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Montag, 14 Februar 2022 12:12

Beißerei in Kassel - Beamte Dienstunfähig

KASSEL. Bei einer Versammlung von Corona-Maßnahmen-Kritikern am Samstagnachmittag auf dem Friedrichsplatz in Kassel, hat eine 45 Jahre alte Frau aus dem Schwalm-Eder-Kreis zwei Polizisten jeweils in den Unterarm gebissen und dadurch verletzt.

Einsatzkräfte hatten die Versammlungsteilnehmer zu Beginn der Veranstaltung auf die Einhaltung der von der Versammlungsbehörde erlassenen Auflagen, insbesondere das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, hingewiesen. Einzelne Personen, die trotz dessen keine Maske aufsetzten, wurden daraufhin von den Polizisten gegen 14.45 Uhr direkt angesprochen. Unter diesen Personen befand sich auch die 45-Jährige, die auf die Ansprache der Beamten äußerst aggressiv reagierte und sich weigerte, eine Mund-Nasen-Bedeckung aufzusetzen.

Daraufhin sollte ihre Identität festgestellt werden, wogegen sich die 45-Jährige körperlich erheblich zur Wehr setzte. Sie beleidigte die Einsatzkräfte, trat nach ihnen und biss schließlich zwei der eingesetzten Polizisten jeweils in den Unterarm. Unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt konnten die Beamten die Angriffe der Frau beenden und die Dame festnehmen, wobei sie leicht verletzt wurde. Im Anschluss brachten Einsatzkräfte sie bis zum Ende der Versammlung in das Polizeigewahrsam, wo sie auch einem Arzt vorgestellt wurde.

Gegen die 45-Jährige wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Beleidigung und wegen des Maskenverstoßes ermittelt. Die beiden verletzten Beamten wurden nach der Bissattacke in einem Krankenhaus behandelt und mussten ihren Dienst beenden.  Abgesehen von dem tätlichen Angriff der 45-Jährigen auf die Einsatzkräfte verlief die Versammlung mit anschließendem Aufzug und insgesamt ca. 400 Teilnehmern zwischen 14 Uhr und 17.45 Uhr weitestgehend störungsfrei. Insgesamt wurden acht Teilnehmer durch die Polizei von der Versammlung ausgeschlossen, weil sie trotz mehrfacher Aufforderung keine Mund-Nasen-Bedeckung anlegten. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. (ots/r)

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KASSEL. Die Kasseler Polizei hat in der vergangenen Woche im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe eine mutmaßliche Fälscherwerkstatt mit mehr als 800 Impfausweisen ausgehoben.

Entdeckt wurden die Ausweise am Mittwoch bei einer routinemäßigen Stromablesung in einem gastronomisch genutzten Gebäude - daraufhin wurde die Polizei alarmiert. Die Vollstreckung des umgehend von der Staatsanwaltschaft Kassel bei Gericht erwirkten Durchsuchungsbeschlusses führte im weiteren Verlauf zur Sicherstellung der Ausweise sowie von Impfstoffaufklebern in großer Zahl, verschiedenen Stempeln und weiteren Fälscherutensilien. Im Verdacht steht ein 47 Jahre alter Mieter dortiger Räumlichkeiten. Gegen den Beschuldigten wird daher wegen Verdachts der Urkundenfälschung und anderen Delikten ermittelt.

Die Kasseler Polizei war am Mittwochmorgen gegen 9.15 Uhr von Verantwortlichen des Gebäudes verständigt worden, nachdem diese dort beim Stromablesen überraschend auf große Mengen von Impfausweisen gestoßen waren. Zunächst hatten die alarmierten Polizeistreifen vor Ort die ersten Feststellungen getroffen, woraufhin die Kasseler Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht die Durchsuchung des Gebäudes sowie der Privaträume des tatverdächtigen 47-Jährigen beantragte. Wie die Beamten des zuständigen Kommissariats von den Durchsuchungsmaßnahmen berichten, fanden sie über 800 echte Blanko-Impfpässe und in fast gleicher Anzahl Aufkleber von verschiedenen Corona-Impfstoffen, jeweils mit Chargennummern. Darüber hinaus stellten die Ermittler acht Stempel unterschiedlicher Behörden sicher.

In rund 250 der aufgefundenen Impfpässe waren bereits Aufkleber von Impfungen eingeklebt. In etwa 40 der Ausweise waren zudem bereits behördliche Stempel sowie Unterschriften zu finden, sodass diese als Nachweis eines vollständigen Impfschutzes gegen das Corona-Virus hätten dienen können. Die Impfpässe, Aufkleber und weitere Utensilien stellten die Beamten sicher. Die weiteren umfangreichen Ermittlungen zu möglichen Abnehmern und Bezugsquellen dauern an. (ots/r)

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WALDECK-FRANKENBERG. Am Freitag (3. Dezember) führte die Polizei in Korbach, Willingen und Frankenberg Kontrollen in Gaststätten, Spielotheken und im ÖPNV durch. Dabei hatten die Polizisten auch die Einhaltung der Bestimmungen der hessischen Corona-Schutzverordnung im Blick.

Während bei den Kontrollen in Korbach und Willingen nur vereinzelte Verstöße festgestellt wurden, mussten die Polizisten in Frankenberg elf Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Corona-Verstößen einleiten. In Korbach kontrollierten die Polizisten ab Freitagnachmittag den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und anschließend auch die Fahrgäste in der Kurhessenbahn von Korbach nach Willingen. Hierbei wurden die Nachweise hinsichtlich der 3G-Regelung sowie die Einhaltung der Maskenpflicht überprüft. In drei Fällen konnten die erforderlichen Nachweise (geimpft, genesen oder getestet) nicht erbracht werden. Außerdem leiteten die Polizeibeamten zwei Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen ausländerrechtliche Bestimmungen ein.

Bei den anschließenden Kontrollen in fünf Gaststätten in Willingen überprüften die Polizeibeamten etwa 200 Personen. Erfreulicherweise mussten dabei keine Verstöße gegen die geltenden Corona-Regeln oder andere Gesetze geahndet werden. Auch in den vier kontrollierten Korbacher Gaststätten hielten sich die etwa 30 Gäste und Angestellten an die Bestimmungen. Die Korbacher Polizisten zogen insgesamt ein positives Fazit. Bis auf eine Gastwirtschaft in Korbach, bei der es Mängel am Hygienekonzept gab, hatten allen gastronomischen Betriebe die aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen gut umgesetzt. Von den kontrollierten Menschen erhielten die Polizisten durchweg positive Rückmeldungen, die Kontrollen wurden ausdrücklich begrüßt.

Am späten Freitagabend führte die Frankenberger Polizei Kontrollen in fünf Spielotheken in Frankenberg durch. In den kontrollierten Betrieben waren zwar überall Hygienekonzepte mit Hinweisen auf die Einlassbestimmungen und Verhaltensregeln vorhanden, einige Menschen hielten sich aber nicht an die bestehenden Regeln. Von den insgesamt etwa 30 kontrollierten Personen trug etwa ein Drittel keine Maske. Gegen diese leiteten die Polizeibeamten Ordungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz ein. Trotz der hohen Beanstandungsquote zeigten auch die kontrollierten Menschen in den Frankenberger Spielotheken Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen.

Die Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg wird auch weiterhin Kontrollen durchführen. Die Schwerpunkte werden hierbei auf Kontrollen im ÖPNV sowie von größeren Veranstaltungen, insbesondere im Hinblick auf Einhaltung der Vorgaben durch den Veranstalter, liegen. Die Polizei hat sich weiter das Ziel gesetzt, geeignete Maßnahmen zu treffen, um die Gefahren für den Einzelnen oder die Allgemeinheit durch die Verbreitung des Corona-Virus zu reduzieren. (ots/r)

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Freitag, 03 Dezember 2021 14:10

Gefälschte Impfausweise: Kripo Korbach ermittelt

KASSEL/KORBACH. Mehrere Durchsuchungen wegen gefälschter Impfausweise - Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt. 

Bei der Staatsanwaltschaft Kassel werden derzeit gegen mehrere Tatverdächtige, Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Herstellung bzw. des Gebrauches unrichtiger Gesundheitserzeugnisse geführt. In diesem Zusammenhang wurden am 1. Dezember 2021 durch die Kriminalpolizei Homberg und Korbach mehrere Wohnungsdurchsuchungen durchgeführt, die die zuständige Staatsanwaltschaft Kassel im Zuge der Ermittlungen beim Amtsgericht in Kassel beantragt hatte.

Zeitgleich wurden drei Objekte im Schwalm-Eder-Kreis sowie ein Objekt im Kreis Waldeck-Frankenberg durch die Kriminalpolizei durchsucht. Hierbei gelang es eine Vielzahl von gefälschten bzw. verfälschten Impfausweisen im Zusammenhang mit Covid19-Impfungen zu ermitteln. Zwei weibliche und ein männlicher Tatverdächtiger wurden im Schwalm-Eder-Kreis vorläufig festgenommen und nach Durchführung polizeilicher Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. 

Der Gesetzgeber hat erst kürzlich die Strafvorschriften in Bezug auf das Fälschen und Verfälschen bzw. des Gebrauches eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses, wie im vorliegenden Fall eines Impfausweises, ergänzt. Es handelt sich also durchaus nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um eine Straftat, die durch die Ermittlungsbehörden konsequent verfolgt wird und die mit empfindlichen Strafen belegt ist.  Die Staatsanwaltschaft Kassel hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen.

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Freitag, 10 Dezember 2021 16:30

Mitarbeiter für Testzentrum gesucht

LICHTENFELS. (Stellenanzeige) Das Pflegezentrum Lichtenfels sucht ab sofort zwei Mitarbeiter (m/w/d) in Teilzeit für das Testzentrum in Lichtenfels-Rhadern.

  • Arbeitszeiten in zwei Schichten.
  • Medizinische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
  • Die Einweisung erfolgt durch unseren Betriebsarzt.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an die

Pflegezentrum Lichtenfels GmbH

Zum Mainholz 4

35104 Lichtenfels

info(at)pflegezentrum-lichtenfels.de

Wir erweitern unsere Öffnungszeiten im Testzentrum! Ab Mittwoch (24. November 2021) sind Bürgertestungen täglich von 5.30 Uhr bis 17.00 Uhr möglich! Wir arbeiten mit der Corona-Warn-App und Luca-App zusammen. Das Testzentrum befindet sich in der Straße "Zum Mainholz 4" in 35104 Lichtenfels-Rhadern. Weitere Informationen können Sie telefonisch unter der Nummer 05636/97950 erfragen.

Außerdem sucht das Pflegezentrum Lichtenfels zum 1. Januar 2022 einen Koch (m/w/d) in Vollzeit und zwei Küchenhilfen (m/w/d) auf Mini-Job-Basis. Interessierte können sich unter der oben genannten Adresse bewerben.

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Freitag, 30 Juli 2021 07:53

Landrat Dr. Kubat: Unbedingt impfen lassen

WALDECK-FRANKENBERG. Ab kommendem Montag, 2. August 2021, werden bis zum 14. August 2021 in allen hessischen Covid-19-Impfzentren Sofortimpfungen angeboten, auch im Waldeck-Frankenberger Impfzentrum am Hauerplatz in Korbach.

Ohne vorherige Terminvereinbarung kann sich jeder, der seine Erstimpfung noch nicht erhalten hat, in der Zeit von 8.30 bis18.00 Uhr dort impfen lassen; derzeit werden die Impfstoffe von BionTech und Moderna verwendet. Landrat. Dr. Reinhard Kubat ruft alle noch nicht Geimpften, die nicht aus medizinischen Gründen keine Impfung erhalten können, dazu auf, das Angebot anzunehmen und sich kostenlos impfen zu lassen. Denn: "Wer sich nicht impfen lässt, spielt mit dem Feuer - nie zuvor sei es so unkompliziert, ohne vorherige Registrierung möglich gewesen, eine halbe Stunde in die Verbesserung der eigenen Lebensqualität und den Schutz der Menschen, die einem nahestehen, zu investieren", betont Petra Frömel vom Landkreis Waldeck-Frankenberg in einer Pressemitteilung.

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BAD AROLSEN. Der Lions-Club Christian Daniel Rauch bietet in Kooperation mit der Stadt Bad Arolsen ein Impfangebot ohne Terminvergabe an - dafür stehen 1000 Dosen zur Verfügung. Alle Personen können das Impfangebot wahrnehmen, egal aus welchem Ort sie kommen.

Die Impfung findet am Samstag (17. Juli) von 8 Uhr bis 14 Uhr im Bürgerhaus in Bad Arolsen (Rathausstraße 3) statt. Personen ab 16 Jahren können geimpft werden, wobei die Heranwachsenden unter 18 Jahren eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten benötigen. Parkmöglichkeiten befinden sich auf dem nahegelegenen Herkules-Parkplatz.

Verimpft wird der mRNA-Impfstoff von BioNTech & Pfizer. Mitzubringen ist der Personalausweis, die Krankenversicherungskarte, der Impfpass sowie der bereits ausgefüllte Anamnesebogen, die Einwilligungserklärung und das Aufklärungsmerkblatt und gegebenenfalls die Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten.

Die Unterlagen können bequem auf der Homepage der Stadt Bad Arolsen heruntergeladen werden. Dafür einfach hier klicken!

Link: Alle Unterlagen für die Impfung, Homepage der Stadt Bad Arolsen

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Publiziert in Retter

HOCHSAUERLANDKREIS. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es im Hochsauerlandkreis zu 12 Einsätzen der Polizei, bei denen Verstöße gegen die Corona Schutzverordnung festgestellt wurden. Es wurden seitens der Polizei im Rahmen der Einsätze 28 Anzeigen gegen die betroffenen Personen erstattet.

Herausragend war ein Einsatz am Freitag Abend gegen 23 Uhr. Im Winterberger Ortsteil Altenfeld wurde der Polizei eine sogenannte "Corona-Party" gemeldet. Dort hatten junge Erwachsene einen alten Linienbus zum "Partybus" umfunktioniert und unter Missachtung der Auflagen der Corona Schutzverordnung gefeiert. Bei Eintreffen der Polizei flüchteten die meisten der Partygäste - es konnten noch acht Personen angetroffen und gestellt werden. Bei der Durchsuchung der mitgeführten Gegenstände der Gäste konnte eine nicht geringe Menge an Marihuana (etwa 400 Gramm) sichergestellt werden.

Gegen den Besitzer der Drogen wird nun - neben der Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Schutzverordnung - auch wegen Besitz von Drogen und dem Verdacht des Drogenhandels ermittelt. Gegen die anderen, anwesenden Partygäste wurden ebenfalls Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona Schutzverordnung erstattet. Die Party wurde durch die Polizei aufgelöst und die Gäste erhielten Platzverweise. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Donnerstag, 18 Februar 2021 13:48

Corona: Neue Betrugsmasche mit Impfstrategie

BRAKEL. Die Polizei Höxter warnt vor einer neuen Betrugsmasche mit Bezug auf die Corona-Pandemie - In Brakel hatte ein bislang unbekanntes Paar versucht, unbefugt in eine Wohnung zu gelangen, indem es behauptete, eine Impfung vornehmen zu wollen.

Am Dienstag, 16. Februar, waren zwischen 16 Uhr und 17 Uhr im Kobergweg in Höhe Hausnummer 16 ein Mann und eine Frau vor einem Mehrfamilienhaus aufgefallen. Beide hatten angegeben, eine ältere Dame aufsuchen zu wollen, um eine Impfung durchzuführen. Als dies von einer Hausbewohnerin angezweifelt wurde, entfernte sich das kriminelle Pärchen und fuhr mit einem kleinen weißen Transporter davon. Die Frau soll im Alter zwischen 40 bis 50 Jahren und der Mann im Alter zwischen 40 bis 60 Jahren gewesen sein. Beide trugen dunkle Jacken.

Da das Impfen zu Hause aktuell keine übliche Vorgehensweise ist und die Corona-Impfungen im kreisweiten Impfzentrum stattfinden, wird davon ausgegangen, dass sich die Unbekannten Zutritt zur Wohnung verschaffen wollten, um Straftaten zu verüben. Dank der aufmerksamen Nachbarin ist in diesem Fall kein Schaden entstanden. Dennoch bittet die Kriminalpolizei Höxter um Zeugenhinweise zu den Personen oder dem Fahrzeug unter der Telefonnummer 05271/962-0. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Fremden zutritt in die eigenen vier Wände zu gewähren und empfiehlt, im Zweifelsfall sofort den Notruf 110 zu wählen. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei
Dienstag, 29 Dezember 2020 09:02

Feuerwehrverband appelliert: Böllerverbot beachten

BERLIN. In diesem Jahr gilt ein generelles Verkaufsverbot für Böller - mit dieser Änderung der Sprengstoffverordnung soll die Zahl der Unfälle rund um Silvester reduziert werden, damit Rettungsdienste und Kapazitäten in den Krankenhäusern entlastet werden. "Wir begrüßen das Verbot, mit dem auch die Einsatzzahlen der Feuerwehren reduziert werden sollen", erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

An publikumsträchtigen Plätzen, die durch die jeweilige Kommune definiert werden, gilt generell Feuerwerksverbot. Pyrotechnik ist auch in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen untersagt; das Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Hinzu kommen vielerorts Versammlungsverbote bzw. Ausgangssperren, die entsprechend auf Landesebene geregelt worden sind. "Wird bei der Feier im engsten Familienkreis Kleinstfeuerwerk verwendet, das ganzjährig verkauft werden darf, mahnen wir trotzdem zur Vorsicht: Beachten Sie die Verwendungshinweise. Wunderkerzen etwa gehören nicht unbeaufsichtigt in die Hände kleiner Kinder", so Hachemer. Er warnt zudem vor dem Kauf illegaler Pyrotechnik oder dem Versuch der eigenen Herstellung: Feuerwerk ist Sprengstoff! "Um die Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren zu schützen, rät der DFV-Vizepräsident, Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen zu entfernen. "Halten Sie Fenster und Türen geschlossen!", erklärt Hachemer. "Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst", so der Vizepräsident.

 

Publiziert in Feuerwehr
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