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KASSEL. Ein 40-jähriger Mann aus Kirchhain belästigte Sonntagnacht (20. November) um 3.20 Uhr, mehrere Frauen im Club "Gleis 1'' im Kasseler Hauptbahnhof. Die drei Frauen gaben an, dass der 40-Jährige sie mehrfach gegen ihren Willen angefasst hätte. Der Mann soll außerdem sein Geschlechtsteil durch die Hose an den Frauen gerieben haben. Eine verständigte Streife der Bundespolizeiinspektion Kassel konnte den Mann im Bahnhof stellen.

Alkohol im Spiel

Der 40-jährige Täter stand offensichtlich unter Alkoholeinfluss. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Vorfall im "Gleis 1'' machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer: 0561/816160 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

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Montag, 19 September 2022 10:35

Zwei Verkehrsunfallfluchten aufgeklärt

BAD AROLSEN. Reumütig haben zwei Verkehrsteilnehmer, denen Fahrerflucht vorgeworfen wird, in der vergangene Woche die Polizeistation Bad Arolsen aufgesucht und sich zu erkennen gegeben.

Blauer Seat angedotzt

Nach derzeitigem Kenntnisstand hat sich am 10. September gegen 16 Uhr in der Varnhagenstraße in Bad Arolsen eine Verkehrsunfallflucht ereignet. Wie ein Zeuge der Polizei mitteilen konnte, rangierte der Fahrer eines im Waldeck-Frankenberg zugelassenen silbergrauen Pkws auf dem Rewe-Parkplatz und dotzte dabei einen blauen Seat an. Der Heckbereich des Ateca wurde daher ordentlich beschädigt. Auf etwa 700 Euro wurde der entstandene Sachschaden geschätzt. Wie der Zeuge weiter berichtete, stieg der Verursacher aus seinem Pkw aus, begutachtete die Schäden, zückte ein Handy und telefonierte. Zunächst ging der Zeuge davon aus, dass der Verursacher den Schaden der Polizei meldet. Als der Verursacher sich in sein Fahrzeug setzte und die Flucht antrat, wählte der Zeuge die Nummer der Polizeistation Bad Arolsen und berichtete von dem Vorfall. Die Polizei bat etwaige Zeugen um Hilfe bei der Aufklärung der Verkehrsunfallflucht. Im Zuge der Veröffentlichung (zum Artikel hier klicken) besann sich der Unfallverursacher eines Besseren und meldete sich eigenständig bei der Polizei.

Motorroller prallt gegen Regionalzug

Mit seinem Motorroller hatte ein Unbekannter versucht, am Mittwoch, gegen 8.55 Uhr, einen technisch ungesicherten Bahnübergang in Bad Arolsen zu überqueren. Dabei missachtete er den Achtungspfiff des herannahenden Regionalexpress, der von Volkmarsen in Richtung Bad Arolsen fuhr. Nachdem der Lokführer einen Schlag auf der linken Seite des Zuges verspürt hatte, leitete er umgehend eine Schnellbremsung ein. Der Zug kam circa 100 Meter nach dem Bahnübergang zum Stehen. Ein Zugbegleiter konnte erkennen, wie der Fahrer das Lenkrad seines Motorrollers zurechtbog und ohne zu zögern, die Fahrt über den Bahnübergang in Richtung Wetterburg fortsetzte. (zum Artikel hier klicken) Während des Zusammenpralls waren elf Fahrgäste im Zug. Alle blieben unverletzt. Am Zug selbst entstanden Lackschäden, die Schadenshöhe beträgt 600 Euro, hinzu kommt der Schaden am Roller. Durch den Vorfall musste die Strecke von 9.28 Uhr bis 10.26 Uhr komplett gesperrt werden. Ein Zug erhielt dadurch über zwei Stunden Verspätung. Auch in diesem Fall meldete sich der Fahrer des Motorrollers bei der Polizeistation Bad Arolsen. Mit einem Transporter brachte der Fahrer seine beschädigten Motorroller mit zur Wache. Aufgrund der Ereignisse wurde ihm auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen. Seinen Transporter mit aufgeladenem Roller musste er stehenlassen.

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Dienstag, 13 September 2022 16:04

Schleusernetzwerk in Nordhessen zerschlagen

KORBACH/WALDECK/FRANKENBERG. Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main hat am 13.09.2022 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kassel wegen des Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Einschleusung von Ausländern insgesamt 20 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht und sechs Untersuchungshaftbefehle vollstreckt. Die festgenommenen Beschuldigten wurden am heutigen Tag dem Haftrichter beim AG Kassel vorgeführt.

Stattgefunden haben die Durchsuchungsmaßnahmen in Korbach, Frankenberg, Waldeck, Siegen, Kümmersbruck, Regensburg, Vellmar, Olpe und Kassel. Aufgrund der Bewaffnung von drei Tätern mit Schusswaffen wurden auch Spezialkräfte der Bundespolizei eingesetzt. Die Hauptbeschuldigten, vier Syrer, ein Iraker und ein Iraner, stehen in Verdacht, gegen Entgelt vor allem syrische Staatsangehörige von Weißrussland, Polen und Österreich mit Hilfe von angemieteten Fahrzeugen in das Bundesgebiet eingeschleust zu haben. Die Geschleusten waren dabei teilweise lebensgefährlichen Umständen ausgesetzt, indem sie insbesondere auch auf Ladeflächen von Kleinlastern transportiert wurden.

In Deutschland angekommen wurden die Geschleusten vor ihrer Weiterschleusung nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande zu Teilen in einem sogenannten "Safe House" in der Innenstadt von Korbach untergebracht. Aktuell wird davon ausgegangen, dass auf diesem Wege insgesamt 147 Personen nach Deutschland eingeschleust wurden, wobei die Dunkelziffer weitaus höher liegen dürfte. Für ihre Transporte sollen die Beschuldigten im Einzelfall routenabhängige Zahlungen in Höhe von 600 bis zu 2000 Euro erhalten haben. Die Gesamtsumme des inkriminierten Vermögens liegt bei ca. 200.000 Euro.

Darüber hinaus gerieten die Beschuldigten im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen, die seit November 2021 geführt werden, in zwei Fällen in den Verdacht, Betäubungsmittel im zweistelligen Kilobereich nach Deutschland eingeführt zu haben. Auch in diesen beiden Fällen wird strafrechtlich gegen die Beschuldigten ermittelt. Zum Ermittlungserfolg hat insbesondere auch die internationale Zusammenarbeit mit den österreichischen und ungarischen Behörden beigetragen.

Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden zahlreiche Beweismittel sicherstellt, darunter geringe Mengen Betäubungsmittel, verbotene Gegenstände in Form eines Springmessers und eines Butterflymessers sowie eine Machete. (ots/r)

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Mittwoch, 07 September 2022 08:30

Kampfhund ohne Aufsicht, Besitzerin greift Beamte an

MARBURG. Für Ärger in der Regionalbahn, mit der Zugnummer 15033 in Richtung Gießen und einen Polizeieinsatz, sorgte am 5. September gegen 23.50 Uhr eine 33-jährige Frau aus Marburg mit ihrem frei laufenden Kampfhund.

Der Hund, der in der Liste der gefährlichen Hunderassen gelistet ist, lief ohne Maulkorb und Leine im Zug herum. Dadurch fühlten sich mehrere Reisende bedroht. Die 33-Jährige schlief während der Zugfahrt und bekam von der Aufregung gar nichts mit. Eine Zugbegleiterin verständigte daraufhin umgehend die Bundespolizeiinspektion Kassel. Im Bahnhof Gießen angekommen, erwartete bereits eine Streife des Bundespolizeireviers Gießen das Mensch-Hund-Gespann.

Frau schlägt Beamtin ins Gesicht

Für weitere Maßnahmen sollte die Frau die Streife zum Revier begleiten. Der Aufforderung, den Hund anzuleinen und ihm einen Maulkorb anzulegen, kam sie nicht nach. Außerdem beleidigte die 33-Jährige die eingesetzten Beamten. Ein Beamter schaffte es, den Hund anzuleinen und einen Maulkorb anzulegen. In der Wache angekommen, wehrte sich die Hundehalterin gegen die Maßnahmen der Bundespolizisten und schlug einer Beamtin mit der flachen Hand ins Gesicht. Glücklicherweise wurde die Bundespolizistin durch den Schlag nicht schwer verletzt und konnte ihren Dienst fortsetzen.

Alkohol im Spiel

Eine durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,91 Promille. Aufgrund des Allgemeinzustandes der Frau und der geäußerten Suizidabsichten wurde ein Rettungswagen angefordert. Daraufhin wurde entschieden, die Frau in eine entsprechende Einrichtung einzuweisen. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren u.a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte' eingeleitet. Wer weitere Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden. (ots/r)

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Montag, 29 August 2022 14:31

Lieferservice zu spät - Mann hält ICE auf

FULDA. Für einen 23-Jährigen aus Ottobrunn (Bayern) könnte der Lieferservice für sein Essen etwas teurer werden. Der junge Mann blockierte am vergangenen Sonntag (28. August) gegen 2 Uhr die Tür eines ICE und verhinderte so die Weiterfahrt in Richtung München.

Grund für seine Aktion war eine Essensbestellung für sich und seine vier Begleiter, die noch nicht am Zug eingetroffen war. Erst als der Lieferservice den Bahnsteig 4 im Bahnhof Fulda erreichte, gab der 23-Jährige die Tür wieder frei. Durch seine Aktion verspätete sich der Zug um rund eine Viertelstunde. Wegen seines Verhaltens wurden er und seine Begleiter von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Außerdem hat die Bundespolizeiinspektion Kassel gegen den Mann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

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Dienstag, 09 August 2022 08:51

Bundespolizei ermittelt gegen Schleuser

FULDA. Wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ermittelt die Bundespolizeiinspektion Kassel seit vergangenen Samstag (6. August).

Bei einer Pkw-Kontrolle auf der Autobahn bei Wildeck-Hönebach (Kreis Hersfeld-Rotenburg) entdeckten Beamte der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld zwei 21 und 22 Jahre alte Syrer in Begleitung von drei Landsleuten. Die Aufgegriffenen wurden nach ersten polizeilichen Maßnahmen zwecks weiterer Ermittlungen dem Bundespolizeirevier Fulda übergeben.

Mitfahrer ohne Ausweisdokument unterwegs

Die drei 23- bis 37-jährigen Mitfahrer waren alle ohne Ausweispapiere unterwegs. Ersten Ermittlungen zufolge startete die Fahrzeugbesatzung in Leipzig mit Fahrziel Saarbrücken. Der 21-jährige Fahrer des mutmaßlichen Schleuserfahrzeugs und der 22-Jahre alte Beifahrer kamen nach den polizeilichen Maßnahmen wieder frei. Gegen den 21-Jährigen hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Ein mitgeführtes Mobiltelefon des Mannes stellten die Bundespolizisten als Beweismittel sicher.

Die offensichtlich geschleusten Mitfahrer haben alle drei einen Asylantrag gestellt. (ots/r)

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KASSEL. Nicht von seiner besten Seite zeigte sich ein 74 Jahre alter Rentner aus Hannover am vergangenen Sonntag (17. Juli) im Bahnhof Bebra. In einem Fahrstuhl bedrängte, schubste und beleidigte der 74-Jährige eine 17-jährige Rollstuhlfahrerin aus Leck in Nordfriesland.

Die Jugendliche, die in Begleitung von Freunden den Fahrstuhl nutzte, um das Gleis zu wechseln, bat den 74-Jährigen und dessen Begleiterin, nicht auch noch in den Fahrstuhl zu steigen, da es bereits sehr eng darin war. Dies interessierte den Senior allerdings nicht. Stattdessen quetschte er sich noch in den Fahrstuhl und ging auf die 17-Jährige los. Er beschimpfte sie und schubste das Mädchen, sodass die Rollstuhlfahrerin gegen die Scheibe des Aufzuges prallte. Das Mädchen wurde dabei leicht verletzt.

Beamte der Polizei Rotenburg leiteten das Strafverfahren gegen den Rentner ein. Die weiteren Ermittlungen führt die Bundespolizeiinspektion Kassel.

Lokführer als Zeuge gesucht

Zeuge des Vorfalls wurde auch ein bislang noch unbekannter Lokführer der Deutschen Bahn AG. Die Bundespolizei in Kassel bittet den noch Unbekannten, sich für die laufenden Ermittlungen als Zeuge zur Verfügung zu stellen. Weitere sachdienliche Hinweise werden erbeten unter der Telefonnummer 0561/816160. (ots/r)

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MARBURG. Ein bislang Unbekannter attackierte am vergangenen Sonntag einen 13-Jährigen im Bahnhof Kirchhain mit Tritten und Schlägen, teilweise sogar gegen den Kopf. Der Vorfall ereignete sich gestern Abend (12.6.), gegen 20 Uhr, während der Zugfahrt von Marburg nach Kirchhain. Schon vor der Abfahrt in der Universitätsstadt kam es zu Tritten durch den Unbekannten.

Im Zug schlug der Täter den Kopf des Jugendlichen sogar gegen eine Scheibe. Der 13-Jährige aus Stadtallendorf, der in Begleitung von Freunden unterwegs war, erlitt u. a. Prellungen im Gesicht und wurde nach Ankunft in Kirchhain durch eine RTW-Besatzung behandelt. Beamte der Polizei Stadtallendorf mussten wegen des Falles ausrücken und nahmen die Strafanzeige des Opfers auf.

Die weiteren Ermittlungen führt die Bundespolizeiinspektion Kassel. Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0561/81616-0 zu melden. (ots/r)

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FULDA. Ein 56-jähriger Wohnsitzloser entblößte in einem abfahrbereiten Zug am Bahnsteig 1 des Fuldaer Bahnhofes sein Glied. Der Vorfall ereignete sich Dienstagmittag (5. April), gegen 13 Uhr. Eine zufällig anwesende Beamtin vom Bundespolizeirevier Fulda stellte sofort die Identität des Mannes fest und leitete ein Strafverfahren ein.

Da der Zug sehr stark besetzt war, soll ermittelt werden, inwieweit der Mann durch exhibitionistische Handlungen andere Reisende geschädigt bzw. belästigt hat. Der 56-Jährige, der auch unter leichtem Alkoholeinfluss stand, kam nach den polizeilichen Maßnahmen wieder frei.

Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefonnummer 0561/81616-0 oder unter www.bundespolizei.de zu melden.

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Freitag, 28 Januar 2022 09:52

Wohnsitzloser attackiert Zugpersonal

FULDA. Für heftigen Ärger sorgte Mittwochabend ein 47-jähriger Wohnsitzloser während der Fahrt von Erfurt in Richtung Frankfurt am Main.

Weil der 47-Jährige bei der Fahrscheinkontrolle, gegen 21 Uhr, ohne Ticket auffiel und das Zugpersonal körperlich attackierte, eskalierte die Situation. Der Mann verhielt sich gegenüber der Zugbegleiterin sehr aggressiv und gewalttätig, sodass die Bahnmitarbeiterin aus Furcht die Notbremse des Zuges auslöste.

Außerplanmäßiger Halt

Der Zug stoppte daher außerplanmäßig im Bereich des Haltepunktes Haunetal-Neukirchen. Beamte der Polizei Hünfeld und Bad Hersfeld rückten zur Unterstützung der Bundespolizei aus und nahmen den Randalierer fest. Anschließend übergaben sie den Mann an die Kollegen vom Bundespolizeirevier Fulda.

Zugbegleiterin erleidet Schock

Die Zugbegleiterin stand sichtlich unter Schock. Die rund 100 Reisenden im ICE blieben durch die Bremsung unverletzt. Vier nachfolgende Züge erhielten durch den Vorfall eine geringfügige Verspätung.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und gegen den wohnsitzlosen, ghanaischen Staatsbürger ein Strafverfahren eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der 47-Jährige wieder frei.

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