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Freitag, 14 Mai 2021 15:29

Steghütte am Edersee aufgebrochen

WALDECK. In der Zeit von Sonntagabend bis Donnerstagmittag (Himmelfahrt) wurde eine Steghütte in Asel-Süd aufgebrochen. Die Holzhütte steht im Uferbereich unterhalb der Kreisstraße 59 vor den dortigen Bootsteganlagen. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei Edersee wurde Hütte betreten und offensichtlich auch durchsucht - ob etwas entwendet wurde, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Auch die an der Steganlage liegenden Sportboote werden noch entsprechend überprüft.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Wasserschutzpolizei Waldeck unter der Telefonnummer 05623/5437 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Die Wasserschutzpolizei rät allen Wassersportlern ihr Eigentum zu sichern und nicht unnötig an Bord zu lassen, auch eine kostenlose Kennzeichnung von Motoren und maritimen Gerät ist möglich. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Montag, 18 November 2019 12:33

Kleinbus brennt aus - fünf Wehren im Einsatz

HERZHAUSEN/ASEL-SÜD. Einsatzkräfte der fünf Vöhler Wehren aus Herzhausen, Harbshausen, Kirchlotheim, Schmittlotheim und Buchenberg rückten am Montagvormittag zu einem Einsatz aus, um einen brennenden Kleinbus zu löschen.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 23-jähriger Mann mit einem Volkswagen T6 gegen 8.30 Uhr die Kreisstraße 59 von Asel-Süd in Richtung Harbshausen.  Etwa 1000 Meter hinter dem Albert-Schweitzer Lager fing der Transporter im Innenraum an zu brennen. Der Fahrer steuerte in letzter Minute einen Parkplatz an, verließ das Ast-Taxi und wählte die Notrufnummer 112.

Zunächst traf die Besatzung vom Promedica Rettungsdienst aus Herzhausen vor Ort ein, zückte einen Feuerlöscher und löschte den Brand ab. Die nachrückenden Wehren mit einer Stärke von 25 Einsatzkräften unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Andreas Thiele führten Nachlöscharbeiten durch, zum Einsatz kam dabei auch die Wärmebildkamera.

Unverletzt konnte der 23-jährige auf ein Ersatzfahrzeug warten und seine Tour weiter fortsetzen. Der T6 musste mit wirtschaftlichem Totalschaden von ca. 7500 Euro abgeschleppt werden, vermutet wird ein technischer Defekt im Motorraum des T6, bestätigte die Polizei Frankenberg auf Nachfrage.  (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

HARBSHAUSEN. In der Zeit vom 19. bis zum 22. Juni 2018 wird der im Bereich der Kreisstraße 59 zwischen Harbshausen und Asel-Süd befindliche Gewässerdurchlass, welcher den „Hundsbach" unter der Kreisstraße hindurchführt, instandgesetzt.

Die Sanierung erfolgt mittels sogenannter Schlauchliner, wobei das gesamte Rohr mit einer in Harz getränkten Gewebematte vollständig ausgekleidet wird. Bauvorbereitung und anschließende Arbeiten werden weitgehend unter halbseitiger Sperrung der Kreisstraße mit Ampelregelung ausgeführt.

Das Entladen und Einbringen des Inliners erfolgt unter Einsatz eines Schwerlastkranes. Deshalb ist es erforderlich, am Mittwoch die Kreisstraße im Bauwerksbereich dreimal kurzzeitig zu sperren. Die jeweils etwa halbstündigen Vollsperrungen finden in den Zeiten zwischen 9 und 10 Uhr, zwischen 11 und 12 Uhr sowie zwischen 13 und 14 Uhr statt.

Hessen Mobil bittet Anwohner und Gäste um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen verkehrlichen Einschränkungen und empfiehlt die Sperrungen bei der Tagesplanung zu berücksichtigen.

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Publiziert in Baustellen

FRANKENBERG/HERZHAUSEN. Die Beamten der Polizeistation Frankenberg hatten am Dienstag einen nicht alltäglichen Fall von Unfallflucht zu klären. Eine 39- jährige Frau befuhr gegen 16 Uhr mit ihrem Pkw die Bundesstraße 253 von Kirchlotheim in Richtung Herzhausen. Kurz vor der Abfahrt nach Asel-Süd kam die Korbacherin mit ihrem blauen Opel Corsa von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Graben und prallte im Anschluss gegen ein wegweisendes Verkehrsschild. Trotz erheblichen Beschädigungen am Wagen steuerte die Frau den Corsa auf den nächstgelegen Parklatz, wo der Motor endgültig den Geist aufgab.

Ein Zeuge aus Twistetal hatte den Unfall beobachtet und bot der Frau, die mit einem dreijährigen Kind unterwegs war, Hilfe an. Diese nahm die Frau dankend an, auch deshalb, weil sie kein Guthaben auf dem Handy hatte und auch sonst bargeldlos war. Sie hinterließ allerdings bei dem Helfer ihre Personalien, die, wie sich später herausstellen sollte, falsch waren. Gemeimsam fuhren die drei mit dem Pkw des Twistetalers zur nächsten Tankstelle nach Herzhausen um die Polizei zu verständigen.

Während des Telefonats mit der Polizei bemerkte der Helfer, dass die Frau mit ihrem dreijährigen Kind das Weite gesucht hatte, das teilte der Mann der Polizei mit. Die in Frankenberg eingesetzten Beamten machten sich sofort auf den Weg nach Herzhausen und starteten eine intensive Suchaktion nach der Frau mit dem Kleinkind. Die Korbacherin wurde von der Streife gegen 17.15 Uhr im Ortsbereich von Herzhausen aufgegriffen und zur Rede gestellt. Hierbei gab die junge Frau an, persönliche Probleme zu haben. Auch die Frage, weshalb sie dem Twistetaler unwahre Angaben zur Identität gemacht habe, konnte die Frau nicht erklären.

Die 39-jährige Corsa-Fahrerin muss sich nun wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Sachbeschädigung verantworten. Nach Polizeiangaben wurde der Sachschaden an dem Verkehrsschild mit 1000 Euro bewertet. Der ältere Corsa hat nur noch Schrottwert. Alkohol war nach Angaben der Polizeibehörde nicht im Spiel. 

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Publiziert in Polizei
Samstag, 24 September 2016 07:14

Zigarette als Ursache? Flächenbrand am Campingplatz

ASEL SÜD. Möglicherweise durch eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe ist es auf einer Wiese am Campingplatz in Asel Süd zu einem Flächenbrand gekommen. Eigene Löschversuche des Betreibers scheiterten, daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert.

Das Feuer war am Freitag gegen 19 Uhr ausgebrochen. Rund um eine Bank brannte trockenes Gras, das Feuer breitete sich offenbar von dort auf eine Gesamtfläche von etwa 200 Quadratmetern aus. Eine Urlauberin meldete das Feuer. Hinweise auf ein vorsätzliches Inbrandsetzen lagen der Frankenberger Polizei nicht vor.

Die Feuerwehren aus Harbshausen, Herzhausen, Buchenberg, Kirchlotheim und Schmittlotheim rückten nach Asel Süd aus und löschten den Flächenbrand mit der Schnellangriffseinrichtung eines Fahrzeugs. Die Brandschützer verhinderten zudem, dass in der Nähe liegende Heurundballen ebenfalls Feuer fangen. Schaden enstand keiner.

Im Pendelverkehr Wasser zur Einsatzstelle gebracht
Nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk waren 26 Einsatzkräfte vor Ort. Die Einsatzstelle lag kurz vor den Grenzen des Nationalparks. Das Fahrzeug aus Herzhausen stand an der Brandstelle, um Wasser abzugeben. Es wurde gespeist von den Fahrzeugen aus Buchenberg und Schmittlotheim, die im Pendelverkehr zwischen dem Hydranten am Ortseingang von Asel Süd und der Brandstelle unterwegs waren. (pfa)

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Publiziert in Feuerwehr

EDERSEE. Nach einem medizinischen Notfall, den sie auf dem Radweg zwischen Bringhausen und Asel-Süd erlitt, ist eine 61 Jahre alte Frau am Montagnachmittag gestorben. Alle Versuche, die Fahrradfahrerin zu reanimieren, waren erfolglos.

Die Besucherin aus Taunusstein befuhr am Montagnachmittag den Radweg auf der südlichen Seeseite und war nach Angaben von Polizeisprecher Volker König im Abschnitt zwischen der Banfe und Asel-Süd unterwegs, als es gegen 15.15 Uhr zu dem Notfall kam. Notarzt- und Rettungswagen eilten zum Edersee, außerdem machte sich umgehend die Besatzung eines Rettungsbootes der DLRG-Station Fürstental auf den Weg zum gegenüberliegenden Ufer.

Die Frau sei kollabiert und musste reanimiert werden, sagte König. Um die 61-Jährige, die vermutlich einen Herzinfarkt erlitten hatte, in eine Klinik zu fliegen, forderten die Einsatzkräfte über die Leitstelle einen Rettungshubschrauber an. Die Göttinger Maschine Christoph 44 war zu dieser Zeit frei und flog zum Edersee. Weil auf der bewaldeten Südseite keine Möglichkeit zur Landung des Helikopters bestand, landete die Maschine am Westufer auf der Halbinsel Scheid. Dorthin brachten die Helfer der DLRG die Frau. Alle Bemühungen um das Leben der Taunussteinerin waren aber vergeblich, die Dame sei noch am Boden gestorben. (pfa)

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Publiziert in Retter
Samstag, 02 April 2016 12:01

Löschen und Retten zu Fuß nur am 1. April

EDERSEE/SACHSENHAUSEN. Wer am Freitag um die Sicherheit im Nationalpark Kellerwald-Edersee fürchtete, der kann sich beruhigt zurücklehnen - die Novelle, nach der Feuerwehren zum Löschen und Retten im Parkgebiet nur noch zu Fuß antreten dürfen, war ebenso ein Aprilscherz wie ein fünfter Notarztwagen im Landkreis, der zu einer Reduzierung des Hubschrauber-Lärms an den Start gehen sollte.

Einigen Spaziergängern kam die Szenerie auf dem Parkplatz "Himmelsbreite" am Eingang des Nationalparks bei Harbshausen in dieser Woche doch etwas komisch vor: Vor der Kamera des 112-Reporters nahm Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk das Schild mit der Eule regelrecht in den Arm, und die Feuerwehrmänner Jonas Skroblin, Adolf Wagner, Daniel Riede und Patrick Zarges hielten die Tragkraftspritze bildwirksam in den Händen. Ein Lachen mussten sich alle fünf Brandschützer für einen Moment verkneifen, denn auf den ersten Blick auffallen sollte es schließlich nicht, dass mit dieser Aktion die Leser in den April geschickt werden sollten.

"April, April", lauteten dann aber doch bereits nach wenigen Sekunden die meisten Kommentare bei Facebook. Klar ist: Feuerwehren dürfen natürlich auch künftig mit ihren Fahrzeugen zur Brandbekämpfung oder zu Personensuchen in den Nationalpark fahren und brauchen nicht zu laufen. "Zutrauen würde ich das den Wiesbadenern auch an einem anderen Tag", schrieb ein Nutzer in den Kommentaren mit Blick auf die angeblich von der hessischen Landesregierung erlassenen Regelung. Und der Frankenauer Stadtbrandinspektor Andreas Ernst, der von der April-Geschichte bis Freitagmorgen überhaupt nichts wusste, musste zweimal hingucken, als er seine (erfundenen) Zitate um Elektrofahrzeuge und Sonderregelung las.

Ebenfalls frei erfunden war das neue Notarzt-Einsatzfahrzeug, mit dem der Rettungsdienst promedica eine Lücke in der notärztlichen Versorgung auf dem Land schließen und gleichzeitig den von Rettungshubschraubern ausgehenden Lärm reduzieren wollte. Es bleibt bei den vier Notarzt-Standorten Korbach, Bad Arolsen, Bad Wildungen und Frankenberg. Sollten die Ärzte an diesen vier Standorten im Einsatz sein und es kommt ein Notfall hinzu, wird in der Regel ein Rettungshubschrauber angefordert. Die Besatzung besteht aus Pilot, Rettungsassistent und eben einem Notarzt. Sorgen machen muss sich also auch niemand darum, dass auf dem neuen NEF nur junge Ärzte mit wenig Berufserfahrung sitzen werden. Die Notfallrettung bleibt weiterhin in den Händen erfahrener Ärzte und versierter Rettungsassistenten, die über eine spezielle Ausbildung verfügen und sich regelmäßig fortbilden.

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Publiziert in Feuerwehr

EDERSEE. Um den Wald im Nationalpark Kellerwald-Edersee noch besser zu schützen und für die Nachwelt zu erhalten, dürfen künftig keinerlei Kraftfahrzeuge mehr in das Gebiet hineinfahren. Diese Regelung umfasst auch Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, was nicht nur den Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk auf die - im Kellerwald nicht wachsende - Palme bringt. "Da ist mal wieder eine Entscheidung am grünen Tisch getroffen worden und wir müssen es ausbaden", ist Schenk erbost.

Denn die Regelung aus Wiesbaden, die der höchste Brandschützer der Gemeinde Vöhl am Mittwochabend in der Wehrführer-Sitzung zu verkünden hatte, geht nach seiner Meinung weit an der Realität vorbei und hat mit Schutz von Wald nichts mehr zu tun. Der Schaden, der durch verzögerte Einsatzzeiten beispielsweise bei einem Waldbrand eintrete, sei doch weit größer als die Gefahr, die von den Fahrzeugen für Flora und Fauna ausgehe. "Wenn man älteren Fahrzeugen, zum Beispiel dem in den 70ern zugelassenen Ford Transit der Feuerwehr Harbshausen, die Einfahrt in den Nationalpark verwehrt, weil der ein bisschen tropft, kann ich das noch verstehen", zeigt sich Schenk kompromissbereit. Ein generelles Verbot für Feuerwehrfahrzeuge hält er aber für völlig überzogen. Aus den aktuellen Einsatzfahrzeugen mit neuester Technik "tropft weder Öl noch sonstwas".

Regelung nicht zu Ende gedacht
Was genau bedeutet der Erlass? Die Wehren aus den Anliegergemeinden - Vöhl, Edertal, Bad Wildungen mit seinem Stadtteil Frebershausen und Frankenau mit Altenlotheim - müssen bei einem Brand oder einer Personensuche im Nationalpark die Fahrzeuge an den bekannten Park-Schildern mit gelber Eule stehen lassen. Von dort aus heißt es dann im wahrsten Sinne des Wortes, die Beine in die Hand zu nehmen. Doch weniger die Beine als vielmehr die schweren Ausrüstungsgegenstände stellen für Bernd Schenk das eigentliche Problem dar: "Haben Sie schon mal eine Tragkraftspritze drei Kilometer durch den Wald getragen", stellt der Feuerwehrchef eine rethorische Frage Richtung Wiesbaden. Dies sei, mal ganz abgesehen von der verlorenen Zeit, "meinen Männern nicht zumutbar". Und zu Ende gedacht ist die Regelung nach Ansicht des Gemeindebrandinspektors auch nicht: "Kernstück einer Tragkraftspritze ist und bleibt ein Verbrennungsmotor". Die Gefahr, den Waldboden mit Kraftstoff zu verunreinigen, bestehe auch dabei.

Bis sich ein Politiker im Kellerwald verläuft...
Der Vöhler Feuerwehrchef rechnet damit, dass ihm einige der freiwilligen Einsatzkräfte nun den Rücken kehren werden. "Wir bilden unsere Leute in Lehrgängen intensiv an hochmodernen Fahrzeugen aus - damit sie dann zu Fuß zum Einsatz gehen", sagt Schenk kopfschüttelnd. Die Technik sei eine ausgezeichnete Möglichkeit, vor allem junge Männer für die ehrenamtliche Tätigkeit in den Wehren zu interessieren. "Wandern können sie auch mit ihren Familien oder Freunden". Alle Argumente hätten aber bislang in Wiesbaden nicht zu einer Einsicht geführt. "Das Geschrei möchte ich hören, wenn einer der Politiker sich mal im Kellerwald verläuft und wir ihn nicht schnell genug finden, weil wir uns an das neue Einfahrt-Verbot halten", sagt Schenk. Das weitläufige Gebiet des Nationalparks sei nun mal zu Fuß nicht in adäquater Zeit zu durchstreifen, gibt der Gemeindebrandinspektor zu bedenken - und erinnert an diverse Rettungsaktionen, bei denen verirrte Wanderer oder Radfahrer aus dem Parkgebiet zurück in die Zivilisation gebracht wurden.

Elektrofahrzeuge eine Alternative?
Während Bernd Schenk auf Verständnis bei den Kameraden hofft und auf weitere Gespräche mit den zuständigen Stellen setzt, fährt zum Beispiel der Frankenauer Stadtbrandinspektor Andreas Ernst eine harte Linie: "Wir sind zum Löschen da. Und das funktioniert eben nur mit unseren Fahrzeugen. Die neue Regelung interessiert mich nicht". Er werde auch künftig mit seinen Kameraden in den Nationalpark hineinfahren, wenn Hilfe gefordert ist. "Was wollen die in Wiesbaden denn dagegen machen? Uns einen Strafzettel verpassen?", sagt Ernst mit einem Augenzwinkern. Laufen und "Schläuche durch die Gegend tragen werde ich jedenfalls nicht", macht der Frankenauer Feuerwehrchef deutlich. Um Umwelt- und Brandschutz in diesem Gebiet in Einklang zu bringen und damit auch die Gemüter wieder zu beruhigen, regt Andreas Ernst elektrobetriebene Fahrzeuge an. Bis dahin müsse es aber eine Sonderregelung für die Wehren geben, fordert er.

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 06 Dezember 2015 20:20

Hat Hündin Amber sich mit Leine im Wald verfangen?

ASEL SÜD. Eine zwei Jahre alte Mischlingshündin ist ihrer Besitzerin am Edersee davon gelaufen - mit einer zweieinhalb Meter langen Leine am Halsband. Die Hundehalterin befürchtet nur, dass sich Hündin Amber irgendwo im Wald an einem Ast oder in einem Gebüsch verfangen hat und sich selbst nicht befreien kann.

Hundebesitzerin Sylvia Nellessen ist verzweifelt, seit ihre Hündin am Samstagmittag in Asel Süd am Campingplatz ausbüxte. Der Mix ist etwa so groß wie ein belgischer Schäferhund und trägt am Halsband unter anderem einen Anhänger mit ihrem Namen und der Telefonnummer der Halterin. Bislang hat sich aber niemand bei Sylvia Nellessen gemeldet und auch eine eigene Suchaktion brachte keinen Erfolg. Frauchen lebt nun in der Angst, dass ihre Hündin in einer misslichen Lage steckt, denn die Hundeleine hat mehrere Knoten - da ist die Gefahr groß, dass Amber sich mit der Leine zum Beispiel in einer Astgabel im Wald verfangen hat.

Die Hundehalterin bittet Spaziergänger oder Radfahrer, die im Gebiet rund um Asel Süd unterwegs sind, besonders achtsam zu sein. Wer Hündin Amber findet, der wird gebeten, sich an Sylvia Nellessen zu wenden. Die Telefonnummer lautet 0177/2406031.

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Publiziert in Polizei

EDERSEE. Ein von der Polizei mit Martinshorn verfolgter Motorradfahrer ist den Ordnungshütern in halsbrecherischer Fahrweise über einen Radweg im Nationalpark entkommen. Zuvor waren dieser Fahrer und ein weiterer Biker bei einer Kontrolle nahe Basdorf davongefahren. Die Fahrer gehörten zu einem Treffen, dessen Teilnehmer Anwohnern und Besuchern des Sees durch Lärm und riskante Fahrmanöver aufgefallen waren.

Nach Beschwerden aus der Bevölkerung kontrollierten mehrere Streifen des Verkehrsdienstes am Freitagmittag Zweiräder rund um den Edersee, und zwar in Herzhausen, Asel, Basdorf und Nieder-Werbe. Mehrere Anwohner und Verkehrsteilnehmer hatten sich bei der Polizei über teils waghalsige Fahrweise und enorme Lärmbelästigung durch die zumeist sehr jungen Motorradfahrer beschwert.

In den Blickpunkt der Beamten gerieten dann Motorradfahrer, die zu einem Leichtkraftrad-Event im Ferienzentrum Albert Schweitzer zusammengekommen waren und in Kleingruppen zu Touren um den See aufgebrochen waren. In Basdorf sollte eine Gruppe von acht Motorradfahrern mit 125er Super Motos überprüft werden. Als die Motorradfahrer erkannten, dass sie kontrolliert werden sollten, flüchteten zwei Fahrer in unterschiedliche Richtungen.

Bei einem Motorrad gelang es den Beamten aber noch, das Kennzeichen abzulesen. Später stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis für dieses Zweirad ist. Das zweite Motorrad flüchtete in Richtung Vöhl. An diesem Leichtkraftrad war gar kein Kennzeichen angebracht.

Im Zuge der Fahndung entdeckte eine weitere Polizeistreife des Verkehrsdienstes das Motorrad in Fahrtrichtung Asel-Süd. Obwohl die Beamten Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet hatten, war der Vorsprung des Motorrades so groß, dass der Fahrer in der Waldgemarkung hinter dem Campingplatz Asel-Süd unerkannt flüchten konnte. Dabei fuhr der Motorradfahrer laut Polizeisprecher Volker König in unverantwortlicher Art und Weise über den Radweg in Richtung Bringhausen.

Einsatzleiter Ralf Werner vom Verkehrsdienst: "In den Sommermonaten sind viele Motorradfahrer am Edersee unterwegs. Die meisten verhalten sich vorbildlich, einige nehmen allerdings wenig Rücksicht auf Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer und das ist auch der Grund, warum wir in den Sommermonaten verstärkt an den Seen in Waldeck-Frankenberg Zweiradkontrollen durchführen".

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Publiziert in Polizei
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