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Freitag, 19 August 2016 22:42

Taschendieb gefasst: Haftbefehl zur Abschiebung

BESTWIG/OLSBERG/KORBACH. Zwei Männer sind bei einem Taschendiebstahl erwischt und festgenommen worden. Beide Täter sind der Polizei im Hochsauerlandkreis und im Kreis Waldeck-Frankenberg sowie der Bundespolizei bestens bekannt. Gegen einen von ihnen besteht ein Haftbefehl zur Abschiebung. Der Komplize wurde in eine JVA eingeliefert.

Eine 28-jährige Frau aus Bestwig bemerkte am Donnerstag beim Einkaufen in einem Discounter in Bestwig, dass zwei Männer hinter ihr standen, von denen sich einer sehr dicht hinter ihr an ihrem Einkaufswagen aufhielt. Als sie sich umdrehte, sah sie, wie er von ihrer Tasche abließ und sich entfernte. Als sie nachschaute, bemerkte sie, dass ihr Portemonnaie aus der Tasche fehlte. Sie bat eine Angestellte um Hilfe. Diese rief sofort die Polizei und die beiden Männer wurden bis zum Eintreffen der Ordnungshüter festgehalten.

Für die Beamten sind die beiden Männer aus Olsberg keine Unbekannten. Gegen sie wird wegen einer Vielzahl von Taten im Raum Olsberg, aber auch bei der Polizei in Korbach und der Bundespolizei ermittelt. Sie wurden festgenommen. Gegen den 21-jährigen Mann aus Algerien besteht ein Abschiebungshaftbefehl. Er wurde dem Ausländeramt überstellt. Der 23-Jährige Tunesier, der bereits vor einiger Zeit für die bis dahin begangenen Taten verurteilt worden war, seine Haftstrafe aber noch nicht angetreten hatte, wurde ins Gewahrsam gebracht. Er wurde am Freitag unmittelbar der Justizvollzugsanstalt überstellt, wo er seine Haftstrafe jetzt absitzen muss. Für andere Taten stehen die Verhandlungen noch aus beziehungsweise dauern die Ermittlungen noch an. Das Portemonnaie der 28-Jährigen tauchte bei einer ersten Absuche der Diebe nicht auf. (ots/pfa)  

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Publiziert in HSK Polizei

MARBURG. Offenbar um Kasse zu machen, hat ein unbekannter Betrüger einer indischen Studentin mit Abschiebung gedroht. Der Anrufer, der sich als Mitarbeiter der zuständigen Behörde ausgab, forderte 2000 Euro, um die Ausweisung der jungen Frau abzuwenden.

Die aus Indien stammende 24-jährige Studentin steht laut Polizei noch immer sichtbar unter dem Eindruck des Drohanrufs von Mittwoch. Sie traute sich nach dem Telefonat weder aus ihrer Wohnung noch ans Telefon. Aus Indien informierte der besorgte Vater telefonisch die Marburger Polizei, die nunmehr wegen Betrugs und Erpressung ermittelt.

Der Anrufer, ein angeblicher Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), drohte in insgesamt sieben Telefonaten mit der Abschiebung und versetzte dabei die Studentin in Angst und unter Druck. Da sie den geforderten Geldtransfer per Western Union nicht leisten konnte, forderte der Anrufer sie auf, die geforderten 2000 Euro durch den Kauf von iTunes-Karten und Übermittlung der Codes zu begleichen. Im Display des Telefons der Studentin erschienen Telefonnummern, die tatsächlich existent sind und zum BAMF gehören. Offenbar waren die Rufnummern mit speziellen Computerprogrammen generiert worden.

Beim BAMF gibt es bereits seit 2014 immer wieder Beschwerden über erpresserische Drohanrufe, bei denen die Telefonnummer des Bürgerservices des Bundesamtes im Display der Angerufenen erscheint. Immer drohen die Anrufer mit Abschiebung und nennen dann die Möglichkeit, dieser Abschiebung durch Zahlen einer bestimmten Summe zu entgehen. Die bestens informierten Anrufer kennen nicht nur die Adressen und Erreichbarkeiten ihrer Opfer, sondern auch Pass- und Visanummern oder auch den Arbeitgeber.

Aus früheren Veröffentlichungen geht hervor, dass die Täter drei- bis vierstellige Beträge verlangen. Sie begründen ihre Forderungen sehr unterschiedlich. Mal sind es angeblich fehlerhafte Unterlagen für den Aufenthaltstitel der Ehefrau, mal sind die Daten im Visaantrag falsch und die Ausweisung noch am selben Tag steht angeblich bevor. In einem Fall erfolgte auch eine Haftandrohung, weil der Visaantrag ein falsches Geburtsdatum enthielt. Gefordert wird stets die Überweisung des Geldes über Western Union oder aber - wie am Mittwoch in Marburg - die Zahlung mit Wertkarten. (ots/pfa)

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Publiziert in MR Polizei

WALDECK-FRANKENBERG/WARBURG. Ein zur Abschiebung ausgeschriebener Mann aus Georgien ist in Warburg nach einer Verkehrskontrolle festgenommen worden. An dem Wagen, mit dem er unterwegs war, waren gestohlene KB-Kennzeichen angebracht, das Auto war weder versichert noch angemeldet, der Fahrer stand unter Drogeneinfluss und besitzt keinen Führerschein. Und das war noch nicht alles...

Warburger Polizeibeamte kontrollierten am frühen Dienstagmorgen gegen 2.30 Uhr auf der B 7 einen Peugeot mit Kennzeichen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg - Grund für die Kontrolle war ein offenbar frischer Unfallschaden am Fahrzeug. Die Überprüfung brachte dann eine ganze Reihe von Delikten ans Licht. Die angebrachten Kennzeichen waren am 18. Juni in Breuna entwendet worden. Für den Peugeot bestand weder eine Zulassung noch eine Versicherung. Zudem wurden in dem Fahrzeug Drogenutensilien gefunden.

Widerstand bei Blutprobe geleistet
Der Fahrer, der unter Drogeneinfluss stand, wies sich zunächst mit gefälschten Personalpapieren aus und machte falsche Angaben zu seinen Personalien. Die weiteren Überprüfungen ergaben, dass es sich um einen 29-Jährigen aus Georgien handelte, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und der zur Abschiebung ausgeschrieben ist. Der Mann wurde festgenommen und zur Polizeiwache nach Höxter gebracht. Als ihm dort eine Blutprobe entnommen werden sollte, leistete er noch erheblichen Widerstand gegen die Polizeibeamten.

Der Schaden am Auto konnte bisher keinem Unfall zugeordnet werden, so dass die Polizei in Warburg um Hinweise auf ein mögliches Unfallgeschehen bittet. Die Telefonnummer lautet 05641/78800.

Angaben dazu, wem der Peugeot überhaupt gehört, machte die Polizei am Dienstag nicht. Offen blieb auch, wo der Mann in Deutschland wohnt. Ob die Delikte - es geht um Kennzeichendiebstahl, Kennzeichenmissbrauch, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Urkundenfälschung, Fahren unter Einfluss berauschender Mittel, Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis, Besitz von Drogen, Verdacht der Unfallflucht und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte - überhaupt noch strafrechtlich verfolgt werden in Deutschland oder ob der Mann unmittelbar in sein Heimatland abgeschoben wird, blieb in der Polizeimeldung ebenfalls offen.

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Publiziert in Polizei

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