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KASSEL. Am Dienstag nahm die Kasseler Polizei einen 25-Jährigen aus Kassel fest, der im Verdacht steht, mit Drogen gehandelt zu haben.

Wochenlange Ermittlungen des Kasseler Kommissariats 34 führte die Beamten letztlich auf die Fährte des Mannes. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten dann neben diversen Drogen im Gesamtwert von rund 12.500 Euro auch drei echte Schusswaffen.    

Im Zuge der Ermittlungen zu anderen Verfahren im Betäubungsmittelbereich geriet der 25-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit ins Visier der Beamten. Es ergaben sich diesbezüglich konkrete Hinweise, dass der Mann vermutlich mit Cannabis in nicht geringen Mengen und anderen Drogen Handel betreibt. Nachdem über die Kasseler Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt werden konnte, begab sich die Kasseler Kriminalpolizei am Dienstag an die Wohnanschrift des Tatverdächtigen im Stadtteil Wolfsanger.

Bei der Überprüfung seiner Wohnräume fanden die Beamten rund 2,5 kg Haschisch, 400 g Marihuana und 200 g Amphetamin im Gesamtwert von rund 12.500 Euro. Außerdem stellten sie neben dem Rauschgift weitere Beweismittel, Munition und drei echte Schusswaffen sicher. Bei den Schusswaffen handelt es sich um eine Maschinenpistole, ein Repetiergewehr und eine Pistole. Ob diese auch tatsächlich funktionsfähig sind, überprüfen die Experten vom Landeskriminalamt.  

Der mutmaßliche Drogenhändler war während der Durchsuchung nicht zu Hause. Die Polizei konnte ihn aber an seiner Arbeitsstätte in Kassel festnehmen und im Anschluss auf die Dienststelle bringen. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Besitzes und Handels von Betäubungsmitteln, sowie des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten.  

Die weiteren Ermittlungen dauern jetzt noch an und werden vom Ermittlungskommissariat 34 der Kasseler Kriminalpolizei geführt. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

MARBURG-BIEDENKOPF. 42 Kilogramm Haschisch im Verkaufswert von 300.000 Euro und Vermögenswerte von weiteren 300.000 Euro hat die Marburger Kripo sichergestellt. Die Ermittler nahmen zwei Männer und eine Frau wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln fest.

Der Zugriff der Drogenfahnder des Rauschgiftkommissariats der Kripo Marburg erfolgte am 16. Mai, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 52-jährigen Mann aus einer Gemeinde des Saarpfalzkreises (Saarland) sowie um einen 62-jährigen Mann und eine 48-jährige Frau aus dem Ostkreis des Landkreises Marburg-Biedenkopf.

Staatsanwaltschaft und Kripo stellten eine in der Erde vergrabene Kunststofftonne mit Haschisch sowie Vermögenswerte - neben Bargeld auch Goldbarren und Silbermünzen - von insgesamt mehr als 600.000 Euro sicher.

Die umfangreichen Ermittlungen gegen den Mann und die Frau aus dem Ostkreis begannen bereits im März 2013 und führten nach einem Rauschgiftgeschäft am 16. Mai zu einem beachtlichen Ermittlungserfolg.

Drogenkauf überwacht, auf Heimweg festgenommen
Der 52-Jährige hatte von den beiden anderen Tatverdächtigen vier Kilogramm Haschisch erworben. Er wurde nach der überwachten Übergabe auf der Heimreise ins Saarland festgenommen. Das Haschisch fanden die Ermittler in einem Rucksack auf der Rückbank seines Wagens. Gegen den Mann wurde ein gesondertes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Noch am selben Tag erfolgte auch die Festnahme der beiden Hauptverdächtigen. Die weiteren Ermittlungen brachten letztlich weitere 38 Kilogramm Haschisch im Straßenverkaufswert von über 300.000 Euro sowie Bargeld, Goldbarren und Silbermünzen im Gesamtwert von nochmals mehr als 300.000 Euro ans Tageslicht. Das Rauschgift und die Vermögenswerte waren in mehreren eingegrabenen und abgedeckten Behältnissen im Wald versteckt.

Drogen für insgesamt 1,5 Millionen Euro verkauft
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden gegen alle drei Beschuldigten wegen des dringenden Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln Haftbefehle erlassen. Die beiden Beschuldigten aus dem Ostkreis sind verdächtig, seit Sommer 2008 mit insgesamt etwa 215 Kilogramm Haschisch mit einem Straßenverkaufswert von mindestens 1,5 Millionen Euro Handel getrieben zu haben.

Die Ermittlungen insbesondere zur Herkunft des Rauschgifts, sowie zu weiteren etwaigen Abnehmern und Zwischenhändlern, dauern an.

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