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Mittwoch, 17 Februar 2021 09:04

Fahrzeug bei geplantem Verkaufsgeschäft geraubt

KORBACH/WILLINGEN. In eine Falle geriet am Dienstagabend gegen 21.45 Uhr ein 23-jähriger aus Willingen (Upland), als dieser sein zuvor in einem Onlineportal angebotenes Fahrzeug veräußern wollte.

Nachdem sich ein Interessent für das Fahrzeug gemeldet hatte, vereinbarte der23-Jährige, mit diesem das Kaufgeschäft "Zug um Zug" auf einem Parkplatz unweit der Weizacker Straße in Korbach abwickeln zu wollen. Dabei traf er zur Tatzeit auf insgesamt vier männliche Personen, die ihn auf das Fahrzeug ansprachen und vorgaben, eine Probefahrt durchführen zu wollen. Der 23-Jährige Fahrzeugbesitzer willigte ein und nahm auf dem Rücksitz Platz.

Nach kurzer Fahrt wurde er dann durch den neben ihm sitzenden vermeintlichen Kaufinteressenten mit einer Schusswaffe bedroht und aufgefordert, ruhig zu bleiben. Als der Fahrer des Fahrzeugs kurze Zeit später verkehrsbedingt anhalten musste, gelang es dem 23-Jährigen, nach einem kurzen Handgemenge aus dem Fahrzeug zu springen und wegzulaufen. Die Täter indes setzten die Fahrt mit dem VW Golf in Richtung Briloner Landstraße und von dort aus in unbekannte Richtung fort.

Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zum Erfolg. Die Kriminalpolizei in Korbach hat die Ermittlungen übernommen.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

1. Täter männlich, ca. 25 Jahre alt, längere Haare und träger eines Vollbartes. Dieser Mann führte eine Pistole.

2. Täter männlich, ca. 180 cm groß mit Glatze und Tattoo auf der rechten Halsseite.

Die anderen Personen können nicht beschrieben werden. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Pkw VW Golf 7 Variant, 1,6l in der Farbe dunkelgrau, Baujahr 2017. Zur Tatzeit waren keine amtlichen Kennzeichen am Fahrzeug angebracht. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat bzw. den Tätern geben können, um Mithilfe. Hinweise nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 09 Februar 2021 09:45

Unbekannte belästigen Frau und bedrohen Zeugen

BAD AROLSEN. Am Freitag belästigten zwei unbekannte Männer eine Frau in Bad Arolsen. Ein Zeuge schaltete sich ein und wurde daraufhin bedroht. Die Polizei bittet um Hinweise zu den Tatverdächtigen und sucht die belästigte Frau.

Ein junger Mann erstattete am Freitag Anzeige bei der Polizei in Bad Arolsen. Er war gegen 18 Uhr in der Bad Arolser Bahnhofstraße unterwegs, als er Zeuge wurde, wie zwei Männer eine Frau sexuell belästigten. Der junge Bad Arolser mischte sich ein. Er rief den Unbekannten zu, dass sie die Frau in Ruhe lassen sollen und er die Polizei kontaktieren wird. Daraufhin bedrohte ihn einer der Männer mit Worten in englischer Sprache.

Die Polizei Bad Arolsen hat Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und sexueller Belästigung eingeleitet. Sie sucht Zeugen des Vorfalls und bittet um Hinweise zu den unbekannten Tätern. Außerdem wird die belästigte Frau gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Arolsen unter der Tel. 05691/97990 zu melden.

Von den beiden Tätern liegt bisher folgende Beschreibung vor:

  • beide etwa 30 bis 35 Jahre alt
  • dünne Gestalt,
  • dunkle Hautfarbe

Erster Täter: Etwa 175 cm groß, er trug eine schwarze Bomberjacke mit Stehkragen, Hoodie unter der Bomberjacke, schwarze Hose, weiße Sneaker.

Zweiter Täter: Etwa 170 cm groß, er trug eine braune Jacke, eventuell eine Lederjacke, darunter Hoodie, Kapuze über Kopf, blaue Jeans, weiße Sneaker. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

KASSEL/GIEßEN. Völlig unvermittelt wurde in den frühen Morgenstunden des 10. Juli, gegen 1.45 Uhr, ein 35-jähriger Mann aus Thüringen im Wartebereich des Bahnhofes Gießen von einem Mann mit dem Messer bedroht. Der Täter flüchtete zunächst. Durch alarmierte Beamte des Bundespolizeireviers Gießen konnte er jedoch noch im Bahnhof aufgegriffen werden.

Bei der Identitätsfeststellung des 27-jährigen Algeriers machte dieser auf die Beamten einen stark alkoholisierten Eindruck. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,50 Promille. Das Messer stellten die Beamten sicher. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Algerier frei. Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren eingeleitet. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

MARSBERG/BREDELAR. Polizeikräfte mussten am Donnerstagabend einen Mann festnehmen. Dieser hatte andere Personen und sich selbst mit einer Waffe bedroht.

Der 93-jähriger Mann löste am Donnerstagabend einen größeren Polizeieinsatz auf der Sauerlandstraße in Bredelar aus. Innerhalb seiner Familie war gegen 19.45 Uhr ein Streit ausgebrochen. Der 93-jährige Mann drohte hierbei sich und andere umzubringen, wenn er und seine 83-jährige Frau in ein Seniorenheim gebracht würden.

Nachdem die Verwandten das Haus verlassen konnten, informierten sie die Polizei. Da der Senior legal mehrere Schusswaffen besaß, wurde eine Spezialeinheit hinzugezogen. Diese konnte den Mann unverletzt festnehmen. Die Polizei stellte die Waffen des Mannes sicher. Der 93-Jährige wurde an das Ordnungsamt übergeben. Um seine ebenfalls unverletzte Ehefrau kümmerte sich die Familie. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

NIEDERSFELD. Am frühen Morgen, kurz vor Beginn der Schule, kam es im Winterberger Ortsteil Niedersfeld zu einer Bedrohung auf dem Parkplatz der Grundschule. Minuten später war die Polizei mit zahlreichen Kräften vor Ort, die Ermittlungen dauern immer noch an, ein Täter ist nach wie vor auf der Flucht.

Um kurz vor acht Uhr parkte eine Mitarbeiterin der katholischen Sankt Christophours Grundschule auf dem Grundschulparkplatz. Dort angekommen, wurde die 35-jährige Frau, so schilderte es Polizeisprecherin Bianca Scheer, von einem maskierten Mann angesprochen. „Mal sehen, was heute noch passiert“, hatte der Mann zu der Frau gesagt, während er einen Arm auf ihre Schultern legte. „In der anderen Hand hielt er ein Messer, womit er die Frau aber nicht direkt bedroht hat“, schilderte Bianca Scheer im Telefongespräch.

Die bedrohte Frau handelte geistesgegenwärtig: Sie schubste den Täter nicht nur weg und floh in die Schule. Mehr noch: Dadurch, dass sie die Schule sofort abgeschlossen hat, hat sie all ihre Schützlinge – die Grundschulkinder – in Sicherheit gebracht. Denn so war es nicht mehr möglich, dass der Täter die Schule betreten konnte. Als die Schule abgeschlossen war, rief die Angestellte die Polizei.

„Da gibt es für uns kein Vertun“, erklärte Polizeisprecherin Bianca Scheer. Sofort war ein Großaufgebot an Polizeikräften – nicht nur aus dem Hochsauerlandkreis – zur Grundschule beordert worden. Die Polizei durchsuchte das gesamte Schulgebäude und auch das Umfeld akribisch nach dem Täter. Glücklicherweise wurden weder der Täter noch andere verdächtige Personen im Schulgebäude angetroffen. „So waren die Kinder zu jeder Zeit in Sicherheit“, erklärt die Polizeisprecherin. Auch die Fahndung im näheren Umfeld der Grundschule, sowie in der Umgebung von Niedersfeld blieb bislang leider ohne Erfolg.

Im Laufe des Einsatzes wurden die Beamten zwar auf einen Mann aufmerksam, der in einer Bushhaltestelle stand, und auf den die Beschreibung einigermaßen passte – jedoch erhärtete dieser Verdacht sich nicht.

Die Kinder der Grundschule wurden an einen anderen Ort gebracht und mit einem Bus abgeholt. Auch Eltern konnten ihre Kinder aus der Schule abholen und waren erleichtert, dass ihren Kleinen nichts geschehen war.

Einen Hinweis, dass der Vorfall in direktem Zusammenhang mit der Grundschule steht, gibt es laut Polizei bislang nicht.

Trotz der extremen Ausnahmesituation konnte die bedrohte Frau eine Täterbeschreibung abgeben, mit der die Polizei nun mögliche Zeugen bittet, sich nach verdächtigen Beobachtungen zu melden:

-          Männlicher Täter mit normaler Staur

-          Etwa 1,75 Meter groß

-          Maskiert mit einer Strumpfmaske über dem Gesicht

-          Bewaffnet mit einem Messer, vermutlich Küchenmesser

-          Schwarze Turnschuhe mit weißem Logo der Marke „Nike“

-          Vermutlich Deutscher

-          Blaue Jeanshose

-          Schwarzes Oberteil

Wer im Tatzeitraum entsprechende Beobachtungen gemacht hat, oder eine Person gesehen hat, auf die die Beschreibung passt, oder sonstige Hinweise zum möglichen Täter geben kann, der wird dringend gebeten, sich unter 02961-90200, oder den Polizeinotruf 110 an die Polizei zu wenden.

Publiziert in HSK Polizei
Mittwoch, 12 September 2018 15:30

Mann droht Polizisten mit Kopfschüssen

SIEGEN. Das Siegener Kriminalkommissariat ermittelt aktuell gegen einen 29-jährigen Mann wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Bedrohung.

Der unter Alkoholeinfluss stehende Mann war am späten Dienstagabend zunächst mit einem Familienmitglied in einer Wohnung in Siegen-Geisweid in einen verbalen Streit geraten, der dann im weiteren Verlauf auch körperlich ausgetragen wurde. Die deshalb alarmierte Polizei erteilte dem 29-Jährigen vor diesem Hintergrund zunächst eine zehntägige Wohnungsverweisung und nahm ihn zudem aufgrund seines selbst im Beisein der Beamten unverändert extrem aggressiven Verhaltens in Gewahrsam.  

Aber selbst diese Maßnahme hielt den 29-Jährigen nicht von weiteren Straftaten in Form von massiven Beleidigungen und Bedrohungen zum Nachteil der eingesetzten Beamten ab. Einem jungen Polizeikommissar drohte der Geisweider gar, er werde ihm vor der Wache auflauern und ihm zweimal in den Kopf schießen. Danach würde er auch noch andere Polizisten der Wache "richten". (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

MARBURG. Am Mittwoch und Donnerstag kam es in Stadtallendorf und Neustadt zu Ladendiebstählen mit unterschiedlichen Folgen.

Ein Ladendieb flüchtete, einer muss sich wegen Diebstahls und Hausfriedensbruch verantworten, bei einer Tat nahm die Polizei eine Anzeige wegen des Diebstahls und zwei weitere wegen angeblich wechselseitiger Körperverletzung auf und ein mutmaßlicher Täter landete in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Mittwochfrüh, um kurz nach 9 Uhr, steckte sich ein Mann drei Getränke im Gesamtwert von knapp unter 5 Euro in seinen schwarz/grauen Camouflage-Rucksack und verließ den Edeka-Markt in der Straße des 17. Juni in Stadtallendorf, ohne zu bezahlen. Die Fahndung nach dem 25 bis 30 Jahre alte, dunkelhäutigen Mann mit enger schwarzer Hose, weißem T-Shirt, schwarzer Jacke und grauen Nike Sneaker blieb erfolglos. Die Ermittler erhoffen sich aber eine Identifizierung durch sichergestellte Videoaufnahmen.

Am selben Tag ging es um kurz nach 15 Uhr im Rewe-Markt in der Herrenwaldstraße in Stadtallendorf weiter. Ein 17-Jähriger ließ sich zwei Packungen Zigaretten aushändigen und bezahlte sie dann nicht. Er hatte sie bei der anschließenden Kontrolle allerdings auch nicht mehr bei sich, da er die Ware mitsamt seiner Gürteltasche nach Zeugenaussagen an eine Frau weitergegeben hatte. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 17-Jährigen und einem Marktangestellten. Hierzu liegen unterschiedliche Aussagen vor.

Am Donnerstag, den 30. August war die Polizei zwischen 19 und 20 Uhr fast zeitgleich in Edeka-Märkten in Stadtallendorf in der Straße des 17. Juni und in Neustadt in der Hindenburgstraße im Einsatz. In Stadtallendorf stand ein 33-Jähriger unter Beobachtung, der trotz Hausverbots den Markt betreten hatte. Tatsächlich fiel der Mann erneut wegen Ladendiebstahls auf. Er steckte zwei Mini-Flaschen Schnaps in seine Jackentasche und wollte, ohne zu zahlen, gehen. Die Marktmitarbeiter verhinderten dies und übergaben den Mann der Polizei.

Gravierender und folgenreicher war der Fall in Neustadt. Ein 41 Jahre alter Mann legte einen Teil seiner Waren auf das Kassenband, ließ aber andere Ware in seinem Rucksack. Der ausschließlich französisch sprechende Mann reagierte auf ein Ansprechen sofort sehr aggressiv, sodass man die Eingangstür verschloss, um eine Flucht zu verhindern. Der Mann beschädigte diese Tür durch Tritte, beleidigte und bedrohte im Weiteren Marktangestellte und die Polizei und versuchte auch immer wieder jeden, der sich mit ihm befasste, anzuspucken. Die Polizei nahm ihn letztlich mit und musste ihn schließlich in ärztliche Obhut in ein psychiatrisches Krankenhaus übergeben, wo seine Aggressivität bis in die Nacht nicht abebbte.

Die Ermittlungen gegen den Mann wegen Ladendiebstahl, Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung und versuchter Körperverletzung dauern an. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

KASSEL. Am Mittwoch, den 22. August wurde eine Bedrohung gegenüber der Paul-Julius-von-Reuter-Schule in Kassel ausgesprochen, worauf die Polizei mit nötigen Schutzmaßnahmen reagierte.

Ein anonymer Anrufer drohte gegen kurz nach 7 Uhr mit Gewalt. Um jedwede Gefahr auszuschließen, sperrte die Polizei die Schule und die angrenzenden Straßen für Personen und Fahrzeuge. Während die Ermittlungen liefen, konnte der Schulbetrieb noch nicht aufgenommen werden. Die Polizei sprach mit der Schulleitung ab, dass die Schule erst um 9.45 Uhr beginnt. 

Die Bedrohung gegenüber der Paul-Julius-von-Reuter-Schule wurde von den Fachleuten des Zentralen Polizeipsychologischen Dienstes (ZPD) an der Hessischen Polizeiakademie in Wiesbaden auf Grundlage der vorliegenden Erkenntnisse bewertet. Im Ergebnis bewertete der ZPD, dass aktuell keine Hinweise auf eine reale Gefahr vorliegen.  

Nachdem die Drohung einging, hatte die Polizei veranlasst, dass die Schule geräumt wird. Zeitgleich sind das Gebäude und Teile der angrenzenden Straßen für Personen und den Fahrzeugverkehr abgesperrt worden. Nachdem die Absuche der Polizei abgeschlossen war und keine neuen Hinweise auf eine mögliche Bedrohung erlangt wurden, konnte der Schulbetrieb ab 9.45 Uhr aufgenommen werden.  

Die Polizei bleibt weiterhin an der Schule und führt die Ermittlungen wegen "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten" fort. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in jedem Fall eine strafrechtliche Verfolgung mit Geld- und Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren und zusätzlich Schadensersatz für die entstandenen Kosten drohen. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

BAD BERLEBURG. Eine 34-jährige Frau bedrohte in der Nacht zu Sonntag zunächst ihren Nachbarn mit einem Messer, sowie daraufhin noch die Rettungssanitäter. 

Die in einem Bad Berleburger Mehrfamilienhaus wohnhafte Frau bedrohte zunächst ihren Nachbarn mit einem Messer. Danach zog sich die Frau in ihre Wohnung zurück und bedrohte anschließend auch noch hinzugerufene Rettungssanitäter mit dem Messer. Vorsichtshalber zogen sich die Sanitäter zunächst einmal zurück und warteten das Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Polizei ab.

Eine Bad Berleburger Streifenwagenbesatzung fand die Frau dann in ihrer Wohnung auf dem Boden liegend vor, das Messer direkt daneben. Aufgrund ihres Alkohol- und Drogenkonsums musste die 34-Jährige einem Krankenhaus zugeführt werden. Bereits im Rettungswagen kam es jedoch zu weiteren Aggressionsausbrüchen. Die Frau bespuckte die Sanitäter und Polizeibeamten und versuchte einem Polizisten gegen den Kopf zu treten.

Erst nachdem sie aufgrund ihrer nicht abklingenden Aggressivität durch den Notarzt medikamentös ruhig gestellt werden konnte, gab sie sie alle weiteren Widerstandshandlungen auf. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und schweren tätlichen Angriffs auf Rettungskräfte eingeleitet. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei
Freitag, 06 April 2018 12:50

Jugendlicher bedroht Passantin mit Pistole

HOMBERG. Einen größeren Polizeieinsatz verursachte ein 19-Jähriger am Mittwochnachmittag in der Bahnhofstraße, indem er eine 23-jährige Passantin aus einem Fenster heraus mit einer Pistole und den Worten "Hände hoch!" bedrohte, woraufhin diese über den Notruf die Polizei alarmierte.

Da die Polizei zunächst von einer Bedrohung mit einer scharfen Waffe ausgehen musste, wurden Spezialkräfte angefordert, diese konnten aber ihren Einsatz abbrechen, da sich im Laufe der weiteren Ermittlungen am Tatort herausstellte, dass es sich bei der Waffe um eine sogenannte Softair-Pistole, also eine Spielzeugwaffe, handelte. Die Softair-Waffe wurde von der Polizei sichergestellt.

Vor dem Eintreffen der ersten Polizeistreifen hatte der 19-Jährige aus Schwalmstadt das Haus verlassen, konnte jedoch später vorläufig festgenommen werden, als er mit seinem Fahrrad zum Tatort zurückkehrte. Hierbei stellten die eingesetzten Beamten fest, dass er stark alkoholisiert war.

Nun erwarten den 19-Jährigen Strafanzeigen wegen Bedrohung und Trunkenheit im Verkehr. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei
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