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BAD LAASPHE/KORBACH. Bei einem schweren Zugunglück zwischen Bad Laapshe und Erndtebrück sind am Samstag 34 Menschen verletzt worden, fünf von ihnen schwer. Ein Personenzug hatte einen Lastwagen gerammt, der trotz roter Warnleuchten auf einen Bahnübergang gefahren war. Bei der Kollision entgleiste der Zug. Lokführer und Lkw-Fahrer wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt. Auch das Korbacher THW war im Einsatz.

Der 56-jährige Lkw-Fahrer einer Spedition aus Thüringen schwebt in akuter Lebensgefahr, der 41 Jahre alte Lokführer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Nachdem die Feuerwehren aus Bad Laasphe und Feudingen etwa eine Stunde gebraucht hatten, um die massiv eingeklemmten Männer zu befreien, flogen die Besatzungen der Rettungshubschrauber Christoph 3 (Köln) und Christoph 25 (Siegen) die Schwerverletzten in Kliniken in Marburg und Siegen.

Drei der 30 Fahrgäste erlitten schwere, die übrigen eher leichte Verletzungen. Sie wurden in einer eigens eingerichteten Verletztensammelstelle auf dem Hof einer angrenzenden Firma erstversorgt und dann - sofern nötig - in verschiedene Kliniken eingeliefert. Haupt- und ehrenamtliche Rettungskräfte aus dem gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein waren ebenso im Einsatz wie die Besatzungen von vier Rettungswagen aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf und dem Lahn-Dill-Kreis.

Der Lkw-Fahrer war Zeugen bereits gut zwei Kilometer vor der späteren Unfallstelle durch unklare Bremsmanöver aufgefallen. An einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Laasphe und Erndtebrück hatte der Mann dann offenbar die roten Warnleuchten missachtet und war trotz des herannahenden Zuges auf die Gleise gefahren. Der Zug rammte den Lastwagen nahezu ungebremst, sprang durch die heftige Kollision aus den Schienen und schob den "Brummi" mehrere Meter vor sich her in Richtung eines Abhangs. Kurz davor kamen die Fahrzeuge glücklicherweise zum Stillstand. Der Auflieger des Lkw wurde beim Aufprall abgerissen.

Das THW aus Bad Berleburg rückte aus, um den Lastwagen vor der Bergung zu sichern und bei der Bergung von Auflieger, Zug und Lkw behilflich zu sein. Die auf Bahnunfälle spezialisierten THW-Kollegen aus Korbach rückten ebenfalls zur Unglücksstelle aus - die noch vom Hochwassereinsatz in Sachsen und Sachsen-Anhalt erschöpften Helfer waren gefragt, um den entgleisten Zug wieder auf die Schienen zu bringen. Dabei war auch ein großer Autokran im Einsatz, außerdem fuhr ein spezieller Bergungszug zum Ort des Geschehens. Über der Unfallstelle kreisten immer wieder Helikopter der Polizei - unter anderem, um Übersichtsaufnahmen aus der Luft von den verunfallten Fahrzeugen zu machen.

Neben der "normalen" Polizei war auch die für den Bahnverkehr zuständige Bundespolizei im Einsatz sowie eine Hundertschaft, die die örtlichen Kollegen bei der Verkehrsregelung beziehungsweise der weiträumigen Umleitung des Verkehrs unterstützte. Um die Bergung des Zuges zu ermöglichen, mussten in einer sehr zeitaufwändigen Aktion Teile der Eisenbahn durch die Helfer des THW Bad Berleburg abgetrennt werden. Die Bergungsarbeiten sollten die ganze Nacht über andauern, hieß es. Am Abend bauten die Helfer der Beleuchtungsgruppe des Bad Berleburger THW daher eine großflächige Beleuchtung auf.

Angaben über die Unglücksursache sowie zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Die Bahnstrecke Laasphe - Erndtebrück bleibt bis auf weiteres gesperrt.

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Publiziert in THW
Mittwoch, 24 April 2013 06:26

Überholverbot missachtet: 25.000 Euro Schaden

WETTERBURG/VOLKMARSEN. Das musste schief gehen: Ein 29-jähriger Autofahrer hat trotz Überholverbots am Bahnübergang zwischen Volkmarsen und Wetterburg zum Überholen zweier Autos und eines Traktor-Gespanns angesetzt. Als der Trecker abbog, krachte es kräftig.

Der 19 Jahre alte Fahrer eines Traktors mit angehängtem Güllewagen befuhr am Dienstag gegen 16 Uhr die Landesstraße 3080 von Volkmarsen kommend in Richtung Bad Arolsen. Der junge Mann wollte kurz hinter dem Bahnübergang nach links in einen Wirtschaftsweg abbiegen und hatte bereits den Blinker gesetzt. Dies bestätigten später zwei hinter dem landwirtschaftlichen Gespann fahrende Zeugen.

Plötzlich sei von hinten ein VW Passat trotz Geschwindigkeitsbegrenzung und Überholverbots mit hohem Tempo an der Kolonne vorbeigezogen - zumindest vorbei an den Autos hinter dem Traktor. Als nämlich der Trecker nach links abbog, stieß der Passat dem Gespann frontal in die linke Seite. Dabei hatten die beiden Männer am Steuer großes Glück: Sie blieben unverletzt.

Am Auto entstand Totalschaden von 19.000 Euro. Den Schaden am Traktor, der auf einen Volkmarser zugelassen ist, schätzte die Polizei auf 6000 Euro. Die beiden Autos der Zeugen wurden nicht in den Unfall verwickelt.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 07 März 2013 18:44

10.000 Euro Schaden an Bahnschranke: Flucht

MENNE/OSSENDORF. Ein bislang unbekannter Autofahrer hat eine Bahnschranke angefahren, damit einen Schaden von 10.000 Euro angerichtet und dann Unfallflucht begangen.

Laut Polizeibericht von Donnerstag kam es am Vortag gegen 13.40 Uhr zu dem Unfall an einer Schrankenanlage, die außerorts an der K 38 zwischen Menne und Ossendorf liegt. Von den sich senkenden Schrankenarmen nahm der Fahrer wohl keine Notiz und zerkratzte und verbeulte diese. Danach fuhr er weiter und meldete den Unfall bislang nicht bei Polizei oder Bahn.

Das Verkehrskommissariat in Warburg bittet um Hinweise zum Verursacher. Die Telefonnummer der Ermittler lautet 05641/78800.

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Publiziert in HX Polizei
Dienstag, 19 Februar 2013 16:02

Von Zug erfasst: 40-Jähriger schwer verletzt

PADERBORN. Auf dem Bahnübergang an der Sennelager Straße ist am Montagabend ein 40-jähriger Mann trotz geschlossenen Schranken auf die Gleise gelaufen. Er wurde von einem Zug erfasst und schwer verletzt.

Der Mann aus Schloss Neuhaus war gegen 18.30 Uhr mit einem Fahrrad auf der Sennelager Straße in Richtung Sande unterwegs. Am Bahnübergang war die Vollschranke geschlossen. Einige Autos hatten auf der Straße angehalten. Laut Zeugenaussagen überquerte der 40-Jährige trotzdem die vier Gleise. Auf der anderen Seite sprach der Radfahrer zwei wartende Autofahrer an, die ihn jedoch nicht verstanden.

Plötzlich ließ der Mann sein Fahrrad fallen und lief zurück in Richtung Sennelager. Er umging abermals die geschlossen Schranken und lief wieder auf die Gleise, wo er seitlich von einem in Richtung Paderborn fahrenden Zug erfasst und zu Boden geschleudert wurde. Dabei zog sich der Fußgänger schwere Verletzungen zu. Er wurde nach notärztlicher Versorgung am Unfallort mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei stand der Mann vermutlich unter Alkoholeinfluss.

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Publiziert in PB Retter
Mittwoch, 23 Januar 2013 16:33

In Schneehaufen festgefahren: Zug rammt Auto

MENGERINGHAUSEN. Großes Glück hatte ein älterer Mann aus Mengeringhausen am Mittwochvormittag. Gegen 11.40 Uhr wollte er mit seinem Auto die Bahnschienen am Arolser Weg in Mengeringhausen überqueren und in die Ermlandstraße einbiegen, als sein Wagen von einem Zug gestreift wurde. Weil Gegenverkehr kam und die Straße wegen der Schneemassen zu eng war, hielt er an. Er rangierte und blieb dabei in einem Schneehaufen stecken, das Heck ragte in die Gleise. In diesem Moment schlossen die Schranken.

Die Regionalbahn streifte ganz knapp die Stoßstange des Wagens, eine Schranke beschädigte das Dach des Autos. Der Triebwagen des Zuges wurde geringfügig beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der Zugverkehr auf der Strecke Kassel - Korbach kam für etwa anderthalb Stunden zum Erliegen.

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Anfang Dezember hatte ein Zug in Twiste einen Lkw geramt:
Zug streift Lkw: Knapp an Katastrophe vorbei (07.12.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei
Montag, 21 Januar 2013 18:02

Unfallflucht: Polizei direkt in Arme gefahren

ERNDTEBRÜCK. Ein 22-Jähriger ist gegen den Schaltkasten einer Bahnschranke gerutscht und abgehauen. Ein Zugführer verständigte die Polizei. Einer Streife kam der Flüchtige wenig später entgegen und wurde gestoppt.

Am Sonntagmorgen befuhr ein 22-Jähriger mit seinem Auto die B 62 aus Richtung Schameder in Richtung Erndtebrück. In einer Kurve am Bahnübergang vor Erndtebrück geriet er auf geschlossener Schneedecke ins Rutschen. Der Wagen driftete über die Schienen und stieß gegen den Schaltkasten einer Schranke und ein Verkehrzeichen. Da sich in diesem Moment die Schranken senkten und ein Zug kam, fuhr der junge Mann auf einen angrenzenden Fußweg. Anschließend fuhr er dann jedoch von der Unfallstelle weg, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern.

Der Zugführer, der den Wagen neben den Schienen bemerkte und bei der Polizei meldete, stellte einige Minuten später bei der Rückfahrt fest, dass das Fahrzeug nicht mehr am Unfallort war. Daraufhin verständigte er erneut die Polizei und gab die Beschreibung des flüchtigen Fahrzeugs durch.

Von allen möglichen Fluchtwegen suchte sich der flüchtige Fahrer ausgerechnet genau denjenigen aus, auf dem sich die angeforderte Streifenwagenbesatzung gerade auf dem Weg zum Unfallort befand. In Saßmannshausen kam der flüchtige Wagen dem Streifenwagen entgegen und wurde aufgrund der Beschreibung des Zugführers sowie des deutlichen Unfallschadens an der Front sofort identifiziert und schließlich auch gestoppt.

Gegen den 22-Jährigen ermittelt nun das Verkehrskommissariat wegen Unfallflucht. Wie hoch der Schaden ist, ging aus der Pressemeldung der Polizei nicht hervor.


Ebenfalls auf einem Bahnübergang auf der B 62 hatte es im November einen schweren Unfall gegeben:
Pkw bei Saßmannshausen von Zug erfasst (19.11.2012, mit Fotos)

Publiziert in SI Polizei
Freitag, 11 Januar 2013 17:47

Zug gegen Lkw: Ermittlungen dauern an

TWISTE. Auch fünf Wochen nach dem Zusammenstoß eines Personenzuges mit einem Lkw am alten Kornhaus in Twiste sind die Ermittlungen der zuständigen Bundespolizei noch nicht abgeschlossen. Anfang Dezember hatte der Regionalexpress "Korbach" die Front eines Lastwagens, der die Gleise nicht rechtzeitig verlassen hatte, seitlich erfasst.

Ein 31 Jahre alter Lkw-Fahrer aus den Niederlanden hatte am 7. Dezember frühmorgens eine Firma in Twiste beliefern wollen. Auf dem Weg dorthin musste der Fahrer mit seinem Sattelzug den Bahnübergang überqueren. Erst dann sah er, dass das Tor zum Gelände der Firma noch verschlossen war. Der 31-Jährige, dessen Auflieger zu dieser Zeit noch auf den Schienen stand, setzte sein Fahrzeug zurück. In diesem Moment, gegen 6.45 Uhr, näherte sich aus Richtung Korbach ein Regionalexpress. Die Schranken begannen sich zu schließen, ein Schlagbaum ging zwischen Führerhaus und Auflieger nieder. Der Fahrer versuchte, noch weiter zurückzusetzen, doch Sekunden später kam es bereits zum seitlichen Zusammenstoß zwischen Zug und Lkw-Front. Zwei Passagiere aus dem Zug wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, alle übrigen Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon.

Vernehmung des Lkw-Fahrers muss übersetzt werden
"An dem Sachverhalt hat sich seither nichts geändert", sagte Bundespolizeisprecher Klaus Arend (Kassel) auf Anfrage von 112-magazin.de. Dennoch seien die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. So warte die Bundespolizei derzeit auf die aus dem Niederländischen ins Deutsche zu übersetzende Vernehmung des Lkw-Fahrers. Darüber hinaus würden verschiedenen Stellungnahmen, unter anderem zur tatsächlichen Schadenshöhe, ausstehen. Am Morgen des Unfalls lautete eine erste Schätzung auf einen Gesamtschaden von 500.000 Euro. "Den tatsächlichen Schaden kann aber nur das geschädigte Eisenbahnverkehrsunternehmen nach entsprechender Prüfung beziffern", sagte der Bundespolizeisprecher. Die Kurhessenbahn werde einen Schadenersatz gegen den Lkw-Fahrer beziehungsweise das Transportunternehmen geltend machen.

Ob der Unfall für den Lkw-Fahrer auch strafrechtliche Konsequenzen haben wird, hänge von der Staatsanwaltschaft in Kassel ab. "Die Behörde entscheidet nach Prüfung des Sachverhalts, ob Anklage gegen den Mann erhoben wird", sagte Arend. Der Vorwurf gegen den 31-Jährigen lautet nach Angaben des Sprechers auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Am Tag des Unfalls musste der Mann eine sogenannte Sicherheitsleistung von 1000 Euro zahlen - das ist üblich, wenn Ausländer in Deutschland einen Verkehrsunfall verursachen.


112-magazin.de berichtete über den Unfall:
Zug streift Lkw: Knapp an Katastrophe vorbei (07.12.2012, mit Video und Fotos)


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Publiziert in Polizei

BIEDENKOPF. Bislang Unbekannte haben auf einem Bahnübergang in Biedenkopf einen größeren Betonstein auf die Gleise gelegt. Eine Regionalbahn überfuhr das Hindernis. Der Zug wurde am Unterbau beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Ein Lokführer der Kurhessenbahn in Richtung Cölbe hatte das Hindernis laut Bundespolizei am Sonntagmorgen gegen 8.40 Uhr trotz einer Schnellbremsung überfahren und etwa 25 Meter mitgeschleift. Personen kamen nicht zu Schaden, wie Bundespolizeisprecher Klaus Arend am Montag sagte. Der entstandene Sachschaden wird mit rund 1000 Euro angegeben. Der Lokführer konnte die Fahrt nach kurzer Überprüfung fortsetzen.

Die Unbekannten müssen den 60 mal 20 mal 25 Zentimeter großen Betonstein nach Samstagabend, 19.10 Uhr, auf die Gleise gelegt haben. Zu dieser Zeit hatte ein Zug den Bahnübergang noch störungsfrei befahren. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise sind erbeten unter der Telefonnummer 0561/81616-0 oder unter www.bundespolizei.de.

Gefährliche Situationen durch Schnellbremsungen
Kommt es in solchen Fällen zu Schnellbremsungen, so werden Reisende im Zug meist überrascht. Die Gefahr, sich durch Stürze und umher fliegende Gegenstände zu verletzen, ist groß.

Züge können durch das Überfahren von Gegenständen entgleisen oder es entstehen Schäden, die erst Wochen später zu Unfällen führen können. Beim Überfahren solcher Gegenstände "spritzen" diese mit hoher Geschwindigkeit weg und gefährden umstehende Personen erheblich. Solche Handlungen haben strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen. Neben einem Strafverfahren müssen die Täter auch mit Schadenersatzansprüchen durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen oder Privatpersonen rechnen.


Link:
Bundespolizei

Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 24 Oktober 2012 11:59

Nur Blechschaden: LKW übersieht Rotlicht

ERNDETBRÜCK. Ein 56-jährige Lkw-Fahrer aus Hannover wollte am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr den Bahnübergang im Erndtebrücker Mühlenweg passieren – Ampel und Schranken weisen darauf hin, dass sich ein Zug nähert. Die Polizei geht aber davon aus, dass der Niedersachse das rote Blinklicht übersehen hat.

Als sich der Mann mit dem Führerhaus seines LKWs mitten auf dem Bahnübergang befand, bemerkte er, wie sich die Halbschranke für den Gegenverkehr vor ihm senkte. Er bremste sofort ab und fuhr zurück, konnte jedoch nicht mehr verhindern, dass sich die Halbschranke für seine Fahrspur auf seinen LKW senkte. Dabei brach der Schrankenbalken ab.

Am LKW entstand kein Schaden. "Glücklicherweise erst nach einiger Zeit überquerte dann ein Zug den Bahnübergang", heißt es abschließend in einer Polizeimeldung.

Publiziert in SI Polizei

BAD BERLEBURG. Am Freitagabend kam es in der Straße "Zu den Gründen" im Bad Berleburger Ortsteil Aue zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Regionalbahn und einem Pkw.

Wie die Leitstelle der Polizei Siegen am Samstagmorgen mitteilte, befuhr ein 45-jähriger Pkw-Fahrer mit seinem Pkw-Anhängergespann die Hauptststraße in Aue, aus Richtung Bad Berleburg kommend in Richtung Röspe. An der Einmündung "Zu den Gründen" beabsichtigte er nach links in die Straße abzubiegen. Dabei fuhr er ohne anzuhalten und ohne auf den dortigen Bahnverkehr zu achten über den direkt hinter der Einmündung liegenden Bahnübergang. Dieser Übergang ist nicht beschrankt. Durch zweifaches Hupen wird jedoch vor herannahenden Zügen gewarnt.

Ein Personenzug, der die Bahnstrecke aus Richtung Bad Berleburg in Richtung Siegen befuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, um einen Zusammenstoß mit dem Anhänger des 45jährigen zu vermeiden. Bei dem Zusammenstoß wurde eine 14-jährige Insassin des Zuges leicht verletzt. An dem Zug entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro, er blieb aber fahrbereit, so die Polizei. Am Anhänger des Unfallverursachers entstand ein Schaden von ca. 1.000 Euro. Des Weiteren wurde ein Holzzaun und ein Andreaskreuz am Bahnübergang beschädigt. Der Zugverkehr war auf diesem Streckenabschnitt für fast zwei Stunden gesperrt. Die Fahrgäste des Zuges konnten mit umliegenden Taxiunternehmen weitertransportiert werden.

Publiziert in SI Polizei
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