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BRILON. Nach dem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Güterzug auf einem Bahnübergang in Brilon sucht die Polizei nach Zeugen. Den bisherigen Ermittlungen zufolge sollen sich kurz vor dem Unfall drei weitere Autos dem Bahnübergang genähert haben.

Eine 52 Jahre alte Frau wollte am Donnerstag, 19. März, gegen 10.30 Uhr mit ihrem VW Polo Kombi einen Bahnübergang am Nehdener Weg überqueren. Dabei wurde ihr Wagen von einem mit Holz beladenen Güterzug gerammt und etwa 100 Meter weit mitgeschleift. Obwohl der ältere Wagen völlig zerstört wurde, kam die Fahrerin mit leichten Verletzungen davon. Der Lokführer und ein weiterer Bahnmitarbeiter erlitten einen Schock.

Das Verkehrskommissariat Brilon hat die Ermittlungen in dieser Sache aufgenommen. Diese ergaben nun, dass sich zum Unfallzeitpunkt noch drei weitere Autos dem Bahnübergang genähert haben müssen. Die Fahrerinnen oder Fahrer dieser Autos sind als Unfallzeugen für die laufenden Ermittlungen von großer Bedeutung. Daher bittet das Verkehrskommissariat diese Personen darum, sich mit der Polizei Brilon unter der Telefonnummer 02961/90200 in Verbindung zu setzen.


Die Fotos wurden von der Feuerwehr Brilon zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!
Link: Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Polizei

BRILON. Von einem mit Holz beladenen Güterzug erfasst und rund 100 Meter weit mitgeschleift worden ist am Donnerstagvormittag ein Auto an einem Bahnübergang in Brilon. Die 52 Jahre alte Autofahrerin überstand den Unfall leicht verletzt, der Lokführer (51) und ein weiterer Bahn-Mitarbeiter (23) erlitten einen Schock.

Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei wurden gegen 10.30 Uhr über den Unfall auf einem Bahnübergang am Nehdener Weg in Brilon informiert. Zunächst war befürchtet worden, die Autoinsassen könnten im Fahrzeug eingeklemmt worden sein. Nach Auskunft von Polizeisprecherin Bianca Scheer sei aber niemand eingeklemmt oder ernsthaft verletzt worden. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Marcus Bange konnte die Autofahrerin sogar selbst aus ihrem älteren VW Polo Kombi aussteigen.

Die Autofahrerin war am Vormittag in Richtung Innenstadt unterwegs, als es zu dem Zusammenstoß mit dem Güterzug kam. Dieser war unterwegs zu einem Sägewerk. Warum es zu der Kollision zwischen dem Polo und dem Güterzug kam, ist nach Auskunft von Polizeisprecher Ludger Rath bislang ungeklärt und wird eine der Fragen sein, die das Verkehrskommissariat bei seinen Ermittlungen wird klären müssen. Der Bahnübergang ist weder mit einer Voll-, noch mit einer Halbschranke gesichert. Die Warnung des Verkehrs erfolgt durch Andreaskreuze mit roten Warnleuchten. Ob diese Warnleuchten zum Unfallzeitpunkt in Betrieb waren, ist noch ungeklärt.

Größere Behinderungen des innerstädtischen Verkehrs resultierten aus dem Verkehrsunfall nicht. Bei der Bahnstrecke handelt es sich um ein Teilstück, dass ausschließlich zur Belieferung von Firmen genutzt wird. Es war für die Dauer von rund einer Stunde gesperrt. Der Personenverkehr war nicht betroffen.

Die Feuerwehr unterstützte die weitere Bergung und betreute den Lokführer. Der Löschzug Brilon war mit zehn Einsatzkräften rund anderthalb Stunden vor Ort. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren die örtliche Polizei, die für Bahnanlagen zuständige Bundespolizei und der Notfallmanager der Deutschen Bahn im Einsatz.


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Polizei

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