Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Atemschutzträger

VOLKMARSEN. Mit Blaulicht und Martinshorn rückte Donnerstagabend die Kernstadtwehr Volkmarsen aus um einen ausgedehnten Wohnungsbrand zu löschen - vorteilhaft war, dass sich Einsatzkräfte bereits im Feuerwehrstützpunkt zum wöchentlichen Übungsdienst befanden.

Ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr hatte gegen 20.15 Uhr den Wohnungsbrand in der Straße Niedere Stadtmauer entdeckt und sofort die Notrufnummer 112 gewählt. Die Feuerwehr Bad Arolsen wurde nachalarmiert und rückte mit der Drehleiter an, diese kam aber nicht mehr zum Einsatz. 

Im Einsatz waren vier Trupps unter Atemschutz, die das Feuer im Erdgeschoss des Wohnhauses unter Kontrolle brachten und im Anschluss weitere Glutnester ablöschten. Weitere Atemschutzträger standen als Sicherheitstrupps bereit. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Volkmarsen konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf das Obergeschoss und den Dachstuhl des Wohnhauses ausbreitet. Der 50-jährige Hausbewohner wurde mit einer Rauchgasvergiftung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Als Brandursasche vermutet die Polizei eine brennende Kerze. Der Sachschaden in den unbewohnbaren Haus beläuft sich auf etwa 35.000 Euro.

-Anzeige-





Publiziert in Feuerwehr

HAINA/KORBACH. Gerade noch rechtzeitig wurde gegen 12.30 Uhr ein Feuer in Bockendorf durch Anwohner entdeckt - rund 60 Feuerwehrkräfte waren am Donnerstag an den Löschaktionen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in dem Hainaer Ortsteil beteiligt.

Wie Einsatzleiter Jens Schreiber gegenüber 112-magazin.de berichten konnte, waren die Brandschützer aus Halgehausen, Haina und Gemünden mit dem Einsatzstichwort "F2 - Strohbrand in Weinbergstraße" durch die Leitstelle alarmiert worden. Da in Bockendorf eine kritische Wasserversorgung besteht, wurde mit einer 500 Meter langen B-Leitung die Löschwasserversorgung von der Schweinfe zum Einsatzort aufgebaut und mit zusätzlichen Tanklöschfahrzeugen Wasser im Pendelverkehr zugeführt.

Nachalarmiert wurden die Wehren aus Sehlen, Löhlbach, Römershausen und Oberholzhausen. Mit einem ersten Löschangriff drangen die Einsatzkräfte unter Atemschutz in das qualmende Gebäude vor und kämpften gegen das brennende Heu und Stroh an. Der Landwirt stellte seinen Weidemann Hoftrac zur Verfügung um die brennenden und stark qualmenden Heuballen aus dem Schuppen zu fahren - auch dabei war der Fahrer mit Atemschutz ausgerüstet worden. Ein weiterer Trupp löschte unter Zugabe von F 500 das herausgebrachte Heu auf einer angrenzenden Wiese ab.

Da zwischenzeitlich sechs Trupps unter Atemschutz im Einsatz waren, forderte der Einsatzleiter Unterstützung aus Korbach an. Mit einem Gerätewagen rückten die Brandschützer aus der Kreisstadt an. Die Frankenberger Drehleiter wurde ebenfalls nach Bockendorf beordert, kam aber nicht mehr zum Einsatz.

Mittels Hochdrucklüftern wurde das unbeschädigte Gebäude von Qualm befreit. Zur Absicherung traf eine RTW-Besatzung vom Deutschen Roten Kreuz aus Haina ein, da sich aber niemand bei den Löscharbeiten verletzt hatte, konnten die beiden Retter die Heimfahrt antreten.

Der Einsatz dauerte bis 17.15 Uhr. Gebäudeschäden konnten nicht festgestellt werden. Als Brandursache kommt Selbstentzündung der frisch gelagerten Heuballen in Betracht. (112-magazin)

Publiziert in Feuerwehr

BRILON. Über viele Stunden hat sich die Feuerwehr in den vergangenen Tagen ehrenamtlich engagiert, um einen Scheunenbrand in Thülen zu löschen und den Firmenlauf in der Kernstadt abzusichern. Zum "Dank" wurden die Feuerwehrleute an der Brandstelle offenbar bestohlen und bei der Verkehrsabsicherung angepöbelt.

Feuerwehrsprecher Marc Heines bezeichnete die Vorfälle am Wochenende als "sehr unschön" - vor allem vor dem Hintergrund, dass sich sämtliche eingesetzte Brandschützer ehrenamtlich engagierten und allein der Einsatz am Samstag in Thülen etwa zehn Stunden andauerte.

Heines erläuterte auch, warum die Löscharbeiten so langwierig waren: "Brände mit Heu und Stroh dauern immer sehr lange. Das Stroh ist stark zusammengepresst und das Löschwasser kann nicht tief genug eindringen". Mit einem Bagger habe man das Stroh ausgebreitet und abgelöscht. Zwar bestand später keine Gefahr mehr, aber das stark qualmende Stroh musste immer wieder mit Wasser benetzt werden.

Als die Thülener Einsatzkräfte nach zehn Stunden die Einsatzstelle aufräumten, fehlten zwei sogenannte Schlauchtragekörbe - Metallgestänge, in denen mehrere Feuerwehrschläuche verlastet sind. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden diese gestohlen", sagte der Sprecher, dies sei "sehr unschön und wir hoffen, dass die Schlauchtragekörbe doch noch 'plötzlich' wieder auftauchen."

Unschöne Erlebnisse hatten die Feuerwehrleute aus Brilon auch auf dem dortigen Altstadtfest, wo sich die Freiwilligen bereits am Freitagabend zur Vekehrsabsicherung beim Firmenlauf in den Dienst der Ausrichter und Teilnehmer gestellt hatten. "Dort wurden einige Posten wüst beschimpft, angepöbelt und auch unter Druck gesetzt", sagte Heines. Zu dieem Zeitpunkt schon schon klar gewesen, dass die Straßensperrung nach etwa 30 Minuten wieder aufgehoben werden würde. Kurz nach dem Firmenlauf wurde "ein Querulant dann fröhlich auf dem Altstadtfest gesichtet", äußerte der Feuerwehrsprecher seine Verwunderung.

An der generellen Haltung der Brandschützer werden wohl auch diese beiden Vorfälle nichts ändern, was die Feuerwehr mit den Hashtags #wirhelfengerne und #trotzdem signalisierte. Scheinbar weiß der Großteil der Bevölkerung das segensreiche Ehrenamt der Kameraden zu schätzen. (pfa)


Link:
Feuerwehr Brilon

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HSK Feuerwehr

THÜLEN. In Vollbrand stand am Samstagmorgen eine Scheune am Ortsrand von Thülen. Die Löschgruppen aus Thülen, Alme, Rösenbeck, Nehden und Brilon waren mit 67 Einsatzkräften vor Ort um dem Feuer entgegenzutreten. Nach Angaben von Pressesprecher Andreas Becker wurden davon insgesamt 57 Feuerwehrkräfte eingesetzt, eine Polizeistreife und eine RTW-Besatzung aus Brilon waren ebenfalls vor Ort. Um den Verkehr nicht zu behindern und die Wasserversorgung zu gewährleisten, wurden Schlauchbrücken ab der Dionysiusstraße ausgelegt, die Straße zudem mit Pylonen abgesichert, auch deshalb, um nachrückenden Einsatzkräften eine Zufahrt zur Brandstelle zu ermöglichen.

Über die Leitstelle erfolgte um 6.09 Uhr die Alarmierung der Feuerwehren, die sich unverzüglich in das Spansfeld bei Thülen begaben. Bei Eintreffen der Wehren stand die Scheune bereits in Vollbrand. Einsatzleiter Thomas Walzak erkannte die Lage sofort und gab Anweisung, zwei B-Leitungen an die Löschwasserversorgung anzuschließen. Im Einsatz befanden sich vom Löschzug Brilon der Einsatzleitwagen, ein Tanklöschfahrzeug sowie die Drehleiter.

Unter Atemschutz gingen mehrere Trupps bereits gegen 6.30 Uhr gegen die Flammen vor, dies war um so wichtiger, weil Maschinen und Strohballen, die in der Scheune gelagert wurden, bereits in Vollbrand standen. Beißender Rauch schlug den Brandschützern entgegen, so dass die Drehleiter eingesetzt werden musste, um dem Brandherd von oben Herr zu werden. Dabei wurde ein Schaummittel dem Löschwasser beigegeben, um die Temperatur in den qualmenden Strohballen herabzukühlen. Zeitweise waren 15 Einsatzkräfte gleichzeitig mit Löscharbeiten beschäftigt und hielten mit ihren C-Rohren den Brand unter Kontrolle. Nach gut einer Stunde wurde das Dach der Scheune durch die Einsatzkräfte abgedeckt, mit einem Bagger wurde Stroh aus dem Gebäude auf eine angrenzende Wiese gebracht und fachmännisch abgelöscht.

Wie der Brand entstanden war, darüber konnten die Polizeibeamten vor Ort noch keine Auskunft geben. Wahrscheinlich wird sich die Kriminalpolizei mit dem Fall beschäftigen müssen. Gegenüber 112-magazin.de gab der Besitzer der abgebrannten Scheune an, dass der Sachschaden an den Maschinen mindestens 20.000 Euro beträgt. Wie hoch der Schaden an dem Gebäude ist, darüber machte der Landwirt keine Angaben.

Die letzten Löscharbeiten wurden um 17 Uhr durchgeführt, weil immer wieder Stroh in Brand geraten war. 


Link:
Feuerwehr Brilon

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HSK Feuerwehr
Sonntag, 03 Januar 2016 11:57

Dachstuhlbrand in Somplar - Wehren im Einsatz

SOMPLAR. Die Feuerwehren aus Somplar, Frankenberg, Allendorf und Bromskirchen verhinderten in der letzten Nacht größere Schäden an einem Wohnhaus in Somplar. Gegen 2.31 Uhr, ging die Meldung bei den Feuerwehren ein, dass in der Straße "Am Rück" in Somplar ein Dachstuhl in Flamme steht. Unter Leitung von Bromskirchens Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz gingen 25 Feuerwehrleute gegen die Flammen vor. Unterstützt wurden die Kameraden durch Atemschutzgeräteträger aus Allendorf. Die Frankenberger Feuerwehr rückte mit 13 Einsatzkräften, einer Drehleiter und einem Kommandowagen an. Besonderes Augenmerk galt einer direkt am Wohnhaus vorbeiführenden Stromleitung, die den Einsatzbereich des Hubrettungsfahrzeuges stark einschränkte.

Als Brandursache wird ein überhitzter Kamin vermutet. Der Hauseigentümer selbst hatte das Feuer bemerkt und sofort Alarm ausgelöst. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits die Flammen aus dem Dachstuhl. Nach Angaben von Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz hatten die Kameraden das Feuer nach 30 Minuten unter Kontrolle.  Verletzt wurde bei dem Löschangriff niemand. Nach den Löscharbeiten untersuchten die Einsatzkräfte das Wohnhaus nach Glutnestern, dazu wurden Ziegel abgedeckt und Kohlereste aus dem Haus entfernt, weitere Brandherde wurden allerdings keine festgestellt. Gegen 6.20 Uhr, wurde der Einsatz der Feuerwehren für beendet erklärt.

In der Nacht übernahmen Brandexperten der Kriminalpolizei Korbach die Ermittlungen. Die Höhe der Schäden, die durch das Feuer und das Löschwasser entstanden sind, konnten noch nicht beziffert werden.

Link: Feuerwehr Frankenberg

Anzeige:

 

 

Publiziert in Feuerwehr

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige