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SIEGEN. Wegen versuchter räuberischer Erpressung und Amtsanmaßung ermittelt aktuell die Siegener Polizei gegen einen 20-jährigen Siegener.

Im Rahmen einer zivilrechtlichen Geldstreitigkeit soll ein junger Mann am Wochenende ein Geschäft in der Siegener Innenstadt betreten und einen dort anwesenden Mann unter Vorhalt von Pfefferspray und mittels eines Griffs zu mitgeführten Handschellen zur Zahlung des geforderten Geldes genötigt haben.

Als der Streit sich nach draußen verlagerte und dritte Personen intervenieren wollten, soll der 20-Jährige sich diesen gegenüber als "Beamter" ausgegeben haben, offenbar um diese glaube zu lassen, es handele sich um einen Polizeieinsatz. Letztlich ergriffen dann der 20-Jährige und sein Begleiter die Flucht in ein nahe gelegenes Café, wo dann die echte Polizei auf den Plan trat und gegen den 20-Jährigen ein Strafermittlungsverfahren einleitete. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei
Freitag, 20 April 2018 11:54

Falscher Polizist: Diebstahl und Amtsanmaßung

BAD LAASPHE. Ein äußerst merkwürdiger Kriminalfall beschäftigt aktuell das Bad Berleburger Kriminalkommissariat. Die Ermittler bitten nun mögliche Zeugen um Mithilfe bei der Aufklärung des Falls.  

Folgendes soll sich am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr in Bad Laasphe auf der Bahnhofstraße zugetragen haben:  

Eine mit vier Personen besetzte grüne Mercedes E-Klasse mit litauischer Zulassung wird dort zunächst von den Insassen eines silbernen Opels mit französischem Kennzeichen zum Anhalten aufgefordert. Der Mercedes hält daraufhin im Bereich der Zufahrt zu dem Parkplatz eines dortigen großen Supermarktes an.

Der Beifahrer des Opel steigt aus und gibt sich gegenüber den Mercedes-Insassen in russischer Sprache als Polizist aus und verlangt vor dem Hintergrund einer vermeintlichen "Drogenkontrolle" die Ausweise und das Bargeld der Mercedes-Insassen. Nachdem ihm diese Sachen ausgehändigt werden, zieht der falsche "Polizist" den Schlüssel des Mercedes ab und händigt die Pässe wieder aus. Das Bargeld - über 6000 Euro - gibt er hingegen nicht zurück und behält es.

Anschließend braust der falsche "Streifenwagen" in Richtung Friedrichstraße auf und davon. Von dem Beifahrer, der sich als "Polizist" ausgab, liegt folgende Beschreibung vor: Er ist ausländischer Herkunft, spricht russisch, ca. 170 cm groß, von kräftiger Statur, ca. 30 Jahre alt und er trug eine helle Flecktarnjacke.  

Das Bad Berleburger Kriminalkommissariat ermittelt nun in der Sache wegen Amtsanmaßung und Diebstahls.Die Polizei fragt: "Wer hat die "Kontrolle" am Dienstagabend beobachtet?", "Wem ist der silberne Opel mit französischem Kennzeichen im Großraum Siegen-Wittgenstein aufgefallen, bzw. wer kann Angaben zum derzeitigen Standort dieses Fahrzeugs machen?"  Zeugen, die der Polizei dabei mit sachdienlichen Hinweisen helfen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02751/9090 zu melden. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

PADERBORN. Weil er in seinem Auto Blaulichtblitzer nutzte und den Eindruck einer Zivilstreife erweckte, ist ein 18-Jähriger in Paderborn von der Polizei angezeigt worden. Die Beamten stellten die Frontscheibenblitzer sicher.

Mehrere Autofahrer meldeten sich am Freitagabend bei der Polizei. Ihnen war ein Ford Focus aufgefallen, der hinter der Frontscheibe blaue Blitzlichter montiert hatte - ähnlich den bei Polizei und Rettungsfahrzeugen eingebauten Blitzlampen. Er soll hinter Autos hergefahren sein und die Fahrer mit blitzendem Blaulicht bedrängt haben. Sie hatten angenommen, es handele sich um eine Zivilstreife.

Das Fahrzeug mit PB-Kennzeichen war am Südring und an der Detmolder Straße gesehen worden. Eine Streife entdeckte das Auto später auf einem Parkplatz an der Detmolder Straße. Mit Saugnäpfen waren die blauen Blitzer von innen an der Frontscheibe befestigt. Der 18-jährige Fahrer bestritt, die Lampen während der Fahrt eingeschaltet zu haben. Die Polizisten stellten die Blitzer sicher und zeigten den jungen Fahrer an.

Die Nutzung solcher zusätzlicher Lampen ist im öffentlichen Straßenverkehr verboten. Es ist auch gesetzlich geregelt, welche Organisationen Blaulicht nutzen dürfen. Zudem besteht der Verdacht der Nötigung und Amtsanmaßung. (ots/pfa) 


Erst kürzlich kam in Marburg ein Blaulicht unerlaubt zum Einsatz - dort geschah aber noch wesentlich mehr:
In "SEK-Marnier": Festnahme durch falsche Zivilfahnder (31.07.2017)

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL. Mit einem aufgesetzten Blaulicht haben zwei junge Männer in Kassel ein anderes Auto angehalten. Anschließend fuhren sie jedoch mit ihrem angeblichen Zivilwagen weiter, wurden jedoch nach Hinweisen des Gestoppten und kurzer Flucht von der echten Polizei gestellt und festgenommen. Bei der Festnahme fanden die Beamten eine geladene Schreckschusswaffe am Gürtel des 18-jährigen Fahrers, sein 22-jähriger Beifahrer war mit einem Pfefferspray ausgestattet. Beide müssen sich nun wegen Verdachts der Amtsanmaßung und Nötigung verantworten.

Der weiße 1er BMW mit Münchner Kennzeichen war dem später von den falschen Polizisten angehaltenen 20-Jährigen aus Fuldatal bereits zuvor in der Kasseler Innenstadt aufgefallen. Der BMW sei ihm ständig gefolgt und am Wesertor schließlich vor ihm hergefahren. Dabei verringerte der Fahrer des Wagens in der Nacht zu Donnerstag das Tempo und holte plötzlich ein blinkendes Blaulicht hervor, das er durch das geöffnete Fahrerfenster auf dem Dach platzierte. Der 20-Jährige hatte daraufhin angehalten und auf die Kontrolle durch die vermeintlichen Zivilpolizisten gewartet.

Der 1er BMW fuhr anschließend jedoch weiter, ohne dass jemand aus dem Auto ausgestiegen war. Der 20-Jährige war bereits ohnehin misstrauisch geworden und folgte dem Wagen, wobei sein Beifahrer ständig über Handy den Standort an die Polizei durchgab. Streifen der Polizeireviere Nord und Mitte hatten den mit hoher Geschwindigkeit von der Eisenschmiede über die Mönchbergstraße zurück in Richtung Weserspitze flüchtenden weißen BMW kurz darauf auf der Ihringshäuser Straße gestellt.

Bei den beiden Festgenommenen handelt es sich um einen 18-Jährigen aus Neustadt am Rübenberge in Niedersachsen und einen 22-Jährigen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg. In ihrem Auto, ein Mietwagen, fanden die Beamten anschließend neben dem Blaulicht auch eine in der Windschutzscheibe angebrachte Leiste mit blauen LED-Lichtern sowie ein Headset für ein Funkgerät. Wie sich später herausstellte, ist der 18-Jährige im Besitz eines kleinen Waffenscheins. Bei dem Pfefferspray des 22-Jährigen handelte es sich um ein Tierabwehrspray. Ein Verstoß gegen das Waffengesetz konnten die Beamten somit nicht feststellen. Dennoch stellten sie die Schreckschusswaffe und das Spray sowie die polizeiähnlichen Utensilien als Beweismittel sicher. Darüber hinaus ergeht eine Mitteilung an die zuständige Waffenbehörde, die über die Zuverlässigkeit und persönliche Eignung des 18-Jährigen zum Führen einer Waffe entscheidet.

Der 18-Jährige stritt in seiner späteren Vernehmung ab, sich mit seinem Verhalten als Polizist dargestellt haben zu wollen. Sein 22-jähriger Beifahrer wollte sich nicht zu den Vorwürfen äußern. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten sie wieder auf freien Fuß. Die weiteren Ermittlungen werden beim Polizeirevier Nord geführt. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

BIEDENKOPF/WALLAU. Erneut treibt ein falscher Polizist in der Region sein Unwesen: Ein bislang unbekannter Betrüger hat versucht, eine Seniorin um ihre Ersparnisse zu bringen - zum Glück vergeblich. Die Polizei warnt nun vor dem Täter.

Wie Polizeisprecher Jürgen Schlick am Montag berichtete, war es bereits am Donnerstagabend zu dem Vorfall gekommen. Bei einer älteren Dame in Wallau gab sich der Betrüger am Telefon als verdeckt ermittelnder Polizeibeamter aus und stellte sich dabei als Herr Stein vor. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem Mann, der Seniorin einige Informationen über das Sparvermögen und Daten der Hausbank zu entlocken.

Verwandte verständigt die Polizei
Vermutlich derselbe Mann meldete sich am Samstagvormittag erneut auf dem Anschluss der älteren Frau und bemerkte dabei nicht, dass eine Verwandte am Apparat war. Der mutmaßliche Betrüger erkundigte sich zunächst nach dem Wohlbefinden und gab nun an, dass gleich ein Handwerker erscheinen würde, um nach dem Strom zu schauen, da etwas nicht in Ordnung sei. Für Rückfragen gab der Anrufer auch eine Handynummer an. Die Angerufene reagierte nach dem Telefonat genau richtig und alarmierte sofort die Polizei. Ein Handwerker erschien nach dem Vorfall natürlich nicht.

Die Polizei und auch jedes seriöse Unternehmen erfragen telefonisch niemals finanzielle Daten. Die Polizei rät daher, misstrauisch zu sein und niemals persönliche Daten am Telefon bekannt zu geben. Man solle nicht auf Forderungen eingehen, sich jedoch Stimme und sprachliche Besonderheiten des Anrufers einprägen. "Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer des Anrufers, wenn sie in Ihrem Telefon angezeigt wird", appellierte der Polizeisprecher. Man solle zudem sofort die Polizei verständigen.

Betroffene sollen sich melden
Betroffene, die ähnliche Anrufe bekommen haben, sich bisher aber noch nicht bei dem Ermittlern gemeldet haben, werden gebeten, sich mit der Kripo Marburg in Verbindung zu setzen. Die Rufnummer lautet 06421/4060.


Kürzlich traten ein falscher Polizist in Frankenberg, eine unechte Bedienstete des Wildunger Sozialamtes und falsche Zollbeamte in Marburg-Biedenkopf in Erscheinung:
Falscher Polizist "Martin Lorenz" quetscht Leute aus (07.03.2016)
Mit falscher Zollkontrolle abgelenkt: Einbruch (26.02.2016)
Vorsicht! Falsche Sozialamts-Mitarbeiterin ruft an (09.03.2016)

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Publiziert in MR Polizei

FRANKENBERG. Ein falscher Polizist mit dem angeblichen Namen Martin Lorenz hat am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr bei mindestens sechs Frankenbergern angerufen und versucht, sicherheitsrelevante Informationen über Türen und Fenster zu erfragen.

Die sechs Betroffenen aus Frankenberg meldeten sich abschließend bei der Polizei und berichteten über die verdächtigen Anrufe. Der männliche Anrufer hatte sich demnach mit "Polizei Frankenberg" gemeldet und den Namen "Martin Lorenz" genannt. In einigen Fällen war im Display die Polizei-Notrufnummer 110 sichtbar. Der Anrufer gab vor, dass in der jeweiligen Nachbarschaft ein Wohnungseinbruch stattgefunden habe, die beiden Täter seien aber festgenommen worden. Bei deren Durchsuchung habe man ein Notizbuch mit Namen und Adresse der Betroffenen gefunden. Dies sei auch der Grund für den Anruf.

Anschließend "warnte" der Anrufer vor einem Einbruch und informierte sich dabei über die Art der Fenster und Türen sowie deren Verschluss. In einigen Fällen äußerten die Betroffenen Zweifel an der Echtheit der Anrufe, woraufhin der unbekannte Anrufer das Kommen eines Streifenwagens ankündigte - was natürlich nicht geschah.

Tipps der Polizei:

  • Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an. Bei dieser Nummer handelt es sich um eine bundeseinheitliche Notrufnummer der Polizei, diese wird aber nie für abgehende Gespräche verwendet
  • Seien Sie skeptisch, wenn sich Personen am Telefon als Amtsträger ausgeben und eine Zahlung fordern oder sicherheitsrelevante Aspekte erfragen
  • Fragen Sie im Zweifel bei Ihrer zuständigen örtlichen Polizeidienststelle nach, ob der Anruf tatsächlich von der Polizei kam
  • Notieren Sie sich alle eingehenden Ihnen unbekannten Telefonnummern. Diese sind im Betrugsfall wichtiger Ansatzpunkt für die polizeilichen Ermittlungen

Eine falsche Nummer beim Anruf anzeigen zu lassen, funktioniert mit einer als "Call ID Spoofing" bezeichneten Manipulation. Dieses Verfahren ermöglicht es Betrügern, die tatsächliche Rufnummer zu unterdrücken und eine frei wählbare Nummer anzeigen zu lassen. So wurde den in Frankenberg angerufenen Personen vorgegaukelt, sie würden von der Rufnummer 110, also von der Polizei, kontaktiert.

Wer Angaben zu "Martin Lorenz" machen kann oder wer ebenfalls einen so gelagerten Anruf bekam, meldet sich bei der Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/7203-0.

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Zwei junge Männer, die sich als Polizisten ausgaben und einen Mann bei einer angeblichen Wohnungsdurchsuchung beklauten, haben nun Ärger mit der echten Polizei. Ein Ermittlungsverfahren wegen Amtsanmaßung und Diebstahls wurde gegen die falschen Kollegen eingeleitet.

Die beiden 21 Jahre alten Männer aus Kassel stehen unter dem dringenden Tatverdacht, am 27. Mai in einer Wohnung in Ahnatal als angebliche Polizeibeamte aufgetreten zu sein. Gegen 23 Uhr hatten die beiden Männer bei einem 28 Jahre alten Bewohner geklingelt, sich als Polizeibeamte ausgegeben und dem Mann erklärt, sie müssten seine Wohnung durchsuchen. Als einer der vom Opfer als Südländer beschriebenen Männer, die sich nicht ausgewiesen hatten, mit dem Bewohner zur Durchsuchung des Kellers die Wohnung verließ, schlug der zweite Mann offenbar in der Wohnung zu: Er ließ eine Playstation 4, ein Smartphone vom Typ Samsung Galaxy S3 Neo und 20 Euro mitgehen. Davon bekam der 28-Jährige zunächst nichts mit, entdeckte den Diebstahl allerdings kurz darauf, als die angeblichen Polizisten gerade wieder gegangen waren.

Ermittler schließen weitere Fälle nicht aus
Der 28-Jährige alarmierte die Polizei und gab eine Personenbeschreibung der Männer ab. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief am Abend ohne Erfolg. Nach ergänzenden Ermittlungen der Beamten des zuständigen Reviers Nord in Vellmar erkannte der 28-Jährige die Täter schließlich auf Fotos, die ihm die Beamten vorlegten.

Die beiden Tatverdächtigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Amtsanmaßung und Diebstahls. Da die Ermittler nicht ausschließen, dass die Tatverdächtigen in weiteren Fällen in ähnlicher Form aufgetreten sein könnten, bitten sie mögliche Zeugen, sich mit dem Revier Nord in Vellmar in Verbindung zu setzen. Die Rufnummer lautet 0561/910-2220.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Erneut hatte es die Polizei in Kassel mit einem falschen Kollegen zu tun: Ein 22-Jähriger hat sich als Polizeibeamter ausgegeben und seinem Opfer bei einer angeblichen Kontrolle zehn Euro gestohlen. Der Täter wurde wenig später festgenommen.

Ein 24-jähriger Mann aus Kassel war am frühen Sonntagmorgen gegen 3.15 Uhr im Kasseler Stadtteil Bettenhausen zu Fuß auf der Leipziger Straße unterwegs. Dort wurde er von einem 22-Jährigen angesprochen, der sich als Polizeibeamter ausgab. Als der 24-Jährige ihn aufforderte, seinen Ausweis vorzuzeigen, zeigte der dreiste Täter dem Opfer kurz zwei Plastikkarten, die das Opfer später als Personalausweis und AOK-Karte beschrieb. Trotzdem ließ er sich von dem 22-Jährigen bluffen und legte den Inhalt seiner Taschen einschließlich Geldbörse auf die Stufe eines Hauseingangs.

Der 22-Jährige täuschte dann eine Kontrolle der Sachen vor. Hierbei entnahm er der Geldbörse zehn Euro, wie der Geschädigte später feststellte. Dann entfernte sich der 22-Jährige in Richtung Söhrestraße. Der Bestohlene verständigte daraufhin die echte Polizei. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung gelang es einer Streife kurze Zeit später, den 22-Jährigen in der Söhrestraße festzunehmen.

Die entwendeten zehn Euro hatte er in seine eigene Geldbörse gesteckt. Gegen den 22-Jährigen, der der Polizei kein Unbekannter ist, wurden Strafverfahren wegen Diebstahls und Amtsanmaßung eingeleitet.

Erst im September falschen Kollegen festgenommen
Erst Ende September hatte die Polizei in Kassel einen falschen Polizisten festgenommen: Ein 28-Jähriger war mit einem Privatfahrzeug mit aufgesetztem Blaulicht unterwegs. Dabei wäre er beinahe mit einem Streifenwagen zusammengestoßen. Die Beamten verfolgten und stellten den Mann wenig später.


112-magazin.de berichtete über den genannten Fall:
Kassel: Falscher Zivilwagen rammt beinahe echte Streife (25.09.2014)

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Publiziert in KS Polizei

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