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Montag, 19 April 2021 19:40

Triebwagen rammt Bagger bei Willingen

WILLINGEN. Unglücklich verlaufen ist am Montagabend eine Lkw-Fahrt am Bahnübergang bei Willingen - Am Bahnhof Stryck kollidierte ein Zug der Kurhessenbahn mit einem aufgeladenen Bagger.

Ereignet hatte sich der Unfall am 19. April um 17.50 Uhr, als ein 53-jähriger Mann mit einem Firmenwagen von der Bundesstraße 251 kommend in Richtung Bauhof unterwegs war. Beim Heranfahren an den beschrankten Bahnübergang versicherte sich der Willinger, dass die Bahnstrecke frei war. Er setzte mit seiner Zugmaschine samt Anhänger über die Schienen hinweg, bemerkte dann aber, dass ein entgegenkommender BMW den Winkel so stark begrenzte, dass eine Weiterfahrt nicht möglich war.

Umgehend setzte der Fahrer des in der Slowakei zugelassenen BMWs seinen Pkw zurück. Obwohl dieses Manöver nur wenige Minuten gedauert hat, senkte sich die Schranke in Richtung Kubota-Bagger, dessen Greifarm etwas nach hinten hinausragte. Im Anschluss näherte sich ein Zug der Kurhessenbahn, der von Korbach in Richtung Willingen unterwegs war. Ausgangs einer Kurve sah der Zugführer zwar den ins Gleisbett ragenden Anhänger und legte eine Notbremsung hin, eine Kollision des Triebwagens mit dem Baggerarm konnte aber nicht verhindert werden.

Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg wurde eine RTW-Besatzung des DRK zum Bahnhof geschickt - die Retter mussten aber nicht tätig werden, weil keine Personen verletzt wurden. Zur Verkehrsabsicherung rückte von Korbach aus eine Streife an und nahm vorsorglich die Personalien der Verkehrsteilnehmer auf. Anschließend übergab der Beamte die Unfallstelle an die Bundespolizei, die den Schaden am Triebwagen auf 25.000 Euro schätzt. Etwas weniger wird die Reparatur am Bagger und am Anhänger eines in Willingen ansässigen Garten- und Landschaftsbaubetriebes kosten. Rund 15.000 Euro wurden hier veranschlagt. Das Notfallmanagement der Bahn und der Mitarbeiter eines Versicherungsunternehmens zur Schadensaufnahme waren ebenfalls vor Ort.

Wie die Polizei weiter berichtete, wurden die unverletzten Zuggäste mittels Schienenersatzverkehr weiterbefördert. Nach Aufnahme des Unfalls durch die Bundespolizei musste der beschädigte, aber fahrbereite Zug zurück nach Korbach in die Werkstatt gebracht werden.


Immer wieder kommt es zu Unfällen beim Überqueren der Bahnlinie am Stryckbahnhof bei Willingen, weil das Industriegebiet derzeit nur über den Bahnübergang auf dem Wakenfeld zu erreichen ist.

Link: Schwerer Verkehrsunfall am Bahnübergang - Mann außer Lebensgefahr (23.11.2018)

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Mittwoch, 31 März 2021 07:32

Diensthund stoppt flüchtenden Schwarzfahrer

GIEßEN. Mit Beißkorb auf der Nase stoppte am 30. März gegen Mitternacht, ein Diensthund vom Bundespolizeirevier Gießen einen flüchtenden Schwarzfahrer. Ein 33-Jähriger aus Wetzlar sollte zwecks Personalienfeststellung die Bundespolizisten zur Wache begleiten, da er zuvor wegen Schwarzfahrens in einem Regionalexpress aufgefallen war.

Auf dem Weg zum Bundespolizeirevier flüchtete der somalische Asylbewerber plötzlich über die Gleise 11 und 12. Der Aufforderung der Polizisten stehenzubleiben, kam der Mann nicht nach. Somit kam der vierbeinige Kollege zum Einsatz und stoppte den Flüchtenden mit einem Sprung. Der Mann, der unter Alkoholeinfluss stand, blieb unverletzt. Ein Test ergab einen Wert von rund zwei Promille. Anschließend fesselnden die Beamten den Schwarzfahrer und brachten ihn zum Bundespolizeirevier. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der 33-Jährige wieder frei. Gegen den Schwarzfahrer hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen eingeleitet. (ots/r)

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Montag, 29 März 2021 09:54

Stetiges Training für Wanderer in Not

BAD WILDUNGEN. Es ist schon ein vertrautes Bild am Wildunger Himmel. Ein Bild, das vielen Touristen und Einheimischen in der Nationalparkregion Sicherheit vermitteln kann: Ein Hubschrauber der Bundespolizei kreist über den Altwildunger Bilsteinklippen und in der nächsten Minute steht die schwere Maschine vom Typ H155 (Früher EC 155) wie eine Eins in der Luft, einige Meter über den Bäumen am Felsen mit der Aussichtsplattform. Der Windenoperator lässt ein kaum sichtbares Stahlseil an den Felsen herunter.

Wenige Meter unter der Maschine befinden sich ehrenamtliche Helfer der Bergwacht Hessen. Luftretter. Speziell ausgebildete Bergwachtler, die im Einsatzfall von einem Hubschrauber aufgenommen werden, um zu verletzten Menschen in unwegsames Gelände abgewincht werden zu können und dann eine Erstversorgung vorzunehmen.

So war es am Freitag an den Bilsteinklippen: Eine Fußgängerin war dort verunglückt. „Irgendwo im Bereich der Aussichtsplattform muss der Unfall geschehen sein, dort befindet sich die Frau. Die Unfallstelle ist mit Rettungswagen aber nicht zu erreichen“, weist Gerd Windhausen seine Leute vor dem Rettungsflug ein. Heute ist der Einsatz des Hubschraubers und der Luftretter der Bergwachten aus Willingen und Bad Wildungen zum Glück nur eine Übung. „Wir sind sehr froh, dass wir mit Corona-Auflagen endlich wieder praktisch üben können“, freut sich Gerd Windhausen. Ein so genanntes „Szenario-Training“ absolvierten die Einsatzkräfte im Wildunger Land. Dabei seien die Teams mit der Hubschrauberbesatzung an den jeweiligen Einsatzorten auf sich allein gestellt und bekommen zu Beginn des Fluges nur die Einsatzsituation mitgeteilt. Für die Luftretter gibt es dann verschiedene Möglichkeiten, die Patienten aus dem Gelände zu retten. Liegend, im Bergesack, oder auch in sitzender Position, durch Bergretter an der Winde gesichert.

Diese Szenarientrainings und den Einsatz mit der Winde eines Hubschraubers trainieren alle Luftretter der Bergwachten zusammen mit den Hubschrauberbesatzungen der Bundes- und Landespolizei mehrmals im Jahr. In diesem Zusammenhang galt der Dank der Bergwacht vor allem dem Landwirt, der immer wieder eine seiner Wiesen als Landestelle für die Hubschraubertrainings zur Verfügung stellt.

Somit wird das Bild von Polizeihubschraubern am Wildunger Himmel auch in der Zukunft ein vertrautes Bild bleiben. Ein Synonym für bestmöglich ausgebildete Bergretter und Hubschrauberbesatzungen für in Not geratene Wanderer, Waldarbeiter und Touristen.

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WALDECK-FRANKENBERG. Was sich Ende Januar als Schockmoment für zwei Lokführer darstellte, endete inzwischen in einem Ermittlungserfolg für die Bundespolizei in Kassel. Durch umfangreiche Ermittlungsarbeit überführten Bundespolizisten am 16. Februar einen 20-Jährigen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und einen 22-Jährigen aus dem Hochsauerlandkreis (NRW). Maßgeblich an dem Erfolg beteiligt waren auch Zeugenaufrufe in der Presse.

Nach Angaben der Polizei sind die beiden Täter dringend verdächtig, in zwei Fällen, menschenähnliche Puppen auf den Gleisen deponiert zu haben. Die Lokführer auf den betroffenen Bahnstrecken glaubten jeweils, einen echten Menschen zu überfahren und leiteten daher eine Schnellbremsung ein. Die Bahnbediensteten erlitten beide einen Schock und mussten arbeitsunfähig abgelöst werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Bundespolizeiinspektion Kassel führte daher Ermittlungen wegen des Verdachts eines gemeinschaftlich begangenen "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" durch.

Die erste Tat ereignete sich am 20. Januar im Bereich Marsberg und nur einen Tag später im Bereich Volkmarsen. "Solche Taten, bei denen die Gesundheit anderer Menschen gefährdet werden, sind keine Dummejungenstreiche, sondern gravierende Straftaten", sagte die Polizeidirektorin Sonja Koch-Schulte, Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel

Wohnungsdurchsuchung bei Verdächtigen

Mehrere Bundespolizisten durchsuchten am 16. Februar im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kassel, u. a. die Wohnungen der beiden Männer. Dabei stellten die Beamten zahlreiches Beweismaterial sicher, unter anderem auch Gegenstände, die bei der Tatausführung verwendet wurden. Die Staatsanwaltschaft Kassel hat gegen beide Männer jeweils ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern noch an. (ots/r)

Link: Unbekannte setzen lebensgroße Puppe ins Gleis (21.01.2021)

Link: Erneut lebensgroße Puppe auf Bahngleis gesetzt (22.01.2021)

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Publiziert in Polizei

FULDA. Weil er sich auf sein Navigationsgerät verlassen hat, landete am Donnerstag (11. Februar) gegen 7 Uhr, ein BMW Fahrer auf den Gleisen.

Der 31-Jährige war im verschneiten Schmalnau (Ebersburg) unterwegs. Als ihn sein Navi aufforderte, rechts abzubiegen, fand er sich plötzlich auf den Gleisen im Bereich eines Bahnüberganges wieder. Schockmoment, denn nichts ging mehr. Aus eigener Kraft bewegte sich der BMW in hoher Schneelage weder vor noch zurück. Mitarbeiter einer nahegelegenen Firma eilten zu Hilfe und zogen das Fahrzeug mittels Gabelstaplers zurück auf die Straße.

Weder an dem Auto noch am Bahnübergang entstand ein Schaden. Zum Zeitpunkt des Vorfalls fand kein Zugverkehr auf der Strecke statt. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon und konnte seine Fahrt fortsetzen. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Freitag, 22 Januar 2021 19:48

Erneut lebensgroße Puppe auf Bahngleis gesetzt

VOLKMARSEN.  Einen Schock erlitt gestern Abend (21. Januar 2021), gegen 21.30 Uhr, ein 44-jähriger Lokführer der Kurhessenbahn. Weil er glaubte, einen Menschen überfahren zu haben, leitete der Bahnmitarbeiter sofort eine Schnellbremsung ein. Nach dem Vorfall musste der 44-Jährige abgelöst werden.

Auch die Reisenden im Zug wurden durch die Bremsung überrascht. Nach ersten Ermittlungen gab es keine Verletzten. Die alarmierte Bundespolizei rückte sofort mit Blaulicht und Martinshorn aus. "Solche Taten, bei denen die Gesundheit anderer Menschen gefährdet werden, sind keine Dummejungenstreiche, sondern gravierende Straftaten", so ein Polizeisprecher. Nach erster Aufregung stellte sich heraus, dass es sich um eine selbst gebaute Puppe handelte. Dies war für den Lokführer vorerst nicht zu erkennen. Bislang Unbekannte hatten die mit echter Kleidung versehene Puppe, im Bereich eines Bahnüberganges an der L 3080 (zwischen Volkmarsen und Külte) mit dem Rücken zur Fahrtrichtung auf den Gleisen deponiert. Wegen des Vorfalls war der Streckenabschnitt für rund eine Stunde gesperrt. Zwei Züge erhielten dadurch erhebliche Verspätungen.

Ein zweiter Fall

Ein vergleichbarer Fall ereignete sich bereits am Abend des 20. Januar, im Bereich Marsberg. Auch hier hatte ein Zug eine Puppe überfahren. Diesen Fall bearbeitet die Bundespolizei in Dortmund. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Hinweis der Bundespolizei

Wenn Züge Schnellbremsungen machen, werden Fahrgäste immer überrascht und können sich durch Stürze oder umherfliegende Gegenstände verletzten. Wer Gleise betritt, um dort beispielsweise Hindernisse zu deponieren, bringt nicht nur sich selbst, sondern auch Dritte in Gefahr. Zudem ist das Betreten von Bahnanlagen durch Unbefugte verboten. Bei Unfällen können, neben strafrechtlichen Konsequenzen, möglicherweise auch zivilrechtliche Folgen, in Form von Schadensersatzansprüchen, auf die Verursacher zu kommen. Zeugenhinweise werden unter der Rufnummer 0561/81616-0 erbeten. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

VOLKMARSEN. Im Rahmen der Ermittlungen, anlässlich eines Unfalles aus dem letzten Jahr, an einem Bahnübergang bei Külte (112-magazin.de berichtete darüber, hier klicken) sucht die Bundespolizeiinspektion Kassel weitere Zeugen.

Insbesondere die rund 20 Zuginsassen, die am 5. Dezember 2020, gegen 14.30 Uhr, zum Zeitpunkt des Unfalles in der Bahn waren, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei in Kassel zu melden. Bei dem Unfall entstand reiner Sachschaden. Verletzte gab es nicht.

Was war geschehen?

Ein 47-Jähriger aus Volkmarsen befuhr mit seinem Pkw den Übergang aus Richtung Külte. Zeitgleich näherte sich eine Regionalbahn in Fahrtrichtung Volkmarsen. Aus noch ungeklärter Ursache ragte der Pkw zu weit in das Gleisprofil. Der Mann konnte seinen Jaguar beim Erkennen der Bahn nicht mehr rechtzeitig zurücksetzen. Trotz Bremsung erfasste der Zug den Wagen im Frontbereich. Das Fahrzeug wurde im rechten Frontbereich erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden wurde auf rund 7000 Euro geschätzt. Die Reisenden im Zug kamen seinerzeit mit dem Schrecken davon. Für den Zugverkehr entstanden Verspätungen.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel ermittelt wegen des Verdachts eines "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr". Zeugen des Unfalles, insbesondere die mitreisenden Fahrgäste vom 5. Dezember 2020, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/81616-0 zu melden.

Link: Jaguar kracht in Regionalbahn - Sachschaden, Zugverspätungen (7.12.2020)

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Publiziert in Polizei

MARSBERG. Bundespolizisten stellten am 20. Januar fest, dass bislang Unbekannte eine selbsterstellte Puppe in die Gleise bei Marsberg deponierten. Der Lokführer des RE17 konnte trotz Schnellbremsung ein Überfahren der lebensgroßen Puppe nicht mehr verhindern.

Gegen 2215 Uhr am Mittwoch,  wurde die Bundespolizei im zuständigen Bundespolizeirevier Hagen durch die DB AG alarmiert. Der 49-jährige Lokführer im RE17 von Warburg nach Meschede gab an, dass er womöglich eine im Gleis sitzende Person mit seinem Triebwagen erfasst habe. Einsatzkräfte der Bundespolizei, der Feuerwehr Obermarsberg, sowie die Polizei des Hochsauerlandkreises trafen wenig später am Unfallort in Marsberg, in Höhe der Straße, Lange Ricke, ein.

Zunächst schien es, als ob der Zug tatsächlich eine Person erfasst habe, da Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleidungsstücke unter dem Zug feststellten. Bei der Bergung der vermeintlichen Person, stellte sich dann heraus, dass es sich hier um eine aus Holz, Füllmaterial und Bekleidung gebaute Puppe, ähnlich einer Vogelscheuche, handelte. Nach Aussage des unter Schock stehenden Triebfahrzeugführers, habe jemand die Puppe, mit dem Rücken, dem Zuglauf entgegen sitzend, auf die Gleise deponiert.

Da dies für den 49-Jährigen den Anschein einer menschlichen Person machte, leitete er sofort eine Schnellbremsung ein. Hierdurch wurde glücklicherweise keiner der Fahrgäste verletzt. Diese konnten durch die Feuerwehr zu einem nahegelegenen Bahnübergang evakuiert werden. Mit einem Taxi wurde sie die Fahrt fortsetzen. Einsatzkräfte der Bundespolizei suchten die Strecke weiter ab und konnten weitere Kleidungsstücke auffinden.

Sie leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Durch den Vorfall musste die Strecke über einen Zeitraum von mehr als zwei Stunden gesperrt werden. Personen, die Hinweise zu Tatverdächtigen geben können, werden gebeten sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Freitag, 22 Januar 2021 09:14

Bei Zugfahrt Richtung Korbach an den Po gefasst

KASSEL/KORBACH. Opfer einer sexuellen Belästigung wurde am vergangenen Sonntag (17. Januar 2021) eine 32-Jährige aus Vellmar. Kurz nach der Abfahrt in Kassel-Wilhelmshöhe, um 14.39 Uhr, hätte sich ein bislang Unbekannter ihr genähert, sie dabei bedrängt und unsittlich am Gesäß berührt. Bei dem Zug handelte es sich um die Kurhessenbahn, die RB 4 in Richtung Korbach.

Fünf Minuten später, beim Halt in Obervellmar, sei der Mann mit ihr zusammen ausgestiegen. Erst als der Fremde sah, dass die 32-Jährige von ihrem Lebensgefährten abgeholt wurde, wandte er sich ab und fuhr mit einer Regiotram zurück in Richtung Kassel.

Personenbeschreibung

Der Mann ist etwa 185 cm groß und ca. 30-40 Jahre alt. Er hatte eine schlanke Figur, ein augenscheinlich osteuropäisches Aussehen (dunkler Hauttyp), kurze dunkle Haare mit einer Halbglatze. Bekleidet war der Unbekannte mit einer blauen Jeans und einer grünen Jacke, zudem trug er eine schwarze Brille. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Zeugenhinweise werden unter der Rufnummer  0561/816160 erbeten.

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Publiziert in Polizei
Montag, 18 Januar 2021 13:40

Maskenverweigerer greifen Polizisten an

KASSEL/GIEßEN. Zwei Mitarbeiter der Bahnsicherheit wurden am Samstagmorgen (16. Januar), gegen 5 Uhr, Opfer einer Wurfattacke im Bahnhof Gießen. Die Bahnbediensteten blieben zum Glück unverletzt.

Nach Angaben der Bundespolizei kam ein 20-jähriger Eritreer der Aufforderung einen Mund-Nase-Schutz zu tragen nicht nach. Daraufhin forderten die Sicherheitsmitarbeiter den Mann auf den Bahnhof zu verlassen. Der Wohnsitzlose zeigte sich daraufhin uneinsichtig und fing an, die Bahnmitarbeiter zu beleidigen. Als diese sich nicht provozieren ließen, bewarf sie der Eritreer zuerst mit seinem Schuh und einem leeren Pizzakarton. Auf dem Bahnhofsvorplatz griff er dann nach einem rund 17 Kilogramm schweren Stein und warf auch diesen in Richtung der Sicherheitskräfte, er verfehlte diese jedoch knapp. Der Stein beschädigte lediglich einen Abfallbehälter. Danach flüchtete der Steinewerfer Richtung Innenstadt. Kurze Zeit später konnte er jedoch von Beamten der Bundespolizei im Bahnhofsbereich angetroffen werden. Gegen den Asylsuchenden wird nun wegen des Verdachts der versuchten, gefährlichen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 20-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet.

Polizist setzt Schlagstock ein

Bereits am 13. Januar hat sich ein ähnlicher Fall im Schwalm-Eder-Kreis in Wabern ereignet. Auch dort musste eine Maskenverweigerer zur Raison gebracht werden. Nachdem sich der 38-Jährige in einer Regionalbahn weigerte einen Mund Nase Schutz zu tragen, sollte er im Bahnhof Wabern den Zug verlassen. Danach eskalierte die Situation. Der Zug war am Mittwoch gegen 19 Uhr, auf der Fahrt von Kassel-Wilhelmshöhe Richtung Frankfurt am Main unterwegs, als der Zugbegleiterin ein Fahrgast auffiel, der keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Der mehrfachen Aufforderung, den Infektionsschutz anzuziehen, kam der wohnsitzlose Russe nicht nach und so forderte ihn die Bahnmitarbeiterin auf, den Zug zu verlassen. Damit war der Maskenverweigerer nicht einverstanden und wurde zunehmend aggressiver. Ein Polizeibeamter vom Revier Ost in Kassel, der sich ebenfalls im Zug befand, kam der Zugbegleiterin zu Hilfe. Die Situation beruhigte sich jedoch nicht. Unvermittelt griff der 38-Jährige den Polizisten an. Nur mittels Pfefferspray und Schlagstock konnte dieser die Attacken abwehren. Um weitere Angriffe zu verhindern, musste der Russe gefesselt werden. Der Randalierer erlitt dabei leichte Verletzungen. Zur Behandlung kam er vorübergehend in das Krankenhaus nach Fritzlar. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille. Wegen des Angriffs auf den Polizeibeamten hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren eingeleitet. (ots/r)

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