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Donnerstag, 18 Juni 2020 10:32

Auflieger schert aus und beschädigt Bäume

VOLKMARSEN. Einem Sattelzug mit Überlänge fielen am Mittwochabend zwei Bäume in Volkmarsen zum Opfer - es entstanden Sachschäden von ca. 9000 Euro.

Ereignet hat sich der Unfall gegen 21.05 Uhr als der Fahrer eines Lkw die Landesstraße 3081 von Herbsen nach Volkmarsen befuhr. Dem Steinweg folgend wollte der Waldecker der abknickenden Vorfahrtstraße in Richtung Wiedelohweg folgen. Aufgrund der Überlänge seines Aufliegers  knickte der 53-jährige beim Ausscheren einen Baum komplett ab, ein weiterer wurde stark beschädigt. Aufgenommen hat den Unfall die Polizei Bad Arolsen. (112-magazin)

Link: Unfallstandort am 17. Juni 2020 in Volkmarsen.

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BAD AROLSEN. Zwei Schwerlasttransporte im Konvoi, bestehend aus je drei Fahrzeugen, mussten am Dienstag um 22.45 Uhr im Landkreis Waldeck-Frankenberg bei Diemelstadt und Mengeringhausen angehalten werden. Die Weiterfahrt wurde durch Beamte der Bad Arolser Polizeidienststelle untersagt - aus gutem Grund, wie sich herausstellen sollte.

Um die Polizei zu entlasten, werden seit einiger Zeit Begleitfahrzeuge (BF-4) bei Schwerlasttransporten mit Überlänge und Überbreite eingesetzt. Die Fahrer dieser Begleitfahrzeuge können verkehrsrechtliche Anordnungen geben, müssen sich aber bei ihrer Ausführung im Rahmen der Anweisungen des Landkreises bewegen. Nach Überprüfung der Mitarbeiter stellte sich schnell heraus, dass die nötige Anweisung, die der Landkreis erlassen hatte, den Weg zu den Verwaltungshelfern nicht gefunden hat. Darüber hinaus durften nur zwei Lkws im Konvoi den Landkreis befahren. In diesem Fall waren es aber drei Schwerlasttransporter, sodass ein Begleitfahrzeug (BF4) fehlte - die Verkehrssicherheit konnte so nicht aufrecht gehalten werden.

Aus diesem Grund wurde der Konvoi von der B 252 zur Hagenstraße (B 450) umgeleitet und auf einem Holzlagerplatz an der ehemaligen Kaserne zum Parken gezwungen. Da die Mitarbeiter bereits Straßenschilder und Wegweiser im Kreuzungs- und Abfahrtsbereichen an der B 252 entfernt hatten, um die Schwerlasttransporter mit einer Länge von 35 Metern und einer Breite von fast vier Metern von Diemelstadt nach Landau zu einem Wind-Energiepark zu lotsen, musste sämtliche Schilder und Verkehrszeichen wieder anmontiert werden.  

Diese Maßnahme führte schließlich dazu, dass ein weiterer Schwertransport am Wrexer Teich bei Diemelstadt einen Zwangsstopp einlegen musste. Sechs weitere Transporter, die sich auf der A 44 von Cuxhaven nach Diemelstadt befanden, konnten rechtzeitig auf Parkplätze ausweichen und dort auf weitere Anordnungen warten. Nach eigenen Aussagen hatten die Fahrer (Verwaltungshelfer) der Begleitfahrzeuge die verkehrsrechtlichen Anordnungen des Landkreises nicht gelesen. Insgesamt konnten 12 Schwerlasttransporter ihren Weg von Cuxhaven nach Landau nicht fortsetzen, sechs davon im Landkreis Waldeck-Frankenberg, weil Bestimmungen umgangen oder nicht eingehalten wurden.

Nach derzeitigem Stand können die Schwerlasttransporte heute Abend fortgesetzt werden, wenn die Verwaltungshelfer eingewiesen wurden und genügend Begleitfahrzeuge einsatzbereit sind.  (112-magazin)

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Freitag, 08 März 2019 18:27

Verkehrsunsicheren Sattelzug auf A 44 gestoppt

ZIERENBERG. Ein Sattelzug war den Beamten der Autobahnpolizei Baunatal am Mittwoch auf der Autobahn 44 aufgefallen, da dieser möglicherweise zu hoch geladen hatte. Bei der anschließenden Kontrolle stellten sie sowohl eine Überhöhe als auch eine Überbreite fest. Außerdem mussten sie das Fahrzeug stilllegen, da es gefährliche Mängel an der Technik aufwies.

Zu hoch und zu breit

Wie die kontrollierende Streife der Autobahnpolizei Baunatal mitteilte, konnten sie den zwischen den Anschlussstellen Zierenberg und Breuna festgestellten Sattelzug an der Raststätte Bühleck aus dem Verkehr ziehen und kontrollieren. Aufgefallen war er ihnen zunächst, da er drei Fahrzeuge, teilweise ineinander geladen hatte und dadurch augenscheinlich schon zu hoch wirkte. Dabei handelte es sich insgesamt um eine Sattelzugmaschine, einen Sprinter und einen Lkw mit Ladefläche. Insgesamt ergab dies eine Höhe von 4,32 Meter bei erlaubten 4 Meter und eine Breite von 2,87 Meter bei erlaubten 2,55 Meter.

Technische Mängel

Da die Kontrolle den Verdacht nahelegte, dass an diesem Gespann auch technisch nicht alles einwandfrei ist, zogen die Beamten einen KFZ-Sachverständigen zur Begutachtung des Sattelzuges hinzu. Dieser stellte dann, auch wie bereits vermutet, verschiedene, teilweise erhebliche Mängel an der Technik fest. Sie waren in ihrem Umfang so groß, dass die Beamten eine Weiterfahrt bis zum Zielort in Antwerpen nicht gestattet konnten. Erst nach Reparatur durch eine entsprechende Werkstatt und der Beseitigung aller Mängel am Fahrzeug, darf der47-jährige Fahrer, der in der slowakischen Republik gestartet war, seinen Weg fortsetzen.

Fahrer und Unternehmer müssen sich nun wegen der übergroßen Ladung und dem verkehrsunsicheren Fahrzeug verantworten. (ots/r)

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