Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Ehrung

DIEMELSTADT/MESCHEDE. Acht Menschen, die im vergangenen Jahr jeweils eine außergewöhnliche Hilfeleistung im Hochsauerlandkreis erbrachten, sind von Landrat Dr. Karl Schneider geehrt worden. Zu den Geehrten zählt auch die 20-jährige Jennifer Wienroth aus Diemelstadt, die nach einem schweren Verkehrsunfall auf der B 7 keinen Moment zögerte.

Es war der Montag vor Weihnachten, als die junge Auszubildende aus Diemelstadt auf dem Weg zur Ausbildungsstelle in Marsberg morgens gegen 6 Uhr zu einer Unfallstelle hinzukam. Eine 22-Jährige war auf der Bundesstraße 7 bei Westheim von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Schwerverletzte konnte sich nicht aus eigener Kraft aus dem Auto befreien.

Jennifer Wienroth, angehende Krankenschwester und Mitglied der Feuerwehr Rhoden, hielt sofort an und eilte der Verunglückten zu Hilfe. Da die Ersthelferin die Fahrertür nicht öffnen konnte, ging sie hinüber zur Beifahrertür. In diesem Moment stieg auch schon Rauch aus dem Auto auf, der Wagen fing an zu brennen. Die engagierte Diemelstädterin befreite die Verletzte gemeinsam mit weiteren Helfern, deren Namen der Polizei leider nicht bekannt sind, aus dem Auto. Ein Lkw-Fahrer aus Holzminden löschte das brennende Fahrzeug.

Für Jennifer Wienroth sei es selbstverständlich gewesen zu helfen. Sie habe gar nicht lange darüber nachgedacht, sondern einfach nur gehandelt, wie sie im Rahmen der Ehrung am Montag im Kreishaus in Meschede erzählte. Es seien aber viele andere Verkehrsteilnehmer einfach an der Unfallstelle vorbeigefahren – auch zu dem Zeitpunkt, als die verletzte Frau noch in ihrem Auto saß.

In den übrigen Fällen, für die die weiteren Geehrten den Dank des HSK-Landrates erhielten, ging es um Diebstähle in verschiedenen Orten des Hochsauerlandkreises. Auch in diesen Fällen, so beklagten die couragierten Geehrten, hätten viele Passanten nur zugesehen.


112-magazin.de berichtete über den Unfall:
Unfallauto fängt Feuer: Ersthelfer retten Schwerverletzte (23.12.2014)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN/GEMÜNDEN. Maike Neumeier und Christine Backhauß, Mitarbeiterinnen der Waldecker Bank, haben verhindert, dass ein Rentner eine hohe Summe an Betrüger verliert. Dafür werden die Frauen am Mittwochabend mit der Kasseler Polizeimedaille ausgezeichnet. Nach einem anderen Fall wird auch Michael Hartmann aus Gemünden geehrt.

"Die Nähe zum Kunden ist hier auch ein klarer Vorteil", sagte Maike Neumeier. In der Filiale in Mengeringhausen ist der Kundenkontakt vertraulich, man kennt sich eben. Zur Vorgeschichte: Am Donnerstag, 2. Oktober, wurde ein 84-jähriger Mann aus Bad Arolsen Opfer von dreisten Trickbetrügern. In der Mittagszeit hatte der gutgläubige Rentner an seiner Haustür Besuch von zwei "Scherenschleifern", die ihre Leistungen anboten. Sie berechneten schließlich für das Schleifen von einigen Messern und Scheren die horrende Summe von 2800 Euro. Nachdem der Senior diese Summe von seinem Konto abgehoben und an die Betrüger ausgezahlt hatte, witterten die Täter weitere Geschäfte und baten den Rentner schließlich um einen "Kredit" über 14.000 Euro.

"Da wird man hellhörig"
Sie gingen dabei so geschickt vor, dass der Rentner schließlich bereit war, auch diese Summe von seinem Konto bei der Waldecker Bank abzuheben und an die Täter auszuzahlen. Am Bankschalter traf der Rentner erneut auf die beiden Bankmitarbeiterinnen vom Vortag, Maike Neumeier befragte den Rentner diskret nach dem Grund des Abhebens einer derart hohen Bargeldsumme, weil sie eine Betrugsmasche nach Art des Enkeltricks witterte. "Bei einer so hohen Summe wird man hellhörig", sagte Neumeier. Nachdem sie durch eine gezielte Befragung des Seniors konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat gewonnen hatte, verweigerte sie die Auszahlung und verständigten die Polizeistation in Bad Arolsen.

Im Zuge der polizeilichen Observation wurden am Tag darauf die beiden Betrüger in der Wohnung des Rentners vorläufig festgenommen. Es handelt sich um Mitglieder einer polizeibekannten Familie aus Frankenberg (Eder), deren Mitglieder wegen ähnlicher Fälle bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten sind.

Neumeier ist froh, dass alles so ausgegangen ist. Die Polizeimedaille hätte sie dafür nicht erwartet. Auch, wenn sie das in vielen Fällen gut findet, dass Menschen für ihr Verhalten ausgezeichnet werden. Für sie sei das selbstverständlich gewesen.

Festnahme auch nach Tankbetrug und Unfall auf Flucht
Bei der Ehrung am Mittwochabend im Kasseler Polizeipräsidium erhalten noch weitere Personen eine Auszeichnung aus den Händen von Polizeipräsident Eckhard Sauer. Ein weiterer Fall "spielte" ebenfalls in Waldeck-Frankenberg: Nach einem Tankbetrug in Gemünden im Dezember 2014 sorgte der 52-jährige Gemündener Michael Hartmann durch sein mutiges und entschlossenes Handeln dafür dass der 23 Jahre alte Tatverdächtige ohne Führerschein nach einem Unfall auf der Flucht festgenommen wurde (112-magazin.de berichtete mit Fotos, zum Artikel hier klicken). Gegen den Täter wird wegen verschiedener Vorwürfe ermittelt, unter anderem wegen Tankbetruges und unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

TWISTE. Mit seinem umsichtigen, mutigen und couragierten Eingreifen hat der Twister Bernd Wilhelmi der im März aufflammende Serie von Brandstiftungen ein Ende gesetzt: Der Auszubildende fasste den Täter in einer Scheune seiner Familie und übergab ihn der Polizei. Am Donnerstag ehrten Mitglieder der Opferorganisation "Weißer Ring" und die Gemeinde Twistetal den 19-Jährigen.

Zwei Großbrände versetzten im März die Bürger von Twiste in Angst und Schrecken. Zwei Scheunen fallen den Flammen zum Opfer, ein Pferd stirbt, mehrere Menschen werden verletzt. Schnell geht im Ort die berechtigte Furcht um, ein Feuerteufel treibt sein Unwesen. Nach den beiden Bränden in der Dunkelheit schlägt der Täter dann am helllichten Tag zu: In der Scheune von Bernd Wilhelmis Familie legt er am Montag, 24. März, Feuer. Die Flammen erfassen auf dem Dachboden leicht brennbares Material, sonst kommt es glücklicherweise aber zu keinem nennenswerten Schaden.

Bernd Wilhelmi, der an diesem Tag gerade zur Mittagspause nach Hause kommt, hört das knisternde Geräusch aus der Scheune, sieht Rauch und schaltet sofort: Er schneidet dem Brandstifter den einzigen Fluchtweg ab, fordert ihn erfolgreich zum Stehenbleiben auf und übergibt den ebenfalls 19-Jährigen der Polizei. Bei der Vernehmung räumt der junge Mann die drei Brandstiftungen ein. Er wird dem Haftrichter vorgeführt, der eine einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus anordnet.

"Es ist zwingend nötig, dass ein Feuerteufel rasch gefasst wird - bevor Menschenleben zu beklagen sind", machte am Donnerstag der hessische Vorsitzende der Opferhilfe Weißer Ring, Horst Cerny, bei der Ehrung im Twistetaler Rathaus deutlich. Dies sei bei der Twister Brandserie zum Glück schon nach kurzer Zeit gelungen. Bernd Wilhelmi habe durch Mut und Zivilcourage dafür gesorgt, dass der Ort vor Schlimmerem bewahrt wurde. "Viele können noch gar nicht ermessen, wieviel Leid dem Ort erspart wurde durch das, was Bernd Wilhelmi getan hat", sagte Cerny. "Wir könnten froh sein, wenn es viele Bernd Wilhelmis geben würde".

Der Vorsitzende überreichte dem Auszubildenden im Sitzungssaal des Rathauses eine Urkunde und ein Messer - der 19-Jährige ist Jungjäger. Bürgermeister Stefan Dittmann bezeichnete den Geehrten als Vorzeige-Twistetaler. Auch der Rathauschef lobte Zivilcourage, Weitsicht und Mut des jungen Mannes, der eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger absolviert. "Wer weiß, was noch passiert wäre", sagte Dittmann vor Wilhelmis Familienangehörigen, Feuerwehrleuten und Vertretern von Polizei und Weißem Ring. Bei seiner Laudation lobte der Bürgermeister aber auch den Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Vor allem die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr hätten Großes geleistet nach den Bränden. Es habe sich gezeigt, dass der freiwillig aufgestellte Brandschutz "alternativlos" sein, sagte Dittmann. Dies gelte es zu unterstützen - nicht nur von Seiten der Gemeinde.

Bernd Wilhelmi selbst gab sich bescheiden: "Ich bin vor allen Dingen froh, dass die Brandserie vorbei ist und die Menschen in Twiste wieder ruhig schlafen können". Erleichtert sei er aber auch darüber, dass das Anwesen seiner Eltern nicht abgebrannt sei. Das, was er an jenem 24. März getan habe, sei für ihn völlig selbstverständlich gewesen.


112-magazin.de berichtete über die drei Fälle:
Großbrand zerstört Bauernhof: Fünf Verletzte, Pferd tot (11.03.2014, mit Video u. Fotos)
Kripo: Neuer Großbrand in Twiste durch Brandstiftung (16.03.2014, mit Video u. Fotos)
Brandstiftung in Twiste: 19-Jähriger gibt Tat vor Kripo zu (24.03.14, mit Video u. Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

TWISTE. Die kalte Januarnacht hätte ein 22-Jähriger mit geistigen Behinderungen nach einem Sturz mit seinem Fahrrad wohl nicht überlebt - wäre da nicht ein aufmerksamer Twistetaler gewesen, der auf der Autofahrt zum Handballtraining eine kleine, aber wohl entscheidende Beobachtung gemacht hätte. Im Rahmen der "Danke"-Serie im Advent greift 112-magazin.de den Fall nochmals auf und dankt dem Lebensretter.

Rückblick: Mit seinem Fahrrad machte sich Jens Elsner, Mitarbeiter des Lebenshilfe-Hofgutes Rocklinghausen bei Twiste, am Nachmittag des 9. Januar auf den Weg nach Korbach. Doch weit kommt der 22-Jährige nicht: Mitten im Feld zwischen Twiste und dem Mühlhäuser Hammer stürzt der junge Mann mit geistigen Behinderungen, zieht sich eine schwere Knieverletzung zu und bleibt schließlich auf dem kalten Boden liegen. Nach Einbruch der Dunkelheit versucht der Verletzte, mit der Steckleuchte seines Fahrrads auf sich aufmerksam zu machen - er hält die Lampe hoch und leuchtet in Richtung Bundesstraße.

Hätte kalte Nacht nicht überlebt
Das sieht - mehr oder weniger aus dem Augenwinkel - der damals 25-jährige Twister Florian Sander, der an diesem Abend auf dem Weg zum Handballtraining in Berndorf ist. "Ich dachte, da wäre ein Spaziergänger mit seinem Hund und einer Taschenlampe unterwegs", sagte Sander später über seine Beobachtung, der er zunächst keine größere Bedeutung beimisst. Was der 25-jährige Feuerwehrmann nicht weiß: Als er nach Mitternacht vom Training zurück nach Twiste fährt, ist das Licht längst erloschen, weil die Batterie der Klemmleuchte leer ist. Doch der Verletzte liegt noch immer dort, inzwischen lebensgefährlich unterkühlt. Eine Suche der Lebenshilfe, die noch am Abend die Polizei hinzugezogen hatte, war bis zu diesem Zeitpunkt nicht von Erfolg gekrönt. Gegen 0.45 Uhr fordert die Polizei schließlich über die Leitstelle mehrere Feuerwehren zur großflächigen Suche nach dem Vermissten an.

Nachts "fiel bei mir der Groschen"
Als Florian Sander und die etwa 50 anderen Feuerwehrleute kurz nach der Alarmierung am Hofgut eintreffen und von der Polizei die Situation erklärt bekommen, "fiel bei mir der Groschen". Sofort seien er und seine Kameraden Felix Köppelmann und Pascal Meus mit einem Einsatzfahrzeug zu dem Gebiet gefahren, in dem am Abend das Licht zu sehen war. Nach kurzer Suche mit einem starken Strahler fanden die drei Brandschützer den Verletzten am Boden liegend vor. "Ich habe noch nie jemanden so stark zittern sehen", erinnert sich Sander an den Moment. Sofort forderten die Feuerwehrleute einen Rettungswagen und den Notarzt an. Dieser attestiert später: "Er hätte die Nacht nicht überlebt".

"Ein Beispiel nehmen"
Die Lebenshilfe und auch Polizeichef Hubertus Hannappel danken später dem Lebensretter für sein Handeln. Während es von der Polizei ein Dankesschreiben mit Worten der Anerkennung für das vorbildliche Verhalten gibt, ernennt die Lebenshilfe den Feuerwehrmann Florian Sander zum Ehrenmitglied. Für die Redaktion von 112-magazin.de, die über den Einsatz selbst und die Ehrung berichtete, "ist dieser Fall ein Musterbeispiel dafür, wie eine kleine Beobachtung Großes bewirken kann", sagt Redakteur Sascha Pfannstiel - und schlussfolgert: "Wer aufmerksam durchs Leben geht, kann Leben retten". Florian Sander habe dies sehr eindrucksvoll bewiesen. "Das veranlasst uns als Magazin, im Rahmen unserer Adventsserie nicht nur Dank an den Feuerwehrmann und seine Kameraden auszusprechen, sondern an alle Mitmenschen zu appellieren, sich ein Beispiel daran zu nehmen".


112-magazin.de berichtete über den nächtlichen Einsatz:
Verletzter Behinderter nach Stunden gefunden (10.01.2013)

Sind auch Sie nach einem Unfall oder Notfall dankbar für Hilfe jedweder Art, die Ihnen zuteil wurde, und wollen diesen Dank loswerden? Dann ist unsere Adventsserie zum Thema "Dank" ein gutes Forum. Nehmen Sie Kontakt zur Redaktion auf per Mail an info(at)112-magazin.de

Publiziert in Retter
Dienstag, 05 November 2013 17:58

DRK-Bergwacht: Hohe Ehrung für Gerd Windhausen

BAD WILDUNGEN. Der Odershäuser Gerd Windhausen von der Bergwacht Hessen ist in Stuttgart für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet worden. Der 46-Jährige nahm die Ehrung aus den Händen des DRK-Präsidenten Dr. Rudolf Seiters im Beisein von Bundespräsident Joachim Gauck entgegen. Rahmen war der Festakt 150 Jahre Rotes Kreuz in der Stuttgarter Liederhalle.

Der Odershäuser wurde von DRK-Verbänden anderer Bundesländer für die besondere Auszeichnung in Stuttgart vorgeschlagen. "Je Gemeinschaft wurde eine Person geehrt", berichtet Gerd Windhausen. Mit ihm wurden vier weitere DRK-Mitglieder geehrt.

Windhausen half während der Jahrhundertflut in Grimma und Pirna bei der Rettung sowie Evakuierung von hilfebedürftigen und vom Wasser eingeschlossenen Personen. "Wenn es nur um die Flut gegangen wäre, wäre ich nicht nach Stuttgart gegangen, denn es waren Tausende da, die geholfen haben. Das ist normal für uns", stellt Gerd Windhausen klar.

Trotz aller Bescheidenheit sei die Ehrung ein besonderer Moment für ihn gewesen. "Ich habe unseren Bundespräsidenten als einen sehr feinen und angenehmen Menschen kennengelernt." Der stellvertretende Rettungsdienstleiter des DRK Kreisverbands Bad Wildungen gehörte zu einem von zwei Helikopter-Teams der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuldatal mit je einem Bergwacht- und einem DLRG-Luftretter. Er wirkte auch bei der Erkundung und Verbindungsaufnahme mit. Sein Einsatz dauerte vom 2. bis 7. Juni.

Gerd Windhausen ist seit 1985 in der Bergwacht des DRK-Kreisverbandes Bad Wildungen aktiv und ist derzeit Technischer Leiter der Bergwacht Hessen. Auf der Bergwacht-Bundesebene engagiert sich Windhausen als Ausbilder für die Luftrettung im Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung (BW ZSA) in Bad Tölz, der Tagung der Technischen Leiter sowie im Fachbeirat ZSA. Weiterhin steht der 46-Jährige mit seinem Wissen allen Bergwachten über die Grenzen Hessens hinaus stets zur Verfügung.

Stellenanzeige:

Publiziert in Retter
Schlagwörter

KASSEL. Der gemeinnützige Verein Bürger und Polizei in Kassel und das Polizeipräsidium Nordhessen haben in einer öffentlichen Veranstaltung Menschen ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr die Arbeit der nordhessischen Polizei in bemerkenswerter Weise unterstützt haben. Insgesamt zehn Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Kassel und der Region wurden vom Präsidium des Vereins nach Vorschlägen der nordhessischen Polizeidienststellen für die Auszeichnung mit der "Kasseler Polizeimedaille" ausgewählt.

Sie nahmen am Freitagabend die Ehrung aus den Händen von Polizeipräsident Eckhard Sauer, der auch Präsident des Vereins Bürger und Polizei Kassel ist, entgegen. Der nordhessische Polizeichef wurde bei der Übergabe der Medaillen von Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und dem Kasseler Bürgermeister Jürgen Kaiser, der auch ein Grußwort für die Stadt und den Landkreis Kassel an die Gäste richtete, unterstützt. Die zum 14. Mal stattfindende Auszeichnung mit der vom Verein Bürger und Polizei im Jahr 2000 gestifteten "Kasseler Polizeimedaille" erfolgte im Rahmen der traditionellen Jahresbegrüßung 2013 des Vereins in den Gesellschaftsräumen des Polizeipräsidiums in Kassel. Rund 160 Vereinsmitglieder und Gäste waren der Einladung ins Polizeihauptquartier am Kulturbahnhof gefolgt.

Geehrte sind Vorbilder
"Der Verein Bürger und Polizei in Kassel zeichnet Mitbürgerinnen und Mitbürger mit der Kasseler Polizeimedaille aus, die uns bei unserer Aufgabenerfüllung in einer bemerkenswerten Art geholfen haben", betonte Präsident Sauer. "Diese Menschen haben durch ihr Handeln ein besonderes Zeichen gesetzt für ein vertrauensvolles Miteinander von Bürgern und ihrer Polizei". Bei den zehn neuen Trägern der Kasseler Polizeimedaille handelt es sich um zwei Frauen, sechs Männer, eine 15-jährige Schülerin und einen zwölfjährigen Schüler. "Diese Menschen haben hingeschaut, wo andere wegsehen, sie haben gehandelt, wo andere untätig geblieben sind. Ihr Verhalten war vorbildlich und hat für uns alle ein Zeichen gesetzt", erklärt Polizeipräsident Eckhard Sauer. "Dafür möchte der Verein Bürger und Polizei Kassel diese Mitbürger mit der Kasseler Polizeimedaille ehren", so der nordhessische Polizeichef in seiner Ansprache. "Meine Kolleginnen und Kollegen leisten hervorragende Arbeit. Aber es ist auch für mich gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die die Polizei in so vorbildlicher Weise unterstützen, sagte der Polizeichef.

Unterstützung in ganz unterschiedlicher Form
Die Medaillenträger waren im vergangenen Jahr bei polizeilichen Einsatzsituationen in ganz unterschiedlicher Form lobenswert aktiv. Sie halfen zumeist durch schnelle und präzise Mitteilung ihrer Wahrnehmungen von Straftaten oder durch beherztes aber gleichwohl überlegtes Einschreiten bei beobachtetem Unrecht in bemerkenswerter Art mit, Straftaten zu verhindern, Täter festzunehmen oder wichtige Ermittlungs- und Aufklärungsschritte der Polizei zu ermöglichen.

"Diese Menschen sind für uns Vorbilder. Sie haben durch ihr Handeln in sehr lobenswerter Weise Zivilcourage und Bürgersinn gezeigt", sagte der Polizeipräsident.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei
Freitag, 15 Februar 2013 21:00

"Gehandelt, wo andere wegsehen": Polizeimedaille

KASSEL / HAINA / BAD WILDUNGEN / WILLINGEN. Jessica Faust, Alexander Igonin und Carsten Vinke haben am Freitagabend die "Kasseler Polizeimedaille" erhalten. Nach Straftaten in Waldeck-Frankenberg im vergangenen Jahr hatten die Geehrten sofort richtig reagiert. Sieben weitere Frauen und Männern aus anderen Regionen Nordhessens erhielten die Auszeichnung ebenfalls.

Die Ehrung fand am Freitagabend im Kasseler Polizeipräsidium statt. Polizeipräsident Eckhardt Sauer lobte in seiner Ansprache, dass die Geehrten hingeschaut hätten, wo andere wegsehen. "Sie haben Bürgersinn in positiver Weise bewiesen", lobte der nordhessische Polizeichef vor etwa 150 Gästen. Durch ein beherztes Eingreifen im richtigen Moment hätten die Geehrten nicht nur der Polizei geholfen, sondern vor allem auch den Opfern. Kassels Bürgermeister Jürgen Kaiser bezeichnete die zehn couragierten Mitmenschen als Vorbilder.

Nachfolgend die Fälle aus Waldeck-Frankenberg:
Nach Ausstrahlung einer Öffentlichkeitsfahndung nach einem aus dem psychiatrischen Krankenhaus Haina entwichenen Straftäter am 16. Mai teilte Jessica Faust am Abend der Frankenberger Polizei über Notruf mit, dass sie soeben beim Spazierengehen von einer Person angesprochen und nach einem Lebensmittelgeschäft gefragt worden war. Auf diesen Mann würde die über die Medien den ganzen Tag über verbreitete Personenbeschreibung exakt zutreffen. Die 32-Jährige wurde gebeten, den Mann vorsichtig im Auge zu behalten, was sie auch tat. Indem sie ständig den Aufenthaltsort des Mannes mitteilte, gelang es der Polizei, den entwichenen Straftäter wenig später festzunehmen. Das Fahndungsfoto der Polizei hatte die sympathische Frau übrigens auf 112-magazin.de gesehen, wie sie am Freitagabend sagte. Angst vor dem entwichenen Straftäter habe sich nicht gehabt.

Der Wildunger Alexander Igonin hatte am 23. August von seiner Wohnung aus einen lauten Schlag vernommen, so, als sei etwas beschädigt worden. Daraufhin lief er vor das Haus und sah, dass bei einem parkenden Auto der rechte Außenspiegel abgetreten oder abgeschlagen worden war. Er bemerkte außerdem einen Mann, der gerade einige Meter entfernt einen weiteren Wagen beschädigte. Als der 54-Jährige auf den Randalierer zuging, um ihn zur Rede zu stellen, flüchtete dieser. Der Anwohner nahm die Verfolgung auf, bis der Täter einige hundert Meter weiter in einer Wohnung verschwand. Daraufhin verständigte der Zeuge die Polizei in Bad Wildungen und gab eine genaue Personenbeschreibung ab, worauf die Beamten den Täter umgehend ermittelten, da er bei der Polizei bereits bekannt war und auch die Beschreibung auf die Person passte.

Schließlich wurde Carsten Vinke aus Bielefeld am Samstag, 15. September 2012, in Willingen an der Talstation des Ettelsbergliftes Zeuge, wie ein 33 Jahre alter Mann von einem anderen mit einem gezielten Faustschlag gegen den Kopf niedergeschlagen wurde und bewusstlos liegen blieb. Der Täter, der von dem Opfer zuvor offenbar verbal provoziert worden war, rannte vom Tatort weg. Als Vinke sicher war, dass sich andere Zeugen um den schwer verletzten Mann kümmerten, verfolgte der 33-Jährige den Täter über nahezu einen Kilometer und informierte dabei über Handy die Polizei. Nachdem der Täter kurz darauf ein Hotel betreten hatte, gelang es dem Bielefelder, den 43 Jahre alten Verdächtigen zusammen mit Mitarbeitern des dortigen Sicherheitsdienstes festzunehmen und der Polizei zu übergeben.

Weitere Informationen über die Ehrung folgen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Dienstag, 12 Februar 2013 19:02

Zehn Couragierte erhalten Polizeimedaille

KASSEL. Zehn couragierte Menschen erhalten an diesem Freitag im Polizeipräsidium Nordhessen die "Kasseler Polizeimedaille" aus den Händen des Polizeipräsidenten Eckhardt Sauer.

Der Verein Bürger und Polizei in Kassel e.V. und das Polizeipräsidium Nordhessen zeichnen auch dieses Jahr wieder Menschen aus, die in zum Teil sehr unterschiedlicher Weise die Arbeit ihrer Polizei unterstützt haben. Insgesamt zehn Menschen aus Kassel, Eschwege, Bad Wildungen, Haina und Bielefeld werden an diesem Freitag im Polizeipräsidium Nordhessen die Ehrung aus den Händen von Polizeipräsident Eckhard Sauer, der auch Präsident des Vereins Bürger und Polizei Kassel ist, entgegen nehmen können. Die zum 14. Mal stattfindende Auszeichnung mit der vom Verein Bürger und Polizei gestifteten "Kasseler Polizeimedaille" findet im Rahmen der traditionellen Jahresbegrüßung des Vereins in den Gesellschaftsräumen des Polizeipräsidiums in Kassel statt.

Auch bei der aktuellen Ehrung geht es um Mitbürger aus Kassel und der nordhessischen Region, die im vergangenen Jahr mit ihrem Handeln die Polizei in einer bemerkenswerten Art unterstützt haben oder durch ihr Handeln besondere Zeichen des vertrauensvollen Miteinanders von Bürger und Polizei gesetzt haben. "Diese Menschen haben sich vorbildlich verhalten. Sie haben hingeschaut, wo andere wegsahen, sie handelten, wo andere untätig blieben", erklärt Polizeipräsident Eckhard Sauer. "Dafür", so der nordhessische Polizeichef, "möchte der Verein Bürger und Polizei Kassel diese Menschen mit der Kasseler Polizeimedaille öffentlich ehren".

Bei insgesamt acht Ereignissen waren die zur Ehrung eingeladenen Menschen im Jahr 2012 - allein oder mit Partnern - im positiven Sinne aktiv. Sie halfen zumeist durch schnelle und präzise Mitteilung ihrer Wahrnehmungen von Straftaten oder durch beherztes aber gleichwohl überlegtes Einschreiten bei beobachtetem Unrecht aktiv mit, Straftaten zu verhindern, Täter festzunehmen oder wichtige Ermittlungs- und Aufklärungsschritte der Polizei zu ermöglichen. "Diese Menschen zeigten durch ihr Handeln in ganz bemerkenswerter Weise Zivilcourage und Bürgersinn. Das ist vorbildlich für uns alle", betont Polizeipräsident Sauer.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 12 Februar 2013 17:57

Polizeimedaille: Geehrte aus Haina und Wildungen

KASSEL/BAD WILDUNGEN/HAINA. Zehn couragierte Menschen erhalten an diesem Freitag im Polizeipräsidium Nordhessen die "Kasseler Polizeimedaille" - unter den Geehrten befinden sich auch Mitbürger aus Bad Wildungen und Haina (Kloster).

Der Verein Bürger und Polizei in Kassel e.V. und das Polizeipräsidium Nordhessen zeichnen auch dieses Jahr wieder Menschen aus, die in zum Teil sehr unterschiedlicher Weise die Arbeit ihrer Polizei unterstützt haben. Insgesamt zehn Menschen aus Kassel, Eschwege, Bad Wildungen, Haina und Bielefeld werden an diesem Freitag im Polizeipräsidium Nordhessen die Ehrung aus den Händen von Polizeipräsident Eckhard Sauer, der auch Präsident des Vereins Bürger und Polizei Kassel ist, entgegen nehmen können. Die zum 14. Mal stattfindende Auszeichnung mit der vom Verein Bürger und Polizei gestifteten "Kasseler Polizeimedaille" findet im Rahmen der traditionellen Jahresbegrüßung des Vereins in den Gesellschaftsräumen des Polizeipräsidiums in Kassel statt.

Auch bei der aktuellen Ehrung geht es um Mitbürger aus Kassel und der nordhessischen Region, die im vergangenen Jahr mit ihrem Handeln die Polizei in einer bemerkenswerten Art unterstützt haben oder durch ihr Handeln besondere Zeichen des vertrauensvollen Miteinanders von Bürger und Polizei gesetzt haben. "Diese Menschen haben sich vorbildlich verhalten. Sie haben hingeschaut, wo andere wegsahen, sie handelten, wo andere untätig blieben", erklärt Polizeipräsident Eckhard Sauer. "Dafür", so der nordhessische Polizeichef, "möchte der Verein Bürger und Polizei Kassel diese Menschen mit der Kasseler Polizeimedaille öffentlich ehren".

Bei insgesamt acht Ereignissen waren die zur Ehrung eingeladenen Menschen im Jahr 2012 - allein oder mit Partnern - im positiven Sinne aktiv. Sie halfen zumeist durch schnelle und präzise Mitteilung ihrer Wahrnehmungen von Straftaten oder durch beherztes aber gleichwohl überlegtes Einschreiten bei beobachtetem Unrecht aktiv mit, Straftaten zu verhindern, Täter festzunehmen oder wichtige Ermittlungs- und Aufklärungsschritte der Polizei zu ermöglichen. "Diese Menschen zeigten durch ihr Handeln in ganz bemerkenswerter Weise Zivilcourage und Bürgersinn. Das ist vorbildlich für uns alle", betont Polizeipräsident Sauer.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

KORBACH/TWISTE. Die kalte Januarnacht hätte ein 22-Jähriger mit geistigen Behinderungen nach einem Sturz mit seinem Fahrrad wohl nicht überlebt - wäre da nicht ein aufmerksamer Feuerwehrmann gewesen, der auf dem Weg zum Handballtraining eine kleine, aber wohl entscheidende Beobachtung gemacht hätte. Knapp vier Wochen nach dem Vorfall lobte die Lebenshilfe den Lebensretter und machte ihn zum Ehrenmitglied.

Rückblick: Mit seinem Fahrrad machte sich Jens Elsner, Mitarbeiter des Lebenshilfe-Hofgutes Rocklinghausen bei Twiste, am Nachmittag des 9. Januar auf den Weg nach Korbach. Doch weit kommt der 22-Jährige nicht: Mitten im Feld zwischen Twiste und dem Mühlhäuser Hammer stürzt der junge Mann mit geistigen Behinderungen, zieht sich eine schwere Knieverletzung zu und bleibt schließlich auf dem kalten Boden liegen. Nach Einbruch der Dunkelheit versucht der Verletzte, mit der Steckleuchte seines Fahrrads auf sich aufmerksam zu machen - er hält die Lampe hoch und leuchtet in Richtung Bundesstraße.

Das sieht - mehr oder weniger aus dem Augenwinkel - der 25-jährige Twister Florian Sander, der an diesem Abend auf dem Weg zum Handballtraining in Berndorf ist. "Ich dachte, da wäre ein Spaziergänger mit seinem Hund und einer Taschenlampe unterwegs", sagte Sander später über seine Beobachtung, der er zunächst keine größere Bedeutung beimisst. Was der 25-jährige Feuerwehrmann nicht weiß: Als er nach Mitternacht vom Training zurück nach Twiste fährt, ist das Licht längst erloschen, weil die Batterie der Klemmleuchte leer ist. Doch der Verletzte liegt noch immer dort, inzwischen lebensgefährlich unterkühlt. Eine Suche der Lebenshilfe, die noch am Abend die Polizei hinzugezogen hatte, war bis zu diesem Zeitpunkt nicht von Erfolg gekrönt. Gegen 0.45 Uhr fordert die Polizei schließlich über die Leitstelle mehrere Feuerwehrwehren zur großflächigen Suche nach dem Vermissten an.

Nachts "fiel bei mir der Groschen"
Als Florian Sander und die etwa 50 anderen Feuerwehrleute kurz nach der Alarmierung am Hofgut eintreffen und von der Polizei die Situation erklärt bekommen, "fiel bei mir der Groschen". Sofort seien er und seine Kameraden Felix Köppelmann und Pascal Meus mit einem Einsatzfahrzeug zu dem Gebiet gefahren, in dem am Abend das Licht zu sehen war. Nach kurzer Suche mit einem starken Strahler fanden die drei Brandschützer den Verletzten am Boden liegend vor. "Ich habe noch nie jemanden so stark zittern sehen", erinnert sich Sander an den Moment. Sofort forderten die Feuerwehrleute einen Rettungswagen und den Notarzt an. Bis zu deren Eintreffen legten die Einsatzkräfte mehrere Decken um Jens Elsner und nahmen ihn zu dritt in den Arm, um ihn zu wärmen. Noch in der Nacht wird der 22-Jährige im Arolser Krankenhaus am Knie operiert. "Er hätte die Nacht nicht überlebt", sagte später Notarzt Dr. Shahin Cyrus gegenüber 112-magazin.de.

Dass das Unglück doch noch ein glückliches Ende nahm, hat die Lebenshilfe veranlasst, Florian Sander zum Ehrenmitglied zu ernennen und sich mit einem Präsentkorb voller leckerer Produkte aus dem CorVita bei dem SHK-Anlagenmechaniker für seine lebensrettende Beobachtung zu bedanken. "Das war eine Alptraumsituation für uns", sagte Hofgutleiter Bernd Kramer in einer Feierstunde, in der sich Retter und Geretteter gut vier Wochen nach dem Vorfall wiedersahen. "Wir sind heilfroh, dass alles gut ausgegangen ist", ergänzte Kramer, und auch Florian Sander unterstrich, dass es "für uns Feuerwehrleute sehr wichtig war, dass die Suche ein glückliches Ende fand". Und nicht zuletzt sei es auch für ihn mehr als schön, dass er die Nacht überlebte, sagte Jens Elsner bei dem Treffen in der "KostBar" im CorVita. Er ist derzeit noch krankgeschrieben, trägt eine Schiene am Bein, kehrt aber schon bald zur Arbeit im Kartoffelschälbetrieb auf dem Hofgut Rocklinghausen zurück.

Lob und Dank auch von der Polizei
Lebenshilfe-Vorstandsmitglied Christoph Hille dankte dem Lebensretter und den übrigen Einsatzkräften ausdrücklich. Die Feuerwehrleute hätten mit ihrem Einsatz das Motto gelebt, für das die Lebenshilfe stehe - nämlich den Blick auf andere zu richten und den schwächeren Mitgliedern der Gesellschaft zu helfen. "Ich habe nur das getan, wofür ich ausgebildet wurde", entgegnete ein bescheidener Florian Sander. Dass das jedoch weit mehr als ehrenamtlicher Dienst in der Feuerwehr war, ließ ihn inzwischen auch Hubertus Hannappel, Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, wissen. Er lobte den Twistetaler in einem Dankesschreiben für sein vorbildliches Verhalten und dankte den Feuerwehren für ihren Einsatz.


112-magazin.de berichtete über den nächtlichen Einsatz:
Verletzter Behinderter nach Stunden gefunden (10.01.2013)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter
Seite 1 von 2

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige