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VOLKMARSEN/WARBURG. Es sollte ein schöner Nachmittag im Kino werden, doch es kam anders: Auf dem Weg von Volkmarsen nach Warburg verunglückten Hendrik Krause und seine Freundin am 1. April. Im Rahmen unserer "Danke"-Serie im Advent spricht der 20-Jährige vor allem den Ersthelfern, aber auch Polizei und Rettungsdienst seinen Dank aus.

Der heute in Diemelstadt wohnende junge Mann will an diesem Ostermontag mit seiner Freundin ins Kino nach Warburg fahren. "Wir fuhren von unserem damaligen Wohnort Volkmarsen los. Wir waren gut gelaunt und freuten uns auf einen entspannten Nachmittag im Cineplex Warburg. Als wir auf Höhe der Autobahnauffahrten zwischen Welda und Warburg waren, zog der Audi des Unfallverursachers raus, obwohl wir angefahren kamen".

Der 20-Jährige tritt die Fuß- und zieht die Handbremse, um seinen Renault Twingo zu stoppen, außerdem will er ausweichen, was aber nicht gelingt - es kommt zum Zusammenstoß. Anschließend schleudert der Twingo in den Graben. "Als ich aussteigen wollte, brach ich zusammen", schildert der Fahrer seine Erinnerungen an die Momente nach der Kollision.

Nur ein einziges Auto hält an diesem Ostermontag an. Die Insassen helfen dem Twingofahrer und seiner Freundin, geben den Verletzten Wolldecken und versuchen, sie zu beruhigen. "Ich sah, wie viele Autos vorbei fuhren und gafften", bedauert der 20-Jährige noch heute.

Wenige Minuten nach dem Zusammenstoß treffen Polizei und Rettungsdienst ein, bringen Hendrik Krause und seine Freundin ins Krankenhaus nach Warburg. Laut Aussage des Notarztes wäre wohl mehr passiert, "wenn die Ersthelfer mich nicht am Boden festgehalten hätten". So sei es bei einem angebrochenen Wirbel geblieben. Seine Freundin kommt mit leichteren Blessuren davon.

Die Adventsserie von 112-magazin.de nutzt Hendrik Krause für einen aufrichtigen Dank: "Ich bin froh, dass es doch noch Menschen gibt, die helfen! Auch bin ich froh und dankbar, dass es die Polizei und den Rettungsdienst gibt und Leute, die diesen Job machen. Vielen Dank für all die schnelle und viele Hilfe".


Sind auch Sie nach einem Brand, Unfall oder Notfall dankbar für Hilfe jedweder Art, die Ihnen zuteil wurde, und wollen diesen Dank loswerden? Dann ist unsere Adventsserie zum Thema "Dank" ein gutes Forum. Nehmen Sie Kontakt zur Redaktion auf per Mail an info(at)112-magazin.de

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LELBACH. "Es ist schon ein komisches Gefühl, wieder über den Zebrastreifen zu gehen", sagt Sven Kiepe aus Lelbach. Auf dem Heimweg von der Schule war der Junge im September von einem Auto erfasst und verletzt worden. Im Rahmen unserer "Danke"-Serie im Advent spricht der Zehnjährige den Ersthelfern, Rettungskräften, Hubschrauberbesatzung und seinen Eltern, vor allem aber seinen Freunden einen großen Dank aus. "Sie waren immer für mich da".

Es ist Donnerstagmittag, der 19. September, als Sven Kiepe wie immer mit dem Bus von der Alten Landesschule in Korbach nach Hause in den Stadtteil Lelbach fährt. Nach dem Aussteigen muss er den Zebrastreifen auf der Bundesstraße 251 überqueren, um von der Haltestelle aus noch ein paar Schritte bis zu seinem Elternhaus im alten Lelbacher Ortskern zu gehen. Und da passiert es: Als Sven schon fast auf der anderen Straßenseite angekommen ist, erfasst eine Rentnerin den Zehnjährigen mit ihrem Wagen. Die Frau, die in Richtung Willingen unterwegs ist, gibt später der Polizei gegenüber an, auf den noch stehenden Bus - und eventuell hinauskommende Kinder - geachtet zu haben. Dabei habe sie den Jungen auf der Straße übersehen.

Der Junge wird schwer am Bein verletzt, sofort eilt ihm die Busfahrerin zu Hilfe. Noch vor dem alarmierten Rettungsdienst und Notarzt kommt auch ein Rettungsassistent, der in Lelbach wohnt, zur Unfallstelle. Eine Bekannte der Familie informiert Svens Mutter Jutta Kiepe. "Als ich die Nachricht von Svens Unfall bekam, war ich komischerweilse relativ gefasst", sagt die Lelbacherin, die wenig später am Fußgängerüberweg eintrifft und ihren "zum Glück" ansprechbaren Sohn sieht. Zu diesem Zeitpunkt hält die Busfahrerin dem Kind das verletzte Bein. "Durch den Unfall wurde Svens Patellarsehne abgerissen", erklärt seine Mutter die gravierendste Folge der unliebsamen Begegnung auf dem Überweg. Hinzu kommen schmerzhafte Prellungen und Schürfwunden.

Die Rettungskräfte entschließen sich dazu, für einen schonenden Transport des Jungen in eine Kasseler Klinik einen Rettungshubschrauber anzufordern. Den Einsatz übernimmt die Besatzung der Maschine Christoph 28 aus Fulda, dessen Pilot am Sportplatz landet. Wenig später hebt der Heli wieder ab und trifft nach neunminütiger Flugzeit am Klinikum in Kassel ein. "Wir sind auf einer Wiese davor gelandet, da stand auch noch ein anderer Rettungshubschrauber", erinnert sich der Zehnjährige. "Danach haben sie mich im Schockraum untersucht und mir Spritzen gegeben".

Freunde sind jeden Tag bei Sven zu Besuch
Nach der Operation liegt der junge Patient noch einige Tage im Klinikum, wird am 28. September entlassen. Sein verletztes und operiertes Bein wird durch eine Schiene gestreckt gehalten, erst nach für nach darf Sven das Knie wieder beugen. Bis zu den Herbstferien kann der Gymnasiast nicht zur Schule gehen. "Meine Freunde haben mir die Hausaufgaben gebracht und mich jeden Tag besucht", sagt Sven voller Dank. Und seine Mutter ergänzt: "Sogar bei Sonnenschein haben die Freunde hier gesessen und mit ihm gespielt". Dies sei ein schöner Freundschaftsbeweis gewesen.

Wie Sven selbst sind auch seine Eltern Jutta und Wilhelm Kiepe nicht nur dankbar für die Zuwendung seiner Kameraden, sondern auch für die nach dem Unfall geleistete Hilfe: "Die Rettungskräfte haben sehr gut gearbeitet und waren ganz ruhig bei der Sache", schildert Svens Mutter ihre positiven Eindrücke. Das habe sich auch auf sie selbst und letztlich auch auf ihren Sohn übertragen. Nicht zuletzt habe die Busfahrerin ihrem verletzten Fahrgast zur Seite gestanden, bis RTW und Notarzt eintrafen. Dank gelte auch dem Hubschrauber- und Klinikpersonal.

Mittlerweile klappt das Laufen schon wieder ganz gut. Mit großen Schritten - im übertragenen Sinne - geht Sven nun dem Weihnachtsfest, dem Jahreswechsel und seinem elften Geburtstag am 1. Januar entgegen. Dann dauert es auch nicht mehr lange, bis der Lelbacher wieder am Schulsport teilnehmen und zum Tischtennis in der Mehrzweckhalle gehen darf. Und dann beschleicht ihn hoffentlich auch nicht mehr das flaue Gefühl beim Betreten des Zebrastreifens.


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Donnerstag, 12 Dezember 2013 10:03

"Danke"-Serie: Kollegen und Wehrmann retten Armin Kunze

SCHMILLINGHAUSEN/KORBACH. Er hätte tot sein können, wären da nicht seine Arbeitskollegen und Angehörige der Conti-Werkfeuerwehr gewesen, die Armin Kunze retteten. Heute wendet sich der 50 Jahre alte Schmillinghäuser an seine Lebensretter im Rahmen unserer "Danke"-Serie im Advent.

Es ist die Geschichte eines Mannes, um dessen Leben Angehörige und Ärzte, Kollegen und Rettungskräfte sowie das Personal der Intensivstation des Korbacher Stadtkrankenhauses zwei Tage bangen mussten. Es ist die Geschichte eines Mannes, der einen Herzinfarkt, Organversagen und einen Schlaganfall erlitt. Es ist die Geschichte eines Mannes, der sich zeitweise nicht mehr bewegen oder artikulieren konnte. Hier ist die Geschichte von Armin Kunze - er erzählt sie selbst:

"Zunächst muss ich sagen, dass ich weiß alles nur vom Erzählen weiß. Meine Erinnerung wurde durch den Vorfall weitestgehend gelöscht. Am Samstag, 9. Juni 2012, hatte ich Spätschicht auf der Conti in der Endinspektion. Am Tag vorher hatte ich, so erzählte mir meine Frau später, Schmerzen in der linken Schulter. Dies kam durch die schweren Reifen schon mal vor. Mein Sohn wollte mich ins Arolser Krankenhaus bringen, was ich aber ablehnte - ich wollte nicht schon wieder krankgeschrieben werden. Im Nachhinein war das ein schwerer Fehler.

Ich habe an dem Samstag ganz normal angefangen zu arbeiten. Mein Schichtführer war bei mir und sagte mir, ich könne wegen dem Fußballspiel früher nach Hause fahren. Er klopfte mir dabei auf die linke Schulter und ich habe dabei vor Schmerzen aufgeschrien. Alle dachten, ich mache nur einen Scherz.

Gegen 17.30 Uhr ist es dann wohl passiert. Meine Kollegen sagten, ich sei einfach nach hinten umgefallen und mein Kopf wäre hart auf den Betonboden aufgeschlagen. Mein Kollege Andreas Rupprath hat dann sofort Erste Hilfe geleistet und der andere Kollege Tobias Haufe hat die Werksfeuerwehr angerufen.

Der Feuerwehrmann Jörn Kasparek hat dann die nötigen Schritte zur Lebensrettung bei mir eingeleitet, bis Krankenwagen und Notarzt vor Ort waren. Meine Frau und meine Tochter haben etwa eine Stunde an Tor 1 gestanden und man hat sie zum Schutze meiner Frau nicht hinein gelassen. Die finde ich sehr gut, denn sie hätten meiner Frau keinen Gefallen damit getan, sie zu mir zu lassen.

Laut Notarzt haben die drei Helfer mir durch die schnelle Erstversorgung das Leben gerettet. Ich wurde eine Stunde reanimiert und wegen Kammerflimmern 16-mal defibrilliert. Es stellte sich heraus, dass ich einen Hinterwandinfarkt mit zwei Verschlüssen hatte. Als ich dann versorgt war und in den Krankenwagen zum Abtransport gebracht wurde, hatte ich einen kardiologischen Schock und Organversagen. Bedingt durch die große Menge Blutverdünner habe ich auch noch einen Schlaganfall bekommen.

Auf der Intensivstation im Korbacher Krankenhaus hab ich wohl auch noch eine Lungenentzündung bekommen. Insgesamt hat man wohl zwei Tage um mein Leben gebangt. Ich habe insgesamt vier Wochen im Koma gelegen. Danach kam ich nach Bad Wildungen in die Westendklinik. Ich konnte weder laufen noch irgendwelche anderen Körperteile bewegen. Auch Sprechen und Schreiben ging die ersten Tage so gut wie nicht. Nach weiteren vier Wochen konnte ich nach Hause. Man hatte mir dort schnell und gut geholfen wieder laufen und sprechen zu können.

Mein besonderer Dank gilt meinen beiden Kollegen, dem Feuerwehrmann und den Pflegerinnen und Pflegern der Korbacher Intensivstation, die einiges von mir ertragen mussten".

Anmerkung der Redaktion: Armin Kunze ist derzeit noch immer krankgeschrieben. Vermulich im kommenden Frühjahr soll der 50-Jährige wieder anfangen zu arbeiten.


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LENGEFELD. Nach einem Fahrradsturz, bei dem sie sich im Frühjahr unter anderem schwere Kopfverletzungen und einen Bruch des Schlüsselbeins zuzog, ist Andrea Kreuser von Rettungskräften versorgt und direkt vom Fahrradweg aus in eine Kasseler Klinik geflogen worden. Im Rahmen unserer Adventsserie dankt die Lengefelderin heute den Rettungskräften - und ihrem Lebensgefährten.

Ihr Freund Holger Huhn ist es nämlich, der in den ersten Minuten nach dem schweren Sturz seiner Partnerin auf dem Bahnradweg mit der Verletzten allein ist. "Zuerst dachte ich, Andrea macht sich nach dem Sturz einen Spaß, bleibt einfach liegen und fängt gleich an zu lachen", sagt der begeisterte Mountainbiker. Doch auf ein Lachen oder darauf, dass sich die damals 39-Jährige wieder aufrichtet, wartet der Automechaniker vergeblich. "Sie hat nicht mehr reagiert und war nicht wirklich bei Bewusstsein", schildert Huhn, der den Kopf seiner Freundin hält - "da lief mir schon das Blut über die Finger". Das jähe Ende einer abendlichen Fahrradausfahrt Ende Mai.

Rasch tastet er mit einer freien Hand nach seinem Mobiltelefon, holt das Handy aus der Tasche, wählt den Notruf und beschreibt die ungefähre Position auf dem Bahnradweg zwischen Wildunger Landstraße und Brühnen Wiese. Aufgenblicke später ist in der Entfernung Martinshorn zu hören. Das für ihn zunächst leise Zeichen für die herannahende Hilfe wird rasch lauter. Endlich, nach bangen Minuten um seine Freundin, treffen die Helfer ein. "Ich selbst habe von alledem nichts mitbekommen", sagt Andrea Kreuser, die wie ihr Freund während der Radtour keinen Helm trug. "Im Nachhinein bemerkenswert ist, dass wir kurz vorher noch davon gesprochen haben, uns Helme anzuschaffen", erzählt Holger Huhn. Dass Augenblicke später bei Tempo 25 der Ernstfall eintrifft, ahnen die beiden Lengefelder natürlich nicht.

Als die Rettungskräfte die Schwerverletzte in den Rettungswagen tragen, um sie dort zu versorgen, packt Huhn selbstverständlich mit an. Im RTW hört er vom Notarzt, dass der Rettungshubschrauber unterwegs ist. Pilot Oliver Kaminski von der Bundespolizei landet die Kasseler Maschine Christoph 7 mit großer Präzision direkt auf dem schmalen Bahnradweg unweit der Unfallstelle. "Überhaupt haben alle so unglaublich routiniert und ruhig ihren Job gemacht, das war wirklich beeindruckend", sagt der Lebensgefährte der Verletzten. Retter vom Boden und aus der Luft versorgen die heute 40-Jährige gemeinsam, bevor der orangefarbene Helikopter in Richtung Kasseler Rot-Kreuz-Krankenhaus abhebt. Verdacht auf Schädel-Hirn-Trauma, Gesichtsverletzung und Fraktur eines Schlüsselbeins - das ist die erste Diagnose.

"Helm vergessen wir nicht mehr"
Eine Woche bleibt die Lengefelderin in der Klinik in Kassel, muss später in Korbach noch am Schlüsselbein operiert werden. Die Prellungen am ganzen Körper und ein dick angeschwollenes Auge sind nach einer Weile wieder abgeklungen. Mehrere Schrauben und eine Platte, die die Klavikula-Fraktur fixieren, wird die Schreinerin noch gut ein Jahr in sich tragen - als "Erinnerungsstücke" an den Unfall. Inzwischen ist Andrea Kreuser schon mehrfach wieder aufs Fahrrad gestiegen - mit Helm, versteht sich: "Den vergessen wir beide nicht mehr", unterstreicht die Mountainbikerin. Ihr Radhändler Wilfried Gerbracht schenkte ihr den Sturzhelm. "Wenn ich heute jemanden ohne Helm radfahren sehe, ist das ein richtig komisches Gefühl", sagt die Lengelderin.

Ihr Dank richtet sich an die Rettungskräfte, die Notärzte, die Hubschrauberbesatzung, die Polizei, "die meinetwegen für die Landung des Rettungshubschraubers sogar die Straße sperren wollte", das Personal in den Kliniken in Kassel und Korbach - und "natürlich an Holger, der hat das alles super gemacht".


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BAD AROLSEN. Zusätzliche Ausrüstungsgegenstände im Wert von 6000 Euro hat die Bad Arolser Feuerwehr angeschafft - vollständig finanziert aus Spenden. Im Rahmen unserer Adventsserie danken die Brandschützer aus der Residenzstadt allen Spendern für die Unterstützung.

"Der städtische Haushalt ist erschöpft und sieht den Kauf dieser Geräte aus Kostengründen nicht vor", erklärt Wehrführer Gordon Kalhöfer. Ganz und gar nicht erschöpft ist jedoch der Wille der Arolser Brandschützer, Menschen in Not rasch und umfassend zu helfen. Zwar steht der Feuerwehr dazu bereits ein umfangreicher Fuhrpark mit den entsprechenden Gerätschaften zur Verfügung, doch die Anschaffung von über die Grundausstattung hinaus gehender Ausrüstung muss die Wehr aus eigener Kraft stemmen.

Und das tut sie: Über die eigens gegründete Feuerwehrkameradschaft werden seit Jahren Geräte oder Bekleidung finanziert, aber auch gemeinsamen Wanderungen, Fahrten oder sonstige Treffen bezuschusst. Auch die Jugendfeuerwehr - die Arolser Brandschützer der nächsten Generation - kommt in den Genuss der Förderung. Mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft können Firmen und Privatleute die Kameradschaft und somit die Feuerwehr unterstützen. Übrigens: Sämtliche Mitglieder der Einsatzabteilung sind auch Mitglieder des Vereins - und bieten den Bürgern der Stadt somit nicht nur ihren ehrenamtlichen Dienst als Feuerwehrleute, sondern unterstützen sich quasi selbst noch finanziell.

Aktuell hat der Verein auf diesem Wege die Anschaffung von insgesamt rund 6000 Euro teuren Geräten ermöglicht. "Die Feuerwehr Bad Arolsen freut sich, dass mehr als 200 Personen und Firmen aus der Region sowie auch überregional unsere Arbeit unterstützen und somit auch die Leistung der Einsatzkräfte honorieren", sagt Wehrführer Gordon Kalhöfer voller Dank. "Das erhöht die Schlagkraft der Feuerwehr merklich und erhöht die Sicherheit für unsere schöne Stadt".

Über die Spenden angeschafft hat die Wehr in diesem Jahr folgende Gerät:

  • Eine Rettungssäge vom Typ "Twin Saw" mit zwei entgegenlaufend rotierenden Blättern; dieser erschütterungsarme Trennschleifer zeichnet sich unter anderem durch geringen Funkenflug aus. Das Handling der Säge ist einfacher im Verglech zu anderen Geräten, die Arbeitssicherheit entsprechend höher. Zum Einsatz kommt die Twin Saw beispielsweise bei Auto- oder Lkw-Unfällen oder sonstigen technischen Hilfeleistungen
  • Ein Feuerwehrsauger vom Typ "Attix" zum Absaugen und Entsorgen von Schmutzwasser. Damit werden bei Unwettern voll gelaufene Keller leergepumpt - mit einer Leistung von 200 Litern pro Minute
  • Eine explosionsgeschützte 50-Meter-Kabeltrommel, im Feuerwehrjargon als Leitungsroller bezeichnet, die zum Beispiel bei Gefahrstoffunfällen zum Einsatz kommt
  • Ein Schutzdeckenset zum Schutz von Rettungskräften und Verletzten vor scharfen Kanten und Ecken. Diese Decken kommen bei der Rettung von Menschen nach Verkehrsunfällen zum Einsatz

Einer der Spender ist der Elleringhäuser Malerbetrieb Göbel GmbH & Co. KG, bei der symbolischen Übergabe der Geräte vertreten durch Stephan Göbel. Für ihn sei es einerseits verwunderlich, dass die Feuerwehr sich selbst um die Anschaffung von Ausrüstung kümmern müsse. Andererseits "ist es für mich eine grundsätzliche Haltung, hier zu helfen, denn wir profitieren ja auch von den Jungs", sagt Göbel, der als Twistetaler Betrieb häufig Arbeiten in Arolsen ausführt. "Wenn irgendwas passiert, stehen die Kameraden sofort hinter einem und helfen". Deswegen unterstütze er die Arbeit der Wehr "sehr gern". Der Verein ist übrigens gemeinnützig und stellt entsprechende Spendenquittungen aus.


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

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