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HUNDSDORF. Riesiges Glück hatte der 20-jährige Fahrer eines Radladers bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 253 wenige hundert Meter vor dem Ortseingang von Hundsdorf. Der junge Mann blieb nämlich unverletzt, obwohl sich die schwere Maschine bei dem Unfall drehte und aufs Dach kippte.

Weil während der Bergabfahrt von Löhlbach kommend gegen 8.30 Uhr eine Getriebewelle brach, ließ sich der etwa sieben Tonne schwere Hanomag-Radlader nicht mehr steuern - die Maschine kam nach rechts von der Bundesstraße ab, walzte mehrere Bäume platt, drehte sich, rutschte eine Böschung hinab und kippte schließlich entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung aufs Dach. der junge Mann das etwa sieben Tonnen schwere Gefährt nach rechts eine Böschung hinunter. Zunächst hatte es am Morgen geheißen, ein Sattelzug sei von der B 253 abgekommen.

"Ich habe mich nur noch in der Kabine festgehalten. Wäre ich abgesprungen, hätte ich den Unfall bestimmt nicht überlebt", sagte der 20-Jährige aus dem Hochsauerlandkreis, der auf dem Weg zu einem Feld-Kalkeinsatz im Edertal war. Mit dem Radlader sollte die Streueinrichtung eines Traktors beladen werden.

Die gebrochene Welle riss nach Angaben des Fahrers eine Leitung für Hydrauliköl durch, so dass mehrere Liter des Öls auf die Fahrbahn und auf die Böschung liefen. Angehörige der Bad Wildunger Stützpunktfeuerwehr und Mitarbeiter der Straßenmeisterei waren im Einsatz. Zur Bergung des Radladers wurde ein Kran angefordert. Während der der Bergungsarbeiten wurde die Straße am frühen Nachmittag vorübergehend voll gesperrt.


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Feuerwehr Bad Wildungen

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 07 September 2011 08:01

B 253: 40-Tonner-Sattelzug kippt um

EIFA. Ein mit Werkzeugen für die Industrie beladener Sattelzug ist am Mittwochmorgen von der Bundesstraße 253 abgekommen und auf die Seite gekippt. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Bergung dauerte mehrere Stunden.

Laut Polizei war der Fahrer einer Spedition aus Bietigheim in Baden-Württemberg am Morgen gegen 6.40 Uhr von Biedenkopf kommend in Richtung Battenberg unterwegs. Zwischen der Kreisgrenze und Eifa geriet der Fahrer mit dem Auflieger des Sattelzuges in einer Kurve auf die rechte Bankette. Auf dem aufgeweichten Untergrund sackten die Räder ein, und "der Auflieger zog den gesamten Zug auf die Seite", sagte der Dienstgruppenleiter. Das Gespann kippte neben der Fahrbahn auf die Beifahrerseite. Der Fahrer kam dabei mit dem Schrecken davon.

Bei dem Unfall wurde Erde der aufgeweichten Bankette auf die Fahrbahn geworfen, die Mitarbeiter der Straßenmeisterei reinigten. Während der Reinigungsarbeiten lief der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Zur Bergung des havarierten Sattelzugs wurde die B 253 in diesem Abschnitt voll gesperrt. Eine Umleitung war über die B 236 und die B 62 ausgeschildert, eine Warnmeldung wies auch im Radio auf die Sperrung hin. Die Bergung dauerte bis in den Nachmittag hinein. Zunächst mussten die transportierten Werkzeuge auf einen anderen "Brummi" umgeladen werden, bevor das umgestürzte Gespann wieder auf die "Füße" gestellt wurde.

Die geladenen Werkzeuge seien "vorbildlich" gesichert gewesen und somit auch nicht beschädigt worden, sagte der Dienstgruppenleiter. Der Schaden am Lkw beläuft sich aber auf mindestens 20.000 Euro.

Publiziert in Polizei
Montag, 05 September 2011 06:45

Fliege verscheucht, Kontrolle verloren: Unfall

HUNDSDORF. Kleines Tier, große Auswirkungen: Eine 63-Jährige hat während der Fahrt eine Fliege verscheuchen wollen und dabei die Kontrolle über ihren Wagen verloren. Die Wildunger kam kurz vor Hundsdorf von der Bundesstraße 253 ab.

Die Frau mit ihrem roten VW Golf auf der B 253 von Löhlbach kommend in Richtung Hundsdorf unterwegs, als sie am Sonntag gegen 14.50 Uhr eine Fliege vor ihrem Gesicht hatte. Wie die Wildunger Polizei am Montag gegenüber 112-magazin.de berichtete, wollte die 63-Jährige den kleinen Störenfried mit einer Handbewegung verscheuchen - dabei verriss sie offenbar das Steuer ihres Wagens. Der Golf kam nach rechts von der Bundesstraße ab, überfuhr den Grünstreifen und einen Feldweg und blieb schließlich stark beschädigt auf einem Acker stehen.

Bei dem Unfall zog sich die Wildungerin leichte Verletzungen zu. Notarzt und Rettungswagenbesatzung versorgten die 63-Jährige an der Unfallstelle und lieferten sie vorsorglich ins Stadtkrankenhaus ein. Die Klinik habe die Frau aber inzwischen wieder verlassen, hieß es am Montagmorgen. Den Schaden am Auto gab der Dienstgruppenleiter mit rund 4500 Euro an.

Publiziert in Retter
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