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RÖDDENAU. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 253 bei Röddenau sind am Mittwoch zwei Frauen leicht verletzt worden. Sie wurden mit Rettungswagen ins Kreiskrankenhaus gebracht.

Laut Polizei ereignete sich der Unfall gegen 14 Uhr. Die Unfallverursacherin, eine 57-Jährige aus dem Oberen Edertal, kam mit ihrem BMW aus Richtung Allendorf und wollte nach links zum Röddenauer Kreisel abbiegen. Dabei missachtete sie laut Polizei die Vorfahrt einer 28-Jährigen aus Burgwald, die mit ihrem Opel Vectra aus Richtung Kaserne in Richtung Allendorf fuhr.

Trotz eines Brems- und Ausweichmanövers konnte sie den Frontalzusammenstoß nicht verhinden. Der Polizei gegenüber gab die 57-Jährige an, der Opel hätte nach rechts geblinkt, deshalb sei sie abgebogen. An beiden Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden - am BMW von 15.000 Euro, am Opel von 1500 Euro. Die Bergung dauerte etwa eine Stunde, die Polizei leitete den Verkehr in dieser Zeit an der Unfallstelle vorbei. (Quelle: HNA)   

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Publiziert in Retter

MANDERN. Unachtsamkeit beim Wenden hat in der Ortsdurchfahrt des Wildunger Stadtteils Mandern zu einem Zusammenstoß geführt, bei dem an beiden beteiligten Autos Totalschaden entstand. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.

Wie der Dienstgruppenleiter der Wildunger Wache am Samstag berichtete, war es am späten Donnerstagnachmittag gegen 17.50 Uhr zu dem Unfall gekommen. Eine 48 Jahre alte Frau aus Borken, die mit ihrem älteren Opel Vectra von Ungedanken kommend in Richtung Wildungen unterwegs war, hielt am Ortseingang von Mandern am rechten Rand der Fritzlarer Straße (B 253) an. Offenbar hatte sie sich verfahren und wollte wieder in Richtung Fritzlar zurückfahren.

Als sie zum Wenden ansetzte, achtete die 48-Jährige nicht auf einen nachfolgenden Nissan Quashqai, mit dem ein 40 Jahre alter Mann aus Fritzlar unterwegs war. Der Nissan und der Opel stießen zusammen. Dabei kamen beide Beteiligte mit dem Schrecken davon.

An beiden Fahrzeugen entstand durch die Kollision jedoch Totalschaden - dieser beläuft sich beim Wagen der Verursacherin auf 5000 Euro, am Quashqai schätzte die Polizei den Schaden auf 10.000 Euro. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

LÖHLBACH. Drei Insassen zweier Autos sind bei einem Zusammenstoß auf der B 253 leicht verletzt worden. Beide Wagen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, die Polizei gab den Gesamtschaden mit 16.000 Euro an.

Eine 24-Jährige aus Frankenau befuhr am Mittwochnachmittag die Landesstraße 3085 von Frankenau kommend in Richtung Bundesstraße 253. An dieser Einmündung wollte die junge Frau Polizeiangaben zufolge nach links in Richtung Löhlbach abbiegen, übersah aber einen von dort kommenden Ford. Trotz eines Ausweichmanövers des 70-jährigen Mannes aus Hallenberg kam es zum Zusammenstoß. Anschließend kam der Ford von der Fahrbahn ab und prallte noch gegen einen Baum. Der VW der jungen Frau kam auf der Fahrbahn zum Stillstand.

Bei dem Zusammenstoß erlitten die Frankenauerin, der Mann aus Hallenberg sowie dessen 67-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die drei Verletzten ins Frankenberger Kreiskrankenhaus. (pfa)  

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Publiziert in Retter

WALDECK-FRANKENBERG. Sturmtief Thomas hat sich am Abend und in der Nacht zwar auch über Waldeck-Frankenberg ausgetobt, die großen Schäden blieben nach aktuellem Stand aber aus: Umgestürzte Bäume sorgten stellenweise für Behinderungen, in Frankenberg schoben orkanartige Böen einen Altkleidercontainer auf die Fahrbahn. Die Kreisstraße 63 bei Schweinsbühl war über Nacht voll gesperrt.

Dort war ein Baum auf eine Oberleitung gestürzt, hieß es von der Korbacher Polizei am Freitagmorgen. Aus Sicherheitsgründen wurden dort die Arbeiten erst nach Tagesanbruch aufgenommen, sind inzwischen aber beendet, die Sperrung ist aufgehoben. Im Dienstbezirk der Korbacher Ordnungshüter gab es am späten Donnerstagabend noch einen weiteren umgestürzten Baum: Am Ortsrand von Twiste war in der Straße Wieselhof ein Baum auf die Straße gestürzt, Feuerwehrleute entfernten das Hindernis mit der Motorkettensäge.

Im Dienstbezirk der Frankenberger Polizei gab es bereits am späten Nachmittag und am frühen Abend Windwurf im Raum Burgwald, Rosenthal und Gemünden (wir berichteten). Aktuell (Stand: 6.30 Uhr) liegen noch mehrere Bäume auf der L 3087 zwischen Ernsthausen und Rosenthal, die Strecke ist den Angaben zufolge aber nicht komplett blockiert. Wann dort die Bäume entfernt werden sollen und ob es dadurch zu einer Vollsperrung kommen wird, stand am Morgen noch nicht fest.

Altkleidercontainer auf die Straße geweht
Umgekippte Bäume sorgten auch auf der B 253 in der Ortsdurchfahrt von Dainrode und auf der B 236 zwischen den beiden Kreiseln zwischen Battenfeld und Allendorf für Behinderungen. Straßenwärter und Feuerwehrleute wurden verständigt beziehungsweise alarmiert. Die Frankenberger Feuerwehr rückte in die Jahnstraße aus, wo etwa in Höhe eines Eisenwarengeschäfts ein Altkleidercontainer auf der Fahrbahn lag - Böen hatten den Metallbehälter auf die Straße befördert. Die Brandschützer trugen den Container auf die Seite, stellten ihn aber vorsichtshalber nicht wieder auf.

Die Wildunger Polizei vermeldete am Morgen umgekippte Bäume im Industriegebiet von Bad Wildungen an der B 253 sowie in der Ortslage von Reinhardshausen. In beiden Fällen wurde die Feuerwehr alarmiert. Bislang nur ein umgekippter Baum wurde der Arolser Polizei gemeldet: Zwischen Hesperinghausen und Westheim stürzte auf hessischer Seite ein Baum auf die Landesstraße 3198, Mitarbeiter von Hessen Mobil beseitigten das Hindernis.

Die Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes gilt weiterhin. Am Morgen dann setzte in Teilen des Landkreises der angekündigte Schneefall ein. Die Winterdienste sind im Einsatz, Meldungen über Unfälle lagen zunächst nicht vor. (pfa)  


Wer Fotos von Schäden zur Verfügung stellen möchte, mailt die Aufnahmen bitte mit einer kurzen Beschreibung an info(at)112-magazin.de. Vielen Dank!

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 14 Februar 2017 09:38

Radkappe löst sich und trifft Audi: Zeugen gesucht

RÖDDENAU. Eine Radkappe hat sich am Montag während der Fahrt von einem Auto gelöst und im Gegenverkehr einen anderen Wagen getroffen. Der Fahrer, dem die Abdeckung abgefallen war, hielt nicht an. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Vorfall passierte nach Polizeiangaben von Dienstag am Montagnachmittag auf der Bundesstraße 253 in Höhe von Röddenau. Dort war gegen 17.15 Uhr ein 36 Jahre alter Audifahrer mit seinem A7 von Frankenberg kommend in Richtung Allendorf (Eder) unterwegs. Dem Frankenberger kam eine Fahrzeugkolonne entgegen.

Von einem Wagen aus dieser Autoschlange heraus löste sich dann die Radkappe. Das Kunststoffteil traf auf der anderen Straßenseite die Front des Audis und richtete einen Schaden in nicht genannter Höhe an. Die Autos auf der anderen Fahrbahnseite setzten ihre Fahrt in Richtung Frankenberg fort.

Laut Polizei ist nicht bekannt, von welchem der entgegenkommenden Autos die Radkappe stammt. Auch ist den Angaben zufolge nicht klar, um welches Fabrikat es sich handelt.

Da dort mehrere Autos fuhren, hoffen die Polizei und der Audifahrer darauf, dass unter den Autofahrern jemand zur Klärung beitragen kann. Wer Hinweise geben kann, der wird gebeten, sich unter der Rufnummer 06451/7203-0 zu melden. (pfa)  

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 02 Februar 2017 06:39

Viel Alkohol: Mit Sattelzug mehrfach auf die Gegenspur

BAD WILDUNGEN. Einen stark betrunkenen Lkw-Fahrer, der mit seinem Sattelzug mehrfach auf die Gegenspur geraten war, hat die Polizei bei Braunau aus dem Verkehr gezogen. Der beim Atemalkoholtest ermittelte Promillewert lag weit über dem der absoluten Fahruntüchtigkeit - diese Marke hat der Gesetzgeber auf 1,1 Promille festgelegt.

Verkehrsteilnehmer hatten sich am Mittwochabend über Notruf bei der Polizei gemeldet und von einem Sattelzug berichtet, der in äußerst unsicherer Fahrweise aus Richtung Frankenberg kommend in Richtung Fritzlar unterwegs war. Dabei sei das schwere Gefährt mehrfach auf die Fahrspur des Gegenverkehrs geraten, teilten andere Verkehrsteilnehmer mit. Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall.

Beamte der Wildunger Polizeistation eilten sofort auf die Bundesstraße 253, wo sie den Sattelzug auch wenig später entdeckten und gegen 18 Uhr in Höhe Braunau stoppten. Die Vermutung, der Fahrer könne unter Alkoholeinfluss stehen, bestätigte sich bei der anschließenden Kontrolle: Der 39-Jährige Mann aus Polen war stark betrunken. Nach einem positiven Atemalkoholtest ließ die Polizei von einem Arzt eine Blutentnahme durchführen und stellte den Führerschein des Truckers sicher.

Seinen Lkw durfte der Mann keinen einzigen Meter mehr bewegen - der Sattelzug blieb an Ort und Stelle stehen und wurde von Straßenwärtern abgesichert. Die Polizei forderte die Spedition auf, einen Ersatzfahrer zu entsenden. Dieser sollte am Donnerstagmorgen eintreffen und das Gespann übernehmen.

Für den 39-Jährigen hat die Trunkenheitsfahrt Folgen: Er musste noch am Abend eine sogenannte Sicherheitsleistung zahlen, um das Strafverfahren in Deutschland zu gewährleisten. Hierzulande wird der Lkw-Fahrer keine Fahrzeuge mehr bewegen dürfen. Nicht zuletzt könnte ihn die Aktion seinen Arbeitsplatz kosten. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

HAINE/FRANKENBERG. Der tragische Verkehrsunfall vom 11. Mai 2016, bei dem an der Bushaltestelle an der B 253 bei Haine eine 64 Jahre alte Frau tödlich verletzt wurde, ist in dieser Woche vor dem Frankenberger Amtsgericht verhandelt worden.

Von einer "Verkettung unglücklicher Umstände" sprach Richterin Andrea Hülshorst. Keine "irdische" Strafe könne den Verlust eines Menschenlebens wiedergutmachen. Wer die größere Schuld an dem Unfall trage - der 55-jährige Mann, der auf der Bundesstraße zu schnell unterwegs war, oder der damals 77-jährige Fahrer, der aus Haine nach links abgebogen war und dabei dem 55-Jährigen die Vorfahrt nahm - auf eine solche Diskussion wollte sich die Richterin nicht einlassen.

Fakt ist aus juristischer Sicht, dass der 77-Jährige einen Strafbefehl (zwei Monate Fahrverbot, plus Geldstrafe) inzwischen akzeptiert hat. Der 55-Jährige hatte gegen die gegen ihn verhängte Geldstrafe (100 Tagessätze plus Entzug der Fahrerlaubnis für ein Jahr) Widerspruch eingelegt. So kam es am Donnerstag zur Gerichtsverhandlung.

Ein Kfz-Sachverständiger hatte anhand der Unfallspuren errechnet, dass der 55-Jährige zum Zeitpunkt des Unglücks mit einer Geschwindigkeit zwischen 108 und 123 Stundenkilometern in Richtung Allendorf fuhr. An der Einmündung Haine gilt ein Tempolimit von 80 km/h. Der Angeklagte habe nicht verspätet reagiert, er sei auch nicht unaufmerksam gewesen, stellte der Sachverständige fest. Er ist überzeugt: Hätte sich der Angeklagte an die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h gehalten, "dann wäre das weitere Unfallgeschehen vermeidbar gewesen." Möglicherweise wären die beiden Autos dennoch zusammengestoßen. Doch der 55-Jährige wäre dann nicht mit einem Verkehrsschild und dem Wartehäuschen kollidiert. Das Opfer - die 64-jährige Frau - wurde nach Überzeugung des Gutachters von einem Verkehrsschild erschlagen, geriet dann unter das Auto und wurde noch mehrere Meter mitgeschleift. Besonders tragisch: Die tote Frau wurde erst später entdeckt.

Er habe die Frau nicht gesehen, sagte der Angeklagte. Er habe versucht, dem blauen Peugeot auszuweichen, der plötzlich von rechts kommend auf die Bundesstraße eingebogen sei. "Er traf mich an der Vorderachse." Dann sei der Airbag aufgegangen. "Schilder fielen um." Erst deutlich später sei festgestellt worden, "dass da noch jemand lag."

Er habe sich in psychologische Behandlung begeben und bis heute kein anderes Auto gekauft, sagte der sichtlich schockierte Angeklagte. Zur Arbeit fahre er mit dem Rad.

Während die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 40 Euro und einen Entzug der Fahrerlaubnis für ein Jahr forderte, beklagte der Rechtsanwalt des Angeklagten in seinem Plädoyer, die Verhältnismäßigkeit der Schuld des anderen Autofahrers werde nicht ausreichend berücksichtigt. Der Anwalt beantragte 60 Tagessätze und sechs Monate Entzug der Fahrerlaubnis für seinen Mandanten. "Es tut mir unendlich leid, was passiert ist", sagte der Angeklagte.

Urteil ist rechtskräftig
Richterin Hülshorst verhängte 90 Tagessätze zu je 40 Euro (3600 Euro) und einen Entzug der Fahrerlaubnis für sechs Monate. Noch im Gerichtssaal gab der Angeklagte seinen Führerschein ab. Weil beide Seiten auf Rechtsmittel verzichteten, ist das Urteil bereits rechtskräftig. (Quelle: HNA) 

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EIFA/BIEDENKOPF. Schneetreiben und Glätte haben dafür gesorgt, dass die Bundesstraße 253 zwischen Hatzfeld-Eifa und Biedenkopf-Niederlaasphe für den Schwerlastverkehr gesperrt wurde. Die Sperrung der Sackpfeife betrifft aber nicht den Pkw-Verkehr, wie die Frankenberger Polizei am Morgen berichtete. Brummifahrern wird dagegen geraten, die Sackpfeife weiträumig zu umfahren.

Wie lange die Sackpfeife gesperrt bleibt, ist derzeit nicht abzusehen.

Weitere Informationen über die Auswirkungen des Schneefalls lesen Sie in unserer Morgenzusammenfassung:
Glätte: Umgefahrene Schilder, Streufahrzeug gegen Auto (13.01.2017)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Starker Schneefall hat zwar am Abend und in der Nacht für Straßenglätte gesorgt, größere Unfälle oder Behinderungen blieben aber aus. Die Bundesstraße 253 zwischen Eifa und Biedenkopf war in Höhe der Sackpfeife ab dem Abend wegen liegen gebliebener Lastwagen für den Schwerlastverkehr voll gesperrt.

Die Verkehrsteilnehmer gingen im gesamten Landkreis sehr besonnen mit dem Schneefall und seinen Folgen um. Die Polizeistationen in Bad Arolsen, Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg meldeten am Morgen insgesamt lediglich drei Verkehrsunfälle, von denen aber nur zwei glättebedingt passiert waren. Am dritten Unfall am frühen Freitagmorgen war ein Streufahrzeug beteiligt.

Die beiden Glätteunfälle ereigneten sich nahezu zeitgleich bei Waldeck-Sachsenhausen und Allendorf-Rennertehausen: Ein 19 Jahre alter Autofahrer, der gegen 23 Uhr mit seinem Peugeot von Sachsenhausen in Richtng Meineringhausen unterwegs was, geriet an der Einmündung von der B 485 in die B 251 ins Rutschen. Sein Wagen stellte sich auf winterglatter Straße quer, kam von der Fahrbahn ab und rutschte auf die dortige Verkehrsinsel. Hier knickte der Wagen zwei Verkehrsschilder um, der Fahrer blieb unverletzt. Nur 15 Minuten später geriet bei Rennertehausen ein 46-Jähriger mit seinem Ford Focus ins Rutschen, kam von der B 253 ab und fuhr ebenfalls gegen ein Schild. Auch hier blieb es beim Schaden an Auto und Verkehrszeichen. Der Mann war von Battenberg kommend in Fahrtrichtung Frankenberg unterwegs.

Räumfahrzeug schiebt Auto mehrere Meter zurück
Unachtsamkeit ist wohl die Ursache für den dritten gemeldeten Unfall, der Freitagfrüh gegen 5.30 Uhr an der Rummelskoppe zwischen Bad Wildungen und dem Stadtteil Reinhardshausen passierte. Hier setzte der Fahrer eines Streufahrzeugs beim Räumeinsatz zurück und übersah den Wagen einer 33-Jährigen, die gerade auf dem Weg zur Arbeit war. Ersten Angaben der Wildunger Polizei zufolge soll der Winterdienst-Lkw den Mercedes der Frau mehrere Meter nach hinten geschoben haben. Verletzt wurde aber niemand, offenbar entstand auch kein Schaden.

Obwohl neben starkem Schneefall auch Sturmböen angekündigt waren, kam es bislang nirgendwo im Landkreis zu Windbruch. Die Straßen sind nach Angaben von 6 Uhr überall im Landkreis - weitgehend - frei. Lediglich auf der Route von Hatzfeld-Eifa nach Biedenkopf im Kreis Marburg-Biedenkopf gibt es eine Vollsperrung - die aber lediglich den Schwerlastverkehr betrifft. Die Sackpfeife wurde gegen 23 Uhr für Lkw voll gesperrt, nachdem sich dort auf glatter Bundesstraße mehrere Lastwagen festgefahren hatten. Für Autos ist die Strecke aber frei, wie es am Morgen von der Polizei in Frankenberg hieß.

THW Korbach kontrolliert Bahnstrecke
Das THW aus Korbach begab sich ab etwa 4 Uhr früh auf die Bahnstrecke Korbach-Brilon Wald, um vorsorglich eine Kontrollfahrt zu unternehmen. Man habe aber keinerlei Hindernisse wie umgestürzte Bäume beseitigen müssen, erklärte THW-Zugführer Dirk Gernand am Morgen gegenüber 112-magazin.de. (pfa)  

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 12 Januar 2017 12:39

Marihuana, Alkohol: Blutproben nach Kontrolle

BREIDENBACH/DAUTPHETAL. Weil sie unter dem Einfluss von Drogen beziehungsweise Alkohol standen, hat die Polizei bei zwei Autofahrern in der Nacht zu Donnerstag Blutentnahmen angeordnet. Einer der kontrollierten Männer muss sich auch wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Zunächst kontrollierten die Beamten der Polizeistation Biedenkopf gegen 23 Uhr einen 52-jährigen Autofahrer auf der Bundesstraße 253 in Höhe Niederdieten. Schon bei der ersten Ansprache wehte den Ordnungshütern ein starker Geruch von Marihuana aus dem Fahrzeuginneren entgegen. Die Beamten stellten im Auto dann auch knapp sieben Gramm Marihuana, einen Joint sowie Gegenstände zum Gebrauch der Drogen sicher. So war es nach dem Fund auch nicht ungewöhnlich, dass ein durchgeführter Drogenvortest beim Fahrer positiv verlief. Verbot der Weiterfahrt, Blutentnahme und ein Strafverfahren waren die direkten Folgen. Ob der Mann auch den Führerschein abgeben muss, entscheidet die zuständige Fahrerlaubnisbehörde nach Analyse der Blutprobe.

Ein mit überhöhter Geschwindigkeit fahrender Mercedes weckte dass gegen 1.45 Uhr in der Ortsdurchfahrt Dautphetal-Mornshausen das Interesse der Polizei. Die bei der Kontrolle wahrnehmbare "Fahne" des 23-jährigen Fahrers zog einen Atemalkoholtest nach sich, der einen deutlich überhöhten Wert zeigte. Im Fahrzeug stellten die Fahnder zudem eine durchgeladene Schreckschusswaffe sicher. Den jungen Mann, der eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben musste, erwartet neben dem Strafverfahren wegen der Trunkenheitsfahrt noch ein weiteres Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. (ots/pfa)  

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