Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Angler

DIEMELSEE/MARSBERG. Unbekannte Täter versuchten am frühen Sonntagmorgen in das Ausflugsschiff "MS Muffert" auf dem Diemelsee einzubrechen - das Schiff lag zur Tatzeit am Liegeplatz in Helminghausen.

Um 5.17 Uhr löste die Alarmanlage des Schiffes aus. Auf einem Überwachungsvideo sind drei Personen zu sehen, diese versuchten eine Schiebetür auf der Steuerbordseite aufzubrechen. Vermutlich wurden die Einbrecher durch die Alarmanlage vertrieben, Beute konnten die Täter allerdings nicht machen.

Ein Angler sah zur Tatzeit einen weißen Transporter vom Tatort mit quietschenden Reifen flüchten. Da die Personalien des Anglers der Polizei nicht bekannt sind, wird dieser gebeten, sich mit der Polizei in Marsberg in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02992/90200 3711 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

DIEMELSEE. Eine umfangreiche Rettungsaktion haben die Freiwillige Feuerwehr Diemelsee und Rettungskräfte aus Adorf am Samstagabend absolviert - der Aufmerksamkeit von zwei Anglern ist es zu verdanken, dass ein junger Mann noch am Leben ist - die Wasserrettung verlief trotz widriger Umstände optimal.

Gegen 21.25 Uhr meldeten zwei junge Männer über den Notruf 112 bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg, dass sich eine Person im Diemelsee in Not befindet. Aufmerksam geworden sind die Angler, nachdem eine Person im See um Hilfe gerufen hatte. Der Angetrunkene wollte scheinbar durch den See schwimmen, in Höhe vom Seehotel verließen den Schwimmer aber die Kräfte.

Kurzerhand entledigten sich die beiden Angler ihrer Klamotten, sprangen in den See und zogen die Person ans Ufer an der Randstraße. Die inzwischen alarmierte Wehr aus Heringhausen und die Johanniter Unfallhilfe aus Adorf trafen dort fast zeitgleich ein. Mit einer Steckleiter gelangten die Retter und Einsatzkräfte der Feuerwehr zum fünf Meter tiefen Uferbereich des Diemelsees. 

Weil der Angetrunkene völlig am Ende seiner Kraft war und ein Besteigen der Leiter zu gefährlich erschien, forderte Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer das in Adorf stationierte Rettungsboot an. Torsten Behle und sein Team ließen am Strandbad das Boot zu Wasser und erreichten nach wenigen Minuten die Rettungsstelle.

Inzwischen hatte sich der Gerettete anders entschieden - mit dem Boot wollte er nicht fahren, dafür nahm er das Risiko auf sich und bestieg unter dem Schutz helfender Hände und einer Kopfbedeckung (Feuerwehrhelm) die Steckleiter. Oben angekommen, wurde der junge Mann medizinisch betreut. Etwa 30 Ehrenamtliche waren bei der Rettungsaktion im Einsatz. Ein großes Lob gehört auch den beiden Anglern für ihr couragiertes Handeln.

Nach 60 Minuten konnte der Einsatz beendet werden. (112-magazin.de)

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Publiziert in Feuerwehr

KOTTHAUSEN. Den am Diemelsee geparkten VW Tiguan eines Anglers hat ein unbekannter Täter aufgebrochen und durchwühlt. Dabei fischte er das Portemonnaie des Petrijüngers aus dem Handschuhfach.

Der Angler hatte seinen grünen VW Tiguan am frühen Sonntagmorgen gegen 5 Uhr auf einem Waldparkplatz in Höhe Kotthausen III am Diemelsee abgestellt und war zum Fischen an den See gegangen. Irgendwann in den folgenden fünf Stunden brach ein Unbekannter die Beifahrertür auf. Im Handschuhfach fand der Dieb das Portemonnaie mit Bargeld und persönlichen Dokumenten des Anglers. Der Gesamtschaden wird auf 400 Euro geschätzt.

Damit den Polizei den Täter an den Haken bekommt, bitten die Ermittler mögliche Zeugen um Hinweise. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, meldet dies der Korbacher Polizeistation. Die Wache in der Pommernstraße ist zu erreichen unter der 05631/971-0. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

WAHNHAUSEN. Ohne Erfolg haben Polizei und Rettungskräfte am Mittwoch die Suche nach dem am Dienstagabend auf der Fulda an der Staustufe Wahnhausen mit einem Schlauchboot verunglückten 43 Jahre alten Mann aus Kassel fortgesetzt. Bis zum Nachmittag fanden die Einsatzkräfte der Vermissten nicht.

Am Dienstagabend war unmittelbar nach dem Unfall sofort eine umfangreiche Suche nach dem 43-Jährigen bis zur einsetzenden Dunkelheit durchgeführt worden. Am Mittwochmorgen setzten Beamte des Polizeireviers Nord und der Wasserschutzpolizei gemeinsam mit rund 30 Einsatzkräften der Feuerwehren der Fuldataler Ortsteile Simmershausen und Wilhelmshausen, des DRK und der DLRG mit Hilfe von drei Booten die Suche nach dem Vermissten fort. Dabei erhielten sie zudem Unterstützung von zwei Leichenspürhunden der Polizeidirektion Göttingen, die sowohl vom Boot aus bei der Suche auf dem Wasser, als auch am Ufer eingesetzt wurden.

Da beide Hunde unabhängig voneinander an einer Stelle im Fluss anschlugen, kamen anschließend Taucher der Berufsfeuerwehr Kassel zum Einsatz und suchten an dieser Stelle in der Fulda nach dem Vermissten. Doch auch der Tauchgang führte letztlich nicht zum Auffinden des 43-Jährigen.

Die weitere Bearbeitung des Falls übernehmen nun die Beamten des für Vermisstenfälle zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo. Die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Bootsunfalls werden beim Wasserschutzpolizeiposten Kassel geführt und dauern an. Zur Klärung der genauen Umstände des Unfalls stellten die Beamten der Wasserschutzpolizei am Abend das Schlauchboot, mit dem 43-Jährige aus ungeklärter Ursache gekentert war, für die weiteren Ermittlungen sicher. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

WAHNHAUSEN. Nach dem Kentern eines Schlauchbootes auf der Fulda sind am Dienstagabend umfangreiche Suchmaßnahmen auf der Fulda in Höhe der Schleuse Wahnhausen angelaufen. Eine Person wurde auch am Mittwochmorgen noch vermisst.

Die Feuerwehr Kassel teilte der Polizei gegen 18.40 Uhr mit, dass es vermutlich zu einem Bootsunfall auf der Fulda in Höhe der Schleuse Wahnhausen gekommen war. Nach ersten Informationen sei ein 43-jähriger Mann, der vermutlich dort dem Angelsport nachging, mit einem Schlauchboot auf der Fulda unterwegs gewesen. Durch Passanten wurde der Feuerwehr in Kassel gemeldet, dass das Boot gekentert sei. Die männliche Person sei verschwunden. Das Alter des Vermissten war in einer ersten Meldung der Polizei mit 44 angegeben worden.

Durch die Berufsfeuerwehr Kassel, die Feuerwehren aus der Umgebung sowie durch Einsatzkräfte der Polizei Nordhessen, der Wasserschutzpolizei sowie der Polizei in Hann. Münden wurden daraufhin umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Einsatzkräfte der DLRG sowie der Rettungshubschrauber Christoph 7 sind beziehungsweise waren ebenfalls vor Ort. Die Suche brachte bis zum späten Abend keinerlei Erfolg.

Die Suche an der Unglücksstelle wurde am Mittwochmorgen fortgesetzt. Polizei und Feuerwehr sind seit 8 Uhr am Einsatzort mit Ermittlungs- und Suchmaßnahmen betraut. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

HARBSHAUSEN. Ein Anglerboot ist im Edersee mit der Schraube in einem illegalen Stellnetz hängen geblieben. Die Angler befreiten die im Netz verfangenen Fische und verständigten die Wasserschutzpolizei.

Die beiden jungen Angler waren am Samstagnachmittag bei der Fahrt auf dem Edersee in Höhe Harbshausen mit der Antriebsschraube ihres Bootes mit Elektro-Außenbordmotor an etwas hängengeblieben. Beim Nachschauen entdeckten die beiden Angler, dass dort vom Ufer in Richtung Seemitte, unter der Wasseroberfläche, ein illegales Fischernetz im See aufgestellt war und die Schraube daran festhing.

Es gelang, das Netz aus der Schraube zu entfernen. Es entstand kein Sachschaden. In dem etwa anderthalb Meter hohen und zehn bis 20 Meter breiten Netz mit einer Maschenweite von vier Zentimetern hatten sich bereits zwei etwa 35 Zentimeter große Barsche verfangen. Die Angler befreiten die beiden Fische und zogen das Netz aus dem Wasser.

Beide Angler machten sich kurz nach dem Vorfall bei einem in der Nähe befindlichen Polizeiboot bemerkbar und erstatteten Anzeige. Außerdem übergaben sie das Netz an die Beamten. Die Wasserschutzpolizei ermittelt nun wegen Fischwilderei, Tierquälerei und gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr. Wer Angaben zu Personen machen kann, die das illegale Netz aufstellten, der meldet sich unter der Telefonnummer 05623/5437 beim Wasserschutzpolizeiposten Waldeck.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Zwei Angler sind am Edersee vom Unwetter überrascht worden: In letzter Sekunde erreichten die Männer aus Borken unverletzt einen Steg, Augenblicke später lief ihr Elektroboot komplett voll Wasser. Der Motor riss ab und versank im See. Das schwere Gewitter sorgte im Landkreis außerdem für drei Feuerwehreinsätze.

Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach (DWD) hatte bereits am Sonntagmittag eine Warnmeldung für Waldeck-Frankenberg veröffentlicht (112-magazin.de berichtete), und am späten Abend gegen 23 Uhr traf die Vorhersage zu: Gewitter mit Starkregen und Sturmböen zogen über Teile des Landkreises her. Die Feuerwehr Rosenthal musste auf die Strecke in Richtung Roda ausrücken, weil das Unwetter laut Polizei mehrere Äste und Zweige auf die Landesstraße 3087 geworfen hatte.

Wenig später, gegen 23.20 Uhr, zog das Unwetter über den Kellerwald und den Edersee hinweg - auf dem See im Waldecker Becken überraschte das Gewitter zwei 24 und 28 Jahre alte Männer aus Borken im Schwalm-Eder-Kreis, die mit ihrem Elektroboot zum Angeln hinausgefahren waren. Laut Polizei füllte der Regen das Kunststoffboot. Die beiden Männer fuhren per Elektromotor zum Ufer in Waldeck-West, wo sie in allerletzter Sekunde den Steg der DLRG erreichten, von Bord gingen und das Elektroboot mit einer Leine festmachten.

Wasserschutzpolizei: Wetterberichte verfolgen, Warnungen beachten
Das Boot mit zwei Autobatterien für den Elektromotor lief nun vollständig voll Wasser. Untergehen konnte es laut Wasserschutzpolizei wegen der eingebauten Schwimmkörper zwar nicht, doch im Sturm schlug das Anglerboot gegen den Steg, wobei der Elektromotor abriss und im See versank. Der Motor solle am kommenden Wochenende von DLRG-Tauchern geborgen werden, hieß es. Mit einer Pumpe sollte das Boot bereits am Montagvormittag vom Wasser befreit und an Land geholt werden. Die beiden Borkener waren bei dem Vorfall zwar klitschnass geworden, aber unverletzt geblieben. Bevor man mit einem Boot auf den See hinausfahre, solle man den Wetterbericht verfolgen und Warnungen beachten, sagte ein Beamter der Wasserschutzpolizei am Montag im Gespräch mit 112-magazin.de.

Für weitere Feuerwehreinsätze sorgte das Unwetter dann gegen Mitternacht im Waldecker Stadtgebiet: Äste und Zweige lagen auf der Bundesstraße 251 zwischen Sachsenhausen und Freienhagen, außerdem blockierte ein umgestürzter Baum die Landesstraße 3118 zwischen Höringhausen und Nieder-Waroldern, etwa in Höhe der Unfallstelle von Sonntagnachmittag unweit der Rikusmühle (112-magazin.de berichtete ausführlich über den Unfall, zum Artikel hier klicken). Die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Höringhausen rückten aus, beseitigten die Hindernisse und sorgten so rasch wieder für freie Fahrt.


Links:
Feuerwehr Sachsenhausen
Feuerwehr Höringhausen
Feuerwehr Rosenthal

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Publiziert in Polizei

NIEDER-SCHLEIDERN/ALLERINGHAUSEN. Eine Angelschnur mit Bleigewichten wäre einem Gänseküken auf dem Raumbergteich beinahe zum Verhängnis geworden: Das etwa zwei Wochen alte Jungtier war mit Schnabel und linkem Flügel derart verfangen, dass es nicht mehr fressen und sich nur noch eingeschränkt bewegen konnte. Eine Spaziergängerin entdeckte das Küken in Not und holte Hilfe.

Nach dem Besuch der 700-Jahr-Feier in Nieder-Schleidern ging Marion Hart aus Medebach noch am Raumbergteich zwischen Nieder-Schleidern und Alleringhausen spazieren. Da entdeckte sie am Sonntagnachmittag eine Kanadagans mit ihren drei Küken auf dem Wasser. Auf den ersten Blick fiel der Medebacherin auf, dass eines der Jungtiere in der Bewegung eingeschränkt war. Beim näheren Hinsehen entdeckte Marion Hart den Grund dafür: "Das Küken hatte eine Angelschnur mit Bleigewichten im Schnabel und um einen Flügel". Für das Jungtier, aber auch für Mutter Gans und den Ganter bestand keine Chance, das von einem Angler stammende Stück Nylonschnur zu entfernen.

Angler: "Lass das Vieh verrecken"
"Da muss man doch was tun, das Küken verendet sonst jämmerlich", dachte sich die Besucherin - aber war mit diesen Gedanken offenbar die Einzige. Angesprochene Angler hätten ihr barsch geantwortet, "das Vieh doch verrecken zu lassen", dann würde "es halt eins weniger geben". Die Medebacherin ging zurück nach Nieder-Schleidern und sprach auch dort Besucher an und bat um Hilfe - doch offenbar niemand sah sich in der Lage oder war willens, das Küken aus seiner misslichen Lage zu befreien.

"Gans in Not" auch bei Facebook gepostet
Doch Marion Hart gab noch immer nicht auf. Bei Facebook postete sie ein Foto von der Gänsefamilie in Not, beschrieb das Problem und bat um Hilfe, außerdem schrieb sie der Redaktion von 112-magazin.de eine Mail. Mitarbeiter Klaus Rohde, der am Diemelsee ein Jagdrevier gepachtet hat, machte sich umgehend auf den Weg zum Raumbergteich. Um die Gänse zunächst aus dem Wasser an Land zu bewegen, schwamm Rohde durch den Teich und trieb die gefiederte Familie in eine Ecke - und tatsächlich, der Plan gelang: Während der Ganter das Weite suchte, gingen das Muttertier und ihre drei Jungen an Land. Dort war dann das in der Angelschnur verhedderte Küken rasch gefangen.

Schnabel bereits eingeschnürt
Mit einigen Schnitten befreite Klaus Rohde die junge Kanadagans von dem Nylonband. Marion Hart assistierte dabei als "OP-Schwester" - und war überglücklich, dass die Rettung gelungen und der kleine Wasservogel unverletzt war. Viel länger hätte das Tier diese missliche Lage aber wohl nicht überlebt, denn die Angelschnur hatte den noch weichen Schnabel bereits eingeschnürt, wodurch das Küken nicht mehr fressen konnte. Die Geschwister waren daher bereits deutlich größer geworden.

Nachdem die kleine Gans wieder im Wasser war, paddelte sie voller Freude zu ihrer Familie zurück. Schnatternd nahm die Mutter den kleinen Pechvogel in Empfang. Gänseglück auf dem Raumbergteich!


Immer wieder berichten wir über "tierische" Geschichten:
Reh darf im Streifenwagen mitfahren (28.01.2013)
Waschbär als Einbrecher überführt (15.04.2013)
Achtbeinigen "Einbrecher" auf frischer Tat erwischt (20.04.2013)
Pferd trabt kilometerweit bis in Biergarten (08.06.2013)
Gelangweilte Schweine büxen von Wiese aus (25.06.2013)

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Publiziert in Retter
Samstag, 01 Mai 2010 10:53

Wasserleiche im Edersee entdeckt

ASEL-SÜD. Die Polizei hat eine Wasserleiche aus dem Edersee geborgen. Vermutlich handelt es sich um den vermissten Eisangler.

Angler hatten am späten Samstagvormittag gegen 11.45 Uhr die Polizei darüber informiert, dass sie am Nordufer des Sees bei Asel eine Leiche am Ufer entdeckt hätten. Die Wasserschutzpolizei daraufhin rückte mit einem Boot aus und ländete die Leiche bei der Fährrampe Asel und barg sie. Der Leichnam wurde anschließend nach Korbach gebracht.

Obduktion in der kommenden Woche
Die Polizei schließt nicht aus, dass es sich bei dem Leichnam möglicherweise um den 54-jährigen Eisangler aus Warburg handelt, der am 25. Februar im Edersee eingebrochen und ertrunken war. Die Identität des Mannes soll eine Obduktion klären, die in der kommenden Woche stattfindet. Die Korbacher Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen, ergänzte der Polizeisprecher.

Der Angler war gemeinsam mit einem Hobbykollegen auf dem Eis des Edersees unterwegs gewesen. Beide waren bei Asel-Süd eingebrochen. Der 58-Jährige - ebenfalls aus Warburg - wurde gerettet. Der 54-Jährige wurde unter dem Eis abgetrieben.

Eine Suchaktion mit Tauchern der Kasseler Berufsfeuerwehr blieb erfolglos. Auch mehrere Polizeieinsätze führten nicht zum Ziel: Die Polizei hatte mehrere Tage lang unter anderem mit Leichenspürhunden und einem Sonargerät nach dem Mann gesucht.

Publiziert in Retter
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Donnerstag, 25 Februar 2010 19:17

Zwei Angler eingebrochen - einer tot

ASEL-SÜD. Eine 36-Jährige hat unter Einsatz ihres Lebens einen eingebrochenen Eis-Angler gerettet. Der zweite wird vermisst. Der Mann, dessen Identität am Abend zunächst noch nicht feststand, ist vermutlich im eiskalten Edersee ertrunken. Der andere Angler und seine Retterin kamen ins Krankenhaus.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatten die beiden Männer bereits den gesamten Nachmittag auf dem dünnen Eis des Sees bei Asel-Süd gesessen und geangelt - an verschiedenen Stellen, etwa 100 bis 150 Meter voneinander entfernt. Gegen 17 Uhr brach einer der Männer im Eis ein und landete im etwa zwei Grad kalten Wasser des Stausees. Der zweite Eisangler wollte, so die Vermutung der Polizei, dem anderen zu Hilfe kommen. Dabei brach der 58-Jährige aus Warburg selbst ein.

Retterin bricht selbst ins Eis ein
Dies beobachtete die 36-Jährige, die in Asel-Süd wohnt, und eilte mit einer Stange zum See. Mit der Stange ging auch sie aufs Eis, brach aber ebenfalls ein. Sie rettete sich ans Ufer, wo ein weiterer Zeuge bereits mit einer Leiter kam. Obwohl zwei Männer am Ufer die Frau von weiteren Rettungsversuchen abhalten wollten, kehrte die bereits durchnässte Frau mit der Leiter aufs Eis zurück - und rettete schließlich unter ständigem Einsatz ihres eigenen Lebens das des eingebrochenen Anglers. Beiden gelang es, ans Seeufer zu robben, wo sich erste eintreffende Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst um die beiden kümmerten.

Für den zweiten Angler konnten die Ersthelfer und die etwa 50 Einsatzkräfte allerdings nichts mehr tun. Der Mann wurde von der Strömung mitgerissen und tauchte bis zum Abend nicht wieder auf. Aller Wahrscheinlichkeit hat der Mann seinen Leichtsinn mit dem Leben bezahlt - und das anderer Menschen aufs Spiel gesetzt.

Die Einsatzkräfte am See forderten die Hilfer der Berufsfeuerwehr Kassel an, die über eine Tauchergruppe verfügt. Sechs Berufsfeuerwehrmänner unter Leitung von Peter Nörthemann ließen sich von einem Helikopter der Bundespolizei an den Edersee fliegen. Der Pilot landete die Maschine vom Typ Super-Puma in der Dämmerung am Ufer.

Die Kasseler Kameraden gingen aber nicht ins Wasser. Sie bargen die Ausrüstung der beiden Angler vom Eis und flogen später nach Kassel zurück. "Wir mussten alles versuchen", sagte Gemeindebrandinspektor Berthold Schreiber gegenüber 112-magazin.de.

Schreiber zeigte sich ebenso wie alle Feuerwehrkameraden, die Kräfte des Rettungsdienstes, die beiden eingesetzten Notärzte sowie Polizeibeamten hoch beeindruckt vom Einsatz der mutigen 36-Jährigen. Auch Augenzeuge Horst Streibhardt, der den Notruf abgesetzt hatte, sowie Bürgermeister Harald Plünnecke waren voll des Lobes und der Anerkennung. Die Frau habe ständig ihr eigenes Leben riskiert, um einen Mann in Not zu retten.

Die zehnjährige Tochter der mutigen Retterin beobachtete das Geschehen - und bangte um ihre Mutter. Die Feuerwehr ließ über die Leitstelle den Vöhler Pfarrer Jan Friedrich Eisenberg als Notfallseelsorger anfordern. Der Geistliche nahm sich des Kindes an, bis weitere Angehörige sich kümmern konnten.

Publiziert in Retter
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