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FRANKENBERG. Vermutlich führte ein technischer Defekt an der hinteren rechten Bremse zum Brand eines Lkw-Anhängers auf der Bundesstraße 252 in Höhe der Hessensteinkurve - die Strecke war für fünf Stunden gesperrt.

Wie die Polizei mitteilt, befuhr ein 51-jähriger Mann aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf am Mittwoch mit seinem Lkw und Anhänger die B 252 von Korbach in Richtung Frankenberg. Ein lauter Knall im Bereich der Hessensteinkurve  ließ den Fahrer in den Seitenspiegel schauen. Dort erkannte er aufsteigenden Rauch, sodass er seinen Lkw aus der Kurve herausmanövrierte und am rechten Rand zum Stehen brachte. 

In wenigen Minuten hatte sich ein Reifen entzündet, die Flammen züngelten bereits an der Plane des Anhängers, als ein nachfolgender Verkehrsteilnehmer die Situation erkannte. Mit zwei Feuerlöschern erreichte der Zeuge den brennenden Hänger, leerte die Feuerlöscher, konnte aber nichts mehr ausrichten. In der Zwischenzeit entkoppelte der Fahrer des in Marburg zugelassenen Lkws seine Zugmaschine vom Hänger und brachte sie am linken Fahrbahnrand in Sicherheit. Andere Verkehrsteilnehmer sicherten die Einsatzstelle ab und riefen über die Notrufnummer 112 die Leitstelle an.

Um 10.10 Uhr erreichte die Feuerwarnmeldung die Wehren aus Frankenberg, Viermünden und Schreufa. Unter der Leitung von Martin Trost rückten 30 Ehrenamtliche zur Einsatzstelle zwischen Ederbringhausen und Viermünden aus. Noch auf der Anfahrt wurde der Atemschutz angelegt. Mittels Schnellangriff rückten die Feuerwehrleute vor und konnten den Brand unter Kontrolle bringen - der Hänger jedoch war nicht mehr zu retten, wie die Polizei mitteilte. Glücklicherweise sind die in Kartons verpackten Hülsen, die für Pharmaprodukte hergestellt wurden und aus Aluminium bestehen, nicht brennbar. Trotzdem musste mit der Wärmebildkamera immer wieder kontrolliert und Kartonage abgelöscht werden.

Die Aufräum- und Bergungsarbeiten zogen sich über einen längeren Zeitpunkt hin. Gegen 15.10 Uhr konnte die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben werden. Der Wert der Ladung wird auf 10.000 Euro geschätzt. Ebenso hoch ist der Sachschaden am Hänger bewertet worden. Der 51-jährige Fahrer musste mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus nach Frankenberg transportiert werden.

Publiziert in Feuerwehr

FRITZLAR/BAD WILDUNGEN. Eine Tramperin hat bei ihrer Reise von Fritzlar nach Mandern ihre Handtasche mit Bargeld und persönlichen Papieren in einem Auto vergessen. Nun ist die Polizei auf der Suche nach den beiden Frauen, die sie im Wagen mitgenommen hatten.

Die 57-jährige Frau aus Naumburg war bereits am Freitag, 2. Juni, als Anhalterin von Fritzlar nach Mandern unterwegs. Gegen 12 Uhr stieg sie in der Gießener Straße in einen silberfarbenen, viertürigen Wagen, in dem sich zwei jungen Frauen befanden. Sie brachten die Anhalterin bis nach Mandern, wo diese in Höhe eines Backshops ausstieg. Dabei vergaß sie ihre Handtasche auf dem Rücksitz. Als sie dies bemerkte, waren die beiden jungen Frauen bereits in Richtung Ungedanken zurückgefahren.

Auf dem Weg zu Rockkonzert
In der Handtasche befanden sich neben einem Bargeld in dreistelliger auch persönliche Papiere der Naumburgerin. Bislang hat sie die Handtasche noch nicht zurückerhalten. Von den beiden jungen Frauen ist bekannt, dass es sich eventuell um Schwestern handeln könnte, die auf dem Weg zu einem Rockkonzert auf dem Hockenheimring waren. Sie werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/7090-0 in Verbindung zu setzen. (ots/r) 

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