Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Bundesstraße 7

Donnerstag, 25 März 2021 07:22

Sattelzugfahrer 24 Stunden am Stück unterwegs

KASSEL. Beamte des Polizeireviers Ost führten am Mittwoch (17. März) vergangener Woche und am Montag (22. März) auf der Bundesstraße 7 bei Kaufungen Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs durch. Insgesamt 22 Lkw überprüften die Polizisten an den beiden Tagen und stellten mehrere Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten fest.

Drei Lkw-Fahrer erwartet ein Bußgeld von jeweils 60 Euro und ein Punkt in Flensburg, da sie die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert hatten. Sie durften ihre Fahrt erst fortsetzen, nachdem sie ihre Ladung vor Ort nachgesichert hatten. Die Kontrolle am vergangenen Mittwoch hatten die Beamten des Reviers Ost in der Zeit zwischen 10 Uhr und 13 Uhr durchgeführt. Von den sieben überprüften Sattelzügen stellten sie bei einem Fahrer aus Rumänien erheblich Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten fest. Wie die Beamten bei der Kontrolle herausfanden, hatte er ohne Ruhezeit 24 Stunden am Stück am Steuer seines Lkw gesessen. Darüber hinaus stellten sie fest, dass er die erforderlichen Wochenruhestunden deutlich unterschritten hatte. Ihn erwartet nun wegen der Verstöße ein Gesamtbußgeld von 1.200 Euro. 

An gleicher Stelle hielten die fachkundigen Polizisten am Montag, in der Zeit zwischen 9.30 und 16:00 Uhr 15 Sattelzüge an. Ein polnischer Fahrer hatte die vorgegebene Ruhezeit von 9 Stunden nicht eingehalten, indem er sich bereits nach 6 Stunden wieder ans Steuer seines Sattelzugs gesetzt hatte. Er muss mit einem Bußgeld von 240 Euro rechnen. Ein weiterer kontrollierter Fahrer aus Serbien hatte mehrfach die Lenkzeiten überschritten und sich zudem nicht an die Ruhezeiten gehalten. An einem Tag war er bereits nach 5 Stunden, an einem anderen nach 6 Stunden Ruhezeit weitergefahren. Wegen der Verstöße erwartet ihn ein Gesamtbußgeld von 1.410 Euro.

Trauriger Spitzenreiter bei den Kontrollen auf der B 7 war ein Sattelzugfahrer aus Polen, der über 20 Stunden ohne Unterbrechung unterwegs war. Darüber hinaus unterschritt er die vorgeschriebenen Ruhezeiten, weshalb er nun mit einem Gesamtbußgeld von 1.530 Euro rechnen muss. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 02 Februar 2021 12:40

Lkw gerät in Gegenverkehr: 77-Jähriger verletzt

WARBURG. Am Montag ist ein Lastkraftwagen auf der Bundesstraße 7 in Warburg-Rimbeck in den Gegenverkehr geraten und mit einem Auto zusammengestoßen.

Der Lkw-Fahrer (34) fuhr gegen 12.15 Uhr Richtung Warburg-Scherfede. Aufgrund eines medizinischen Notfalls des Mannes aus Salzkotten geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und touchierte den entgegenkommenden VW Passat eines 51-jährigen Fahrers aus Volkmarsen. Durch die Kollision verletzte sich dessen 77-jähriger Beifahrer leicht, ein Krankenwagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Ein Notarzt betreute den 34-Jährigen an der Unfallstelle.

Der Lkw-Fahrer und der VW-Fahrer blieben unverletzt. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurden von Abschleppunternehmern abtransportiert. Insgesamt schätzt die Polizei den Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen auf mehr als 13.000 Euro. Während der Unfallaufnahme leiteten die Beamten den Verkehr bis 14 Uhr einspurig an der Unfallstelle vorbei. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei
Freitag, 22 Januar 2021 10:56

Lkw-Fahrer als Zeuge nach Unfall gesucht

BRILON. Nach dem schweren Unfall am 21. Januar auf der Bundesstraße 7 im "Rösenbecker Loch" sucht die Polizei einen Lkw-Fahrer, der Licht ins Dunkel bringen könnte.

Ein Volkswagen und ein Suzuki  waren im Gegenverkehr zusammengekracht. Die Briloner Feuerwehr wurde am Donnerstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall auf der B 7 bei Rösenbeck alarmiert. Dort waren gegen 14.15 Uhr ein blauer Touran und eine silbergrauer Suzuki (beide mit HSK-Kennzeichen) frontal zusammengestoßen. Eine 36-jährige Fahrerin wurde mithilfe eines Rettungsbretts aus ihrem Fahrzeug befreit. Im anderen Pkw wurde eine 44-jährige Frau ebenfalls schwer verletzt. Beide Fahrerinnen wurden von Rettungsdiensten aus Brilon und Adorf in Krankenhäuser nach Marsberg und Brilon eingeliefert. Ein ebenfalls verletzter Hund musste in eine Tierklinik gebracht werden. Die Feuerwehr sicherte den Brandschutz, räumte nachfolgend die Unfallstelle und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Für die  Dauer des Einsatzes musste die  B 7  voll gesperrt werden. 33 Einsatzkräfte aus Thülen, Rösenbeck, Madfeld und Brilon waren rund eine Stunde im Einsatz. Zur Unfallursache und zur Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Polizei war mit drei Streifenwagen im Einsatz und leitete den Verkehr weiträumig um.

Nach ersten Erkenntnissen kollidierten die Autos, als die 36-jährige Frau einen Lkw überholte. Nach dem Unfall fuhr der Lkw in Richtung Marsberg weiter. Eine Beschreibung des Lkw liegt nicht vor. Zur weiteren Unfallklärung sucht die Polizei nach dem Fahrer oder der Fahrerin des Lkw. Zeugen, welche Angaben zum Unfallhergang oder zum Lkw geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt die Polizei in Brilon unter 02961/90 200 entgegen. (ots/112-magazin)

Link: Frontalzusammenstoß auf der B 7 - Johanniter aus Adorf im Einsatz (21.01.2021)

Publiziert in HSK Polizei

WARBURG. Wie wichtig eine funktionierende und ausreichende Beleuchtung an Fahrzeugen und wie hilfreich eine helle und am besten auch reflektierende Kleidung im Straßenverkehr sein kann, mussten am Dienstagabend gegen 19.55 Uhr, eine 53-jährige Fahrradfahrerin und ein 42-jähriger Mofafahrer auf dem Radweg an der Bundesstrasse 7 zwischen Ossendorf und Rimbeck feststellen.

Der Mofafahrer befuhr bei Dunkelheit den Radweg aus Richtung Rimbeck kommend in Richtung Ossendorf, als die Beleuchtung seines Roller splötzlich ausfiel. Aus diesem Grund beabsichtigte der komplett dunkel gekleidete Mann mit seinem schwarzen Roller anzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt befuhr die Fahrradfahrerin den Radweg in entgegengesetzter Richtung. An ihrem Zweirad war lediglich eine schwach leuchtende mobile Lampe angebracht. Offensichtlich hat die Radfahrerin den entgegenkommenden Motorroller auf Grund der Lichtverhältnisse garnicht wahrgenommen und es kam zum Zusammenstoß der beiden Warburger.

Durch den Unfall wurde die Radfahrerin verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Durch Dunkelheit, Nebel und Regen können auf den Straßen kritische Situationen entstehen. Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug über eine ausreichende Beleuchtung verfügt.

Damit man von anderen Verkehrsteilnehmern auch gesehen wird, sollten Fußgänger oder Fahrradfahrer möglichst keine dunkle Kleidung tragen, sondern sich hell kleiden. Noch wirksamer sind reflektierende Materialien - eingearbeitet in die Kleidung oder zusätzlich als Reflexbänder oder "Blinkies". Verlassen Sie sich nicht darauf gesehen zu werden. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei

MARSBERG. Ein Großbrand in einem Mehrfamilienhaus hat am frühen Nachmittag des 4. September zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr Marsberg gefordert. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand, allerdings ist das Haus nicht mehr bewohnbar.

Gegen 13.40 Uhr wurde der Brand in dem Haus an der Bundesstraße 7 in Marsberg entdeckt - glücklicherweise von zwei Mitarbeitern der Rettungsleitstelle aus Meschede-Enste, die zufällig dienstlich in Marsberg unterwegs waren. Sie konnten rechtzeitig zwei Hausbewohner, die das Feuer noch nicht bemerkt hatten, warnen und unverletzt aus dem Haus bringen. Das Feuer war vermutlich auf dem Balkon im Obergeschoss ausgebrochen und hatte sich von dort sehr schnell auf den gesamten Dachstuhl ausgebreitet.

Da noch unklar war, ob sich noch weitere Bewohner in dem Gebäude befinden, wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert: Neben dem Löschzug Marsberg auch die Löschgruppen Obermarsberg, Erlinghausen, Westheim und Essentho. Ebenso rückte der Rettungsdienst aus Marsberg, Brilon und Bad Wünnenberg zur Einsatzstelle an. Später wurde auch das DRK Brilon zur Eigensicherung der Feuerwehr angefordert.

Unter Leitung von Wehrleiter Josef Straub bestanden die Erstmaßnahmen darin, einen Löschangriff vorzunehmen und die einzelnen Wohneinheiten des Mehrfamilienhauses auf vermisste Personen zu kontrollieren: Insgesamt 12 Bewohner waren in dem Haus gemeldet. Im Innenangriff wurden Trupps unter Atemschutz eingesetzt, um die Wohnungen zu durchsuchen. Zum Glück befand sich niemand mehr im Haus, wie sich recht zügig herausstellte.

Von außen wurde mit mehreren Strahlrohren und über die Drehleiter ein massiver Löschangriff vorgenommen, um den Brand zu bekämpfen und Nachbargebäude zu schützen. Um die Arbeit der zahlreichen Einsatzkräfte zu koordinieren - immerhin waren etwa 70 Feuerwehrleute mit 12 Einsatzfahrzeugen, dazu Polizei und Rettungsdienst vor Ort - wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet: Brandbekämpfung, Wasserversorgung, Bereitstellung und Versorgung sowie rettungsdienstliche Versorgung.

Diese Maßnahmen zeigten schnellen Erfolg. Nach einer knappen halben Stunde war der Brand unter Kontrolle. Einsatzkräfte öffneten anschließend über die Drehleiter die Dachhaut des Hauses, um weitere Glutnester abzulöschen. Nach etwa zwei Stunden war der Brand gelöscht, mehrere Trupps kontrollierten daraufhin im Inneren und über die Drehleiter den Brandraum mit Wärmebildkameras auf weitere Glutnester.

Mitarbeiter der Marsberger Ordnungsamtes klärten den Verbleib der nicht anwesenden Hausbewohner und kümmerten sich um die Bereitstellung von Notunterkünften. Auch Brügermeister Klaus Hülsenbeck informierte sich vor Ort über den Einsatzverlauf. Für die Bewohner, die im Laufe der Einsatzarbeiten heimkamen, wurden Notfallseelsorger und Einsatzkräfte des PSU-Teams zur Betreuung hinzugezogen.

Eine Person, die nahe der Einsatzstelle einen Kreislaufkollpas erlitt, wurde vom Rettungsdienst in das Marsberger Krankenhaus gebracht. Die Einsatzarbeiten in Marsberg zogen sich noch bis in die Abendstunden hin, die Bundesstraße 7 war durch die Polizei zwischenzeitlich in beide Richtungen voll gesperrt worden.

Die Polizei und Brandsachverständige haben die Ermittlungen bezüglich der Brandursache aufgenommen. (Feuerwehr Marsberg)

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Publiziert in HSK Feuerwehr

BREDELAR. Bei Bredelar sind am Dienstagabend mehrere Personen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg mit einem Heißluftballon abgestürzt - die Ursache ist noch unklar.

Am Dienstagabend erhielt die Polizei gegen 21.10 Uhr einen Notruf zu einem Absturz eines Heißluftballons im Marsberger Ortsteil Bredelar. Etwa 200 Meter neben der Bundesstraße 7, im Bereich der Gaststätte "Fettküche", kam es kurz vor der Landung zu dem Unglück. Bei dem Ballon handelt es sich um einen 32 Meter hohen und 22 Meter breiten Luftriesen, der 6000 Kubikmeter fassen kann.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Heißluftballon kurz vor dem Boden ins Trudeln und stürzte ab. Nach dem Aufprall überschlug sich der Ballon mehrfach. Durch den Gasbrenner des Ballons wurden mehrere Personen verletzt. Zwei der Personen erlitten dabei lebensgefährliche Verletzungen und wurden mit angeforderten Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen. Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, ist Bestandteil der Ermittlungen. Im Korb des Ballons waren zehn Gäste im Alter zwischen 22 und 59 Jahren, darunter vier Männer und sechs Frauen. Der Pilot ist 64 Jahre, kommt aus Kassel und wurde ebenfalls verletzt. Nach Angaben der Polizei kommen die Gäste aus Korbach, Lichtenfels, Bad Arolsen und Waldeck.

Ein 52-jähriger Mann und eine 51-jährige Frau wurden lebensgefährlich verletzt. Die Unglücksstelle wurde zwischenzeitlich geräumt, der Heißluftballon sichergestellt.

Feuerwehren im Einsatz

Die Leitstelle des HSK alarmierte gegen 21.05 Uhr unter dem Stichwort "MANV5" ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdiensten zur Einsatzstelle. Seitens der Feuerwehr wurden die Einheiten aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Helminghausen und Marsberg alarmiert. Eine Brandbekämpfung musste nicht eingeleitet werden, der Ballon brannte beim Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr.

Den eintreffenden Einsatzkräften der Feuerwehr kam somit die Aufgabe zu, die verletzten Personen erstzuversorgen, zu betreuen und die Einsatzstelle zu sichern und auszuleuchten.  Binnen kurzer Zeit traf auch eine Vielzahl an Einsatzkräften der Rettungsdienste an. Gemäß dem Alarmstichwort wurden insgesamt sieben RTW und zwei NEF aus umliegenden Rettungswachen alarmiert, dazu drei Rettungshubschrauber, der DRK-Ortsverband Brilon, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt. Auch der stv. Kreisbrandmeister Uwe Schwarz und der Leiter der Feuerwehr Marsberg, Alfons Kleffner, waren vor Ort.

An der Einsatzstelle wurde ein Behandlungsplatz eingerichtet, an dem die Patienten rettungsdienstlich versorgt, gesichtet und zum Transport in Krankenhäuser vorbereitet wurden. Hier arbeiteten Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes hervorragend zusammen. Über den ELW des Löschzugs Marsberg bestand Kontakt zur Leitstelle, um Zuordnung und Transport der Patienten in geeignete Krankenhäuser zu koordinieren. Von den elf Personen erlitten drei Brandverletzungen, zwei zogen sich laut Auskunft der Polizei lebensgefährliche Verletzungen zu. Neun der elf beteiligten Personen wurden zum Teil schwer verletzt und mussten zur medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden, drei davon wurden mit Brandverletzungen im Rettungshubschrauber in Spezialkliniken geflogen. Nach einer knappen Stunde befanden sich alle verletzten Personen auf dem Weg in die ausgewählten Krankenhäuser oder waren zum Teil dort schon aufgenommen.

Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen übernahmen Vertreter der Kriminalpolizei und des Luftfahrtbundesamtes die Einsatzstelle, um Ermittlungen zum Unfallhergang aufzunehmen. Die Feuerwehr unterstützte diese Maßnahmen durch Ausleuchten der Unfallstelle. Etwa 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren zwischenzeitlich an der Einsatzstelle unter der Leitung von Matthias Stremmer aus Beringhausen tätig. Vorsorglich wurde auch das PSU-Team des HSK nachgefordert, um den eingesetzten Kräften im Bedarfsfall psycho-soziale Unterstützung anzubieten. (112-magazin/FFW Marsberg)



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KAUFUNGEN. Beamte des Polizeireviers Ost hatten am Montag zwischen 9.30 und 16 Uhr an der Abfahrt Kaufungen-Papierfabrik auf der Bundesstraße 7 eine Kontrollstelle eingerichtet und ihr Hauptaugenmerk auf den Schwerlastverkehr gelegt.

Im Vordergrund der polizeilichen Sicherheitsarbeit lagen die Lenk- und Ruhezeiten, die Ladungssicherung und das Durchfahrtsverbot. Die Beamten überprüften insgesamt 13 Lkw und deren Fahrer umfangreich auf ihre Verkehrssicherheit und stellten insgesamt acht zum Teil gravierende Verstöße fest.    

Sechs Fahrer ignorierten das auf diesem Streckenabschnitt der Bundesstraße 7 bestehende Durchfahrtsverbot für Lkw über 12 Tonnen. Wegen dieses Verstoßes sieht der bundesweit geltende Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro vor.    

Erhebliche Überschreitungen bei den Lenk- und Ruhezeiten 

Den sprichwörtlichen Vogel schoss ein Fahrer aus Litauen ab. Bei der Überprüfung seiner Lenk- und Ruhezeiten mittels eines digitalen Auslesegeräts stellten die Beamten des Polizeireviers Ost fest, dass er bereits seit 20 Stunden ununterbrochen hinterm Steuer saß. Der Gesetzgeber erlaubt allerdings maximal zehn Stunden. Den Litauer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 1.900 Euro.

Ein zweiter Lkw-Fahrer, der aus Tschechien stammt, hatte sich ebenfalls nicht an die vorgeschriebene Ruhezeit von neun Stunden gehalten. Er hatte seine Pause deutlich kürzer gemacht. Nach 3 ½ Stunden saß er bereits wieder auf dem Fahrersitz und lenkte seinen Brummi im öffentlichen Verkehrsraum. Dafür ist ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro vorgesehen.

Ein erfreuliches Fazit ist allerdings bei der Ladungssicherung zu ziehen: Entgegen der üblichen Erfahrungen gab es bei nur zwei Lastzügen geringfügige Beanstandungen. Die angehaltenen Fahrer sicherten kurz nach und durften weiterfahren. Sie kamen mit einem "blauen Auge" davon, die Beamten beließen es bei einer mündlichen Verwarnung. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 08 März 2018 09:02

Pkw brennt aus - Löschgruppen im Einsatz

WESTHEIM. Zu einem Brandeinsatz zwischen Westheim und Scherfede mussten am 7. Februar in der Mittagszeit die Feuerwehren aus Westheim, Oesdorf und Marsberg ausrücken. Ein Pkw war an der Anschlussstelle der Autobahn A44 zur B7 in Brand geraten. Die zur Einsatzstelle alarmierten Löschgruppen aus Westheim, Oesdorf und Marsberg nahmen an der Einsatzstelle die Brandbekämpfung vor und sicherten die Einsatzstelle bis zum Eintreffen der Polizei ab. Während des Einsatzes musste die Autobahnauffahrt sowie die Ausfahrt in Richtung Marsberg gesperrt werden.

Zur Brandbekämpfung gingen die Einsatzkräfte unter Atemschutz mit einem Schaumrohr vor. Mit einer Wärmebildkamera wurde der Pkw anschließend kontrolliert und erforderliche Nachlöscharbeiten vorgenommen. Die Einsatzkräfte nahmen zudem ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemitteln auf.

Insgesamt waren 25 Brandschützer unter der Leitung von Andreas Geise aus Westheim im Einsatz. Vier Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz vor. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Für die beteiligten Feuerwehren war es übrigens der zweite Pkw-Brand innerhalb von 24 Stunden: Bereits am Dienstagabend waren sie zu einem PKW-Brand im Ortsgebiet Westheim alarmiert worden. (Quelle: FF Marsberg)

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Samstag, 04 November 2017 13:52

Unfall auf B 7: Sieben Personen schwer verletzt

KASSEL. Auf der B 7, zwischen Niederlistingen und Obermeiser, kam es am 3. November gegen 17.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit sieben verletzten Personen.    

Die 40-jährige Fahrzeugführerin eines Mercedes Benz aus Steinheim befuhr die vierspurige Bundesstraße 7 von Warburg in Richtung Kassel. In Höhe der Ortschaft Niederlistingen überholte sie nach Zeugenangaben mehrere Fahrzeuge und verlor beim Wiedereinscheren auf die rechte Fahrzeugspur die Kontrolle über ihren Mercedes. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam in einem angrenzenden Feld auf dem Dach zum Stillstand.    

Im Fahrzeug befanden sich neben der Fahrerin noch weitere vier erwachsene Personen, sowie zwei Kinder im Alter von acht und einem Jahr. Alle Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mussten von der Feuerwehr und den Rettungskräften geborgen werden. Es besteht derzeit bei keinem der Verletzten Lebensgefahr.    

Alle Verletzten wurden in angrenzende Krankenhäuser verbracht. Am Wagen der Fahrzeugführerin, der über sieben Sitzplätze verfügt, entstand ein Totalschaden. Weitere Verkehrsteilnehmer kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden.

Die Bundesstraße 7 war während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen teilweise voll gesperrt. Es kamen insgesamt fünf Rettungswagen, zwei Notarztwagen, die Feuerwehr aus Breuna sowie Polizeikräfte der Polizeistationen Hofgeismar und Wolfhagen zum Einsatz. (ots/r)

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RÖSENBECK. Erneut hat sich ein Unfall auf der B 7 am Rösenbecker Kreuz ereignet, bei dem ein schwarzer BMW X1 und ein weißer VW kollidierten. Nach Zeugenaussagen befuhr eine 35-jährige Frau am 18. August mit ihrem schwarzen BMW gegen 12.04 Uhr die Bundesstraße 7. Zeitgleich steuerte eine 63-jährige Frau ihren silberfarbenen Volkswagen auf der Kreisstraße 58 von Thülen kommend, um im Kreuzungsbereich auf die B 7 in Richtung Marsberg abzubiegen. Dabei übersah die Marsbergerin den schwarzen, vorfahrtberechtigten X1 und prallte ungebremst mit ihrem Polo in die Seite der Diemelseerin. Diese kam nach dem Zusammenstoß von der Fahrbahn ab, überfuhr ein Straßenschild und schleuderte mit ihrem BMW in ein angrenzendes Maisfeld.

Die Feuerwehren aus Thülen, Rösenbeck und Madfeld waren eine Stunde im Einsatz, kümmerten sich bis zum Eintreffen der Rettungssanitäter um die verletzten Personen und reinigten im Nachgang die Straße von umherliegenden Fahrzeugteilen.

Beide Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Während die 63-jährige Marsbergerin schwerverletzt stationär in der Klinik aufgenommen werden musste, konnte die 35-jährige Frau aus Diemelsee nach ambulanter Versorgung den Heimweg antreten. An beiden Autos entstand Totalschaden. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B 7 in diesem Straßenabschnitt bis 13.30 Uhr voll gesperrt.

Publiziert in Retter
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