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BAD WILDUNGEN. Wurde ein 79-jähriger Mann in Bad Wildungen von einem Linienbus erfasst und zu Boden gestoßen, oder stürzte der Senior ohne Fremdeinwirkung vom Bürgersteig auf die Fahrbahn? Dieser Frage gehen derzeit die ermittelnden Beamten der Polizeiwache Bad Wildungen nach.

Während der 79-jährige Mann aus dem Edertal überzeugend vorbrachte, er sei am Montag (22. März) auf dem Gehweg an der Bushaltestelle Breiter Hagen (Fürstengalerie) mit Abstand zu den dort wartenden Personen vorbeigegangen und von dem Linienbus erfasst und zu Boden gestoßen worden, schildert die Busfahrerin den Vorfall komplett anders: Sie sei rechts in die Haltebucht eingefahren und habe den Spaziergänger sehr wohl bemerkt, zu einem Zusammenstoß sei es aber nicht gekommen. Vielmehr, so schildert die Busfahrerin den Fall, sei der 79-Jährige von der Bürgersteigkante abgerutscht und vor dem Bus zu Boden gegangen.

Anhand der Verletzungen, die sich der Edertaler zugezogen hat, kann nicht eindeutig ermittelt werden, ob die Prellungen vom Sturz auf den Asphalt oder vom Anprall des Busses kommen. Zu allem Überfluss meldeten sich zwei Zeugen, die den Unfall miterlebt haben wollen. Während der eine Zeuge die Version der Busfahrerin unterstützt, war der andere Zeuge der Meinung gesehen zu haben, wie der Bus den Fußgänger erfasst und zu Boden geworfen hat.  

Da sich weitere Personen zum Unfallzeitpunkt an der Bushaltestelle aufhielten, bittet die Polizei um zusätzliche Zeugen, die Licht ins Dunkel bringen können. Die Rufnummer lautet 05621/70900.

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Donnerstag, 11 März 2021 10:46

Zu weit vorgewagt - Audi und Bus kollidieren

BAD AROLSEN. Ein ramponierter Bus und ein beschädigter Audi sorgten am Mittwoch für Aufsehen in Bad Arolsen - in der Schlossstraße hatte sich der Fahrer eines roten Audi Q2 zu weit in den Einmündungsbereich der Landauer Straße gewagt.

Nach ersten Erkenntnissen an der Unfallstelle befuhr ein 79 Jahre alter Mann aus Wolfhagen am frühen Mittag mit seinem Jahreswagen die Schlossstraße in Richtung Landauer Straße, um von dort in Richtung Wolfhagen abzubiegen. Beim Vortasten in den Einmündungsbereich legte der Fahrer des Q2 vermehrt Wert auf den von rechts, also aus Richtung Große Allee herannahenden Verkehr. Dies führte dazu, dass er den von links heranfahrenden gelben Bus eines Arolser Unternehmens übersah und in die Seite des Transporters gerutscht war.

An der Front des Audi entstand erheblicher Sachschaden - die Reparatur wird sicherlich 5000 Euro betragen. Auch der Linienbus, der auf einer Länge von fünf Metern Beschädigungen aufweist, musste in die Reparaturwerkstatt gebracht werden. 

Sowohl der Busfahrer, als auch der Besitzer des Q2 aus Wolfhagen blieben unverletzt.

Link: Unfallstandort am 10. März 2021 in Bad Arolsen.

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Montag, 15 Februar 2021 10:37

Sonne stand tief - Unfall in Reinhardshausen

BAD WILDUNGEN. Ein beschädigter Bus, ein beschädigter Pkw und ein leichtverletzter Kurgast sind das Ergebnis eines Unfalls in Reinhardshausen am 14. Februar 2021.

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 26-jähriger Mann aus Bad Wildungen am Sonntag, gegen 11.30 Uhr, mit seinem Mercedes-Benz die Straße Im Kreuzfeld aus Richtung Zum Hahnberg. Aufgrund der tief stehenden Sonne übersah der 26-Jährige beim Abbiegen einen entgegenkommenden Bus. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen der A-Klasse und dem Personentransporter, wobei ein Gesamtsachschaden von 13.000 Euro entstand.

Während der 37-jährige Busfahrer (Korbach) ohne Verletzungen davon kam, erlitt ein Fahrgast im Bus leichte Verletzungen am Kopf. Zunächst hatte es geheißen, dass keine Personen verletzt wurden. Nach dem Unfall war der 62-jährige Mann aus Nachroth (NRW)  zunächst in seine Unterkunft gegangen, dort hatte das Personal den Mann zur Untersuchung geschickt und später die Blessur bei der Polizei angezeigt.

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Donnerstag, 11 Februar 2021 09:45

Bus kommt bei Dalwigksthal von Fahrbahn ab

LICHTENFELS. Von der Fahrbahn abgekommen ist am Donnerstagmorgen der Fahrer (36) mit seinem Linienbus - er blieb unverletzt, Fahrgäste hatte der 36-Jährige nicht an Bord.

Nach ersten Informationen war der Bus auf der Landesstraße 3076 von Dalwigksthal kommend in Richtung Rhadern unterwegs. Unmittelbar nach einer Kurve (siehe Standort, hier klicken) rutschte der Bus auf glatter Fahrbahn nach rechts auf die Bankette, plättete einen Leuchtpfosten und rutschte anschließend in den Straßengraben. Zur Absicherung der Unfallstelle rückte die Polizei an, die Beamten nahmen den Unfall und verständigten nach Absprache mit dem Busunternehmen den Abschleppdienst AVAS, der für solche Bergungsarbeiten mit dem nötigen Gerät ausgerüstet ist. Über die Höhe der Sachschäden konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

Ein weiterer Busfahrer zeigte Größe, er hielt seinen BKW-Bus an und unterstützte den Verunfallten bei der Erledigung der Formalitäten. (112-magazin.de)

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Mittwoch, 16 Dezember 2020 10:03

Holzlaster streift Bus und verschwindet

BATTENBERG/DODENAU. Rückblickend konnte ein 59-jähriger Busfahrer aus Hatzfeld der Polizei nur mitteilen, dass ein Holztransporter mit Stahlaufbau bei der Vorbeifahrt seinen Bus gestreift hat. Den Tatzeitraum gibt die Polizei mit Montag, den 14. Dezember 2020 gegen 6.55 Uhr an.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 59-Jährige mit einem Gelenkbus der Oberhessischen Verkehrsgesellschaft die Landesstraße 3382 von Dodenau nach Battenberg. Im angegebenen Zeitraum kam ihm ein Lastwagen mit Containeraufbau entgegen, der eindeutig zu weit auf der linken Fahrbahn unterwegs war. Dies erkannte der Fahrer des Holztransporters, zog seine Zugmaschine nach rechts um einen Unfall zu vermeiden. Beim Einschwenken nach links kam der Aufbau des Holzlasters erneut über die Fahrbahnmitte und "rasierte" den linken Außenspiegel des Personentransporters ab.

Wahrscheinlich, so die Polizei, hat der Fahrer des Holztransporters den Unfallhergang garnicht bemerkt - dieser setzte seine Fahrt nämlich unbekümmert in Richtung  Dodenau fort. Um den Schaden regulieren zu können, bittet die Polizei den Fahrer des Holztransporters, sich bei der Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 zu melden. (112-magazin.de)

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Publiziert in Polizei

MARSBERG.  Ein 9-jähriger Junge erschien am Mittwoch mit seiner Mutter auf der Polizeiwache in Marsberg und machte Angaben zu einer Belästigung.

Der Junge war am Mittwoch gegen 13.30 Uhr mit dem Schulbus auf dem Weg nach Hause, als sich ein junger Mann neben ihn setzte. Der Unbekannte umarmte und kitzelte den Jungen am Oberkörper. Seit Monaten soll der Mann auch andere Kinder in gleicher Weise belästigt haben. Nach Zeugenaussagen fährt der Unbekannte regelmäßig mit dem Bus gegen 13.30 Uhr von Westheim nach Essentho und steigt am Bahnhof in Marsberg aus, um mit dem Zug in Richtung Brilon weiter zu fahren.

Der Mann wird wie folgt beschrieben: Circa 17-20 Jahre alt, schlanke Statur, schwarze lockige Haare, Dreitagebart, blauerMund-Nasen-Schutz, braune Daunenjacke, braune Strickmütze. Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiwache in Marsberg unter der Telefonnummer 02992/90200-3711.

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Publiziert in HSK Polizei
Dienstag, 27 Oktober 2020 12:54

Bus und Pkw kollidieren auf der B 253

RÖDDENAU. Am Dienstagmorgen kam es um kurz vor acht Uhr auf der B 253 zum Abzweig nach Röddenau zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei sind ein Pkw Audi und ein Gelenkbus miteinander kollidiert. Glücklicherweise endete der Unfall aufgrund von zwei Umständen noch relativ glimpflich. Zum einen traf die Aufprallwucht hauptsächlich die Beifaherseite des Pkw, der zum Glück nur mit einem Fahrer besetzt war. Erste Meldungen, nach denen der Fahrer eingeklemmt sein sollte, bestätigten sich nicht. Der Mann überstand den Unfall leicht verletzt. Die Feuerwehren aus Frankenberg und Röddenau, die am Morgen auf die Bundesstraße ausgerückt waren, brauchten kein schweres Gerät zur Menschenrettung einzusetzen. Zusammen mit den First Respondern der Feuerwehr Rodenbach unterstützten die Kameraden den DRK Rettungsdienst aus Frankenberg bei der Versorgung des verletzten Audifahrers.

Der zweite glückliche Umstand war, dass der Bus zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste an Bord hatte. Der Pkw schlug genau in die hintere Seite des Busses ein. Schwer beschädigt blieb der Bus, der von einem 24-jährigen Mann gesteuert wurde, im Kreuzungsbereich stehen, der Pkw stand gegenüber dem Abzweig in den Leitplanken.

Wie die Polizeibeamten der Polizeistation Frankenberg vor Ort mitteilten, war der Pkw von Allendorf in Richtung Frankenberg unterwegs, der Bus kam aus Richtung Frankenberg und wollte nach links in Richtung Röddenau abbiegen. Aus unklaren Gründen übersah der 24-jährige Busfahrer den herannahenden Audi und im Kreuzungsbereich kam es zu dem Zusammenstoß, den der Audifahrer noch durch eine Notbremsung zu verhindern versucht hatte. Den Schaden gab die Polizei zunächst mit vorsichtigen Schätzungen im fünfstelligen Eurobereich an.

Die Mitarbeiter von Hessen mobil reinigten die Fahrbahn, bevor der Pkw vom Abschleppdienst Avas aus Frankenberg geborgen und abgeschleppt wurde. Der Bus musste vor dem Abschleppen zunächst durch einen Lkw Service angeschaut werden.

Publiziert in Feuerwehr

HAINA/GEMÜNDEN. Mit schweren Verletzungen ist am heutigen Montag ein Mann aus der Gemeinde Haina ins Krankenhaus nach Bad Wildungen gekommen. Eine RTW-Besatzung brachte den 30-Jährigen mit multiplen Knochenbrüchen ins Stadtkrankenhaus. Vorausgegangen war eine Kollision zwischen dem Radfahrer und einem Bus.

Ereignet hatte sich der Unfall laut Polizei um 14.45 Uhr, auf der Landesstraße 3077 nachdem ein roter Linienbus mit Marburger Kennzeichen von Sehlen kommend auf die Landesstraße  in Richtung Bockendorf aufgefahren war. Dabei übersah der Busfahrer (59) den aus Richtung Bockendorf herannahenden Radler. Reflexartig versuchte der Biker zu bremsen, dabei überschlug sich das Rad, der Fahrer und das Bike krachten gegen den Bus.  

Ersthelfer bemühten sich um den Schwerverletzten, der mehrere Knochenbrüche zu beklagen hatte. Der Notarzt war zügig vor Ort, nach der Erstbehandlung wurde der Biker ins Krankenhaus transportiert. Allein der Sachschaden am Bike wird auf 2500 Euro geschätzt.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

GEISMAR. Auf der Bundesstraße 253 zwischen Frankenberg und Geismar liegen Trümmerteile. Trümmerteile von drei Fahrzeugen, die dort so heftig und aus bislang noch unklarer Ursache kollidiert sind, dass die Straße in diesem Teilstück, kurz vor der Abfalldeponie, einem wahren Trümmerfeld gleicht. Ein roter Linienbus steht in Fahrtrichtung Frankenberg am rechten Fahrbahnrand, halb im Graben. Die von den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten markierten Bremsspuren zeugen davon, dass der 54-jährige Battenberger, der diesen Bus fuhr, noch versucht hatte, das Schlimmste zu verhindern.

Der Bus ist im Frontbereich schwer beschädigt, Abdeckteile und Teile der Stoßstange liegen quer über die Fahrbahn verteilt. Auch ein herausgerissener Reifen mit Federbein einer Vorderachse liegt auf dem Asphalt. Direkt vor dem Bus. Er gehört zu jenem silbernen VW, in dem eine 49-jährige Frau aus Braunschweig ums Leben kam. Diese Frau, so ergeben es die Ermittlungen der Polizei vor Ort, hat den Wagen gefahren. Sie war mit zwei Mitfahrern in Richtung Geismar unterwegs und war plötzlich, ohne erkennbaren Grund, nach links in den Gegenverkehr – den Linienbus geraten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der silberne VW zurück geschleudert, blieb schließlich auf der Fahrerseite liegen. Dabei schlug er in einem schwarzen, weiteren VW ein. Der liegt ebenfalls auf der Seite, in einer angrenzenden Böschung am rechten Fahrbahnrand. Dieser Wagen wurde von einem 52-jährigen Mann aus Fuldatal gesteuert. Dieser Fahrer wird ebenso, wie die beiden Mitfahrer im silbernen VW schwer verletzt. Die Besatzungen von vier Rettungswagen, einem Krankentransportwagen der zufällig an der Einsatzstelle vorbei kam, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Intensivtransporthubschrauber „Christoph Gießen“ kümmern sich vor Ort um die Verletzten. Neben den Insassen der beiden Pkw wird auch ein 20-jähriger Fahrgast im Bus verletzt. Glücklicherweise erlitt er nur leichte Verletzungen. Der Fahrer des Linienbusses bleibt zumindest körperlich unverletzt.

Etwas weiter unterhalb des Trümmerfeldes stehen Feuerwehrleute. Die Kameraden der Frankenberger und Battenberger Feuerwehr waren zu dem schweren Einsatz gerufen worden, um eingeklemmte Menschen aus ihren deformierten Fahrzeugen heraus zu schneiden. Einsatzleiter Stefan Stroß von der Frankenberger Wehr war mit seinen Kameraden parallel bei zwei Einsätzen gefordert: Einige der Kräfte wurden von einem Scheunenbrand im benachbarten Birkenbringhausen abgezogen, um bei dem folgenschweren Unfall zu helfen. Da man davon ausgehen musste, dass zwei Menschen eingeklemmt sind und da ein Bus am Unfall beteiligt war, forderte Stefan Stroß ein Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Battenberg zusätzlich an: Zum einen, um einen zweiten Satz Rettungsschere und Spreizer zur Verfügung haben, zum anderen wegen der dort vorhandenen Seilwinde am Fahrzeug. Die Feuerwehrkameraden mussten letztlich nicht mehr zur Menschenrettung einschreiten. Passanten und der Rettungsdienst hatten alle Beteiligten aus ihren Fahrzeugen retten können. Die verstorbene Frau wurde eingeklemmt – vor Ort war aber leider sofort klar, dass man ihr nicht mehr helfen können würde. Die Frau wurde nach der Spurensicherung der Polizei und des Gutachters aus ihrem Fahrzeug geborgen. Auch diese schwere Aufgabe übernahmen die ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Außerdem hatten sie den Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und die Unfallstelle abgesichert. Später haben die Mitarbeiter von Hessen Mobil die Bundesstraße im Bereich der Unfallstelle gesperrt und eine Umleitung über die alte Geismarer Straße eingerichtet. Bis 21.00 Uhr dauerten die Arbeiten der Polizei vor Ort. Im Anschluss mussten die Hinterbliebenen über die schrecklichen Folgen dieses Unfalles informiert werden. Die Polizei gibt den Sachschaden, der bei dem Unfall außerdem entstanden ist, mit rund 36.000 Euro an.

Publiziert in Feuerwehr

GEISMAR. Auf der Bundesstraße 253 zwischen Frankenberg und Geismar liegen Trümmerteile. Trümmerteile von drei Fahrzeugen, die dort so heftig und aus bislang noch unklarer Ursache kollidiert sind, dass die Straße in diesem Teilstück, kurz vor der Abfalldeponie, einem wahren Trümmerfeld gleicht. Ein roter Linienbus steht in Fahrtrichtung Frankenberg am rechten Fahrbahnrand, halb im Graben. Die von den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten markierten Bremsspuren zeugen davon, dass der 54-jährige Battenberger, der diesen Bus fuhr, noch versucht hatte, das Schlimmste zu verhindern.

Der Bus ist im Frontbereich schwer beschädigt, Abdeckteile und Teile der Stoßstange liegen quer über die Fahrbahn verteilt. Auch ein herausgerissener Reifen mit Federbein einer Vorderachse liegt auf dem Asphalt. Direkt vor dem Bus. Er gehört zu jenem silbernen VW, in dem eine 49-jährige Frau aus Braunschweig ums Leben kam. Diese Frau, so ergeben es die Ermittlungen der Polizei vor Ort, hat den Wagen gefahren. Sie war mit zwei Mitfahrern in Richtung Geismar unterwegs und war plötzlich, ohne erkennbaren Grund, nach links in den Gegenverkehr – den Linienbus geraten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der silberne VW zurück geschleudert, blieb schließlich auf der Fahrerseite liegen. Dabei schlug er in einem schwarzen Dacia ein. Der liegt ebenfalls auf der Seite, in einer angrenzenden Böschung am rechten Fahrbahnrand. Dieser Wagen wurde von einem 52-jährigen Mann aus Fuldatal gesteuert. Dieser Fahrer wird ebenso, wie die beiden Mitfahrer im silbernen VW schwer verletzt. Die Besatzungen von vier Rettungswagen, einem Krankentransportwagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Intensivtransporthubschrauber „Christoph Gießen“ kümmern sich vor Ort um die Verletzten. Neben den Insassen der beiden Pkw wird auch ein 20-jähriger Fahrgast im Bus verletzt. Glücklicherweise erlitt er nur leichte Verletzungen. Der Fahrer des Linienbusses bleibt zumindest körperlich unverletzt.

Etwas weiter unterhalb des Trümmerfeldes stehen Feuerwehrleute. Die Kameraden der Frankenberger und Battenberger Feuerwehr waren zu dem schweren Einsatz gerufen worden, um eingeklemmte Menschen aus ihren deformierten Fahrzeugen heraus zu schneiden. Einsatzleiter Stefan Stroß von der Frankenberger Wehr war mit seinen Kameraden parallel bei zwei Einsätzen gefordert: Einige der Kräfte wurden von einem Scheunenbrand im benachbarten Birkenbringhausen abgezogen, um bei dem folgenschweren Unfall zu helfen. Da man davon ausgehen musste, dass zwei Menschen eingeklemmt sind und da ein Bus am Unfall beteiligt war, forderte Stefan Stroß ein Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Battenberg zusätzlich an: Zum einen, um einen zweiten Satz Rettungsschere und Spreizer zur Verfügung haben, zum anderen wegen der dort vorhandenen hydraulischen Rettungswinde am Fahrzeug. Die Feuerwehrkameraden mussten letztlich nicht mehr zur Menschenrettung einschreiten. Passanten und der Rettungsdienst hatten alle Beteiligten aus ihren Fahrzeugen retten können. Die verstorbene Frau wurde eingeklemmt – vor Ort war aber leider sofort klar, dass man ihr nicht mehr helfen können würde. Die Frau wurde nach der Spurensicherung der Polizei und des Gutachters aus ihrem Fahrzeug geborgen. Auch diese schwere Aufgabe übernahmen die ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Außerdem hatten sie den Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und die Unfallstelle abgesichert. Später haben die Mitarbeiter von Hessen Mobil die Bundesstraße im Bereich der Unfallstelle gesperrt und eine Umleitung über die alte Geismarer Straße eingerichtet. Bis 21.00 Uhr dauerten die Arbeiten der Polizei vor Ort. Im Anschluss mussten die Hinterbliebenen über die schrecklichen Folgen dieses Unfalles informiert werden. Die Polizei gibt den Sachschaden, der bei dem Unfall außerdem entstanden ist, mit rund 36.000 Euro an.

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