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Dienstag, 29 Dezember 2020 09:24

Filteranlage brennt bei Ante-Holz

BROMSKIRCHEN-SOMPLAR. Am frühen Dienstagmorgen (29. Dezember 2020) alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Feuerwehren Bromskirchen, Somplar, Allendorf/Eder und Frankenberg. Einsatzleiter Andreas Kautz erhielt die Alarmierung gegen 3 Uhr - zu diesem Zeitpunkt befanden sich eine Streife der Frankenberger Polizei und eine RTW-Besatzung auf dem Anfahrtsweg nach Somplar zum Ante-Werk.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen und starker Qualm aus einem Blechturm auf dem Betriebsgelände am Inkerfeld. Umgehend ließ Andreas Kautz die Wasserversorgung aufbauen und zwei Trupps mit Atemschutz ausrüsten. Die eintreffenden Kameraden aus Frankenberg wurden umgehend in den Löschplan eingewiesen - dabei kam die Drehleiter zum Einsatz, um genügend Wasser in die Filteranlage zu pumpen. Schwierig gestaltete sich das Aufbrechen der Blechelemente um an die Filteranlage zu gelangen. Mit großer Mühe wurde aber auch das geschafft.

Gegen 6.30 Uhr konnten die Kameraden aus Frankenberg den Heimweg antreten. Notwendige Nachlöscharbeiten und Überprüfungen mit der Wärmebildkamera an der Pellet-Anlage des holzverarbeitenden Unternehmens zogen sich bis in die Morgenstunden. Über die Höhe des Sachschadens konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Verletzt wurde niemand.

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Publiziert in Feuerwehr

BROMSKIRCHEN. Die Frankenberger Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung bei einer Unfallflucht.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde zwischen 22 Uhr und 6 Uhr auf dem Parkplatz der Firma Ante-Holz in Bromskirchen ein grauer Audi A4 an der Stoßstange beschädigt. Als der Besitzer am nächsten Morgen zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, fehlte vom Unfallverursacher jede Spur. Den Schaden am Audi schätzen die Frankenberger Beamten auf etwa 1500 Euro. 

Wer den Unfall beobachtet hat und Angaben zum Flüchtigen oder dessen Fahrzeug machen kann, soll sich bitte unter der Telefonnummer 06451/72030 an die Polizeistation in Frankenberg wenden.

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Publiziert in Polizei

SOMPLAR. Am Donnerstagvormittag rückten etwa 60 Einsatzkräfte zur Firma Ante-Holz nach Somplar aus.

Gegen 10.30 Uhr wurden die Wehren Somplar, Bromskirchen, Allendorf (Eder) und Frankenberg sowie ein RTW unter dem Alarmkürzel "F3, Feuer im Heizwerk" alarmiert. Vor Ort stellte sich durch Erkundung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Patrick Kemmler heraus, dass sich diese Meldung glücklicherweise nicht bestätigte.

Schätzungsweise 20.000 Kubikmeter Hackschnitzel, die im Freien neben dem Heizwerk lagerten, hatten sich aber womöglich selbst entzündet. Sofort wurde das TSF-W aus Somplar am Löschteich der Firma Ante-Holz abgestellt, um die Trockenleitung für den Löschangriff zu füllen.

Als Verstärkerpumpe wurde das TLF aus Bromskirchen eingesetzt, zum Ablöschen der Hackschnitzel nutze man das TLF aus Somplar und das HLF aus Bromskirchen. Die Einsatzfahrzeuge aus Allendorf blieben vorerst in Bereitstellung, die Kräfte aus Frankenberg konnten den Einsatz beenden.

Um an das Innere des Glutnests zu gelangen, wurden Radlader und Raupenbagger der Firma eingesetzt, die nach und nach die Hackschnitzel abtrugen - diese wurden anschließend abgelöscht und an anderer Stelle des Firmengeländes gelagert. Kontrolliert wurden die Löscharbeiten mit einer Wärmebildkamera.

Die Einsatzarbeiten gestalteten sich durch zwei Faktoren schwierig. Zum einen waren die Hackschnitzel stark verdichtet, weshalb das Löschwasser nur schlecht in das Brandgut dringen konnte. Hinzu kam die Masse der 20.000 Kubikmeter, die zu bewältigen war und die Ungewissheit, wie weit das Glutnest in den Haufen reichte. Auch der erste Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz war mittlerweile an der Einsatzstelle eingetroffen.

Gegen 14.30 Uhr rückten die Fahrzeuge aus Allendorf wieder ab. Lediglich das ELW blieb zur besseren Verständigung und Koordination vor Ort.

Auf Grund der kalten und nassen Wetterverhältnisse wurde gegen 19 Uhr die Feuerwehr aus Haine nachalarmiert, um einige Kräfte abzulösen. Während der Einsatzarbeiten wurden die Kräfte mit Heißgetränken zum Aufwärmen und Brötchen durch die Firma Ante-Holz versorgt. Gegen 22 Uhr wurde "Feuer aus" gemeldet und der Einsatz konnte beendet werden.

Am frühen Freitagmorgen, gegen 4 Uhr, wurden die Wehren Somplar und Bromskirchen dann erneut unter dem Alarmkürzel "F2, brennt Spänehaufen" auf das Firmelgelände alarmiert. Teilweise hatten sich die Hackschnitzel erneut entzündet und die Arbeitsschritte des Vortages wurden wiederholt. Angaben zur Schadenshöhe liegen derzeit keine vor.

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 14 Juli 2008 12:58

Laster mit Sägespänen in Brand

FRANKENBERG. Ein mit mehreren Tonnen Sägespänen beladener Lkw ist am Montagvormittag auf der Goßbergstraße in Brand geraten.

Möglicherweise hatten heiß gelaufene Bremsen gegen 11 Uhr dazu geführt, dass die geladenen Sägespäne Feuer fingen. Der Fahrer einer Spedition aus Adelebsen in Niedersachsen hatte zuvor bei der Firma Ante in Somplar geladen und befuhr gerade die Goßbergstraße am Frankenberger Stadtrand, als er Qualm bemerkte.

Als die Feuerwehr wenig später an der Einsatzstelle eintraf, stieg dichter Rauch aus dem Laderaum des Aufliegers. Wegen der großen Menge an Spänen zogen sich die Löscharbeiten unter Atemschutz in die Länge. Weil der Lastwagen nicht mehr fahrbereit war, musste die gesamte Ladung in ein Ersatzfahrzeug umgefüllt werden. Dies sollte mehrere Stunden in Anspruch nehmen, sagte der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizeistation.

Weil zudem das Löschwasser im Laderaum stand und mit Öl verunreinigt war, zog die Feuerwehr laut Polizei den Versorger EGF und die Untere Wasserbehörde hinzu. Wie das Löschwasser gereinigt werden sollte, war zunächst nicht bekannt. Auch die Höhe des Schadens stand zunächst nicht fest. Der Fahrer des Lastzuges blieb bei dem Brand unverletzt.

 

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