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KASSEL. Bei einer Verkehrskontrolle in Kassel hat die Polizei auch eine Gruppe von vier Fußgängern überprüft - und das aus gutem Grund, wie sich herausstellte: einer der Männer hatte Marihuana dabei, weitere Drogen lagen bei ihm zu Hause. Er muss sich nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten.

Beamte des Polizeireviers Nord nahmen mit Unterstützung der Operativen Einheit Kassel am Montag zwischen 16 und 20 Uhr den fließenden Verkehr auf der Wiener Straße ins Visier. Im Vordergrund der Verkehrskontrolle stand die Kriminalitätsbekämpfung mit dem Ziel, Straftaten vorzubeugen und aufzudecken. Ein Beamter stand dabei unmittelbar auf der Straße und warf einen Blick in jedes Fahrzeug, das von der Hersfelder Straße in Richtung der Holländischen Straße unterwegs war. Die Fahrzeuge rollten dabei langsam an und wurden von dem Beamten entweder durchgewinkt oder aus dem Verkehr gezogen.

Auf dem angrenzenden Parkplatz gegenüber dem Struthbachweg überprüften dann die Beamten Fahrzeuge und Insassen. Insgesamt 55 Fahrzeuge mussten auf den Parkplatz fahren. Die Beamten glichen dabei insgesamt 83 Personen mit dem polizeilichen Fahndungsbestand ab. Bei 17 Fahrzeuginsassen schloss sich sogar eine körperliche Durchsuchung an. In einigen Fällen fertigten die Beamten Ordnungswidrigkeiten, führten Aufenthaltsermitttlungen und weitergehende Identitätsüberprüfungen durch.

Als Besonderheit der Kontrolle ist die Überprüfung einer Fußgängergruppe zu nennen, die sich gegen 18 Uhr in der Nähe der Kontrollstelle aufhielt. Die vier 20, 21, 27 und 32 Jahre alten Männer waren kurz zuvor aus dem dortigen Kleingartengelände gekommen und verhielten sich laut Polizeisprecher Torsten Werner verdächtig. Einige der Männer waren bereits in der Vergangenheit wegen Betäubungsmitteldelikten polizeilich auffällig geworden. Außerdem sahen die Polizisten, dass einer der Männer kurz zuvor eine Bauchtasche in einem Gebüsch abgelegt hatte. Diese Tasche wurde sichergestellt. Darin fanden die Ermittler Marihuana und einen Schlüsselbund. Die Schlüssel passten zur Kasseler Adresse des 21-Jährigen. Dort fanden die Beamten szenetypisches Drogenzubehör und weitere knapp 100 Gramm Marihuana. Sie nahmen den 21-Jährigen daraufhin mit zur Dienststelle, er muss sich demnächst vor Gericht verantworten.


Einen ähnlichen "Zufallstreffer" landete die Polizei im Mai bei einer Kontrolle auf der Frankenfurter Straße:
Komplettes Sortiment im Auto: Dealerbande gefasst (19.05.2016)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 09 Juni 2016 23:53

Marburg: 20-Jähriger im Drogenrausch am Steuer

MARBURG. Mit einer Anzeige wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln endete die Fahrt eines 20-jährigen Mannes aus Marburg. Er musste eine Blutprobe über sich ergehen lassen.

Der junge Mann ging der Polizei am Mittwochabend gegen 20 Uhr Am Richtsberg ins Netz - was genau die Ordnungshüter zu der Kontrolle veranlasst hatte, nannte Polizeisprecherin Claudia Knappl am Donnerstag nicht.

Ein Drogenvortest brachte jedenfalls ein positives Ergebnis. Nach der daraufhin veranlassten Blutentnahme durfte der 20-Jährige seinen Heimweg antreten - und das im wahrsten Wortsinn: Fahren durfte der Marburger nicht mehr, er musste laufen.

Seinen Führerschein durfte der junge Mann vorerst behalten. Nach Analyse der Blutprobe entscheidet die Fahrerlaubnisbehörde über eine mögliche Führerscheinsperre.

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Publiziert in MR Polizei

STADTALLENDORF. Bei Jugendschutzkontrollen in Stadtallendorf hat die Polizei zwei Teenager festgenommen. Weil gegen einen 16-Jährigen zudem ein Haftbefehl vorlag, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Wo und in welchem Rahmen die Kontrollen stattfanden, geht aus dem Polizeibericht von Freitag nicht hervor. Von den neun in der ersten Stunde der Jugendschutzkontrollen am Donnerstagabend überprüften Jugendlichen und Heranwachsenden nahm die Kripo zwei vorläufig fest und erteilte vier weiteren Teenagern einen Platzverweis.

17-Jähriger mit Drogen
Der polizeibekannte festgenommene 17-Jährige hatte Drogen bei sich, die die Kripo sicherstellte. Gegen den Jugendlichen, der nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen wurde, erging Strafanzeige. Der zweite Festgenommene, ein 16-Jähriger, wurde per Haftbefehl gesucht. Der Jugendliche befindet sich nun in einer JVA. Weswegen er gesucht worden war, teilte die Polizei am Freitag nicht mit.

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Publiziert in MR Polizei

BAD BERLEBURG. Ein per Haftbefehl gesuchter 23-Jähriger ist am Berleburger Bahnhof festgenommen worden. Dabei leistete der junge Mann erheblichen Widerstand, drei Polizisten zogen sich Verletzungen zu.

Bei der Kontrolle des 23-jährigen Mannes am Dienstagnachmittgag am Bad Berleburger Bahnhof stellte sich heraus, dass der junge Mann mit einem Haftbefehl wegen Nötigung, Beleidigung und Diebstahls gesucht wurde. Er hat eine zweimonatige Freiheitsstrafe zu verbüßen. Der 23-Jährige wurde daher festgenommen und sollte zur Polizeiwache in Bad Berleburg gebracht werden. Dabei leistete er jedoch massiven körperlichen Widerstand, durch den drei eingesetzte Polizeibeamte leicht verletzt wurden.

Der Festgenommene wurde im weiteren Verlauf in die Justizvollzugsanstalt in Attendorn eingeliefert. Die Polizei ermittelt nun außerdem noch gegen ihn wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und zudem wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der 23-Jährige war nämlich offenbar auch noch im Besitz mehrerer kleiner Tütchen mit Marihuana, die er in einer rosa Babysocke bei sich hatte und dann bei seiner turbulenten Festnahme elegant zu "entsorgen", sprich wegzuwerfen, versuchte. Zwei aufmerksame Jugendliche beobachten jedoch das heimliche Wegwerfen der Babysocke und teilten dies den eingesetzten Beamten mit, die darauf die Socke mit berauschendem Inhalt sicherstellten.

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Publiziert in SI Polizei

KASSEL. Eine Bande von mutmaßlichen Drogendealern ist der Polizei bei einer Verkehrskontrolle in Kassel ins Netz gegangen. Fünf Personen wurden vorläufig festgenommen, 700 Gramm Marihuana und 5000 Euro Bargeld sichergestellt.

An der Kontrolle am Mittwochabend auf der Frankfurter Straße waren die Fahndungsgruppe der Autobahnpolizei Baunatal, Beamte des Polizeireviers Süd-West und der Operativen Einheit der Polizeidirektion Kassel beteiligt. Den Beamten war an der Kontrollstelle gegenüber dem ehemaligen Kinderkrankenhaus Park Schönfeld gegen 17 Uhr ein Auto aufgefallen, das etwa 100 Meter vor der Anhaltestelle halb auf dem Gehweg stoppte. Die Fahrerin stieg aus und eilte zu Fuß davon.

Amphetamine, Crystal, Speed, Ecstasy und Marihuana im Wagen
Den aufmerksamen Beamten gelang es dennoch, die 23-Jährige aus Kassel festzunehmen. Sie ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Aus dem Auto drang zudem deutlicher Marihuanageruch. Bei der Dursuchung des Wagens fanden die Polizisten an unterschiedlichen Stellen kleinere Mengen Betäubungsmittel in Form von Amphetaminen, Crystal, Speed sowie knapp 60 Ecstasy-Tabletten und in einer Plastiktüte im Kofferraum rund 700 Gramm Marihuana.

Die Beamten hatten auch das unmittelbar hinter dem Wagen der 23-Jährigen fahrende Auto an der Kontrollstelle aus dem Verkehr gezogen und damit das richtige Gespür gehabt. Wie sich herausstellte, saßen in diesem Auto der 22-jährige Lebensgefährte der Festgenommenen und drei Freunde des Pärchens im Alter von 22, 23 und 25 Jahren. Bei diesen Männern fanden die Beamten zwar keine Drogen, jedoch in der Kleidung zweier Männer insgesamt über 5000 Euro Bargeld in szenetypisch kleinen Scheinen. Da die Polizisten auch Drogenutensilien in dem Wagen fanden, erhärtete sich ihr Verdacht, dass alle fünf aus Kassel stammenden Personen gemeinsamen Handel mit Betäubungsmittel treiben, weshalb sie auch die vier Insassen des zweiten Wagens festnahmen.

Die weiteren Ermittlungen werden von den Beamten des für Drogendelikte zuständigen Kommisariats 34 der Kasseler Kripo geführt und dauern an. Wie die Beamten berichten, befinden sich alle fünf Festgenommen, nachdem ihre Wohnungen durchsucht und weitere Drogen gefunden wurden, derzeit mangels Haftgründen wieder auf freiem Fuß. Gegen die vier Männer und die Frau wird nun wegen Drogenhandels ermittelt. Gegen die 23-Jährige läuft zudem ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

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Publiziert in KS Polizei

WARBURG. Einen Autofahrer, der keinen Führerschein besitzt und offenbar unter dem Einfluss berauschender Substanzen am Steuer saß, hat die Polizei in Warburg aus dem Verkehr gezogen. Den 33-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren.

Eine Streife der Warburger Polizei stoppte den VW Golf des Warburgers am späten Sonntagabend gegen 23.40 Uhr in der Straße Göringsgraben und kontrollierte den Mann am Steuer.

Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der 33 Jahre alte Fahrer überhaupt keinen Führerschein besitzt. Weiter ergab sich der Verdacht, dass er den Golf unter Drogeneinfluss fuhr. Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme angeordnet und Anzeige gegen den Mann erstattet.

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Publiziert in HX Polizei

KASSEL. Ein 28-Jähriger hat wegen eines Pkw-Aufbruchs mit Diebstahl bei der Polizei Anzeige erstattet - und fing sich dabei selbst eine Strafanzeige ein: Der junge Mann stand nämlich unter Drogeneinfluss und hatte die Fahrt zur Wache selbst mit dem Auto zurückgelegt.

Der 28-Jährige war am Feiertag gegen 17 Uhr mit seinem Auto beim Polizeirevier Mitte vorgefahren und hatte dort Anzeige erstattet. Wie er einem Beamten des Reviers berichtete, hatten Unbekannte im Verlauf des Mittwochs in der Artilleriestraße die Scheibe seines BMWs mit einem Stein eingeworfen und aus dem Fahrzeug seine Playstation im Wert von rund 300 Euro geklaut. Dem Polizisten fielen im Gespräch mit dem Mann dessen auffällig gerötete Augen auf. Er bekam den Verdacht, dass der Mann möglicherweise unverhohlen unter Drogeneinfluss stehend mit dem Auto zur Polizei gekommen war. Ein daraufhin durchgeführter Drogenvortest bestätigte diesen Verdacht. Er schlug auf Betäubungsmittel im Urin des 28-Jährigen an, weshalb die Beamten einen Arzt riefen und ihm eine Blutprobe entnehmen ließen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Erstattung einer Anzeige durfte der 28-Jährige das Polizeirevier wieder verlassen, ohne jedoch seinen Autoschlüssel mitnehmen zu dürfen. Diesen hatten die Beamten des Reviers Mitte sichergestellt, um zu verhindern, dass er sich erneut drogenberauscht ans Steuer setzt. Nach Auswertung der Blutprobe entscheidet die Bußgeldstelle über ein mögliches Fahrverbot gegen den BMW-Fahrer.

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Publiziert in KS Polizei

BRILON. Zwei Männer sind bei einem Verkehrsunfall am Sonntagabend in der Nähe des Krankenhauses Maria Hilf schwer verletzt worden. Feuerwehrleute befreiten den Fahrer mit der Rettungsschere. Für ihn besteht laut Polizei Lebensgefahr.

Der 38 Jahre alte Fahrer aus Brilon und sein gleichaltriger Beifahrer befuhren am Sonntagabend gegen 18.30 Uhr mit einem Seat Ibiza die Hoppecker Straße in Richtung Golfplatz. Kurz hinter dem Abzweig zum Krankenhaus Maria Hilf kam der Seat aus noch nicht geklärter Ursache ausgangs einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Das Auto kippte nach dem Abstoß um und kam auf der Fahrerseite liegend zum Stillstand.

Die alarmierte Briloner Feuerwehr rückte aus und befreite den Fahrer mit der Rettungsschere. Dazu sicherten die Brandschützer den Wagen gegen ein Umstürzen und trennten mit der hydraulischen Rettungsschere das Fahrzeugdach ab. Entgegen einer ersten Polizeimeldung, wonach beide Männer im Auto eingeklemmt waren, befand sich der Beifahrer nach Angaben der Feuerwehr bei deren Eintreffen bereits außerhalb des Wagens.

Beide Männer wurden laut Polizei schwer verletzt, für den 38-jährigen Fahrer besteht den Polizeiangaben zufolge sogar Lebensgefahr. Der Fahrer wurde mit dem Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Spezialklinik geflogen, der Beifahrer ins örtliche Krankenhaus eingeliefert.

Im Fahrzeug fanden Polizisten Betäubungsmittel und stellten sie sicher. Um welche Drogen es sich handelte und in welcher Menge, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Auf Antrag der Polizei ordnete das Amtsgericht Brilon eine Blutprobe bei dem Fahrer an. Die Hoppecker Straße blieb bis in die Abendstunden gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Am Seat entstand Totalschaden.


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Retter

FRANKENBERG. Einen jungen Autofahrer, der offenbar unter Einfluss von Drogen stand, hat die Polizei bei einer Routinekontrolle in Frankenberg erwischt. Die Beamten ordneten nach einem positiven Vortest eine Blutentnahme an.

Die Ordnungshüter der Frankenberger Polizeistation führten in der Nacht zu Freitag eine routinemäßige Verkehrskontrolle in der Bottendorfer Straße durch. Bei einem 21 Jahre alten Mann, der gegen 0.30 Uhr in die Kontrollstelle fuhr, ergaben sich Hinweise auf zuvor konsumierte Drogen. Ein Drogenschnelltest bestätigte die Vermutung der Polizisten.

Diese veranlassten daraufhin eine Blutprobe, die ein Arzt dem in Frankenberg wohnenden BMW-Fahrer wenig später entnahm. Die Weiterfahrt untersagten die Polizisten dem Mann zwar, doch seinen Führerschein durfte er zunächst behalten. Nach Auswertung der Blutprobe entscheide die Führerscheinstelle beim Landkreis über ein Fahrverbot, hieß es.

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Publiziert in Polizei

BAD BERLEBURG. Manchmal sind es Kleinigkeiten, durch die Verbrechen ans Licht kommen: Ein defektes Auto und ein aufmerksamer Paketbote waren es, die dazu führten, dass die Polizei einem 32-Jährigen auf die Spur kam. Er soll kiloweise Marihuana produziert und verkauft haben. Nun muss er sich in einem Strafverfahren verantworten.

Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens erfolgte in dieser Woche die Durchsuchung der Wohnung des 32-Jährigen im Raum Bad Berleburg. Dabei fanden die Ermittler umfangreiche Beweismittel, die sie sicherstellten. Darunter das komplette Equipment einer Indoor-Plantage sowie einen Drogengeld in fünfstelliger Höhe und etwa 200 Gramm Cannabis. Der 32-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Im Rahmen seiner anschließenden Vernehmung bei der Kriminalpolizei legte der 32-Jährige ein vollumfängliches Geständnis ab. Darin führte der Bad Berleburger aus, dass er in einer für ihn sehr krisenhaften Lebenssituation im Jahr 2015 den Entschluss gefasst habe, im Keller seines Hauses eine Haschisch-Indoor-Plantage einzurichten, um mit dem Verkauf von Drogen seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

Insgesamt produzierte der 32-Jährige so rund 3,5 Kilogramm Marihuana, das er in mehreren Lieferungen an einen Abnehmer aus dem Ruhrgebiet persönlich übergab. Im Verlauf der folgenden Monate meldete sich jedoch bei dem 32-Jährigen das schlechte Gewissen und er stellte den weiteren Anbau der Marihuana-Produkte aus eigenem Entschluss wieder ein. Zu diesem Zweck baute er auch die zuvor in seinem Keller installierte Plantage wieder ab.

Halbes Kilo Drogen per Postpaket verschickt
Als er aber noch den illegalen Geschäften nachgegangen war, sollte er im Dezember 2015 eine anstehende 500-Gramm-Marihuana-Lieferung an seinen Abnehmer ins Ruhrgebiet liefern. Da sein Auto zu diesem Zeitpunkt defekt war, entschloss sich der 32-Jährige, die Drogen per Postpaket zu versenden. Dieses Paket fiel jedoch wegen seines sehr verdächtigen (Marihuana-)Geruchs einem aufmerksamen Paketzusteller auf. Der Zusteller informierte vor diesem Hintergrund die Polizei (im Ruhrgebiet), die das Paket dann beschlagnahmte.

Im Rahmen weiterer kriminalpolizeilicher Ermittlungen wurden dann in der Wohnung des Rauschgift-Abnehmers im Ruhrgebiet umfangreiche Beweismittel von der Polizei sichergestellt, die die Ermittler schließlich auch auf die Spur der 32-jährigen Bad Berleburgers führten.

Nach Abschluss der notwendigen kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde der 32-Jährige vor dem Hintergrund seines Geständnisses und mangels Vorliegen von Haftgründen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Siegen wieder entlassen. In einem Strafverfahren wird er sich aber für die Vergehen verantworten müssen.

Publiziert in SI Polizei
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