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KORBACH. An der Haustür nutzen Betrüger immer wieder neue Maschen, um ins Haus und dann an das Geld der Bewohner zu kommen. Sie geben sich Mitarbeiter der Elektrizitäts-, Gas oder Wasserwerke oder als Handwerker, Heizkostenableser, Mitarbeiter der Kirche oder Krankenkassen aus. Auch stellen sich Betrüger gerne als Polizeibeamter oder Gerichtsvollzieher vor.

Erst am Montag gab sich ein unbekannter Mann an der Wohnungstür einer 95-Jährigen als Mitarbeiter der Hausverwaltung aus. Er gab vor, das Fernsehsignal umstellen zu wollen, weil sonst kein Fernsehempfang mehr möglich sei. Die 95-Jährige war aber misstrauisch und ließ den Mann nicht in ihre Wohnung. Der mutmaßliche Betrüger nutzte mit seiner Masche die Berichterstattung über die Umstellung des TV-Empfangs in Hessen. Aktuell berichtet die hiesige Presse darüber, dass ein Netzbetreiber das analoge Signal für die Programmversorgung abschaltet.

Anlässlich dieses Vorfalls gibt die Polizei folgende Tipps, um sich vor solchen Betrügern zu schützen:

  • Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder ein Fenster genau an
  • Öffnen sie die Tür nur mit vorgelegtem Sperrbügel oder Schließkette
  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung
  • Bestellen Sie Fremde nur zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist
  • Lassen Sie Handwerker oder Dienstleister nur dann in Ihre Wohnung, wenn Sie diese auch bestellt haben

Weitere Tipps zum Schutz vor Verbrechen findet man unter polizei-beratung.de. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Montag, 12 Juni 2017 10:37

Telefonbetrug: Polizei warnt vor Enkeltrick

KREIS WITTGENSTEIN. In letzter Zeit versuchten Telefonbetrüger mehrmals, Senioren durch Enkeltrickanrufe abzuzocken. Dabei gingen die unbekannten Anrufer wiederum nach der üblichen Masche vor, sich als direkte Verwandte auszugeben, eine finanzielle Notlage vorzutäuschen und so an das sauer ersparte Geld der Angerufenen zu gelangen.

Anlass für die Warnung der Polizei ist unter anderem der Anruf eines vermeintlichen "Verwandten" bei einer 70-jährigen Elsofferin am Donnerstagnachmittag. Der Betrüger gab Geldsorgen vor und bat um finanzielle Unterstützung. Die clevere Seniorin beendete daraufhin das Telefonat aber sofort und alarmierte die Polizei.

Nur 20 Minuten später erhielt eine 85-jährige Bad Berleburgerin einen vergleichbaren Anruf. Hier sprach der Telefonbetrüger die Seniorin direkt mit "Oma" an und behauptete, sich in Dortmund zu befinden. Dort sei ein Autohaus insolvent geworden und man könne deshalb nur heute ein Auto mit 60 Prozent Rabatt kaufen. Er brauche Geld und würde gleich vorbeibekommen. Die jedoch auch in diesem Fall clevere Seniorin erwiderte, kein Geld zu besitzen und im Übrigen solle der Anrufer sich doch direkt an seine Mutter wenden. Daraufhin wurde der Anrufer frech und sagte, dass sich die Angelegenheit erledigt habe. Anschließend legte er auf.

Die Polizei schließt nicht aus, dass noch weitere ältere Menschen ähnliche Anrufe bekommen. Deshalb wird aus aktuellem Anlass vor dieser besonders perfiden Betrugsmasche gewarnt. Personen, die einen solchen Anruf erhalten, sollten sich schnellstmöglich mit der Polizei in Verbindung setzen. Gleichzeitig weist die Polizei in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass Geldgeschäfte unter Familienangehörigen im Regelfall zeitlich nicht so dringend sind, dass eine unmittelbare Entscheidung am Telefon getroffen werden müsste. "Solche wichtigen Entscheidungen werden am besten in der guten Stube in ruhiger Atmosphäre unter persönlicher Anwesenheit aller Beteiligten getroffen", sagte ein Polizeisprecher. Deshalb sollte man sich am Telefon niemals unter Druck setzen lassen.

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Publiziert in SI Polizei

BAUNATAL. Der Schuss ging gründlich nach hinten los: Zwei Brüder, die beim Gebrauchtwagenkauf die Autobesitzerin übers Ohr hauen wollten, sind von der Polizei vorläufig festgenommen worden. Gegen beide Männer lagen nämlich Haftbefehle vor, außerdem wird nun wegen versuchten Betruges gegen das Duo aus dem Raum Göttingen ermittelt.

Eine 25-jährige Frau aus Baunatal hatte ihren Gebrauchtwagen für 1000 Euro in einem Internetportal zum Kauf angeboten. Prompt meldeten sich zwei Kaufinteressenten aus dem Landkreis Göttingen bei ihr gemeldet und vereinbarten ein Treffen für Donnerstagnachmittag. Die beiden 21 und 23 Jahre alten Brüder erschienen gegen 15.45 Uhr in Baunatal-Großenritte. Nach kurzer Begutachtung des Fahrzeugs bat einer der beiden Männer um einen Probefahrt.

Angeblich Öl im Kühlwasser
Während sein Bruder bei der Frau wartete, fuhr der andere Mann los, kehrte aber schon nach einigen Minuten wieder zurück. Er behauptete, dass er am Motor einen Schaden festgestellt habe und unterstrich diese Äußerung mit der Tatsache, dass sich Öl im Kühlwasser befinden würde. Gleichfalls boten sie der Frau an, das Auto trotzdem, aber für einen deutlich geringeren Betrag, kaufen zu wollen. Da die Autobesitzerin den Wagen noch kurz vor dem Verkauf von einem Fachmann hatte inspizieren lassen, war sie sicher, dass diese Behauptung nicht stimmen könne, witterte einen Betrug und rief die Polizei.

Bei der Überprüfung der beiden Brüder durch Beamte des Polizeireviers Süd-West stellte sich heraus, dass gegen beide Haftbefehle vorlagen. Sie wurden festgenommen und zum Revier gebracht. Erst nach Bezahlung der noch offenen Geldbeträge aus den Haftbefehlen durften sie die Wache wieder verlassen. Gegen beide wird nun wegen versuchten Betruges ermittelt. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Betrüger versenden aktuell E-Mails und geben sich als das Finanzamt oder Bundeszentralamt für Steuern aus. Nach ähnlichen Fällen im Februar und März sind der Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg erneut solche elektronische Schreiben bekannt geworden. Die Ermittler raten zur Vorsicht.

Es handelt sich dabei um eine gefälschte Mail und trägt den Betreff "Benachrichtigung über Steuerrückerstattung" und zeigt den Absender "meine(at)bzst.de". Im Text heißt es: "Nach den letzten jährlichen Berechnungen Ihrer steuerpflichtigen Aktivitäten haben wir festgestellt, dass Sie Anspruch haben auf eine Steuerrückerstattung von EUR 232,81. Bitte reichen Sie die Steuerrückerstattung Anfrage ein und gewähren Sie uns 3-5 Tage für die Verarbeitung." Nutzer, die aufgrund der erhofften Erstattung auf den eingefügten "Weiter"-Link klicken, landen auf einer gefälschten Internetseite, die der echten Website des Bundeszentralamtes für Steuern nachempfunden wurde.

Hier soll zunächst die eigene IBAN eingegeben werden. Im Verlauf werden weitere persönliche Daten wie Namen, Adressen und Kartennummern inklusive Prüfziffer abgefragt. Auch das Bundeszentralamt für Steuern warnt davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren. Aufforderungen zur Beantragung von Steuererstattungen würden grundsätzlich nicht per E-Mail verschickt und Bankverbindungen nie in dieser Form abgefragt. Für den Steuerbescheid sei zudem das örtliche Finanzamt zuständig, das den Steuerbescheid im elektronischen Steuerportal Elster bereitstellt.

Die Polizei empfiehlt: Wer Opfer einer Phishing-Attacke geworden ist und Passwort, PIN oder TAN auf einer betrügerischen Seite eingegeben hat, sollte sofort handeln. Wenn möglich, sind die PIN und das Passwort umgehend zu ändern. Bei Eingabe von Bankdaten sollte in jedem Fall sofort die Hausbank oder der Versandhändler informiert werden sowie der Onlinezugang und das Konto gesperrt werden. EC- und Kreditkarten können Verbraucher unter der deutschlandweiten Notrufnummer 116 116 sofort sperren lassen. Auch empfiehlt sich eine Anzeige bei der Polizei - "denn Phishing ist Diebstahl", sagte Polizeisprecher Jörg Dämmer. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

MARSBERG. Falsche Polizisten haben in Marsberg versucht, Rentnerinnen über deren Vermögensverhältnisse auszufragen - offenbar, um damit eine Straftat in die Wege zu leiten. Die angerufenen älteren Damen waren jedoch schlau genug und gingen den Tätern nicht auf den Leim.

Am Dienstagabend kam es in Marsberg zu mindestens zwei Anrufen der falschen Polizisten. Im Display der 86- und 92-jährigen Damen erschien die Rufnummer 02992/110. Der Anrufer gab sich als Beamter der Kriminalpolizei aus und stellte konkrete Fragen zu Bankschließfächern und weiteren Wertgegenständen. Die Damen ließen sich jedoch nicht beirren, legten auf und riefen die echte Polizei an.

"Leider sind immer wieder Betrüger unterwegs, die den Namen der Polizei für kriminelle Zwecke missbrauchen", sagte am Mittwoch ein Polizeisprecher im Hochsauerlandkreis. Dabei nutzen die Verbrecher gefälschte Dienstausweise, versenden raffiniert gefälschte E-Mails oder bieten überteuerte und nutzlose telefonische Einbruchschutzberatung an. Die Betrüger haben es vor allem auf eines abgesehen - das Geld ihrer Opfer. Mit falschen Dienstausweisen beispielsweise gelangen die Kriminellen unter einem offiziellen Vorwand in die Wohnungen ihrer Opfer, um dort Schmuck und Bargeld zu stehlen oder fordern Bargeld unter haarsträubenden Begründungen.

Mit diesen Tipps der Polizei können Sie sich vor Trickbetrügern schützen:

  • Lassen Sie Unbekannte vor Ihrer Wohnungstür: Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in die Wohnung zu lassen
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten. Scheuen Sie sich auch nicht, bei guten Freunden oder Angehörigen nachzufragen
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis
  • Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen
  • Auch die auf dem Display erscheinende Nummer 110 ist nicht sicher. Für Betrüger ist es ein geringer Aufwand die Telefonnummer als 110 erscheinen zu lassen. Die echte Polizei ruft übrigens niemals unter der Notrufkennung 110 an

Weitere Tipps zum Schutz vor Verbrechen sind auf der Homepage polizei-beratung.de nachzulesen. (ots/pfa) 

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Publiziert in HSK Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Abermals sind Betrüger, die sich als Mitarbeiter des Computerkonzerns Microsoft ausgeben, im Landkreis Waldeck-Frankenberg aktiv. Zuletzt erhielt eine Frau aus einem Lichtenfelser Ortsteil einen Anruf von einer englischsprachigen "Servicemitarbeiterin". Die Polizei warnt eindringlich vor der Masche.

Immer wieder fallen Angerufene auf diese Masche herein - nicht so am Samstag eine Computerbesitzerin aus Immighausen. Die meist englischsprachigen Täter geben vor, Mitarbeiter des Computerriesen zu sein. Sie behaupten dann, dass das System mit Schadsoftware belastet sei oder ein Update beziehungsweise Upgrade vorgenommen werden müsse. Weitere frei erfundene Geschichten sind ebenfalls denkbar.

Die Täter versuchen die Angerufenen zur Installation einer Fernwartungssoftware wie TeamViewer zu überreden, über die sie dann vollen Zugriff auf das Computersystem bekommen. Hinzu kommt dann noch die Aufforderung zur Bezahlung. Dazu wurde in vergangenen Fällen unter anderem auch in das Onlinebanking der Opfer eingegriffen und es wurden Zahlungs- oder Kreditkartendaten erfragt. Abgebucht wurden dann auch oft mehrere hundert Euro. Bei der Lichtenfelserin biss die angebliche Microsoft-Mitarbeiterin jedoch auf Granit - die Angerufene nutzt Apple-Geräte.

"Microsoft tätigt solche Anrufe nicht", verdeutlicht die Polizei immer wieder. Dier Ermittler raten zu folgender Reaktion:

  • Sollten Sie einen solchen Anruf bekommen, notieren Sie sich die im Display möglicherweise angezeigte Rufnummer und beenden Sie das Gespräch dann sofort
  • Lassen Sie sich nicht durch die Anrufer überlisten und überreden. Die Geschichten der Täter sind frei erfunden
  • Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, melden Sie den Vorfall schnellstmöglich bei der nächsten Polizeidienststelle
  • Informieren Sie auch Ihre Bank, deren Daten von der Betrugsmasche betroffen sind
  • Informieren Sie auch Familienmitglieder und Freunde über diese Masche, damit diese nicht in Ihrer Abwesenheit auf den Betrug hereinfallen

Auch Microsoft selbst warnt auf seiner Homepage vor diesen und weiteren Betrugsversuchen (hier klicken).

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Das Bundes­kriminal­amt (BKA) warnt: Aktuell werden bundesweit Briefe verschickt, die aufgrund ihrer Aufmachung scheinbar vom BKA stammen. Die Empfänger werden gebeten, telefonisch in Kontakt mit den Ermittlern zu treten - tatsächlich aber verbirgt sich hinter der genannten Nummer ein Call-Center der Betrüger im Ausland.

"Die Briefe machen mit einem angeblichen BKA-Logo und gefälschtem Briefkopf auf den ersten Blick einen seriösen Eindruck", warnt das "echte" BKA aktuell auf seiner Internetseite. Demnach berichten die Täter von Wohnungseinbrüchen organisierter Banden in der unmittelbaren Nachbarschaft der Empfänger. Besonders dreist ist, dass sie sogar umfangreich vor verschiedenen Betrugsmaschen warnen. Dazu bieten sie weitergehende Informationen unter der angeblichen BKA-Telefonnummer 0611/14717446 an. "Hinter dieser Nummer verbergen sich Betrüger in Call-Centern im Ausland", warnt das BKA weiter.

Rufen die Opfer die genannte Nummer an, werden sie in ein Gespräch verwickelt, in dem die Täten raten, ihr Vermögen vor den Einbrechern zu sichern. Dazu sollen sie Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände außerhalb ihrer Wohnungen oder Häuser deponieren, damit BKA-Beamte sie unbemerkt zur Vermögenssicherung abholen und aufbewahren können.

Haben die Täter mit dieser Masche Erfolg gehabt, rufen sie teilweise nochmal mit der angeblichen BKA-Telefonnummer zurück und fordern die Opfer nun auf, sich zum eigenen Schutz in Sicherheit zu bringen und ihre Wohnungen oder Häuser für einen bestimmten Zeitraum zu verlassen. Die Abwesenheit der Opfer wird dann für Wohnungseinbrüche genutzt. Obendrein weisen die Betrüger ihre Opfer auf ihre gesetzliche Verpflichtung hin, im Zuge dieser "verdeckten staatlichen Ermittlungen" mit niemandem über den Vorfall zu sprechen.

Das Bundeskriminalamt rät:

  • Wenn Sie solche oder ähnliche Post erhalten, die angeblich vom Bundeskriminalamt kommt: Reagieren Sie nicht auf solche Schreiben. Rufen Sie die angegebene Telefonnummer 0611/14717446 nicht an
  • Das BKA würde sich niemals unaufgefordert mit einem solchen Brief persönlich an Sie wenden
  • Das BKA würde Sie nie auffordern, Geld oder Wertgegenstände zur Vermögenssicherung herauszugeben
  • Das BKA würde Sie niemals telefonisch zum Verlassen Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses auffordern
  • Wenn Sie einen Anruf von der Telefonnummer 0611/14717446 erhalten: Lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln, legen Sie einfach auf
  • Auch wenn Sie unter Druck gesetzt und Ihnen mögliche staatliche Konsequenzen angedroht werden: Lassen Sie sich nicht verunsichern. Brechen Sie den Kontakt ab
  • Sollten Sie bereits Opfer geworden und um Geld oder Wertgegenstände gebracht worden sein, erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle

Weitere Informationen zu Formen des Betruges sind auf der Homepage polizei-beratung.de zu finden. (pfa) 

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Es ist offenbar eine lukrative Masche: Wieder einmal verschicken Kriminelle gefälschte Inkassoschreiben - in der Hoffnung, dass die Verbraucher aus Angst vor Konsequenzen zahlen. Schließlich suggerieren die Briefe oder Mails, dass man eine Rechnung nicht beglichen und auch auf Mahnungen bislang nicht reagiert hat.

Oft geht es in diesen gefälschten Inkassoschreiben um Rechnungen für angeblich abgeschlossene Lottoverträge, illegale Downloads aus dem Internet oder die Anmeldung bei einer Partnervermittlung. Die Betrüger spekulieren darauf, dass den Verbrauchern das so unangenehm ist, dass sie lieber zahlen, als damit offen umzugehen. Nicht selten drohen die Absender auch mit einem Gerichtsverfahren, einem Hausbesuch oder der Zwangsvollstreckung.

Die mutmaßlichen Hintermänner dieser Betrugsmasche sind nach Angaben von Polizeisprecher Jörg Dämmer im Ausland, überwiegend in Bulgarien, zu suchen. Sie setzen Inkassoschreiben unter Verwendung verschiedener Firmennamen auf. Immer wiederkehrend sind Scheinfirmen mit den Namen "Zentral Forderung Management", "Euro Inkasso", "Gross Forderungsmanagement", "Deutsch-Europäische Collections Group" oder "Inter Claims Management". Einige dieser betrügerischen Schreiben sind bereits an den Schreibfehlern zu erkennen. Diese resultieren vermutlich aus der fehlerhaften Übersetzung eines Computerprogrammes. Andere dieser "Mahnschreiben" weisen allerdings keine Schreibfehler auf.

Es werden offen stehende Rechnungen in zwei- bis dreistelliger Höhe angemahnt, ohne aber Bezug auf die Rechnungshintergründe und den eigentlichen Gläubiger zu nehmen. Den Mahnschreiben sind meist vorgefertigte Überweisungsträger beigefügt. Die Kriminalpolizei rät daher, auf die Kontoverbindung zu achten - also zu prüfen, wohin das Geld geht. Wachsam werden sollten Verbraucher vor allem dann, wenn die IBAN-Nummer mit dem Kürzel BG oder RO anfängt. Denn das heißt: Das Geld geht nach Bulgarien oder Rumänien, was derzeit in vielen Fällen gefälschter Inkassoschreiben so ist. Bei vielen dieser Betrüger führt die Spur nach Südosteuropa. Fatal: Ist das Geld erst einmal an die Betrüger überwiesen, ist es futsch.

Die Abzocker nutzen für ihre betrügerischen Absichten deutsche Dienstleister. Sie lassen vorgefertigte Schreiben dort falten, kuvertieren und versenden. "Sollten sie solch ein Schreiben bekommen haben, leisten Sie keine Zahlungen und ignorieren Sie es einfach. Sollten Sie eine Zahlung geleistet haben, erstatten Sie bei Ihrer zuständigen Polizeistation Anzeige und bringen alle erhaltenen Papiere, inklusive Kuvert, mit", rät Dämmer. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN. An der Aufmerksamkeit und Skepsis eines Bankangestellten ist in der Badestadt ein Enkeltrick gescheitert, bei dem eine 79-Jährige beinahe 30.000 Euro an ihren vermeintlichen Sohn verloren hätte. Die Bedenken des Bankers und ein Gespräch mit der Polizei ließen die Rentnerin misstrauisch werden...

Der Vorfall, über den Polizeisprecher Jörg Dämmer an diesem Freitag berichtete, hatte sich bereits vor einer Woche ereignet: Am vergangenen Freitagmittag um 13 Uhr hob eine 79-jährige Dame aus Bad Wildungen bei einem Geldinstitut in der Badestadt 30.000 Euro von ihren Ersparnissen ab. Dem auszahlenden Bankangestellten kam die Sache merkwürdig vor, er fragte nach und wies die Kundin auch deutlich auf den Enkeltrick hin.

"Enkeltrick kenne ich"
Die Dame antwortete aber nur, dass das Geld für einen Verwandten in der Schweiz sei. Diese Antwort bekräftigte seinen Verdacht, worauf der Bankangestellte die Polizei in Bad Wildungen verständigte. Nach dem Hinweis setzte sich sofort ein Polizeibeamter mit der 79-Jährigen in Verbindung. Doch auch diesem erzählte sie, dass das Geld für ihren Sohn in der Schweiz sei - und dass sie den Enkeltrick kenne. Die Dame machte gegenüber dem Polizeibeamten einen geistig klaren Eindruck, und sie war sich auch sicher, mit ihrem Sohn in der Schweiz am Telefon gesprochen zu haben.

Der vermeintliche Filius hatte nämlich morgens angerufen und sie um Geld gebeten, weil er sich angeblich in einer Notsituation befände. Die Geldübergabe sollte nachmittags um 16.15 Uhr stattfinden. Um 14.50 Uhr teilte der Bankangestellte der Polizei in Bad Wildungen dann mit, dass die Dame die 30.000 Euro wieder auf ihr Konto eingezahlt habe.

Misstrauisch geworden
Als Erklärung gab sie an, dass sie durch ihn und die Polizei misstrauisch geworden sei und daraufhin ihren Sohn in Schweiz angerufen habe. "Dieser wusste natürlich von nichts", sagte der Polizeisprecher. Die Ordnungshüter appellieren aus gegebenem Anlass erneut, bei solchen oder ähnlichen Anrufen misstrauisch zu sein und den Sachverhalt genauer zu hinterfragen. Ein Rückruf lässt den Schwindel meist sofort auffliegen. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei

MARSBERG. Eine Trickdiebin, die sich als "rituelle Geldwäscherin" ausgab, hat einer Marsbergerin mehr als 1000 Euro gestohlen. Die unbekannte Frau gab an, das Geld von "bösartigen Vorbesitzern" zu reinigen. 

Die Trickdiebin sprach das Opfer in einem Supermarkt an und erzählte die Lügengeschichte vom verunreinigten Geld. Die 66-Jährige aus Obermarsberg fiel auf das Märchen herein und lud die unbekannte Frau zu sich nach Hause ein, um die "Reinigung" von Geldscheinen vornehmen zu lassen. Die Betrügerin wickelte das Geld dabei in Handtücher. Durch geschickte Gesprächsführung lenkte sie das Opfer ab. Nach Beendigung des "Rituals" brachte die 66-jährige die unbekannte Täterin zurück zu einem Supermarkt in der Mönchstraße.

Erst nach ihrer Rückkehr nach Hause in Obermarsberg bemerkte die Frau den Verlust ihres Geldes. Die Täterin hatte einen vierstelligen Betrag erbeutet. Von der Unbekannten fehlt jede Spur. Eine Beschreibung der Betrügerin lag nicht vor.

"Tatsächlich schaffen es Betrüger immer wieder durch "rituelle" Versprechen, an das Geld ihrer Opfer zu gelangen", sagte am Freitag ein Polizeisprecher. Die Beamten warnen davor, Geld an unbekannte Personen zu übergeben. "Lassen Sie keine fremden Personen ins Haus. Rufen Sie beim geringsten Zweifel die Polizei", empfahl der Sprecher. (ots/pfa)  

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