Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Betrug

KORBACH. In den vergangenen Wochen meldeten sich vermehrt Bürger bei der Polizei, die verdächtige Anrufe erhielten, bei denen vermutlich Betrügereien im Hintergrund standen. Im Bereich der Polizei Waldeck-Frankenberg wurden in diesen Fällen insbesondere zwei Betrugsmaschen festgestellt, die der Polizei schon länger bekannt sind.

Bei der ersten Masche melden sich die Täter telefonisch und stellen sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft vor. Sie teilen den angerufenen Personen mit, dass ihre Computer mit Viren verseucht seien und man helfen wolle das Problem zu beheben. Die Betrüger wollen die Opfer dazu bewegen ein Programm zu installieren, über das sie Fernzugriff auf den Rechner erhalten. In der Folge werden die Opfer erpresst, damit der nun gesperrte Rechner freigeschaltet wird, oder aber persönliche Daten wie Kontoverbindungen oder Zugangsdaten werden ausgespäht.

Bei der zweiten Masche melden sich die Betrüger ebenfalls telefonisch. Sie stellen den Angerufenen ein Gewinn aus einem Preisausschreiben oder einer Lotterie in Aussicht. Anschließend wird eine "Bearbeitungsgebühr" verlangt, damit der Gewinn ausgezahlt werden kann.

In einem konkreten Fall erhielt ein Bad Wildunger am letzten Mittwoch einen Anruf mit einem Gewinnversprechen. Der Anrufer teilte ihm mit, dass er in einem Preisausschreiben eine Bargeldsumme in unbekannter Höhe gewonnen habe. Zur Abwicklung der Auszahlung müssten aber noch Einzelheiten geklärt werden. Bei einem zweiten Anruf am folgenden Donnerstag forderte der Betrüger den Angerufenen auf, I-Tunes-Gutscheine im Wert von 900 Euro zu erwerben und sich danach unter einer ausländischen Telefonnummer zu melden. Der Mann meldete sich aber bei der Polizei Bad Wildungen, so dass er keinen Schaden erlitt.

Bei den der Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg bekannt gewordenen Fällen gelang es den Tätern fast nie, die Opfer zu betrügen, weil die Angerufenen nicht auf die Forderungen der Anrufer eingingen und sich stattdessen frühzeitig bei der Polizei meldeten. Trotzdem gibt die Polizei nochmal Tipps zu diesen betrügerischen Anrufen:

Seien Sie wachsam bei Anrufen angeblicher Mitarbeiter von Softwarefirmen wie Microsoft. Solche Firmen rufen Sie in der Regel nicht unaufgefordert an.

Installieren Sie keine Fremdsoftware auf ihrem Rechner, wenn Sie am Telefon durch Unbekannte dazu aufgefordert werden.

Die im Telefondisplay angezeigten Nummern können manipuliert sein, lassen Sie sich durch angezeigte Telefonnummern seriöser Unternehmen und Behörden nicht täuschen

Seien Sie vorsichtig bei Gewinnversprechen, insbesondere dann, wenn die Übergabe an Bedingungen geknüpft ist, zum Beispiel an das Zahlen einer Geldsumme, den Erwerb von Gutscheinen, Anruf eines kostenpflichtigen Telefondienstes.

Werden Sie angerufen, stellen Sie gezielt Fragen an den Anrufer: Nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt, was genau Sie gewonnen haben.

Notieren Sie immer die auf dem Display angezeigte Rufnummer.

Fordern Sie auf jeden Fall eine schriftliche Gewinnbenachrichtigung.

Nehmen Sie nur Gewinne an, wenn Sie auch bewusst an einem Gewinnspiel teilgenommen haben. Ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals an eine Bedingung knüpfen.

Prüfen Sie die Seriosität des Anrufers beziehungsweise Absenders. Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich an Ihre Polizeidienststelle.

Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn abzufordern, d.h. keine Gebühren bezahlen oder kostenpflichtige Hotlines (Telefondienste) anrufen.

Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder ähnliches.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 08 November 2017 12:33

Polizei sucht Betrüger mit Hilfe von Foto

PADERBORN. Mit Hilfe eines Fotos aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei nach einem jungen Mann, der versucht haben soll eine Bankkundin um viel Geld zu betrügen.

Der Verdächtige hatte im März mittels eines gefälschten Überweisungsträgers versucht vom Konto der Geschädigten einen hohen Geldbetrag auf ein anderes Konto zu überweisen. Der Betrugsversuch flog auf und im Rahmen der Ermittlungen wurde festgestellt, dass der Gesuchte bei einem weiteren Bankgeschäft von einer Überwachungskamera gefilmt worden war.

Es handelt sich bei dem Gesuchten um einen etwa 25 bis 30 Jahre alten Mann mit blonden Haaren. Am Tag der Aufnahme trug der Verdächtige ein auffälliges T-Shirt auf dessen Vorderseite die Rückansicht eines Fußballers mit der Rückennummer 10 zu sehen war. Über der Rückennummer stand das Wort "Religion".

Zeugen, die Angaben zu dem Verdächtigen machen können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 05251/3060 bei der Paderborner Polizei zu melden. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Freitag, 20 Oktober 2017 16:44

Anrufe von falschen Polizeibeamten im Landkreis

WALDECK-FRANKENBERG. Donnerstagabend und teilweise auch noch weit nach Mitternacht, erhielten mindestens zwölf Bürger aus der Region Anrufe falscher Polizeibeamter.

Dabei handelt es sich jedoch ausnahmslos um Betrüger, die unter der Legende der Festnahme eines oder mehrerer Einbrecher die finanziellen Verhältnisse der Angerufenen ausspionieren wollen. Erfreulich ist, dass die Angerufenen die Masche sofort durchschaut und anschließend die richtige Polizei verständigt haben. Dort konnten sie beruhigt werden und sich weitere Tipps zum richtigen Verhalten im Falle solcher Anrufer geben lassen.

Wie gehen die Betrüger vor? Die Trickbetrüger rufen in der Regel Senioren an und geben sich als Polizeibeamte aus. Dabei suchen sie häufig ihre Opfer anhand der Vornamen in Telefonbüchern aus. Sie erzählen Ihnen, dass es vermehrt zu Einbrüchen in Ihrer Umgebung gekommen sei und versuchen ihre persönlichen Vermögensverhältnisse zu erfragen. So fragen sie nach Schmuck und Bargeld und ebenso wie diese Wertgegenstände zu Hause verwahrt werden. Der falsche Polizist bietet Ihnen eventuell an, die Wertgegenstände abholen zu lassen und sicher bei der Polizei zu verwahren.

Tipps der Polizei: Trauen Sie ihrem Gefühl! Seien Sie misstrauisch bei angeblichen Anrufen von Amtsträgern oder Behörden, die von Ihnen Informationen am Telefon verlangen. Geben Sie keine Auskünfte über Tagesabläufe, Abwesenheiten, Vermögensverhältnisse oder Ähnliches. Offizielle Stellen haben Verständnis für diese reservierte Haltung. Notieren Sie sich bei verdächtigen Anrufen den Namen, die Behörde und die Telefonnummer. Erstellen Sie, wenn möglich, ein Gedächtnisprotokoll und scheuen Sie sich nicht, die Notrufnummer 110 anzuwählen und den Vorfall zu schildern.

Seien Sie grundsätzlich skeptisch, wenn sich Personen am Telefon als Amtsträger ausgeben und eine Zahlung fordern. Die Polizei und andere Behörden werden niemals für die Unterstützung bei Ermittlungen Bargeld verlangen oder am Telefon um eine Überweisung eines Geldbetrages bitten. Zahlungsaufforderungen von Behörden werden immer mit klar erkennbarem Absender auf dem Postweg zugestellt. Warnen Sie auch Freunde, Bekannte und Ihre Eltern, sowie Großeltern vor dieser Betrugsmasche. Und wenn Sie trotz aller Vorsicht doch in die Falle der Betrüger getappt sind - erstatten Sie umgehend eine Strafanzeige bei der Polizei.  (ots/r)

Publiziert in Polizei
Schlagwörter

BAD WILDUNGEN. Nachdem eine Bad Wildungerin kurz hintereinander gleich zweimal dasselbe Erlebnis hatte, wurde die Frau stutzig. Die 80-jährige Rentnerin war am Samstag in der Kleinen Allee unterwegs, als sich vor ihr ein gut gekleideter Mann bückte und etwas aufhob.

Er hielt einen goldenen Ring in der Hand und gab vor, diesen gerade gefunden zu haben. Da er fremd in der Stadt sei, der Goldring aber unbedingt im Fundbüro abgegeben werden müsse, fragte er die Wildungerin, ob sie den Ring am Montag im Rathaus abgeben könne.

Der Ring wechselte den Besitzer und es entwickelte sich ein kurzes Gespräch, bei dem der Unbekannte um einen kleinen Geldbetrag bat. Er habe Hunger und wolle sich etwas zu essen zu kaufen. Auch hier half die 80-Jährige prompt, wandte sich aber von dem Mann ab und ging zwei Schritte weg, holte Geld aus ihrer Geldbörse  um dem Fremden fünf Euro zu schenken. Dann, nur wenige Schritte weiter, fiel der Dame ein anderer Mann auf, der mit genau derselben Geschichte Passanten ansprach. Auch hier wurde vorgegeben, einen goldenen Ring auf dem Gehweg gefunden zu haben.

Eigene Nachforschungen bei einem Juwelier bestätigten den Verdacht der älteren Dame. Bei dem angeblichen Goldring handelte es sich um ein billiges und wertloses Blechimitat mit dem Stempel "585".

Sehr wahrscheinlich handelt es sich hier um eine Variante eines Annäherungstricks. Dabei werden Passanten gutgläubig in ein Gespräch verwickelt und letztlich um Geld gebeten. Dabei kommt es dann sehr häufig zu einem sehr engen Kontakt und anschließend zum Verlust des gesamten Portemonnaies oder es erfolgt ein unbemerkter Griff in die Geldbörse.

Im geschilderten Fall hat sich die Dame sehr umsichtig und schlau verhalten. Dadurch, dass sie sich von dem Unbekannten wegdrehte und einige Schritte von ihm wegging, hat sie räumlichen Abstand geschaffen und somit einfach aber wirkungsvoll die Tatgelegenheit verhindert.

Ob am Samstag tatsächlich Leute auf diese Masche hereingefallen sind, ist nicht bekannt. Bisher haben sich dazu keine Geschädigten bei der Polizei gemeldet.

Von den Männern liegt folgende Personenbeschreibung vor:

1. Ungefähr 30 Jahre alt mit nordafrikanischem Teint, korpulent, etwa 180 cm groß, kurze dunkle Haare, markante Nase, kein Bart und keine Brille. Er war bekleidet mit dunklem Anorak, grauem Pullover, Jeans und dunklen Schuhen. Der Mann sprach deutsch mit ausländischem Akzent.

2. Ungefähr 160 cm groß, schlank, westeuropäische Erscheinung, kein Bart, trug eine Brille und war bekleidet mit hellgrauer Basecap, kariertem Hemd und Jeansjacke.

Hinweise oder Beobachtungen hierzu können an die Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/7090-0 gemeldet werden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 12 September 2017 14:13

Betrug: Smartphones bezahlt, Fliesen bekommen

KASSEL. Zwei junge Männer, die bei einem Straßenverkauf das große Schnäppchen wähnten, haben statt der vereinbarten Smartphones nur zwei Fliesen bekommen. Als sie den Schwindel bemerkten, war der Verkäufer mitsamt 400 Euro bereits verschwunden.

Nun suchen die Ermittler des Betrugskommissariats einen etwa 40 Jahre alten, 1,70 Meter großen und molligen Mann, der als Südländer beschrieben wird. Der Unbekannte hatte die beiden Smartphones - ein Samsung Galaxy S 8 und ein iPhone 7 für zusammen 400 Euro - einem 25-Jährigen aus Kassel auf dem Gehweg der Werner-Hilpert-Straße angeboten. Da das Angebot verlockend war, gab der junge Mann gleich auch einem 28 Jahre alten Freund Bescheid, der ebenfalls interessiert war.

Man einigte sich und der Unbekannte steckte zunächst die Handys zusammen mit den angeblichen Kaufverträgen in eine goldfarbene Tasche und dann in seine Jacke. Bei der Übergabe des Geldes holte der Mann vermeintlich sieselbe Tasche hervor, übergab sie und machte sich mit einem schwarzen Renault Clio aus dem Staub. Als die jungen Männer ihren Kauf prüften, fanden sie zwei Fliesen, die zwar in etwa das Gewicht zweier Handys hatten, aber bei weitem nicht den Wert darstellten. Der schwarze Kleinwagen war bereits rechts um die Ecke in die Kurt-Wolters-Straße abgebogen.

Der Täter hat dünne schwarze Haare mit Geheimratsecken und ein breites Gesicht mit Dreitagebart. Er trug eine blaue Jacke, eine schwarze Hose und schwarze Sneaker. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 0561/9100. Zugleich warnt die Polizei warnt vor solchen Straßengeschäften. Wer nicht - wie hier geschildert - einem Betrüger auf den Leim geht, kann sich auch wegen Hehlerei strafbar machen: Nicht selten nämlich wird bei diesen Geschäften gestohlene Ware angeboten. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 06 September 2017 15:08

Vorsicht! Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus

WALDECK-FRANKENBERG. Vor einer falschen Bankmitarbeiterin, die einer Frau aus Volkmarsen persönliche Daten entlocken wollte, warnt aktuell die Korbacher Kripo. Die Angerufene war trotz der im Display eingeblendeten Rufnummer ihrer Hausbank zum Glück skeptisch.

Der Anruf ging laut Polizeibericht von Mittwoch am Montagnachmittag bei der Frau aus Volkmarsen ein. Im Telefondisplay der Angerufenen war die Rufnummer ihrer Hausbank zu sehen. Die angebliche Mitarbeiterin der Service-Zentrale wollte die Kartennummer ihrer Bankkarte erfragen. Da die Dame daraufhin besonnen und misstrauisch reagierte, kam es zu keinem finanziellen Schaden. Die Dame hatte richtigerweise das Gespräch zügig beendet und den einzig richtigen Weg gewählt: Sie erkundigte sich bei ihrer Bank, ob sie von dort angerufen worden sei, und informierte dann die Polizei.

Die Täter verschleiern bei dieser Vorgehensweise ihre wahre Identität und übermitteln bei den Telefonaten durch Computermanipulation eine beliebige Telefonnummer, in diesem Fall die Rufnummer der Bank, war Vertrauen erwecken soll. Dieselbe Verfahrensweise nutzen auch die auftretenden falschen Polizeibeamten.

Polizeisprecherin Michaela Urban erklärte am Mittwoch, dass seriöse Kreditinstitute und Banken am Telefon keine Kontodaten erfragen oder Auskünfte über persönliche Vermögensverhältnisse verlangen.

Die Polizei rät in diesen oder ähnlichen Fällen eindringlich:

  • Geben Sie Personen, die Sie nicht kennen, keine Auskünfte über persönliche Daten, Geheimzahl oder TAN am Telefon
  • Beenden Sie stattdessen einfach das Gespräch und informieren Sie zeitnah die Polizei über einen solchen Betrugsversuch
  • Seien Sie misstrauisch und rufen Sie nur unter der Ihnen bekannten Telefonnummer Ihre Bank oder örtliche Polizeistation an. Geben Sie hierzu die Rufnummer selbst in ihr Telefon ein

Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage polizei-beratung.de im Internet. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 05 September 2017 18:39

"CEO Fraud": Falscher Chef holt sich richtig viel Geld

KASSEL. Die Polizei warnt Firmen aus aktuellem Anlass erneut vor der sogenannten "CEO Fraud"-Betrugsmasche. Dabei geben sich die Täter nach Sammlung jeglicher Art von Information über das anzugreifende Unternehmen beispielsweise als Geschäftsführer (CEO) der Firma aus und veranlassen einen Unternehmensmitarbeiter zum Transfer eines größeren Geldbetrages ins Ausland.

Dies passierte Ende August bei einem Kasseler Autohaus. Eine Mitarbeiterin hatte eine E-Mail von ihrem angeblichen Chef bekommen und daraufhin die Überweisung einer fünfstelligen Summe veranlasst. Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass die E-Mail nicht vom Geschäftsführer, sondern von Betrügern stammte.

Die Mitarbeiterin war zunächst von der Richtigkeit des Absenders ausgegangen und hatte den nicht ungewöhnlichen Überweisungsauftrag daraufhin ausgeführt. Erst aufgrund einer Fehlermeldung, die sie nach einer Antwortmail an ihren "Chef" erhielt, flog der Betrug kurze Zeit später auf. Das Geld war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits ins Ausland transferiert.

Das Bundekriminalamt hat in Verbindung mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen eine Infobroschüre herausgegeben, aus der die nachfolgenden Tipps stammen:

  • Achten Sie darauf, welche Informationen über ihr Unternehmen öffentlich sind ´beziehungsweise wo und was Sie und Ihre Mitarbeiter im Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen publizieren
  • Veröffentlichen Sie keine Unterschriften von Zeichnungsberechtigten auf Ihrer Homepage
  • Führen Sie klare Abwesenheitsregelungen und interne Kontrollmechanismen ein
  • Sensibilisieren Sie Ihre Belegschaft für das beschriebene Betrugsphänomen

Bei ungewöhnlichen Zahlungsanweisungen sollten - vor Veranlassung der Zahlung - folgende Schritte durchgeführt werden:

  • Überprüfen der E-Mails auf Absenderadresse und korrekte Schreibweise
  • Verifizieren der Zahlungsaufforderung über Rückruf oder schriftliche Rückfrage beim genannten Auftraggeber
  • Kontaktaufnahme mit der Geschäftsleitung oder dem Vorgesetzten    

Unternehmen sollten sich bei Auffälligkeiten und Fragen an die örtliche Polizeidienststelle wenden. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

WALDECK. Unseriöse Handwerker haben in einem Waldecker Stadtteil versucht, Hausbesitzer übers Ohr zu hauen. Den angesprochenen Immobilieneigentümern schwante jedoch Böses und sie ließen sich auf keine der angebotenen Leistungen ein. Stattdessen verständigten sie die Polizei.

Immer wieder kommt es laut Polizeisprecher Dirk Virnich zu einem bösen Erwachen bei Hausbesitzern, die nach vermeintlich günstigen Arbeiten am Haus für teures Geld nachbessern müssen. Eine bei Betrügern beliebte Masche ist zum Beispiel das Reinigen oder Ausbessern von Dachrinnen. Wie in der vergangenen Woche aus einem Waldecker Ortsteil gemeldet wurde, waren dort zwei Männer im Dorf unterwegs, um ihre Dienste anzubieten. Für gerade einmal 60 Euro sollten die Dachrinnen gegen eine verzinkte Ausführung ausgetauscht werden.

Ähnliche Erfahrungen gibt es zu Angeboten der Dachrinnenreinigung. Bei den vereinbarten Arbeiten werden plötzlich angebliche Schäden an den Dachrinnen festgestellt, die einen Austausch erforderlich machen. Auch das möchten die ungefragten Helfer, natürlich ebenfalls wieder sehr günstig, gerne ausführen.

Nach Abschluss der Arbeiten kommt es regelmäßig zu einer weit höheren Rechnung, oftmals in vierstelliger Höhe. Nicht selten wird der Betrag dann tatsächlich bezahlt. Und später stellen die Hauseigentümer aber fest, dass die neue Dachrinne und die ausgeführten Arbeiten von minderwertiger Qualität sind. "Die Arbeiter sind dann schon über alle Berge", sagte Virnich.

Diesmal fanden die beiden Männer mit starkem osteuropäischem Akzent keine interessierten Kunden und vermeintliche Opfer. Damit das so bleibt und um sich vor solchen betrügerischen Angeboten zu schützen, rät die Polizei zur besonderen Vorsicht und Wachsamkeit auch in der Nachbarschaft. "Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, holen Sie sich Vergleichsangebote ein", riet der Polizeisprecher. Wer auch nur den geringsten Zweifel habe, solle - so wie das Ehepaar aus Waldeck - die nächstgelegene Polizeidienststelle verständigen. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

MARSBERG. Ein falscher Polizist ist in Marsberg von seinen echten Kollegen festgenommen worden. Ein Marsberger Bürger, dessen Wertsachen der Täter "in Sicherheit" bringen wollte, ging zum Schein auf die Anweisungen des Betrügers ein - lieferte ihn aber tatsächlich ans Messer.

Bei dem gewieften Marsberger klingelte am Dienstagabend gegen 20 Uhr das Telefon. Im Display des 67-jährigen Mannes erscheint die Nummer 02992/110. Am anderen Ende meldete sich ein Mann, der sich als Polizist vorstellte. Ein Einsatzkommando habe zwei Einbrecher gefangen. Ein weiterer sei auf der Flucht. Da man bei den anderen beiden Tätern seine Adresse gefunden habe, ginge man von einem bevorstehenden Einbruch bei dem Marsberger aus.

Um den Mann zu schützen, wolle man seine Wertgegenstände und sein Bargeld abholen und sicher aufbewahren, bis auch der noch flüchtige dritte Einbrecher gefasst sei.

Dem 67-Jährigen war die Masche durch die Berichterstattung in den Medien nicht unbekannt. Er wählte daraufhin den Polizeinotruf 110 und schilderte den Beamten der Leitstelle gegen 20.45 Uhr den Sachverhalt. Parallel dazu einigte sich der Mann zum Schein mit dem "falschen Polizisten" auf die Abholung seiner Wertgegenstände - der Marsberger sollte die Wertsachen in einer Tasche vor dem Wohnhaus deponieren.

Gemeinsam mit Kollegen aus Brilon und Meschede observierte die Marsberger Polizei nun das Haus des Angerufenen, wo tatsächlich um 22.48 Uhr ein Mietwagen vorfuhr. Ein dunkel gekleideter Mann stieg aus, ging zur Haustür und nahm die Tasche. Im selben Moment bereits klickten die Handschellen: Die Beamten nahmen einen 26-jährigen Bosnier mit Wohnsitz in Gelsenkirchen fest. Er wurde vorläufig festgenommen, die Kriminalpolizei hinzugezogen. Nach Entscheidung der Staatsanwaltschaft Arnsberg wurde der Mann am Mittwochnachmittag wieder entlassen. Haftgründe lagen nicht vor, da der Beschuldigte seit längerer Zeit einen Wohnsitz im Ruhrgebiet hat. Der 26-Jährige muss sich aber demnächst in einem Strafverfahren vor Gericht verantworten. (ots/pfa) 


Immer wieder machen Unbekannte auf diese Weise Beute, wie kürzlich in Paderborn:
81-Jährige händigt falschem Polizisten 20.000 Euro aus (04.07.2017)

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Publiziert in HSK Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Das Telefon klingelt, auf dem Display erscheint die 110, am Apparat ein Polizeibeamter. Der Polizist erkundigt sich, ob Wertsachen in der Wohnung seien, man müsse diese in Sicherheit bringen beziehungsweise Spuren sichern. Gleich würde deshalb ein weiterer Beamter vor der Haustür stehen, um die Wertsachen in Empfang zu nehmen... So oder ähnlich versuchen derzeit Trickbetrüger im gesamten Bundesgebiet vorwiegend ältere Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen. Sogar vermeintliche Haftbefehle wurden schon verschickt, mit dem Hinweis, diese seien nur durch das Zahlen einer hohen Summe abzuwenden. Die Fälle häufen sich.

"Die Betrüger geben sich am Telefon überzeugend als Polizisten, zum Beispiel Kommissare, aber auch als Staatsanwälte aus, um so auf perfide Weise das Vertrauen der Angerufenen - zumeist Senioren, zu gewinnen", erläutert Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt - obwohl die Anrufer zumeist aus dem Ausland agieren.

Unter Vorwänden, wie beispielsweise die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren Opfern mit geschickter Gesprächsführung glaubwürdig zu vermitteln, dass ihr Geld und ihre Wertsachen zuhause nicht sicher seien. Ein Polizist in Zivil werde vorbei kommen, um das gesamte Geld und sämtliche Wertsachen "in Sicherheit" zu bringen. Ein anderer Vorwand ist, dass die Ersparnisse auf untergeschobenes Falschgeld überprüft oder Spuren gesichert werden müssten, ein Polizist komme vorbei und werde Geld beziehungsweise Wertsachen abholen. Einmal ausgehändigt, sehen die Opfer ihre Wertsachen oder das Geld jedoch nie wieder.

Opfer werden unter Druck gesetzt
Auch auf die Konten und Bankdepots ihrer Opfer haben es die Betrüger abgesehen. Unter dem Hinweis, die Bankmitarbeiter seien korrupt, sollen die Angerufenen ihre Konten und Bankdepots leeren und einem Unbekannten, der sich als Polizist ausgibt, übergeben. Andere Betrugsopfer werden von der falschen Polizei dazu aufgefordert, per Western Union Geld ins Ausland zu überweisen, damit eine angebliche Betrügerbande festgenommen werden könne. Reagiert ein Opfer misstrauisch, wird es unter anderem mit dem Hinweis, es behindere eine "polizeiliche Aktion", wenn es nicht mitmache, unter Druck gesetzt und eingeschüchtert.

Besonders dreiste Täter gaben sich auch schon als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts in "hochgeheimer Mission" aus. Hatten sich ihre Opfer bereits bei der richtigen Polizei gemeldet, weil sie misstrauisch geworden waren, kontaktierten die Täter ihr Opfer erneut, um es mit dem Hinweis, diese echte Polizei sei korrupt und würde die hochgeheime Operation des Bundeskriminalamts stören, zu verwirren. Dabei scheuten sich die Betrüger nicht, gefälschte Verpflichtungserklärungen zum Beispiel eines "informellen Mitarbeiters des Bundeskriminalamts" oder ähnliche scheinbare Dokumente zu verwenden, um ihr Opfer zu täuschen.

Neben den Anrufen wurden in jüngster Zeit sogar Haftbefehle verschickt mit der Aufforderung, die im Schreiben genannte Geldstrafe zu bezahlen, ansonsten drohe die Inhaftierung.

Tipps der Polizei

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber. Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können
  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich

Auflegen sollten Sie, wenn...

  • ...Sie nicht sicher sind, wer anruft
  • ...Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, zum Beispiel ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben
  • ...Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland
  • ...Sie der Anrufer unter Druck setzt
  • ...der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, zum Beispiel zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll

Glauben Sie, Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle.

Präventionstipps von Expertin bei "Aktenzeichen XY..."
Kriminalrätin Gabriele Renner wird in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" an diesem Mittwoch ab 20.15 Uhr mehr über die Tricks der "falschen Polizeibeamten" erzählen. Die Präventionsexpertin gibt weitere Tipps, wie sich Bürger schützen davor können.

Hilfreiche Informationen gibt es auch auf der Homepage polizei-beratung.de. (ots/pfa)

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Publiziert in Polizei
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