Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Betrug

HESSEN. Die Polizei in Mittelhessen warnt vor angeblichen Polizei-Verlagen. So nutzten dubiose Verlage den Neubau der Polizei in Butzbach offenbar um Werbeanzeigen bei Gewerbetreibenden zu verkaufen. Die Polizei warnt jedoch vor solchen Angeboten und bittet, solche Offerten genau zu prüfen.

Vor einigen Tagen hatte eine Firma bei Butzbach ein Angebot eines angeblichen Polizeiverlages erhalten. Ihr wurde dabei mitgeteilt, dass sie eine Werbeanzeige schalten können. Da in der Ausgabe auch der Neubau der Butzbacher Polizei vorgestellt wird, liege auch ein regionaler Bezug vor, so der Anrufer. Der "Verlagsangestellte" teilte der Firmeninhaberin weiter mit, dass eine halbseitige Anzeige etwa 500 Euro kosten würde. Die Frau schöpfte nach dem Angebot Verdacht und verständigte die Polizei.

Die Polizei weist darauf hin, dass solche Polizeiverlage nichts mit der Polizei zu tun haben und auch nicht im polizeilichen Auftrag tätig sind. In den Gesprächen wird oft eine Förderung der Polizeiarbeit oder ein polizeiliches "Entgegenkommen" gegenüber dem Inserenten angedeutet. Die Gewerbetreibenden bekommen die Angebote zumeist telefonisch oder per Mail.

Tatsächlich haben solche Verlage generell nichts mit der Polizei zu tun. Für Werbung in derartigen Publikationen sollte man kein Geld ausgeben, zumal sie bei der Polizei nicht ausliegen. Meist wird nur eine Auflage gedruckt, die gerade Belegexemplare für die Inserenten und Werbeexemplare für die Akquisition neuer Aufträge umfasst.

Die Welle der unlauteren Anzeigenakquise könnte auch auf Waldeck-Frankenberg überschwappen. Betroffene Betriebe können unter der Telefonnummer 05631/971-0 Hinweise an die Polizei richten. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

MARBURG-BIEDENKOPF. Dass Trickdiebe und Betrüger sogar Anzeigen schalten und ihre Opfer so in die Fallen locken, haben zwei Frauen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf erfahren müssen. Die eine verlor Goldschmuck an die Täter, bei der anderen erwies sich die Traumwohnung als Luftschluss - und die gezahlte Kaution ist weg.

Die Tricks der Diebe und Betrüger sind sehr vielfältig und ändern sich ständig - schließlich erweitern die Täter auch ihr Repertoire. Die Verbrecher lenken beim direkten Kontakt ab und greifen zu oder sie erzählen am Telefon irgendwelche Geschichten, um ihre Opfer auf verschiedene Weisen auszunehmen. In zwei aktuellen Fällen in Marburg-Biedenkopf schalteten die Täter Annoncen in der Zeitung oder in Internetportalen und legten damit die Köder aus, mit denen sie ihre Opfer in die Fallen lockten.

In Marburg reagierte eine 56-jährige Frau auf eine solche Anzeige in einer Zeitung und wählte die Mobilfunknummer der angeblich älteren Frau, die Gegenstände aus Omas Zeiten wie Pelze Teppiche, Vasen oder Schmuck sucht. Es war tatsächlich eine Dame dran und man vereinbarte einen Hausbesuch noch am selben Tag. Statt der Frau erscheinen aber zwei 25 bis 30 Jahre alte Männer mutmaßlich südländischer Herkunft, die im Nu in der Wohnung waren. Auf ihren Schmuck angesprochen, legte die verdutzte Frau die Stücke zur Ansicht auf den Tisch.

Täter dick mit runden Gesichtern
Nach "eingehender Prüfung" verschwanden die Stücke gegen Zahlung des angeblichen Gegenwertes von 60 Euro dann in einem Stoffbeutel und die Männer verschwanden im Eiltempo. Die Frau lief den Unbekannten hinterher und forderte ihren Schmuck zurück - leider erfolglos. Die Männer ließen sich nicht aufhalten und rückten ihre Beute auch nicht wieder raus. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Sonntag gegen 20.45 Uhr in der Straße An der Schanze. Die Männer waren zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß, schwarzhaarig und dick. Sie hatten runde Gesichter und waren mit Jeans und T-Shirt bekleidet. Sie erbeuteten vier Goldringe, eine Halskette mit dem Sternzeichen Fisch, ein Goldarmband und ein Paar weißgoldene Ohrringe mit vier Perlen. Wo sind diese Schmuckstücke aufgetaucht? Wer kann Angaben zu den beschriebenen Männern machen? Hinweise erbittet die Kripo Marburg, Telefon 06421/406-0.

In einem weiteren Fall benutzten Betrüger ein Immobilienportal im Internet. Das Objekt der Begierde befindet sich demnach in Heidelberg. Eine Frau aus Marburg reagierte auf den Eintrag, woraufhin sich ein Mail-Kontakt mit einer angeblich in Italien lebenden Vermieterin ergab. Es folgten diverse Absprachen. Sogar die erbetene Kopie des Personalausweises wurde dabei verschickt. Alles in allem machte das einen seriösen und glaubhaften Eindruck. Daher überwies die Marburgerin auch die vereinbarte Kaution von mehr als 1300 Euro auf das Konto in Italien. Nach Eingang des Geldes sollte der Wohnungsschlüssel per Post kommen. Nach der Geldüberweisung brach aber sofort der Mail-Kontakt ab und der Schlüssel ist nach gut einer Woche auch nicht da. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

WILLINGEN. Sogenannte Einmietbetrüger sind seit mehreren Wochen im Upland unterwegs und dabei bereits mehrere Willinger Hotels geprellt. Die Polizei warnt vor dem Pärchen mit Kleinkind und bittet zugleich um Hinweise auf den aktuellen Aufenthaltsort.

Die Polizei gab das Alter der Betrüger mit 25 bis 27 Jahren an, das Pärchen ist zusammen mit einem etwa fünfjährigen Mädchen im Raum Willingen unterwegs. Durch Betrügereien haben die Unbekannten inzwischen einen Schaden in vierstelliger Höhe verursacht.

Seit dem 20. Juli wurden verschiedene Hotelzimmer oder Appartements angemietet, meist über das Internet. Vor dem vereinbarten Abreisetermin verschwindet die Kleinfamilie regelmäßig, um ebenso regelmäßig die fällige Rechnung nicht zu zahlen. Die geprellten Gastgeber blieben bislang auf ihren Kosten sitzen und haben inzwischen Anzeige bei der Polizei erstattet.

Die Kriminalpolizei in Korbach warnt daher eindringlich vor diesem Paar, das laut Polizeisprecher Dirk Virnich aus dem Landkreis Warendorf kommt. Zugleich bitten die Ermittler um Hinweise darauf, wo sich die beschriebene Familie aktuell aufhält. Die Kripo ist zu erreichen unter der Rufnummer 05631/971-0. (ots/pfa) 


Im Winter war ein ähnlich gesinnter "Gast" in der Uplandgemeinde abgestiegen:
Willingen: Einmietbetrüger prellt Hotel um 1000 Euro (01.02.2017)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Korbacher Kriminalpolizei warnt einmal mehr vor Anrufern, die sich als Polizei- oder Kriminalbeamte ausgeben und sensible persönliche Daten auskundschaften wollen.

Eine Dame aus Frankenberg erhielt am Montagabend den Anruf einer angeblichen Polizeibeamtin. Dieser erklärte der Frau, dass in Frankenberg Einbrecher festgenommen worden wären und sie als mutmaßliches weiteres Opfer gelte. Durch spätere Anrufe eines angeblichen Hauptkommissars des Bundeskriminalamtes (BKA) wollte die Tätergruppe das Vertrauen der Dame erschleichen.

In dem Telefonat wurden jedoch zielgerichtet die Vermögensverhältnisse der Frau ausgekundschaftet. Nachdem die Dame richtigerweise misstrauisch geworden war und weitere Auskünfte verweigerte, änderte sich der vertrauliche Ton. Die Frankenbergerin machte dann auch das einzig Richtige, sie verständigte die Polizeistation in ihrem Heimatort. Zu einem finanziellen Schaden kam es somit zum Glück nicht.

Wer ebenfalls einen solchen Anruf erhalten hat, den bitte die Kriminalpolizei in Korbach, sich unter der Telefonnummer 05631/971-0 zu melden.

Wie gehen die Betrüger vor?
Die Trickbetrüger rufen in der Regel Senioren an und geben sich als Polizisten aus. Dabei suchen sie häufig ihre Opfer anhand der Vornamen in Telefonbüchern aus. Sie erzählen ihnen, dass es vermehrt zu Einbrüchen in ihrer Umgebung gekommen sei, und versuchen ihre persönlichen Vermögensverhältnisse zu erfragen. So quetschen sie sie nach Schmuck und Bargeld aus und wollen wissen, wie und wo diese Wertgegenstände zu Hause verwahrt werden. Der falsche Polizist bietet dann an, die Wertgegenstände abholen zu lassen und angeblich sicher zu bei der Polizei zu verwahren. Wer Wertsachen an die Betrüger übergibt, sieht Schmuck oder Geld in der Regel nie wieder.

Tipps der Polizei

  • Trauen Sie ihrem Gefühl. Seien Sie misstrauisch bei angeblichen Anrufen von Amtsträgern oder Behörden, die von Ihnen Informationen am Telefon verlangen
  • Geben Sie keine Auskünfte über Tagesabläufe, Abwesenheiten, Vermögensverhältnisse oder Ähnliches. Offizielle Stellen haben Verständnis für diese reservierte Haltung
  • Notieren Sie sich bei verdächtigen Anrufen Name, die genannte Behörde und die Telefonnummer
  • Erstellen Sie wenn möglich ein Gedächtnisprotokoll und scheuen Sie sich nicht, die Notrufnummer 110 anzuwählen und den Vorfall zu schildern
  • Seien Sie grundsätzlich skeptisch, wenn sich Personen am Telefon als Amtsträger ausgeben und eine Zahlung fordern. Die Polizei und andere Behörden werden niemals für die Unterstützung bei Ermittlungen Bargeld verlangen oder am Telefon um eine Überweisung eines Geldbetrages bitten
  • Zahlungsaufforderungen von Behörden werden immer mit klar erkennbarem Absender auf dem Postweg zugestellt
  • Warnen Sie auch Freunde, Bekannte und Ihre Eltern sowie Großeltern vor dieser Betrugsmasche

Wer trotz aller Vorsicht doch in die Falle der Betrüger getappt sein sollte, der soll nac Auskunft von Polizeisprecher Dirk Virnich umgehend eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei

BAD LAASPHE. Einmal mehr sind in der Region fahrende Handwerker unterwegs, die ihre Dienste zu Wucherpreisen anbieten und nur mangelhaft durchführen. Aktuell ging ein Rentner aus einem Ortsteil von Bad Laasphe den Tätern auf den Leim. Die Kripo warnt vor der Masche.

Im aktuellen Fall hatten sich vier noch unbekannte Männer am Mittwoch bei einem Anwohner in Bad Laasphe-Volkholz als Dachreiniger ausgegeben und dem älteren Herrn angeboten, eine Dachreinigung inklusive Versiegelung sowie eine Reinigung der Hoffläche durchzuführen.

Nachdem der Hausbesitzer die vereinbarten Kosten von 3000 Euro beglichen hatte, entfernten sich die deutsch mit britischem Akzent sprechenden "Reinigungsspezialisten" mit zwei weißen Fahrzeugen mit ausländischer Zulassung plötzlich fluchtartig. Eine Rechnung oder Quittung stellten sie nicht aus. Der 76-Jährige hingegen musste anschließend feststellen, dass die versprochenen Leistungen nicht wie vereinbart erbracht und überhaupt keine erkennbare Dachversiegelung aufgebracht worden waren.

Die Polizei warnt daher vor der geschilderten Masche und rät zu entsprechender Vorsicht. Die Täter könnten in den nächsten Tagen auch in angrenzenden Landkreisen auftauchen. (ots/pfa) 

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Publiziert in SI Polizei

MARBURG. Sehr dreist ist ein bislang unbekannter Mann in einem Markt in der Neuen Kasseler Straße ans Werk gegangen - und hatte Erfolg: Der Täter nahm einen Flachbildfernseher aus der Auslage, wandte sich ans Personal und ließ sich den Kaufpreis für das angeblich gekaufte Gerät auszahlen. Die Kripo warnt vor der neuen Masche.

Der etwa 25 bis 30 Jahre alte mutmaßliche Täter schnappte sich bereits am Freitagabend, 16. Juni, gegen 20.30 Uhr einen Flachbildfernseher und sprach einen Verantwortlichen im Geschäft an. Er behauptete, das bereits Tage zuvor gekaufte Gerät zurückgeben zu wollen. Leider sei ihm aber der Kassenbon verloren gegangen. Der äußerst überzeugende Auftritt des Mannes zeigte Wirkung und es erfolgte eine Auszahlung von 299 Euro.

Tattoo auf dem linken Unterarm
Der Verdächtige mit blonden, kurzen Haaren und Geheimratsecken ist etwa 1,80 Meter groß, schlank und trug eine dunkelblaue Jeans, ein weißes Polo-Shirt, eine schwarze Baseballkappe sowie schwarze Schuhe. Auffällig an ihm sind ein Tattoo auf dem linken Unterarm sowie eine am Handgelenk getragene, größere Uhr. Wohlmöglich befand sich in seiner Begleitung ein etwas kleinerer Mann im gleichen Alter. Er hat kurze, dunkle Haare, wobei das Deckhaar etwas länger ist und die Seiten etwas kürzer geschnitten sind. Bekleidet war er mit einem gestreiften T-Shirt und einer kurzen Hose. Auffällig sind mehrere Ohrringe im linken Ohr.

Die Polizei bittet nun um Mithilfe: Wem sind die beschriebenen Männer in dem Markt oder davor aufgefallen? Wer kann anhand der Beschreibung Angaben zur Identität machen? Wem sind vor oder nach dem Geschehen rund um das Geschäft verdächtige Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise nimmt das Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Marburg unter der Rufnummer 06421/4060 entgegen. (ots/pfa)  

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Publiziert in MR Polizei

WILLINGEN. Nachdem sie mit falschen Fuffzigern bezahlen wollten, hat die Polizei in Willingen zwei Brüder aus den Niederlanden festgenommen. Der Sicherheitsdienst einer großen Gastwirtschaft hatte die Männer den Beamten übergeben, nachdem sie aufgeflogen waren.

Wie Polizeisprecher Volker König an diesem Montag berichtet, war es bereits am vorletzten Wochenende zu der Festnahme gekommen. Demnach besuchten die beiden Brüder aus den Niederlanden am Samstagabend, 1. Juli, eine große Gastwirtschaft in der Uplandgemeinde. Kurz nach Mitternacht versuchten sie, ihre Getränke mit falschen 50 Euro-Scheinen zu bezahlen. Das aufmerksame Personal bemerkte allerdings sofort, dass es sich um Blüten handelte, und verständigte die Security. Dem Sicherheitspersonal gelang es, die beiden Männer festzunehmen und der Polizei zu übergeben.

Die beiden Brüder geben der Polizei gegenüber zwar zu, mit dem Falschgeld bezahlt zu haben, geben ab vor, nicht bemerkt zu haben, dass es sich um Falschgeld handelt. Da die Brüder über einen festen Wohnsitz verfügen, wurden sie nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Polizei prüft nun, ob die beiden Brüder auch für das Verbreiten weiterer falscher 50 Euro-Scheine in Frage kommen, denn bei der Kassenabrechnung sind zwei weitere falsche 50-Euroscheine aufgetaucht. (ots/pfa)


Die Bundesbank informiert:
Falschgelderkennung - Die Sicherheitsmerkmale

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Enkeltrickbetrüger haben in Kassel ein betagtes Ehepaar um 10.000 Euro gebracht. In einem weiteren Fall vereitelte eine Bankangestellte die Übergabe von 40.000 Euro. Die Polizei warnt einmal mehr vor der Masche.

Mit ihrer perfiden Masche meldeten sich die Betrüger am Mittwoch gleich bei mehreren Kasseler Haushalten. In acht Fällen wandten sich die betroffenen Senioren an die Polizei. Sechsmal scheiterten die Enkeltrickbetrüger bereits beim Anruf. Bei einem betagten Ehepaar aus Bad Wilhelmshöhe hatten die Täter Erfolg: In der Zeit von 10.30 bis 15 Uhr meldete sich mehrfach eine Frau, die sich in einem ersten Gespräch als Schwägerin aus Berlin ausgab. Sie gab vor, sich in Kassel aufzuhalten und eine Immobilie kaufen zu wollen. Dazu fehlten nun die 10.000 Euro und sie bat um Unterstützung. Das Opfer-Ehepaar hob schließlich 10.000 Euro vom Konto ab und übergab das Bargeld gegen 15.15 Uhr in der Kirchditmolder Straße einem unbekannten Mann, der als Gerichtsfahrer angekündigt war. Der Mann ist zwischen 25 und 30 Jahre alt. Er sei etwa 1,75 Meter groß und habe eine kräftige Statur, sagten die Opfer später aus. Er hatte schwarze, kurze Haare und einen Scheitel auf der linken Seite und war mit einem blauen Hemd bekleidet.

In einem weiteren Fall forderten die Betrüger 40.000 Euro von einer 88-Jährigen, die in einem Altenwohnheim an der Wilhelmshöher Allee im Stadtteil Bad Wilhelmshöhe lebt. Dort meldete sich gegen 11 Uhr eine Unbekannte und gab sich als langjährige Freundin aus. Im Zuge des Gesprächs bat die angebliche Freundin um eine finanzielle Unterstützung von 40.000 Euro. Im Glauben, einer guten Freundin helfen zu können, begab sich die Seniorin zur Bank und wollte die hohe Summe von ihrem Konto abheben. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin schöpfte glücklicherweise Verdacht und sprach das Opfer darauf an. Gemeinsam verständigte man die Kasseler Polizei, woraufhin der gesamte Schwindel aufflog und die 88-Jährige im Besitz ihres Ersparten blieb.

Ältere Angehörige aufklären
Die Beamten des für Betrugsdelikte zuständigen Kommissariats 23/24 bitten Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. Generell appelliert die Polizei an Angehörige, ältere Menschen über die Enkeltrickmasche zu informieren, um zukünftige Taten zu verhindern. (ots/pfa)   

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Publiziert in KS Polizei

PADERBORN. In der Welle von betrügerischen Anrufen angeblicher Polizisten am Sonntagabend ist eine 81 Jahre alte Frau aus Paderborn den Tätern auf dem Leim gegangen: Die Seniorin übergab einem vermeintlichen Beamten 20.000 Euro. Am Dienstag erstattete die ältere Dame Anzeige bei der echten Polizei - da war es natürlich zu spät.

Am Sonntagabend meldeten sich zwölf Personen bei der Paderborner Polizei und gaben an, Anrufe von falschen Polizisten erhalten zu haben, die sie nach ihrem Geldvermögen ausfragen wollten. Auch die 81-Jährige erhielt den ersten Anruf zu dieser Zeit. Die Gesprächsführung, die Legende über Einbrecher, die man in der Nachbarschaft festgenommen habe, und ganz besonders die Nummer 05251/110 im Telefondisplay überzeugten die Seniorin, dass sie mit einem Polizisten sprach. Gezielt fragte der Täter nach Bargeld und Guthaben auf Bankkonten. Er baute ein für die Seniorin bedrohliches Szenario auf, so dass diese befürchtete, ihr Erspartes an vermeintliche Einbrecher zu verlieren.

Am Montagmorgen rief einer der Täter erneut an und verstärkte den Druck auf das Opfer. Das Geld sei auch auf der Bank nicht mehr sicher, schilderte der Anrufer. So ging die Frau zur Bank und hob ihr Barvermögen ab. Der Bankangestellte wunderte sich über die Abhebung und riet der Kundin, ihre Tochter anzurufen. Das machte die Seniorin auch, aber sie hielt sich an die Mahnung des angeblichen Polizisten, der betont hatte, sie dürfe mit absolut niemanden über diese Angelegenheit sprechen. Deswegen offenbarte sie sich noch nicht einmal ihrer Tochter und nutze eine Ausrede, die ihr der Täter vorsichtshalber mitgeteilt hatte.

"Geld zu Hause nicht sicher"
Am Abend gab es weitere Telefonate. Die falschen Polizisten machten jetzt deutlich, dass das Geld natürlich auch zu Hause nicht mehr sicher sei. Man würde einen Kollegen schicken, der das Geld vorsichtshalber abhole. Spät stand dann im Dunklen ein fremder Mann vor der Haustür und zeigte einen Ausweis. Das Geld hatte die Frau schon in einer Tüte bereitgelegt und händigte es aus. So schnell wie er gekommen war, war der Fremde auch wieder verschwunden - mit mehr als 20.000 Euro.

Angespornt durch den kriminellen Erfolg riefen die Täter am Dienstagmorgen nochmals an und wollten wissen, ob wirklich alles Geld von den Bankkonten abgehoben worden war, denn die Bank mache vermutlich gemeinsame Sache mit den Einbrechern. Jetzt wurde Seniorin misstrauisch und erklärte dem Anrufer, dass sie jetzt zur Polizeiwache gehen würde.

Am frühen Dienstagnachmittag kam die 81-Jährige dann tatsächlich zur Polizei in die Riemekestraße. Erst im Gespräch mit einer Polizistin wurde ihr bewusst, dass sie betrogen und bestohlen worden war.

Die Polizei kann immer noch nicht ausschließen, dass es weitere Opfer der falschen Polizisten gab. Auch am Dienstag wurden aktuelle Betrugsversuche aus Paderborn und Delbrück gemeldet. Die Polizei übermittelt bei ihren Anrufen niemals die Notrufnummer 110 - auch nicht in Verbindung mit einer Vorwahl.

Hier nochmals die wichtigsten Ratschläge der Polizei, um nicht auf die Täter hereinzufallen:

  • Sollten solche dubiosen Telefonate eingehen, melden Sie sich in jedem Fall umgehend per Notruf 110 bei Ihrer Polizeidienststelle. So kann ausgeschlossen werden, dass Sie Opfer von Betrügern werden, die sich als Polizisten ausgeben
  • Geben Sie niemals, wirklich niemals, Geld oder andere Wertsachen an fremde Personen heraus.

Weitere wertvolle Tipps bekommt man auch auf der Internetseite polizei-beratung.de. (ots/pfa) 

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Publiziert in PB Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Mit dem sogenannten Gewinnversprechen versuchen Betrüger immer wieder, vermeintliche Glückspilze übers Ohr zu hauen. Aktuell berichtet die Polizei unter anderem von einem Fall aus Diemelstadt und rät zur Vorsicht.

In den vergangenen Tagen würden sich betrügerische Gewinnversprechen am Telefon im Landkreis häufen, erklärte Polizeisprecher Volker König. Die Masche ist immer gleich: Betrüger gratulieren zu einem Gewinn, dessen Übergabe aber an Bedingungen geknüpft ist. So versprachen die Betrüger bei einem Fall in Diemelstadt beispielsweise einen Audi A8 oder wahlweise 49.000 Euro als Gewinn. Um den Gewinn zu erhalten, müsse der "Gewinner" vorher iTunes-Karten für 900 Euro erwerben und an einen Mitarbeiter übergeben. Sobald diese Gebühr übergeben sei, soll der Gewinn durch ein Securityunternehmen überbracht werden.

In einem anderen Fall soll die "Gewinnerin" eines Geldpreises von 48.000 Euro zunächst eine dreistellige Bearbeitungsgebühr auf ein Konto überweisen. Sobald diese Gebühr eingegangen sein, soll der Gewinn ausgezahlt werden. Tatsächlich aber streichen die Betrüger die Zahlungen ein, ein Gewinn wird allerdings niemals übergeben.

Als Faustregel gilt: Soll man für einen vermeintlichen Gewinn zuvor eine Gegenleistung bringen, dann ist ein betrügerisches Gewinnversprechen mehr als wahrscheinlich.

Tipps der Polizei:

  • Nehmen Sie nur Gewinne an, wenn Sie auch bewusst an einem Gewinnspiel - und zwar bei einem seriösen Unternehmen - teilgenommen haben. Ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals an eine Bedingung knüpfen, zum Beispiel das Zahlen einer Gebühr oder die Teilnahme an einer Veranstaltung
  • Notieren Sie sich die auf dem Display angezeigte Rufnummer
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn abzufordern, das heißt keine Gebühren zahlen oder kostenpflichtige Hotlines anrufen
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches

Weitere Informationen zum Thema betrügerische Gewinnversprechen finden Sie unter polizei-beratung.de. (ots/pfa) 

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