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Freitag, 08 November 2013 08:31

Mit neuem Multivan noch schneller bei Notfällen

BAD WILDUNGEN. Der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Bad Wildungen ist mit einem neuen Notarzt-Einsatz-Fahrzeug (NEF) unterwegs. Die Verantwortlichen entschieden sich erneut für den Kauf eines Multivans. Der neue VW T5 löst ein Vorgängermodell ab, das nach sechs Jahren über 182.000 Kilometer auf den Buckel hatte.

Für den Neuwagen bezahlte der DRK-Kreisverband inklusive Sonderausstattung 134.000 Euro. "Allein die zusätzlichen Ausstattungsgegenstände, die über der DIN liegen, kosteten 60.000 Euro", berichtet Gerd Windhausen, stellvertretender Rettungsdienstleiter des DRK-Kreisverbandes. In die Entscheidung für den Neuwagenkauf und der zusätzlichen Ausstattungsgegenstände seien die Erfahrungen der Mitarbeiter und Notärzte mit eingeflossen. "Das neue Auto verfügt beispielsweise über eine Kühlbox für Medikamente und einen Wärmeschrank, in dem Infusionslösungen auf Körpertemperatur gebracht und vorbereitet werden", erläuterte Windhausen.

Die 16 Notärzte und 30 Mitarbeiter des Rettungsdienstes seien sich einig darüber, dass ein Multivan gegenüber anderen Modellen über klare Vorteile verfügen würde. "Ein Van ist natürlich größer und fällt dadurch auch viel mehr auf", sagt Gerd Windhausen. Der Fahrer habe unter anderem wegen seiner erhöhten Sitzposition eine deutlich bessere Sicht auf den Straßenverkehr. Der T5 ist mit einem 190 PS starken Motor und Automatikgetriebe sowie Allradantrieb sowie mit einem Navigationsgerät ausgestattet.

"Beim Rückwärtsfahren oder Rangieren wird der Fahrer von einer eingebauten Kamera unterstützt“, erläutert Gerd Windhausen eine weitere Besonderheit des Autos. Das Vorgängermodell bleibt seinen Angaben zufolge dem DRK als Reserve-Fahrzeug erhalten.

Die Bad Wildunger Lebensretter rücken im Jahr zu rund 1400 Einsätzen aus. "Wir sind mit unseren Fahrzeugen im gesamten süd-östlichen Kreisteil unterwegs um Menschen, die in medizinische Notsituationen geraten sind, möglichst schnell und professionell zu helfen", berichtet Gerd Windhausen.

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Publiziert in Retter

KORBACH. Ihre Kenntnisse in Erster Hilfe haben am Samstag Leser von 112-magazin.de und hansestadt-korbach.de aufgefrischt. In vier Stunden erfuhren sie bei der Aktion alles Wissenswerte rund um die lebensrettenden Maßnahmen.

Es war das erste Mal, dass die beiden Internetportale aus der Region gemeinsam mit dem DRK eine solche Aktion durchführten. "Wir haben dieses Jahr nach mehreren Unfällen gesehen, wie wichtig es ist, dass man Erste Hilfe leisten kann", erklärte Chefredakteur Sascha Pfannstiel den Teilnehmern den Sinn der Aktion. Leitstellendisponent und Lehrrettungsassistent Domenico Cullotta leitete den mehrstündigen Kurs, der am Hauptsitz des DRK Korbach in der Arolser Landstraße stattfand.

Die Teilnehmer und ihre Motivation waren bunt gemischt. Während der eine als Bademeister immer wieder mit Lebensrettung beschäftigt ist, will der andere als Berufskraftfahrer vorsorgen. Auch zwei waren dabei, die den "Schein" für Erste Hilfe noch gar nicht benötigen: Christoph Brücher (Lengefeld) und Ernstina Kosmann (Adorf) wollten noch vor dem Führerschein fit sein. "Es kann ja immer was passieren", erläuterte die Adorferin.

Unfälle vor allem zuhause
In den wenigsten Fällen ist die Hilfe bei einem Verkehrsunfall vonnöten, wusste Leiter Cullotta zu berichten. Viel häufiger sei es nötig, zuhause einem Verwandten oder Bekannten zu helfen, der sich im Haushalt verletzt habe. 4.000 Verkehrstoten pro Jahr ständen 120.000 Fälle gegenüber, in denen Menschen einem Herzinfarkt erliegen, machte er deutlich.

"Es gibt dabei keine Standardsituationen", so der Rettungsassistent. Locker und informativ führte er durch die zwei Blöcke. Bewusstsein, Atmung und Kreislauf kontrollieren, stabile Seitenlage, Kopf überstrecken, um zu verhindern, dass der Verletzte erstickt – mit all diesen Themen beschäftigten sich die Teilnehmer, die aus dem gesamten Landkreis Waldeck-Frankenberg und darüber hinaus kamen.

Die Teilnehmer hatten auch Gelegenheit, ihre Fragen loszuwerden. Was tun bei epileptischen Anfällen? Wie umgehen mit Zuckerkranken? Alle Fragen beantwortete der erfahrene Cullotta anschaulich.

"Es ist wirklich toll – ich würde es jedem raten", fiel das Fazit von Ernestina Kosmann am Ende positiv aus.

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Publiziert in Retter
Dienstag, 29 Oktober 2013 18:12

Blutspender gehen kostenlos ins Arobella

BAD AROLSEN. Beim ersten Blutspendetermin im renovierten Arolser Bürgerhaus erhalten alle Spender an diesem Mittwoch zum Dank einen Gutschein für das Arobella-Freizeitbad.

Der von der DRK-Bereitschaft Naumburg organisierte Blutspendetermin läuft am Mittwoch von 15.30 bis 20 Uhr im Bürgerhaus in der Rathausstraße 3 in Bad Arolsen statt.

Alle kommenden Blutspenden finden nach Ende der Renovierung des Bürgerhauses wieder dort statt. Zum Dank für ihre Bereitschaft, "Lebenssaft" zu geben, erhalten alle Blutspender am Mittwoch einen Gutschein für das Arobella-Freizeitbad. Dies ist durch die freundliche Unterstützung durch die Bäderbetriebsgesellschaft Bad Arolsen mbH möglich.

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Publiziert in Polizei
Samstag, 26 Oktober 2013 14:44

Zusammenarbeit zwischen Wehren und DRK geprobt

DODENAU. Sirenenalarm ertönt in Dodenau. Wenige Minuten später treffen die ersten Einsatzkräfte am Hotel Sassor ein. 70 Feuerwehrleute aller Battenberger Ortsteile sowie DRK-Helfer aus Dodenau und Frankenberg proben bei einer Großübung den Ernstfall.

Der Dodenauer Wehrführer Hartmut Specht hatte drei Szenarien ausgearbeitet:

  • im so genannten Schulze-Haus gibt es einen Brand mit starker Rauchentwicklung. Übungsziel ist hier, das Treppenhaus rauchfrei zu halten. Dafür werden die neuen Rauchverschlüsse eingesetzt, starke Lüfter in Position gebracht und eine Abluftöffnung von außen (Fenster im Obergeschoss) geschaffen.
  • in einer Scheune des Hotels Sassor wird das Retten von Verletzten mit Schaufeltrage, Schleifkorbtrage und den neuen Spine-Boards geübt. Mit Unterstützung von DRK-Helfern werden zunächst die Verletzten versorgt. Es geht auch um Retten aus größerer Höhe.
  • hinter dem Hotel Sassor ist technische Hilfeleistung angesagt. Dabei kommen unter anderem eine Motorflex, Kettensägen und Glassägen zum Einsatz. Als Übungsobjekt dient auch ein alter Pkw.

"Wir wollen, dass Einsatzkräfte aus verschiedenen Ortsteilen, Feuerwehrleute und DRK-Mitarbeiter, zusammenarbeiten, die das sonst nicht jeden Tag tun", erläuterte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Dirk Schneider. Das "Ausprobieren" unterschiedlicher Hilfsmittel und Rettungstechniken – etwa der neuartigen Spineboards - sei dabei ganz wichtig.

Die drei Einsatzabschnitte standen unter der Leitung von Hartmut Specht, Dirk Schneider und Stephan Bergener. Als Beobachter war Stadtbrandinspektor Michael Wenzel vor Ort. Nicht zufrieden äußerte sich Hartmut Specht mit dem Übungsverlauf im ersten Szenario, wo es eigentlich um das Eindämmen giftiger Rauchgase gehen sollte.

Im Auftrag des verhinderten Bürgermeisters Horsel lud Büroleiter Reiner Zissel alle Feuerwehrleute und DRK-Mitarbeiter anschließend zu einem kleinen Imbiss ein.

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Publiziert in Feuerwehr
Schlagwörter
Donnerstag, 24 Oktober 2013 18:20

Anspruchsvolle Übung im alten Bundeswehrdepot

HELMSCHEID. Im Ernstfall müssen benachbarte Wehren unabhängig von den Gemeindegrenzen eng zusammenarbeiten. Dass dies reibungslos funktioniert, bewiesen die Wehren aus Korbach-Helmscheid und Twistetal-Berndorf. Als gemeinsames Übungsobjekt diente das ehemalige Bundeswehrdepot auf der Helmscheider Höhe.

Eine starke Verrauchung im Bunkerlabyrinth des Hauptgebäudes verlangte den Einsatzkräften einiges ab. Insgesamt zwölf vermisste und teilweise verletzte Personen galt es zu retten. Mehrere Atemschutztrupps beider Wehren gingen in das Gebäude vor. Nach und nach wurden alle Vermissten aufgespürt, aus dem Gebäude befreit und anschließend den Rettungskräften der Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK übergeben. Zwei Personen wurden mit einer sogenannten Bockleiter aus einem engen Schachtbauwerk befreit. Auch diese nicht alltägliche Aufgabe wurde rasch gemeistert.

Obwohl rund 40 Einsätzkräfte von Feuerwehr und SEG mit mehreren Fahrzeugen an der Übung beteiligt waren, wurde sehr schnell deutlich, dass im Ernstfall weitere Kräfte hinzugezogen werden müssen. Bei der anschließenden Manöverkritik war dies die wichtigste Feststellung.

Wehrführerin Marisa Saure (Helmscheid) - übrigens die einzige Wehrführerin der Großgemeinde Korbach - und der Berndorfer Wehrführer Marc Wäscher ließen das Übungsgeschehen nochmals Revue passieren und zeigten die Schwerpunkte auf. Die stellvertretenden Korbacher Stadtbrandinspektoren Carsten Vahland und Bernd Dittrich sowie der stellvertretende Twistetaler Gemeindebrandinspektor Stefan Rößner zeigten sich ebenfalls sehr zufrieden mit den erbrachten Leistungen.

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 16 Oktober 2013 17:00

112-magazin.de verschenkt Erste-Hilfe-Kurse

KORBACH. Wer bei einem Notfall richtig reagiert, kann Menschenleben retten - doch das will gelernt sein: 112-magazin.de lädt – zusammen mit der Partnerseite hansestadt-korbach.de – zwölf seiner Leser ein, kostenlos an einem Kurs in Erster Hilfe teilzunehmen.

Im Alltag gerät man schnell in die Situation, als Ersthelfer gefragt zu sein: Bei einem Verkehrsunfall ebenso wie bei einem Arbeitsunfall, nach einem Herzinfarkt oder einem anderen medizinischen Notfall, nach einem Missgeschick bei der Gartenarbeit oder nach einem Sturz auf Glatteis. Wer im Fall der Fälle die richtigen Handgriffe kennt und anwendet, kann nicht nur Verletzungen versorgen, sondern mitunter sogar ein Menschenleben retten.

Im laufenden Jahr berichtete 112-magazin.de mehrfach über Notfälle, bei denen Ersthelfer nicht zögerten, sondern ihren (auch unbekannten) Mitmenschen umgehend Hilfe leisteten: Herausragend war dabei die Hilfe mehrerer Passanten nach einem Verkehrsunfall bei Adorf - dort befreiten sie einen eingeklemmten Motorradfahrer, leisteten Erste Hilfe, setzten den Notruf ab und betreuten den Schwerverletzten bis zum Eintreffen von Feuerwehr, Rettungswagen, Notarzt und Rettungshubschrauber auf vorbildliche Weise. Die Helfer ernteten - verdientermaßen - viel Lob von Rettungskräften und Polizei.

Kostenloser Kurs für Leser von 112-magazin.de am 2. November
"Wir wollen dazu beitragen, dass mehr Menschen in der Lage sind, wirksam Hilfe zu leisten", sagt Sascha Pfannstiel, Redakteur bei 112-magazin.de. Dazu braucht es Mut und Entschlossenheit, vor allem aber das nötige Wissen - das vermitteln unter anderem die in der Region ansässigen Hilfsorganisationen. Um die Hürden zur Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs zu senken, hat 112-magazin.de nicht nur einen Termin organisiert, sondern übernimmt auch die Teilnehmergebühren und lädt die lernwilligen Leser zu einem kleinen Imbiss ein.

Der erstmals veranstaltete Erste-Hilfe-Kurs von 112-magazin.de findet statt am Samstag, 2. November, von 9.30 bis 14 Uhr beim Roten Kreuz in Korbach, Arolser Landstraße 23. Für die Ausbildung zeichnet der Lehrrettungsassistent und Erste-Hilfe-Ausbilder Domenico Cullotta verantwortlich. In dem Kurs geht es unter anderem um das Stillen von Blutungen und die Versorgung anderer Verletzungen, die Überprüfung von Vitalfunktionen, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und den Einsatz von Defibrillatoren für Laien. "Nach diesem Kurs sind die Teilnehmer fit in Erster Hilfe", versichert der engagierte Ausbilder.

Wer dabei sein möchte, meldet sich per E-Mail an die Adresse info(at)112-magazin.de an. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden die Plätze nach Eingangsdatum der Mails vergeben. Die Teilnehmer erhalten eine Bestätigung mit allen nötigen Informationen. Bei großem Interesse sind wir bemüht, weitere Kurse anzubieten, eventuell auch in anderen Ortes des Landkreises.

Publiziert in Retter

BAD WILDUNGEN. Das war ein Lehrgangsabschluss mit Knalleffekt: Bundeswehr-Reservisten sind zum Ende eines Erste-Hilfe-Kurses im Wald bei Wildungen auf durch Schüsse und Minen schwer verwundete Soldaten getroffen - gespielt von täuschend echt geschminkten Notfalldarstellern.

Abgerissene Körperteile, offene Knochenbrüche, Schuss- und Schrabnellverletzungen, Schnittwunden oder Verbrennungen - diese und weitere Verletzungsmuster weisen die "Opfer" auf, die dem Szenario zufolge in einen Hinterhalt geraten sind und von Rebellen angegriffen wurden. Einige der Soldaten liegen am Boden und rufen um Hilfe, andere befinden sich auf und in einem beschossenen Unimog. Als die Bundeswehr-Reservisten, die beim DRK Bad Wildungen unter Leitung von Tanja Alsdorf einen Erste-Hilfe-Lehrgang absolviert haben, zum Abschluss des Kurses auf das Waldstück zueilen, um zu helfen, gibt es mehrere lautstarke Explosionen.

"Je echter das Szenario wirkt, desto ernster nehmen es die Teilnehmer", erklärt Manuela Körtel, Leiterin der Notfalldarstellung im DRK Bad Wildungen. Und tatsächlich: Die Reservisten, die im Lehrgang alles über die Versorgung von Verletzungen erlernt haben, sind mit Feuereifer bei der Sache, versorgen die stöhnenden und schreienden Verwundeten, fordern weitere Hilfe für sie an, betreuen die Männer und bringen sie in Sicherheit.

Weitere Mitglieder gesucht
Übungen wie die am vergangenen Sonntag verlangen der momentan zehnköpfigen Gruppe um Manuela Körtel einiges ab. Unterstützung im aktuellen Fall kam von der San-Bereitschaft Edertal und der Notfalldarstellung Kassel-Land, die auch die Pyrotechnik stellte. Die Bundeswehr in Fritzlar stellte die Kleidung für die "angegriffenen" Soldaten.

In der Regel "nehmen wir an Übungen teil und stellen dabei zum Beispiel Unfallopfer dar", erklärt die Leiterin. Auch bei einer Großübung in Rodenbach bei Frankenberg im vergangenen Herbst oder beim Verkehrssicherheitstag Ende Juni waren die Wildunger Notfalldarsteller mit von der Partie. Um auch künftig die Anfragen bedienen zu können, "suchen wir immer neue Mitglieder, die Interesse an dieser außergewöhnlichen Arbeit haben". In einem Grundlehrgang werde man mit dem Schminken der Verletzungen ebenso vertraut gemacht wie mit dem Darstellen. "Man sollte allerdings keine Angst vor Blut haben", sagt die Leiterin.

Weitere Informationen sind erhältlich auf der Facebook-Seite der Wildunger Notfalldarsteller oder per Mail an mkoertel(at)web.de bei Manuela Körtel.

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Publiziert in Retter
Montag, 03 Juni 2013 17:38

Hochwasser: Hundert heimische Helden helfen

WALDECK-FRANKENBERG. Rund 100 heimische Helfer sind unterwegs in die ostdeutschen Hochwassergebiete. Bislang sind drei Brandschutzzüge der Feuerwehren und ein DRK-Betreuungszug für einen mehrtägigen Einsatz vorgesehen.

Nach Auskunft von Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick hat das Land Sachsen das Land Hessen um Hilfe bei der Hochwasserlage gebeten. Aus Waldeck-Frankenberg werden drei für den Katastrophenschutz umgewandelte Brandschutzzüge und ein Betreuungszug des Roten Kreuzes erwartet.

Feuerwehrangehörige aus Bad Arolsen, Diemelsee, Bad Wildungen, Gemünden und Twistetal und der Betreuungszug Bad Wildungen haben am Montagnachmittag den Einsatzauftrag erhalten und sich umgehend auf den voraussichtlich fünf Tage währenden Einsatz vorbereitet.

Verbandsführer ist der Bad Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer. "Wir wissen bislang nur, dass wir nach Sachsen fahren, der genaue Einsatzauftrag steht noch nicht fest". Nach Auskunft des Kreisbrandinspektors sollte der Abmarsch der Waldeck-Frankenberger Einheiten um 20 Uhr am Feuerwehrstützpunkt in Bad Wildungen erfolgen. Zum dortigen Sammelpunkt waren die einzelnen Gruppen zunächst gefahren.

Mit im Gepäck hatten die Helfer neben persönlichen Utensilien auch Impfausweise, Medikamente und Verpflegung für mindestens 24 Stunden. "Dabei war vor allem Trinkwasser wichtig", sagte der Bad Arolser Wehrführer Gordon Kalhöfer beim Packen am Stützpunkt in der Residenzstadt. Kalhöfer, der selbst nicht mit ins Hochwassergebiet fährt, wünschte allen Helfern einen unfallfreien Einsatz. "Wir wünschen uns sehr, dass wir tatsächlich auch helfen können", erklärte der Wehrführer. Von Arolsen aus waren Einsatzkräfte aus Mengeringhausen, Helsen, Adorf und Bad Arolsen gemeinsam mit dem Verbandsführer zunächst nach Wildungen gefahren. Vor dem Aufbruch in Richtung Osten wurden unter anderem Verhaltensregeln für die Kolonnenfahrt nach Sachsen besprochen. Aus ganz Hessen sind nach Angaben des Hessischen Rundfunks rund 600 Helfer unterwegs in die Überschwemmungsgebiete.

Luftretter aus Wildungen helfen bei Evakuierung von Zwickau
Bereits am Sonntagabend waren zwei Mitglieder der DRK-Bergwacht Bad Wildungen von Helikoptern der Bundespolizei auf dem Wildunger Segelflugplatz aufgenommen worden. Die für die Luftrettung geschulten Einsatzkräften sollen nach Angaben von Dr. Hartmut Wecker, Sprecher der Kreisverwaltung, in Zwickau in der Evakuierung von rund 17.000 Einwohnern eingesetzt werden. Es sei durchaus möglich, dass noch weitere Luftretter aus unserem Landkreis hinzugezogen würden, sagte Wecker.

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 02 April 2013 17:40

150 Jahre Deutsches Rotes Kreuz

Liebe Leserinnen und Leser von 112-magazin.de,
das DRK feiert 150-jähriges Bestehen und blickt auf eine Erfolgsgeschichte zurück, die im Jahre 1863 begann. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten half die Organisation in zahlreichen Kriegen den Verwundeten auf den Schlachtfeldern Europas.  Erstmalig wurde die Rotkreuzarmbinde 1864 im deutsch-dänischen Krieg getragen. Die Weltkriege schlossen sich an und so ist aus dieser Hilfsorganisation mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern eine Institution geworden, die sich im Besonderen für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger einsetzt. Ob bei Bränden, Verkehrsunfällen oder Katastrophen, die Mitarbeiter des DRK retten Leben und setzen sich für Menschen in Not ein. Auch für sie.

Das DRK Brilon startet zum 150-jährigen Bestehen eine besondere Aktion. Gesucht werden Paten, die einmalig 150 Euro spenden um die ehrenamtlichen Helfer auszubilden und Ausrüstung zu beschaffen. Bitte beteiligen Sie sich an dieser Aktion, gerade für Firmen die diese Spende steuerlich geltend machen können, lohnt sich ein Engagement in dieser Sache.

Unter dem Link: www.drkbrilon.de haben sie die Möglichkeit sich in die Paten-Liste einzutragen.112-Magazin.de und das DRK Brilon bedanken sich ganz herzlich für die Spende bei den neuen Paten.

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Publiziert in HSK Retter
Montag, 04 Februar 2013 18:26

THW-Höhenretter helfen auf der Skipiste

WILLINGEN. Höhenretter des Korbacher THW-Ortsverbandes haben einen Tag lang die Rettungswache der DRK-Bergwacht in Willingen übernommen. Die Einsatzkräfte mussten unter anderem ausrücken, um nach einem Zusammenstoß zwischen einem Rodler und einem Snowboardfahrer zu helfen.

Wie der Korbacher THW Ortsbeauftragte Hans-Joachim Kegel am Montag gegenüber 112-magazin.de berichtete, waren seine Helfer am Samstag im Weltcuport eingesetzt. Während der 14-stündigen ehrenamtlichen Dienstzeit war die Hilfer der THW-Kräfte zweimal gefragt. In einem Fall war ein Skiläufer auf der Piste zusammengebrochen und musste zum Rettungswagen transportiert werden, im anderen Fall waren sich zwei Wintersportler in die Quere gekommen. "Ein Mann auf einem Schlitten ist mit einem Snowboarder zusammengestoßen", sagte Kegel. Einer der beiden Beteiligten sei mit Verdacht auf eine Wirbelverletzung ins Krankenhaus eingeliefert worden.

"In Deutschland einmalig"
Bei ihrem Einsatz nutzen die THW-Kräfte die Fahrzeuge der DRK-Bergwacht, vor allem das mit Raupenketten betriebene All Terrain Vehicle (ATV). Das Fahrzeug mit Nachläufer für den liegenden Transport eines Patienten führt auch das komplette medizinische Notfall-Equipment mit. Dass die Höhenretter für den Notfalleinsatz am Patienten geeignet sind, liegt auch an der engen Kooperation zwischen THW und Bergwacht im Bereich der Höhenrettung. "Bei unserem gemeinsamen Training lernen die Bergwacht-Mitglieder technische Dinge von uns und wir erfahren eine Sanitätsausbildung", verdeutlicht der Korbacher THW-Chef. Dass das THW in der Wintersaison eine Bergwacht-Rettungswache für eine Dienstschicht komplett übernimmt, "ist in Deutschland einmalig", sagte Kegel.

Auch Wildunger Bergwacht hilft in Willingen
In regelmäßigem Abstand sorgen nicht nur Korbacher Höhenretter dafür, dass die Willinger Bergwacht-Einsatzkräfte mal ein freies Wochenende während der Wintersport-Saison haben. "Auch die Kameraden der Bergwacht Bad Wildungen versehen in Willingen Dienstschichten", erklärte Bereitschaftsleiter Frank Köster (Willingen) gegenüber 112-magazin.de.


Links:
THW-Ortsverband Korbach
DRK-Bergwacht Willingen

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Publiziert in THW
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