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WALDECK. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag rückten die Feuerwehr Höringhausen, sowie der Einsatzleitwagen und das Wechselladerfahrzeug aus   Sachsenhausen zu einem Verkehrsunfall in Richtung Nieder-Waroldern aus. 

Bei Eintreffen der Feuerwehr lag ein roter Audi an einer Böschung. Der Fahrer befand sich bereits in medizinischer Betreuung durch den vorab alarmierten Rettungsdienst. Nach der ersten Lageerkundung unterstützten die Einsatzkräfte den Bergungsdienst bei der Bergung des beschädigten Autos. Erst dann konnte das Fahrzeug genauer auf auslaufende Betriebsstoffe untersucht werden. Betriebsstoffe wurden mit Ölbindemittel abgestreut. Daraufhin war der nächtliche Einsatz für die Feuerwehr beendet. Der Einsatzleitwagen war zur Dokumentation des Einsatzes sowie zur Abwicklung des Funkverkehrs vor Ort. Nach einer Stunde und 15 Minuten konnte der Einsatz abgeschlossen werden.

Für die Polizei endete die Arbeit allerdings nicht mit dem Abtransport des roten Unfallwagens. Weil die Beamten bei der Unfallaufnahme und der Befragung des 23-jährigen Mannes aus Waldeck Alkoholgeruch wahrgenommen hatten, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, dessen Ergebnis weit über dem erlaubten Maß lag. Somit musste sich der Waldecker einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Anhand der Spurenlage geht die Polizei davon aus, dass der Unfallverursacher gegen Mitternacht die Landesstraße 3118 von Höringhausen in Richtung Nieder-Waroldern befuhr. In einer Kurve plättete der Audi zunächst einen Leitpfosten und war dann gegen einen Baum gekracht. Den Schaden am Leitpfosten und dem Straßenbaum beziffert die Polizei auf 500 Euro. Der Sachschaden am Audi wird mit 2500 Euro angegeben.

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Dienstag, 17 Mai 2022 08:18

Regennasse Fahrbahn: BMW kracht in Leitplanke

FRANKENBERG. Nicht angepasste Geschwindigkeit und eine regennasse Fahrbahn sind einem 19-Jährigen am Montagabend zum Verhängnis geworden.

Mit seinem 3er-BMW befuhr der Frankenberger gegen 21.45 Uhr die Landesstraße 3073 von Röddenau kommend, in Richtung der Bundesstraße 253. In Höhe eines Bahnübergangs geriet der Wagen ins Schleudern, krachte gegen eine Schutzplanke, wurde um 180 Grad gedreht und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Unverletzt konnte der Fahrer seinen BMW verlassen und die Polizei informieren. 

Die Beamten nahmen den Unfall auf, die Sachschäden an der Leitplanke und dem BMW werden auf insgesamt 5000 Euro geschätzt.

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TWISTETAL. Mit Verletzungen musste am Sonntagabend ein 40 Jahre alter Mann aus Twistetal ins Krankenhaus eingeliefert werden - weil Alkohol im Spiel war, wird sich die Staatsanwaltschaft mit dem "Fall" beschäftigen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der Twistetaler gegen 21.20 Uhr, mit seinem Fahrrad die Alte Bundesstraße von Mengeringhausen in Richtung Twiste. Zunächst passierte er die Goldbreite und fuhr auf die B252 auf. In Höhe der Bahngleise kam der 40-Jährige zu Fall, er stürzte so schwer, dass eine RTW-Besatzung anrückte. Auch eine Streife der Bad Arolser Polizei traf an der Unfallstelle ein und bemerkte eine deutliche Alkoholfahne bei dem Gestürzten. 

Mittels RTW kam der Verletzte ins Krankenhaus. Dort wurde eine Blutprobe entnommen, der Radfahrer musste stationär aufgenommen werden. Nun droht dem Mann weiters Ungemach: Wer betrunken Fahrrad fährt und dabei mit 1,6 Promille Alkohol oder mehr erwischt wird, kann seinen Pkw-Führerschein verlieren.

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WILLINGEN/BRILON. Am 9. Mai 2022 zwischen 18 Uhr und 20 Uhr führte der Verkehrsdienst auf der B251 bei Brilon Wald in Fahrtrichtung Willingen Geschwindigkeitsmessungen durch. In diesem Streckenabschnitt darf 100 Km/h schnell gefahren werden - für einen Vöhler und einen Korbacher galt zu diesem Zeitpunkt scheinbar kein Limit.

Bei bester Wetterlage waren sogar drei Verkehrsteilnehmer deutlich zu schnell unterwegs. Sie wurden mit Geschwindigkeiten von 154 km/h (Pkw-Fahrer 55, aus Vöhl) und 164 km/h (Pkw-Fahrer 39, aus Medebach) und 172 km/h (Pkw-Fahrer 22, aus Korbach) außerhalb geschlossener Ortschaft erwischt. Weil alle drei Fahrer wesentlich zu schnell waren, wird ihnen vorsätzliche Tatbegehung unterstellt. Hierbei handelt es sich um eine normale Rechtsfolge. Für alle drei gilt: Punkte, ein bis zwei Monate Fahrverbot und Geldbuße zwischen 1000 und 1200 EUR. Für den letztgenannten Fahrer, der ausgerechnet an seinem Geburtstag erwischt wurde, gibt es eine weitere Rechtsfolge: Weil er den Führerschein auf Probe besitzt, wird sich die Probezeit verlängern inklusive Nachschulung. (ots/r)

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WALDECK. Den Kurvenverlauf der Landesstraße 3200 zwischen Nieder-Werbe und Sachsenhausen hat ein Fahranfänger am Sonntagnachmittag falsch eingeschätzt.

Nach Angaben der Polizei befuhr der 19-jährige aus Kassel mit seiner Suzuki gegen 16.30 Uhr die Uferstraße von Nieder-Werbe in Richtung Sachsenhausen. Im Kurvenbereich verlor der Fahranfänger die Kontrolle über seine Maschine, die Suzuki landete im Straßengraben, der Fahrer, der erst vor 14 Tagen die Führerscheinprüfung bestanden hatte, stürzte und kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. An seinem Motorrad entstand Sachschaden von 500 Euro.

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NORDHESSEN. Das Polizeipräsidium Nordhessen beteiligte sich am gestrigen Donnerstag an dem länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktionstag "sicher.mobil.leben - Fahrtüchtigkeit im Blick".

Das Hauptaugenmerk der Kontrollen lag dem Motto entsprechend auf der Fahrtüchtigkeit von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern. 489 Unfälle wegen Alkohol oder Drogen am Steuer ereigneten sich alleine im vergangenen Jahr 2021 in Nordhessen. Dabei wurden 125 Menschen leicht verletzt, 43 schwer verletzt und sogar ein Mensch getötet.

Über 600 Verkehrsteilnehmende wurden gestern nun auf nordhessischen Straßen von den Einsatzkräften der Polizei kontrolliert. In 21 Fällen führten Beamten bei Fahrerinnen oder Fahrern Drogenvortests durch, 46 Mal wurde die Atemluft auf Alkohol überprüft. Letztlich zog die nordhessische Polizei gestern sieben alkoholisierte oder drogenberauschte Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr. Drei von ihnen mussten eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. In zwei Fällen wurden die Führerscheine sichergestellt. Neben den Alkohol- und Drogenfahrten stellten die Einsatzkräfte noch weitere Verstöße fest: Fünf Mal leiteten sie Anzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein ein, fünf weitere Male wegen Handynutzung und dreimal wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten.

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HATZFELD. Gleich mehrere Straftaten muss sich eine Frau aus Hatzfeld zuschreiben lassen - Neben dem Fahren eines Motorrollers unter Alkoholeinwirkung auch dem Führen des Rollers ohne Versicherungsschutz.

Nach derzeitigem Kenntnisstand fand eine Polizeistreife am 1. Mai zwischen Holzhausen und Reddinghausen einen umgestürzten Roller auf dem Radweg. Auffällig war, dass der Motorroller kein Kennzeichen hatte. Von einem Unfallopfer fehlte auch jede Spur. Daraufhin nahmen die Beamten den Roller mit zur Dienststelle nach Frankenberg. Etwa gegen 12.30 Uhr meldete sich ein Frau und gab an, dass der Roller ihres Sohnes verschwunden sei - die Beamten freuten sich schon, dass der Roller in die richtigen Hände übergeben werden konnte. Farbe und Marke passten zu dem "Fundstück", sodass die Abholung reine Formsache gewesen wäre.

Es kam allerdings anders, als die Hatzfelderin geglaubt hatte. Bei ihrem Erscheinen auf der Dienststelle traten Verdachtsmomente einer Trunkenheitsfahrt auf. Auch die Frage nach dem Kennzeichen und dem Versicherungsschutz des Rollers konnte die Frau nicht positiv beantworten. Sie gab an, den Roller gegen 9 Uhr selbst gefahren zu haben, ein Kennzeichen habe sie für den Roller nicht beantragt, es gebe auch keinen Versicherungsschutz.

Mit diesen Erkenntnissen überprüften die Beamten den Alkoholspiegel der Frau, es folgten Blutentnahmen, dessen Ergebnisse deutlich in den Bereich der Fahruntauglichkeit eingestuft wurden. Gegen die Frau wird nun ermittelt.

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Montag, 02 Mai 2022 09:27

Erneut Unfallflucht bei Kaufland

KORBACH. Am Samstag, 30. April, zwischen 11.45 und 12.15 Uhr wurde ein silbergrauer Golf, welcher auf der ersten Ebene des Parkhauses Kaufland in der Flechtdorfer Straße ordnungsgemäß geparkt war, von einem unbekannten Täter beschädigt. Der Golf weist einen Schaden im linken Heckbereich in Form von Kratzern auf, welche darauf schließen lassen, dass dieser beim Ein- bzw. Ausparken von einem anderen Verkehrsteilnehmer beschädigt wurde. 

Die Beamten der Korbacher Polizei bittet mögliche Zeugen um Kontaktaufnahme, unter der Rufnummer 05631/9710.

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KORBACH. Nahezu ungebremst ist am 1. Mai der Fahrer eines roten VW-Golf über einen Kreisel gefahren  - das Fahrzeug überschlug sich und kam in einem Flutgraben auf dem Dach zum Liegen. Zuvor war ein Rad abgerissen worden, das Fahrzeug hat nur noch Schrottwert.

Ein Verkehrsteilnehmer konnte beobachten, wie der mit zwei Personen besetzte Golf, um 3 Uhr, auf der Bundesstraße 251 von Lelbach kommend, in Fahrtrichtung Dorfitter unterwegs war. Der Grund, weshalb der Fahrer die Geschwindigkeit nicht reduzierte, um in den Horizont-Kreisel einzufahren, konnte bislang nicht ermittelt werden. 

Fest steht, dass der rote Golf ungebremst über den Kreisverkehr geschleudert wurde. Die beiden Personen, ein Mann und eine Frau konnten sich aus dem Fahrzeug befreien, danach suchte der Unfallverursacher sein Heil in der Flucht. Die verletzte Beifahrerin kam nach der Erstversorgung ins Krankenhaus Korbach. Derzeit fahndet die Polizei nach dem Fahrer des Volkswagens. 

Hilfreich wäre, so die Polizei, wenn sich der Halter des Fahrzeugs, ein 23-jähriger Mann aus Bad Arolsen bei der Polizei melden würde. Die Rufnummer lautet 05631/9710. Auch ein zeitnahes, persönliches Erscheinen, kann sicherlich zur Klärung des Sachverhaltes beitragen.

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BURGWALD. Schwerverletzt musste am Dienstagabend der Fahrer (59) aus seinem völlig zerstörten Volkswagen gerettet und in ein Krankenhaus geflogen werden. 

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle ereignete sich der Alleinunfall gegen 18.40 Uhr auf der Landesstraße zwischen Frankenberg und Rosenthal, etwa in Höhe der Linnermühle. Zum Unfallzeitraum war der Mann aus Pohlheim (Landkreis Gießen) in Richtung Frankenberg unterwegs. Kurz vor dem Abzweig nach Willersdorf, kam der Arteon nach rechts von der Fahrbahn ab und war gegen eine Lärche geprallt.

Gut 50 Feuerwehrleute aus der Gemeinde Burgwald und der Stadt Frankenberg waren im Einsatz, sperrten die Straße, befreiten den Mann aus seinem Fahrzeug und übergaben ihn der Notärztin. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz und brachte den Schwerverletzten ins Klinikum nach Gießen. Die Landesstraße 3076 war im Bereich der Unfallstelle gesperrt. Ein Gutachter soll die Unfallursache klären. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutprobe bei dem Fahrer angeordnet.

 

Publiziert in Retter
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