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Donnerstag, 17 Januar 2019 14:43

Sparkassenmitarbeiterin verhindert Enkeltrick

KREUZTAL. Eine aufmerksame Sparkassenmitarbeiterin konnte am Mittwochnachmittag erfolgreich verhindern, dass ein hochbetagter Kreuztaler Senior Opfer eines hinterhältigen Enkeltricks wurde.

Nach dem Anruf der vermeintlichen Enkel hatte sich der ältere Herr bereits zu seiner Sparkasse in Kredenbach begeben, um dort über 10.000 Euro abzuholen. Die Mitarbeiterin der Sparkasse reagierte jedoch clever, bemerkte das hinterhältige Spiel der Betrüger und rief dann zusammen mit dem Senior zunächst einmal den tatsächlichen Enkel des Kreuztalers an. So klärte sich dann schnell, dass dieser keinesfalls - wie von dem falschen Enkel am Telefon behauptet - 13.000 Euro für den Kauf von Wertpapieren benötigte. Anschließend verständigten die Sparkassenmitarbeiterin und der Senior sofort die Polizei - das Siegener Kriminalkommissariat 2 ermittelt nun in der Sache.

Aus aktuellem Anlass wird nochmals besonders vor dieser Betrugsmasche gewarnt, da die Polizei nicht ausschließt, dass noch weitere ältere Menschen ebenfalls gleichlautende Anrufe bekommen könnten. Personen, die einen solchen Anruf erhalten, sollten sich schnellstmöglich unter dem Notruf 110 mit der Polizei in Verbindung setzen. Gleichzeitig weist die Polizei in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass Geldgeschäfte unter Familienangehörigen im Regelfall zeitlich nicht so dringend sind, sodass eine unmittelbare Entscheidung am Telefon getroffen werden müsste. Solche wichtigen Entscheidungen werden am besten in der guten Stube in ruhiger Atmosphäre unter persönlicher Anwesenheit aller Beteiligten getroffen. Deshalb sollte man sich am Telefon niemals unter Druck setzen lassen. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei
Montag, 07 Januar 2019 15:06

Trickdiebe erbeuten Schmuck und Bargeld

MARBURG. Ganz besonders häufig haben es Betrüger an der Haustür auf Senioren abgesehen, die sich in ihren vier Wänden vermeintlich sicher fühlen.

Ziel dieser unliebsamen Besucher ist es, in die Wohnung gebeten zu werden. Dort sind in aller Regel weder Zeugen, noch andere Personen zu erwarten, die die eigenen Pläne durchkreuzen könnten.

Am Freitagnachmittag, am 4. Januar, traf es eine Seniorin in der Straße "In der Gemoll". Zwei Männer klingelten gegen 17.15 Uhr bei der älteren Frau, stellten sich als Mitarbeiter eines Kabelanbieters vor und gaben an, Messungen in der Wohnung durchführen zu müssen. Während einer der Täter die Seniorin in ein Gespräch verwickelte und ablenkte, machte sich sein Begleiter ans Werk. Messungen für den Kabelanschluss erfolgten natürlich nicht. Der Unbekannte durchsuchte mehrere Behältnisse und erbeutete Schmuck und Bargeld im Wert von etwa 1500 Euro, der Bestohlenen fiel der Verlust erst später auf.

Die mutmaßlichen Täter sind beide zwischen 40 und 50 Jahre alt, sprachen Deutsch und waren insgesamt dunkel gekleidet. Der eine ist etwa 180 bis 185 cm groß und hat dunkle Haare, der andere ist 170 bis 175 cm groß und hat dunkle, kurz geschorene Haare.  

Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe: Wem sind vor oder nach dem Geschehen am späten Nachmittag rund um das Wohnhaus verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise bitte an das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060.  

Die Polizei gibt darüber hinaus Tipps gegen Betrüger: Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durchs Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel. Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde oder Firma an. Holen Sie sich dabei die Telefonnummer aus dem Internet oder dem Telefonbuch. Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten. Wählen Sie im Notfall die 110. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

MARBURG. Der Anlass der erneuten Warnung vor anrufenden Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben, sind die bisher gemeldeten 21 neuerlichen Anrufe in der Zeit von Sonntagabend bis Dienstagmorgen.

Zwischen Sonntag, dem 9. Dezember um 18.20 Uhr und Dienstag, dem 11. Dezember meldeten sich reihenweise die angeblichen Polizisten und tischten die bekannte Story von einem Hinweis auf einen bevorstehenden Einbruch nach der Festnahme von Tatverdächtigen auf. Betroffen, teils mehrfach, waren Bad Nauheim, Ilbenstadt, Langgöns, Karben, Lich, Nidda, Leihgestern, Lützellinden Oberau, Wallernhausen, Laubach, Niederwalgern, Watzenborn-Steinberg, Aßlar und verstärkt am Dienstagmittag in mehreren Fällen auch Herborn und Ortsteile.  

Die Polizei gibt Tipps zum Umgang mit den Betrügern: "Bei solchen oder irgendwie ähnlich gelagerten Anrufen müssen alle Alarmglocken schrillen. Seien Sie misstrauisch, lassen Sie sich am Telefon auf nichts ein. Legen Sie auf und wählen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer Ihrer Polizei und lassen sich mit dem angeblichen Beamten verbinden!". Die Anrufer fragen nach Erklären des angeblichen Grundes des Anrufs zunächst mal allgemeine Informationen ab. "Haben Sie denn Bargeld im Haus? Lagern Sie Ihre Wertsachen in einem Tresor? Ist tagsüber jemand anwesend?...". Auch bei den neuerlichen Anrufen gab es bislang keinen Schaden! Damit dem so bleibt, ist Vorsicht geboten. Außerdem ist zu bedenken, dass die Betrüger vielleicht auch die Masche wechseln und statt des angeblichen Polizeibeamten meldet sich ein Enkel, der für irgendetwas Geld braucht oder es ruft jemand an, der einen Gewinn mitteilt, der im weiteren Verlauf dann aber plötzlich "Gebühren" kostet.

Hier nochmals ein paar Hinweise der Polizei:  

  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.
  • Die Polizei holt niemals Geldbeträge oder sonstige Vermögenswerte bei Ihnen ab.
  • Die Polizei bietet niemals an, Ihr Vermögen zu überprüfen und in "Sicherheit" zu bringen.
  • Die Polizei fordert Sie niemals auf, Geldbeträge oder sonstige Vermögenswerte vor Ihrer Wohnung zu deponieren oder zu übergeben.
  • Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
  • Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse.
  • Als was auch immer der Anrufer sich ausgibt. Überprüfen Sie, ob Sie es tatsächlich mit dieser Person zu tun haben. Legen Sie den Hörer richtig auf und rufen Sie die Ihnen bekannte Nummer Ihrer Polizeidienststelle. Wichtig: Benutzen Sie NICHT die Rückruffunktion oder Wahlwiederholungstaste, da Sie sonst wieder bei dem Anrufer und Täter landen könnten. Wählen Sie die Ihnen bekannte oder von Ihnen herausgesuchte Rufnummer bewusst neu.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder einer anderen Vertrauensperson über den Anruf.  


Diese und weitere Hinweise zum Phänomen "Falsche Polizeibeamte" , "Betrug am Telefon", "Enkeltrick" und weitere Betrugsmaschen stehen im Internet u.a. auf www.polizei.hessen.de oder www.polizei-beratung.de (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

KASSEL. Einen Ermittlungserfolg kann die nordhessische Polizei zu einer Serie von Tankbetrügereien in Kassel und südlich von Kassel, begangen durch den zunächst unbekannten Fahrer eines schwarzen 5er BMW, verzeichnen.

Durch intensive Zusammenarbeit der Ermittler des Baunataler Polizeireviers Süd-West, der Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal und der Zivilfahnder der Operativen Einheit BAB der Direktion Verkehrssicherheit gelang am Montagnachmittag die Festnahme des nun tatverdächtigen 34-Jährigen aus Niedenstein. Ihm werfen die Ermittler insgesamt acht Tankbetrügereien mit einem Gesamtschaden von etwa 1.000 Euro sowie neun Kennzeichendiebstähle seit Mitte September vor.  

Am 17., 19, und 25. September war es jeweils zu Tankbetrügereien durch einen schwarzen 5er BMW mit gestohlenen Kennzeichen an Tankstellen in Baunatal-Hertingshausen, Kassel-Waldau und Guxhagen gekommen. Da sowohl das vordere als auch das hintere Kennzeichen, bei denen es sich um zwei verschiedene Nummernschilder von unterschiedlichen Autos handelte, auf ein und demselben Parkplatz in Baunatal gestohlen wurden, nahmen die Beamten des Polizeireviers Süd-West die Ermittlungen zu diesen Taten auf. Auch bei darauffolgenden Tankbetrügereien Ende September und Anfang Oktober in Baunatal und Guxhagen durch mutmaßlich denselben schwarzen 5er BMW verwendete der Täter abermals zwei gestohlene unterschiedliche Kennzeichen, erneut von zwei Pkw auf dem Parkplatz in Baunatal gestohlen.  

Serie setzte sich fort

Am 6. und auch am 23. November kam es zu zwei weiteren Tankbetrügereien durch einen schwarzen 5er BMW an einer Tankstelle an der Autobahn 49 in Edermünde. Die bereits hinsichtlich des Auftretens dieses Fahrzeugtyps im Zusammenhang mit solchen Taten sensibilisierten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal nahmen die Strafanzeigen von den betrogenen Tankstellenmitarbeitern entgegen. Dabei dokumentierten sie akribisch die Hinweise zu dem Täter und seinem Fahrzeug und stellten Bilder der Überwachungskamera sicher.

Diese Erkenntnisse wurden von den Beamten des Polizeireviers Süd-West mit den bereits bekannten Fällen zusammengeführt. So konnten sie die bestehende Fahndung nach dem schwarzen 5er BMW und dessen Fahrer um aussagekräftige Details ergänzen.  

34-Jähriger wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angehalten

Den Durchbruch bei der Fahndung brachte dann am Montagnachmittag gegen 15.30 Uhr die Kontrolle eines schwarzen 5er BMW durch Zivilfahnder der Operativen Einheit BAB in Niedenstein-Wichdorf. Am Steuer saß der 34-Jährige, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und gegen den zudem ein Haftbefehl aufgrund einer nicht bezahlten Geldstrafe wegen einer anderen Straftat vorlag. An seinem Wagen befanden sich zu dieser Zeit die Originalkennzeichen, mit denen der BMW auch auf ihn zugelassen war. Da den Fahndern aber sofort die Übereinstimmungen von der Ausstattung des Autos und von dem 34-Jährigen mit der Fahndung zu den Tankbetrügereien auffielen, geriet der Festgenommene auch dahingehend in den Verdacht der Polizisten.

Zunächst stritt der Tatverdächtige einen Zusammenhang mit der besagten Serie ab, bei den weiteren Ermittlungen zu dem Fahren ohne Führerschein entdeckten die Beamten bei ihm aber Bekleidungsstücke und zwei gestohlene Kennzeichen, die offensichtlich bei den Tankbetrügereien verwendet worden waren.  Der 34-Jährige hat zwischenzeitlich ein Teilgeständnis zu den ihm vorgeworfenen Taten abgelegt. Bei den bisherigen polizeilichen Maßnahmen stellten die Beamten zudem weiteres Beweismaterial sicher, sodass ihm die Ermittler des Polizeireviers Süd-West nun die acht Tankbetrüge und die neun Kennzeichendiebstähle vorwerfen.

Die weiteren Ermittlungen sowie die Auswertung von Beweismaterial dauern derzeit an. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 15 November 2018 17:18

Betrüger vorübergehend festgenommen

CÖLBE. Bereits am Mittwoch, den 7. November, nahm die Kriminalpolizei Marburg einen 28-jährigen Mann fest.

Der Festgenommene war mit seinem Skoda mit rumänischen Kennzeichen unterwegs, um eine Postlieferung - in diesem Fall ein Paket mit Bekleidung im Wert von 450 Euro - abzupassen.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen steht der Mann unter dem Verdacht, bei online-Händlern verschiedene Waren auf tatsächlich nicht existente Namen bestellt und diese jeweils höchstpersönlich an den unterschiedlichen Lieferadressen in mehreren Städten in Mittelhessen in Empfang genommen zu haben. Der Schaden beläuft sich schon jetzt auf mehrere Tausend Euro.

Auf die Schliche kam die Kriminalpolizei dem Mann durch einen aufmerksamen Auslieferungsfahrer. Der Fahrer war seit Oktober an der angegebenen Adresse in Cölbe mehrfach von dem mutmaßlichen Empfänger zwecks persönlichen Empfangs angesprochen worden.

Die Ermittlungen dauern an. Ausreichende Haftgründe lagen bislang nicht vor. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Dienstag, 13 November 2018 17:26

Mehr als 20 Betrugsversuche am Telefon

PADERBORN. In den ersten Novemberwochen sind der Polizei wieder zahlreiche Betrugsversuche angezeigt worden. Die Täter gaben sich meistens als falsche Polizisten aus.

Am Montag, den 12. November hätte eine Seniorin beinahe mehrere tausend Euro an die Täter übergeben. Am Donnerstag, den 8. November waren es noch angebliche Enkel, die aus einer angeblichen Notlage heraus dringend Geld bräuchten. Vier vermeintliche Opfer aus Altenbeken und eine Seniorin aus Büren meldeten sich diesbezüglich bei der Polizei. Am darauffolgenden Freitag gab es von mittags bis abends zwölf Anrufe "falscher Polizisten" in Büren und Bürener Ortsteilen. Über das Wochenende wurden der Polizei keine Taten bekannt.

Jedoch starteten die Täter am Montag bereits um 07.30 Uhr mit ersten Anrufen in Paderborn. Eine der ersten Opfer war eine 94-jährige Paderbornerin. Eine halbe Stunde dauerte das erste Telefonat mit einem Mann, der sich als Polizist ausgab und von der Festnahme einiger Einbrecher sprach. Angst machte er der Seniorin, weil er behauptete, ein Täter sei weiter flüchtig und sie sei ein potenzielles Opfer des Einbrechers. Auch auf der Bank sei ihr Geld nicht mehr sicher. Der falsche Polizist forderte die Frau auf, ihr Bankguthaben bis auf einen versicherten Restbetrag abzuheben, weitere Telefonate folgten. Die Frau wurde dermaßen unter Druck gesetzt, dass sie am Vormittag zur Bank ging und mehrere tausend Euro abhob. Als sie daraufhin nach Hause kam, klingelte das Telefon bereits erneut, die Täter ließen nicht locker. Glücklicherweise kam eine Bekannte der Seniorin zu Besuch. Die 76-Jährige erkannte sofort die Betrugsmasche und alarmierte die Polizei. Ohne ihre Intervention wäre es sehr wahrscheinlich zu einer Geldübergabe an die Täter gekommen.

Vier weitere Anrufe erfolgten bis zum Abend in Paderborner Seniorenhaushalten. Auch aus Delbrück meldete sich eine 63-Jährige, die einen falschen Polizisten an der Strippe hatte. Am Dienstag, den 13. November wurde bislang ein Betrugsversuch mit der "Falsche-Polizisten-Masche" aus Paderborn gemeldet.

Die Polizei warnt immer wieder vor diesen Betrugsmaschen am Telefon. Doch immer wieder schaffen es die Täter hohe Summen oder andere Werte zu erbeuten. Die beste Prävention erreichen wir durch umfassende Aufklärung aller potenziellen Opfer, bei denen es sich meistens um Seniorinnen oder Senioren handelt, so die Paderborner Polizei. Deswegen sollten Angehörige, Freunde und vertraute Bekannte ältere Menschen immer wieder auf die Gefahren hinweisen und sich als Ansprechpartner zur Verfügung stellen. Die Senioren sollten intensiv über die Maschen informiert sein und sich sicher sein können, ihre Vertrauensperson jederzeit kontaktieren zu können. Die Täter bauen diese Präventionstipps gezielt in ihre Legenden ein und machen ihren Opfern "deutlich klar" aus bestimmten Gründen jetzt niemanden zu kontaktieren. Auch das müssen die Opfer wissen. Unter Umständen ist es sinnvoll, Anrufe mit unterdrückten oder fremden Rufnummern nicht anzunehmen.

Daraufhin nochmals der eindringliche Hinweis: Die Polizei ruf niemals mit der Telefonnummer 110 oder anderen Polizeinummern an. Tauchen diese im Telefondisplay auf, sind sie "gefälscht", also von Kriminellen. Die Polizei fragt auch niemals nach Wertsachen oder Bargeld, das zu Hause oder auf der Bank verfügbar ist.

Neben den "falschen Polizisten" und dem Enkeltrick gibt es weitere Tricks, mit denen Täter versuchen, an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Verlockende Gewinnversprechen stehen dabei hoch im Kurs. Wegen angeblich von Viren verseuchter Computer versuchen falsche "Microsoft"-Mitarbeiter am Telefon Beute zu machen. Alle kriminellen Maschen aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Weitergehende Informationen gibt es im Internet auf: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

(ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

FREUDENBERG. Eine einfache Verkehrskontrolle wegen defekter Fahrzeugbeleuchtung endete für den kontrollierten Fahrer mit gravierenden Folgen.

Ein 22-jähriger Autofahrer sollte am Freitagabend gegen 20.20 Uhr in Freudenberg-Niederndorf von der Polizei wegen defekter Fahrzeugbeleuchtung angehalten und kontrolliert werden. Nachdem der junge Mann dann das Auto angehalten hatte, öffnete plötzlich zunächst der Beifahrer seine Tür und rannte davon. Der am Steuer sitzende 22-Jährige gab nun Vollgas und versuchte, sich der polizeilichen Kontrolle durch Flucht mit hohem Tempo zu entziehen. Dabei überschritt er zeitweilig die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen um fast das Doppelte und geriet auch mitunter in den Gegenverkehr.  

Nach kurzer Verfolgung konnte der 22-Jährige jedoch durch die Streifenwagenbesatzung gestellt werden. Bei der Kontrolle des vom Niederrhein stammenden Mannes stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein besaß, unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand und zudem die an dem Fahrzeug angebrachten Kennzeichen zuvor im Raum Betzdorf entwendet worden waren, offenbar um mit diesen anschließend Tankbetrügereien zu begehen.

Der 22-Jährige wurde alsdann der Wache zugeführt, wo ihm eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

BAD BERLEBURG. Eine aufmerksame Sparkassenangestellte verhinderte am Montag,den 1. Oktober in Bad Berleburg einen üblen Gewinnspielbetrug zum Nachteil einer 71-jährigen Seniorin.  

Die ältere Dame hatte am Montagmorgen unter einer (fingierten) Bad Berleburger Telefonnummer einen Anruf eines angeblichen "Herrn Schubert" erhalten. Dieser gab vor, Insolvenzverwalter zu sein und erklärte, dass die 71-Jährige ein Gewinnspiel nicht ordnungsgemäß gekündigt habe. Dadurch habe sich ein Schuldenberg von über 5.800 Euro angehäuft. Hinzu kämen allerdings noch weitere Forderungen, sodass sich die Gesamtkosten auf insgesamt 13.000 Euro belaufen würden.

Daraufhin forderte Herr Schubert die Bad Berleburgerin auf, direkt unter einer von ihm angegebenen Handynummer mit einer "Frau Kunze" vom Inkassounternehmen Kontakt aufzunehmen und fügte hinzu, dass "er es nicht vertreten könne, wenn ehrliche Leute von hier so über den Tisch gezogen würden."  Als die 71-Jährige in dem Gespräch mit "Frau Kunze" erklärte, dass sie die Sache erst mal mit ihrem Sohn besprechen möchte, reagierte Frau Kunze ungehalten und wollte dies auf jeden Fall verhindern. Sie sagte, dass die jungen Leute sowieso immer nur sagen würden, da bräuchte man nichts machen...

Anschließend bot "Frau Kunze" der Berleburgerin an, dass man nach "internationalem Recht 341" eine außergerichtliche Schlichtung anstrebe. Das ginge, indem die 71-Jährige direkt 2.250 Euro an einen Privatmann in der Türkei überweise. Dieser Mann könne dann alles so drehen, dass die Seniorin schuldenfrei sei. Die 71-Jährige ließ sich daraufhin direkt mit einem Taxi zur Sparkasse fahren, um dort die von den Betrügern geforderten über 2.200 Euro in die Türkei zu überweisen.

Da stoppte glücklicherweise die aufmerksame Sparkassenangestellte, bei der sofort alle Alarmglocken läuteten, das üble Treiben der Telefonbetrüger. Letztlich begab sich die 71-Jährige so anschließend von der Sparkasse auf direktem Weg zur Polizei nach Bad Berleburg und erstattete dort Strafanzeige.  

Um sich vor derartig hinterhältigen Telefonbetrügern zu schützen, gibt das Bad Berleburger Kriminalkommissariat folgende Tipps:  

  • Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!  
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern. Zahlen Sie keine Gebühren! Wählen Sie keine gebührenpflichtigen Sondernummern!  
  • Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon.  
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern, Adressen, Kontodaten, Kreditkartennummern oder Ähnliches.  
  • Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt und was genau Sie gewonnen haben. Notieren Sie sich Alles.  
  • Weisen Sie unberechtigte Geldforderungen zurück.  
  • Sichern Sie sich ab, indem Sie einen angeblichen Vertragsabschluss widerrufen und wegen arglistiger Täuschung anfechten. Verbraucherzentralen bieten hierfür Musterschreiben in ihren Beratungsstellen sowie im Internet (www.verbraucherzentralen.de) an.  
  • Kontrollieren Sie mindestens einmal im Monat Ihre Kontoauszüge und Ihre Telefonrechnung.  
  • Lassen Sie unberechtigte Abbuchungen rückgängig machen. Abbuchungen können Sie innerhalb einer bestimmten Frist problemlos widersprechen. Wenden Sie sich dazu unverzüglich an Ihren Bankberater.  
  • Unberechtigte Lastschrifteinzüge können den Tatbestand des Betrugs gemäß § 263 Strafgesetzbuch erfüllen.  
  • Erstatten Sie im Zweifel Anzeige bei der Polizei.
(ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

SIEGEN. Eine 75-jährige Siegener Seniorin wurde Opfer hinterhältiger Telefonbetrüger, die sich als falsche Microsoft-Mitarbeiter ausgaben und die Konten der Seniorin um über 11.000 Euro erleichterten.  

Zur Mittagszeit hatte die Seniorin auf ihrem Festnetztelefon einen Anruf von einem vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter namens "Steve Johnson" erhalten, der vorgab, dass der Rechner der 75-Jährigen "gehackt" worden sei und sie nun entsprechende Arbeiten zur Bereinigung des Problems durchführen müsse. Die Kommunikation fand in englischer Sprache statt, der Anrufer hatte einen indischen Akzent.  

Durch die Mitwirkung der Siegenerin wurde der falsche Microsoft-Mitarbeiter dann für den direkten Zugriff auf den Computer und auch das Smartphone der älteren Dame freigeschaltet. Die mit der ganzen Situation letztlich überforderte 75-Jährige sah alsdann ständig nur noch aufleuchtende Buttons, die sie dann mit "Okay" o.ä. anklickte. Dann wurden Dateien der Seniorin geöffnet und sie sah überall Malware und rotes Aufleuchten. Und da angeblich auch die Firewall-Lizenz der Seniorin abgelaufen sei, bot "Mr. Johnson" der Siegenerin noch verschiedene Verträge an, deren Abrechnung via Kreditkarte erfolgen sollte.

Letztlich wurden die Konten der Siegenerin so um über 11.000 Euro erleichtert. Das für Betrugsdelikte Siegener Kriminalkommissariat 2 warnt deshalb erneut vor diesen perfiden Telefonbetrügern. Die Anrufer suggerieren ihrem jeweiligen Opfer meist in englischer Sprache mit deutlichem asiatischem Akzent, dass Microsoft einen angeblichen Viren- bzw. Trojanerbefall auf dem genutzten Computer festgestellt habe. Entsprechende Meldungen - so erläutert der hinterhältige Anrufer dann weiter - seien mehrfach beim Microsoft Support eingegangen und man wolle dem Nutzer nun helfen, diese Infektion zu beseitigen.

Tatsächlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass der oder die Täter bereits zuvor eine Schadsoftware auf dem betroffenen Computer installiert haben und der Nutzer tatsächlich Performance-Probleme mit seinem Rechner hat. Während des Telefonates wird das Opfer nun aufgefordert, diverse Einstellungen im Betriebssystem vorzunehmen, bzw. bestimmte Letztlich wird für die angebliche Serviceleistung ein Geldbetrag gefordert, welcher in der Regel mittels einer Kreditkarte bezahlt wird. In diesem Zusammenhang gelangen die Täter auch noch an die Kreditkartendaten des Opfers.

Grundsätzlich ist anzumerken, dass Microsoft nie unangemeldet oder unaufgefordert Support-Anrufe tätigt, um Computerprobleme zu beheben. Die Kriminalpolizei rät daher:  

  • Beenden Sie solche Telefonate umgehend!  
  • Sollten bereits Änderungen erfolgt sein, trennen sie umgehend die Internetverbindung und lassen Sie den Computer fachkundig auf mögliche Schadsoftware überprüfen!  
  • Nehmen Sie keine Zahlungen vor!
(ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

SCHWALMSTADT. Ein angeblicher Bankmitarbeiter erschwindelte am Montagmittag von einer 78-jährigen Schwalmstädterin die EC-Karte mit dazugehöriger PIN. Wenig später wurden damit 2.000 Euro vom Konto der Seniorin abgehoben.

Ein seriös wirkender Mann habe am Montagmittag bei der Seniorin geklingelt und sich anschließend als Mitarbeiter der VR-Bank ausgegeben. Grund seines Besuchs sei die angebliche Herausgabe einer neuen EC-Karte. Es gelang ihm die Seniorin zu veranlassen, ihm ihre aktuelle EC-Karte mit der dazugehörigen PIN auszuhändigen.

Nachdem der Mann einige Zeit weg war, realisierte die Seniorin ihren Fehler und rief bei ihrer Bank an. Hier wurde ihr mitgeteilt, dass bereits 2.000 Euro von ihrem Konto abgehoben wurden.

Der angebliche Bankmitarbeiter kann wie folgt beschrieben werden: Er ist ca. 30 Jahre alt, schlank, hat dunkle kurze Haare, ein südländisches Aussehen und er sprach hochdeutsch. Bekleidet war er mit einer schwarzen Hose und einem weißen langärmligen Hemd.

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Homberg unter der Telefonnummer 05681/7740. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei
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