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NAUMBURG. Jede zusätzliche Blutspende hilft Leben zu retten. Täglich werden in Hessen knapp 900 Blutspenden benötigt. Das geht nur durch gemeinsames Engagement. Zum Leben retten, lädt das freundliche Team der DRK-Bereitschaft Naumburg in die  Elbetalschule ein. Von 15.30 bis 19.30 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 30. August, in der Straße "Am Kuhberg" Blut spenden.

Blut spenden kann jeder Gesunde vom 18. bis zum 73. Geburtstag. Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließenden leckerem Imbiss, der von den freundlichen DRK-Mitarbeitern aus Naumburg gereicht wird, sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann.

Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.

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KORBACH. Gegen 8.30 Uhr erreichte die Korbacher Polizei die Meldung, dass eine mögliche Gefahrenlage an der Alten Landesschule in Korbach herrscht.

Daraufhin wurden die ALS und die Beruflichen Schulen evakuiert - insgesamt mussten etwa 2000 Schüler die Lehreinrichtungen verlassen. Ebenfalls evakuiert wurde die Humboldtschule. Derzeit sind die Korbacher Polizisten mit mehreren Streifenwagen vor Ort, auch das DRK ist mit einigen Rettungswagen dort, um allen Eventualitäten vorzubeugen.

Auch Beamte einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BEF) aus Kassel sind vor Ort, darunter ein Sprengstoffspürhund mit Hundeführer. Nach der Durchsuchung müssen die Schüler der Alten Landesschule zurück in die Lehreinrichtungen, weil sie ebenfalls durchsucht werden. Die Bombendrohung sei am Morgen per Email eingegangen mit dem Hinweis, dass um 9 Uhr eine Bombe in der Schule hochgehen werde.

Um 9.45 Uhr wird ein Sprengstoffteam mit einem ausgebildeten Spürhund in die Schule vorrücken und nach dem Sprengstoff suchen.

Alle Zuwegungen wurden für Fahrzeuge und den Personenverkehr bis auf weiteres gesperrt.

Beachten Sie bitte die Folgemeldung zum Polizeieinsatz an der ALS:

Link: Bombendrohung: Keine Sprengsätze gefunden - 2000 Schüler evakuiert (Folgemeldung)

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Montag, 13 August 2018 12:30

Blutspenden in Twiste am Dienstag

TWISTETAL. Auf den bevorstehenden Blutspendetermin in Twiste weist aktuell das Deutsche Rote Kreuz hin: Dienstag, 14. August von 15.30 bis 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle in der Piepenstraße.

Nach DRK-Angaben ist jeder Mensch in Deutschland in seinem Leben durchschnittlich mindestens einmal selbst auf eine Blutspende angewiesen. Umso wichtiger ist es demnach, dass es genügend Spenderblut gibt. "Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer Blutspende gesellschaftliches Engagement und übernehmen Verantwortung", heißt es auf der DRK-Homepage.

Wer im Raum Twistetal wohnt oder arbeitet und seinem Engagement nachkommen möchte, der hat dazu am kommenden Dienstag vier Stunden lang Zeit.

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BAD AROLSEN. Zu einem Verkersunfall mit einer schwerverletzen Person kam es am heutigen Mittwoch um 11.25 Uhr auf der Landauer Straße.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten gegenüber 112-magazin.de mitteilten, befuhr ein 54-jähriger Mann mit seinem Hyundai Tucson die alte B 450 von Bad Arolsen kommend  in Richtung Landau. Im Bereich der Aartalsenke kam von rechts eine 60-jährige Frau mit ihrem Rad aus einem Waldweg heraus, hielt nach Zeugenaussagen kurz am Straßenrand an und setzte ihre Fahrt fort.

Völlig überrascht von dem Fahrmanöver der Dame, konnte der Tucsonfahrer nicht mehr bremsen, ein Ausweichen war ebenfalls nicht mehr möglich, sodass die Dame mit ihrem Rad gegen die vordere, rechte Seite des Tucson prallte. Mit dem Oberkörper und dem behelmten Kopf krachte die Frau gegen die Windschutzscheibe, die durch die Wucht des Aufpralls splitterte. Etwa 50 Meter weit wurden die Frau und das Fahrrad geschleudert. Bewusstlos blieb die Frau auf dem Asphaltbelag liegen.

Nachdem der 52-jährige Unfallbeteiligte die Polizei über den Notfall informiert hatte, setzte die Rettungsaktion ein: Der einreffende Notarzt führte die medizinische Erstversorgung durch und forderte den Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel an. Währen dieser Aktion riegelten die Einsatzkräfte der Polizei mit vier Streifenwagen und acht Einsatzkräften die Straße hinter Bad Arolsen bis zur Verbindungsstraße nach Wetterburg ab, rekonstruierten das Unfallgeschehen, protokollierten den Unfallhergang, nahmen Zeugenaussagen auf und sicherten Beweismittel.

Nachdem der Rettungshubschrauber in der Talsenke zum Landeanflug ansetzte, wurde die schwer verletzte Frau mit dem RTW zum Landeplatz transportiert. Exakt um 12.19 Uhr hob Christoph 7 mit der 60-Jährigen in Richtung Kassel ab. Das Fahrzeug des 54-Jährigen wurde von einem Abschleppunternehmen aus Wolfhagen abtransportiert.

Um 12.32 Uhr konnte die Straße für den Verkehr wieder freigegeben werden. Da die Verletzte zum Unfallzeitpunkt keine Ausweispapiere bei sich trug, gestaltete sich die Suche nach Angehörigen als sehr schwierig. Mittlerweile steht fest, dass die Dame in Niedersachsen beheimatet ist und seit einiger Zeit als Gast in Bad Arolsen verweilte. (112-magazin)

Link: Unfallstandort am 8. August auf der Landauer Straße

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KNÜLLWALD. Am Montagabend ereignete sich in der Straße Hüttenmühle in Knüllwald-Wallenstein eine Explosion in einem Wohnhaus, bei der das Wohnhaus einstürzte.

Das Wohnhaus, in dem drei Personen gemeldet sind, wurde dabei komplett zerstört und fiel in sich zusammen. Eine zur Unglückszeit im Haus anwesende 74-Jährige Hausbewohnerin wurde durch die Explosion tödlich verletzt und bereits am Montagabend geborgen, ihr 87-jähriger Ehemann wird zurzeit noch vermisst. Eine 79-jährige Hausbewohnerin wurde durch die Explosion und das einstürzende Haus ebenfalls tödlich verletzt und am Dienstagmorgen in den Haustrümmern aufgefunden und geborgen.

Ein 12-jähriges Mädchen, welches im Nachbarhaus wohnt, wurde durch umherfliegende Splitter verletzt. Sie wurde durch Rettungswagen in das Kasseler Klinikum eingeliefert. Die Schwere der Verletzungen ist momentan nicht bekannt, es sind jedoch keine lebensbedrohenden Verletzungen. Ein weiterer Nachbar erlitt in der Folge der Ereignisse einen Schwächeanfall und wurde in einer Klinik ambulant behandelt.

Insgesamt beteiligten sich 350 Rettungskräfte der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuz, des Technischen Hilfswerks, der Rettungshundestaffel und der Bundeswehr an den Rettungsmaßnahmen. Die Kriminal- und die Schutzpolizei waren ebenfalls jeweils mit mehreren Beamten vor Ort, sowie ein Polizeihubschrauber, der am Abend im Einsatz war.

Die Angehörigen wurden vor Ort durch mehrere Notfallseelsorger betreut. Das eingestürzte Haus wurde bisher zweimal erfolglos von den Hunden der Rettungshundestaffel abgesucht. Daraufhin begannen THW und Feuerwehr damit, das Haus von oben herab abzutragen. Der 87-Jährige wurde bisher nicht aufgefunden.

Die Ursache für die Explosion steht zurzeit nicht fest, Brandursachenermittler der Kriminalpolizei Homberg waren bei den Rettungsmaßnahmen zugegen. Am Dienstag begannen Fachleute des Hessischen Landeskriminalamtes und der örtlichen Kriminalpolizei damit, eine Spurensuche bezüglich der Explosionsursache durchzuführen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand entstand an dem eingestürzten Wohnhaus ein Sachschaden in Höhe von 150.000 - 200.000 Euro. (ots/r)

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VÖHL/WALDECK. In Lebensgefahr begeben hatte sich am Donnerstagvormittag gegen 10 Uhr eine Wandergruppe am Edersee  -  ein Großvater hatte sich mit seinen drei Enkelkindern und dem Hund im Bereich des Steilhanges an der Kahlen Haardt verlaufen und sich und die Kinder in eine ausweglose Situation gebracht. Zuvor waren die vier Personen von Scheid  nach Fürstental gewandert und befanden sich auf dem Rückweg.

Um 12.50 Uhr waren die vier Wanderer und der Hund einem Ruderer aufgefallen, als diese durch Hilferufe auf sich aufmerksam machten. Über sein Handy informierte der Zeuge die Wasserschutzpolizei. Hauptkommissar Gerd Paulus setzte daraufhin einen Notruf an die DLRG Fürstental ab und ließ eine Vorerkundung durchführen. Nachdem die Notsituation durch die DLRG bestätigt werden konnte, wurde die Leitstelle in Korbach durch Gerd Paulus alarmiert und Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Vöhl und Waldeck, sowie die Bergwacht Willingen und Bad Wildungen angefordert.

Während Bernd Schenk (Gemeindebrandinspektor Vöhl) von Bringhausen durch ein Einsatzboot der DLRG zum Steilhang gebracht wurde, rückte Einsatzleiter Andreas Przewdzing mit seinem Stellvertreter Bernd Schäfer (beide Waldeck) über Basdorf-Trappenhard zum Einsatzort aus. Die alarmierten Kräfte der Bad Wildunger Bergwacht und eine Besatzung des Promedica Rettungsdienstes trafen ebenfalls oberhalb vom Westufer ein.

Absturzsicherungsgruppen der Stadt Waldeck und Vöhl erreichten zuerst die Gefahrenstelle, erkundeten die Örtlichkeit und sicherten die Personen im Steilhang. Die Spezialisten in Sachen Bergrettung aus Bad Wildungen richteten unverzüglich eine Seilsicherung her, ließen sich zu den hilflosen Personen abseilen und erreichten die drei Kinder im Alter von neun, zehn und zwölf Jahren, die leichte Schnittverletzungen und Abschürfungen aufwiesen. Erschwerend war die sengende Hitze, die durch den Schieferhang weiter zunahm. Vorsorglich forderte Gerd Paulus ein Schiff mit Wasservorräten aus Waldeck an, um die dehydrierten Personen schnell versorgen zu können. Auch der 60-jährige Großvater mit dem Hund wurde abgesichert. Schenk koordinierte die Verbindungsaufnahmen während der mehrstündigen Rettungsaktion durch DLRG, Polizei, Retter und Bergwacht von der Seeseite aus.

Abseilen zum Edersee

Nach kurzer Beratschlagung waren sich die Führungskräfte der Feuerwehr und der Bergwacht, sowie der DLRG und der Wasserschutzpolizei einig, die teilweise verletzten Kinder und den Großvater samt Hund nach unten zum See abzuseilen. Dieses Vorhaben erwies sich als richtig. Während vom oberen Steilhang Bernd Schäfer mit seinem Einsatzkräften die Sicherung von oben übernahm, koordinierte Einsatzleiter Andreas Przewdzing die Rettungsaktion mit der Wasserschutzpolizei und den Rettungsdiensten. Dies gelang mit dem ersten Kind um 15.02 Uhr, das zweite und dritte Kind wurde um 15.16 und um 15.51 Uhr in das rettende Boot  der Wasserschutzpolizei geleitet. Der Großvater, der sich bereits weiter oben im Steilhang befunden hatte, konnte samt Hund um 16.10 Uhr abgeseilt und gerettet werden.

Hessen 11, Bergwacht, DLRG, Retter und Wehren im Einsatz

Von dort aus ging es auf dem Polizeiboot (Hessen 11) zum Yachthafen nach Scheid, wo DLRG, Bergwacht und Einsatzkräfte der Feuerwehren die Wandergruppe an die Besatzung des bereitgestellten RTWs vom Deutschen Roten Kreuz übergaben. Einsatzende der Rettungsaktion war 16.30 Uhr. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren, vier Einsatzkräfte der Wildunger Bergwacht, Mitarbeiter der DLRG sowie die Besatzungen vom DRK und vom Promedica Rettungsdienst am Einsatz beteiligt. Die Bergwacht Willingen wurde auf halber Strecke abgerufen und konnten die Alarmfahrt abbrechen. Die vier Geretteten und der Familienhund wurden am Abend mit leichten Blessuren in ihrem Heimatort zwischen Wetterburg und Volkmarsen empfangen.

Wasserschutzpolizei warnt

Nach Auskunft von Hauptkommissar Gerd Paulus kommt es immer wieder zu Rettungsaktionen im westlichen Steilhang an der Haardt. Obwohl Maßnahmen ergriffen wurden, die auf die Gefahren hinweisen, werden diese oft missachtet. Eine junge Frau aus Scheid konnte gegenüber 112-magazin.de berichten, dass sich sogenannte Geocaches in diesem Bereich befinden. (112-magazin)

Link: Standort Rettungsaktion Kahle Haardt am 2. August 2018 am Westufer


Vor einem Jahr ereignete sich ein Unfall mit einer gestürzten Radfahrerin am Edersee. Bergwacht, Rettungskräfte und ein Hubschrauber waren am 7. August 2017 im Einsatz.

Link: Fahrradsturz am Edersee - Verletzte mit Helikopter gerettet (mit Fotostrecke)

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Donnerstag, 26 Juli 2018 17:43

Blutspenden in Bad Arolsen: Freitag, 27. Juli

BAD AROLSEN. Gerade in der warmen Sommerzeit wird in Deutschland das Blut knapp. Es ist für den Empfänger einer dringend benötigten Blutkonserve allerdings wichtig. Aus diesem Grund findet am Freitag, 27. Dezember, in der Zeit von 15.30 bis 19.30 Uhr im Bürgerhaus (Rathausstraße 3) in Bad Arolsen eine Blutspendeaktion statt. Die DRK-Bereitschaft freut sich auf eine rege Teilnahme.

Wer darf spenden?

Blut spenden dürfen alle gesunden Menschen im Alter zwischen 18 und 71 Jahren mit mindestens 50 Kilogramm Körpergewicht. Erstspender sollten nicht älter als 64 sein. Blut spenden kann, wer in den vergangenen vier Wochen keinen Infekt und keine Durchfallerkrankung sowie keinen operativen Eingriff hatte. Zwischen zwei Blutspenden sollten mindestens 56 Tage Abstand liegen. Männer dürfen in der Regel sechsmal, Frauen viermal im Jahr spenden. "Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit", lautet der Hinweis von Timo Jassmann von der DRK-Bereitschaft.

Täglich 15.000 Blutspenden nötig

Täglich werden nach DRK-Angaben in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt. Jeder könne zum Beispiel durch einen Verkehrs- oder Arbeitsunfall selbst einmal auf eine Blutspende angewiesen sein, verdeutlicht Jassmann. Er appelliert daher an die Menschen in Bad Arolsen und Umgebung, sich ein Herz zu fassen und am Mittwoch zur Spende ins Bürgerhaus zu kommen. Mit der Blutspende kann man schließlich anderen Menschen helfen

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WILLINGEN/BONTKIRCHEN. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am heutigen Sonntagmorgen auf der Landesstraße zwischen Willingen und Bontkirchen - der Rettungshubschrauber "Christoph Gießen" wurde angefordert.

Für einen 61-jährigen Mann aus Bontkirchen endete die Fahrt auf seinem Roller abrupt um 5.50 Uhr, auf der Landesstraße  3393 am Abzweig nach Schwalefeld. Der Rollerfahrer war mit seiner Honda aus Richtung Bontkirchen in Fahrtrichtung Willingen unterwegs. Ein aus Richtung Willigen herannahendes Taxi bog in dem Moment nach links in die Straße "Am Schwalefelder Treis" ein und übersah den vorfahrtsberechtigten Rollerfahrer. Dabei kam es zum Zusammenstoß - der Bontkirchner krachte mit seiner Maschine gegen den rechten Kotflügel, wurde aus der Sitzbank gehoben, knallte mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe des Opels und kam auf dem Asphalt zum Liegen. Über die Notrufnummer 110 wurde die Polizei alarmiert, die noch während der Anfahrt in weiser Voraussicht einen Notarzt und eine RTW-Besatzung vom DRK zur Unfallstelle schickte. 

Schnell stellte sich heraus, dass die Verletzungen des 61-Jährigen schwer waren, obwohl er einen Helm getragen hatte. Noch während der notärztlichen Versorgung wurde der Intensivtransporthubschrauber "Christoph Gießen" angefordert, der gegen 6.30 Uhr auf einer Wiese direkt neben der L 3393 landen konnte. Um Punkt 7 Uhr stieg der Rettungshubschrauber in Richtung Süden wieder auf und brachte den Schwerverletzten in eine Klinik. Während dieser Zeit musste die Straße für den Verkehr gesperrt werden. Eine inzwischen eingetroffene zweite Funkstreife unterstützte die Maßnahmen.

Für den Taxifahrer, der in einem Diemelseer Ortsteil wohnt, ging der Unfall glimpflicher aus. Gegenüber 112-magazin.de betonte der 31-Jährige, dass er den Rollerfahrer nicht gesehen habe. "Ich wollte mit meinem Taxi auf den Parkplatz abbiegen, da hat es gescheppert", so der Flechtdorfer, der sichtlich unter Schock stand. 

An der Honda  vom Typ "sh-mode" entstand Totalschaden. Auch das Taxi war nicht mehr fahrbereit und wird wahrscheinlich mit wirtschaftlichem Totalschaden aus der Flotte genommen werden müssen.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Landesstraße 3393 bei Schwalefeld

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FRANKENBERG. Am 25. April führten das Bildungszentrum des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen, der DRK Kreisverband Frankenberg und der Johanniter Regionalverband Mittelhessen gemeinsam eine Ausbildungsabschlussübung für 19 angehende Notfallsanitäterinnen und -sanitäter durch.

Ziel des Übungstages war es, Einsatzerfahrung für größere Schadensereignisse zu sammeln. Durch die große Zahl von Betroffenen und Hilfskräften machen solche Einsätze komplexe Arbeitsabläufe erforderlich. Dies wurde in geschütztem Rahmen trainiert und abschließend ausgewertet. Die Auszubildenden der drei beteiligten Rettungsdienste schließen im Sommer die dreijährige Notfallsanitäterausbildung ab.

Im ersten Szenario, dargestellt in einem Neubau des DRK Frankenberg, mussten die angehenden Notfallsanitäter die Betroffenen eines missglückten Unterrichtsversuchs im Fach Chemie versorgen.

Im Anschluss daran wurde auf der Wehrweide in Frankenberg das zweite Szenario durchgespielt. Eine Frau war mit ihrem Pkw in eine Menschengruppe gefahren - hier galt es, die Unfallopfer zu versorgen. Für die Auszubildenden stellten beide Szenarien eine große Herausforderung dar. Zwar hatten sie in den Rettungswachenpraktika ihrer Ausbildung bereits Erfahrungen im Einsatzdienst gesammelt, dabei jedoch selten oder kaum Einsätze mit vielen Betroffenen erlebt.

Glücklicherweise sind große Schadensereignisse selten - daher hatte dieser Übungstag eine besondere Bedeutung für das Sammeln von Praxiserfahrung in diesem Bereich. Dadurch und durch den hohen Stressfaktor, den die Szenarien mit sich brachten, waren die Teilnehmenden sehr gefordert.

Im Anschluss an jeden Übungsdurchlauf fand eine Auswertung statt. Den Verlauf hatten mehrere Dokumentatoren protokolliert. Zusammen mit der Übungsleitung gaben sie den Beteiligten detaillierte Rückmeldungen und Hinweise. Fazit des Tages: Dem Rettungsdienst-Nachwuchs wurde ein sehr aufregender Trainingstag geboten, der ihnen viel zusätzliche Praxiserfahrung bescherte und somit zu einer umfassenden Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen beitrug.


Überblick: Beteiligte und Fahrzeuge

  • 19 Notfallsanitäter in Ausbildung mit sechs Rettungswagen
  • 1 Notarzt-Einsatzfahrzeug mit Team
  • 1 Organisatorischer Leiter Rettungsdienst des DRK Frankenberg
  • Patientendarsteller aus der Gruppe "Maris" des Uniklinikums Marburg und des DRK Frankenberg
  • Je 2 Praxisanleiter des DRK Frankenberg, des DRK Rettungsdienst Mittelhessen und des JUH Regionalverbandes Mittelhessen
  • Mehrere Lehrkräfte aus dem Bildungszentrum des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen in Marburg begleiteten die Übung als Dokumentatoren.
  • Carsten Hauser aus dem DRK Bildungszentrum leitete die Übung und hatte sie im Vorfeld organisiert.


Für eine realitätsgetreue Kommunikation und Alarmierung stellte die Zentrale Leitstelle des Landkreises Waldeck-Frankenberg einen Übungskanal zur Verfügung.

Für die Verpflegung der Teilnehmenden sorgte der DRK Kreisverband Frankenberg.

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VOLKMARSEN/EHRINGEN. Alarmiert wurden die Wehren am Donnerstagabend, weil eine Explosion in einem Einfamilienhaus in der Unterstraße die Stille zerissen hatte. Rauchschwaden drangen aus dem Haus, eine schwerverletzte Personen lag auf dem Vorplatz und wurde von einem ebenfalls verletzten Familienangehörigen reanimiert. Vorausgegangen war eine Geburtstagsfeier im Keller des Hauses.

Dieses Bild (siehe Video) bot sich den Wehren aus Ehringen, Lütersheim, Viesebeck und Volkmarsen, sowie den Rettungskräften des DRK, die mit sieben RTWs in Ehringen eintrafen, nachdem die Leitstelle um 18.04 Uhr, den Alarm ausführte. Insgesamt 80 Einsatzkräfte waren an den Rettungs- und Löschaktionen in Ehringen beteiligt. Ausgearbeitet hatten die Übungsanlage die Wehrführer, die gemeinsam kreisübergreifend für den Ernstfall üben konnten. Nur wenige Personen waren von der Übung in Kenntnis gesetzt worden.

Unter der Einsatzleitung von Manuel Henkelmann rückten die Wehren in die Unterstraße aus. Bei Eintreffen der Brandschützer wurde zügig eine Löschwasserversorgung über einen Hydranten aufgebaut. Mehrere Trupps ließ Henkelmann mit Atemschutz ausrüsten und erkundigte sich vor Ort über die Lage. Hier wurde ihm mitgeteilt, dass sich mindestens acht Personen im Haus befinden, die mehr oder weniger schwere Verletzungen aufwiesen, darunter auch Verbrennungen.

Unter Atemschutz und gegenseitiger Sicherung drangen mehrere Trupps in das Gebäude ein und wurden im Keller fündig. Nachdem insgesamt acht Personen aus dem Haus gerettet werden konnten, wurden mit Hochdruck Löschaktionen durchgeführt und das gesamte Haus durchsucht. Wie wichtig diese Entscheidung war, konnte man daran erkennen, dass weitere Personen im ersten Stock Zuflucht vor dem Feuer gesucht hatten - auch im angrenzenden Nebengebäude wurden die Freiwilligen fündig, sodass insgesamt 13 Personen zur Verletztenablage getragen wurden.

Etwa 20 Mitarbeiter des DKR nahmen den Brandschützern die verletzten Personen ab, führten die Erstversorgung durch und sorgten im Nachgang für den Abtransport zum Behandlungsplatz. Um die Übung so realitätsnah wie möglich zu gestalten, wurde eigens ein Team für Notfalldarstellungen engagiert. So wussten die Retter, welche Verletzungen zu behandeln waren.

Der Volkmarser Bürgermeister Hartmut Linnekugel war auch vor Ort um sich ein Bild von der Einsatzfähigkeit der Wehren und Retter zu machen. Übungsende war um 19.45 Uhr. (112-magazin)

Publiziert in Feuerwehr
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