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MEHLEN. In Schlangenlinien und stellenweise mit Tempo 30 auf der Landstraße ist eine stark alkoholisierte Frau am späten Abend mit ihrem Wagen vom Edersee kommend nach Mehlen gefahren. Dort stoppte eine Polizeistreife den Opel, stellte den Führerschein der 48-Jährigen sicher und leitete ein Strafverfahren ein.

Einem anderen Verkehrsteilnehmer war gegen 22.30 Uhr die unsichere Fahrweise des Wagens vor ihm aufgefallen: Der Opel hätte beinahe ein Schild umgefahren, zuckelte in Schlangenlinien von Affoldern in Richtung Mehlen und hielt unterwegs sogar einmal mit eingeschaltetem Warnblinklicht an. Der Zeuge vermutete eine Fahrt unter Alkoholeinfluss und reagierte genau richtig: Per Notruf 110 verständigte er die Polizei, die eine Streife ins Edertal schickte.

In Mehlen kam den Ordnungshütern der Opel entgegen, den sie zu einer Kontrolle stoppten. Die 48 Jahre alte Edertalerin am Steuer war sturzbetrunken und hatte eine gehörige "Fahne". Bei einem Atemalkoholtest zeigte das Gerät einen Wert an, der die Polizisten staunen ließ, aber auch die vorangegangene Fahrweise erklärte. Die gemessene Blutalkoholkonzentration lag sehr weit über dem Wert, der im Gesetz als Marke für die absolute Fahruntüchtigkeit (1,1 Promille) festgelegt ist.

Die Fahrt der Frau war damit an Ort und Stelle zu Ende. Sie musste die Polizeibeamten zur Dienststelle in die Badestadt begleiten, wo ein Arzt ihr die angeordnete Blutprobe nahm. Auf ihren Führerschein muss die Edertalerin nun vermutlich längere Zeit verzichten. Für die Promillefahrt - eigenen Angaben zufolge auf dem Heimweg von der Arbeit - muss sich die Opelfahrerin nun in einem Strafverfahren verantworten. (pfa) 

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 02 Februar 2017 06:39

Viel Alkohol: Mit Sattelzug mehrfach auf die Gegenspur

BAD WILDUNGEN. Einen stark betrunkenen Lkw-Fahrer, der mit seinem Sattelzug mehrfach auf die Gegenspur geraten war, hat die Polizei bei Braunau aus dem Verkehr gezogen. Der beim Atemalkoholtest ermittelte Promillewert lag weit über dem der absoluten Fahruntüchtigkeit - diese Marke hat der Gesetzgeber auf 1,1 Promille festgelegt.

Verkehrsteilnehmer hatten sich am Mittwochabend über Notruf bei der Polizei gemeldet und von einem Sattelzug berichtet, der in äußerst unsicherer Fahrweise aus Richtung Frankenberg kommend in Richtung Fritzlar unterwegs war. Dabei sei das schwere Gefährt mehrfach auf die Fahrspur des Gegenverkehrs geraten, teilten andere Verkehrsteilnehmer mit. Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall.

Beamte der Wildunger Polizeistation eilten sofort auf die Bundesstraße 253, wo sie den Sattelzug auch wenig später entdeckten und gegen 18 Uhr in Höhe Braunau stoppten. Die Vermutung, der Fahrer könne unter Alkoholeinfluss stehen, bestätigte sich bei der anschließenden Kontrolle: Der 39-Jährige Mann aus Polen war stark betrunken. Nach einem positiven Atemalkoholtest ließ die Polizei von einem Arzt eine Blutentnahme durchführen und stellte den Führerschein des Truckers sicher.

Seinen Lkw durfte der Mann keinen einzigen Meter mehr bewegen - der Sattelzug blieb an Ort und Stelle stehen und wurde von Straßenwärtern abgesichert. Die Polizei forderte die Spedition auf, einen Ersatzfahrer zu entsenden. Dieser sollte am Donnerstagmorgen eintreffen und das Gespann übernehmen.

Für den 39-Jährigen hat die Trunkenheitsfahrt Folgen: Er musste noch am Abend eine sogenannte Sicherheitsleistung zahlen, um das Strafverfahren in Deutschland zu gewährleisten. Hierzulande wird der Lkw-Fahrer keine Fahrzeuge mehr bewegen dürfen. Nicht zuletzt könnte ihn die Aktion seinen Arbeitsplatz kosten. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Mit 4,3 Promille Alkohol im Blut hat ein Autofahrer in einer Tiefgarage in Kassel einen Unfall gebaut und anschließend Unfallflucht begangen. Zeugen nannten der Polizei das Kennzeichen, was zu dem 32-jährigen Unfallverursacher führte.

Der Unfall passierte am Mittwochmittag in der Ausfahrt einer Tiefgarage in der Kasseler Innenstadt, wo der betrunkene Verursacher einen entgegenkommenden Wagen rammte und anschließend flüchtete. Die Fahrerin des anderen Wagens, eine 30 Jahre alte Frau aus Ahnatal, berichtete gegenüber den unfallaufnehmenden Beamten des Polizeireviers Mitte, dass sie gegen 12 Uhr von der Hedwigstraße in die Tiefgarage eines Einkaufszentrums am Königsplatz einfuhr. Plötzlich sei ihr bei der Abfahrt ein schwarzer Passat auf ihrer Spur entgegengekommen. Trotz ihres Ausweichmanövers rammte der Passat ihren VW Polo und fuhr anschließend, ohne zu stoppen, in Richtung der Lutherstraße davon.

Am Polo waren auf der Fahrerseite die hintere Tür, das hintere Seitenteil und das Rad erheblich beschädigt worden. Die 30-Jährige und ihre 36 Jahre alte Mitfahrerin merkten sich das Kennzeichen des flüchtenden Autos und teilten es mitsamt einer Fahrerbeschreibung den Polizisten des Innenstadtreviers mit.

Lallend den Unfall eingeräumt
Eine sofort zur Halteranschrift entsandte Funkstreife des Polizeireviers Nord traf zunächst den beschrieben Unfallwagen vor und anschließend den 32 Jahre alten Besitzer in seiner Wohnung an. Der Wagen war auf der gesamten Fahrerseite beschädigt, der 32-Jährige hatte eine Alkoholfahne. Leicht lallend räumte der Verursacher zwar den Unfall ein, einen Alkoholverstoß jedoch nicht. Er gab vor, unter Alkoholeinfluss nie zu fahren und auch zur Unfallzeit 45 Minuten zuvor noch stocknüchtern gewesen zu sein.

Die Wahrnehmungen der Beamten deuteten jedoch auf eine andere Version hin. Darauf räumte der 32-Jährige ein, erst nach dem Unfall eine Flasche Weinbrand und mehrere Bier getrunken zu haben. Ein Atemalkoholtest auf der Dienststelle stützte jedoch nicht die Aussage des Alkoholisierten, sondern die Vermutung der Beamten. 4,3 Promille Alkohol zeigte das Gerät an. Ein auf die Dienststelle gerufener Arzt nahm dem 32-Jährigen schließlich Blutproben ab.

Die Beamten des Polizeireviers Mitte ermitteln nun wegen einer Verkehrsunfallflucht unter absoluter Fahruntüchtigkeit. Ob sie den Führerschein sicherstellten, ging aus der Polizeimeldung nicht hervor.


Mit einem ähnlich hohen Wert war kürzlich eine Autofahrerin auf der A 7 bei Kassel unterwegs:
Mit 20 km/h auf der Autobahn: Frau mit 4,28 Promille (08.03.2016)

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Publiziert in KS Polizei

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