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NEUENTAL. Erneut ist es in der Region zu einem Zwischenfall mit einem Lkw an einem Bahnübergang gekommen: Bei Zimmersrode blieb ein Lastwagen an einer Schranke hängen. Zu einer Kollision mit dem herannahenden Zug kam es aber glücklicherweise nicht.

Laut Polizeibericht von Sonntag entkam der 67-jährige Lkw-Fahrer aus Neuental am Freitag gegen 21 Uhr im letzten Moment einer Kollision mit einem Güterzug. Der Berufskraftfahrer wollte mit seinem Sattelzug den Bahnübergang an der L 3067 bei Zimmersrode überqueren. Weil die Feuerwehr auf der gegenüberliegenden Seite gerade Sturmschäden durch abgeknickte Äste beseitigte, konnte der Mann erst nach kurzer Wartezeit die Bahnstrecke passieren.

Als er auf dem Übergang stand, schlossen sich plötzlich die Halbschranken. Dabei wurden eine Halbschranke und der Lkw beschädigt. Bevor kurze Zeit später ein Güterzug die Strecke passierte, hatte der 67-Jährige den Bahnübergang aber sicher überquert.

Verletzt wurde niemand. Nach ersten Ermittlungen entstand lediglich ein Sachschaden von rund 1500 Euro. Durch die Reparatur der Schrankenanlage entstanden für zehn nachfolgende Züge geringe Verspätungen.


Erst am Freitag gab es in Warburg-Scherfede einen Unfall an einem Bahnübergang:
Schwerer Bahnunfall: Zug halbiert Lkw, neun Verletzte (07.07.2014, mit Fotos)

Publiziert in HR Polizei

SCHERFEDE. Ein Zug hat auf einem Bahnübergang einen Sattelzug erfasst und regelrecht zerteilt. Der erste Triebwagen sprang aus den Gleisen, kippte aber nicht um. Neun Menschen zogen sich bei dem schweren Unfall am Freitag leichte Verletzungen zu.

Zu dem Zugunglück in Warburg-Scherfede kam es am Freitag um 11.10 Uhr. Ein Lkw mit angehängtem Tieflader transportierte fünf Autos mit Anhänger auf seiner Ladefläche. Der Lkw-Fahrer befuhr die Friedrich-Böhlen-Straße in Fahrtrichtung einer Firma, wo er weitere Fahrzeuge zuladen wollte. Dabei überquerte er einen beschrankten Bahnübergang.

Um sich über sein Fahrziel zu orientieren, hielt er seinen Lkw an. In diesem Moment senkten sich die Bahnschranken, weil sich ein Zug näherte. Der 55 Jahre alte Lkw-Fahrer konnte mit seinem Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig die Gleise verlassen. Die Zugmaschine befand sich zu diesem Zeitpunkt in Fahrtrichtung hinter den Schienen, der Tiefladeranhänger auf den Schienen. Zeitgleich näherte sich von rechts kommend ein Doppeltriebwagen der Deutschen Bahn. Der 204 Meter lange Zug der Linie Hagen-Warburg war aus Richtung Marsberg kommend mit etwa 120 km/h in Fahrtrichtung Warburg unterwegs.

Zugführer rettet sich vermutlich selbst das Leben
Als der 43-jährige Zugführer das Hindernis auf den Gleisen erkannte, leitete er geistesgegenwärtig eine Notbremsung ein. Nachdem der Zugführer erkannte, dass trotz des sofort eingeleiteten Notmanövers ein Zusammenstoß nicht mehr zu vermeiden war, flüchtete er sich reaktionsschnell aus seinem Führerraum nach hinten in den Fahrgastraum und rettete damit vermutlich sein Leben.

Tieflader durch heftigen Aufprall zerteilt
Der Aufprall des mit 36 Personen besetzten Zuges auf das Lkw-Gespann war trotz der Notbremsung noch so heftig, dass der Tieflader zerteilt wurde. Durch den Aufprall sprang der erste Triebwagen aus den Gleisen, kippte aber zum Glück nicht um. Wie durch ein Wunder wurden nur neun Personen leicht verletzt. Drei von ihnen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Notfallseelsorger, Feuerwehr, Polizei und Bahnpolizei sowie weitere Rettungskräfte sind vor Ort. Die Bahnstrecke bleibt bis auf Weiteres gesperrt.


Der WDR berichtet ausführlich mit Fotos und Video vom Unfallort:
Regionalexpress rammt Autotransporter - Neun Verletzte bei Zugunglück

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Publiziert in HX Polizei

TWISTE. Unfälle an den Bahnübergängen in und um Twiste gab es schon viele, doch dieser war einer der außergewöhnlichen Art: Drei junge Männer sind am frühen Samstagmorgen am Ortseingang von Twiste von der Bundesstraße 252 abgekommen, sind gut 100 Meter über die Gleise gefahren und haben sich dann überschlagen. Einer der Insassen wurde verletzt.

Die genauen Umstände des Unfalls waren am Morgen zunächst unklar, ebenso stand an der Unfallstelle noch nicht fest, welcher der drei in Korbach wohnenden Männer am Steuer saß. Die Polizei schloss nicht aus, dass Alkohol im Spiel war. Einer der aus Portugal stammenden Insassen erlitt bei dem Unfall Verletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Fest steht bislang, dass der auf einen 27 Jahre alten Mann zugelassene VW Golf V am Samstag gegen 5.30 Uhr aus Richtung Bad Arolsen kommend in Fahrtrichtung Korbach unterwegs war. In einer Rechtskurve am Ortseingang folgte das Auto nicht mehr dem Straßenverlauf, sondern fuhr geradeaus - kam von der Straße ab, fuhr links am Andreaskreuz vorbei, überfuhr einen kurzen Grünstreifen, fuhr dann den geschotterten Unterbau des Gleiskörpers hinauf, geriet auf die Gleise und fuhr noch etwa 100 Meter weiter. In Höhe eines Imbissparkplatzes verlor der Fahrer endgültig die Kontrolle, der Golf überschlug sich und blieb auf dem Dach auf den Schienen liegen.

Die für Bahnanlagen zuständige Bundespolizeiinspektion aus Kassel übernahm die Ermittlungen. Der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Korbach und Bad Arolsen musste vorübergehend eingestellt werden. Der Fahrzeugverkehr auf der Bundesstraße war durch den Unfall nicht beeinträchtigt. Am Golf entstand Totalschaden von mehreren tausend Euro.

Einer der ersten Anwohner, die an die Unfallstelle eilten, um Hilfe anzubieten, war der Twistetaler Bürgermeister Stefan Dittmann. Er wohnt am Bahnübergang und war durch Lärm auf den Unfall aufmerksam geworden.


Der letzte größere Unfall auf einem Twister Bahnübergang passierte Ende 2012:
Zug streift Lkw: Knapp an Katastrophe vorbei (7.12.12, mit Video/Fotos)

Im September 2013 dann rammte eine Regionalbahn ein Auto in Viermünden:
Zug zermalmt Kleinwagen: 87-jährige Fahrerin unverletzt (15.9.13, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 27 November 2013 22:36

Autofahrer übersieht Bahn: Zug rammt Pkw

ERNDTEBRÜCK. Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Zug am Mittwochmorgen in Erndtebrück hatten sowohl der Autofahrer als auch die 120 Personen in der Bahn Glück: Niemand wurde verletzt.

Der 47-jährige Autofahrer war am Mittwoch auf der B 62 unterwegs in Richtung Siegen. Zu diesem Zeitpunkt fuhr der Zug auf den Gleisen parallel zur Straße und zum Auto in dieselbe Richtung.

In Höhe der Eisenwerke bog der 47-jährige Autofahrer nach rechts ab und wollte über den unbeschrankten Bahnübergang in Richtung Firmengelände fahren. Dabei übersah der Autofahrer ganz offensichtlich den Zug - dieser erfasste das Auto und beschädigte es stark.

"Glücklicherweise war der Triebwagen im Bereich der Unfallstelle mit minimaler Geschwindigkeit unterwegs, so dass weder der Pkw-Fahrer noch die rund 120 Personen im Zug verletzt wurden", sagte ein Polizeisprecher. Die Bahnstrecke und auch die Zufahrt zum Firmengelände wurden während der Zeit der Unfallaufnahme gesperrt. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf rund 7000 Euro.


Nicht immer enden derlei Kollisionen so glimpflich:
Kurhessenbahn rammt Lkw: 34 Verletzte (23.06.2013, mit Fotos)
Bahnunfall in Saßmannshausen: Lkw-Fahrer verstorben (26.07.2013)

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Publiziert in SI Polizei

TWISTE/KASSEL. Gegen die Zahlung einer Geldauflage hat die Kasseler Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen einen niederländischen Lastwagenfahrer eingestellt. Der Mann hatte mit seinem Fahrzeug Anfang Dezember 2012 an einem Twister Bahnübergang einen Triebwagen der Kurhessenbahn gestreift.

Bei dem Unfall war ein Sachschaden von gut einer halben Million Euro entstanden. Außerdem erlitten zwei Insassen des Zuges leichte Verletzungen. Während der Aufräumungsarbeiten war die Bahnstrecke fünf Stunden gesperrt.

Die Bundespolizei in Kassel, die bei Eisenbahn-Unfällen zuständig ist, hatte gegen 31-jährigen Fahrer ein Verfahren wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft hatte das Verfahren bereits vor einiger Zeit eingestellt, erklärte jetzt ein Sprecher. Quelle: HNA


112-magazin.de berichtete damals über den Unfall:
Zug streift Lkw: Knapp an Katastrophe vorbei (7.12.2012, mit Video u. Fotos)

Im September rammte eine Regionalbahn ein Auto in Viermünden:
Zug zermalmt Kleinwagen: 87-jährige Fahrerin unverletzt (15.9.2013, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei

VIERMÜNDEN. Eine 87 Jahre alte Autofahrerin hat am Sonntagabend in Viermünden einen anfahrenden Zug übersehen. Die Regionalbahn erfasste den Kleinwagen der Rentnerin und zerstörte ihn vollständig. Die alte Dame blieb wie durch ein Wunder unverletzt.

Nach Einschätzung der Frankenberger Polizei hatte die 87-Jährige gegen 18.30 Uhr wegen tiefstehender Sonne den aus Richtung Herzhausen kommenden Zug übersehen. Vorschriftsmäßig hatte die Bahn vor dem Übergang, dessen Signalanlage nicht funktionsfähig ist, in der Ortslage von Viermünden angehalten. Zwei Mitarbeiter stiegen aus, sicherten den Übergang mit Fahnen und stiegen nacheinander wieder ein. Gerade als sich der Zug wieder in Bewegung setzte, fuhr die 87-Jährige auf den Bahnübergang zu, um ihn in Richtung Ortsmitte zu überqueren. Als sie den Zug dann im Augenwinkel gesehen habe, so eine Polizeibeamtin, sei es zum Bremsen bereits zu spät gewesen - sowohl für den Zugführer als auch für die alte Frau.

Die Kurhessenbahn rammte den Peugeot 106 und zerstörte ihn auf der Beifahrerseite vollständig. Die Frontscheibe platzte, auch das Fahrzeugdach wurde eingedrückt. Lediglich am Fahrersitz waren die Beschädigungen so gering, dass die 87-Jährige unverletzt blieb. "Die Frau muss einen Riesenschutzengel gehabt haben", sagte ein Jugendlicher, der den Unfall mitbekommen hatte. Passanten halfen der Frau aus dem Wagen und versorgten sie bis zum Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die sechs Fahrgäste im Zug sowie die drei Bahnmitarbeiter blieben ebenfalls unverletzt.

Bundespolizei fliegt mit Helikopter ein
Nach dem Zusammenstoß rückten neben der Frankenberger Polizei auch Beamte der für den Bahnverkehr zuständigen Bundespolizei aus Kassel an. Einige der Polizisten kamen mit einem Streifenwagen nach Viermünden, andere mit einem Helikopter. Auch eine Notfallmanagerin der Bahn war vor Ort.

Weil beim Eingang des Notrufes aus Viermünden das Ausmaß des Unglücks nicht klar war und die Autofahrerin als im Wagen eingeklemmt galt, alarmierte die Leitstelle mehrere Rettungswagen und Notärzte sowie die Feuerwehr mit hydraulischen Rettungsgeräten.

Einsatzkräfte des Korbacher THW, die eine Ausbildung für Schienenfahrzeuge haben, inspizierten den Zug. Die Technischen Helfer fanden keinerlei Beschädigungen und erteilten eine Erlaubnis für die Weiterfahrt bis in den nächsten Bahnhof - also nach Frankenberg. Dort müssten Experten der Bahn den Zug noch in Augenschein nehmen, hieß es. Den Schaden an der Front der Regionalbahn gab die Polizei mit rund 5000 Euro an. Am Auto entstand Totalschaden von etwa 2500 Euro.


Erst am Samstag hatte eine ältere Autofahrerin in Korbach einen schweren Unfall verursacht:
Rentnerin rammt Rollerfahrer: Schwer verletzt (14.09.2013, mit Fotos)

Publiziert in Polizei

BAD LAASPHE. Nach dem schweren Zugunglück in Sassmannshausen, bei dem sich auch das Korbacher THW an den Aufräumarbeiten beteiligte, ist der Lkw-Fahrer verstorben. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Am 22. Juni war es in Bad Laasphe-Saßmannshausen am Bahnübergang "Hopfengarten" zu dem folgenschweren Zusammenprall seines Sattelzuges mit einem Personenzug der kurhessischen Landesbahn gekommen.

Bei dem Zusammenprall waren insgesamt 32 Personen verletzt worden. Der Fahrer des Lkw, ein 56-jähriger Mann aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt, und der Zugführer waren durch die Wucht des Zusammenpralls in ihren Fahrzeugen eingeklemmt worden. Sie mussten zunächst durch Rettungskräfte aus ihren Fahrzeugen befreit werden und wurden dann beide schwer verletzt in Krankenhäuser transportiert bzw. geflogen.

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Der 55-jährige LKW-Fahrer ist bereits am 19. Juli an den Folgen seiner schweren Verletzungen verstorben.

Die auf Bahnunfälle spezialisierten THW-Kollegen aus Korbach rückten damals zur Unglücksstelle aus – die noch vom Hochwassereinsatz in Sachsen und Sachsen-Anhalt erschöpften Helfer waren gefragt, um den entgleisten Zug wieder auf die Schienen zu bringen.


112-magazin.de berichtete vor einem Monat:
34 Verletzte bei Zugunglück – THW Korbach im Einsatz (23.6.13) 

 

Publiziert in THW
Sonntag, 14 Juli 2013 09:13

Regionalbahn kracht gegen Geländewagen

BERGHAUSEN. Erneut ist es im Kreis Siegen-Wittgenstein zu einer Kollision mit einer Regionalbahn gekommen: Auf den Tag drei Wochen nach dem schweren Unglück bei Sassmannshausen ist am Samstag ein Zug mit einem Geländewagen zusammengestoßen.

Ein 45 Jahre alter Autofahrer aus Bad Berleburg wollte am Samstagmorgen gegen 9.45 Uhr in der Ortschaft Berghausen einen unbeschrankten, mit Andreaskreuz ausgestatteten Bahnübergang überqueren. Hierbei bemerkte er im letzten Augenblick die -aus seiner Sicht von links- herannahende Regionalbahn 93. Anstatt zu bremsen, versuchte der Mann die Gleise noch vor dem Triebwagen zu überqueren. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Schienenfahrzeug und dem hinteren Teil des Geländewagens.

Durch den wuchtigen Zusammenstoß wurde der Geländewagen um seine eigene Achse gedreht und in eine angrenzende Wiese geschleudert. Glücklicherweise wurden durch den Zusammenstoß weder der Autofahrer noch die 25 Insassen der Regionalbahn verletzt. Der entstandene Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf 25.000 Euro.

Im Anschluss an die Unfallaufnahme konnte die Bahnstrecke nach circa 75 Minuten wieder freigegeben werden und die Regionalbahn die Fahrt fortsetzen. Der Geländewagen jedoch musste abgeschleppt werden.


Über das Unglück vor drei Wochen berichtete 112-magazin.de ausführlich und mit vielen Fotos:
Zugunglück: Kurhessenbahn rammt Lastwagen, 34 Verletzte (23.06.2013, mit Fotos)

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Publiziert in SI Polizei

BAD LAASPHE. Nachdem ein betrunkener Autofahrer an einem Bahnübergang gegen mehrere Verkehrseinrichtungen fuhr, ist der 22-Jährige mit dem Gegenverkehr zusammengekracht. Dabei erlitt eine 48 Jahre alte Frau Verletzungen.

Der 22-Jährige befuhr laut Polizei am späten Samstagabend die Bermershäuser Straße in Bad Laasphe. In Höhe Ortseingang Bermershausen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte einen Zaun, ein Ortsschild, eine Straßenlaterne und das Andreaskreuz am dortigen Bahnübergang. Anschließend geriet er mit seinem Auto in den Gegenverkehr und stieß mit dem Fahrzeuge einer 48-Jährigen zusammen.

Durch den Aufprall wurde die 48-Jährige verletzt, der 22-Jährige kam unverletzt davon. Der junge Unfallverursacher stand laut Polizeibericht von Sonntag unter Alkoholeinwirkung. Die zur Unfallaufnahme eingesetzten Beamten ordneten daher eine Blutprobe an und stellten den Führerschein sicher. Der Gesamtschaden beträgt rund 25.000 Euro.


Ein anderer Bahnübergang im Raum Bad Laapshe war kürzlich Schauplatz eines schweren Unfalls:
Zugunglück: Kurhessenbahn rammt Lkw, 34 Verletzte (23.06.2013, mit Fotos)

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Publiziert in SI Polizei

BAD LAASPHE. Bei einem schweren Zugunglück zwischen Bad Laapshe und Erndtebrück sind am Samstag 34 Menschen verletzt worden, fünf von ihnen schwer. Ein Personenzug hatte einen Lastwagen gerammt, der trotz roter Warnleuchten auf einen Bahnübergang gefahren war. Bei der Kollision entgleiste der Zug. Lokführer und Lkw-Fahrer wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt.

Der 56-jährige Lkw-Fahrer einer Spedition aus Thüringen schwebt in akuter Lebensgefahr, der 41 Jahre alte Lokführer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Nachdem die Feuerwehren aus Bad Laasphe und Feudingen etwa eine Stunde gebraucht hatten, um die massiv eingeklemmten Männer zu befreien, flogen die Besatzungen der Rettungshubschrauber Christoph 3 (Köln) und Christoph 25 (Siegen) die Schwerverletzten in Kliniken in Marburg und Siegen.

Drei der 30 Fahrgäste erlitten schwere, die übrigen eher leichte Verletzungen. Sie wurden in einer eigens eingerichteten Verletztensammelstelle auf dem Hof einer angrenzenden Firma erstversorgt und dann - sofern nötig - in verschiedene Kliniken eingeliefert. Haupt- und ehrenamtliche Rettungskräfte aus dem gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein waren ebenso im Einsatz wie die Besatzungen von vier Rettungswagen aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf und dem Lahn-Dill-Kreis.

Der Lkw-Fahrer war Zeugen bereits gut zwei Kilometer vor der späteren Unfallstelle durch unklare Bremsmanöver aufgefallen. An einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Laasphe und Erndtebrück hatte der Mann dann offenbar die roten Warnleuchten missachtet und war trotz des herannahenden Zuges auf die Gleise gefahren. Der Zug rammte den Lastwagen nahezu ungebremst, sprang durch die heftige Kollision aus den Schienen und schob den "Brummi" mehrere Meter vor sich her in Richtung eines Abhangs. Kurz davor kamen die Fahrzeuge glücklicherweise zum Stillstand. Der Auflieger des Lkw wurde beim Aufprall abgerissen.

Das THW aus Bad Berleburg rückte aus, um den Lastwagen vor der Bergung zu sichern und bei der Bergung von Auflieger, Zug und Lkw behilflich zu sein. Die auf Bahnunfälle spezialisierten THW-Kollegen aus Korbach rückten ebenfalls zur Unglücksstelle aus - die noch vom Hochwassereinsatz in Sachsen und Sachsen-Anhalt erschöpften Helfer waren gefragt, um den entgleisten Zug wieder auf die Schienen zu bringen. Dabei war auch ein großer Autokran im Einsatz, außerdem fuhr ein spezieller Bergungszug zum Ort des Geschehens. Über der Unfallstelle kreisten immer wieder Helikopter der Polizei - unter anderem, um Übersichtsaufnahmen aus der Luft von den verunfallten Fahrzeugen zu machen.

Neben der "normalen" Polizei war auch die für den Bahnverkehr zuständige Bundespolizei im Einsatz sowie eine Hundertschaft, die die örtlichen Kollegen bei der Verkehrsregelung beziehungsweise der weiträumigen Umleitung des Verkehrs unterstützte. Um die Bergung des Zuges zu ermöglichen, mussten in einer sehr zeitaufwändigen Aktion Teile der Eisenbahn durch die Helfer des THW Bad Berleburg abgetrennt werden. Die Bergungsarbeiten sollten die ganze Nacht über andauern, hieß es. Am Abend bauten die Helfer der Beleuchtungsgruppe des Bad Berleburger THW daher eine großflächige Beleuchtung auf.

Angaben über die Unglücksursache sowie zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Die Bahnstrecke Laasphe - Erndtebrück bleibt bis auf weiteres gesperrt.

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Publiziert in SI Retter
Seite 8 von 11

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