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Donnerstag, 05 November 2020 10:17

Neue Corona-Betrugmasche: Polizei klärt auf

WALDECK-FRANKENBERG. Betrüger versuchen im Landkreis Waldeck-Frankenberg weiterhin Geld mit der Angst vor dem Corona-Virus zu machen. Über eine neue Masche informiert die Polizei. Ein Mann meldete sich am Mittwochnachmittag telefonisch bei einer Frau und gab sich als Arzt aus. Der Mann erklärte der Angerufenen, dass sich ihr Sohn im Krankenhaus befände und er so schwer an Covid-19 erkrankt sei, dass er dringend in eine Berliner Klinik verlegt werden müsse.

Da die medizinischen Kapazitäten des hiesigen Krankenhauses aufgrund des lebensgefährlichen Krankheitsbildes begrenzt seien, sei die sofortige Verlegung nötig. Außerdem machte er deutlich, dass lebensrettende Maßnahmen nur mit einer kostenintensiven Medikation möglich sind und die Verlegung des Sohnes per Hubschrauber erfolgen müsse. Die Gesamtkosten würden sich, so der Mann weiter, auf 65.000 Euro belaufen.

Im weiteren Verlauf des Gespräches wurde die Angerufene auch nach anderen Barschaften befragt und wie schnell sie den entsprechenden Geldbetrag zur Verfügung stellen könnte. Außerdem betonte der Anrufer in der Befragung immer wieder, dass die Angelegenheit geheim bleiben müsse und sie auch keinen anderen Arzt hinzuziehen solle.

Die 80-jährige Angerufene nahm nach eigenen Angaben den Anruf sehr ernst, da der Anrufer den Vornamen ihres Sohnes nannte. Als die 80-Jährige ihm erklärte, dass sie nicht über so große Vermögenswerte verfüge, wurde ihr vom Anrufer ein Covid-19 Schnelltest angeboten, der von einem speziellen Rettungsdienst noch am selben Nachmittag an ihrer Wohnanschrift durchgeführt werden sollte. Spätestens hier wurde der 80-Jährigen klar, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte.

Sie beendete das Gespräch und rief sofort ihren Sohn an, der sich bei bester Gesundheit befand. Anschließend verständigte sie die Polizei und erstattete Anzeige.

Hinweise der Polizei zur Prävention

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Legen Sie auf, sobald Sie am Telefon mit Geldforderungen konfrontiert werden.
  • Geben Sie am Telefon keine privaten Daten und Informationen über finanzielle Verhältnisse weiter.
  • Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich nicht selbst mit Namen vorstellen.

Wenn Sie unsicher sind, legen Sie auf und wählen Sie die Notrufnummer 110. Nähere Informationen zu Straftaten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und wie man sich davor schützen kann, finden Sie auf www.polizei-beratung.de (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 28 Oktober 2020 09:52

Senioren im Fadenkreuz von Betrügern

WALDECK-FRANKENBERG. Seit Dienstagmittag, 12.30 Uhr, häufen sich Anrufe von Betrügern bei Senioren im Landkreis Waldeck-Frankenberg. In allen Fällen gaben sich die Anrufer als Verwandte aus und wollten die Senioren um ihr Erspartes betrügen. Sie blieben bislang erfolglos. Die Polizei warnt vor weiteren Kontaktaufnahmen durch diese Betrüger.

Oft geben sich die Kontaktpersonen auch als Polizeibeamte aus, sind bestens geschult im Frage-Antwort Spiel und täuschen nicht selten vor, aus dem engeren Familienkreis zu stammen. 

Die Polizei warnt und gibt Tipps:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt, insbesondere wenn der Anrufer das Gespräch mit "Rate mal, wer dran ist? oder "Erkennst Du mich denn nicht?".
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist. Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. 
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Publiziert in Polizei

KORBACH. Erneut haben Betrüger versucht mit der Masche "Falscher Polizeibeamter" überwiegend ältere Menschen aus Korbach um ihre Ersparnisse zu bringen. Die Betrugsmasche war den Angerufenen größtenteils bekannt, viele erkannten schnell, dass der Anrufer kein richtiger Polizist war.

Dienstagmittag häuften sich die Anrufe bei der Polizei Korbach: Fast 20 Menschen meldeten einen Betrugsversuch durch einen Anruf eines falschen Polizeibeamten. Fast immer stellte sich der Anrufer als "Herr Weber" von der Kriminalpolizei vor, teilweise nannte er auch seinen angeblichen Dienstgrad "Kriminalkommissar" oder Kriminalhauptkommissar". Es folgte die nicht mehr neue Geschichte, dass ein Einbrecher in der Nachbarschaft festgenommen worden sei. Bei diesem Einbrecher habe man einen Zettel gefunden, auf dem der Name und die Anschrift des Angerufenen stehen soll. Der angebliche "Herr Weber" erklärte nun, dass man befürchte, dass auch bei dem Angerufenem eingebrochen werden soll. Er fragte nach Wertsachen, die in Sicherheit gebracht werden müssten.

Spätesten bei der Frage nach Wertsachen reagierten die Korbacher richtig: Sie erkannten den Betrugsversuch, beendeten das Telefonat und erstatteten Anzeige bei der Polizei. Der Anrufer sprach in allen Fällen akzentfrei Deutsch, seine Stimme wurde als angenehm und sympathisch beschrieben.

Die Betrüger scheitern, wie gestern in Korbach, in den meisten Fällen. Da es aber in einigen Fällen leider tatsächlich zu einer Übergabe von hohen fünfstelligen Beträgen durch Senioren an die Betrüger kam, warnt die Polizei vor dieser miesen Masche.

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Publiziert in Polizei

MESCHEDE. Die Polizei im Hochsauerlandkreis  hat  zwei Deutsche festgenommen, die sich fälschlicherweise als Polizisten ausgegeben haben.  Am Telefon geben sie an helfen zu wollen. Tatsächlich hatten die beiden Frauen aber nur ein Ziel: Das Geld ihrer Opfer an sich zu bringen. Allerdings ging ihr Plan nicht auf, auch deshalb nicht, weil ein 71-Jähriger die Masche kannte und den beiden Frauen eine Rolle vorspielte, auf die sie hereingefallen sind. In der Nacht zu Freitag konnte die Polizei die beiden Betrügerinnen festnehmen.

Bei den Anrufen der falschen Polizisten handelt es sich um einen dreisten Trick: Die Betrüger rufen an, um vor einem geplanten Einbruch oder einer anderen Straftat zu warnen. Häufig erscheint hierbei die 110 im Telefondisplay. Die Geschichtend er Betrüger gehen soweit, dass sie ihren Opfern glaubhaft machen, dass selbst Bankmitarbeiter der vermeintlichen Bande angehören. Die Opfer werden angewiesen ihre gesamten Sparbeträge von der Bank abzuheben und die Wertsachen aus dem Haus an einen vermeintlichen Kriminalbeamten zu übergeben. Selbstverständlich versprechen die Betrüger die Wertsachen zurückzubringen, wenn die Gefahr gebannt ist. Durch diese Vorgehensweise haben die Betrüger schon fünfstellige Summen erbeutet.

Genau mit dieser Masche riefen die Täter am Donnerstagabend einen 71-jährigen Mescheder an. Der angebliche Polizist warnte vor einer Einbrecherbande. Zur Sicherheit würde er eine Kollegin schicken, welche die Wertsachen des Mescheders in Sicherheit bringt. Dem 71-jährigen Rentner war die Betrugsmasche bekannt. Während des Gesprächs informierte er seine Frau. Diese rief den echten Polizeiruf 110 an. Ab diesem Zeitpunkt stand die Polizei den beiden Meschedern zur Seite. In enger Absprache konnte so die Geldübergabe geplant und durch die Einsatzkräfte vorbereitet werden. Wie von dem Betrüger angekündigt, erschien um 00.20 Uhr eine Frau vor die Haustür. Sofort schritten die Polizeibeamten ein und nahmen die 58-jährige Deutsche fest. Kurz zuvor wurde Sie von einer Fahrerin in der Nähe abgesetzt. Den Wagen stoppten die Beamten ebenfalls. Hier wurde eine 35-jährige Deutsche angetroffen und festgenommen. Da bei der Fahrerin ein Drogentest positiv verlief, wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Arnsberg wurden die beiden Rheinländerinnen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Laufe des Freitags entlassen. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an. (ots/r)


Publiziert in HSK Polizei
Mittwoch, 04 September 2019 14:13

Betrüger versucht Seniorin abzuzocken

FRANKENBERG. In der letzten Woche versuchte erneut ein Betrüger mit der miesen Masche "Falscher Polizeibeamter" eine Seniorin aus Frankenberg um ihre Ersparnisse zu bringen. Während bei den meisten bisherigen Fällen von "Falschen Polizeibeamten" die schon bekannte Geschichte von angeblichen Einbrüchen im Wohngebiet der Angerufenen erzählt wird, gab es diesmal eine neue Version: Das Geld der Seniorin bei ihrer Bank sei nicht mehr sicher.

Die in einer Seniorenresidenz in Frankenberg wohnende Frau erhielt in der letzten Woche einen Anruf auf ihrer Festnetznummer. Der Anrufer stellte sich als ein "Herr Brackmeier von der Polizei" vor. Er gaukelte für die Frau glaubhaft vor, dass das Geld bei ihrer Bank nicht mehr sicher sei. Wegen betrügerischen Bankangestellter müsse sie das Geld so schnell wie möglich abholen und an die Polizei übergeben. Dem Betrüger gelang es, die Seniorin nach ihrem Vermögen auszufragen und davon zu überzeugen, das Geld von ihrer Bank zu holen. Sie bestellte sich ein Taxi, um zu ihrer Bank zu fahren. Dies bekam ein Mitarbeiter der Seniorenresidenz mit und fragte sie nach dem Grund ihrer Taxifahrt. Nachdem die Frau ihm die Geschichte mit dem Anruf des angeblichen Polizeibeamten erzählt hatte, wurde er misstrauisch und verständigte die Polizei Frankenberg. Durch das aufmerksame Handeln des Mannes konnte ein größerer finanzieller Schaden für die Seniorin verhindert werden.

Die Kriminalpolizei Korbach hat in diesem Fall die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Die Betrüger scheitern zwar in den meisten Fällen, in einigen Fällen endeten diese Anrufe aber in der Vergangenheit leider tatsächlich mit der Übergabe von hohen fünfstelligen Beträgen durch Senioren an die Betrüger. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Immer wieder die gleiche Masche: Sie bekommen per Telefon, E-Mail oder Post, eine Nachricht, die lautet: Sie haben gewonnen! Wer freut sich nicht, das zu hören. Wer aber eine solche Nachricht bekommt, sollte vorsichtig sein. Denn dabei kann es sich um eine Betrugsmasche mit Gewinnversprechen handeln.

Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist immer ähnlich. Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel eine kostenpflichtige Hotline (Telefondienst) anzurufen, "Gebühren" zu bezahlen oder Gutscheinkarten zu kaufen.

So erging es auch einem Mann aus Bad Arolsen: Er erhielt einen Anruf mit der vermeintlich erfreulichen Mitteilung, dass er 49.000 Euro gewonnen habe. Damit der Gewinn ausgezahlt werden könne, müsse er 1000 Euro in Form von I-Tunes Karten überweisen. Als Begründung gab der Betrüger an, dass das Geld mit einem Sicherheitsunternehmen zu ihm gebracht werden müsse. Der Bad Arolser kaufte die Gutscheinkarten und teilte die Nummern der Karten dem Betrüger bei einem weiteren Telefonat mit. Statt des erwarteten Gewinns bekam er anschließend einen erneuten Anruf: Er habe nicht nur 49.000, sondern 94.000 Euro gewonnen. Zur Auszahlung dieses hohen Gewinns müsse er aber 4.400 Euro auf ein Konto einzahlen, die Kontonummer werde ihm noch mitgeteilt.

Nachdem der Mann mit einem aufmerksamen Bankmitarbeiter gesprochen hatte, wurde er nun stutzig und erstattete Anzeige bei der Polizei Bad Arolsen. Auf dem Schaden von 1000 Euro bleibt er aber sitzen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

KORBACH/VÖHL. Erneut haben Ganoven mit einer miesen Betrugsmasche versucht Beute zu machen. Sie gaben sich als Polizeibeamte aus und versuchten so das Vertrauen der Senioren zu erschleichen.

Am Mittwoch meldeten sich über ein halbes Dutzend Senioren aus Korbach und Vöhl bei der echten Polizei und berichteten von Anrufen eines angeblichen Kripobeamten. In den meisten Fällen erzählte der falsche Polizist, dass es in der Nachbarschaft zur Festnahme von Einbrechern gekommen sei. Bei diesen habe man Hinweise gefunden, nach denen die angerufenen Senioren demnächst auch Opfer eines Einbruchs werden sollen. Die Betrüger versuchten die Senioren nach Wertsachen im Haus auszufragen. Alle Senioren erkannten aber nach kurzer Zeit, dass es sich bei dem Anrufer nicht um einen Polizisten handelte. Sie beendeten das Telefonat und meldeten den Anruf bei der Polizei.

Die Betrüger scheitern zwar in den meisten Fällen mit dieser Masche, in wenigen Fällen endeten diese Anrufe aber in der Vergangenheit leider tatsächlich mit der Übergabe von hohen fünfstelligen Beträgen durch Senioren an die Betrüger.

Die Polizei gibt daher folgende Tipps:

- Die Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder Wertgegenständen im Haus.

- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sieeinfach auf.

- Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.

- Beenden Sie das Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst dann die 110.

- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

- Sprechen Sie mit Angehörigen, die Opfer werden könnten, über diese Betrugsmasche.

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Publiziert in Polizei

KORBACH/BATTENBERG. Am Montagabend konnten zivile Polizeikräfte im Raum Battenberg einen sogenannten "falschen Polizeibeamten" festnehmen. Der vermeintliche Betrüger hatte zuvor Wertgegenstände eines älteren Herrn im Raum Korbach entgegengenommen. Dieser Senior war kurz zuvor telefonisch unter der üblichen Masche kontaktiert und aufgefordert worden, seine Wertgegenstände in die Hände des vermeintlichen Polizeibeamten zu übergeben.

Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen konnten zivile Polizeibeamte einen verdächtigten Audi mit Siegener Stadtkennung im Raum Battenberg anhalten und kontrollieren. In dem Fahrzeug konnten die betrügerisch erlangten Wertgegenstände aufgefunden und sichergestellt werden. Der 26-jährige Fahrer wurde festgenommen und am Dienstagnachmittag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der gegen den aus Siegen stammenden Mann ein Untersuchungshaftbefehl erließ. Weitere Angaben zu der Festnahme können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden.

In den letzten Tagen wurden im Landkreis Waldeck-Frankenberg erneut zahlreiche ältere Menschen von Unbekannten angerufen, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Im Display erschien dabei teilweise die Rufnummern der örtlichen Polizeidienststellen, des BKA oder auch die Rufnummer 110. Die Anrufer versuchten, ihre Opfer zu manipulieren, indem sie ihnen überzeugende Geschichten über aktuelle Straftaten erzählten und sie zum vermeintlichen Schutz ihres Eigentums aufforderten, Geld oder Wertgegenstände auszuhändigen. Erfreulich ist, dass außer dem Senior aus dem Raum Korbach keiner auf die Betrüger hereinfiel. Alle anderen Angerufenen durchschauten die Betrugsmasche sofort und verständigten anschließend die richtige Polizei.

Die Polizei gibt zum Thema "Falsche Polizeibeamte" folgende Tipps:

Bei einem Anruf der Polizei erscheint nie die Rufnummer 110 in Ihrem Telefondisplay.

Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen nennen und wählen Sie selbst die 110. Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt.

Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse.

Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.

Sprechen Sie mit ihrer Familie oder einer anderen Vertrauensperson über den Anruf.

Wenn Sie Betroffener eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 13 November 2018 17:26

Mehr als 20 Betrugsversuche am Telefon

PADERBORN. In den ersten Novemberwochen sind der Polizei wieder zahlreiche Betrugsversuche angezeigt worden. Die Täter gaben sich meistens als falsche Polizisten aus.

Am Montag, den 12. November hätte eine Seniorin beinahe mehrere tausend Euro an die Täter übergeben. Am Donnerstag, den 8. November waren es noch angebliche Enkel, die aus einer angeblichen Notlage heraus dringend Geld bräuchten. Vier vermeintliche Opfer aus Altenbeken und eine Seniorin aus Büren meldeten sich diesbezüglich bei der Polizei. Am darauffolgenden Freitag gab es von mittags bis abends zwölf Anrufe "falscher Polizisten" in Büren und Bürener Ortsteilen. Über das Wochenende wurden der Polizei keine Taten bekannt.

Jedoch starteten die Täter am Montag bereits um 07.30 Uhr mit ersten Anrufen in Paderborn. Eine der ersten Opfer war eine 94-jährige Paderbornerin. Eine halbe Stunde dauerte das erste Telefonat mit einem Mann, der sich als Polizist ausgab und von der Festnahme einiger Einbrecher sprach. Angst machte er der Seniorin, weil er behauptete, ein Täter sei weiter flüchtig und sie sei ein potenzielles Opfer des Einbrechers. Auch auf der Bank sei ihr Geld nicht mehr sicher. Der falsche Polizist forderte die Frau auf, ihr Bankguthaben bis auf einen versicherten Restbetrag abzuheben, weitere Telefonate folgten. Die Frau wurde dermaßen unter Druck gesetzt, dass sie am Vormittag zur Bank ging und mehrere tausend Euro abhob. Als sie daraufhin nach Hause kam, klingelte das Telefon bereits erneut, die Täter ließen nicht locker. Glücklicherweise kam eine Bekannte der Seniorin zu Besuch. Die 76-Jährige erkannte sofort die Betrugsmasche und alarmierte die Polizei. Ohne ihre Intervention wäre es sehr wahrscheinlich zu einer Geldübergabe an die Täter gekommen.

Vier weitere Anrufe erfolgten bis zum Abend in Paderborner Seniorenhaushalten. Auch aus Delbrück meldete sich eine 63-Jährige, die einen falschen Polizisten an der Strippe hatte. Am Dienstag, den 13. November wurde bislang ein Betrugsversuch mit der "Falsche-Polizisten-Masche" aus Paderborn gemeldet.

Die Polizei warnt immer wieder vor diesen Betrugsmaschen am Telefon. Doch immer wieder schaffen es die Täter hohe Summen oder andere Werte zu erbeuten. Die beste Prävention erreichen wir durch umfassende Aufklärung aller potenziellen Opfer, bei denen es sich meistens um Seniorinnen oder Senioren handelt, so die Paderborner Polizei. Deswegen sollten Angehörige, Freunde und vertraute Bekannte ältere Menschen immer wieder auf die Gefahren hinweisen und sich als Ansprechpartner zur Verfügung stellen. Die Senioren sollten intensiv über die Maschen informiert sein und sich sicher sein können, ihre Vertrauensperson jederzeit kontaktieren zu können. Die Täter bauen diese Präventionstipps gezielt in ihre Legenden ein und machen ihren Opfern "deutlich klar" aus bestimmten Gründen jetzt niemanden zu kontaktieren. Auch das müssen die Opfer wissen. Unter Umständen ist es sinnvoll, Anrufe mit unterdrückten oder fremden Rufnummern nicht anzunehmen.

Daraufhin nochmals der eindringliche Hinweis: Die Polizei ruf niemals mit der Telefonnummer 110 oder anderen Polizeinummern an. Tauchen diese im Telefondisplay auf, sind sie "gefälscht", also von Kriminellen. Die Polizei fragt auch niemals nach Wertsachen oder Bargeld, das zu Hause oder auf der Bank verfügbar ist.

Neben den "falschen Polizisten" und dem Enkeltrick gibt es weitere Tricks, mit denen Täter versuchen, an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Verlockende Gewinnversprechen stehen dabei hoch im Kurs. Wegen angeblich von Viren verseuchter Computer versuchen falsche "Microsoft"-Mitarbeiter am Telefon Beute zu machen. Alle kriminellen Maschen aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Weitergehende Informationen gibt es im Internet auf: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

(ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

MARBURG. Der Betrug geht entweder mit einem Anruf oder mit einem am PC aufpoppenden Fenster los, in welchem z.B. auf ein Computerproblem und auf eine Rufnummer zur Hilfeleistung hingewiesen wird.

In beiden Fällen melden sich angebliche Mitarbeiter von Microsoft und bieten großzügig ihr Hilfe an. Einziges Ziel dieser Betrüger ist es jedoch, an den Datenbestand des Rechners und an das Geld des Opfers zu kommen. Diese wohl bundesweite Betrugsmasche erreichte auch den Landkreis Marburg-Biedenkopf.

In den zurückliegenden Tagen traf es bislang vier bekannte Opfer. Die Täter erbeuteten jeweils mehrere Hundert Euro. Sie "überreden" ihre Opfer zur Installation von Software und verlangen im Verlauf persönliche Daten. Die so ergaunerte Fernwartung erlaubte den Tätern den totalen Zugriff auf den Computer und damit auch auf das Online-Banking. Sie schaffen es so, das Opfer zur Weitergabe der z.B. via Handy übermittelten TAN zu überreden. Letztlich erbeuteten die Täter jeweils ca. 300 Euro, bewusst kleinere Summen, bei denen man nicht sofort Verdacht schöpft und bei denen keine Probleme beim Online-Banking zu erwarten sind.

"Wenn Sie ein Problem weder telefonisch noch per Rechner selbst irgendwo mitgeteilt haben und um Hilfe ersucht haben, dann legen Sie einfach auf. Lassen Sie sich nicht auf unangekündigte und unerwartete Anrufe ein!". Hinterher ist das Geld weg und ein infizierter Rechner funktioniert trotzdem nicht. Kein seriöser Betrieb ruft unaufgefordert an und bietet die Lösung eines Problems an, das man vor dem Anruf noch gar nicht erkannt hat. "Verhindern Sie unbedingt einen ungewollten Fernzugriff und installieren Sie deshalb auf gar keinen Fall irgendeine angeblich notwendige Software. Geben Sie niemals persönliche Daten am Telefon preis, insbesondere keine Konto- oder Kreditkartendaten oder Passwörter." (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
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