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DIEMELSEE. Das sommerliche Wochenende lockt die Menschen scharenweise ins Freie. Doch nicht jede Aktivität unter freiem Himmel ist ungefährlich: Trotz deutlicher Warnungen sind heute erneut zahlreiche, vor allem junge Leute von der Heringhäuser Brücke in den Diemelsee gesprungen.

Sonne und hohe Temperaturen laden die Besucher derzeit rund um den See zum Baden ein. Die Seebrücke zwischen Heringhausen und Stormbruch erwies sich einmal mehr als ein Magnet für die "jungen Wilden". Diese sprangen von der Brücke ins kühlende Nass, obwohl an den Brückengeländern Schilder mit der Aufschrift "Springen verboten" angebracht sind.

Wasserschutzpolizei und DLRG warnen immer wieder vor den Gefahren dieser Sprünge aus relativ großer Höhe. In den vergangenen Jahren haben sich dabei Menschen teils schwere Verletzungen zugezogen.

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Publiziert in Polizei

EDERSEE. Fallschirmjäger der Bundeswehr werden in dieser Woche die Wasserlandung im Edersee trainieren. Die eingesetzten Soldaten gehören zur Division Schnelle Kräfte (DSK) und werden aus einem Transportflugzeug des Typs Transall abspringen.

Der sogenannte Fallschirmsprungdienst ist nach Angaben des DSK-Pressesprechers, Major Kieron Kleinert, für die Zeit vom 26. bis 28. Juli geplant. Während der Übung werden Automatik- und Freifallsprünge zur Aus- und Weiterbildung erfolgen. Insbesondere solle die Wasserlandung als Notverfahren trainiert werden. Die Wasserlandung gilt als eines der schwierigsten Manöver für Fallschirmspringer. Nach der Landung im Edersee werden die Soldaten mit Pionier- und Rettungsbooten aus dem Wasser geholt.

Startplatz ist der Flugplatz Kassel-Calden mit dem Sprungziel Edersee für die Automatiksprünge. Parallel werden auch Freifallsprünge im sogenannten HALO-Verfahren (High Altitude - Low Opening, also große Höhe - niedrige Öffnung) mit dem Ziel Kassel-Calden durchgeführt. Dabei werden die Fallschirmjäger aus Höhen von mindestens 3500 Metern abgesetzt.

Die Division Schnelle Kräfte (DSK) führt die Heeresflieger- und Spezialkräfte sowie deutsche und niederländische Fallschirmjäger. Der DSK untersteht seit Juli 2014 ein niederländischer Großverband (Brigade). "Deutsch-niederländische Integration ist seitdem ein Markenzeichen dieser einzigartigen Division", sagte Major Kleinert. Die Division ist unter anderem Träger der Luftbeweglichkeit im Deutschen Heer und zu schnellen Anfangs- sowie militärischen Evakuierungsoperationen befähigt. "Diese fordernden Aufträge bedingen intensive Ausbildung und hohe Leistungsfähigkeit der Soldaten. Eine wichtige Anforderung ist die Fallschirmsprungausbildung", verdeutlichte der Sprecher. Deshalb führen die Soldaten des Divisionsstabes in Stadtallendorf regelmäßig Fallschirmsprungdienste zur Weiterbildung und zum Fähigkeitserhalt durch.

Hinweis für die Bevölkerung
Der Einsatz des Transportflugzeugs Transall kann zu erhöhtem Lärmaufkommen in Kassel-Calden und am Edersee führen. Die Sprünge erfolgen in der kommenden Woche am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in der Zeit von 8 bis 18.30 Uhr. Hinweise über Fluglärm sind zu richten an die Telefonnummer 0800/8620730. (r/pfa)

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 10 Juli 2016 21:11

25-jähriger Nichtschwimmer stirbt im Edersee

NIEDER-WERBE. Beim Baden im Edersee ist am späten Sonntagnachmittag ein 25 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Der junge Asylbewerber aus dem Irak, der in einem Waldecker Stadtteil lebte, konnte offenbar nicht schwimmen und ging unter.

Der 25-Jährige und zwei Begleiter waren laut Polizei zum Edersee gekommen, um in der Nieder-Werber Bucht zu schwimmen. Obwohl der junge Iraker nicht schwimmen konnte, gingen er und ein weiterer Mann unweit der Ederseerandstraße ins Wasser. Der Asylbewerber sei dann plötzlich untergegangen, habe noch einmal mit den Armen geschlagen und sei dann endgültig untergegangen.

Einer der Begleiter lief daraufhin gegen 17.40 Uhr den Abhang zur Straße hinauf, rief um Hilfe und stoppte das Auto eines Ehepaars aus Südhessen. Die Autoinsassen setzten umgehend den Notruf ab, woraufhin Wasserschutzpolizei, die DLRG, die First Responder der Johanniter, der Wildunger Notarzt und die Besatzung eines promedica-Rettungswagens aus Sachsenhausen alarmiert wurden. Wenig später wurde zusätzlich die Feuerwehr aus Nieder-Werbe hinzugerufen.

Taucher der DLRG fanden den leblosen Mann schließlich in einer Tiefe von 2,90 Meter, etwa sechs Meter vom Ufer entfernt. Alle Reanimationsversuche scheiterten. Mindestens einer der Begleiter erlitt einen Schock und wurde von den Rettungskräften behandelt.

Die Kriminalpolizei übernahm an der Unglücksstelle die Ermittlungen. Hinweise darauf, dass ein Fremdverschulden vorliegt, hätten sich nicht ergeben. Ob eine Obduktion angeordnet wird, um die genaue Todesursache herauszufinden, stand am Abend noch nicht fest. Feuerwehrleute trugen den Leichnam den steilen Abhang hinauf.

Während des Einsatzes blieb die Ederseerandstraße an dieser Stelle halbseitig gesperrt. Feuerwehrleute sicherten die Einsatzstelle ab und ließen die Fahrzeuge wechselseitig passieren.

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Publiziert in Retter
Sonntag, 10 Juli 2016 13:07

DLRG eröffnet Wachsaison im Landkreis

WALDECK-FRANKENBERG. Die DLRG Waldeck-Frankenberg hat die Wachsaison an den drei heimischen Talsperren eröffnet.  Ab sofort sind die Rettungsstationen an Eder- und Twistesee bis Ende August rund um die Uhr und die Station am Diemelsee an den Wochenenden besetzt. Mit einem Empfang für Vertreter aus Politik, Behörden, Vereinen, Verbänden und der Wirtschaft gab die DLRG in ihrer Schulungsstätte in Waldeck den Startschuss für den ehrenamtlichen Wachdienst.  „Die Menschen kommen her, um sich hier wohlzufühlen. Wir als DLRG wollen die Freizeit für sie etwas sicherer machen“, sagte DLRG-Landesverbandspräsident Thorsten Reus.

Schon seit mehr als 50 Jahren praktiziert die DLRG den Wasserrettungsdienst im Landkreis. Unterstützt werden die Männer und Frauen in ihren roten Overalls dabei von Landkreis und den Kommunen. Sie leisteten im vergangenen Jahr rund 45 000 Wachstunden, 65 Einsätze und organisierten elf Veranstaltungen. Klaus Schultze, der Leiter des Wasserrettungsdienstes Edersee: „Eine erhebliche Leistung der Ehrenamtlichen.“Dennoch gibt es Probleme, alle Stationen rund um die Uhr zu besetzen. Sorgenkind ist die von den DLRG-Ortsgruppen Korbach und Marsberg betreute Station am Diemelsee.

Die mehrjährige Schließung des Korbacher Hallenbades brachte der Ortsgruppe der Kreisstadt einen erheblichen Einbruch bei den Mitgliederzahlen, so dass die Besetzung der Station nicht mehr in vollem Umfang aufrecht erhalten werden konnte. Auch in der neuen Saison konzentriert sich die DLRG am Diemelsee zunächst  nur auf die Wochenenden. „Die Korbacher haben das Tief inzwischen aber überwunden und sind auf einem guten Weg“, sagte Schultze. Zudem gibt es nach seinen Worten Bestrebungen, am Diemelsee eine neue DLRG-Ortsgruppe zu etablieren. „Wir hoffen, dass wir frischen Wind hineinbekommen“, ergänze Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer (Diemelsee). Die Gemeinde sei zur Hilfe bereit. Landesweit waren im vergangenen Jahr 24 Ertrinkungstote zu beklagen. „Das sind 25 zu viel“, meinte Landesverbandschef Reus. 53 Menschen haben Aktive der DLRG Hessen vor dem Ertrinkungstod gerettet.

Der Präsident unterstrich, wie wichtig frühzeitige Schwimmausbildung ist. Jedes vierte Grundschulkind kann nach seinen Worten nicht sicher schwimmen. Er appelierte daher an die Schulen, Schwimmunterricht zu gewährleisten. Zudem sei es unbedingt nötig, die Schwimmbäder zu erhalten. Die DLRG bot im vergangenen Jahr 10 000 Schwimmkurse an und nahm 14 000 Prüfungen ab. Viele Anfragen nach Kursen gibt es laut Reus inzwischen auch von hier lebenden Flüchtlingen. Die DLRG ist zur Hilfe bereit. Reus: „Wer bei uns schwimmen lernen möchte, dem bringen wir das bei.“ Der Landesverbandspräsident dankte zum Schluss allen Aktiven. „Ihr seid große Vorbilder“, sagte er. Er verband dies mit dem Wunsch auf eine tolle Saison mit viel Sonne, vielen Gästen und Wasser in den Seen.

Dank und Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit der DLRGler – verbunden mit dem Wunsch auf wenig Einsätze - sprachen auch Landtags- und Kreistagsabgeordnete Claudia Ravensburg, Erster Stadtrat Bruno Arlt (Waldeck), Annegret Schultze-Ueberhorst (Edertal) und der Kommodore des Hessischen Seglerverbandes, Hans-Joachim Koltzsch, aus. 

Quelle und Foto: Jörg Schade/HNA

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Publiziert in Retter
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BASDORF. Ein in der Nähe der DLRG-Station Fürstental abgestellter Kleinwagen ist in der Nacht zu Samstag auf beiden Fahrzeugseiten zerkratzt worden. Eventuell gibt es Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen beobachtet haben.

Bei dem beschädigten Auto handelt es sich um einen schwarzen VW Polo. Der Besitzer aus der Großgemeinde Twistetal hatte seinen Wagen am Freitagabend in Fürstental abgestellt und die Nacht auf einem Boot verbracht. Als er am Samstagmorgen zum Auto zurückkam, war der Polo auf Fahrer- und Beifahrerseite in Höhe der Rückbank stark und tief verkratzt. Der Schaden beträgt mehrere hundert Euro.

Hinweise auf den oder die Verursacher nimmt die Polizeistation in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 26 Juni 2016 16:28

Diemelsee: DLRG bereitet sich auf Saison vor

DIEMELSEE. Die DLRG Ortsgruppe Marsberg bereitete sich am Sonntagvormittag an den Stationen in Heringhausen und Helminghausen auf die kommende Badesaison vor. Um die Einsatzbereitschaft der nächsten Wochen sicherzustellen, wurde unter der Führung der Ortsgruppe Marsberg ein Boot der DLRG Korbach geslippt.

Bootsführer Pascal Plempe integrierte die Ausbildung in eine Übung, um den Nachwuchs zu schulen. Unterstützt wurde der Jugendführer dabei von den erfahrenen Kameraden der DLRG Korbach. 

Themen waren unter anderem Westenkunde, Wartung der Rettungsboote, Verhalten auf dem Rettungsboot, Slippen der Boote und allgemeine Aufgaben des Wasserrettungsdienstes. Pascal Plempe betonte die gute Zusammenarbeit der beiden Stationen Marsberg und Heringhausen.


Wer sich bei der DLRG engagieren möchte, kann sich unter folgenden Links informieren:
DLRG Ortsgruppe Marsberg
DLRG Ortsgruppe Korbach

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NIEDER-WERBE. Nach dem vermeintlichen Kentern eines Segelbootes sind am Pfingstsonntag zahlreiche Einsatzkräfte von DLRG, Feuerwehr und Rettungsdienst sowie der Korbacher Notarzt zum Edersee ausgerückt. Schnell stellte sich dann aber heraus, dass es lediglich einen Mastbruch an einer Jolle gab - die Helfer brachen ihren Einsatz ab.

Wie der stellvertretende Waldecker Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte, hätten zwei Spaziergängerinnen von einem vorbeifahrenden Segelboot zugerufen bekommen, den Notruf 112 zu wählen. Eine Rückfrage sei den beiden Frauen von Land aus nicht möglich gewesen - zum einen sei es sehr windig gewesen, zum anderen habe das Boot eine relativ hohe Geschwindigkeit gehabt und sei auch schnell außer Sichtweite gewesen. Die Frauen, die in Höhe eines Parkplatzes zwischen Nieder-Werbe und der Bericher Hütte unterwegs waren, setzten daher ohne weitere Informationen gegen 15 Uhr den Notruf ab.

Weil weder ein Tauch- noch ein Bootsunfall auszuschließen war, alarmierte die Leitstelle die DLRG, die Besatzung eines Rettungswagens, den Korbacher Notarzt sowie die Feuerwehren aus Nieder-Werbe, Waldeck und Sachsenhausen. Außerdem wurde die Korbacher Polizei informiert, die eine Streife an den Edersee schickte. Die Wasserschutzpolizei erreichte als Erstes die beim Notruf genannte Stelle mit einem Boot, konnte aber niemanden in Not im Wasser entdecken.

Als die Einsatzkräfte auf der Suche nach der vermeintlichen Unglücksstelle miteinander kommunizierten, "erhielten wir von der DLRG den Hinweis, dass bei einer Segeljolle der Mast gebrochen war", erklärte Schäfer. Die Wasserretter hätten das Boot ins Schlepptau genommen und zu einer Steganlage gezogen. Die Feuerwehren und auch die Rettungskräfte von promedica und DRK brachen den Einsatz daraufhin ab.


Am vergangenen Sonntag gab es einen tatsächlichen Notfall im Zusammenhang mit einem Segelboot auf dem Edersee:
Segeljolle kentert: DLRG rettet Insassen das Leben (09.05.2016)

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WALDECK. Aufmerksame Einsatzkräfte der DLRG-Station Fürstental haben das Kentern einer Segeljolle auf dem Edersee beobachtet. Sofort fuhren die freiwilligen Helfer auf den See hinaus und retteten den beiden Seglern das Leben.

Die Segejolle gehört nach Auskunft der Wasserschutzpolizei einer Bootsvermietung am Edersee. Zwei Personen waren damit am Sonntagmorgen bei Fürstental auf dem Stausee unterwegs. Bedingt durch starken böigen Ostwind kenterte die Jolle. Die beiden Personen an Bord, die keine Rettungswesten trugen, fielen ins Wasser.

Von der nahegelegenen DLRG-Station Fürstental beobachteten Einsatzkräfte den Unfall, so dass schon nach kurzer Zeit ein Rettungsboot ausrückte und die Personen an Bord nahm. "Aufgrund der niedrigen Wassertemperatur von circa 13 Grad Celsius war schnelles Handeln geboten, um das Leben der Personen zu retten", sagte Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei. Die beiden Personen erlitten zwar keinerlei Verletzungen, allerdings eine leichte Unterkühlung.

An dem Segelboot entstand kein Schaden. Die Helfer richteten es wieder auf und schleppten es ab.

Die Wasserschutzpolizei appelliert an alle Nutzer von Booten, immer Rettunswesten zu tragen und das eigene Können nicht zu überschätzen.


Ebenfalls am Sonntag sank im See ein Elektroboot:
Endstation - Boot sinkt im Edersee (08.05.2016)

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 08 Mai 2016 17:36

Endstation - Boot sinkt im Edersee

WALDECK/EDERSEE. Am Edersee ist am Sonntagmorgen ein Elektroboot gesunken. Der 39-jährige Bootsführer aus Alsfeld hatte das niedrigbordige, drei Meter lange Boot erst am Tag zuvor erworben. Um es auszuprobieren, fuhr er alleine mit dem Boot aus der Bringhäuser Bucht in Richtung Banfebucht. Etwa in Höhe des Kilometersteins 20 schlug das Boot bei stark böigem Wind aus Ost voll Wasser und versank im Edersee.

Trotz der Wassertiefe von ca. 10 Meter konnte der Bootsführer sich schwimmend an Land retten und zu Fuß ca. 2,5 Kilometer zur Gaststätte "Endstation" gehen, wo er die DLRG verständigte. Am Boot befand sich ein Elektro-Außenbordmotor und fest eingebaut, in einer Backskiste am Heck, zwei wartungsfreie Batterien. Motor und Batterien versanken mit dem Boot im Edersee. Die genaue Schadenshöhe steht nicht fest.

Die Unfallstelle wurde von der Wasserschutzpolizei für die Bergungsarbeiten markiert. Ein konkreter Termin für die Bergung steht noch nicht fest. Unfall ursächlich ist vermutlich, dass das Boot aufgrund des niedrigen Freibords, der geringen Motorisierung und der Beladung nicht für eine Fahrt bei diesen Windverhältnissen geeignet war.

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BAUNATAL. Ausrüstung von DLRG-Rettungstauchern im Wert von rund 13.000 Euro haben unbekannte Einbrecher im Baunataler Ortsteil Altenritte gestohlen. Die Polizei geht davon aus, dass der Abtransport des Diebesguts längere Zeit dauerte und die Täter dazu ein Fahrzeug verwendet haben müssen. Die Ermittler hoffen nun, dass sich Zeugen bei der Polizei melden, die Verdächtiges beobachtet und Hinweise auf die Täter geben können. Weiterhin erhoffen sich die Ermittler Hinweise auf den Verbleib der Tauchausrüstung zu bekommen.

Ein Mitglied des DLRG hatte den Einbruch in die im Untergeschoss des Vereinsheims befindliche Garage an der Straße Im Kamp am Freitagabend festgestellt und die Polizei alarmiert. Wie er bereits beim Verschaffen eines ersten Überblicks bemerkte, hatten Unbekannte das gesamte Gerätelager der Taucher leergeräumt. Dabei erbeuteten sie neben kompletten Tauchausstattungen unter anderem auch Werkzeugkisten, ein Stromaggregat und einen Computer. Wie die weiteren Ermittlungen der Beamten des Baunataler Polizeireviers Süd-West ergaben, hatten die Täter in der Zeit von Montag, 25. April, und Freitag, 29. April, zugeschlagen. Bislang ist noch unklar, wie sie in die verschlossene Garage gelangt waren. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Einbruch abends oder spätabends stattgefunden haben muss.

Zeugen, die Verdächtiges beobachten haben und Hinweise auf die Täter oder deren Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. Darüber hinaus wenden die Ermittler sich an Personen, denen Tauchgegenstände aus unklarer Herkunft zum Verkauf angeboten werden, und bitten auch diese, sich bei der Polizei zu melden. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass man an gestohlenen Gegenständen kein Eigentum erwerben und sich bei dessen Ankauf der Hehlerei strafbar machen kann.

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Publiziert in KS Polizei
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