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GEMÜNDEN (Wohra). Für etwa 15.700 Mitbürger wird die Zukunft in der Region sicherer werden - Stadtbrandinspektor Andre Boucsein übernimmt die Leitung für 30 Feuerwachen, zwei First Responder-Teams  und 42 Einsatzfahrzeuge.

Im Rahmen der Einführung des Digitalfunks in Hessen wurde der Feuerwehr der Stadt Gemünden ein neues Aufgabengebiet zugeteilt, nachdem im Landkreis Waldeck-Frankenberg die Alarmierungstechnik weitgehend abgeschlossen werden konnte. Für die Landkreise Marburg-Biedenkopf und Schwalm-Eder beginnt in Kürze der Erneuerungsprozess, damit auch diese Wehren im Ernstfall ihren Aufgaben gerecht werden können.

Um die beiden Leitstellen in Marburg und Homberg zu entlasten, wurde eigens die "Leitstelle Süd" aufgebaut und integriert. Sie übernimmt mit sofortiger Wirkung sämtliche funktechnischen Aufgaben für die Gemeinden Haina, Rosenthal und die Stadt Gemünden, sowie für die Gemeinden Wohratal im Landkreis Marburg-Biedenkopf und dem Gilserberger Hochland im Schwalm-Eder Kreis.

Der heutige 1. April wird in die Geschichte der Stadt Gemünden eingehen, sagte Bürgermeister Frank Gleim bei der feierlichen Übergabe der neuen Leitstelle an Stadtbrandinspektor Andre Boucsein. Technisch auf dem neuesten Stand, ist diese Station zukunftsorientiert aufgebaut worden. Sogar Satellitenfotos in Echtzeit waren auf den Bildschirmen zu sehen, als Feuerwehrleute am Samstagabend im Gilserberger Hochland ergebnislos versuchten ein Osterfeuer anzuzünden. "Wir haben gestern noch mit Brandbeschleunigern ausgeholfen", wusste Wehrführer Thomas Weber gegenüber 112-magazin.de zu berichten, nachdem die Gilserberger Wehren mit Kübelspritzen sämtliche Anzündversuche im Keim erstickten. "Hier müssen wir nochmal nachjustieren bei den Hochlandwehren", so Andre Boucsein, der auch für die Ausbildung verantwortlich ist. Unter dem Thema: wann und wie zünde ich Osterfeuer an?, wir am Donnerstag ein theoretischer Übungsabend für die "Highlander" in der Feuerwache Gemünden stattfinden.      

Übrigens: Das Einzugsgebiet umfasst eine Fläche von 293.73 km², ist geprägt durch große Waldflächen, zahlreiche Kindergärten und einem Klinikum für Psychiatrie und Forensik. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 02 April 2016 12:01

Löschen und Retten zu Fuß nur am 1. April

EDERSEE/SACHSENHAUSEN. Wer am Freitag um die Sicherheit im Nationalpark Kellerwald-Edersee fürchtete, der kann sich beruhigt zurücklehnen - die Novelle, nach der Feuerwehren zum Löschen und Retten im Parkgebiet nur noch zu Fuß antreten dürfen, war ebenso ein Aprilscherz wie ein fünfter Notarztwagen im Landkreis, der zu einer Reduzierung des Hubschrauber-Lärms an den Start gehen sollte.

Einigen Spaziergängern kam die Szenerie auf dem Parkplatz "Himmelsbreite" am Eingang des Nationalparks bei Harbshausen in dieser Woche doch etwas komisch vor: Vor der Kamera des 112-Reporters nahm Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk das Schild mit der Eule regelrecht in den Arm, und die Feuerwehrmänner Jonas Skroblin, Adolf Wagner, Daniel Riede und Patrick Zarges hielten die Tragkraftspritze bildwirksam in den Händen. Ein Lachen mussten sich alle fünf Brandschützer für einen Moment verkneifen, denn auf den ersten Blick auffallen sollte es schließlich nicht, dass mit dieser Aktion die Leser in den April geschickt werden sollten.

"April, April", lauteten dann aber doch bereits nach wenigen Sekunden die meisten Kommentare bei Facebook. Klar ist: Feuerwehren dürfen natürlich auch künftig mit ihren Fahrzeugen zur Brandbekämpfung oder zu Personensuchen in den Nationalpark fahren und brauchen nicht zu laufen. "Zutrauen würde ich das den Wiesbadenern auch an einem anderen Tag", schrieb ein Nutzer in den Kommentaren mit Blick auf die angeblich von der hessischen Landesregierung erlassenen Regelung. Und der Frankenauer Stadtbrandinspektor Andreas Ernst, der von der April-Geschichte bis Freitagmorgen überhaupt nichts wusste, musste zweimal hingucken, als er seine (erfundenen) Zitate um Elektrofahrzeuge und Sonderregelung las.

Ebenfalls frei erfunden war das neue Notarzt-Einsatzfahrzeug, mit dem der Rettungsdienst promedica eine Lücke in der notärztlichen Versorgung auf dem Land schließen und gleichzeitig den von Rettungshubschraubern ausgehenden Lärm reduzieren wollte. Es bleibt bei den vier Notarzt-Standorten Korbach, Bad Arolsen, Bad Wildungen und Frankenberg. Sollten die Ärzte an diesen vier Standorten im Einsatz sein und es kommt ein Notfall hinzu, wird in der Regel ein Rettungshubschrauber angefordert. Die Besatzung besteht aus Pilot, Rettungsassistent und eben einem Notarzt. Sorgen machen muss sich also auch niemand darum, dass auf dem neuen NEF nur junge Ärzte mit wenig Berufserfahrung sitzen werden. Die Notfallrettung bleibt weiterhin in den Händen erfahrener Ärzte und versierter Rettungsassistenten, die über eine spezielle Ausbildung verfügen und sich regelmäßig fortbilden.

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 02 April 2015 08:30

GPS-Sender in Fastfoodtüten wohl nur am 1. April

KORBACH/DIEMELSTADT. Auch wenn so mancher Leser den vermeintlichen Vorstoß begrüßte: GPS-Sender in den Papiertüten der US-Kette McDonald's wird es künftig weder in den Filialen in Korbach und Rhoden noch sonstwo geben. Die Idee, auf diese Weise Umweltsünder zu überführen, war ebenso erfunden wie die Aufregung bei Datenschützern.

Mehrere tausend Leser klickten den Artikel an, mit dem wir die 112-Gemeinde in den April geschickt haben: Darin ging es am 1. April um einen angeblichen Vorstoß von McDonald's im Kampf gegen den Verpackungsmüll im Straßengraben. Ein GPS-Signal, ausgehend von versteckten Sendern in den Tüten, gepaart mit den registrierten Kennzeichen der Fahrzeuge am McDrive-Schalter, sollten die Gäste überführen, die nach dem Genuss von Big Mac und Co. die Verpackungen einfach aus dem Autofenster in die Natur werden. Restaurantleiter Jay Stone ließ sich für diesen Scherz am Schalter in Korbach fotografieren und verteidigte den Vorstoß vollmundig.

"Schön, dass sich welche drum kümmern"
Auf Facebook überführten uns viele Leser schon nach wenigen Augenblicken des Flunkerns. "April, April", schrieben nicht wenige in den Kommentaren den ganzen Tag über. "Für fünf Sekunden habe ich es geglaubt", meinte ein anderer Leser. Aber es fanden sich auch Stimmen, wonach der Müll im Straßengraben ein echtes Problem ist. Mit einer eigenen Idee strickte ein Leser den Aprilscherz weiter: "Anschließend schickt Mecces ne Drohne los zum lokalisierten Müll und sammelts auf".

Einige Leser gingen uns aber tatsächlich auf den Leim: "Schön, dass sich welche drum kümmern", hieß es da in einem Kommentar. Und ein anderer Leser unterstrich: "Sehr gute Idee! Bin froh, dass das nun endlich umgesetzt wurde. War ja schon lange im Gespräch".

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Publiziert in Polizei

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