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Montag, 04 Oktober 2010 11:13

Fahrer verbrennt in verunglücktem Auto

ZIERENBERG. Ein zunächst unbekannter Autofahrer ist bei einem Unfall auf der Autobahn 44 in seinem Wagen verbrannt.

Zu dem tödlichen Verkehrsunfall war es am späten Montagnachmittag auf der Autobahn 44 nahe der Raststätte Bühleck gekommen. Der Fahrer verbrannte bis zur Unkenntlichkeit und konnte direkt nach dem schweren Unfall noch nicht identifiziert werden, weitere Personen befanden sich nicht im Wagen. Zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Andere Verkehrsteilnehmer wurden in den Unfall nicht verwickelt.

Der ältere Mittelklassewagen war aus bislang noch ungeklärter Ursache gegen 16.50 Uhr in Fahrtrichtung Kassel kurz hinter der Tank- und Rastanlage Bühleck nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, wie Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch am Abend berichtete. Am Fahrbahnrand überfuhr das Auto nach ersten Feststellungen eine aus dem Boden aufsteigende Schutzplanke, drehte sich und stieß anschließend gegen den Betonsockel einer Notrufsäule.

Als der Wagen schließlich etwa zehn Meter abseits der Fahrbahn auf einer Wiese demoliert zum Stehen kam, soll er nach Zeugenangaben sofort in voller Ausdehnung gebrannt haben. Wie die den Unfall aufnehmenden Beamten der zuständigen Polizeiautobahnstation Baunatal sagten, hatten Verkehrsteilnehmer noch mit Feuerlöschern Löschversuche unternommen, kamen aber nicht mehr an das brennende Auto heran. Die Feuerwehr löschte schließlich das Fahrzeug vollends ab und befreite das verbrannte Opfer.

Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, handele es sich bei dem Verstorbenen mit großer Wahrscheinlichkeit um einen 37 Jahre alten Mann aus Berlin. Gewissheit werde aber erst eine DNA-Untersuchung bringen.

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Montag, 26 April 2010 15:51

Lkw-Unfälle auf A 44: Drei Schwerverletzte

DIEMELSTADT/WARBURG. Bei schweren Lkw-Unfällen auf der Autobahn 44 sind in der Nacht drei Menschen schwer verletzt worden.

Zunächst hatte es geheißen, einer der Beteiligten sei bei einem der Unfälle ums Leben gekommen. Insgesamt habe es drei Schwer- und zwei Leichtverletzte gegeben, wie Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch am Morgen berichtete. Um 0.44 Uhr hatte es laut Jungnitsch zum ersten Mal in der Nähe der Anschlussstelle Warburg auf der Fahrspur in Richtung Kassel gekracht. Ein 24 Jahre alter Sprinterfahrer aus Kassel war nach ersten Erkenntnissen vermutlich aus Unachtsamkeit auf das letzte Fahrzeug einer britischen Militärkolonne aufgefahren und wurde dabei schwer verletzt.

Warburger Feuerwehrleute befreiten den 24-Jährigen mit der Rettungsschere aus seinem Führerhaus befreit. Nach der medizinischen Erstversorgung durch die Rettungskräfte kam er zur Weiterbehandlung ins Klinikum nach Kassel. Seine ebenfalls 24 Jahre alte Beifahrerin aus Kassel erlitt leichte Verletzungen und verließ das Fahrzeug selbständig. Sie wurde mit Verdacht auf einen Schock von Arolser Rettungsassistenten mit dem RTW nach Bad Arolsen ins Krankenhaus gebracht. Sie verließ die Klinik nach ambulanter Behandlung noch in der Nacht wieder.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen konnte der 24-jährige Sprinterfahrer noch nicht zum Unfallhergang befragt werden. Seine Beifahrerin hatte gegenüber den Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal angegeben, zum Zeitpunkt des Unfalls geschlafen zu haben. Die Insassen des britischen Militärfahrzeugs blieben unverletzt. Der Sachschaden liegt bei rund 20.000 Euro

Vier Lkw bei Folgeunfall im Stau beteiligt
Kurze Zeit später, etwa gegen 1.25 Uhr, kam es im Rückstau zu einem Folgeunfall, in den insgesamt vier Lkw verwickelt waren. Bei diesen Unfällen wurde weitere zwei Menschen schwer und einer leicht verletzt. Einer der beteiligten Lkw aus Cloppenburg hatte Schweinehälften und Frikadellen geladen, die sich zum Teil auf den Fahrspuren verteilten. Verursacher dieses Unfalls war ein 62 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Dortmund, der am Stauende ungebremst auf den Cloppenburger Lkw auffuhr, der von einem 49-Jährigen aus Cappeln (Oldenburg) gesteuert wurde.

Dessen Fahrzeug wurde wiederum auf den vor ihm stehenden Lkw eines 52-Jährigen aus Fröndenberg/Ruhr geschoben. Die Kettenreaktion dieses Auffahrunfalls endete am Heck eines Lkw aus Paderborn, der von einem 48 Jahre alten Mann gefahren wurde. Der Dortmunder und der Fröndenberger wurden schwer verletzt. Sie wurden in Krankenhäuser nach Marsberg und Warburg gebracht. Der 49-Jährige aus Cappeln erlitt nur leichte Verletzungen, während der Paderborner unverletzt blieb. An den beteiligten Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden von rund 120.000 Euro.

Feuerwehren aus Diemelstadt befreien eingeklemmten Fahrer
Feuerwehrleute aus Rhoden und Wrexen rückten nach diesem Unfall auf die Autobahn aus, um einem schwerverletzten Fahrer aus dem Fahrzeugwrack zu helfen. An den Rettungs- und Bergungsarbeiten waren neben den Feuerwehrleuten aus Diemelstadt unter anderem auch der Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens aus Bad Arolsen beteiligt.

Die Autobahn blieb in Richtung Dortmund die ganze Nacht über gesperrt. Die Polizei ließ den Verkehr ab der Anschlussstelle Diemelstadt abfließen und umleiten. Ab etwa 7 Uhr lief der Verkehr laut Jungnitsch wieder wie gewohnt.

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Mittwoch, 30 September 2009 14:08

Unfall auf A 44: Hubschrauber

DIEMELSTADT. Ein 30-jähriger Autofahrer ist bei einem Unfall auf der A 44 schwer verletzt worden. Ein Hubschrauber landete.

Der 30-Jährige aus Kassel musste mit Verdacht auf eine Rückenverletzung in eine Kasseler Klinik gebracht werden, wie Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch berichtete. Ein an dem Unfall ebenfalls beteiligter Autofahrer aus Dortmund blieb den Informationen der Polizeiautobahnstation Baunatal nach äußerlich unverletzt. Er wurde vorsorglich zur Untersuchung in das Krankenhaus nach Warburg transportiert. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, der insgesamt bei etwa 60.000 Euro liegen soll.

Kurzzeitig wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Kassel sogar voll gesperrt, weil vorsorglich der Rettungshubschrauber zum Unfallort beordert worden war. Der Pilot landete in Höhe des Beschleunigungsstreifens. Daraufhin wurde eine Fahrspur in Richtung Kassel wieder freigegeben.

Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren am Mittwoch gegen 10.45 Uhr auf der A 44 in Richtung Kassel unterwegs. Der 30-Jährige befuhr dabei mit seinem BMW die rechte Fahrspur, der 37-Jährige aus Dortmund mit seinem Audi den linken Fahrsteifen. Wie der Dortmunder den Polizeibeamten später sagte, sei der rechts von ihm fahrende Wagen dann plötzlich aus für ihn nicht nachvollziehbarem Grund zunächst kurz nach rechts auf den Seitenstreifen geraten.

Beim Gegenlenken sei dieser Wagen dann aber plötzlich über den rechten Fahrstreifen hinaus in seine linke Fahrspur hinein geschleudert worden. Dabei, so der Dortmunder, wurde sein Wagen getroffen, geriet selber unkontrolliert ins Schleudern und stieß gegen die rechte Schutzplanke. Beide Fahrzeuge blieben total beschädigt liegen.

Die Feuerwehren aus Wrexen und Rhoden rückten auf die Autobahn aus, um die Unfallstelle abzusichern und den Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu betreuen. Außerdem trennten die Brandschützer das Dach des BMWs ab, damit der Verletzte möglichst schonend befreit werden konnte. Das teilte Feuerwehrsprecherin Stefanie Tepel auf Anfrage von 112-magazin.de mit.

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Donnerstag, 22 September 2011 19:43

Brauereiverkaufswagen brennt auf A 44 aus

DIEMELSTADT/MARSBERG. Ein Verkaufswagen einer Brauerei hat auf der Autobahn 44 Feuer gefangen. Beim Eintreffen der Brandschützer aus Rhoden und Wrexen stand das leere Fahrzeug am Donnerstagmittag in Vollbrand.

Zu dem Brand war es am Mittag gegen 13.30 Uhr auf der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Marsberg gekommen. Der 41 Jahre alte und aus Vöhl stammende Fahrer des Zugfahrzeugs kuppelte den brennenden Anhänger ab und versuchte, die Flammen selbst zu löschen. Dies misslang jedoch. Wenig später stand der Verkaufsanhänger komplett in Flammen. Wie Feuerwehrsprecherin Steffi Tepel am Abend berichtete, war der Verkaufsanhänger einer Brauerei leer. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem Schaumrohr gegen die Flammen vor.

Während des Einsatzes war die Autobahn komplett gesperrt. Zufällig vorn im Stau stehende Feldjäger der Bundeswehr leiteten den Verkehr, so dass die Feuerwehr eine schnellere Anfahrt hatte. Wie in früheren Fällen hatten die im Stau wartenden Verkehrsteilnehmer zum Leidwesen der Feuerwehr keine Rettungsgasse gebildet. "Einige Fahrer, auch von Sattelzügen, mussten erst rangieren, damit wir durchkamen", beklagte die Sprecherin. Am Stauende passierte außerdem noch ein Auffahrunfall, bei dem eine Person verletzt und später ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Details zu diesem Unfall, bei dem die Feuerwehr mit einem Fahrzeug Hilfe leistete, lagen zunächst nicht vor. Ein RTW aus Bad Arolsen war hier im Einsatz.

Nach Abschluss der Löscharbeiten reinigten die Feuerwehrleute die Fahrbahn und unterstützen den Abschleppdienst bei der Bergung des ausgebrannten Anhängers. Zu dem Feuer war es vermutlich gekommen, weil die Bremsen des Verkaufswagens heiß gelaufen waren. Angaben zur Schadenshöhe lagen nicht vor.


Link:
Feuerwehr Rhoden

Publiziert in Feuerwehr
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