Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Andreaskreuz

TWISTETAL. Vermutlich führte ein Fahrfehler auf der Bundesstraße 252 zu einem Unfall am frühen Samstagmorgen. Es entstand Sachschaden von 5000 Euro.

Auf seinem Weg von Berndorf in Richtung Twiste kam ein 19-Jähriger aus Twistetal gegen 1.25 Uhr, kurz vor dem Bahnübergang, nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Andreaskreuz. Der Sachschaden an dem Kreuz, sowie an dem schwarzen VW Fox wurde von den Beamten der Korbacher Polizeibehörde mt insgesamt 5000 Euro angegeben.

Beeinträchtigt wurde der Schienenverkehr durch den Unfall nicht. Unverletzt konnte der 19-jährige Twistetaler aus dem Auto steigen und die Polizei informieren.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bahnübergang B 252

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Das Warten auf den herannahenden Zug kann bekanntlich richtig unangenehm sein, besonders wenn man in Eile ist. Vor allem bei Übergängen, bei denen es keine oder lediglich sogenannte Halbschranken gibt, mag es verlockend sein, sich trotz vorhandener Lichtzeichen vorbei zu mogeln. Das kann tödliche Folgen haben, darauf weist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hin. 2015 gab es nach Auskunft der Deutschen Bahn über 150 Unfälle an Bahnübergängen. Dabei kamen 35 Menschen ums Leben.

Aus Leichtsinn oder Unwissen missachten manche Fahrer und Fahrerinnen die Warnsignale, obwohl das Andreaskreuz deutlich signalisiert: Züge haben absolute Vorfahrt. Dies gilt auch dann, wenn es keine Schranken oder Lichtzeichen gibt. Wenn sich eine Schranke schließt oder bereits unten ist, heißt das in jedem Fall: warten. Auch rotes oder gelbes Licht sowie Blinkleuchten bedeuten: anhalten! Weiterfahren darf man erst, wenn die Lichter aus sind und – falls vorhanden – die Schranken wieder vollständig geöffnet sind.

Züge haben wegen ihrer großen Masse und der hohen Geschwindigkeiten einen sehr viel längeren Bremsweg als ein Pkw. Bis zu 1.000 Meter benötigt etwa ein 100 km/h schneller Reisezug zum Anhalten. Sven Rademacher vom DVR gibt Autofahrerinnen und Autofahrern wichtige Tipps für das Verhalten an Bahnübergängen: „Es ist wichtig, sich Bahnübergängen langsam zu nähern und immer bremsbereit zu sein. Die Schienen sollte man zügig überqueren, aber stets mit eventuellen Bodenwellen rechnen.“ Auf das Funktionieren von Schranken und Signaleinrichtungen sollten sich Verkehrsteilnehmer nicht unbedingt verlassen. Technische Defekte oder Fehlbedienung seien zwar extrem selten, könnten aber nie vollständig ausgeschlossen werden.

Bahnübergänge werden bereits im Vorfeld angekündigt: Ein dreieckiges Gefahrzeichen, auf dem ein Zug abgebildet ist, weist auf den Bahnübergang hin. Die Entfernung zum Bahnübergang wird durch Warnbaken angegeben: 240 Meter vor dem Bahnübergang steht eine Bake mit drei Querstreifen, 160 Meter und 80 Meter vor dem Übergang folgen weitere Baken mit zwei beziehungsweise einem Streifen. In einer Entfernung von 240 Metern vor dem Bahnübergang bis hinter dem letzten Gleis ist das Überholen grundsätzlich verboten.

Falsches Verhalten an Bahnübergängen kann nicht nur gefährlich sein, sondern auch Geld kosten. Der DVR weist darauf hin, dass das Missachten eines roten oder gelben Lichtzeichens oder Blinklichts mit einem Bußgeld in Höhe von 240 Euro, zwei Punkten im Flensburger Fahreignungsregister und einem Monat Fahrverbot bestraft werden kann. Die Slalomfahrt durch geschlossene Halbschranken kann ein Bußgeld in Höhe von 700 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot zur Folge haben. Im Falle eines Unfalls kann es sogar das Leben kosten. Hinzu kommt, dass ein Fahrer, der sich verbotenerweise durchschlängelt, andere zur Nachahmung seines gefährlichen Verhaltens verleiten kann.

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Zwei Leichtverletzte und ein hoher Sachschaden - das ist die Bilanz eines Unfalls an einem unbeschrankten Bahnübergang am Park Schönfeld. Ein Güterzug erfasste in der Nähe eines Kleingartens das Fahrzeug eines 72-Jährigen und seiner 66-jährige Beifahrerin aus Kassel. Beide Insassen wurden leicht verletzt und kamen ins Krankenhaus. Der Lokführer blieb unverletzt.

Der 72-Jährige befuhr laut Bundespoolizei den mit Andreaskreuz gesicherten Übergang, obwohl sich der Zug bereits näherte. Trotz eines Achtungspfiffs und einer Schnellbremsung konnte der Lokführer die Kollision nicht mehr verhindern. "Offensichtlich hatte der Rentner den Zug nicht bemerkt", sagte am Freitagmorgen ein Sprecher der Bundespolizei.

Das Fahrzeug wurde am Heck erfasst und zur Seite geschleudert. Am Audi entstand erheblicher Sachschaden. Die Lok wurde nur leicht beschädigt und konnte später die Fahrt fortsetzen. Der Gesamtschaden wird nach bisherigen Ermittlungen auf rund 30.000 Euro geschätzt. Die Bahnstrecke war von 17.40 bis 19 Uhr gesperrt. Zwei Züge erhielten dadurch rund eine Stunde Verspätung.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel ermittelt gegen den Autofahrer nun wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Hinweis der Bundespolizei
Das Überqueren von Bahnübergängen erfordert erhöhte Wachsamkeit, das gilt besonders an unbeschrankten Übergängen. Um Unfälle zu vermeiden, sollte man langsam an den Übergang heranfahren. Wichtig ist dabei, keine Ablenkung durch Unterhaltung im Fahrzeug oder laute Musik entstehen zu lassen. Bei schlechter Sicht empfiehlt sich notfalls anzuhalten oder sogar auszusteigen und sich zu vergewissern, dass sich kein Zug nähert. Güterzüge haben, auch bei langsamer Fahrt, einen äußerst langen Bremsweg von bis zu 1000 Metern und stehen auf keinem Fahrplan.

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Publiziert in KS Polizei
Sonntag, 14 Juli 2013 09:13

Regionalbahn kracht gegen Geländewagen

BERGHAUSEN. Erneut ist es im Kreis Siegen-Wittgenstein zu einer Kollision mit einer Regionalbahn gekommen: Auf den Tag drei Wochen nach dem schweren Unglück bei Sassmannshausen ist am Samstag ein Zug mit einem Geländewagen zusammengestoßen.

Ein 45 Jahre alter Autofahrer aus Bad Berleburg wollte am Samstagmorgen gegen 9.45 Uhr in der Ortschaft Berghausen einen unbeschrankten, mit Andreaskreuz ausgestatteten Bahnübergang überqueren. Hierbei bemerkte er im letzten Augenblick die -aus seiner Sicht von links- herannahende Regionalbahn 93. Anstatt zu bremsen, versuchte der Mann die Gleise noch vor dem Triebwagen zu überqueren. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Schienenfahrzeug und dem hinteren Teil des Geländewagens.

Durch den wuchtigen Zusammenstoß wurde der Geländewagen um seine eigene Achse gedreht und in eine angrenzende Wiese geschleudert. Glücklicherweise wurden durch den Zusammenstoß weder der Autofahrer noch die 25 Insassen der Regionalbahn verletzt. Der entstandene Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf 25.000 Euro.

Im Anschluss an die Unfallaufnahme konnte die Bahnstrecke nach circa 75 Minuten wieder freigegeben werden und die Regionalbahn die Fahrt fortsetzen. Der Geländewagen jedoch musste abgeschleppt werden.


Über das Unglück vor drei Wochen berichtete 112-magazin.de ausführlich und mit vielen Fotos:
Zugunglück: Kurhessenbahn rammt Lastwagen, 34 Verletzte (23.06.2013, mit Fotos)

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Publiziert in SI Polizei

BAD LAASPHE. Nachdem ein betrunkener Autofahrer an einem Bahnübergang gegen mehrere Verkehrseinrichtungen fuhr, ist der 22-Jährige mit dem Gegenverkehr zusammengekracht. Dabei erlitt eine 48 Jahre alte Frau Verletzungen.

Der 22-Jährige befuhr laut Polizei am späten Samstagabend die Bermershäuser Straße in Bad Laasphe. In Höhe Ortseingang Bermershausen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte einen Zaun, ein Ortsschild, eine Straßenlaterne und das Andreaskreuz am dortigen Bahnübergang. Anschließend geriet er mit seinem Auto in den Gegenverkehr und stieß mit dem Fahrzeuge einer 48-Jährigen zusammen.

Durch den Aufprall wurde die 48-Jährige verletzt, der 22-Jährige kam unverletzt davon. Der junge Unfallverursacher stand laut Polizeibericht von Sonntag unter Alkoholeinwirkung. Die zur Unfallaufnahme eingesetzten Beamten ordneten daher eine Blutprobe an und stellten den Führerschein sicher. Der Gesamtschaden beträgt rund 25.000 Euro.


Ein anderer Bahnübergang im Raum Bad Laapshe war kürzlich Schauplatz eines schweren Unfalls:
Zugunglück: Kurhessenbahn rammt Lkw, 34 Verletzte (23.06.2013, mit Fotos)

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Publiziert in SI Polizei

Neustes 112-Video

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