Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Bahnverkehr

FULDA. Mit einem Knöchelbruch endete der Sprung eines 18-Jährigen am 6. März von einem fahrenden Güterzug. Der Mann aus Bad Sooden-Allendorf war am vergangenen Samstag, gegen 9 Uhr, im Bahnhof Fulda verbotenerweise auf einen Güterzug geklettert. Nach einer Strecke von rund zwei Kilometern sprang der Waghalsige im Stadtgebiet Fulda (Bereich Hermann-Muth-Straße) von dem fahrenden Zug.

Mit seinen Verletzungen kam der 18-Jährige anschließend in ein Fuldaer Krankenhaus. Alkohol und Drogen waren nicht im Spiel. Den Bundespolizisten erklärte der Mann, dass er im Bahnhof Fulda auf den Zug geklettert sei, um eine Zigarette zu rauchen, anschließend wäre der Zug ohne Vorankündigung abgefahren und er habe sozusagen den rechtzeitigen Absprung nicht mehr geschafft. Der Bahnverkehr wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 18-Jährigen aus dem Werra-Meißner-Kreis ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Hinweis der Bundespolizei

Das Betreten von Bahnanlagen, insbesondere von abgestellten Zügen, ist für Unbefugte verboten. "Zuwiderhandlung können unter Umständen sogar tödlich enden, wie ein Fall aus der Vergangenheit beweist!", sagt Polizeidirektorin Sonja Koch-Schulte, Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel. Betroffen war seinerzeit ein 21-Jähriger aus Burghaun (Landkreis Fulda). Der Mann war im Januar 2019 im Bahnhof von Burghaun verunglückt und tödlich verletzt worden. Der 21-Jährige stieg in Bad Hersfeld ebenfalls verbotenerweise auf einen haltenden Güterzug. Mit diesem fuhr er dann in Richtung Burghaun. Da er dort wohnte, hatte er vermutlich die Durchfahrt des Zuges durch den Bahnhof genutzt, um von dem fahrenden Zug abzuspringen. Dabei prallte er gegen einen Strommast und zog sich tödliche Verletzungen zu. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Ein fulminanter Ermittlungserfolg gelang Polizei und Staatsanwaltschaft nach mehreren Diebstählen von Schafen, Weidezäunen und Zaunbatterien, die sich im vergangenen Jahr an verschiedenen Orten im Landkreis Kassel sowie den Landkreisen Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg (112-magazin.de berichtete darüber, hier klicken) ereigneten.

Durch Hinweise von Zeugen und intensiven Ermittlungen konnten in enger Zusammenarbeit mit der Polizei im Hochsauerlandkreis (Nordrhein-Westfalen) Anfang Januar 2021 auf zwei Weiden bei Marsberg und Niestetal insgesamt etwa 100 Schafe und Lämmer sowie umfangreiches Zubehör aufgefunden werden. Zudem führten die weiteren Ermittlungen der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Wolfhagen und der EG 2 der regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei auf die Spur eines 26-jährigen Mannes aus Kassel, der verdächtig ist, für eine Vielzahl von Diebstählen auf Weiden verantwortlich zu sein.

Durchsuchungen und Festnahme am Mittwoch

Mit Unterstützung der Polizei aus Nordrhein-Westfalen durchsuchten die Ermittler am Mittwoch (3. Februar 2021) mehrere Wohnungen und Scheunen in Kassel und Marsberg, für die von der Staatsanwaltschaft Kassel Durchsuchungsbeschlüsse bei Gericht erwirkt worden waren. Dabei fanden die Polizeibeamten Beweismaterial, was nun ausgewertet wird. Zudem stellten die Beamten eine Vielzahl an mutmaßlichem Diebesgut sicher, wobei es sich um Weidezäune, Werkzeug und Ohrmarken von Schafen handelt.

Die Ermittlungen bezüglich der aufgefundenen Tiere, in die mit Blick auf den Gesundheitszustand auch die zuständigen Veterinärämter involviert sind, sowie der sichergestellten Gegenstände, dauert derzeit noch an. Teilweise konnten die Ermittler Zuordnungen zu vorangegangenen Diebstählen von Schafen und Weidezäunen in Nordhessen bereits treffen. Dies betrifft unter anderem einen Diebstahl von 18 Schafen und eines Weidezauns in Nieste in der Zeit zwischen dem 14. und 15. November 2020 sowie einen Diebstahl von 13 Schafen am 5. November 2020 in Wolfhagen-Istha.

Schafbesitzer und Zeugen gaben entscheidende Hinweise

Der 26-Jährige ist nach den bisherigen Ermittlungen verdächtig, Schafe, Zäune, Weidezaungeräte und Ohrmarken von mehreren Weiden in Nordhessen gestohlen und damit gehandelt zu haben. Die entscheidenden Hinweise, die zum Auffinden der Tiere und auf die Spur des Tatverdächtigen führten, hatten den Ermittlern mehrere bestohlene Schafbesitzer und weitere Zeugen gegeben. Sie hatten unter anderem mutmaßlich gestohlene Weidezäune auf einem Kleinanzeigenportal im Internet entdeckt und die Polizei darüber informiert. Der 26-jährige Tatverdächtige ist bei den Durchsuchungen am Mittwoch vorläufig festgenommen worden. Zu den Tatvorwürfen hat er sich bei der Polizei nicht geäußert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Die weiteren umfangreichen Ermittlungen dauern an, sagt Ulrike Schaake, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Nordhessen. (ots/r)

Link: 400 Meter Schafzaun gestohlen - Farbe auffällig (6.12.2020)

Link: Weidezaungerät, Haspel und Litzen an Bahnstrecke geklaut (5. 10.2020)

Link: 21 Schafe von Zug erfasst - Polizei ermittelt (12.8.19)

-Anzeige-

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 03 Februar 2021 17:28

Zug mit Kehrblech ausgebremst

WILLINGEN/EIMELROD. Ein bislang Unbekannter hat am Dienstag (2. Februar) gegen 15.30 Uhr auf der Bahnstrecke Willingen - Korbach eine Regionalbahn ausgebremst.

Im Bereich des ehemaligen Bahnhaltepunktes Eimelrod stand eine Person im Gleisbereich und fegte ein Kehrblech aus. Der Lokführer einer herannahenden Regionalbahn konnte nur durch eine sofort eingeleitete Notbremsung einen Unfall verhindern. Der Unbekannte entschuldigte sich und ging in Richtung des ehemaligen Bahnhofsgebäudes. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu schaden. Der Zug konnte seine Fahrt zwar fortsetzen, allerdings ermittelt die Bundespolizeiinspektion Kassel wegen des Verdachts eines "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr".

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

MARSBERG. Bundespolizisten stellten am 20. Januar fest, dass bislang Unbekannte eine selbsterstellte Puppe in die Gleise bei Marsberg deponierten. Der Lokführer des RE17 konnte trotz Schnellbremsung ein Überfahren der lebensgroßen Puppe nicht mehr verhindern.

Gegen 2215 Uhr am Mittwoch,  wurde die Bundespolizei im zuständigen Bundespolizeirevier Hagen durch die DB AG alarmiert. Der 49-jährige Lokführer im RE17 von Warburg nach Meschede gab an, dass er womöglich eine im Gleis sitzende Person mit seinem Triebwagen erfasst habe. Einsatzkräfte der Bundespolizei, der Feuerwehr Obermarsberg, sowie die Polizei des Hochsauerlandkreises trafen wenig später am Unfallort in Marsberg, in Höhe der Straße, Lange Ricke, ein.

Zunächst schien es, als ob der Zug tatsächlich eine Person erfasst habe, da Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleidungsstücke unter dem Zug feststellten. Bei der Bergung der vermeintlichen Person, stellte sich dann heraus, dass es sich hier um eine aus Holz, Füllmaterial und Bekleidung gebaute Puppe, ähnlich einer Vogelscheuche, handelte. Nach Aussage des unter Schock stehenden Triebfahrzeugführers, habe jemand die Puppe, mit dem Rücken, dem Zuglauf entgegen sitzend, auf die Gleise deponiert.

Da dies für den 49-Jährigen den Anschein einer menschlichen Person machte, leitete er sofort eine Schnellbremsung ein. Hierdurch wurde glücklicherweise keiner der Fahrgäste verletzt. Diese konnten durch die Feuerwehr zu einem nahegelegenen Bahnübergang evakuiert werden. Mit einem Taxi wurde sie die Fahrt fortsetzen. Einsatzkräfte der Bundespolizei suchten die Strecke weiter ab und konnten weitere Kleidungsstücke auffinden.

Sie leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Durch den Vorfall musste die Strecke über einen Zeitraum von mehr als zwei Stunden gesperrt werden. Personen, die Hinweise zu Tatverdächtigen geben können, werden gebeten sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in HSK Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Folgen des Sturmtiefs "Sabine" sind größtenteils behoben. An einigen Abschnitten konnte jedoch der Windwurf bislang nicht komplett entfernt werden. In diesen Waldbereichen ist wegen der weiterhin wiederkehrenden stürmischen Böen die Arbeit noch zu gefährlich. Des Weiteren ist der Boden durch den Regen extrem aufgeweicht. So können Bäume, die bereits angeschoben sind, leicht in Gänze umfallen.

Einige Abschnitte können wohl nicht vor Ende der Woche für den Verkehr freigegeben werden. Im  Landkreis Waldeck-Frankenberg sind derzeit folgende Straßenabschnitte aufgrund von Sturmschäden gesperrt:

  • L 3198 Helsen - Eilhausen
  • K 83 Rhoden - Denkelhof
  • K 40 bei Odershausen (Pärnerweg)
  • K 106 Bühle - Wolfhagen

THW in Einsatz

Anders sieht es bei den Bahnstrecken in Waldeck-Frankenberg aus. Hier hat das Technische Hilfswerk (THW Korbach und THW Frankenberg) ganze Arbeit geleistet. Nach Angaben von Einsatzleiter Dirk Gernand wurden fünf Bahnlinien ab Sonntag 17 Uhr von der Kurhessenbahn aus Sicherheitsgründen gesperrt. Nachdem Einsatzleiter Gernand Kontakt zur Regionalstelle aufgenommen hatte, wurde die Einsatzpläne für die Strecken Korbach - Wolfhagen, Korbach - Brilon, Korbach - Frankenberg, Frankenberg - Marburg und Marburg - Friedensdorf  geschrieben. 

Um 8 Uhr am Montag wurden die ersten Trupps auf Erkundungsfahrt geschickt und die Gleise von Ästen und Bäumen befreit. Seit 16 Uhr am Montag rollt der Schienenverkehr ohne weitere Behinderungen wieder. Insgesamt wurden 12 Bäume mit Motorsägen zerkleinert und aus dem Gefahrenbereich gezogen.

Sowohl der Ortsverband Frankenberg, als auch das THW Korbach standen teilweise 36 Stunden im Dauereinsatz, weil zuvor die Teilnahme am Weltcupspringen in Willingen zugesagt worden war. Aus dieser Teilnahme heraus wurden die Ehrenamtlichen gleich in den nächsten Einsatz zum Sturmtief "Sabine" beordert. Frühzeitig hatte die Leitung der Regionalbahn Kontakt mit dem THW aufgenommen, sodass 32 Ehrenamtliche mit viel Engagement dem Sturmtief trotzen konnten. (112-magazin)

-Anzeige-




Publiziert in THW

MENGERINGHAUSEN. Für einen 20-jährigen Mann aus Marburg-Biedenkopf endete die Bahnfahrt am Freitag, bevor sie begonnen hatte. Er stoppte einen Zug, der von Korbach in Richtung Bad Arolsen unterwegs war.

Nach ersten Erkenntnissen stand der 20-Jährige vor Einfahrt des Zuges am 9. November in den Mengeringhäuser Bahnhof auf den Gleisen und versperrte dem Zug den Weg. Der 54-jährige Lokführer führte daraufhin eine Gefahrenbremsung durch und brachte den Zug zum Stehen.

Über Funk setzte der Lokführer den Notruf ab, der eine Polizeistreife aus Bad Arolsen auf den Plan rief. Der junge Mann aus Marburg-Biedenkopf, der inzwischen in einen der Waggons eingestiegen war, um mit dem Schienenverkehr nach Kassel zu fahren, konnte von Zeugen identifiziert werden, sodass die Festnahme noch an Ort und Stelle vorgenommen wurde. Nach einer erkennungsdienstlichen Maßnahme wurde der Mann mit Verdacht auf Drogenkonsum einer Blutentnahme im Krankenhaus zugeführt und anschließend entlassen.

Für den jungen Mann wird der "Scherz" extrem teuer werden. Zum einen musste der Zugführer, der einen Schock erlitten hatte, abgelöst werden. Zum anderen wird der Zug einer technischen Überprüfung unterzogen. "Diese Überprüfungen werden Grundsätzlich angeordnet, wenn die Notbremsanlage betätigt wurde", bestätigte ein Bahnmitarbeiter dem 112-magazin auf Nachfrage.  

Die weiteren Ermittlungen führen nun die Beamten der Bundespolizei Kassel, die ein Strafverfahren gegen den 20-Jährigen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet haben. (112-magazin)


Publiziert in Polizei

LAHNTAL. Ein zunächst Unbekannter beschädigte am Donnerstag gegen 7 Uhr mit seinem Pkw einen Schrankenbaum am Bahnübergang in Sarnau. Die Schrankenanlage an der Bundesstraße 62 (Bahnstrecke Volkmarsen - Sarnau) wurde dabei erheblich beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro.

Wie die Polizei mitteilte, war der Fahrer, ein 62-Jähriger aus Lahntal, in die geschlossene Vollschranke gefahren und hatte  dabei den Schrankenbaum verbogen. An seinem Pkw zersplitterte die Frontscheibe, verletzt wurde der Fahrer aber nicht. Nach dem Unfall wendete der Mann sein Fahrzeug und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Die Unfallflucht konnte jedoch schnell aufgeklärt werden. Beim Aufprall auf die Schranke war das vordere Kennzeichen vom Fahrzeug abgerissen worden. So kamen die Bundespolizisten dem 62-Jährigen schnell auf die Spur. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Desweiteren wird sich der Unfallfahrer für Behinderungen des Bahnverkehrs, einer so genannten "Betriebsstörende Handlung", verantworten müssen.

Anzeige:




Publiziert in Polizei
Montag, 05 März 2018 16:15

Seltsam: "Polizist" fährt schwarz Bahn

GIEßEN/MARBURG. Manche Menschen lassen sich die skurrilsten Methoden einfallen, um kostenlos den Schienenverkehr nutzen zu können.

Ein offensichtlich falscher Polizist war am vergangenen Samstagmittag, gegen 12.30 Uhr, im Zug von Gießen in Richtung Marburg unterwegs. In ziviler Kleidung, mit Handschellen am Gürtel und einer Sporttasche mit der Aufschrift Polizei sowie mit einer falschen Polizeimarke wollte sich der Unbekannte als Polizeibeamter ausgeben.

Einer Zugbegleiterin fiel der Mann bei der Fahrscheinkontrolle auf. Einen Dienstausweis konnte der Mann nicht vorweisen. Schon am Samstagmorgen sei der Unbekannte auf der Bahnstrecke zwischen Gießen und Marburg unterwegs gewesen. In Fronhausen sei der offensichtlich falsche Ordnungshüter ausgestiegen. Da der Bahnmitarbeiterin der Fall verdächtig vorkam, informierte sie die Bundespolizei. Von dem Mann war bei Eintreffen der Beamten nichts mehr zu sehen.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer Angaben zu dem Mann machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Amtsleitung 0561/81616-0 oder der kostenfreien Service-Nr. 0800 6 888 000 zu melden. (ots)

Anzeige:






Publiziert in Polizei
Mittwoch, 09 März 2016 16:01

Kupferdiebe legen Bahnverkehr lahm

MARSBERG. Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: Ein Steuerungskabel für den Zugverkehr haben Unbekannte durchgetrennt, weil sie es vermutlich klauen wollten. Dadurch entstanden Einschränkungen der Bahnverbindungen.

Am Dienstagmorgen waren die Täter beim Westheimer Bahnhof unterwegs und durchtrennten dort die Kabel. Die Polizei geht davon aus, dass sie größere Mengen Kupferkabel entwenden wollten. Da die Täter ohne Beute davon zogen, ist davon auszugehen, dass sie währenddessen gestört wurden.

Durch das durchtrennte Kabel kam es zu Behinderungen im Zugverkehr. Die Polizei ermittelt in diesem Fall unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Hinweise zur Tat nimmt die Polizei in Marsberg unter der Telefonnummer 02992/90200 entgegen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HSK Polizei

MESCHEDE. Die Nerven der Bevölkerung liegen nach den Anschlägen von Paris blank.  Besorgte Anwohner haben die Polizei in Meschede am Mittwoch gegen 18.00 Uhr über einen Bombenkoffer informiert. Dieser stand herrenlos auf einem Parkplatz zwischen zwei Supermärkten an der Le-Puy-Straße unweit der hinter dem Parkplatz verlaufenden Bahnschienen. Da der Besitzer des Koffers nicht ausfindig gemacht werden konnte und auch nicht mit letzter Sicherheit davon auszugehen war, dass dieser Koffer ungefährlich ist, wurde der potentielle Gefahrenbereich abgesperrt. Auch der Bahnverkehr wurde unterbrochen.

Ein Sprengstoffexperte der Bundespolizei wurde hinzugezogen, der den Koffer untersuchte und dabei feststellen konnte, dass von diesem keine Gefahr ausging. Der Koffer wurde sichergestellt und die Absperrungen wieder aufgehoben.

Bislang hat sich kein Hinweis darauf ergeben, dass es sich hier um eine bewusst herbeigeführte Situation handelt. Vielmehr spricht bislang alles dafür, dass der Koffer auf dem Parkplatz vergessen worden ist. Der bläuliche/gräuliche Koffer wirkt aus einiger Entfernung metallisch, besteht aber tatsächlich aus gestrichenem Holz.

Der betroffene Parkplatz wird von den Kunden zweier Supermärkte genutzt. Dies führt zu starkem Publikumsverkehr. Daher sucht die Polizei jetzt nach Passanten, die nähere Angaben zu den Umständen machen können, wie der Koffer auf den Parkplatz gelangt ist. Zeugen werden gebeten, unter der telefonnummer 0291/90200 Kontakt mit der Polizei Meschede aufzunehmen.

Quelle:ots

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HSK Polizei
Seite 1 von 2

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige