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Donnerstag, 06 Mai 2021 18:31

Jägersburg: Transporter stoppt, Pkw fährt auf

BAD WILDUNGEN. Vermutlich führte Unaufmerksamkeit zu einem Auffahrunfall, bei dem lediglich Sachschaden entstand.

Auf Nachfrage bei der Bad Wildunger Polizei bestätigte ein Beamter, dass sich am Dienstag gegen 18.50 Uhr ein Auffahrunfall zwischen Reinhardshausen und der Bundesstraße 253 ereignet hat. Wie die Unfallgegner aussagten, befuhr ein Mann (34) aus Haina (Kloster) mit seinem VW-Transporter die Kreisstraße 43 von Reinhardshausen kommend in Richtung Jägersburg. 

Kurz vor der Bundesstraße bremste der 34-Jährige ab, um am Stoppschild sein Fahrzeug zum Stehen zu bringen. Dies übersah die nachfolgende Fahrerin (21) aus Gemünden (Wohra) - sie prallte mit ihrem Opel ins Heck des Transporters. 

Am Opel der Frau entstand Sachschaden von 1500 Euro. Der Volkswagen muss mit Reparaturkosten von 1000 Euro rechnen. Beide Fahrzeugführer blieben unverletzt.

Link: Unfall am 4. Mai an der Jägersburg.

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Donnerstag, 06 Mai 2021 13:52

Tresor gefunden - Polizei sucht Eigentümer

BAD WILDUNGEN. Eine Streife der Polizei Bad Wildungen hat am 27. April einen aufgebrochenen Tresor auf einem Trampelpfad durch den Wald auf Höhe der Wandelhalle bei Bad Wildungen entdeckt. Es ist möglich, dass der Tresor bei einem Einbruch gestohlen wurde. Der Tresor wurde vermutlich mithilfe eines Trennschleifers oder ähnlichem Gerät geöffnet und könnte schon längere Zeit im Wald versteckt liegen.

Auffällig ist, dass der Tresor mit einer selbstgebauten Holzkonstruktion verbunden ist. Um Licht ins Dunkel zu bringen, bittet die Polizei um Hinweise die zur Aufklärung der Herkunft des Tresors beitragen. Die Telefonnummer lautet 05621/70900.

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BAD AROLSEN. Zwei wichtige Komponenten haben am frühen Donnerstagmorgen einen Großbrand in Bad Arolsen verhindert und Menschenleben gerettet.

Zum einen wurden die Bewohner (17 und 20 Jahre) einer Zweigeschosswohnung durch einen Rauchwarnmelder im Schlafzimmer geweckt, zum anderen war der hohe Ausbildungsstand der Feuerwehren Bad Arolsen und Mengeringhausen ausschlaggebend dafür, dass eine in Vollbrand stehende Wohnung zügig abgelöscht, und ein Übergreifen auf andere Wohnungen und eine Zahnarztpraxis vereitelt werden konnte.

Nachdem die Pager um 3.30 Uhr die Wehren Bad Arolsen und Mengeringhausen mit dem Stichwort "F2 - Wohnungsbrand Helenenstraße" alarmiert hatten, rückten 30 Einsatzkräfte der Bad Arolser Wehr mit der Drehleiter im Schlepptau zur Einsatzstelle aus. Die ebenfalls alarmierten Kräfte aus Mengeringhausen waren als Unterstützungstruppe mit der Aufgabe betraut, im Bedarfsfall weitere Atemschutzgeräteträger bereitzustellen.

Unter dem Führungsduo Stefan Richter und Artur Berger rückten die Wehren entschlossen vor - zu diesem Zeitpunkt stand die Wohnung in Vollbrand, Flammen schlugen bereits aus dem Fenster, so Stefan Richter gegenüber unserer Redaktion. Während die Wasserversorgung aufgebaut wurde, ließ Richter vier Trupps unter Atemschutz im Innenangriff vorgehen. Mittels Drehleiter begann nur Sekunden später der Außenangriff auf das Flammenmeer. Artur Berger konnte dann auch die erlösende Meldung abgeben, dass sich keine Menschen mehr in der Wohnung befinden - die beiden Bewohner waren rechtzeitig durch den Rauchwarnmelder geweckt worden, sie konnten sich in Sicherheit bringen und die Notrufnummer 112 wählen.

Aus Sicherheitsgründen wurden andere Wohneinheiten evakuiert, angrenzende Wohnungen mussten mit der Wärmebildkamera durchgemessen werden. Berger gab Entwarnung. Durch den schnellen Löscheinsatz konnte ein Durchbrennen der Außenhaut zum Dach verhindert werden. Außerdem waren beim Bau der Wohnungen Feuerschutzwände aufgebaut worden, die im Brandfall ein Zeitfenster zum Ablöschen von 30 Minuten ermöglichen. 

Nach ersten Informationen wurden keine Menschen verletzt. Wie das Feuer entstehen konnte, darüber liegen noch keine Angaben vor. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Vorsichtige Schätzungen gehen von einer Schadenssumme zwischen 150.000 und 200.000 Euro aus. Insgesamt waren 45 Feuerwehrleute an dem Einsatz beteiligt. (112-magazin.de)

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Mittwoch, 05 Mai 2021 19:39

Audi angefahren und abgehauen

WILLINGEN. Einer Verkehrsunfallflucht gehen die Beamten der Polizeistation Korbach derzeit nach -  In den frühen Morgenstunden des 5. Mai wurde ein Audi A6 im Willinger Ortsteil Eimelrod in der Straße" Am Mühlenbach" in Höhe der Hausnummer 9 angefahren. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seinen Pflichten nachzukommen.

Nach ersten Erkenntnissen hatte die Besitzerin des Audis ihren Pkw am Dienstagabend auf einer Wiese abgestellt. Gegen 1.30 Uhr hörte die Nachbarin einen lauten Knall, schaute nach und sah einen Pkw davonfahren. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, wurde der Audi im Heckbereich stark beschädigt - das Fahrzeug des Unfallverursachers muss daher im Frontbereich starke Beschädigungen aufweisen. Die Polizei ist der Auffassung, dass der Unfallwagen im Nahbereich von Eimelrod steht. Wer ein beschädigtes Fahrzeug sieht, möchte sich bitte mit der Polizeistation Korbach in Verbindung setzen. 

Über die Telefonnummer 05631/9710 nimmt die Polizei sachdienliche Hinweise entgegen.

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Mittwoch, 05 Mai 2021 10:30

Anhänger mit Bagger kracht gegen Volkswagen

FRANKENBERG. Am Montag ereignete sich auf der Otto-Stoelker-Straße zwischen Schreufa und Frankenberg ein folgenschwerer Verkehrsunfall - die Anhängerkupplung löste sich vom Zugfahrzeug, sodass der mit einem Minibagger beladene Hänger selbstständig in den Gegenverkehr krachte.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Unfall gegen 16.05 Uhr, als der Fahrer (38) eines Opels mit Anhänger die Landesstraße 3076 von Schreufa in Richtung Frankenberg befuhr. Ausgangs einer Rechtskurve löste sich die Anhängerkupplung vom Opel und der mit einem gelben Minibagger beladene Tandemanhänger krachte in die Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bagger von der Ladefläche geschleudert - lediglich die Spanngurte verhinderten, dass der Bagger weiter über die Fahrbahn geschleudert wurde. Trotzdem kam es zur Kollision zwischen dem Polo eines Mannes (18) aus Schreufa. Sowohl der Fahrer selbst, als auch seine Beifahrerin wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Der 38-jährige Battenberger kam mit dem Schrecken davon - an seinem Astra konnte kein Schaden festgestellt werden. Insgesamt wird der Schaden am Hänger, dem Polo, dem Minibagger und der Leitplanke auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. Abgeschleppt werden musste der Polo von der Firma AVAS aus Frankenberg.

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ROSENTHAL. Rund 60 Feuerwehrleute aus Rosenthal, Roda und Gemünden waren am Dienstag im Innenstadtbereich von Rosenthal im Löscheinsatz. Dem schnellen Eingreifen der Wehren ist es zu verdanken, dass die Flammen einer in Brand stehenden Scheune nicht auf andere Gebäude übergreifen konnten.

Wie Stadtbrandinspektor Bastian Werner gegenüber 112-magazin.de berichtete, wurde ein Wohnhausbrand gegen 13.45 Uhr in der Schulstraße gemeldet. Bei der Anfahrt zum Einsatzort war der gesamte Innenstadtbereich von der Hofraithe über die Zehntstraße bis zur Schulstraße mit dichtem Rauch gefüllt, sodass eine Alarmstufenerhöhung erfolgte. Daraufhin rückte auch die Frankenberger Wehr mit der Drehleiter aus.

Nachdem der Brandort lokalisiert worden war, ließ der Einsatzleiter sechs Trupps mit Pressluftatmer ausrüsten und die ersten Löschangriffe mit C-Rohren durchführen. Schnell erkannte Werner, dass sich umliegende Gebäude vor dem Übergreifen der Flammen aus dem Dach einer Scheune befanden. Mit mehreren Riegelstellungen konnten die Gebäude geschützt werden - parallel dazu koppelte Werner mit dem Polizeiführer vor Ort. Dieser bestätigte, dass sich keine Personen in der Scheune aufhalten. Mittlerweile stand der gesamte Dachstuhl in Flammen. Um die in Brand geratenen Eichenbalken schneller abkühlen zu können, wurde dem Löschwasser Netzmittel beigefügt. Trotzdem dauerten die Löscharbeiten mehrere Stunden an, bis der Einsatzleiter dem ebenfalls vor Ort eingetroffen stellvertretenden Kreisbrandinspektor Berghöfer "Feuer aus" melden konnte. Auch der Bürgermeister von Rosenthal verschaffte sich ein Bild von der Lage und sprach den Eigentümern Mut zu. Die Kameraden aus Frankenberg konnten ihre Alarmfahrt abbrechen und in den Standort zurückkehren.

Nach Angaben der Polizei kann derzeit zur Brandursache kein Statement abgegeben werden. Brandermittler werden erst nach Sicherung des Gebäudes mit ihrer Arbeit beginnen können - das wird Mittwoch der Fall sein. Auch zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor, heißt es aus Polizeikreisen. Die Brandwache für die kommende Nacht wird von den Kameraden aus Rosenthal gestellt. Verletzt wurde niemand.

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Dienstag, 04 Mai 2021 11:35

Unaufmerksam: Passat bringt Motorrad zu Fall

BAD WILDUNGEN. Vermutlich war Unaufmerksamkeit ursächlich für einen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 253 bei Bad Wildungen - eine Person wurde schwerverletzt ins Stadtklinikum Bad Wildungen verlegt. Insgesamt entstand ein Gesamtsachschaden von 5000 Euro. 

Nach Informationen aus Polizeikreisen befuhr ein 73-Jähriger aus Stadtallendorf mit seiner im Landkreis Marburg-Biedenkopf (MR) zugelassenen 600er Honda aus Richtung Fritzlar kommend die Bundesstraße 253 in Fahrtrichtung Frankenberg. Am Abzweig nach Braunau ordnete sich der Biker um 15.30 Uhr links ein und wollte zur Bundesstraße 485 abbiegen. Dazu kam es jedoch nicht mehr, vereitelt wurde der Vorgang durch die 37-jährige Fahrerin eines VW-Passat, die aus Richtung Braunau kommend auf die B253 auffuhr und den Motorradfahrer übersah.

Infolge der Kollision stürzte der 73-Jährige auf den Asphalt und zog sich schwere Verletzungen zu. An seiner Maschine entstand zudem ein Sachschaden von 2000 Euro. Der im Schwalm-Eder-Kreis zugelassene VW (MEG) wurde beschädigt, die Reparaturkosten werden ca. 3000 Euro betragen. Unverletzt blieb die 37-Jährige Frau aus Borken (Hessen) - sie kam mit dem Schrecken davon. 

Insgesamt waren eine RTW-Besatzung des DRK und ein NEF sowie eine Polizeistreife vor Ort.

Link: Unfallstandort am 3. Mai 2021 auf der B253.

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BAD WILDUNGEN. Zwischen 10 und 13 Uhr ereignete sich am Montag (26. April) eine Verkehrsunfallflucht in Bad Wildungen.

Eine 58-Jährige hatte ihren silbergrauen Mercedes Sprinter zur angegebenen Uhrzeit auf einem Parkplatz in der Rörigstraße (Höhe Hausnummer 12) abgestellt. 

Im angegebenen Zeitraum kollidierte ein Unbekannter, vermutlich bei einem Parkmanöver, mit dem Firmenfahrzeug der 58-Jährigen. Ohne sich um seine Pflichten zu kümmern, entfernte sich der Verursacher von der Unfallstelle.

Am Mercedes entstand Sachschaden in Höhe von 1000 Euro. Hinweise zum flüchtigen Fahrer oder dessen Fahrzeug nehmen die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen.

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Mittwoch, 28 April 2021 07:59

Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 251

WILLINGEN. Dem umsichtigen Verhalten dreier Verkehrsteilnehmer ist es zu verdanken, dass ein Verkehrsunfall am Dienstag auf der Bundesstraße 251 relativ glimpflich verlief.

Auf Nachfrage bei der Polizeibehörde im Landkreis Waldeck-Frankenberg wurde bei dem Unfall eine Person leicht verletzt, ein Sattelzug und zwei Pkws kamen mit Blechschäden davon.

Gegen 12 Uhr befuhr ein Lkw-Fahrer (50) aus Mettmann mit seinem Scania die Bundesstraße 251 aus Richtung Neerdar kommend in Fahrtrichtung Usseln. Auf der langen Geraden, dem Teilstück vor der Bahnunterführung, setzte ein 73-Jähriger aus der Gemeinde Willingen mit seinem schwarzen Toyota zum Überholen des Sattelzugs an. Dabei übersah der Senior einen entgegenkommenden Mercedes Citan, der von einem Mann (21) aus Korbach gesteuert wurde. 

Trotz Vollbremsung aller Unfallbeteiligten konnte eine Kollision nicht mehr vermieden werden. Als hätten sich die Fahrer abgesprochen, sog der Fahrer des 40-Tonners seinen Truck nach rechts auf die Bankette, auch der Mercedes wurde nach rechts gelenkt, streifte dabei aber die Leitplanke. Der Toyota Yaris des Unfallverursachers hingegen wurde zwischen Lkw und Benz eingeklemmt und kam mit erheblichen Blessuren und einem geschätzten Sachschaden von 7000 Euro in die Werkstatt.

Am Scania entstand Sachschaden von 1500 Euro, der Citan wird Reparaturkosten von 3000 Euro hervorrufen. Leichtverletzt wurde der 21-jährige Mann aus Korbach. (112-magazin.de)

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EDERTAL. Für eine 70-jährige Volkswagenfahrerin aus dem Edertal könnte eine Verkehrsunfallflucht teuer werden - die Frau missachtete das Verkehrszeichen "Vorrang des Gegenverkehrs" an der Engstelle bei Bergheim, verursachte einen Unfall und fuhr weiter.

Zugetragen hatte sich der Vorfall am Montag um 12.45 Uhr, als die Edertalerin mit ihrem VW die Landesstraße 3383 vom Kreisel Lieschensruh in Fahrtrichtung Bergheim unterwegs war. An der ehemaligen Bahnunterführung wird der Verkehr durch das Zeichen 208 geregelt - hier hätte die Edertalerin einen im Schwalm-Eder-Kreis zugelassenen, entgegenkommenden Volkswagen die Vorfahrt gewähren müssen.

Dies unterließ die 70-Jährige und durchfuhr die Engstelle. Dabei krachten die beiden linken Außenspiegel aneinander, beide Gehäuse zerbrachen, sodass die Sachschäden mit jeweils 150 Euro bewerten wurden. Währen die Geschädigte, eine Frau (28) aus einem Fritzlarer Ortsteil, ihren Pkw anhielt, um den Schaden zu besprechen, setzte die Frau aus dem Edertal ihre Fahrt einfach fort.

Im Zuge der Fahndung konnte die Unfallverursacherin ermittelt werden und muss nun mit einem Bußgeld rechnen. (112-magazin.de)

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