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WALDECK-FRANKENBERG. Gauner lassen sich immer wieder neue Maschen einfallen, um Schadsoftware auf dem Computer argloser Nutzer zu platzieren. Aktuell verschicken Betrüger Mails über angebliche Steuererstattungen - klickt man einen angegebenen Link, fängt man sich womöglich einen Trojaner ein.

Die Mails stammen angeblich vom Bundeszentralamt für Steuern. "In der E-Mail wird der Anspruch auf eine Steuerrückerstattung von mehr als 200 Euro vorgegaukelt und man wird aufgefordert, diese Ansprüche geltend zu machen", erklärte Polizeisprecher Volker König das Vorgehen. Für nähere Informationen solle man auf den Button "Weiter" drücken. Macht man dies, kann es sein, dass der Rechner mit einer Schadsoftware infiziert wird.

Auch das "echte" Bundeszentralamt für Steuern weist derzeit auf die betrügerischen Mails hin. Auf ihrer Homepage warnt die Behörde davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren. "Aufforderungen zur Beantragung von Steuererstattungen werden nicht per E-Mail verschickt und Kontenverbindungen nie in dieser Form abgefragt", verdeutlicht das BZSt.

Die Polizei rät:

  • Öffnen Sie nie gedankenlos Anhänge
  • Sollten sie Zweifel am Inhalt der E-Mail haben, wenden Sie sich zunächst telefonisch an das Unternehmen oder die Behörde, bevor Sie den Anhang öffnen
  • Virenschutz immer auf dem aktuellen Stand halten
  • Sollten Sie bereits geschädigt sein, wenden Sie sich an Ihre zuständige Polizeistation

Haben Betrüger einen Trojaner auf dem Computer ihrer Opfer platziert, sind sie zum Beispiel in der Lage, Passwörter und andere sensible Daten auszulesen, private Fotos und Schriftstücke herunterzuladen, den PC fernzusteuern oder gar zu sperren - um eventuell Lösegeld für die Wiederfreigabe zu erpressen. Ob diese nach Zahlung auch tatsächlich erfolgt, ist eher fraglich. Aus diesem Grund sollten Privatleute und Unternehmen stets auch für eine aktuelle Datensicherung sorgen. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

TWISTETAL. Mit dem sogenannten Gewinnversprechen versuchen Betrüger immer wieder, vermeintliche Glückspilze übers Ohr zu hauen. Aktuell berichtet die Polizei von einem Fall aus der Großgemeinde Twistetal und rät zur Vorsicht.

Bei einer 72-jährigen Frau aus Mühlhausen klingelte am Mittwochmittag das Telefon. Der Anrufer erzählte, dass die Dame bei einem Gewinnspiel einen hohen Bargeldbetrag gewonnen habe. Um diesen auszahlen zu können, müsse die Gewinnerin zunächst einen 900 Euro an den Überbringer zahlen. Auf Vorschlag, den Betrag doch gleich vom Gewinn abzuziehen, redet sich der Anrufer geschickt heraus. Die Gewinnübergabe solle am Donnerstag nach einem erneuten Telefonat stattfinden. Die Polizei warnt dringend davor, einen geforderten Geldbetrag zu bezahlen. Diese Betrugsmasche kommt nach Angaben von Polizeisprecher Jörg Dämmer immer häufiger vor. "Die Opfer erhalten den versprochenen Gewinn natürlich nicht", verdeutlichte Dämmer am Mittwoch.

Zum Schutz vor dieser und anderen Maschen rät die Polizei:

  • Seien Sie vorsichtig bei Gewinnversprechen, insbesondere dann, wenn die Übergabe an Bedingungen geknüpft ist, zum Beispiel an das Zahlen einer Geldsumme, den Besuch einer Veranstaltung oder den Anruf einer kostenpflichtigen Hotline (Telefondienst)
  • Nehmen Sie nur Gewinne an, wenn Sie auch bewusst an einem Gewinnspiel - und zwar bei einem seriösen Unternehmen - teilgenommen haben
  • Ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals an eine Bedingung knüpfen, zum Beispiel das Zahlen einer Gebühr oder die Teilnahme an einer Veranstaltung
  • Notieren Sie sich die auf dem Display angezeigte Rufnummer
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen an Unbekannte weiter: Telefonnummern, Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches sollten vertraulich behandelt werden

Weitere Informationen zum Thema betrügerische Gewinnversprechen finden Sie unter polizei-beratung.de. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Mit einem falschen Fuffziger hat ein bislang unbekannter Mann bei einem Bäcker in der Mauerstraße bezahlt. Erst als die Inhaberin die Einnahmen bei der Bank einzahlte, kam die Blüte ans Licht. Da war der Tatverdächtige längst über alle Berge...

Die Inhaberin der Bäckerei erstattete Strafanzeige bei der Kasseler Polizei. Wie sich bei den anschließenden Ermittlungen der Kripobeamten herausstellte, kommt nur ein Mann in Frage, der am Dienstagabend ein Brötchen und ein Getränk mit dem 50-Euro-Schein bezahlte. Die Auswertung der Videoüberwachung half dabei. Demnach handelt es sich um einen etwa 30 bis 40 Jahre alten Mann mit südländischem Erscheinungsbild. Er hat kurze, dunkle Haare und einen Dreitagebart. Er trug einen schwarzen Parka, darunter ein schwarzes Oberteil, eine graue Jeanshose und schwarze Schuhe mit weißen Streifen. Der Mann hatte eine weiße Plastiktüte dabei, die mit einer unbekannten Aufschrift bedruckt war.

Die Kripobeamten des K 23/24 führen die weiteren Ermittlungen und erhoffen sich Zeugenhinweise unter der Rufnummer 0561/9100 zu bekommen. Zugleich warnen die Ermittler vor Falschgeld. Spezielle Geräte, Farbstifte und ein genauer Blick auf die sogenannten Sicherheitsmerkmale würden dabei helfen, Blüten zu erkennen. (ots/pfa)


Die Bundesbank informiert:
Falschgelderkennung - Die Sicherheitsmerkmale

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Publiziert in KS Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Mit einer amtlich wirkenden Mail versuchen derzeit Betrüger, Geschäftsleute in Waldeck-Frankenberg in die Falle zu locken. Im aktuellen Fall geht um die sogenannte Umstatzsteuer-Identnummer.

Firmen, die mit Kunden oder anderen Unternehmen im EU-Ausland zu tun haben, benötigen zur eindeutigen Identifizierung eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, kurz USt-IdNr.. Mit dem Betreff "Veröffentlichung Ihrer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer" erhalten Gewerbetreibende derzeit Mails, in denen die rechtlichen Grundlagen für die USt-IdNr. erläutert werden. Zusätzlich ergeht der Hinweis, dass "die Vorschriften nunmehr auch für Ihr Unternehmen gelten" würden. Zur "Vereinfachung von Rechnungsstellung und Abrechnungsprozessen wurde die Online-Datenbank ust-idnr.org eingerichtet", heißt es da weiter.

Über einen Link wird der Mailemfänger zu seinem Eintrag geführt und aufgefordert, die Daten zu überprüfen und die Veröffentlichung zu bestätigen. Doch wer glaubt, lediglich eine inhaltliche Zustimmung zu erteilen, der täuscht sich gewaltig - das wird spätestens klar, wenn die Rechnung über den kostenpflichtigen Eintrag in der (völlig nutzlosen) Datenbank ins Haus flattert. Juristen sprechen in solchen Fällen von Offertenschwindel. Der Hinweis, dass es lediglich um ein Angebot der Datenbankbetreiber zu einem kostenpflichtigen Eintrag handelt und man einen zumeist zweijährigen Vertrag eingeht, ist in der Regel gut versteckt.

Dass die Mail von eu-database.org nichts Offizielles ist, erkennt man unter anderem daran, dass das Schreiben nicht einmal eine Signatur mit Unternehmensform, Adresse oder Erreichbarkeit enthält. Wer eine solche Mail - oder ähnliche Angebote in Papierform - erhält, sollte sich von den amtlich wirkenden Schreiben mit Fantasiewappen oder angeblichen Gesetzesgrundlagen nicht täuschen lassen. Digital wie analog ist der Papierkorb der richtige Ort für derartige Offerten. (pfa) 

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 15 Februar 2017 13:13

Wenn "Microsoft" anruft: Am besten sofort auflegen

WALDECK-FRANKENBERG. Abermals sind Betrüger, die sich als Mitarbeiter des Computerkonzerns Microsoft ausgeben, im Landkreis Waldeck-Frankenberg aktiv. Die Polizei warnt eindringlich vor der Masche.

Immer wieder fallen Angerufene auf diese Masche herein. Die meist englischsprachigen Täter geben vor, Mitarbeiter des Computerriesen zu sein. Sie behaupten dann, dass das System mit Schadsoftware belastet sei oder ein Update oder Upgrade vorgenommen werden müsse. Weitere frei erfundene Geschichten sind ebenfalls denkbar.

Die Täter überreden die Angerufenen zur Installation einer Fernwartungssoftware wie TeamViewer, über die dann die Täter vollen Zugriff auf das Computersystem bekommen. Hinzu kommt dann noch die Aufforderung zur Bezahlung. Dazu wurde unter anderem auch in das Onlinebanking der Opfer eingegriffen und Zahlungs- oder Kreditkartendaten erfragt. Abgebucht wurden dann auch oft mehrere hundert Euro.

"Microsoft tätigt solche Anrufe nicht", verdeutlichte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König. Er rät zu folgender Reaktion:

  • Sollten Sie einen solchen Anruf bekommen, notieren Sie sich die im Display möglicherweise angezeigte Rufnummer und beenden Sie das Gespräch dann sofort
  • Lassen Sie sich nicht durch die Anrufer überlisten und überreden. Die Geschichten der Täter sind frei erfunden
  • Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, melden Sie den Vorfall schnellstmöglich bei der nächsten Polizeidienststelle
  • Informieren Sie auch Ihre Bank, deren Daten von der Betrugsmasche betroffen sind
  • Informieren Sie auch Familienmitglieder und Freunde über diese Masche, damit diese nicht in Ihrer Abwesenheit auf den Betrug hereinfallen

Auch Microsoft selbst warnt auf seiner Homepage vor diesen und weiteren Betrugsversuchen (hier klicken).

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Publiziert in Polizei

MARBURG. Einen mutmaßlichen Betrüger, der anderleuts Pakete in seinen Besitz bringen wollte, hat die Kriminalpolizei am Richtsberg vorläufig festgenommen. Der in Marburg wohnhafte Verdächtige legte in seiner Vernehmung ein Geständnis ab.

Was war passiert? Kurz zuvor hatte ein Unternehmen für Paketzustellungen die Polizei am Donnerstagvormittag darüber informiert, dass ein Mann versucht habe, Paketsendungen auf der Straße in Empfang zu nehmen. Ähnliche Vorfälle habe es bereits in den Tagen zuvor gegeben. Am Donnerstag versuchte der Verdächtige dies erneut.

Der Zusteller reagierte goldrichtig, gab an, dass die Pakete wenig später mit einem anderen Fahrzeug ausgeliefert würden und alarmierte die Polizei. Tatsächlich erschien das zweite Zustellfahrzeug kurz darauf am Richtsberg. Die Fahnder nahmen den 29-Jährigen nach dem Empfang von neun Paketen vorläufig fest. Wie sich herausstellte, hatte der Mann mit den Daten einer anderer Person einen E-Mail-Account eingerichtet, anschließend im Internet Kleidung bestellt und sie an der Lieferanschrift entgegen genommen.

Die Ermittlungen, auch zur Schadenshöhe, dauern noch an. Der Verdächtige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er muss sich nun aber in einem Strafverfahren verantworten. (ots/pfa)  

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 09 Februar 2017 15:20

Vorsicht, Trojaner! Genauer Blick vor Doppelklick

WALDECK-FRANKENBERG. Mit angeblich offenen Forderungen werden derzeit Nutzer des Online-Auktionshauses eBay konfrontiert - doch den als Verfasser genannten Rechtsanwalt gibt es gar nicht, vielmehr sind hier Betrüger am Werk. Ihr Ziel ist es, einen Trojaner auf dem Rechner des Mailemfängers zu platzieren.

Als Absender der Mail erscheint beim Empfänger die Zeile "Rechtsanwalt DirectPay GmbH". Um Seriosität vorzugaukeln, wird in Klammern die Mailadresse "service(at)ebay.com" angezeigt. Im Anschreiben erfährt der Empfänger, dass er eine Zahlungserinnerung habe verstreichen lassen. Man habe nun letztmalig die Gelegenheit, die geforderte Summe zu begleichen. Zusätzlich zum offenen Betrag seien jedoch Gebühren von 46,63 Euro fällig. Eine genaue Aufstellung der Kosten sowie der weiteren Angaben seien im Anhang zu finden.

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Denn wer die angehängte Datei doppelklickt, öffnet nicht die Rechnungsaufstellung, sondern installiert einen Trojaner auf dem Computer. Damit sind die Absender der gefälschten Mails zum Beispiel in der Lage, Passwörter und andere sensible Daten auszulesen, den PC fernzusteuern oder gar zu sperren - um eventuell Lösegeld für die Wiederfreigabe zu erpressen. Ob diese nach Zahlung auch tatsächlich erfolgt, ist eher fraglich.

Welche Anzeichen können auf eine betrügerische Absicht hindeuten?

  • Man erhält eine Rechnung oder Mahnung, obwohl man gar nichts bestellt oder ersteigert hat
  • Ein Anschreiben enthält Fehler in Rechtschreibung und Zeichensetzung
  • Adressangaben des Absenders sind unvollständig oder fehlen ganz
  • Im angeblichen Mahnschreiben wird zeitlicher Druck aufgebaut, um den Empfänger zum Handeln zu drängen
  • Die Absender warnen vor drastischen Konsequenzen und Kosten
  • Vorsicht bei Mailanhängen, insbesondere mit der Endung .zip

Generell ist man gut beraten, vor dem Öffnen von Mailanhängen genau hinzusehen. Wer sich versehentlich auf die oben beschriebene Weise einen Trojaner "eingefangen" hat, sollte umgehend seinen Rechner physisch vom Internet trennen. Sollte der Trojaner jedoch den Rechner gesperrt haben, nützt dieses Vorgehen nichts mehr.

Tipp: Neben einem Virenscanner auf dem PC als Basisschutz sollte für eine gute Datensicherung gesorgt sein. Das gilt sowohl für Firmensysteme als auch für Privathaushalte. Wichtige Dateien gehen so im Falle eines Falles nicht verloren. (pfa)


Weitere Artikel zu den Themen Internet- und Cyberkriminalität, Phishing und Trojaner erhält man hier:
Suchergebnisse Cyberkriminalität 112-magazin.de

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Bei einer Kontrolle in einem Bistro hat die Polizei drei Männer im Alter von 24, 27 und 28 Jahren festgenommen und bei anschließenden Durchsuchungen fast ein Kilogramm Marihuana sichergestellt. Da gegen einen der Männer noch ein offener Haftbefehl wegen Betruges vorlag, wurde er in die JVA Wehlehiden eingeliefert.

Polizeiangaben zufolge fand die Kontrolle des Bistros in der Wohnsiedlung Mattenberg in Oberzwehren gegen 23.30 Uhr statt. Dabei fiel der 28-Jährige, der sich an der Theke aufhielt, sofort durch sein nervöses Verhalten auf. Dort fanden die Beamten bei der Durchsuchung an zwei verschiedenen Stellen insgesamt rund 27 Gramm Marihuana, das sie dem 28-Jährigen zuordnen. Er hatte zudem Bargeld in für den Drogenverkauf typischer Stückelung dabei, woraufhin die Ermittler seine Wohnung wegen des Verdachts des Drogenhandels durchsuchten. Dort fanden sie jedoch keine weiteren Betäubungsmittel.

Bei der Überprüfung der Personalien des 27-Jährigen aus Kassel, der eine kleinen Menge Marihuana bei sich hatte, stellte sich heraus, dass er mit Haftbefehl wegen Betruges gesucht wurde. Eine Streife brachte ihn anschließend zur Verbüßung der noch ausstehenden Freiheitsstrafe von zwei Jahren in die Justizvollzugsanstalt in Kassel-Wehlheiden.

Bei der Durchsuchung des 24-jährigen Gastes hatten die eingesetzten Beamten zunächst ein verbotenes Butterflymesser in seiner Jacke gefunden und sichergestellt. Weil er auch etwa acht Gramm Marihuana in fünf verkaufsfertig abgepackten Plomben dabei hatte, ergab sich der Verdacht, dass er Drogen verkauft. In seiner Wohnung fanden die Fahnder anschließend mehr als 900 Gramm Marihuana. Daher muss er sich nun wegen Drogenhandels sowie wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Was der Grund für die Kontrolle gewesen war, teilte die Polizei am Donnerstag nicht mit. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Codes für das anonyme Internetzahlungsmittel Paysafe im Gesamtwert von 1350 Euro hat ein unbekannter Betrüger an einer Tankstelle entwendet - per Telefon. Die Polizei warnt aus gegebenem Anlass ausdrücklich davor, Anrufern derartige Kombinationen mitzuteilen.

Immer wieder versuchen Betrüger mit Anrufen in Geschäften, Tankstellen und anderen Verkaufsstellen, die Paysafe-Codes anbieten, an die Zahlen-Kombinationen zu gelangen. Am Sonntagmorgen schaffte es ein Unbekannter, die Mitarbeiterin einer Tankstelle an der Gräfestraße übers Ohr zu hauen.

Bei dem Betrug ging der Anruf gegen 10 Uhr in der Tankstelle ein. Die zu dieser Zeit anwesende Kassiererin war von dem Anrufer völlig überrumpelt worden. Seriös und professionell wirkte der Mann am anderen Ende der Strippe, als er vorgab, die Guthabenkarten sperren zu müssen. Um seiner Bitte Nachdruck zu verleihen, log er der Angestellten vor, dass das Vorgehen bereits mit dem Chef besprochen sei. Daraufhin übermittelte sie die entsprechenden Kombinationen an den Anrufer - dieser erlangte Paysafe-Codes im Gegenwert von 1350 Euro.

Hinweise der Polizei: Paysafe ist ein anonymes Zahlungsmittel, das bargeldlosen Zahlungsverkehr im Internet ermöglicht. Tankstellen oder Kioske verkaufen gegen Bargeld oder EC-Karten-Zahlung ausgedruckte Zahlen-Codes, die dann im Internet angegeben werden, um kostenpflichtige Dienstleistungen zu nutzen oder online einzukaufen.

Warnung: Laut Polizei soll man keine Paysafe- oder sonstige prepaid-Kartencodes am Telefon an Unbekannte weitergeben. Überprüfungen von autorisierten Personen erfolgen nicht am Telefon. Sollten solche dubiosen Anrufe eingehen, gilt: Anrufnummer und Name des Anrufers notieren und umgehend die nächste Polizeidienststelle informieren. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Erneut hat ein falscher Polizist bei Bürgern angerufen und versucht, sie über Vermögensverhältnisse und vorhandene Wertgegenstände auszufragen. In keinem der Fälle entstand ein Schaden. Die "echte" Polizei nimmt die Anrufserie zum Anlass und informiert zu Vorgehen und Motivation.

Bei mehrerer Bürgern im Alter zwischen 54 und 86 Jahren aus dem Raum Bad Arolsen klingelte am Freitagvormittag das Telefon. Der Anrufer stellte sich als Kripobeamte vor. Er gab vor, dass Einbrecher festgenommen worden wären. Bei den Tätern sei eine Notiz mit dem Namen der Angerufenen aufgefunden worden. Aus diesem Grund sollten die Angerufenen nun alle Fenster und Türen schließen. Im weiteren Verlauf des Telefonats stellte der Anrufer dann eine Reihe von Fragen rund um die Vermögenssituation. Unter anderem wurde nach persönlichen Daten, Kontoständen und Bankverbindungen, aber auch nach Wertgegenständen im Haus gefragt.

In einigen Fällen war die Rufnummer unterdrückt, in anderen Fällen war wurde eine Telefonnummer eingeblendet, die von einer Behörde zu sein schien - nach Erkenntnissen der Korbacher Kripo dürfte es sich bei dieser übertragenen Telefonnummer um eine illegal generierte Kennung handeln, die durch den Behördenbezug dem Anrufer Seriosität vorspiegeln soll.

In keinem Fall kam es zu einem finanziellen Schaden. Es ist nicht auszuschließen, dass der Anrufer eine Straftat vorbereiten wollte - bei der Frage nach Wertgegenständen überprüft der Täter im Vorfeld, ob sich beispielsweise ein Einbruch lohnen könnte. Bundesweit wurden aber auch schon Fälle bekannt, in denen der falsche Polizist den Angerufenen anbietet, die Wertgegenstände sicher verwahren zu können. Dafür würde ein Kollege vorbeikommen - natürlich in zivil. Weder der Anrufer, noch der "Kollege" sind aber Polizisten, sondern Betrüger. Die Wertgegenstände sehen die Eigentümer nie wieder. Wer einen solchen Anruf erhalten hat, wird gebeten, mit der Kriminalpolizei Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 Kontakt aufzunehmen.

Aus aktuellem Anlass gibt die Polizei folgende Tipps:

  • Trauen Sie Ihrem Gefühl. Seien Sie misstrauisch bei Anrufen angeblicher Amtsträger oder Behörden, die von Ihnen Informationen am Telefon verlangen
  • Geben Sie keine Auskünfte über Tagesabläufe, Abwesenheiten, Vermögensverhältnisse oder Ähnliches. Offizielle Stellen haben Verständnis für diese reservierte Haltung
  • Notieren Sie sich bei verdächtigen Anrufen Name, Behörde und Telefonnummer
  • Erstellen Sie wenn möglich ein Gedächtnisprotokoll und scheuen Sie sich nicht, die Notrufnummer 110 anzuwählen und den Vorfall zu schildern
  • Seien Sie grundsätzlich skeptisch, wenn sich Personen am Telefon als Amtsträger ausgeben und eine Zahlung fordern. Die Polizei und andere Behörden werden niemals für die Unterstützung bei Ermittlungen Bargeld verlangen oder am Telefon um eine Überweisung eines Geldbetrages bitten
  • Zahlungsaufforderungen von Behörden werden immer mit klar erkennbarem Absender auf dem Postweg zugestellt

Die Polizei appelliert an die Leser, auch Freunde, Bekannte und die eigenen Eltern oder Großeltern vor dieser Betrugsmasche zu warnen. Wer trotz aller Vorsicht doch in die Falle der Betrüger getappt ist, solle umgehend Strafanzeige bei der Polizei stellen. (ots/pfa)   

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