Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: DLRG

MARSBERG/BREDELAR. Nur wenige Kilometer von Adorf entfernt ist heute eine 48-jährige Frau ums Leben gekommen. Am Freitagmorgen meldete ein Lokführer der Polizei ein Auto, das in Bredelar an der Straße "Am Bellerstein" mitten im Fluss Hoppecke stand. Vor Ort fand die Polizei die Situation genau wie von dem Zeugen geschildert vor. Insassen des Fahrzeugs waren nicht aufzufinden.

Aufgrund der aktuell Hochwasser führenden Hoppecke, der damit einhergehenden starken Strömung und der sehr niedrigen Wassertemperatur bestand die Befürchtung, dass die Fahrerin und gleichzeitig Halterin des Pkw, die aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Auto in den Fluss geriet, von der Strömung mitgerissen worden sein könnte. Daher wurden sofort umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, in deren Rahmen ein Polizeihubschrauber, ein sogenannter Mantrailing-Hund, die Feuerwehr, Taucher des DLRG und Polizeibeamte an und in dem Fluss versuchten, die möglicherweise mitgerissene Person zu finden. Um kurz vor 17 Uhr wurde die 48 Jahre alte Frau in dem Fluss gefunden. Ein Notarzt konnte aber nur noch den Tod der Frau feststellen.

Um den Pkw aus dem Fluss zu bergen, musste der Bahnverkehr an der Stelle unterbrochen werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den genauen Umständen dauern an. Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich bislang aber nicht ergeben.

Quelle: ots/r

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

 

 

Publiziert in Polizei

EDERSEE. Das Sturmtief hat am Samstag mehrere Rettungseinsätze auf dem Edersee notwenig gemacht. Die Wasserschutzpolizei kritisierte am Sonntag einige unvernünftige Wassersportler.

Mehrere Motorrettungsboote der DLRG-Stationen Waldeck und Fürstental waren über Stunden im Einsatz. Insgesamt wurden sieben gekenterte Segelboote wieder aufgerichtet oder abgeschleppt, außerdem wurden ein erschöpfter Surfer aufgenommen und den Besatzungen dreier Kanus Hilfe gewährt. Ein Segler wurde mit Verdacht auf Rippenprellung an einen Rettungswagen übergeben. Über größere Sachschäden ist, bis auf das zerfetzte Segel eines Katamarans, nichts bekannt geworden.

Bei den Einsätzen stellten Wasserschutzpolizei und DLRG fest, dass sich einige Personen sehr unvernünftig verhielten. Die Wasserschutzpolizei weist darauf hin, dass solche Wetterlagen nur etwas für professionelle Sportler sind. "Alle anderen Wassersportler sollten die Wetterwarnungen ernst nehmen und rechtzeitig an Land fahren beziehungsweise den Segel- oder Kanuausflug auf einen anderen Tag verlegen", sagte am Sonntag Gerd Paulus vom Wasserschutzpolizeiposten Waldeck, "schwere Unfälle mit Personenschäden könnten sonst die Folge sein".


Über weitere sturmbedingte Einsätze berichteten wir am Samstagabend:
Sturm beschert Feuerwehren einige Einsätze im Landkreis (25.07.2015)

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

BEVERUNGEN/BAD KARLSHAFEN. Taucher der DLRG haben einen seit Samstagmittag vermissten 86 Jahre alten Mann am Sonntagabend tot in einem Badesee im hessisch-westfälischen Grenzgebiet gefunden und geborgen. Hinweise auf ein Fremdverschulden, also ein Verbrechen, ergaben sich laut Polizei nicht.

Der Rentner aus Bad Karlshafen war am Samstag gegen 14 Uhr mit einer Begleiterin zum Schwimmen im Willekesee, als die Frau den älteren Herrn aus den Augen verlor. Eine Suche mit einem Boot der Feuerwehr und von einem Polizeihubschrauber aus brachte keinen Erfolg. Der See liegt an der Weser unweit der L 550 zwischen Bad Karlshafen (Hessen) und Beverungen (NRW) auf westfälischem Gebiet.

Taucher der DLRG-Ortsgruppe Brakel suchten den Badesee am Sonntag ab und fanden schließlich gegen 18.15 Uhr die Leiche des 86-Jährigen. Ob der Rentner ertrank oder an einer anderen Ursache, beispielsweise an einem Herzinfarkt, starb, war am Sonntag nicht bekannt.


Auch in Nordhessen war in dieser Woche ein toter Rentner in einem See gefunden worden:
Seit zwei Wochen vermisster Mann tot aus Edersee geborgen (17.07.2015)

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HX Polizei

HERINGHAUSEN. Über eine Verkehrsinsel am Ortsrand von Heringhausen ist am Pfingstsonntag ein 23 Jahre alter Autofahrer mit seinem VW Polo gekracht. Das Auto war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Fehlende Ortskenntnis gab die Korbacher Polizei am Sonntagabend als Grund dafür an, warum der junge Mann aus Emerkingen im Alb-Donau-Kreis (Baden-Württemberg) am Morgen um kurz nach 7 Uhr nach links von seiner Fahrspur abkam. Der Polofahrer war den Angaben zufolge auf der Kirchstraße aus Richtung Ortsmitte kommend in Richtung Seebrücke, als er in Höhe der Zufahrt zum Parkplatz an der DLRG-Station in einer leichten Rechtskurve auf die Fahrbahnmitte geriet und das Hindernis überfuhr. Fußgänger waren zu dieser Zeit dort glücklicherweise nicht unterwegs.

Am Polo entstand ein Schaden von rund 3500 Euro - Frontschürze, Stoßstange und Motorblock waren in Mitleidenschaft gezogen worden. Auch an der Verkehrsinsel selbst entstand ein Schaden: Der Wagen riss die Schilder um, außerdem löste sich ein Teil des Pflasters bei dem Unfall. Ein Abschleppunternehmen rückte zum Abtransport des nicht mehr fahrbereiten Wagens an und streute ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel ab. Der Einsatz der Feuerwehr war nicht nötig.


Wenige Meter vor der betroffenen Verkehrsinsel landete vor einem Jahr der Rettungshubschrauber auf der Kirchstraße:
Unfall: Motorradfahrer stürzt 15 Meter tief in Diemelsee (16.05.14, mit Video u. Fotos)

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

WETTERBURG. Einen "erschreckend hohen Alkoholkonsum" haben Ordnungsamt und Polizei am Maifeiertag unter den Besuchern der sogenannten Chaotenwiese am Twistesee festgestellt. Mehrere hundert überwiegend junger Gäste fanden sich dort am Nachmittag ein, es kam zu Schlägereien und Rettungsdiensteinsätzen.

Die Wiese am Twistesee ist seit Jahren am 1. Mai ein beliebter Treffpunkt für junge Leute - doch leider kommt es dort immer wieder zu Ärger, außerdem muss sich der Rettungsdienst regelmäßig um "Schnapsleichen" kümmern. In der Vergangheit wurden sogar Rettungskräfte angegriffen, und im vergangenen Jahr wurde ein damals 34-jähriger Mann aus Volkmarsen verprügelt, schwer verletzt und bestohlen. Grund genug für Polizei und Ordnungsamt, dort Präsenz zu zeigen. Dadurch sei in diesem Jahr "vieles im Keim erstickt worden", hieß es am Samstag von der Polizei - mehrere sich anbahnende Schlägereien seien so verhindert worden. Es sei aber auch zu einigen Körperverletzungen bei handfesten Auseinandersetzungen gekommen.

Die Chaotenwiese habe sich am Feiertag ab etwa 15 Uhr gefüllt, gegen 17 Uhr hielten sich dort etwa 300 Personen auf. Polizei und Ordnungsamt, die mit insgesamt acht Personen vor Ort waren, führten Jugendschutzkontrollen durch und stellten diverse alkoholische Getränke sicher. Weil Besucher zu tief ins Glas oder in die Flasche geschaut hatten, musste der Rettungsdienst sechsmal und in einem weiteren Fall die DLRG eingreifen. Nahezu sämtliche Besucher seien teils deutlich alkoholisiert gewesen.

Bereits ab etwa 18 Uhr wanderten viele Besucher wieder ab, zu dieser Zeit hielten sich noch etwa 150 Menschen auf der Wiese auf. Noch einmal halbierte sich die Besucherzahl bis 19 Uhr.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

EDERSEE. Ein 15-jähriger Radfahrer aus Gelsenkirchen hat sich am Edersee verfahren und so seine Eltern verloren. In einer gemeinsamen Aktion von Polizei, DLRG und Wasserschutzpolizei wurde die Familie wieder zusammengebracht.

Mutter, Vater und Sohn machen nach Auskunft der Korbacher Polizei derzeit Ferien in Waldeck. Die Familie aus dem Ruhrgebiet war am Sonntag mit den Fahrrädern auf der Südseite des Edersees unterwegs von Hemfurth-Edersee in Richtung Herzhausen. Der 15-Jährige fuhr voraus - und entfernte sich dabei so weit von seinen Eltern, dass sie ihren Spross nicht mehr sahen.

Offensichtlich nahm der Junge dann eine falsche Abfahrt und verfranzte sich im Wald. Seine Eltern radelten weiter bis nach Herzhausen und warteten dort vergeblich auf den Sohn. Etwa fünf Stunden nachdem das Ehepaar den Jugendlichen zuletzt gesehen hatte, verständigte man gegen 17.30 Uhr die Polizei. Die Dienststellen in Korbach und Bad Wildungen sowie die Wasserschutzpolizei wurden in die Suche eingebunden.

Eine Bootsbesatzung der DLRG, die von der Wasserschutzpolizei einbezogen wurde, entdeckte den Jungen dann gegen 18.30 Uhr vom See aus in der Banfe. Kurzerhand wurde der unverletzte Junge zu seinen erleichterten Eltern gebracht. "Es war eine gute Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte", sagte der Korbacher Dienstgruppenleiter am Abend über den erfolgreichen Einsatz.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

HERZHAUSEN. Nach dem tragischen Badeunfall im Badesee eines Campingplatzes bei Herzhausen hat die Staatsanwaltschaft eine Obduktion des gestorbenen 19-Jährigen angeordnet. Das teilte ein Polizeisprecher am Montag mit.

Der 19-Jährige aus Frankenberg war am Samstagabend mit zwei weiteren Personen in den Badesee gegangen, um zu einer Plattform zu schwimmen. Vermutlich weil ihn die Kräfte verließen, so die Polizei, ging der junge Mann plötzlich unter. Taucher fanden den leblosen 19-Jährigen nach gut zwei Stunden in vier Metern Tiefe im Wasser, etwa zehn Meter von einem Steg entfernt. Reanimationsversuche blieben erfolglos, der Notarzt konnte nur noch den Tod des jungen Frankenbergers feststellen.

"Die Staatsanwaltschaft hat entschieden, dass eine Obduktion durchgeführt wird", sagte am Montagmittag Polizeisprecher Dirk Virnich auf Anfrage von 112-magazin.de, man erhoffe sich davon, die Todesursache letztlich genau feststellen zu können. So war am Wochenende noch nicht bekannt, ob der 19-Jährige ertrank oder aus einem anderen Grund starb.


112-magazin.de berichtete über das Unglück:
Plötzlich untergegangen: 19-Jähriger stirbt bei Badeunfall (19.07.2014, mit Video u. Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

HERZHAUSEN. Ein 19 Jahre alter Mann aus Frankenberg ist am Samstagabend bei einem Badeunfall im See eines Campingplatzes bei Herzhausen ums Leben gekommen. Etwa 85 Einsatzkräfte suchten nach dem verunglückten Schwimmer, den Taucher nach etwa zwei Stunden nur noch tot aus dem Wasser bergen konnten. Die Polizei schließt nicht aus, dass den 19-Jährigen beim Schwimmen die Kräfte verließen.

Hinweise auf Alkoholkonsum liegen der Polizei nicht vor. Um die genaue Todesursache zu ermitteln, wird die Staatsanwaltschaft voraussichtlich eine Obduktion anordnen. Nach ersten Erkenntnissen wollte das spätere Opfer mit zwei weiteren Personen gegen 20 Uhr zu einer Badeplattform im See schwimmen. Plötzlich sei der junge Mann aus noch unbekannten Gründen untergegangen und nicht mehr aufgetaucht, wie die Polizei an der Einsatzstelle berichtete.

Die Begleiter schlugen Alarm, die Rettungsleitstelle alarmierte umgehend den Korbacher Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens, die Vöhler "Helfer vor Ort", die DLRG sowie Feuerwehren aus Herzhausen, Buchenberg und Schmittlotheim. Weil zunächst weder ein Boot noch Taucher vom Edersee zur Verfügung standen, forderte der Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk über die Leitstelle die Taucher der Berufsfeuerwehr Kassel an, die die Bundespolizei mit einem Puma-Hubschrauber zum Badesee flog. Zusätzliche wurden Taucher vom Twistesee und das Diemelseer Feuerwehrboot aus Adorf angefordert.

Bei eintretender Dämmerung alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Korbach und Sachsenhausen, die mit Lichtmastwagen zum Badesee ausrückten und die Unglücksstelle vom Land aus ausleuchteten. Zu dieser Zeit war der Zugang zum Campingplatz und zu einem Teil der Liegewiese bereits weiträumig abgesperrt. Der Polizeihubschrauber, der die Taucher auf einer Wiese zwischen Kirchlotheim und dem Nationalparkzentrum abgesetzt hatte, unterstützte die Suche nach dem Vermissten zeitweise aus der Luft.

Taucher meldet Fund gegen 22.10 Uhr
Einer der eingesetzten Taucher meldete schließlich gegen 22.10 Uhr den Fund des vermissten Schwimmers etwa zehn Meter vom Steg entfernt in etwa vier Metern Tiefe. Der leblose 19-Jährige wurde zum Steg gebracht, wo der Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Ein hinzu gerufener Pfarrer kümmerte sich als Notfallseelsorger um Begleiter und Angehörige des Toten. Ein offenbar alkoholisierter Mann aus dem Umfeld des Opfers beschimpfte mehrere Rettungskräfte an der Einsatzstelle und warf ihnen vor, nichts zur Rettung des jungen Mannes beigetragen zu haben.

Die Kripo nahm noch am Abend die Ermittlungen zur genauen Unglücksursache auf. Ein Polizeisprecher in Kassel sagte in der Nacht, man gehe derzeit von einem Schwächeanfall des 19-Jährigen als Ursache aus.

Gemeindebrandinspektor Schenk, der den Einsatz gemeinsam mit seinem Stellvertreter Marco Amert leitete, betonte, man habe mit vereinten Kräften von immerhin 85 Personen alles denkbar Mögliche getan, um den Mann zu retten - leider vergeblich. Die Zusammenarbeit zwischen den freiwilligen Feuerwehrleuten, den Berufsfeuerwehrkameraden aus Kassel, dem Rettungsdienst, der DLRG und der zur Betreuung angeforderten DRK-Schnelleinsatzgruppe sei sehr gut gewesen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

WALDECK-FRANKENBERG. Zwei Angler sind am Edersee vom Unwetter überrascht worden: In letzter Sekunde erreichten die Männer aus Borken unverletzt einen Steg, Augenblicke später lief ihr Elektroboot komplett voll Wasser. Der Motor riss ab und versank im See. Das schwere Gewitter sorgte im Landkreis außerdem für drei Feuerwehreinsätze.

Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach (DWD) hatte bereits am Sonntagmittag eine Warnmeldung für Waldeck-Frankenberg veröffentlicht (112-magazin.de berichtete), und am späten Abend gegen 23 Uhr traf die Vorhersage zu: Gewitter mit Starkregen und Sturmböen zogen über Teile des Landkreises her. Die Feuerwehr Rosenthal musste auf die Strecke in Richtung Roda ausrücken, weil das Unwetter laut Polizei mehrere Äste und Zweige auf die Landesstraße 3087 geworfen hatte.

Wenig später, gegen 23.20 Uhr, zog das Unwetter über den Kellerwald und den Edersee hinweg - auf dem See im Waldecker Becken überraschte das Gewitter zwei 24 und 28 Jahre alte Männer aus Borken im Schwalm-Eder-Kreis, die mit ihrem Elektroboot zum Angeln hinausgefahren waren. Laut Polizei füllte der Regen das Kunststoffboot. Die beiden Männer fuhren per Elektromotor zum Ufer in Waldeck-West, wo sie in allerletzter Sekunde den Steg der DLRG erreichten, von Bord gingen und das Elektroboot mit einer Leine festmachten.

Wasserschutzpolizei: Wetterberichte verfolgen, Warnungen beachten
Das Boot mit zwei Autobatterien für den Elektromotor lief nun vollständig voll Wasser. Untergehen konnte es laut Wasserschutzpolizei wegen der eingebauten Schwimmkörper zwar nicht, doch im Sturm schlug das Anglerboot gegen den Steg, wobei der Elektromotor abriss und im See versank. Der Motor solle am kommenden Wochenende von DLRG-Tauchern geborgen werden, hieß es. Mit einer Pumpe sollte das Boot bereits am Montagvormittag vom Wasser befreit und an Land geholt werden. Die beiden Borkener waren bei dem Vorfall zwar klitschnass geworden, aber unverletzt geblieben. Bevor man mit einem Boot auf den See hinausfahre, solle man den Wetterbericht verfolgen und Warnungen beachten, sagte ein Beamter der Wasserschutzpolizei am Montag im Gespräch mit 112-magazin.de.

Für weitere Feuerwehreinsätze sorgte das Unwetter dann gegen Mitternacht im Waldecker Stadtgebiet: Äste und Zweige lagen auf der Bundesstraße 251 zwischen Sachsenhausen und Freienhagen, außerdem blockierte ein umgestürzter Baum die Landesstraße 3118 zwischen Höringhausen und Nieder-Waroldern, etwa in Höhe der Unfallstelle von Sonntagnachmittag unweit der Rikusmühle (112-magazin.de berichtete ausführlich über den Unfall, zum Artikel hier klicken). Die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Höringhausen rückten aus, beseitigten die Hindernisse und sorgten so rasch wieder für freie Fahrt.


Links:
Feuerwehr Sachsenhausen
Feuerwehr Höringhausen
Feuerwehr Rosenthal

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

DIEMELSEE. Die Rettung von Passagieren von einem brennenden Schiff ist bei einer Großübung auf dem Diemelsee simuliert worden. Insgesamt machten dort mehr als 160 Teilnehmer aus dem Landkreis und benachbarter Regionen mit, teils als Retter, teils als Verletzte.

Diese Art der Übung, veranstaltet von der DLRG-Kreisjugend, im Zusammenspiel mit zahlreichen unterschiedlichen Hilfsgruppen sei bisher einmalig, erklärten die Beteiligten. Die Schiffsrettung war dabei eine von mehreren Übungsstationen, für die Statisten teilweise täuschend echte Verletzungen geschminkt bekamen. Auch Verkehrsunfälle wurden beispielsweise geübt.

Insgesamt sechs Szenarien hatten die DLRG-Kreisjugendvorsitzende Angelika Vahle und Karl-Wilhelm Römer von der Informations- und Kommunikationsgruppe der freiwilligen Feuerwehr Diemelsee ausgearbeitet. Am Ende zogen die Beteiligten eine positive Bilanz. Das Gemeinschaftsprojekt mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Kassel, der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Wasserschutzpolizei sei erfolgreich verlaufen.

"In einer Nachbesprechung, die in Kürze stattfinden soll, werden die Details zum Ablauf noch einmal genau analysiert", sagte Angelika Vahle. Einig waren sich alle Beteiligten darüber, dass diese Veranstaltung mit allen mitwirkenden Trägern einmalig sei, und die Zusammenarbeit untereinander sehr gut geklappt habe.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter
Seite 4 von 7

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige