist etwa 1,65 Meter groß, Ende 50, hat lichtes graues Haar und einen leichten Bauchansatz. Er war bekleidet mit einer hellgrünen Strickjacke, einer bräunlichen Hose und braunen Sportschuhen. Auffällig ist sein steifer Hals. Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen, aber auch nach weiteren Geschädigten. Möglicherweise ist der Mann auch schon in anderen Hotels oder Pensionen gewesen. Zeugen, die Angaben zu der Person oder ähnlichen Vorfällen machen können, wenden sich an die Polizeistation in Bad Wildungen. Die Telefonnummer lautet 05621/7090-0.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 06 November 2014 15:06

Erst Hotel geprellt, dann Polizisten beleidigt

MARSBERG. Einen Einmietbetrug hat ein junges Paar in Marsberg begangen: Erst mieteten sich die beiden jungen Leute am Dienstagabend in einem Hotel in der Dr.-Rentzing-Straße ein, dann war das Paar am nächsten Morgen verschwunden - allerdings ohne den Übernachtungspreis zu bezahlen. Weil das Duo nicht zum Frühstück gekommen war, schaute die Hotelbesitzerin nach - da waren die beiden jungen Leute bereits getürmt, wie die Polizei im Hochsauerlandkreis berichtete.

Damit ist die Geschichte jedoch noch nicht zu Ende: Gegen 10 Uhr wurde die Polizei in Marsberg über einen schlafenden Mann auf dem Bahnhofsgelände informiert. Daraufhin fuhren zwei Beamte zum Bahnhof. Nachdem sie den Schlafenden geweckt hatten, wurden die Polizisten von dem Mann aber sofort übelst beleidigt. Weil er sich nicht ausweisen konnte, nahmen ihn die Ordnungshüter zur Wache mit. Als dort seine Personalien festgestellt wurden, wurde klar, dass es sich um den Mann handelt, der zuvor ohne zu bezahlen das Hotel in Marsberg verlassen hatte.

Die Kripo ermittelt nun gegen den 27-Jährigen aus Münster nun wegen Einmietbetrugs und Beleidigung. Was inzwischen aus der Begleitung des Mannes geworden ist, geht aus der Polizemeldung von Donnerstag nicht hervor.

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Publiziert in HSK Polizei
Montag, 01 August 2011 18:28

Einmietbetrüger in Twiste

Twiste. Drei Tage lang haben sich sechs Personen in einer Twister Pension eingemietet. Am Montagmorgen verschwanden sie. Am Samstagnachmittag hatten sich die als südländisch beschriebenen Personen in eine Pension in der Hauptstraße eingemietet. Im Morgengrauen machten sie sich von den Socken, ohne ihre Rechnung zu begleichen. Die Betrüger sind Angaben der Polizei zufolge in einem goldmetallicfarbenen Renault Clio unterwegs, an dem die Länderkennung "GB" für Großbritannien angebracht sein könnte.

Bei den Betrügern handelt es sich um vier Erwachsene und zwei Kinder im Alter von etwa drei und neun Jahren. Das ältere Kind war ein Mädchen mit schwarzem Lockenkopf. Auch das jüngere Kind trug schwarze Locken, zum
Geschlecht gibt es keine Angaben. Von den Erwachsenen - vermutlich die Eltern - liegen nur zwei Beschreibungen vor. Der Mann ist etwa 40 bis 45
Jahre alt, 180 cm groß und schlank. Er hat hellgraue, sehr kurz geschnittene Haare. Der Mann hat einen dunklen Teint. Sonst keine Auffälligkeiten.

Die Frau wird als etwa 30 bis 33 Jahre alt beschrieben, soll 170 cm groß und schlank sein. Sie hatte kurze schwarze, leicht wellige Haare (Pagenschnitt). Ihr Teint ist noch etwas dunkler als der des Mannes. Beide sprachen fließend englisch.

Die Polizei schließt nicht aus, dass die Gruppe in anderen Orten des Landkreises in Erscheinung tritt. Die Polizei sucht deshalb weitere Zeugen. Hinweise bitte bei der Polizeistation in Korbach, Tel.: 05631-971-0; oder jeder anderen Polizeidienststelle.

Publiziert in Polizei

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