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Freitag, 01 Januar 2021 17:35

Tiguan brennt aus - Feuerwehr löscht

FRANKENBERG/EDER. Rund 15.000 Euro muss der Besitzer eines Volkswagens abschreiben - sein Tiguan brannte in der Breslauer Straße völlig aus.

Nach ersten Erkenntnissen hatte die Ehefrau des Besitzers am Freitagmorgen (1. Januar 2021) gegen 10.15 Uhr den Tiguan vor einem Mehrfamilienhaus abgestellt. Bei einem Blick zurück zum Fahrzeug bemerkte die Fahrerin, dass Rauch aus dem Motorraum drang. Über ihr Handy wählte sie die Notrufnummer 112 und kontaktierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Umgehend wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert, die mit sechs Einsatzkräften und einem Tanklöschfahrzeug in die Breslauer Straße 10 ausrückten. Stadtbrandinspektor Martin Trost ließ unter Atemschutz einen Schnellangriff durchführen, das Fahrzeug war aber nicht mehr zu retten. 

Der komplette Motorraum und das Interieur des silbergrauen Tiguans brannten völlig aus. Vermutet wird nach Angaben der Polizei ein technischer Defekt im Motorraum des Fahrzeugs. Durch das schnelle Einschreiten der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf einen Golf verhindert werden. (112-magazin.de)

Publiziert in Feuerwehr

KASSEL. Falsche Wasserwerker haben zwei 91 und 93 Jahre alte Seniorinnen übers Ohr gehauen. Die Täter erbeuteten Goldschmuck und -münzen sowie Bargeld. Die Polizei warnt vor der Masche und bittet um Zeugenhinweise.

In beiden Fällen liegen von den beiden Unbekannten übereinstimmende Personenbeschreibungen vor, so dass von ein und demselben Duo auszugehen ist. Zunächst war am Dienstag gegen 12 Uhr eine 93 Jahre alte Frau aus dem Stadtteil Waldau Opfer der miesen Masche geworden. Die Täter gaben sich als Mitarbeiter der städtischen Werke aus. Sie verschafften sich unter dem Vorwand, die Wasserleitungen im Haus reparieren zu wollen, Zutritt zur Wohnung der betagten Frau in einem Mehrfamilienhaus an der Breslauer Straße, schräg gegenüber der Kita Kinderhaus Waldau.

Während einer der Männer die Seniorin anschließend mit angeblichen Überprüfungen ihrer Wasserarmaturen ablenkte, entwendete sein Komplize unbemerkt eine Goldkette mit einem goldenen Ananasanhänger im Wert von mehreren hundert Euro aus dem Wohnzimmer. Die zweite Tat, die sich wenig später, gegen 12.30 Uhr, im Kasseler Stadtteil Rothenditmold ereignete, lief nahezu identisch ab. Dort hatten die Täter in der Naumburger Straße, nahe der Breithauptstraße, in einem Mehrfamilienhaus bei einer 91-Jährigen geklingelt und anschließend ebenfalls mit dem "Wasserwerkertrick" mehrere Goldschmuckstücke im Wert von etwa 1000 Euro erbeutet.

Personenbeschreibung
In beiden Fällen waren die Trickdiebe bereits über alle Berge, als die Opfer das Fehlen ihres Schmucks bemerkten und die Polizei alarmierten. Es soll sich jeweils um einen kleineren, etwa 1,60 Meter großen, 50 Jahre alten, korpulenten und dunkel gekleideten Mann mit mitteleuropäischem Äußeren sowie einen etwa 1,80 Meter großen, etwa 30 Jahre alten schlanken Mann mit dunklen Haaren, hellblauer Hose, hellem T-Shirt und ebenfalls mitteleuropäischem Äußeren gehandelt haben.

Die Polizei warnt einerseits vor der Masche und ruft zur Vorsicht auf. Zugleich bitten die Ermittler mögliche Zeugen, die in der Breslauer oder der Naumburger Straße zwei zur Beschreibung passende Personen beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 zu melden. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Schwere Beinverletzungen hat ein 62 Jahre alter Motorradfahrer aus Kassel erlitten, als er einem Auto auffuhr, stürzte, über die Straße rutschte und gegen ein weiteres Auto prallte. Rettungskräfte brachten ihn zur weiteren Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus.

Polizeiangaben zufolge kam es gegen 19.30 Uhr am Dienstagabend zu dem Unfall in der Görlitzer Straße. Der 62-Jährige war mit seiner Aprilia von der Waldemar-Petersen-Straße kommend in Richtung Breslauer Straße unterwegs. Dabei war er auf den vorausfahrenden Opel Kombi eines 41-Jährigen aus Kassel aufgefahren, der abgebremst hatte, um nach rechts in eine Grundstückseinfahrt abzubiegen.

Nach dem beim Aufprall ausgelösten Sturz auf die Straße rutschte der Biker über den Asphalt gegen den vorderen Stoßfänger eines entgegenkommenden BMW, den ein 25-Jähriger aus Kassel steuerte. Anschließend blieb der 62-Jährige schwer verletzt auf der Straße liegen. Den Gesamtschaden bezifferte die Polizei mit geschätzten 2500 Euro. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

KORBACH. Ein piepender Rauchmelder in einem derzeit unbewohnten Haus hat am Freitagnachmittag die Korbacher Feuerwehr ins Spiel gebracht. In dem Gebäude brannte es allerdings nicht, der Grund für den Alarm ließ sich nicht herausfinden.

Ein Anwohner der Breslauer Straße, der selbst aktives Mitglied in der Korbacher Feuerwehr ist, hörte am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr das Signal eines Rauchmelders aus dem Nachbarhaus. Er informierte die Leitstelle, die umgehend die Korbacher Feuerwehr alarmierte. Mit mehreren Fahrzeugen, darunter die Drehleiter, rückten die freiwilligen zur angegebenen Adresse aus.

Die Einsatzkräfte unter der Leitung des neuen Wehrführers André Casper fanden zwar den piependen Rauchmelder, konnten aber keinen Grund für das Auslösen finden. Nach etwa 15 Minuten rückten die Brandschützer und auch eine Polizeistreife wieder ab. Der Hauseigentümer sollte verständigt werden, um der Sache auf den Grund zu gehen, hieß es. Vermutlich sei der Rauchmelder defekt.

Bereits am Freitagmorgen war die Korbacher Feuerwehr alarmiert worden, nachdem die Automatische Brandmeldeanlage des Altenheims in der Enser Straße ausgelöst hatte. Auch in diesem Fall hatte es keinen ersichtlichen Grund gegeben, warum der Feueralarm ausgelöst worden war. Die Einsatzkräfte stellten die Anlage wieder "scharf" und rückten ab. (pfa)  


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 17 Februar 2017 09:19

Bus rollt 100 Meter: Unfall, 10.000 Euro Schaden

PADERBORN. 10.000 Euro Saschschaden richtete ein führerloser Bus in Paderborn an, als er ins Rollen geriet und mehrere Hindernisse rammte. Zum Glück wurde bei dem Unfall niemand verletzt.

Ein 18-jähriger Busfahrer parkte den 40-Sitzer am Mittwoch gegen 20.15 Uhr auf einem Betriebsparkplatz an der Breslauer Straße gegenüber der Benedikter Straße. Er vergaß, die Handbremse zu ziehen und einen Gang einzulegen. Kurz nachdem der Mann den Bus verlassen hatte, setzte sich das unbemannte Fahrzeug vorwärts in Bewegung.

Der Bus rollte über das Betriebsgelände, durchbrach eine Schranke und nahm weiter Fahrt auf. Das Fahrzeug überquerte die Breslauer Straße und rollte anschließend gegen einen Anhänger an der Benedikter Straße. Die Fahrt ging in Richtung Stadtmitte weiter, aber endete nach etwa 100 Metern an einer Grundstücksmauer links der Straße.

Bei dem Unfall verlor der Bus Öl, das mit Bindemittel beseitigt werden musste. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro. Für den Busfahrer hatte der Unfall ein polizeiliches Nachspiel: Er musste ein Verwarnungsgeld bezahlen. Ob es auch Konsequenzen an seiner Arbeitsstelle für ihn gab, war zunächst nicht bekannt.

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL. Unbekannte Räuber haben einen Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens überfallen: Die Räuber überraschten den 24-Jährigen in der Breslauer Straße, als er mit einem schwarzen Koffer von der dortigen Filiale der Kasseler Sparkasse zu seinem Firmentransporter unterwegs war. Die Täter verletzten dabei den Boten und erbeuteten insgesamt fünf schwarze Hartschalenkoffer, in denen sich keine Wertgegenstände, sondern überwiegend Zahlungsverkehrsbelege befanden.

Der Überfall auf den Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens ereignete sich am späten Donnerstagabend gegen 23.15 Uhr. Zu dieser Zeit trug der Angestellte einen sogenannten Postkoffer, den die Kasseler Sparkasse zum Austausch ihrer Unterlagen verwendet, von der Waldauer Filiale in der Breslauer Straße zu seinem Firmentransporter. Als der Bote den Koffer einlud, griffen ihn unvermittelt die beiden bislang unbekannten Männer an, die vermutlich Bargeld in den Koffern wähnten. Während einer der Männer mit einem bislang unbekannten Gegenstand auf den 24-Jährigen einschlug, griff der zweite Mann nach den Koffern aus dem offenstehenden Kleintransporter und flüchtete gemeinsam mit seinem Komplizen in bislang unbekannte Richtung. Der Angestellte des Sicherheitsunternehmens trug Kopfplatzwunden davon und musste in einem Kasseler Krankenhaus ärztlich versorgt werden. Von den Tätern und den Koffern fehlt bislang jede Spur.

Die beiden Räuber können nur vage beschrieben werden: Die beiden Männer sollen etwa 1,75 Meter groß und schlank gewesen sein. Sie trugen dunkle Maskierungen und Handschuhe. Während der Tat sprachen sie kein Wort. Die Kasseler Kripo bittet nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise auf die Täter oder zum Verbleib der schwarzen Hartschalenkoffer geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 im Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 27 Dezember 2016 06:48

Polo, Mondeo, Laterne gerammt: Weiter Zeugen gesucht

FRANKENBERG. Nach zwei nächtlichen Fällen von Unfallflucht in Frankenberg sucht die dortige Polizei weiterhin nach Zeugen. Bislang gelang es nämlich nicht, die Verursacher zu finden.

So wurde in der vergangenen Woche am späten Mittwochabend ein in der Breslauer Straße geparkter VW Polo angefahren. Dabei entstand ein geschätzter Schaden von 2000 Euro. Der unbekannte Unfallverursacher war vermutlich im Vorbeifahren aus Richtung Marburger Straße kommend in Richtung Berleburger Straße seitlich gegen den stehenden Wagen einer Frau aus Dillenburg geprallt (zum Artikel mit weiteren Informationen hier klicken).

In der Nacht zu Freitag dann rammte ein Unbekannter vermutlich mit einem BMW eine Laterne und einen geparkten Ford Mondeo an der Ederberglandhalle. Dabei entstand ein Schaden von rund 5000 Euro. Weil an der Unfallstelle Fahrzeugteile liegen blieben, die einem BMW zuzuordnen sind, sucht die Polizei nach einem beschädigten Modell des bayersichen Fahrzeugbauers (zum Artikel hier klicken).

Die Ermittler der Frankenberger Polizeistation bitten in beiden Fällen weiterhin um Hinweise, die sie unter der Rufnummer 06451/7203-0 entgegennehmen. (pfa)  

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 22 Dezember 2016 09:19

Polo angefahren, 2000 Euro Schaden: Unfallflucht

FRANKENBERG. Ein geparkter VW Polo ist am späten Mittwochabend in Frankenberg angefahren worden. Dabei entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von mindestens 2000 Euro. Der unbekannte Unfallverursacher machte sich aus dem Staub.

Die Frankenberger Polizei ist nun auf der Suche nach möglichen Zeugen der Unfallflucht oder nach Personen, die Angaben zu einem vermutlich an der Beifahrerseite frisch beschädigten Auto machen können. Der Unfall passierte nämlich der Spurenlage nach vermutlich im Vorbeifahren aus Richtung Marburger Straße kommend in Richtung Berleburger Straße.

Geschädigte des Unfalls ist eine 31 Jahre alte Frau aus Dillenburg, die am Mittwochabend in Frankenberg zu Besuch war. Ihren schwarzen Wagen stellte die Fahrerin um 22.15 Uhr in der Breslauer Straße in Höhe der Hausnummer 30 am rechten Straßenrand ab. Als die Polofahrerin um 0.30 Uhr zum Fahrzeug zurückkehrte, waren Stoßfänger und Beleuchtung am linken Heck sowie die Fahrerseite beschädigt. Vom Verursacher fehlte jede Spur. Die 31-Jährige schaltete die Polizei ein.

Die Beamten fanden an der Unfallstelle keinerlei Hinweise, die zum Fahrzeug des flüchtigen Verursachers geführt hätten. Daher bitten die Beamten um Hinweise unter der Rufnummer 06451/7203-0. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Auch ohne die Hilfe eines Spürhundes konnte die Polizei Erfolge verbuchen. Eine Polizeistreife kontrollierte am Montagmorgen gegen 9.30 Uhr, in der Breslauer Straße in Frankenberg einen jungen Fahrzeugführer aus Haina. Bei der Kontrolle stellte sich schnell heraus, dass der junge Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Zudem fanden die Beamten knapp 20 Gramm Marihuana und auch eine geringe Menge Haschisch in dem Auto. Der junge Mann musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Warum der 18-Jährige sich ausgerechnet die Breslauer Straße ausgesucht hatte, in der nämlich die Polizeistation ihren Sitz hat, konnte nicht geklärt werden.

Am Dienstagvormittag erschien der 18-Jährige dann in Begleitung seiner 52-jährigen Mutter bei der Polizeistation Frankenberg, zu weiteren polizeilichen Maßnahmen. Dabei stellte ein Beamter deutlichen Alkoholgeruch bei der Mutter fest, die ihren Sohn im eigenen Pkw zur Polizeistation gefahren hatte. Die Alkoholfahne war deutlich zu riechen. Ein Alkotest sprach dann auch eine deutliche Sprache. Der Wert lag weit über dem der absoluten Fahruntüchtigkeit, der bei 1,1 % liegt. Im Anschluss musste auch die Mutter eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ihr Führerschein wurde sichergestellt. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Drei Polizisten sind bei einem Einsatz zur Unterstützung des Rettungsdienstes in der Breslauer Straße verletzt worden: Ein renitenter Patient schlug und trat um sich, zudem warf er mit Gegenständen nach den Beamten. Zwei der drei Polizisten werden vermutlich über einen längeren Zeitraum keinen Dienst versehen können.

Der Mann, dessen Alter nicht genannt wurde, stand nach Auskunft von Polizeisprecher Volker König vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Diese hätten die Steuerungsfähigkeit des Mannes außer Kraft gesetzt. Er wurde gefesselt und in ein Psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Laut Polizeibericht von Donnerstag waren die Polizisten am Dienstagmittag zur Unterstützung einer RTW-Besatzung in die Breslauer Straße gerufen worden, weil ein renitenter Patient die Rettungskräfte mit einem Messer bedrohte. Beim Eintreffen der Polizei hatte sich der Mann wieder beruhigt und war auf dem Weg zum Rettungswagen. Als er auf der Trage behandelt werden sollte, schlug und trat er unvermittelt um sich. Beim Versuch den Mann zu bändigen, verletzte sich eine Beamtin schwer an einer Hand. "Sie wird längere Zeit keinen Dienst versehen können", sagte König zu den Auswirkungen.

Mit Pfefferspray in Schach gehalten
Dem Patienten gelang es laut Polizei schließlich, aus dem Rettungswagen in einen Hinterhof zu flüchten. Durch den massiven Einsatz von Pfefferspray konnte er dort bis zum Eintreffen der Verstärkung festgesetzt werden. Zwischenzeitlich warf er mit allen greifbaren Gegenständen nach den Beamten. Mit gemeinsamen Kräften gelang es schließlich, den Mann zu überwältigen.

Bilanz des Einsatzes aus Sicht der Polizei: Drei verletzte Beamte, von denen zwei längere Zeit keinen Dienst versehen können. Der dritte wurde leicht an einer Hand verletzt. Hinzu kommen verschmutzte und zerrissene Uniformen.

Was der ursprüngliche Grund für den Einsatz des Rettungswagens gewesen war, teilte die Polizei nicht mit. Der Festgenommene sei bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten, sagte König. Weil der Mann offenbar unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand, musste er auch eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die Rettungskräfte blieben bei dem Einsatz unverletzt.

Juristisches und zivilrechtliches Nachspiel
Für den gewalttätigen Patienten wird der Fall ein juristisches und zivilrechtliches Nachspiel haben. So ermittelt die Polizei nun wegen Bedrohung, Beleidigung, Widerstandes, Körperverletzung und Sachbeschädigung sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Hinzu kommen unter anderem Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei
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