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Donnerstag, 27 August 2020 13:24

Feuerwehr rettet Menschen aus brennendem Gebäude

BAD BERLEBURG. Bei einem Gebäudebrand in der Bad Berleburger Kernstadt hat die Feuerwehr Bad Berleburg am frühen Donnerstagmorgen zwei Menschen das Leben gerettet. Die Hausbewohner waren in Rauch und Flammen eingeschlossen und konnten nicht mehr ins Freie gelangen. Die Kameraden der Feuerwehr konnten mit Drehleiter und Steckleitern zu den eingeschlossenen Menschen vordringen und sie rechtzeitig ins Freie retten.

Wenige Minuten zuvor waren bereits Streifenwagen der Polizei an der Einsatzstelle auf der Ederstraße eingetroffen. Da die Menschen allerdings im Dachgeschoss waren, konnten die Beamten ohne Leitern keine Rettung durchführen. Und doch haben sie mit ihrem Einsatz dazu beigetragen, schlimmeres zu verhindern: „Die Menschen waren in Panik und konnten nicht mehr klar denken. Die wollten zurück in den Rauch und noch Sachen holen. Die Polizeibeamten konnten aber so beruhigend auf sie einwirken, dass sie an den Fenstern blieben und nicht zurück in den Brandrauch gelaufen sind“, berichtete ein Augenzeuge. Nur wenige Atemzüge in dem dichten Qualm hätten für eine Bewusstlosigkeit und damit lebensgefährliche Komplikation ausgereicht. Auch ein Lkw-Fahrer der Firma Herzog hatte spontan seine Hilfe angeboten, als er noch bevor die Feuerwehr eingetroffen war, zufällig an der Einsatzstelle vorbei kam. Der Mann hatte Sand auf seinem Lkw geladen und den Menschen eine weiche Aufsprungfläche anbieten wollen. Dann war aber die Feuerwehr bereits eingetroffen und hatte die Rettung über die Leitern vorgenommen.

Insgesamt wurden bei dem Feuer laut Einsatzleiter Matthias Limper fünf Menschen verletzt, eine Frau schwer. Sie hatte noch selbst in letzter Minute den Weg nach draußen gefunden, dies aber mit einer schweren Rauchvergiftung und Brandverletzungen gebüßt. „Die Frau war schwarz verrußt“, berichtet ein Anwohner. Diese Patientin wurde nach der Erstversorgung mit dem Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“, der auf dem Parkplatz des Lidl-Marktes gelandet war, in eine Klinik geflogen. Insgesamt waren in dem als Wohn- und Geschäftshaus genutzten Gebäude sieben Wohnungen verzeichnet. „Einige Mieter waren bereits an der Arbeit, andere kamen selbst raus und zwei wurden durch die Feuerwehr gerettet“, resümierte Einsatzleiter Limper. Zur Versorgung der Verletzten waren rund 15 Kräfte des Rettungsdienstes, die Notärzte aus Bad Berleburg, Bad Laasphe und des Rettungshubschraubers, sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Kreises Siegen-Wittgenstein und der Leitende Notarzt im Einsatz. Letztere kommen immer dann zum Einsatz, wenn mehr als zwei Notärzte bei einem Einsatz gleichzeitig arbeiten, oder wenn es eine große Anzahl von Verletzten gibt. Sie übernehmen dann die Koordination, damit alle Verletzten in die für sie geeigneten Kliniken gebracht werden können, alle Rettungsmittel vor Ort optimal eingesetzt werden und auch, damit Angehörige hinterher wissen, wo ihre Verwandten untergekommen sind.

Die Feuerwehr war mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort und konzentrierte sich neben der Menschenrettung auf die Brandbekämpfung. „Dazu haben wir Innen- und Außenangriffe durchgeführt“, erklärte Matthias Limper. Dabei seien 15 Atemschutztrupps zum Einsatz gekommen, aus zwei Hydranten und den Feuerwehrfahrzeugen habe man Wasser entnommen. „Wir haben einen Zimmerbrand im Dachgeschoss vorgefunden. Dabei gab es eine massive Rauch- und Hitzeentwicklung, wodurch selbst das Treppenhaus abgebrannt ist“, berichtete Limper. Neu im Einsatz waren hierbei so genannte „Fognails“. „Das sind dünne Metallstäbe, die wir unter die Dachhaut einführen und dann wird ein Schlauch angeschlossen. Vorne haben diese Stäbe Löschdüsen, aus denen dann das Wasser in die Dachhaut gespritzt werden kann. Das hat super funktioniert“, resümiert Matthias Limper. Diese Löschtechnik sei sehr effizient gewesen und habe das komplette Eröffnen des Daches erspart. Zusätzliche Unterstützung kam von der Feuerwehr Erndtebrück mit einer zweiten Drehleiter an der Hinterseite des Hauses.

Die Polizei hatte die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt und den Verkehr umgeleitet, sowie mit der Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Den Schaden geben die Beatmen nach ersten vorsichtigen Schätzungen grob mit 250.000 bis 500.000 Euro an. „Es hängt jetzt noch davon ab, wie viel Schaden das Löschwasser angerichtet hat. Es tropfte schon bis in den Friseursalon im Erdgeschoss“, hieß es vor Ort.

Die Wohnungen im Haus können vorerst nicht mehr betreten werden. Die Bewohner wurden vom Ordnungsamt in einer städtischen Unterkunft untergebracht.

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DIEMELSEE. In der Nähe des Wanderparkplatzes Vosshol am Diemelsee brannte am Sonntag der Inhalt eines 1000 Liter verzinkten Müllcontainers.

Vermutlich ausgelöst durch noch heiße Grillkohle war ein Brand entstanden, den Passanten aufgrund der starken Rauchentwicklung wahrgenommen hatten. Alarmiert wurden die Diemelseer Feuerwehren Heringhausen und Stormbruch sowie die Feuerwehr Bontkirchen gegen 14.30 Uhr. Im Einsatz waren ca. 25 Einsatzkräfte unter Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Uwe Becker.

Nach 30 Minuten konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. (112-magazin.de)

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GEISMAR. Am Sonntagabend wurden die Wehren Geismar, Frankenberg (Eder) und Dörnholzhausen unter dem Alarmkürzel "FLKW/ZUG, Maschinenbrand" um 18.17 Uhr nach Geismar in den Golgweg alarmiert. Hier war Stroh in einem Einstreugerät auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Brand geraten.

Laut Polizei waren vermutlich Hitze und Reibung die Brandursache. Ein anwesender Landwirt verständigte umgehend die Leitstelle Waldeck-Frankenberg und unternahm mit seinem Kollegen eigene Löschversuche.

Nach Eintreffen der Einsatzkräfte aus Geismar wurde unter Atemschutz ein Löschangriff zur Brandbekämpfung eingeleitet und das Stroh auseinander gezogen. Zusätzlich wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt. Für ausreichend Löschwasser sorgte das Tanklöschfahrzeug aus Frankenberg.

Die weiteren Fahrzeuge und Einsatzkräfte aus Frankenberg und Dörnholzhausen mussten nicht eingreifen. Dem schnellen Handeln der Einsatzkräfte ist es zu verdanken, dass lediglich geringer Sachschaden an der landwirtschaftlichen Maschine entstand. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Nach etwa 1,5 Stunden war der Einsatz beendet.

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Sonntag, 16 August 2020 19:11

Böschungsbrand in Wega: Feuerwehr zur Stelle

WEGA. Zu einem Böschungsbrand in Wega wurden die Feuerwehren Bad Wildungen und Wega am Sonntagnachmittag alarmiert.

Um 14.31 Uhr meldete die Leitstelle den Brand in der Straße "Zur Mühlwiese" - unter Leitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul machten sich 21 Kameradinnen und Kameraden auf den Weg zum Einsatzort.

Dort angekommen brannte eine Böschung in einer Ausdehnung von etwa 50 Quadratmetern. Unter Vornahme von zwei C-Rohren konnten die Flammen zügig abgelöscht werden. Nach 30 Minuten war der Einsatz beendet und die Kräfte konnten wieder in ihre Stützpunkte einrücken.

Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung waren das Tanklöschfahrzeug und das Staffellöschfahrzeug der Bad Wildunger Feuerwehr vor Ort.

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GEMÜNDEN (Wohra). Aufgrund eines technischen Defekts an einem John Deere mussten am Freitag die Feuerwehren aus Gemünden und Sehlen ausrücken - Kameraden aus Herbelhausen führten Wasser in Güllefässern nach und unterstützen so die Löscharbeiten der 25 Einsatzkräfte auf einem Feld zwischen Herbelhausen und Ellnrode.

Um 13.46 Uhr, rückten die Freiwilligen Feuerwehren unter der Leitung von Andre`Boucsein zu einem Kornfeld an der K 109 zwischen Ellnrode und Herbelhausen aus. Der 34-jährige Fahrer des Mähdreschers hatte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg über die Notrufnummer 112 informiert und Unterstützung angefordert. Aus dem Motorraum des schon betagten John Deere war zunächst Rauch, dann Flammen geschlagen. 

Bei Ankunft der Feuerwehr stand der Mähdrescher bereits in Vollbrand. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen mit C-Rohren gegen die Flammen vor und setzten das Netzmittel F 500 ein, um ein Herunterkühlen zu beschleunigen. Parallel dazu mussten etwa 10.000 Liter Löschwasser aus Güllefässern auf den Boden abgegeben werden, um einen Flächenbrand zu verhindern. Weitere 5000 Liter Löschwasser wurden aus den mitgeführten Tankfahrzeugen benötigt, um den Mähdrescher zu löschen.

Nach etwas mehr als einer Stunde konnte die Brandstelle an den inzwischen eingetroffenen Besitzer des Mähdreschers übergeben werden. Auf etwa 10.000 Euro schätzt die Polizei in Frankenberg den wirtschaftlichen Totalschaden am landwirtschaftlichen Gerät. Verletzt wurde niemand.  (112-magazin.de)

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BUHLEN. Oberhalb von Buhlen brannte am Mittwochnachmittag ein Mähdrescher. Als Ursache gibt die Bad Wildunger Polizei einen technischen Defekt an.

Um 13.28 Uhr wurden die Feuerwehren aus Bergheim-Giflitz, Hemfurth, Mehlen, Buhlen, Affoldern und Böhne zu einem Feld bei Buhlen alarmiert. Insgesamt machten sich etwa 30 Einsatzkräfte unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam auf den Weg zum Einsatzort.

Ein 36-jähriger Landwirt aus dem Edertal hatte während der Erntearbeiten Rauch aus dem Motorraum seines Mähdreschers aufsteigen sehen. Gedankenschnell ließ er den gefüllten Anhänger am Feldrand stehen und stellte das Fahrzeug etwa 50 Meter weiter ab. Anschließend alarmierte er über die Notrufnummer 112 die Leitstelle Waldeck-Frankenberg.

Bei Ankunft der Kameradinnen und Kameraden schlugen bereits hohe Flammen aus dem Motorraum der Maschine. Mit einem Schaumrohr und einem C-Rohr gingen die Einsatzkräfte gegen den Brand vor. Außerdem kam ein Trupp unter Atemschutz zum Einsatz, um den Motorraum von oben abzulöschen. Gegen 15 Uhr war der Einsatz für die Wehren beendet.

Die Bad Wildunger Polizei vermutet als Brandursache einen technischen Defekt. Wie hoch der Sachschaden genau ist, muss noch ermittelt werden - der Neuwert des Mähdreschers liegt aber bei über 200.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

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Mittwoch, 29 Juli 2020 10:30

Quad brennt in Allendorf: Feuerwehr im Einsatz

ALLENDORF (EDER). Gegen 12 Uhr wurde die Feuerwehr Allendorf (Eder) am Dienstag unter dem Alarmkürzel "F1, brennt Quad" in die Bahnhofstraße alarmiert.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein Quad in voller Ausdehnung. Unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Horst Huhn und dessen Stellvertreter Klaus-Dieter Briel ging ein Trupp unter Atemschutz mittels Schnellangriff zur Brandbekämpfung vor.

So konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden - das Fahrzeug wurde durch den Brand aber völlig zerstört. Die Frankenberger Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf etwa 500 Euro.

Im Anschluss an die Löscharbeiten wurden auslaufende Betriebsstoffe mittels Ölbindemittel aufgenommen. Knapp eine Stunde nach Alarmierung konnte der Einsatz für die 10 Einsatzkräfte beendet werden.

Die Ursache für den Brand ist bislang nicht abschließend geklärt. Der Besitzer, ein 65-Jähriger aus Allendorf, hatte eine defekte Sicherung am Quad ausgetauscht und das Fahrzeug am Straßenrand stehen lassen. Als er zurückkehrte, stand es plötzlich in Vollbrand.

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KORBACH. Die Korbacher Feuerwehr wurde am Montagmorgen um 7.48 Uhr in den Nordwall alarmiert - starke Rauchentwicklung aus einem Innenhof deutete auf einen Wohnhausbrand hin.

Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht vor Ort nicht. Zwar brannten auf einem Balkon dort abgestellte Gegenstände, darunter eine Matratze, diese konnten aber von den Bewohnern mit einem Feuerlöscher größtenteils selbst gelöscht werden.

Die Kameradinnen und Kameraden brauchten nur noch Nachlöscharbeiten durchführen und den betroffenen Bereich auf Glutnester kontrollieren. Außerdem führten sie Lüftungsarbeiten in der angrenzenden Wohnung durch.

Nach 30 Minuten konnten die 18 Einsatzkräfte unter Leitung von Stadtbrandinspektor Carsten Vahland wieder abrücken. Die Korbacher Beamten schätzen den Sachschaden auf etwa 5000 Euro, die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

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FRANKENBERG. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte wurden am Sonntagvormittag zu einem Brand in der modernsten Magnesiumgießerei Deutschlands gerufen.

Um 10.45 Uhr wurden die Wehren aus Frankenberg, Schreufa, Röddenau und Rodenbach in die Siegener Straße nach Frankenberg alarmiert. In der Castwerk-Produktionshalle war flüssiges Magnesium aus einer Gießereimaschine ausgelaufen - dadurch entzündete sich zunächst eine Kabelbrücke in einer Länge von etwa 20 Metern und anschließend zwei Lüftungsanlagen auf dem Dach.

Resultat war eine starke Rauchentwicklung, daher führten die Kameradinnen und Kameraden unverzüglich Lüftungsarbeiten durch. Unter schwerem Atemschutz und mithilfe der Drehleiter gingen die Wehren zeitgleich gegen den Brand vor. Für die Löscharbeiten wurden über 200 Kilogramm Löschpulver verwendet. Die in Brand geratenen Hallenlüfter wurden abmontiert.

Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Martin Trost, insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte vor Ort. Der entstandene Sachschaden wird von der Frankenberger Polizei auf etwa 12.000 Euro geschätzt.

Gegen 13.35 Uhr war der Einsatz für alle Beteiligten beendet. Verletzt wurde niemand. Für die Dauer des Einsatzes war die Siegener Straße für den Verkehr gesperrt.

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KORBACH. Ein Fahrzeugbrand ereignete sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf einem Firmenparkplatz im Homberger Weg in Korbach - die Polizei kann Brandstiftung derzeit nicht ausschließen.

Um 23.17 Uhr machten sich 24 Einsatzkräfte der Korbacher Feuerwehr, unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Sascha Franken, auf den Weg zum Einsatzort.

Dort angekommen, stellten die Kameradinnen und Kameraden fest, dass ein weißer VW Caddy bereits in Vollbrand stand. Mit einem Schnellangriff wurde direkt die angrenzende Hauswand gekühlt, um ein Zerspringen der Fensterscheiben und ein Übergreifen der Flammen auf das Firmengebäude zu verhindern.

Parallel dazu gingen die Einsatzkräfte mit einem C-Rohr zum Löschen des Fahrzeugs über. Insgesamt wurden zwei Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Trotz des schnellen Löschangriffs konnte der Caddy, mit einem Gesamtwert von 20.000 Euro, nicht gerettet werden.

Das Fahrzeug wurde nach den Löscharbeiten sichergestellt, da der Verdacht der Brandstiftung besteht. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen, die am späten Donnerstagabend verdächtige Beobachtungen am Abstellort gemacht haben.

Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710. (112-magazin)

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