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KORBACH. Nach einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 251 zwischen Meineringhausen und Freienhagen am 28. August dieses Jahres mit einer Sachschadenssumme von 55.000 Euro und vier teils schwerverletzten Personen sucht der Unfallgeschädigte jetzt zwei Zeugen, die Licht ins Dunkel bringen könnten.

Ein älteres Ehepaar hatte den Unfall beobachtet und sich als Ersthelfer um die verletzten Personen gekümmert. Bei Eintreffen der Polizei waren die Zeugen nicht mehr vor Ort, eine Personalienfeststellung daher nicht möglich. Jetzt bittet der geschädigte Benz-Fahrer die Zeugen um Kontaktaufnahme über die Polizeidienststelle Korbach unter der Rufnummer 05631/9710. 

Hintergrund des Zeugenaufrufs ist eine kognitive Wahrnehmungsschwäche der vermeintlichen Unfallverursacherin, die jetzt angibt, den Unfall nicht verursacht zu haben. Vielmehr habe der 56-Jährige aus Ahnatal den Unfall herbeigeführt.

Was war geschehen?

Vermutlich führte nicht angepasste Geschwindigkeit am Samstag (28.08.2021) gegen 10.05 Uhr zu einer Kollision zwischen einem Toyota und einem Mercedes-Benz. Wie die Polizei in Korbach auf Nachfrage damals mitteilte, befuhr eine Frau (57) aus Korbach mit ihrem grauen Toyota die Bundesstraße 251 von Meineringhausen in Richtung Freienhagen. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet das Fahrzeug außer Kontrolle und stieß mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammen.

Bei der Kollision wurde die Fahrerin des Toyota so schwer verletzt, dass sie nach der notärztlichen Erstversorgung mit dem RTW ins Krankenhaus nach Bad Arolsen transportiert werden musste. Auch die drei Personen im Mercedes-Benz kam nicht ohne Blessuren davon - so erlitten der Fahrer (56) und seine Ehefrau Platzwunden, Abschürfungen und Halswirbelverletzungen. Ebenfalls verletzt wurde eine 21-jährige Mitfahrerin im Benz.  

Für den im Bezirk Ahnatal zugelassenen schwarzen Benz endete die Fahrt auf der B 251 endgültig. Das völlig zerstörte Fahrzeug wurde abgeschleppt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 50.000 Euro. Ebenfalls mit wirtschaftlichem Totalschaden (5000 Euro) bewerteten die Beamten den Toyota.

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Publiziert in Retter

MARBURG-BIEDENKOPF. Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 253 zwischen den Abzweigen nach Steffenberg Öberhörlen und Eschenburg Roth am Mittwoch, 04. August, gegen 14 Uhr, starben zwei Menschen, vier weitere erlitten Verletzungen.

Die Staatsanwaltschaft Marburg ordnete zur Rekonstruktion des Unfalls und Klärung der Unfallursache die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Nach den ersten Ermittlungen fuhr ein Pkw von Dillenburg Richtung Biedenkopf. Aus derzeit noch unbekannter Ursache kollidierter der Pkw mit dem entgegenkommenden Lastwagen mit Anhänger. Die Kollision schleuderte den Pkw herum gegen einen zweiten Pkw, der vor dem Unfall hinter dem ersten hergefahren war. Dieser zweite Pkw wurde in den Straßengraben abgewiesen. Die beiden Insassen erlitten eher leichtere Verletzungen und wurden im Rettungswagen behandelt.

Der Lastwagen mit Anhänger geriet nach dem Unfall in die Böschung und kippte um. Ein Rettungswagen transportierte den verletzten, ansprechbaren Lastwagenfahrer zur Untersuchung ins Krankenhaus. Für den Fahrer und die Beifahrerin, ein Ehepaar aus Biedenkopf im Alter von 26 und 28 Jahren, kam jede Hilfe zu spät. Sie starben am Unfallort. Ein Rettungswagen brachte den in ihrem Auto mitfahrenden zehn Monate alten Säugling ins Krankenhaus. Nach ersten Informationen ist der Gesundheitszustand des Kindes stabil. 

Etwaige der Polizei nicht bekannte Unfallzeugen, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06461/92950 bei der Polizei Biedenkopf zu melden. (ots/r)

Publiziert in MR Polizei
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BURGWALD. Am Sonntagabend kam es auf der Bundesstraße 253 zwischen den Abfahrten Burgwald und Burgwald-Bottendorf zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr: Ein zunächst Unbekannter hatte aus einem Auto auf ein entgegenkommendes Auto eine Bierflasche geworfen. Die Windschutzscheibe wurde dabei durchschlagen. Die Insassen kamen mit einem gehörigen Schreck davon und blieben glücklicherweise unverletzt. Aufgrund der Angaben eines aufmerksamen Zeugen konnte die Polizei Frankenberg einen Tatverdächtigen ermitteln.

Wie die Polizei  am Montagmorgen mitteilte, war ein Ehepaar aus dem Raum Gießen, mit ihrem vierjährigen Kind im Auto, kurz vor 20 Uhr auf der Bundesstraße B 253 bei Burgwald unterwegs. Als ihnen ein Auto entgegenkam, flog plötzlich eine Bierflasche gegen die Windschutzscheibe. Diese zerbrach teilweise, sodass auch Glassplitter im Fahrzeuginneren landeten. Der Fahrer meldete dies sofort über Notruf bei der Polizei, konnte aber keine konkreten Angaben zu dem entgegenkommenden Fahrzeug machen. Sichtlich betroffen und erschrocken erschien das Ehepaar anschließend bei der Polizeistation Frankenberg. Dort konnte der Schaden an der Windschutzscheibe dokumentiert und Spuren gesichert werden. Das Ehepaar und das Kleinkind waren glücklicherweise unverletzt geblieben.

Kurz nach dem Anruf des Geschädigten meldete sich ein aufmerksamer Zeuge bei der Polizei, der den Vorfall beobachtet hatte. Aufgrund der detaillierten Beschreibung des Fahrzeuges konnten die Frankenberger Polizisten im Rahmen der Fahndung kurze Zeit später das mutmaßliche "Täterfahrzeug" auf einem Parkplatz in Frankenberg feststellen. Es folgte die Kontrolle von vier jungen Männern aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, die neben dem Auto standen. Bis auf den mutmaßlichen Fahrer standen alle unter Alkoholeinfluss. Im Rahmen der folgenden Überprüfungen ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 22-Jährigen aus der Gruppe.

Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und versuchter gefährlicher Körperverletzung werden bei der Polizei Frankenberg geführt. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 15 September 2020 08:43

Ehepaar uneinig - Frau kommt ins Krankenhaus

EDERTAL. Ein Ehepaar aus Attendorn (Kreis Olpe) kam am Montag im Edertaler Ortsteil Rehbach mit ihren Elektrofahrrädern zu Fall - ohne Absprache gab der Ehemann (68) die Richtung vor, es kam zur Kollision.

Nach Zeugenaussagen befuhren die beiden Sauerländer gegen 16.05 Uhr nebeneinander mit ihren E-Bikes die Straße Am Rehbach in Richtung Wohnmobilstellplatz. Auf abschüssiger Straße bog der Ehemann unvermitelt ab, ohne die Partnerin darüber zu informieren. Er krachte in die Seite des anderen Pedelecs, sodass beide stürzten. 

Während der Attendorner nur leichte Verletzungen davontrug, wurde seine Frau (66) schwer verletzt. Der Notarzt stellte bei der Erstversorgung eine Fraktur der Hand fest - sie kam mit dem RTW ins Krankenhaus nach Bad Wildungen. An den teuren Bikes entstand Sachschaden. (112-magazin.de

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Publiziert in Retter
Freitag, 04 September 2020 08:36

Schreie in der Nacht - Einbrecher flüchten

VÖHL. Gegen 00.30 Uhr, am Donnerstag, wurde der Besitzer eines Wohnhauses im Forstweg durch Geräusche im Keller aus dem Schlaf gerissen. Er ging nach unten ins Erdgeschoss und schrie laut in den Keller, dass er die Polizei rufen werde. Der oder die vermeintlichen Täter flüchteten daraufhin in unbekannte Richtung

.Gesehen haben die Hausbesitzer, die Ehefrau war zwischenzeitlich auch wach geworden, aber niemanden. Sie riefen anschließend auch nicht die Polizei, weil sie vermuteten, es könne sich vielleicht doch nur um einen Waschbären oder etwas Ähnliches gehandelt haben. Erst später, bei genauer Untersuchung stellten sie fest, dass im Keller ein Fenster aufgehebelt worden war und das auch an der Zugangstür zum Keller versucht wurde diese aufzuhebeln. Die Polizei weist in dem Zusammenhang nochmal darauf hin, bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort den Notruf 110 zu wählen.

Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

EDERTAL. Für ein Ehepaar aus Steinheim (Kreis Höxter) endete die Radtour am Edersee in einer Katastrophe -  der 65 Jahre alte Ehemann stürzte mit seinem Rad an der Kreisstraße 35, ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Nach Angaben von Zeugen befuhr das Ehepaar am Samstag den Radweg von Rehbach in Richtung Bringhausen. In Höhe "Weißer Stein" mussten das Ehepaar und ein weiterer Zeuge, der mit seinem Rad hinter dem 65-Jährigen fuhr, über den Parkplatz ausweichen. Der Radweg ist an dieser leicht ansteigenden Strecke baulich mit einem 2,5 Meter hohen Mattenzaun und einer Schutzplanke von der Fahrbahn getrennt. 

Aus bislang ungeklärter Ursache blieb der Steinheimer mit seinem Fahrradhelm an dem Zaun hängen und stürzte. Der Zeuge und weitere Passanten leisteten sofort Erste Hilfe und versuchten den Gestürzten zu reanimieren. Über die Notrufnummer 112 wurde um 15.09 Uhr die Rettungsleitstelle  informiert, der eintreffende Notarzt konnte aber nur den Tod feststellen. Bei näherer Untersuchung stellte der Arzt zudem fest, dass ein Genickbruch bei dem Verstorbenen vorlag.

Wie der Zeuge noch an der Unfallstelle den Beamten der Polizeistation Bad Wildungen mitteilte, war der 65-Jährige mit seinem Rad zuvor leicht ins Schlingern gekommen und am Zaun hängengeblieben. Die Ehefrau, die zum Unfallzeitpunkt einige Meter vor ihrem Ehemann den Radweg befuhr, erlitt einen Schock.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

PADERBORN. In einem Einfamilienhaus an der Hochstiftstraße fand die Polizei am Montag, den 14. Januar gegen 7.10 Uhr eine männliche und eine weibliche Leiche - die Todesumstände waren unklar.  

Zur Aufklärung übernahmen Todesermittler der Paderborner Kriminalpolizei die Untersuchungen. Die Verstorbenen wurden als das in dem Haus wohnende Ehepaar - ein 56-jähriger Mann und eine 46-jährige Frau - identifiziert. Hinweise aus dem persönlichen Umfeld des Ehepaars hatten den Polizeieinsatz am Morgen ausgelöst.  

Noch am Montagnachmittag erfolgten die Untersuchungen der Gerichtsmedizin, nachdem die Staatsanwaltschaft Paderborn die Obduktion der Leichname beantragt hatte. Laut ersten Ergebnissen der Obduzenten ist die Frau infolge mehrerer Stichverletzungen verstorben. Hinsichtlich des Mannes ist von einem Suizidalgeschehen auszugehen.

Hinweise auf die Beteiligung Dritter liegen derzeit nicht vor. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

BAD WILDUNGEN. Am Montagmorgen kam es zu einem Diebstahl einer Jacke aus dem Wartezimmer einer Klinik in Reinhardshausen - die Polizei sucht Zeugen

Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Richter hielt sich ein 76-jähriger Mann aus Bad Wildungen am Montag gegen 10 Uhr zunächst gemeinsam mit seiner Ehefrau in der Klinik Im Kreuzfeld auf. Nachdem das Ehepaar die Garderobe im Wartezimmer der Radiologie abgelegt hatte, blieb die Frau des 76-Jährigen im Wartezimmer sitzen, der Senior begab sich zur Anmeldung.

Kurz darauf betrat ein unbekannter Mann das Wartezimmer, grüßte freundlich und nahm ebenfalls Platz. Nach wenigen Sekunden verließ der Unbekannte wortlos das Zimmer. Die Ehefrau bemerkte umgehend, dass die Jacke ihres Ehemannes nicht mehr am Kleiderständer hing - mit dem Fremden war auch die Jacke samt Schlüsselbund, Portemonnaie und Mobiltelefon verschwunden. Die entwendete Winterjacke der Marke Babista ist Messingfarben.

Durch die Zeugin konnte der Dieb wie folgt beschrieben werden: Vermutlich Deutscher, etwa 60 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, dunkle mittellange, ungepflegte Haare, Vollbart, bekleidet mit dunkler Hose und dunklem Oberteil.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/7090-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Gestern wurde vor dem Amtsgericht in Korbach der tragische Unfall auf der B 252 zwischen Twistetal und Mengeringhausen (wir berichteten) verhandelt. Bei der Karambolage am 17. Januar dieses Jahres wurden zwei Menschen tödlich verletzt, zwei Kinder und der Unfallverursacher wurden damals schwerverletzt in Kliniken geflogen. Das bei dem Unfall verstorbene Ehepaar hinterließ acht Waisen.

Amtsrichter Kalhöfer-Köchling verurteilte den 58-jährigen Handwerker zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung. Nachweislich war bei den beteiligten Personen kein Alkohol festgestellt worden, auch Drogen oder Medikamentenkonsum konnte sowohl bei dem verunglückten Ehepaar, als auch bei dem Unfallfahrer nicht bestätigt werden.  Selbst das Handy des 58-Jährigen war zum Unfallzeitpunkt ausgeschaltet, als er mit seinem Transporter auf die Gegenfahrbahn geriet und in den entgegenkommenden 5er BMW der Wetterburger Familie krachte.

Als "Augenblickversagen" begründete der Amtsrichter das Urteil, dem auch die Staatsanwaltschaft und die beiden Nebenankläger folgten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Link: Zwei Tote und drei Verletzte bei Frontalzusammenstoß (17.01.2017, mit Video und Fotostrecke)

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