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Mittwoch, 25 Januar 2012 12:44

Einbrecher kamen über den Balkon

NIEDERNDORF. Am Dienstagabend in der Zeit zwischen 17.25 Uhr und 18.40 Uhr kletterten Unbekannte Täter auf den rückseitig gelegenen Balkon eines Einfamilienhauses in der Johannes-Groos-Straße im Freudenberger Ortsteil Niederndorf.

Dort hebelten sie die  Balkontür auf und gelangten so ins Haus. Im Haus wurden alle Räumlichkeiten durchsucht und dann diverse Schmuckgegenstände entwendet. Vermutlich wurden die Täter bei der weiteren Tatausführung allerdings gestört.

Zeugen, denen im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Johannes-Groos-Straße aufgefallen sind, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 5 in Siegen unter der Rufnummer 0271/7099-0 zu melden.

Publiziert in SI Polizei
Sonntag, 01 Januar 2012 02:33

Böller und Raketen entfachen mehrere Brände

BAD AROLSEN / KORBACH / BAD WILDUNGEN / FRANKENBERG. Vermutlich eine Silvesterrakete hat in Bad Arolsen einen Balkon im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses in Brand gesetzt und einen längeren Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Verletzt wurde niemand, der Schaden beträgt mindestens 10.000 Euro. Weitere Feuerwehreinsätze gab es in Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg.

Zum ersten Brandeinsatz des neuen Jahres waren die Arolser Kameraden genau um Mitternacht ausgerückt, als ein Altkleidercontainer in Flammen stand. Der Brand des Metallbehälters am Herkules-Markt in der Georg-Viktor-Straße wurde nach Einschätzung der Arolser Polizei vermutlich durch Silvesterkracher ausgelöst. Die Einsatzkräfte öffneten den Container und löschten den Inhalt. Wenig später kehrten die Brandschützer zum Stützpunkt zurück. Noch während die Arolser Feuerwehrleute ihre Fahrzeuge für den nächsten Ernstfall auffüllten, alarmierte die Leitstelle gegen 0.30 Uhr die Kameraden in der Kreisstadt: In der Weizackerstraße stand ein großer Altpapiercontainer in Flammen. Die Feuerwehr flutete den Container und löschte so das Feuer, das nach Einschätzung der Polizei durch eine Kippe oder einen Kracher ausgelöst worden war. Der Container selbst blieb durch den raschen Feuerwehreinsatz weitgehend unbeschädigt.

In Bad Wildungen musste die Feuerwehr um 0.49 Uhr in die Itzelstraße ausrücken: Hier stand eine 240-Liter-Mülltonne an einem Getränkemarkt in Flammen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr hatten Besucher einer Kneipe die brennende Tonne vom Gebäude weg auf die Straße gezogen - und dadurch einen möglichen größeren Schaden verhindert. Die Wehr, die mit dem Vorauslöschfahrzeug und sechs Einsatzkräften angerückt war, löschte die Flammen innerhalb weniger Augenblicke. Die blaue Altpapiertonne wurde dennoch zerstört. Ursache auch hier entweder eine glimmende Zigarette oder ein Silvesterkracher. Eine Nebelmaschine sorgte bei einer Veranstaltung auf dem Wildunger Schloss Friedrichstein um 3 Uhr für einen Feueralarm. Die Stützpunktwehr rückte aus, brauchte aber nicht einzugreifen.

Glimmende Überreste von Böllern waren die Ursache für einen Brand in Frankenberg, der um 1.48 Uhr im Illersteg entdeckt wurde. Hier hatten Mitglieder einer Gemeinde das neue Jahr mit Krachern begrüßt und nach dem Feuerwerk umgehend aufgeräumt. Den Müll, und darunter auch die explodierten Silvesterböller, hatten sie in einen Plastikeimer gefüllt. Darin entstand ein Brand, den die mit zehn Einsatzkräften angerückte Frankenberger Feuerwehr innerhalb weniger Minuten löschte.

Weitaus länger dauerte der Einsatz nach einem Balkonbrand, den vermutlich eine verirrte Silvesterrakete in der Pestalozzistraße in Bad Arolsen entfacht hatte. Gegen 1.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Balkon im dritten Obergeschoss in Vollbrand. Weil zunächst nicht bekannt war, ob die Bewohner der vom Feuer betroffenen Wohnung zu Hause waren, entsandte die Leitstelle vorsorglich auch zwei Rettungswagen und den Bad Arolser Notarzt. Die Bewohner befanden sich laut Polizei aber nicht in den Räumen. Verletzt wurde somit niemand, ein RTW blieb als Brandstellenabsicherung am Einsatzort.

Flammen greifen auch auf die Dachkonstruktion über
Insgesamt waren mehr als 30 Feuerwehrkräfte unter Leitung von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer ausgerückt. Die ersten Feuerwehrleute brachen die Wohnung auf und löschten den Brand unter Atemschutz. Die Flammen hatten aber zu diesem Zeitpunkt nicht nur das auf dem Balkon stehende Mobiliar, einen Elektrogrill und die ausgefahrene Markise erfasst, sondern auch auf die hölzerne Dachkonstruktion übergegriffen. Zunächst vom Balkon und vom Dachboden aus überprüften die Freiwilligen das Dach, brachten dann aber auch die Drehleiter in Stellung. Vom Korb aus öffnete ein Feuerwehrmann das Dach, um auch hier nach versteckten Glutnestern zu suchen. "Wir wollen hier auf Nummer sicher gehen", erklärte der Einsatzleiter das Vorgehen. Für Probleme sorgte dabei allerdings die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Mehrfamilienhauses - ein einfaches Abnehmen der Ziegeln war dadurch nicht möglich.

Um den Rauch aus dem Gebäude zu pressen und den evakuierten Bewohnern die Rückkehr in die anderen Wohnungen recht bald wieder zu ermöglichen, brachten die Einsatzkräfte einen Hochdrucklüfter vor der geöffneten Eingangstür in Stellung. Die Besatzung einer Polizeistreife schätzte den entstandenen Schaden auf mindestens 10.000 Euro. Die Kripo werde vermutlich im Laufe des Tages die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufnehmen.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 27 Dezember 2011 08:48

Jugendlicher stürzt von Balkon in die Tiefe

BAD LAASPHE. Ein 17-Jähriger ist beim Klettern über Balkone etwa vier Meter tief abgestürzt. Der Teenager erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen.

Laut Polizeibericht von Dienstag wollten zwei 14- und 17-Jährige nach einem gemeinsam verbrachten Abend am Montagmorgen gegen 3.30 Uhr gemeinsam die Wohnung des Jüngeren aufsuchen. Weil die Wohnungstüre in dem Mehrfamilienhaus verschlossen war, kam der 17-Jährige laut Polizei auf die Idee, über Balkone in die zweite Etage zu klettern, um so erst von außen in die Wohnung zu gelangen um dann die Türe von innen öffnen zu können.

Es kam, wie es kommen musste: Der Versuch misslang, der 17-Jährige stürze etwa vier Meter in die Tiefe. Außer Lebensgefahr, aber schwer verletzt, wurde der Jugendliche in ein Krankenhaus gebracht. Ob Alkohol im Spiel war, ließ der Polizeisprecher am Dienstagmorgen offen.

Publiziert in SI Retter
Montag, 26 Dezember 2011 11:09

Glutreste lösen Balkonbrand aus

MARSBERG. Glutreste haben nach Einschätzung der Polizei einen Brand auf einem Balkon in Niedermarsberg ausgelöst. Dort entstand laut Polizeibericht von Montag am Nachmittag des ersten Weihnachtsfeiertages ein Schaden von rund 10.000 Euro.

Zunächst waren gegen 15.40 Uhr der Rettungsdienst und der Löschzug Marsberg alarmiert worden, nachdem an der Bundesstraße 7 in Richtung Westheim Möbel auf der überdachten Terrasse eines Wohnhauses in Brand geraten waren. Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes stellte sich heraus, dass die Bewohnerin bereits durch Nachbarn aus dem Gebäude gebracht wurde und die Terrasse im Vollbrand stand. Die Bewohnerin wurde ins Marsberger Krankenhaus gebracht. Der Löschzug Marsberg alarmierte bei Eintreffen an der Einsatzstelle sofort die Löschgruppe Westheim zur Unterstützung nach, da der Brand auf das Haus überzugreifen drohte.

Die Stromleitung, die oben in das Haus führte, war bereits abgerissen und lag unter Spannung auf dem Boden. Diese wurde von der RWE dann abgeschaltet. Der Brand konnte rasch unter Einsatz von schwerem Atemschutz gelöscht werden. Ein übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus wurde somit verhindert. Lediglich einige Fensterscheiben einer Hauswand und Teile des Daches wurden leicht beschädigt.

Das Gebäude wurde nach den Löscharbeiten noch mit der Wärmebildkamera kontrolliert und die Räume wurden mit einem Überdrucklüfter belüftet, so dass das Gebäude anschließend wieder betreten werden konnte. Für die Dauer der Löscharbeiten blieb die Bundesstraße 7 zwischen Marsberg und Westheim für etwa zwei Stunden voll gesperrt. Die Polizei geht nach Angaben ihres Sprechers Georg Mohr derzeit davon aus, dass sich in einem auf dem Balkon abgestellten Ascheeimer Glutreste befanden, die zu dem Brand geführt hatten.


Link:
Feuerwehr Marsberg

Publiziert in KS Feuerwehr
Sonntag, 11 Dezember 2011 10:28

Gleich zwei Brände auf einmal

EICHEN / GEISWEID. Zu gleich zwei Bränden mussten die Feuerwehrleute der Feuerwehren aus Kreuztal und Siegen am Samstagmittag ausrücken.

Gegen 13 Uhr wurde den Leistellen von Polizei und Feuerwehr ein Zimmerbrand in der Hagener Straße in Eichen gemeldet. Nachdem die Einsatzkräfte dann wenige Augenblicke später vor Ort eintrafen, hatten Hausbewohner das Feuer bereits gelöscht. Wie die Polizei mitteilte, war die Brandursache hier ein unbeaufsichtigter Adventskranz, der Feuer gefangen hatte. Das Feuer griff auf einen Tisch über. Wie die Polizei mitteilte, erlitt die 74-jährige Wohnungsinhaberin Verbrennungen und wurde mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.


Ebenfalls gegen 13 Uhr ging bei den Einsatzleitstellen die Meldung über einen brennenden Balkon in einem Mehrfamilienhaus in der Geisweider Bergstraße ein. Hier war aus bislang noch ungeklärter Ursache ein Blumenkasten in Brand geraten. Dieser schmolz dann vor sich hin und viel zu Boden. Das Feuer löschte sich selbstständig. Nach einer kurzen Kontrolle konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr Entwarnung geben.

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden der beiden Brände auf etwa 3.250 Euro.

Publiziert in SI Feuerwehr
Donnerstag, 08 Dezember 2011 10:28

Raucher auf Balkon ausgesperrt

KORBACH. Dass Rauchen die Gesundheit gefährdet, weiß jedes Kind und prangt uns in großen Lettern auf allen Zigarettenpackungen entgegen. Dieser Warnhinweis bekam am Mittwochabend für einen 20-jährigen Korbacher eine ganz andere Bedeutung, denn dass man sich durch den Genuss von Zigaretten eine Erkältung einfangen kann, ist mit dem Warnhinweis sicherlich nicht gemeint.

Um 17.25 Uhr klingelte bei der Polizei in Korbach die Notrufleitung. Der junge Mann aus der Schwelmer Straße berichtete, dass er leicht bekleidet zum Rauchen auf den Balkon eines Mehrfamilienhauses gegangen war. Eine Windböe hatte die Balkontür im dritten Obergeschoss zugeschlagen und ließ sich nun von außen nicht mehr öffnen. Zum Glück hatte der junge Mann sein Handy bei sich und verständigte die Polizei.

Die Beamten fanden den jungen Mann dann auch frierend in luftiger Höhe. Abhilfe konnte der Vater des jungen Mannes schaffen, der von seiner Arbeitsstelle sofort nach Hause eilte und seinen Sohn aus der misslichen Lage befreite.

Publiziert in Polizei
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