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PADERBORN-SANDE. Ein Angler entdeckte am Sonntag mit einem Sonargerät einen VW Bulli im Lippesee. Der im Dezember 2011 in Salzkotten gestohlene Wagen wurde von Feuerwehr und DLRG-Tauchern geborgen.

Am Sonntagnmittag suchte ein 27-Jähriger im Lippesee von einem Boot aus mit einem Sonargerät nach Fischen. Etwa 15 Meter von der Staumauer entfernt, entdeckte er die Umrisse eines versunkenen Fahrzeugs, verständigte umgehend die Polizei und zeigte den eingesetzten Polizisten seine Entdeckung.

Die Beamten forderten die Feuerwehr samt Tauchern an, auch die DLRG wurde eingeschaltet. Die Taucher stellten schnell fest, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen VW Bulli handelte. Anhand der Kennzeichen fanden die Beamten heraus, dass der Bulli bereits im Dezember 2011 gestohlen worden war. Bei einem Einbruch in einen Fahrzeugbaubetrieb in Salzkotten-Verlar hatten die Täter in der Nacht zum 14. Dezember 2011 einen Tresor erbeutet. Den mehrere hundert Kilo schweren Safe hatten die Einbrecher mit Hilfe eines Gabelstaplers in einen in der Halle stehenden Firmenbulli geladen. Sie stahlen das Fahrzeug samt Tresor und entkamen. Die Polizei fahndete und suchte Zeugen, ein Täter konnte damals aber nicht ermittelt werden. Der gestohlene Bulli blieb bis jetzt verschwunden.

Die Taucher befestigten Hebesäcke an dem Bulli - diese wurden mit Luft gefüllt und das Fahrzeug so an die Oberfläche gebracht. DLRG-Mitarbeiter schleppten den Bulli mit einem Boot zur DLRG-Station, wo der Wagen mit einer Seilwinde aus dem Wasser gezogen wurde. Der T5-Transporter war leer, die Polizei stellte den Wagen sicher.

Neue Ermittlungen wird es nicht geben, da die Straftat mittlerweile verjährt ist. (ots/r)

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Publiziert in PB Retter
Donnerstag, 13 August 2020 10:57

Frau aus Waldeck-Frankenberg stirbt nach Badeunfall

NEUENTAL. Am Mittwoch kam es gegen 18.15 Uhr in einem Waldsee zwischen Dorheim und Neuenhain (Gemeinde Neuental im Schwalm-Eder-Kreis) zu einem tragischen Badeunfall.

Wie Neuentals Gemeindebrandinspektor Benjamin Schulte berichtet, musste eine 57-Jährige aus dem See gerettet und anschließend wiederbelebt werden. Aus dem See gezogen wurde sie von Mitbadenden und zwei Feuerwehrleuten aus Dorheim.

Gemeinsam reanimierten sie die Frau bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, der sie unter diesen Bedingungen in ein nahe gelegenes Krankenhaus brachte. Hier verstarb die 57-Jährige aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Polizei vermutet aufgrund der Gesamtumstände einen medizinischen Notfall, die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind noch nicht abgeschlossen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Zimmersrode, Schlierbach, Gilsa und Dorheim. Die Leitung der 21 Feuerwehrleute hatte Benjamin Schulte. Zudem waren zwei Rettungs- und Notarztteams, Beamte der Polizeistation Homberg und ein Notfallseelsorger an der Unglücksstelle. Helfer der DLRG wurden alarmiert, konnten die Anfahrt aber abbrechen. (nh24.de)

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Publiziert in Polizei

HOMBERG. Die Täter, die vor knapp zwei Wochen einen Pkw im Kalkbruchsee zwischen Lendorf und Hebel versenkt hatten, hat die Homberger Polizei nun ermittelt. Im Tatzeitraum von 7. auf den 8. Mai 2020 fuhren die Täter mit einem roten Seat Ibizza über einen Erdwall hinweg durch einen aufgestellten Zaun in den Kalkbruchsee. Hierbei wurde der Zaun beschädigt.

Der Pkw musste am 9. Mai aufwendig durch Angehörige der DLRG, der Feuerwehr und mithilfe von zwei Abschleppdiensten mit einem Luftsack aus acht Meter Tiefe aus dem See geborgen werden.

Die kompletten Bergungskosten wurden von den beteiligten Institutionen auf 17.000 Euro veranschlagt. Der Sachschaden am Zaun beträgt 1000 Euro. Mehrere Hinweise aus der Bevölkerung führten jetzt die Ermittlungsbeamten der Polizeistation Homberg auf die Spur der Tatverdächtigen. Es handelt sich um fünf tatverdächtige Heranwachsende aus dem Schwalm-Eder-Kreis und um einen tatverdächtigen Heranwachsenden aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg.

Gegen sie wird jetzt ermittelt wegen Gewässerverunreinigung, unerlaubter Umgang mit Abfällen, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Die noch anstehenden Vernehmungen der Tatverdächtigen werden vielleicht auch noch das Tatmotiv zutage fördern. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

MARBURG. Schüsse aus einer Pistole und ein Messerangriff haben am Freitagabend, um kurz nach 18 Uhr, auf der Stadtkirmes in Marburg einen Großeinsatz am Elisabeth-Blochmann-Platz ausgelöst. Panik breitete sich aus, über den Notruf ging umgehend der erste Hilferuf bei der Polizei ein - die Beamten reagierten sofort. 

Nach den ersten Ermittlungen mündete ein Streit zwischen zwei Gruppen von Flüchtlingen in einer Auseinandersetzung. Im Zuge dessen waren Schüsse gefallen, ein Beteiligter befindet sich mit einer Schnitt- oder Stichverletzung am Hals im Krankenhaus.

Durch die mit dem Geschehen verbundenen Auswirkungen auf die Besucher der Kirmes war die Situation am Elisabeth-Blochmann-Platzsehr unübersichtlich. Offensichtliche Täter und Opfer sowie Zeugen ließen sich zunächst nicht feststellen. Nach und nach meldeten sich Zeugen und die Polizei identifizierte weitere Personen als offensichtliche Beteiligte des Tatgeschehens. 

Die Polizei nahm die mutmaßlichen Beteiligten und zwei Zeugen mit zur Dienststelle. Polizeilichen Maßnahmen, insbesondere die Anhörungen und Vernehmungen, sowie Umfeldermittlungen und die Suche nach weiteren Zeugen dauerten bis spät in die Nacht an, auch deshalb, weil die pakistanischen Flüchtlinge angaben kein deutsch zu verstehen. Daher musste ein Dolmetscher hinzugerufen werden.

DLRG im Einsatz

Die DLRG konnte aufgrund einer Zeugenaussage die nach dem Geschehen entsorgte Waffe, eine Gaspistole (Waffe mit PTB Zeichen) ohne Magazin, aus der Lahn bergen. Etwaige Zeugen des gesamten Tatgeschehens werden gebeten, sich mit der Kripo Marburg in Verbindung zu setzen. Das Tatmesser, ein sogenanntes Cuttermesser konnte trotz umfangreicher Ermittlungstätigkeit nicht aufgefunden werden.

Täter aus Pakistan

Den drei beteiligten Tätern wird nun versuchter Totschlag, Verstoß gegen das Waffengesetz und Bedrohung vorgeworfen. Nach einer weiteren Person, die im Verdacht steht, an den Taten beteiligt zu sein, wird gefahndet. Am heutigen Samstag sollen die drei Tatverdächtigen dem Amtsrichter vorgeführt werden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Montag, 12 August 2019 07:39

Gemeinsamer Übungsdienst am Diemelsee

DIEMELSEE. Seit Beginn der Wachsaison 2019 am Diemelsee, arbeiten die Freiwillige Feuerwehr Diemelsee, die DLRG Ortsgruppe Marsberg mit den befreundeten DLRG Ortsgruppen aus dem Bezirk Hochstift-Paderborn und die Johanniter-Unfall-Hilfe als Kooperation grenzübergreifend zusammen.

Während die Freiwillige Feuerwehr werktags zu Einsätzen an den Diemelsee alarmiert wird, besetzt die DLRG an den Wochenenden die DLRG Station der Ortsgruppe Marsberg und übernimmt die Einsätze auf dem Diemelsee. Die Motorradstaffel sowie ein Fahrzeug der Johanniter mit Notfallausrüstung sind ebenfalls an den Wochenenden am Diemelsee vertreten und übernehmen die First Responder Einsätzen um den See.

Am vergangenen Montag (5. August) stand bei allen drei ehrenamtlichen Hilfsorganisationen ein gemeinsamer Übungsabend am Diemelsee zum Thema „Wasserrettung" im Dienstplan. Im Fokus des Übungsabends standen die gemeinsame Zusammenarbeit, der Austausch zwischen den Hilfsorganisationen, die Vertiefung sowie die praktische Umsetzung von dem bereits gelernten Wissen und vor allem das Kennenlernen zwischen den ehrenamtlichen Kräften und des verfügbaren Materials der jeweiligen Hilfsorganisationen.

Für die verschiedenen Übungsszenarien wurde das Boot „Fred" der Freiwilligen Feuerwehr Diemelsee, das Schlauchboot der Johanniter-Unfall-Hilfe, ein Rettungsboot der DLRG Ortsgruppe Marsberg sowie das DLRG Schlauchboot „Albatros" genutzt. In gemischten Gruppen bestehend aus den Hilfsorganisationen wurden unterschiedliche Situationen abgearbeitet. Zunächst wurde der Einsatz von verschiedenen Hilfsmitteln z.B. dem Wurfsack und dem Wurfball geübt, welche Personen in Not zugeworfen werden können. Die Rettungsgeräte kommen zum Einsatz, wenn sich die in Not geratene Person beispielsweise in einer Strömung direkt vor der Staumauer befindet und ein schwimmerischer Einsatz zu einer erheblichen Eigengefährdung des Retters führen würde. Des Weiteren wurde die Aufnahme eines Patienten aus dem Wasser mit allen Booten geübt. Da jedes Boot einen anderen Einsatzzweck erfüllt, wurde hier nicht nur die Zusammenarbeit zwischen den drei Hilfsorganisationen geübt, sondern auch die Umsetzung der unterschiedlichen Techniken in Abhängigkeit von der jeweiligen Bootbeschaffenheit.

Für den Fall, dass der Einsatz mit dem Boot nicht möglich ist, zum Beispiel bei niedrigem Wasserstand oder dichtem Pflanzenbewuchs im Wasser, wurde auch der schwimmende Einsatz im Wasser umgesetzt. Zunächst wurde das Transportieren von einem erschöpften Schwimmer geübt, welcher bei Bewusstsein ist. DasTransportieren von ermüdeten Schwimmern mit den zwei Varianten „Schieben" oder „Ziehen" wurde im Wasser wiederholt und die Vor- und Nachteile besprochen. Im Anschluss wurde das Schleppen von bewusstlosen Personen oder Ertrinkenden mit Angst- und Panikattacken mit dem Achselschleppgriff und zum Abschluss mit dem Fesselschleppgriff im Diemelsee geübt. Bei den schwimmerischen Übungen wurden eben der Wiederholung auch die eigene Schwimmtechnik verfeinert.

Im Wasser stand auch der praktische Einsatz mit einem Gurtretter an, um den Einsatz mittels Hilfsgerät zu unterstützen. Der Gurtretter ist ein flexibler Auftriebskörper, der vor der Brust eines verunfallten im Wasser mittels Karabinerhaken arretiert werden kann und somit dessen Verbleib an der Wasseroberfläche sichert. Im Falle eines Motorausfalls mitten auf dem Diemelsee wurde auch das Abschleppen von einem manövrierunfähigen Boot zum Ufer geübt. Bei dieser Sachlage konnte man besonders den Mehrwert von der Kooperation merken, denn alleine kann so eine Einsatzsituation nur selten geübt werden, weil jede Organisation nur über ein eigenes Boot verfügt und das Abschleppen eines anderen Bootes daher nicht zu den täglichen Übungen gehört.

Bei der Abschlussbesprechung vom Übungsabend freuten sich alle Ehrenamtlichen über den harmonischen und lehrreichen Ablauf des Übungsabends sowie auf die gemeinsamen Gespräche untereinander, denn schließlich sind alle drei Hilfsorganisationen mit dem gleichen Ziel ehrenamtlich am Diemelsee im Einsatz. (DLRG Ortsgruppe Marsberg e.V.)

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Publiziert in Retter
Dienstag, 15 Januar 2019 17:04

Tödlicher Unfall an der Ruhr

MESCHEDE. Ein Auto geriet am Dienstagmorgen in die Hochwasser führende Ruhr bei Meschede. Trotz direkt eingeleiteter Rettungsmaßnahmen starb bei dem Unglück der 74-jährige Fahrer.

Gegen 7.30 Uhr sahen Zeugen einen Pkw unterhalb der Fußgängerbrücke im Bereich des Mescheder Hallenbades, gleichzeitig konnten sie Hilferufe hören. Nach ersten Erkenntnissen war das Auto vom angrenzenden Parkplatz an der Arnsberger Straße in die Ruhr gefahren oder gerollt, andere Fahrzeuge waren nach jetzigem Kenntnisstand nicht beteiligt.

Taucher der DLRG stellten fest, dass sich in dem untergetauchten Pkw keine Person mehr befand. Anschließend wurde die Ruhr in Richtung Freienhohl durch weitere Rettungskräfte abgesucht, wozu unter anderem auch ein Hubschrauber der Polizei eingesetzt wurde.

Im Rahmen der Suchmaßnahmen wurde im Bereich der Staustufe Laer der Leichnam des 74-jährigen Fahrers aus Eslohe gefunden, das Auto konnte zwischenzeitlich aus der Ruhr geborgen und sichergestellt werden.

Weitere Ermittlungsmaßnahmen zum Unglückshergang dauern an. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

MARBURG. Der in der Lahn vermisste 78 Jahre alte Schwimmer ist am Dienstagnachmittag tot aus dem Gewässer geborgen worden. Der Rentner war am Vortag verschwunden, zunächst fand die Polizei lediglich Kleidung und Autoschlüssel des Marburgers.

Rettungskräfte konnten den vermissten 78- jährigen Mann am Dienstag gegen 14.15 Uhr nur noch tot aus der Lahn bergen. Für den seit Montag ab 18.45 Uhr gesuchten Rentner kam jede Hilfe zu spät. Die Polizei geht derzeit von einem Badeunfall beziehungsweise krankheitsbedingtem Unglück beim Schwimmen aus. "Anhaltspunkte für eine Straftat ergaben sich nicht", sagte am Dienstag ein Polizeisprecher.

An der aufwändigen Suche waren viele Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt. Suchhunde, sogenannte Mantrailer, ein Polizeihubschrauber, Polizeitaucher und Boote von DLRG und Feuerwehr kamen zum Einsatz. Letztlich fand man den Mann bei der erneuten, intensiven Absuche des Ufers mehrere Meter unterhalb der vermuteten Einstiegsstelle. (ots/pfa) 


Mit einem Polizeihubschrauber wurde am Sonntag eine Schwerverletzte am Edersee aus dem dichten Wald ausgeflogen:
Sturz am Edersee: Verletzte mit Helikopter gerettet (07.08.2017, mit Fotos)

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Publiziert in MR Polizei

MARBURG. Erfolglos eingestellt worden ist am späten Abend die Suche nach einem vermissten 78 Jahre alten Mann, der am Nachmittag zum Schwimmen in die Lahn ging und nicht zurückkehrte.

Wie gewohnt, begab sich der Rentner aus aus Marburg in Wehrda zur Lahn, um dort zu schwimmen. Die Lahn ist an dieser Stelle etwa 30 Meter breit. Als er bis zum Abend nicht nach Hause zurückkehrte, verständigte der Sohn die Polizei. Im Zuge der einsetzenden Suchmaßnahmen wurden in der Nähe der Lahn die Bekleidung und Fahrzeugschlüssel des 78-Jährigen gefunden.

Da die Polizei von einem Badeunfall ausging, erfolgte die Alarmierung Marburger Rettungskräfte. Zur Absuche der Lahn wurden Rettungstaucher und mehrere Boote der Feuerwehr und der DLRG eingesetzt. Hierbei kamen auch besondere Spürhunde auf den Booten zum Einsatz. Allerdings blieb die Suche ohne Erfolg. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit musste sie um 22.45 Uhr zunächst eingestellt werden. Wann die Suche fortgesetzt wird, teilte die Polizei in der Nacht nicht mit. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

WAHNHAUSEN. Ohne Erfolg haben Polizei und Rettungskräfte am Mittwoch die Suche nach dem am Dienstagabend auf der Fulda an der Staustufe Wahnhausen mit einem Schlauchboot verunglückten 43 Jahre alten Mann aus Kassel fortgesetzt. Bis zum Nachmittag fanden die Einsatzkräfte der Vermissten nicht.

Am Dienstagabend war unmittelbar nach dem Unfall sofort eine umfangreiche Suche nach dem 43-Jährigen bis zur einsetzenden Dunkelheit durchgeführt worden. Am Mittwochmorgen setzten Beamte des Polizeireviers Nord und der Wasserschutzpolizei gemeinsam mit rund 30 Einsatzkräften der Feuerwehren der Fuldataler Ortsteile Simmershausen und Wilhelmshausen, des DRK und der DLRG mit Hilfe von drei Booten die Suche nach dem Vermissten fort. Dabei erhielten sie zudem Unterstützung von zwei Leichenspürhunden der Polizeidirektion Göttingen, die sowohl vom Boot aus bei der Suche auf dem Wasser, als auch am Ufer eingesetzt wurden.

Da beide Hunde unabhängig voneinander an einer Stelle im Fluss anschlugen, kamen anschließend Taucher der Berufsfeuerwehr Kassel zum Einsatz und suchten an dieser Stelle in der Fulda nach dem Vermissten. Doch auch der Tauchgang führte letztlich nicht zum Auffinden des 43-Jährigen.

Die weitere Bearbeitung des Falls übernehmen nun die Beamten des für Vermisstenfälle zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo. Die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Bootsunfalls werden beim Wasserschutzpolizeiposten Kassel geführt und dauern an. Zur Klärung der genauen Umstände des Unfalls stellten die Beamten der Wasserschutzpolizei am Abend das Schlauchboot, mit dem 43-Jährige aus ungeklärter Ursache gekentert war, für die weiteren Ermittlungen sicher. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

WAHNHAUSEN. Nach dem Kentern eines Schlauchbootes auf der Fulda sind am Dienstagabend umfangreiche Suchmaßnahmen auf der Fulda in Höhe der Schleuse Wahnhausen angelaufen. Eine Person wurde auch am Mittwochmorgen noch vermisst.

Die Feuerwehr Kassel teilte der Polizei gegen 18.40 Uhr mit, dass es vermutlich zu einem Bootsunfall auf der Fulda in Höhe der Schleuse Wahnhausen gekommen war. Nach ersten Informationen sei ein 43-jähriger Mann, der vermutlich dort dem Angelsport nachging, mit einem Schlauchboot auf der Fulda unterwegs gewesen. Durch Passanten wurde der Feuerwehr in Kassel gemeldet, dass das Boot gekentert sei. Die männliche Person sei verschwunden. Das Alter des Vermissten war in einer ersten Meldung der Polizei mit 44 angegeben worden.

Durch die Berufsfeuerwehr Kassel, die Feuerwehren aus der Umgebung sowie durch Einsatzkräfte der Polizei Nordhessen, der Wasserschutzpolizei sowie der Polizei in Hann. Münden wurden daraufhin umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Einsatzkräfte der DLRG sowie der Rettungshubschrauber Christoph 7 sind beziehungsweise waren ebenfalls vor Ort. Die Suche brachte bis zum späten Abend keinerlei Erfolg.

Die Suche an der Unglücksstelle wurde am Mittwochmorgen fortgesetzt. Polizei und Feuerwehr sind seit 8 Uhr am Einsatzort mit Ermittlungs- und Suchmaßnahmen betraut. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei
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