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Samstag, 24 Oktober 2020 10:04

Mercedes durchbricht Metallzaun am Edersee

WALDECK. Zu einem Hilfeleistungseinsatz wurden die Freiwilligen Feuerwehren Nieder-Werbe und Sachsenhausen in der Nacht von Freitag auf Samstag gerufen. Rund 30 Freiwillige waren vor Ort, leuchteten die Unfallstelle aus, trennten Metallträger durch und unterstützten den Bergungsdienst. Geleitet wurde der Einsatz durch die Waldecker Stadtbrandinspektoren Bernd Schäfer und Andreas Przewdzing. 

Wie die Polizei mitteilte, befuhr eine 48-jährige Frau aus Waldeck gegen 23.20 Uhr mit ihrem silberfarbenen Mercedes Vito die Landesstraße 3086 von Nieder-Werbe in Richtung Waldeck-West. Aus Gründen nicht angepasster Geschwindigkeit und nasser Fahrbahn verlor die Frau die Kontrolle über ihren Mercedes, sie kam ins Schleudern, driftete nach rechts über den Randweg und durchbrach einen Metallzaun. 

Glücklicherweise blieb der Wagen im Baumbestand am Rand des Edersees hängen. Da sich aber das Fahrzeug auf Grund der Metallträger nicht bergen ließ, musste die Feuerwehr eingreifen. Mittels Trennschleifer wurden die Träger zerkleinert, im Nachgang das Fahrzeug mit einer Seilwinde abgesichert und geborgen. 

An dem Metallgeländer entstand ein Sachschaden von mindestens 1500 Euro. Der im Landkreis Barnim (Brandenburg) zugelassenen Vito musste mit Totalschaden abgeschleppt werden. Für die Zeit der Bergungsmaßnahmen blieb die Strecke zwischen Nieder-Werbe und Waldeck gesperrt.  (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort am 23. Oktober auf der Ederseerandstraße

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WALDECK. Drei verletzte Personen, zwei beschädigte Autos und eine gesperrte Bundesstraße sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag um 9.15 Uhr auf der Bundesstraße 251 ereignet hat. Polizei, Notarzt, Retter und die Sachsenhäuser Feuerwehr waren im Einsatz.

Nach Informationen der Polizei und der Feuerwehr ereignete sich am 3. August ein Unfall zwischen Sachsenhausen und Meineringhausen. Um 9. 15 Uhr meldeten die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, dass sich in zwei Unfallfahrzeugen eingeklemmte und eingeschlossene Personen befinden. Umgehend rückte die Korbacher Polizei, der Rettungsdienst und der Notarzt zu der bekannten Unfallkurve am Abzweig nach Höringhausen (K17)  aus. Die Polizei sicherte die Unfallstelle ab und sperrte die Straße, damit an- und abfahrende Rettungstrupps, sowie die Feuerwehr nicht behindert wurden.

Wie Einsatzleiter Bernd Schäfer an der Unfallstelle mitteilte, waren 25 Freiwillige aus Sachsenhausen angerückt. Glücklicherweise waren aber keine Personen im Fahrzeug eingeklemmt, sodass auf schweres Gerät verzichtet werden konnte. Die Arbeiten der Feuerwehr beschränkten sich auf das Abstreuen von ausgelaufenen Betriebsstoffen, weiterhin unterstützen die Kameraden den Abschleppdienst und die Polizei. Auch Waldecks Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing war vor Ort um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Was war geschehen?

Nach Angaben der Polizei vor Ort befuhr ein 38-jähriger Mann aus Waldeck mit seinem schwarzen Ford Kuga die K17, von Höringhausen kommend in Richtung Bundesstraße 251. Mit an Bord waren eine Beifahrerin (30) und die 12-jährige Tochter. Beim Einbiegen von der K17 auf die B251 übersah der Unfallverursacher einen aus Richtung Sachsenhausen herannahenden silbergrauen Opel Astra, der mit einem älteren Ehepaar (ebenfalls aus Waldeck) besetzt war.

Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der Kuga völlig zerstört wurde. An dem Opel entstand ein Sachschaden von ca. 2000 Euro. Nach der Erstversorgung an der Einsatzstelle entschloss sich der Notarzt den 88-jährigen Fahrer des Astra und seine Ehefrau in das Korbacher Krankenhaus transportieren zu lassen.  Ebenfalls verletzt wurde die 30-jährige Beifahrerin im Ford, auch sie musste mit einem RTW ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Polizei wurde aber niemand schwer verletzt.

Nach Abschluss der Rettungs- und Bergungsarbeiten gab die Polizei die Straße um 10.30 Uhr wieder frei. Der Abschleppdienst Heidel transportierte die Unfallfahrzeuge ab. Auf rund 10.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden an dem Ford. (112-magazin)

Link: Unfallstandort B251 an der Einmündung zur K17 am 3.8.2020

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SACHSENHAUSEN/MEINERINGHAUSEN. Alles richtig gemacht, hat am Montagnachmittag der Fahrer eines Gefahrguttransporters an der Bundesstraße 251 zwischen Sachsenhausen und Meineringhausen.

Dieser war mit seinem Lkw zur Heizölbetankung eines Einfamilienhauses an der Bundesstraße einen Berg hinaufgefahren, hatte einen Teil seiner Ladung gelöscht und musste seinen Lkw auf dem schmalen Weg zurücksetzen. Dabei geriet der linke, hintere Reifen auf die durchweichte Bankette, der Heizöltransporter drohte umzukippen.

Da sich in der Nähe der Opperbach befindet und noch 6500 Liter Heizöl im Tank waren, verständigte der Fahrer gegen 18.30 Uhr die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Diese informierte die Polizei und alarmierte die Wehren aus Sachsenhausen, Höringhausen und die Korbacher Wehr mit dem Gefahrgutzug. Insgesamt zehn Einsatzfahrzeuge und 55 Einsatzkräfte waren vor Ort, die Leitung hatte Andreas Przewdzing übernommen. 

Um den Lkw sicher bergen zu können, musste die Straße von 18.35 Uhr bis 19.10 Uhr voll gesperrt werden, in Absprache mit der Polizei regelte die Feuerwehr den Verkehr. Zwei Streifenwagen sicherten die Einsatzstelle ebenfalls ab. Mit schwerem Gerät rückte ein Abschleppunternehmen an. Mittels Kran- und Rüstwagen wurde der Lkw auf die B 251 geschoben. Der Fahrer konnte seinen Weg im unbeschädigten Lkw weiter fortsetzen.  (112-magazin)

Link: Einsatzstandort am 2. März 2020 an der Bundesstraße 251.

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 18 Mai 2018 14:14

Mit A-Klasse in Graben gerutscht

WALDECK. Nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn führte am Mittwoch zu einem Alleinunfall auf der Landesstraße zwischen Nieder-Waroldern und Höringhausen.

Eine 19-jährige Frau war mit ihrem schwarzen Benz auf der Landesstraße 3118, gegen 16.55 Uhr von Nieder-Waroldern nach Höringhausen unterwegs gewesen. Nach einer Übersteuerung geriet ihr Fahrzeug in einer Linkskurve ins Rutschen und wurde in den Graben katapultiert, dort drehte sich das Fahrzeug und kam erneut quer auf der Fahrbahn zum Stehen. 

Feuerwehr alarmiert

Da es zunächst hieß, dass bei dem Fahrzeug Rauchentwicklung zu sehen sei, wurden die Wehren aus Höringhausen und Sachsenhausen alarmiert. Einsatzleiter Andreas Przewdzing und 25 Einsatzkräfte konnten bei Eintreffen am Unfallort schnell Entwarnung geben: Der Benz war nicht in Brand geraten, es befanden sich auch keine Personen mehr im Fahrzeug.
Im Nachgang wurde die Straße gereinigt und der Unfallwagen zur Seite geschoben, damit die Straße zumindest halbseitig für den Verkehr freigegeben werden konnte.

Federführend bei der Unfallaufnahme waren die Beamten der Polizeistation Korbach. An dem Benz entstand ein Schaden von etwa 3000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde die Waldeckerin nicht - vorsorglich war der Promedica Rettungsdienst alarmiert worden.   (112-magazin)

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WALDECK/NETZE. In dem Waldecker Ortstteil Netze brannte am frühen Freitagmorgen ein Einfamilienhaus samt Scheune ab. Die Bewohner - eine Mutter mit ihren beiden Kindern - konnte sich ins Freie retten.

Alarmiert wurden die Waldecker Wehren mit dem Alarmstichwort "F2 - Scheune brennt in Netze" um 1.35 Uhr. Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing, der in unmittelbarer Nähe des brennenden Hauses wohnt, war als einer der Ersten vor Ort, koordinierte das Einsatzgeschehen und erkundigte sich nach den Bewohnern. Als diese dem Einsatzleiter mitteilten, dass sich noch Vögel im Haus befinden, drangen Einsatzkräfte in das brennende Haus ein und befreiten die Tiere aus den Käfigen. Die Mutter und ihre beiden Kinder wurden von Nachbarn betreut.

Warnstufe auf F3 erhöht

Um 1.39 Uhr erhöhte Przewdzing den Einsatz auf "F3", weil die umliegenden Gebäude in der Straße Glucksberg sehr nah an der brennenden Scheune und dem Haupthaus standen. Die Feuerwehr Bad Wildungen rückte daher mit der Drehleiter und einem weiteren Einsatzfahrzeug an und unterstützen die Löscharbeiten von oben.

Die Verbindungsaufnahme zum Wassermeister lief zügig ab, sodass mit erhötem Druck aus den Hydranten die Löscharbeiten beginnen konnten. Mit einer Riegelstellung wurde ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude verhindert. Gegen 3.30 Uhr konnte Andreas Przewdzing Entwarnung geben: "Wir haben das Feuer unter Kontrolle, es gab keine Verletzten, ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude besteht nicht mehr", so der Stadtbrandinspektor gegenüber 112-magazin vor Ort.

60 Feuerwehrleute im Einsatz, Nachbarn helfen

Nach Angaben von Andreas Przewdzing waren die Waldecker Wehren mit sieben  Fahrzeugen vor Ort, zwei Einsatzfahrzeuge aus Bad Wildungen unterstützten tatkräftig die Löscharbeiten. Insgesamt kämpften 60 Einsatzkräfte gegen das Feuer an. Ein Bild vom Einsatzgeschehen machte sich auch der Kreisbrandinspektor. Mit Getränken und kleinen Snacks wurden die Einsatzkräfte fürsorglich von der Nachbarschaft versorgt. Auch ein Team von Promedica aus Sachsenhausen war zur Absicherung vor Ort.

Wer hat das Feuer bemerkt?

Die Tochter des Hausbesitzers wunderte sich über den fehlenden Strom und informierte den im Nachbarhaus lebenden 58-jährigen Vater. Dieser schaute nach der Ursache und bemerkte in der Scheune Funkenflug. Sein erster Gedanke galt den beiden Enkeln und der Tochter, die sofort aus dem Haus geholt wurden. Als sich der 58-Jährige wieder der Scheune zuwandte und die Notrufnummer 112 wählte, schlugen die ersten Flammen aus dem Gebälk. "Danach ging alles rasend schnell, die Flammen griffen auf das Haupthaus über. Das einzige was ich retten konnte war der Trecker, der im Eingangsbereich der Scheune stand", so der Hausbesitzer.

War es Brandstiftung?

Die Frage nach der Ursache des Feuers bleibt spannend. Wie der Geschädigte auf Nachfrage von 112-magazin mitteilte, wurden zwei Reifen an seinem blauen Mazda 3 unmittelbar vor dem Gebäude zerstochen. Übrigens nicht zum ersten Mal, wie der 58-Jährige versicherte. Auch sei im Vorfeld bei ihm eingebrochen worden. Wer hinter den Taten steckt, konnte der Hausbesitzer nicht sagen. Beamte der Polizeistation Korbach nahmen diese Informationen zu Protokoll. Brandermittler der Kripo werden sich heute mit dem Fall beschäftigen müssen. Über die Höhe des Sachschadens liegen noch keine Informationen vor. (112-magazin)

Link: Einsatzstandort Glucksberg in Netze

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Sonntag, 22 April 2018 20:54

Blitze, Donner, Starkregen: Wehren im Einsatz

MEINERINGHAUSEN/ALRAFT. Starke Regenfälle haben am Sonntagabend die Waldecker Wehren zu einem Einsatz an der Bundesstraße 251 zwischen Meineringhauseen und dem Abzweig nach Alraft ausrücken lassen. Einsatzleiter Andreas Przewdzing und 15 Einsatzkräfte wurden um 18.16 Uhr über die Leitstelle alarmiert, um eine Schlammlawine auf der Fahrbahn zu beseitigen.

Grund für die schlammigen Erdmassen waren starke Regenfälle, die sich in der Gemarkung Vöhl entluden und über die Werbe zu einem Wasserdurchlass an der B 251 transportiert wurden. Durch die Schlammlawine hatte sich der Durchlass zugesetzt, sodass Przewdzing Hessen-Mobil anforderte. Umgehend rückten Mitarbeiter des Bauhofs aus, um mit einem Kran die Schlammmassen auf einen Kipper zu laden und abzutransportieren - unterstützt wurden die Arbeiten mit C-Rohren aus den mitgeführten Einsatzfahrzeugen der Waldecker Wehr.

Während der Arbeiten regelten zwei Absperrposten den Verkehr, weil die Straße nur halbseitig befahrbar war.

Einen Zug hatte der Stadtbrandinspektor in Reserve gehalten, um eventuell weitere Einsätze koordinieren zu können.  (112-magazin)

Link: Einsatzstandort Bundesstraße 251

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HÖRINGHAUSEN. Bis auf das Stahlgerüst ausgebrannt ist am frühen Donnerstagmorgen ein Opel im Waldecker Stadtteil Höringhausen - 35 Einsatzkräfte konnten einen Großbrand verhindern.

Rund 35 Brandschützer aus Höringhausen und Sachsenhausen wurden gegen 2.35 Uhr, mit dem Stichwort "Am Steierköppel F2" alarmiert. Die Bewohner des Anwesens selbst hatten den Brand über die Notrufnummer 112 gemeldet. Bei Eintreffen der Wehren am Einsatzort schlugen bereits  Flammen und Funken aus dem Dach einer Garage. Wie Einsatzleiter Andreas Przewdzing gegenüber 112-magazin.de vor Ort berichten konnte, stand ein Pkw in der verschlossenen Garage in Vollbrand. Mit geeignetem Werkzeug wurde das Schloss des Garagentores aufgebrochen und der erste Löschangriff gestartet. Zeitgleich richteten Einsatzkräfte einen Teleskopmast auf um die Einsatzstelle auszuleuchten.

Währen sich ein Trupp unter Atemschutz und gegenseitiger Sicherung in das Garageninnere vorkämpfte, wurde mit einer Seilwinde das Fahrzeug aus der Garage gezogen. Przewdzing: "Wichtig war, ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus zu verhindern", so der Einsatzleiter. Mit Hilfe von zwei Lüftern wurde der Innenraum der Garage von Rauch und Qualm befreit. Insgesamt waren vier Trupps im Wechsel unter Atemschutz im Einsatz. Der anthrazitfarbene Opel Insignia brannte komplett aus.

Nach Angaben des Hausbesitzers wurde durch den Brand nicht nur der Opel zerstört, sondern die komplette Garage, sowie die Dachrinne des angrenzenden Hauses und die Holzverblendung an der Giebelseite. Ein Gutachter sowie Brandermittler der Kripo gehen nach derzeitigem Kenntnisstand von einem technischen Defekt als Brandursache aus. Ob dieser an dem Pkw entstanden war oder durch das elektrische Garagentor verursacht wurde, steht nicht fest. Wie hoch der Schaden ist, darüber konnten die Ermittler am Donnerstagmittag noch keine Angaben machen.

Zur Brandabsicherung war eine RTW-Besatzung vor Ort - verletzt wurde niemand. (112-magazin)

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