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Sonntag, 10 Februar 2013 06:42

Sicherheit für die drei heimischen Seen

WALDECK-FRANKENBERG. Wie wichtig Edersee, Diemelsee und Twistesee für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft sind, machte DLRG-Landespräsident Thorsten Reus deutlich: 170.000 ehrenamtliche Wachstunden werden von der Organisation jährlich in Hessen geleistet - und mehr als jede vierte davon entfällt auf das Seen-Trio in Nordhessen. Die DLRG zog in der Drei-Seen-Konferenz in ihrer Schulungsstätte Waldeck-West gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Verbänden Bilanz.

Hier die Eckpunkte im Überblick:
• Wachstunden: Ihre Zahl ist gegenüber dem Vorjahr um rund 8000 gestiegen. Dies sei auch immer abhängig von Wetter, Ferienzeiten und eingesetzten Wachkräften, erläutert Schulungsstätten-Leiter Klaus Schultze.

• Unglücke: Vier Todesfälle verzeichnete der Edersee 2012, zwei am Wasser, zwei im Wasser. Ganz generell kam von Klaus Schultze dazu der Hinweis: Es gebe immer wieder Schwimmer am See, die sich komplett überschätzten, von einer auf die andere Seite schwimmen wollten und in der Mitte auf einmal merkten, dass sie Probleme bekommen.

• Diebstahl: An mehreren Booten am See wurden im September Motoren gestohlen, betroffen war auch die DLRG in Waldeck und Rehbach. Gesamtschaden an beiden Stationen: 22.000 Euro. Da ein Motor 172 Kilogramm wog, vermutet Klaus Schultze, dass die Diebstähle von vornherein geplant wurden. Man könne zwar versuchen, solche Taten zu erschweren, aber wohl nicht ganz verhindern.

• Zusammenarbeit: Lob gab es von allen Beteiligten zur Kooperation von Kommunen, DLRG und anderen Rettern wie den Feuerwehren. Für den Diemelsee mahnte Volker Becker, Bürgermeister der gleichnamigen Gemeinde, an, dass dort die von Hessen aus betreute Rettungsstation gute Arbeit leiste, aber es für die von Nordrhein-Westfalen betreute Einrichtung Handlungsbedarf gebe, auch für das Gebäude. Landespräsident Reus versprach Klärung: "Schließlich ist es ein See."

• Bauvorhaben: Am Samstag wurde in der Schulungsstation Waldeck eine neue Küche eingeweiht. Ein Schwerpunkt ist die Errichtung einer neuen Steg-Anlage für die Station Fürstental, Kostenpunkt 50.000 Euro. Dafür seien bereits 15.000 Euro im Kreishaushalt eingestellt, erklärte Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf. Die Zahlung sei aber davon abhängig, dass sich Anrainer-Kommunen auch beteiligen würden.

• Dank: Lob für die DLRG gab es von vielen Anwesenden. Jens Deutschendorf erklärte, die drei Seen seien ein touristischer Schwerpunkt im Landkreis - gut, dass die DLRG hier für Sicherheit sorge.

• Broschüre: In einem Flyer sollen wichtige Infos zur Wasserrettung gebündelt werden.

• Digitalfunk: Die Probephase dafür sei ab der zweiten Jahreshälfte geplant, erklärte Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. Dabei werde auch getestet, wie der Funk auf den Seen funktioniert.

Die DLRG-Bilanz für das Jahr 2012 für Edersee, Diemelsee und Twistesee:
Wachstunden:
• Edersee: 38.588
• Diemelsee: 5021
• Twistesee 3073
• Gesamt: 46.682.

Wasserrettungsdienst:
• Todesfälle: Edersee 4, Diemel-/Twistesee 0.
• Erste-Hilfe-Leistungen (First-Responder): Edersee: 161, Diemelsee 10, Twistesee 8, gesamt 179.
• Rettung aus Lebensgefahr: Edersee 7, Diemel-/Twistesee 0.
• Technische Hilfe: Edersee 132, Diemel-/Twistesee je 6, gesamt 144.

Quelle: HNA

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Publiziert in Retter

BAD AROLSEN. Zu einer groß angelegten Personensuche sind am Samstagvormittag zahlreiche Einsatzkräfte von mehreren Feuerwehren, der DLRG sowie der Rettungshundestaffeln Korbach und Schwalm-Eder alarmiert worden. Ein Spaziergänger entdeckte schließlich den vermissten 15-Jährigen.

Insgesamt rund 100 ehrenamltiche Einsatzkräfte waren innerhalb kurzer Zeit verfügbar, als der Alarm am Samstag gegen 10.30 Uhr bei den Helfern einging. Auf Anforderung der Bad Arolser Polizei suchten die Helfer nach einem 15-Jährigen, der seit dem Vorabend als vermisst gemeldet war. Seit Freitagmorgen hatten zunächst Angehörige nach dem ab etwa 9 Uhr verschwundenen Jugendlichen gesucht und dann am Abend die Polizei informiert. Die Hintergründe des Verschwindens waren zunächst unbekannt.

"Wegen der niedrigen Temperaturen haben wir mit großer Personalstärke gesucht", sagte Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer am Samstagmittag gegenüber 112-magazin.de. Daher seien neben Feuerwehrleuten aus der Kernstadt, Mengeringhausen, Wetterburg und Braunsen auch die DLRG für die Absuche am Twistesee und die Rettungshundestaffeln des DRK alarmiert worden. Zur Absicherung der Einsatzkräfte forderte der Stab zudem die Schnelleinsatzgruppe der DRK mit einem Rettungswagen an. Zwei Rettungshundestaffeln aus dem Raum Kassel waren einsatzbereit und hätten auf Anforderung ebenfalls nach Arolsen kommen können. Der Einsatz war aber nicht mehr notwendig. Mit einer Meldung im Rundfunk sollte auch die Bevölkerung auf den Vermisstenfall aufmerksam gemacht werden.

Gerade als Stadtbrandinpektor Meyer und sein Stellvertreter Sven Eichweber die Hundeführer der Korbacher Rettungshundestaffel auf einer Karte in die Suchgebiete einweisen wollten, kam die erlösende Nachricht: Ein Spaziergänger, der über die Meldung im Radio auf den Fall aufmerksam geworden war, hatte den Teenager auf einem Hochsitz bei Mühlhausen entdeckt und die Polizei verständigt. "Zum Glück hat der Junge die Nacht im Freien überlebt", sagte der Stadtbrandinspektor.

Publiziert in Retter
Donnerstag, 18 Oktober 2012 23:19

Einbrecher auch in der DLRG-Station

WETTERBURG. Nach den Meldungen über mehrere Einbrüche in Arolsen, Wetterburg und Volkmarsen ist der Polizei eine weitere Tat gemeldet worden: Unbekannte stiegen auch in die DLRG-Station am Twistesee ein.

Laut Polizeibericht von Donnerstag bemerkte am Montagmittag ein Mitarbeiter der DLRG, dass im Laufe des Wochenendes in die DLRG-Station am Twistesee eingebrochen worden war. Der oder die Unbekannten hatten in der Zeit von Samstag, 15 Uhr, bis Montag, 13 Uhr, eine Fensterscheibe eingeschlagen und die gesamte Station durchsucht. An Beute fielen ihnen eine Receiver, zwei Ferngläser und ein Funkgerät in die Hände. Angaben über die Schadenshöhe machte Polizeisprecher Volker König am Donnerstagnachmittag nicht.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich auf der Polizeistation in Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/9799-0 zu melden.


Über die vorangegangenen Taten berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
Einbrecher in Büro, Café und Eisdiele (16.10.2012)

Publiziert in Polizei
Dienstag, 02 Oktober 2012 18:20

Erneut Motor von Rettungsboot gestohlen

EDERSEE. Erneut ist ein Motor von einem Rettungsboot der DLRG gestohlen worden. Das Boot stand auf einem Anhänger an Land auf dem Grundstück der DLRG in Edertal-Rehbach.

Wie erst Anfang Oktober bekannt wurde, war es zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt zwischen dem 20. und 29. September zu dem Diebstahl gekommen. Unbekannte Täter verschafften sich Zutritt zu dem umzäunten Grundstück, schraubten den Motor ab, durchtrennten die Zuleitungen und entwendeten den Motor.

Am 20. September, als die Diebstähle weiterer Motoren am Edersee bei DLRG, Polizei und Naturpark festgestellt wurden, war der Motor bei dem Rettungsboot am Rehbach noch vorhanden. Bei dem Motor handelt es sich laut Wasserschutzpolizei um einen 50 PS starken Yamaha Viertakt-Motor mit der Nummer L409125V.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Wasserschutzpolizei Waldeck unter der Telefonnummer 05623/5437.

Publiziert in Polizei
Freitag, 03 August 2012 10:58

Toter Schwimmer im Edersee: Obduktion angeordnet

SCHEID. Einen Tag nach dem tödlichen Badeunglück im Edersee hat die Staatsanwaltschaft Kassel am Donnerstagnachmittag die Obduktion des 58 Jahre alten Mannes aus dem Lahn-Dill-Kreis angeordnet.

Der Campingurlauber war, wie berichtet, am Mittwochnachmittag von einer Steganlage vor Scheid aus zum Baden in den See gegangen. Gegen 17.20 Uhr war er, kurz nachdem er sich noch mit einer anderen Schwimmerin unterhalten hatte, plötzlich im Wasser versunken und nicht mehr aufgetaucht. Gut anderthalb Stunden später fand ein Taucher der DLRG den Leichnam des 58-Jährigen in gut 13 Metern Tiefe.

Ob eine Obduktion erfolge, hänge von der Entscheidung der zuständigen Kasseler Staatsanwaltschaft ab, hatte ein Beamter der Wasserschutzpolizei am Mittwochabend erklärt. Am Donnerstagnachmittag schließlich ordnete die Ermittlungsbehörde die Untersuchung in der Gerichtsmedizin an. Eine Obduktion soll Klarheit über die Todesursache bringen.


112-magazin.de berichtete am Mittwochabend ausführlich über den Unglücksfall:
Plötzlich untergegangen: Mann ertrinkt im Edersee (01.08.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 20 Juni 2012 12:28

Obduktion: 43-Jähriger im Edersee ertrunken

SCHEID/BRINGHAUSEN. Der am vergangenen Donnerstag im Edersee ums Leben gekommene 43-Jährige ist ertrunken. Das ergab die von der Staatsanwaltschaft angeordnete und am Dienstag durchgeführte Obduktion des Mannes, wie Polizeisprecher Volker König am Mittwoch auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte.

Der Mann aus Bringhausen hatte am Mittwochabend gemeinsam mit Bekannten in einer Gaststätte auf Scheid das EM-Fußballspiel der deutschen Mannschaft verfolgt. Gegen 3 Uhr früh machte sich der zu diesem Zeitpunkt offensichtlich deutlich alkoholisierte Mann zu Fuß auf den Heimweg - und galt seither als vermisst.

Im Laufe des Donnerstags lief eine großangelegte Suchaktion nach dem Edertaler an, an der Polizei, Feuerwehren, Bergwacht, DLRG, die Korbacher DRK-Rettungshundestaffel und später auch ein Helikopter der hessischen Polizeihubschrauberstaffel aus Egelsbach beteiligt war. Dessen Besatzung sichtete am späten Nachmittag den Leichnam des Vermissten im Wasser an der Liebesinsel zwischen Scheid und Bringhausen. Taucher der DLRG bargen die Leiche am Abend und brachten sie an Land.

Wegen der zunächst unklaren Todesumstände ordnete die zuständige Kasseler Staatsanwaltschaft eine Obduktion an. Dabei fanden die Gerichtsmediziner am Dienstag bei der Obduktion im Gießener Institut für Rechtsmedizin laut Polizeisprecher König heraus, dass der 43-Jährige ertrunken war. Ein Verbrechen scheidet demnach aus - eine Einwirkung Dritter hatte die Kripo bereits am Abend des Auffindens ausgeschlossen.

2008 zwei Angler vor dem Ertrinken gerettet
Der Fall des Ertrunkenen hat eine besonders tragische Note: Gemeinsam mit einem weiteren Mann hatte der Bringhäuser im März 2008 zwei Angler vor dem Ertrinkungstod im Edersee gerettet. Beide Lebensretter waren damals mit der Rettungsplakette geehrt worden.


112-magazin.de hatte vergangene Woche über den Fall berichtet:
Tot: Mann wollte betrunken Edersee durchqueren (14.06.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei
Samstag, 26 Mai 2012 18:15

Gefährlicher Badespaß am Diemelsee

DIEMELSEE. Das sommerliche Wochenende am Pfingstwochenende lockt die Menschen scharenweise ins Freie. Doch nicht jede Aktivität unter freiem Himmel ist ungefährlich: Trotz deutlicher Warnungen sind erneut zahlreiche vor allem junge Leute von der Heringhäuser Brücke in den Diemelsee gesprungen.

Sonne und hohe Temperaturen laden die Besucher rund um den See zum Wandern, Mountainbiken, Bootfahren und Grillen ein - oder einige Mutige auch schon zum Baden im noch kalten See. Die Seebrücke zwischen Heringhausen und Stormbruch erwies sich einmal mehr als ein Magnet für die "jungen Wilden". Diese sprangen von der Brücke ins kalte Wasser.

Wasserschutzpolizei und DLRG warnen immer wieder vor den Gefahren dieser Sprünge aus relativ großer Höhe. In den vergangenen Jahren haben sich dabei immer wieder Menschen teils schwere Verletzungen zugezogen – auch am Edersee.

Publiziert in Retter
Samstag, 26 Mai 2012 16:53

Gartenlaube auf Campingplatz in Flammen

BRINGHAUSEN. Eine kleine Gartenhütte auf dem Campingplatz Am Linge in Bringhausen ist am Samstagmittag in Brand geraten - vermutlich durch unsachgemäß entsorgte Grillkohle.

Nach dem Alarm gegen 13.45 Uhr rückten nicht nur die Feuerwehren aus Bringhausen und Hemfurth-Edersee sowie eine Streife der Wildunger Polizei aus, sondern auch die auf der gegenüberliegende Seeseite stationierten DLRG-Mitglieder der Station Fürstental. Nach wenigen Augenblicken war der Brand gelöscht. Verletzt wurde niemand.

Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Wildunger Polizei auf Anfrage von 112-magazin.de zunächst nicht. Wie die Feuerwehr Hemfurth-Edersee auf ihrer Internetseite berichtet, könnte unachtsam entsorgte Grillkohle den Brand am frühen Nachmittag ausgelöst haben.


Erst am Freitag hatte eine weggeworfene Zigarettenkippe ein Feuer im Wald am Edersee ausgelöst:
Feuerwehren wenden Waldbrand ab (25.05.2012)

Link:
Feuerwehr Hemfurth-Edersee

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 19 Mai 2012 19:28

Motorboot rammt Elektroboot: Zwei Verletzte

HEMFURTH-EDERSEE. Beim Zusammenstoß eines Wasserski-Motorbootes mit einem Elektro-Mietboot sind am späten Samstagnachmittag drei Menschen über Bord gegangen und in den Edersee gestürzt. Zwei von ihnen wurden dabei verletzt. Ein gerissenes Lenkseil am Motorboot hatte laut Wasserschutzpolizei zu dem Unfall geführt.

Die Besatzungen zweier Rettungswagen und die Wildunger Notärztin waren nach dem Unfall ebenso im Einsatz wie fünf Mitglieder der DLRG-Station in Waldeck-West mit zwei Rettungsbooten. Den Transport der Verletzten zum Ufer übernahm ein zweites Boot der Wasserskischule. Nach der Erstversorgung wurden zwei Männer ins Krankenhaus nach Bad Wildungen eingeliefert.

Unerlaubt durch Wasserskizone gefahren
Zwei Eheleute aus Bremen und ein mit ihnen verwandter Rentner aus Bremen hatten sich nach Angaben von Ralf Krause vom Wasserschutzpolizeiposten Waldeck am Samstag gegen 17 Uhr auf der Waldecker Seeseite ein Elektroboot gemietet. Am Steuer saß der Mann aus Bremen. Mit dem blau-weißen Boot fuhren die Gäste in Richtung Edertalsperre - und verbotenerweise durch die Wasserskizone. Dort war gegen 17.15 Uhr ein 46 Jahre alter Mann aus Lage mit einem Motorboot in Richtung Waldeck unterwegs. Während der 28 Stundenkilometer schnellen Fahrt riss laut Krause das Lenkseil des Außenbordmotors. Das Wasserskizugboot wurde dadurch manövierunfähig und rammte das entgegenkommende Elektroboot - laut Polizei glücklicherweise an der rechten hinteren Seite.

Durch den Aufprall wurde das Elektroboot herumgeschleudert, die drei Insassen stürzten in den See. Die Mitarbeiter der Wasserskischule brachten die Gekenterten sofort auf eine schwimmende Plattform im See, leisteten Erste Hilfe, verständigten die Rettungsleitstelle und brachten die Verletzten mit einem zweiten Wasserski-Zugboot zum Anleger am Terassenhotel. Dorthin eilten Rettungswagenbesatzungen von DRK und promedica sowie die Notärztin. Auch ein Hund wurde den Angaben zufolge verletzt. Der Bootsführer des Motorbootes blieb unverletzt.

Die Einsatzkräfte der DLRG unter Leitung von Klaus Schulze schleppten mit einem Boot das beschädigte Elektroboot zurück zum Steg des Vermieters und brachten den Bootsführer des Zugbootes und den Wasserskiläufer zurück an Land. Angaben über den Schaden lagen am Abend zunächst nicht vor.

Publiziert in Retter

HERINGHAUSEN. Unbekannte Randalierer haben am Diemelsee und in der Ortslage von Heringhausen einen Schaukasten zerstört, eine Bank in den See geworfen, weitere Bänke beschädigt und mehrere Gullydeckel aus Schächten gehoben.

Wie Polizeisprecher Volker König am Montag berichtete, war es in der Nacht zu Samstag zu den Sachbeschädigungen am Diemelsee gekommen. Unbekannte beschädigten den Schaukasten an der Steganlage eines Bootsverleihs und warfen eine Ruhebank in den See. Auch in der Ortslage von Heringhausen wurden mehrere kleinere Sachbeschädigungen an Schildern und Bänken gemeldet. Zudem entfernten die Unbekannten von der DLRG-Station über die Brücke bis hin zum Campingplatz Hohes Rad mehrere Gullydeckel aus den Kanalschächten. "Hierdurch verursachten sie eine zusätzliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer", sagte König am Montag.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise erbittet die Polizeistation in Korbach, Telefon 05631/971-0.

Publiziert in Polizei
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