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BAD WILDUNGEN. Plötzlich stehen fahrende Handwerker vor der Haustür und bieten unangemeldet Dienstleistungen an: Diese Betrugsmasche ist nicht neu, führt aber bei den Betrogenen immer wieder zu großen Schäden. Eine Bad Wildungerin kam ohne Schaden davon, weil sie die Masche von sogenannten "Dachhaien" frühzeitig erkannt hat.

Am Mittwoch, gegen 12 Uhr standen plötzlich drei Männer vor der Haustür einer älteren Dame im Reiherweg in Bad Wildungen. Diese hatten bereits angefangen die Dachrinne abzumontieren. Eine neue Dachrinne lag zum Einbau schon bereit. Da die Frau den Männern keinen Auftrag zur Sanierung der Dachrinnen gegeben hatte, forderte sie die drei Unbekannten auf, die Arbeiten umgehend einzustellen und die bereits abgebaute Dachrinne wieder anzubringen. Die Handwerker kamen der Aufforderung nach, sodass ihr kein Schaden entstanden ist.

Anschließend verständigte sie die Polizei Bad Wildungen, die drei angeblichen "Handwerker" hatten aber bei Eintreffen der Streife schon das Weite gesucht. Eine Täterbeschreibung liegt nicht vor. Die "Dachhaie" waren mit einem roten Opel mit polnischen Kennzeichen unterwegs.

Die Polizeistation Bad Wildungen geht davon aus, dass die Männer auch schon bei anderen Hausherren vorgesprochen haben. Wo sind sie aufgetreten und haben ihre unseriösen Dienstleistungen angeboten? Zeugen und mögliche Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/7090-0 zu melden.

Die Polizei warnt vor Angeboten von Wanderarbeitern, die plötzlich und unaufgefordert vor der Haustür stehen. (ots/r)

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WALDECK-FRANKENBERG. Abermals sind Betrüger, die sich als Mitarbeiter des Computerkonzerns Microsoft ausgeben, im Landkreis Waldeck-Frankenberg aktiv. Zuletzt erhielt eine Frau aus einem Lichtenfelser Ortsteil einen Anruf von einer englischsprachigen "Servicemitarbeiterin". Die Polizei warnt eindringlich vor der Masche.

Immer wieder fallen Angerufene auf diese Masche herein - nicht so am Samstag eine Computerbesitzerin aus Immighausen. Die meist englischsprachigen Täter geben vor, Mitarbeiter des Computerriesen zu sein. Sie behaupten dann, dass das System mit Schadsoftware belastet sei oder ein Update beziehungsweise Upgrade vorgenommen werden müsse. Weitere frei erfundene Geschichten sind ebenfalls denkbar.

Die Täter versuchen die Angerufenen zur Installation einer Fernwartungssoftware wie TeamViewer zu überreden, über die sie dann vollen Zugriff auf das Computersystem bekommen. Hinzu kommt dann noch die Aufforderung zur Bezahlung. Dazu wurde in vergangenen Fällen unter anderem auch in das Onlinebanking der Opfer eingegriffen und es wurden Zahlungs- oder Kreditkartendaten erfragt. Abgebucht wurden dann auch oft mehrere hundert Euro. Bei der Lichtenfelserin biss die angebliche Microsoft-Mitarbeiterin jedoch auf Granit - die Angerufene nutzt Apple-Geräte.

"Microsoft tätigt solche Anrufe nicht", verdeutlicht die Polizei immer wieder. Dier Ermittler raten zu folgender Reaktion:

  • Sollten Sie einen solchen Anruf bekommen, notieren Sie sich die im Display möglicherweise angezeigte Rufnummer und beenden Sie das Gespräch dann sofort
  • Lassen Sie sich nicht durch die Anrufer überlisten und überreden. Die Geschichten der Täter sind frei erfunden
  • Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, melden Sie den Vorfall schnellstmöglich bei der nächsten Polizeidienststelle
  • Informieren Sie auch Ihre Bank, deren Daten von der Betrugsmasche betroffen sind
  • Informieren Sie auch Familienmitglieder und Freunde über diese Masche, damit diese nicht in Ihrer Abwesenheit auf den Betrug hereinfallen

Auch Microsoft selbst warnt auf seiner Homepage vor diesen und weiteren Betrugsversuchen (hier klicken).

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WALDECK-FRANKENBERG. Es ist offenbar eine lukrative Masche: Wieder einmal verschicken Kriminelle gefälschte Inkassoschreiben - in der Hoffnung, dass die Verbraucher aus Angst vor Konsequenzen zahlen. Schließlich suggerieren die Briefe oder Mails, dass man eine Rechnung nicht beglichen und auch auf Mahnungen bislang nicht reagiert hat.

Oft geht es in diesen gefälschten Inkassoschreiben um Rechnungen für angeblich abgeschlossene Lottoverträge, illegale Downloads aus dem Internet oder die Anmeldung bei einer Partnervermittlung. Die Betrüger spekulieren darauf, dass den Verbrauchern das so unangenehm ist, dass sie lieber zahlen, als damit offen umzugehen. Nicht selten drohen die Absender auch mit einem Gerichtsverfahren, einem Hausbesuch oder der Zwangsvollstreckung.

Die mutmaßlichen Hintermänner dieser Betrugsmasche sind nach Angaben von Polizeisprecher Jörg Dämmer im Ausland, überwiegend in Bulgarien, zu suchen. Sie setzen Inkassoschreiben unter Verwendung verschiedener Firmennamen auf. Immer wiederkehrend sind Scheinfirmen mit den Namen "Zentral Forderung Management", "Euro Inkasso", "Gross Forderungsmanagement", "Deutsch-Europäische Collections Group" oder "Inter Claims Management". Einige dieser betrügerischen Schreiben sind bereits an den Schreibfehlern zu erkennen. Diese resultieren vermutlich aus der fehlerhaften Übersetzung eines Computerprogrammes. Andere dieser "Mahnschreiben" weisen allerdings keine Schreibfehler auf.

Es werden offen stehende Rechnungen in zwei- bis dreistelliger Höhe angemahnt, ohne aber Bezug auf die Rechnungshintergründe und den eigentlichen Gläubiger zu nehmen. Den Mahnschreiben sind meist vorgefertigte Überweisungsträger beigefügt. Die Kriminalpolizei rät daher, auf die Kontoverbindung zu achten - also zu prüfen, wohin das Geld geht. Wachsam werden sollten Verbraucher vor allem dann, wenn die IBAN-Nummer mit dem Kürzel BG oder RO anfängt. Denn das heißt: Das Geld geht nach Bulgarien oder Rumänien, was derzeit in vielen Fällen gefälschter Inkassoschreiben so ist. Bei vielen dieser Betrüger führt die Spur nach Südosteuropa. Fatal: Ist das Geld erst einmal an die Betrüger überwiesen, ist es futsch.

Die Abzocker nutzen für ihre betrügerischen Absichten deutsche Dienstleister. Sie lassen vorgefertigte Schreiben dort falten, kuvertieren und versenden. "Sollten sie solch ein Schreiben bekommen haben, leisten Sie keine Zahlungen und ignorieren Sie es einfach. Sollten Sie eine Zahlung geleistet haben, erstatten Sie bei Ihrer zuständigen Polizeistation Anzeige und bringen alle erhaltenen Papiere, inklusive Kuvert, mit", rät Dämmer. (ots/pfa)  

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Mittwoch, 15 Februar 2017 13:13

Wenn "Microsoft" anruft: Am besten sofort auflegen

WALDECK-FRANKENBERG. Abermals sind Betrüger, die sich als Mitarbeiter des Computerkonzerns Microsoft ausgeben, im Landkreis Waldeck-Frankenberg aktiv. Die Polizei warnt eindringlich vor der Masche.

Immer wieder fallen Angerufene auf diese Masche herein. Die meist englischsprachigen Täter geben vor, Mitarbeiter des Computerriesen zu sein. Sie behaupten dann, dass das System mit Schadsoftware belastet sei oder ein Update oder Upgrade vorgenommen werden müsse. Weitere frei erfundene Geschichten sind ebenfalls denkbar.

Die Täter überreden die Angerufenen zur Installation einer Fernwartungssoftware wie TeamViewer, über die dann die Täter vollen Zugriff auf das Computersystem bekommen. Hinzu kommt dann noch die Aufforderung zur Bezahlung. Dazu wurde unter anderem auch in das Onlinebanking der Opfer eingegriffen und Zahlungs- oder Kreditkartendaten erfragt. Abgebucht wurden dann auch oft mehrere hundert Euro.

"Microsoft tätigt solche Anrufe nicht", verdeutlichte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König. Er rät zu folgender Reaktion:

  • Sollten Sie einen solchen Anruf bekommen, notieren Sie sich die im Display möglicherweise angezeigte Rufnummer und beenden Sie das Gespräch dann sofort
  • Lassen Sie sich nicht durch die Anrufer überlisten und überreden. Die Geschichten der Täter sind frei erfunden
  • Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, melden Sie den Vorfall schnellstmöglich bei der nächsten Polizeidienststelle
  • Informieren Sie auch Ihre Bank, deren Daten von der Betrugsmasche betroffen sind
  • Informieren Sie auch Familienmitglieder und Freunde über diese Masche, damit diese nicht in Ihrer Abwesenheit auf den Betrug hereinfallen

Auch Microsoft selbst warnt auf seiner Homepage vor diesen und weiteren Betrugsversuchen (hier klicken).

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WALDECK-FRANKENBERG. Erneut sind Betrüger, die sich als Mitarbeiter des Computerkonzerns Microsoft ausgeben, im Landkreis Waldeck-Frankenberg aktiv. Die Polizei warnt eindringlich vor der Masche.

Betroffen sind meist Firmen, aber auch Privatleute sind unter den Geschädigten. Die angeblichen Mircosoftmitarbeiter behaupten am Telefon, dass der Rechner des Angerufenen dringend repariert werden müsse. Hierfür muss zuvor ein Fernwartungstool, zum Beispiel Teamviewer oder Ammyy, installiert werden. Da dies eine normale legale Software ist, springt hier auch kein Antivirenprogramm an.

Im weiteren Verlauf soll dannbeispielsweise eine besondere Reinigungssoftware wie Anti Virus Quick Heal oder etwas Vergleichbares gekauft werden. Alternativ werden auch Mailkonten bei Yahoo über die Fernwartung eröffnet oder Onlinebanking durchgeführt, berichteten Geschädigten der Polizei. Die Täter fordern zum Vorzeigen von persönlichen Dokumenten wie Personalausweis oder Kreditkarte auf, zum Beispiel per Webcam.

"Bei den Tätern handelt es sich nicht um einen Service von Microsoft. Microsoft führt solche Anrufe nicht durch", rät Polizeisprechr Volker König. "Sollten Sie einen solchen Anruf bekommen, so beenden Sie sofort das Gespräch." Die Täter in den aktuellen Betrugsfällen sprechen Englisch mit leicht indischem Akzent, so einige der bisherigen Geschädigte.

Wer bereits in die Falle getappt ist, sollte unverzüglich seine Bank informieren, wenn es in den Handlungen um Überweisungen, Onlinebanking oder Kreditkartendaten ging. Man solle zudem Anzeige erstatten und alle verfügbaren Daten zum Vorfall wie die Rufnummer aus dem Telefondisplay mit zur Polizei bringen. Empfehelnswert ist es, den Computer vom Netz zu nehmen und durch einen Fachmann prüfen zu lassen. Festgestellte Auffälligkeiten wie gefundene Fremdsoftware oder Schadsoftware sollte dabei unbedingt sorgfältig dokumentiert werden.

Sollten die Täter auch Zugriff auf das Mailkonto erhalten haben, so solle man sofort die Zugangsdaten ändern. Das Ändern der Passwörter sollte aber nur über einen "sauberen" PC erfolgen, da sonst die Gefahr besteht, die neuen Zugangsdaten gleich wieder an die Täter zu übermitteln.

Täter wollen beim Säubern des Rechners "helfen"
Der Computer sei angeblich von Viren befallen, behaupten vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter in einigen Fällen am Telefon und bieten an, beim Säubern des Rechners zu helfen. Was sich zunächst nach einem sehr guten Service anhört, ist in Wahrheit eine Betrugsmasche: Das Ziel der Anrufer ist, die Computernutzer zur Installation einer Fernwartungssoftware oder eines Trojaners zu bewegen. Damit können die Betrüger problemlos auf den Rechner zugreifen und Daten ausspähen. Auch Microsoft selbst warnt auf seiner Homepage vor diesen und weiteren Betrugsversuchen (hier klicken).

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WALDECK-FRANKENBERG. Einmal mehr sind Abzocker im Landkreis auf der Suche nach Opfern: Der Landkreis Waldeck-Frankenberg warnt Gewerbetreibende aktuell vor amtlich anmutenden eiligen Mitteilungen über eine angeblich notwendige Zentralisierung des Gewerbeverzeichnisses. Darin werden die Empfänger aufgefordert, ihre Kontaktdaten zu überprüfen und zurückzusenden. In Wirklichkeit schließen sie damit jedoch ein kostspieliges Abonnement ab.

"Versendet werden die Formulare von einer Firma namens 'Europe Reg Services Ltd.', die unter dem Registernamen Gewerbe-Meldung.de agiert", erklärt Günter Spielberg vom Fachdienst Recht, Ordnungs- und Gewerberecht bei der Kreisverwaltung. Es sei nicht ohne weiteres erkennbar, "dass man durch die Unterzeichnung und Rücksendung per Telefax oder auf dem Postweg einen kostenpflichtigen Vertrag abschließt." Nur im Kleingedruckten sei die Information zu finden, dass es sich nicht um ein gebührenfreies behörden- und kammerunabhängiges Register handelt - sondern um ein kostenpflichtiges Angebot. Wer das Formular unterschreibt und zurücksendet, bestellt ein für drei Jahre verbindliches Leistungspaket zu einem Preis von rund 350 Euro jährlich. Der Nutzen für den Gewerbetreibenden ist wie bei vergleichbaren Fällen aus der Vergangenheit mehr als fraglich.

Anschreiben genau durchlesen
Der Fachdienst Recht, Ordnungs- und Gewerberecht fordert daher alle Empfänger dazu auf, sich das Anschreiben genau durchzulesen. "Das gilt im Übrigen auch für Angebote anderer Anbieter, die für Einträge in Gewerbeverzeichnissen werben", appelliert Spielberg.

Bei Rückfragen erteilt der Fachdienst gern Auskunft unter der Telefonnummer 05631/954-262 oder per E-Mail an guenter.spielberg(at)landkreis-waldeck-frankenberg.de.

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KASSEL/WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei in Nordhessen warnt aktuell vor einer neuen Masche, bei der vermeintliche Techniker um einen wichtigen Rückruf bitten. Wer jedoch die angegebene Nummer 0900/1407040 wählt, zahlt mindestens neun Euro pro Anruf.

Die unbekannten Hintermänner spielen mit der Angst der Verbraucher, indem sie ihnen einen Zettel in den Briefkasten stecken und über einen angeblichen Rohrbruch informieren. Eine Frau in Kassel fand beispielsweise am Montag einen derartigen Zettel im Briefkasten. Darauf zu lesen war unter anderem die Behauptung, ein Techniker habe sie nicht angetroffen. Um einen Termin für die Lokalisierung des Rohrbruchs zu vereinbaren, sollte sich die Frau dringend telefonisch mit dem Techniker in Verbindung setzen. Unter der in fetter Schrift gedruckten Telefonnummer war nur sehr klein der Hinweis zu lesen, dass ein Anruf aus dem Festnetz zu dieser Nummer neun Euro koste und mobil noch viel teurer sei.

Im Internet gibt es nach Auskunft der Polizei bereits mehrere Hinweise auf diese unseriöse Telefonnummer. Gibt man die Rufnummer in einer Suchmaschine ein, so erscheinen verschiedene Einträge - neben den Warnhinweisen findet man auch Einträge, bei denen sich Interessenten an einem zu angeblich verkaufenden VW Käfer-Bastlerfahrzeug melden sollen oder Personen, die einen vermeintlich lukrativen Job suchen. Den Unbekannten, die hinter der Rufnummer stecken, geht es im Fall der vorgegaukelten Lecksuche offenbar lediglich darum, dass die verunsicherten Empfänger des Hinweiszettels zum Telefon greifen und einen gebührenpflichtigen Anruf tätigen.

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WALDECK-FRANKENBERG. Nach einem ähnlichen Fall von sogenanntem Offertenschwindel vor einigen Wochen im Kreis Marburg-Biedenkopf werden aktuell Firmen in Waldeck-Frankenberg von einem augenscheinlich unseriösen Anbieter angeschrieben: Auch in diesem Fall bietet ein fragwürdiges Online-Gewerbeverzeichnis einen gewerblichen Eintrag an. Der Preis ist hoch, der Nutzen allerdings nicht.

Die derzeit an Firmen und Freiberufler im Landkreis versandten "Rechnungen" sind lediglich Angebote, was zwar im Begleittext erklärt, gern aber auch übersehen wird. Hervorgehoben in den Schreiben der "Industrie und Handel I.H.A" aus Duisburg sind dagegen Formulierungen wie "!!Achtung, Annahmeschluss ist der 10.04.2016!!" oder "Firmen deren Zahlungen nicht rechtzeitig eingehen werden nicht veröffentlicht und werden gelöscht". Damit will der Anbieter der nach eigenen Angaben "Behörden- und Kammerunabhängigen Firmenveröffentlichung" den Empfänger augenscheinlich unter Druck setzen und zum Bezahlen drängen.

Vertragsdauer nicht sofort erkennbar
Mit der "Rechnung", die ein Korbacher Unternehmen jüngst erhielt und 112-magazin.de zur Verfügung stellte, sind 891,31 Euro fällig - sofern man die Offerte annimmt. Was genau man mit diesem Betrag für eine Leistung erhält, ist unklar: Während im begleitenden Text von der Aufnahme eines Datensatzes in die Datenbank des genannten Verzeichnisses "incl. einer eigenen Webseite" die Rede ist, geht es im eigentlichen Rechnungstext lediglich um die "Veröffentlichung des Registertextes" - wo und für welchen Zeitraum, das bleibt unklar. Erst beim Blick in die AGB auf der Homepage des Anbieters wird deutlich, dass der Abschluss für ein Jahr gilt. Immerhin: Es erfolgt keine automatische Vertragsverlängerung.

Dass es sich bei der "Industrie und Handel I.H.A", hinter der eine PKB Media steckt, um einen unseriösen Anbieter handelt, wird nicht durch Rechtschreibfehler und einen Fehler beim Rechnungsbetrag deutlich; der Blick auf die genannte Homepage entlarvt das Gewerbeverzeichnis als völlig nutzloses Online-Angebot - durch eine quasi nicht vorhandene Suchfunktion hat der Verbraucher nichts von dem Branchenbuch. Und damit dürfte auch für den Gewerbetreibenden der erhoffte Erfolg ausbleiben.

Verbraucher und Gewerbetreibende warnen
Um möglichst viele Verbraucher über unseriöse Machenschaften zu informieren, veröffentlicht 112-magazin.de immer wieder Beispiele. Sind auch Sie von Abzockern angeschrieben worden und wollen Verbraucher oder Gewerbetriebende warnen? Dann senden Sie die eingescannten Schreiben an info(at)112-magazin.de - personen- oder firmenbezogene Daten werden selbstverständlich unkenntlich gemacht.

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MARBURG-BIEDENKOPF. Erneut bietet ein offenbar unseriöses Online-Gewerbeverzeichnis seine Dienste in der Region an: Aktuell werden Firmenträge mit fraglichem Nutzwert zu hohen Preisen angeboten. Die Polizei spricht von Offertenschwindel: Die derzeit an Firmen in Marburg-Biedenkopf versandten "Rechnungen" seien lediglich Angebote, was erst beim Blick ins Kleingedruckte deutlich werde.

Mit einem Fantasiewappen - ein Adler - im Briefkopf will die ausgerechnet im Gerichtsweg in Leipzig ansässige Firma offenbar einen offiziellen Charakter vermitteln. In dem Schreiben werden Firmen und Freiberufler aufgefordert, ein Formular auszufüllen und bis zum 11. März unterschrieben zurückzusenden. Die Schreiben würden auf den ersten Blick echt, amtlich, durchaus glaubwürdig und seriös aussehen, sagt Polizeisprecher Martin Ahlich, "sie sind es aber wohl nicht". Einziges Ziel dieser Offerte ist es, für einen angeblichen Eintrag in einem Gewerbeverzeichnis oder -register Geld zu kassieren.

"Nicht notwendig, völlig überflüssig"
Wer unterschreibt, bindet sich für drei Jahre und zahlt pro Jahr 348 Euro plus Umsatzsteuer für einen "absolut nicht notwendigen und vermutlich völlig überflüssigen Eintrag", macht Ahlich deutlich. Eine solche "Offerte" gehöre ins Altpapier. Auf keinen Fall solle man das Angebot mit seiner Unterschrift versehen auf das angegebene Fax senden - übrigens neben der Anschrift die einzige genannte Kontaktmöglichkeit in dem zweiseitigen Schreiben. Wer zu dem Anbieter mit angeblichem Sitz in Leipzig im Internet recherchiert, stößt auf ein in Malta sitzendes Unternehmen.

Nur Handelsregister ist Pflicht
Für Gewerbetreibende - ausgenommen Kleingewerbetreibende oder Freiberufler - gibt es nur eine einzige kostenpflichtige, gesetzliche Verpflichtung eines Eintrags, die in das Handelsregister und die erfolgt über das Amtsgericht. Alles andere sind freiwillige Eintragungen oder Werbemaßnahmen, für die es keine rechtliche Verpflichtung gibt. Die Ausgaben dafür sollten also wohlüberlegt sein. Wo genau trage ich mich da ein? Wer hat auf dieses Register /Verzeichnis Zugriff bzw. wer benutzt diesen zur Suche? Welchen Verbreitungsgrad hat das Register? Was erreiche ich überhaupt mit meinem Eintrag, stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis? Die Polizei appelliert an Gewerbetreibende, sich generell vorher zu informieren und das Kleingedruckte sorgfältig zu lesen.

Zum Thema Offertenschwindel gibt es unter polizei-beratung.de ein Infoblatt mit vielen Tipps und Hinweisen, wie man sich vor dieser Betrugsmasche schützen kann.

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WALDECK-FRANKENBERG. Heimische Firmen erhalten derzeit täuschend echt aussehende "Rechnungen", mit denen angeblich fällige Kosten für eine Internet-Domain eingefordert werden. Das auf den ersten Blick in Berlin ansässige Unternehmen führt ein Konto in Spanien und weist lediglich im Kleingedruckten darauf hin, dass es sich bei dem Schreiben nur um ein Angebot handelt.

Der Absender nennt sich "DE Deutsche Domain" und gibt als Anschrift lediglich ein Postfach in Berlin an. Ohne Angaben darüber, um welche Domain (Internetseitenadresse) es sich handelt, berechnet die dubiose Firma die Kosten für eine zweijährige Registrierung. Ein solches Schreiben erhielt auch die Twistetaler Firma Emde Holzwaren, die die Redaktion von 112-magazin.de auf die Betrüger aufmerksam machte.

Wer das Kleingedruckte der angeblichen Rechnung liest, findet nicht nur unzählige Rechtschreibfehler, sondern erkennt, dass es sich eigentlich gar nicht um eine Rechnung, sondern lediglich ein Angebot handelt. Wer den aufgeführten Betrag von 176,30 Euro auf ein spanisches Konto zahlt (und damit das Angebot annimmt), dem wird eine Internetdomain mit der Endung .eu oder .info registriert. Zum Vergleich: Wer eine solche Domain selbst über gängige Anbieter registriert, zahlt dafür beispielsweise bei der Firma Domain Offensive 0,59 Euro für eine .eu-Adresse oder 1,09 Euro für eine .info-Domain pro Monat.

Wer eine wie im Bild gezeigte "Rechnung" erhält, sollte sie am besten sofort in den (digitalen) Papierkorb werfen.

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