Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: video

NEERDAR/USSELN. Die Kontrolle über ihren Wagen verloren hat am Dienstagmorgen eine 46 Jahre alte Korbacherin: Zwischen Usseln und Neerdar schleuderte der VW Polo in den Gegenverkehr und stieß mit dem VW Passat einer ebenfalls 46 Jahre alten Frau aus Willingen zusammen. Die beiden Fahrerinnen wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert, die B 251 war gut anderthalb Stunden voll gesperrt.

Die Polofahrerin war gegen 6.50 Uhr unterwegs auf der Bundesstraße zwischen dem Abzweig nach Welleringhausen und der Eimelroder Brücke, als sie in einer Linkskurve auf nasser Fahrbahn bremste - dadurch geriet der Wagen ins Schleudern und stieß zunächst seitlich gegen die Front des entgegenkommenden Wagens der Willingerin. Während der Passat nach der Kollision am rechten Straßenrand zum Stehen kam, schleuderte der Polo zurück auf die gegenüberliegende Straßenseite, kam dort von der Fahrbahn ab und blieb mit der Front im Graben liegen.

Der Korbacher Notarzt und die Besatzungen zweier DRK-Rettungswagen rückten zur Unfallstelle aus. Die Rettungskräfte versorgten die beiden verletzten Frauen, die ansprechbar waren, und lieferten sie anschließend in die Krankenhäuser von Brilon und Korbach ein. Mitarbeiter von Hessen Mobil kamen zur Unfallstelle, sammelten Trümmerteile ein, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und unterstützten das Abschleppunternehmen bei der Bergung der beiden Autos. Laut Polizei war an den Fahrzeugen jeweils Totalschaden entstanden, der Gesamtschaden summiert sich auf geschätzte 18.000 Euro.

Ein Polizeibeamter beklagte an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de die Verkehrsmoral mancher Autofahrer. So sei ein Autofahrer aus Willingen kommend mit seinem Renault Kombi durch die Unfallstelle hindurchgefahren, obwohl die beiden beschädigten Autos die Fahrbahn teilweise versperrten und zahlreiche Trümmerteile auf der Straße lagen. Außerdem habe ein Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße gestanden. "Wer an allen vor der Unfallstelle wartenden Fahrzeugen vorbei- und rücksichtlos durchfährt, ist wohl charakterlich zum Autofahren nicht geeignet", sagte der Polizist.

Die Bundesstraße blieb bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten gegen 8.30 Uhr in beiden Richtungen voll gesperrt.


Ganz in der Nähe war es am Wochenende zu einem Motorradunfall gekommen:
Biker stößt mit Reh zusammen: Tier tot, Mann verletzt (16.08.2015)

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

KORBACH. 22 Menschen haben am Montagmittag in einer Einrichtung der Lebenshilfe Dämpfe von Natronlauge eingeatmet. Eine Frau (52) wurde dadurch so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Die Feuerwehr und ein Großaufgebot des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Die Gründe für das Unglück sind noch ungeklärt.

Wie Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt an der Einsatzstelle in der Pyritzer Straße erklärte, waren etwa 16 Menschen mit Behinderungen und vier Betreuer gerade zum Mittagessen in einem Speiseraum zusammengekommen. Dort befinden sich Theken, in denen das Essen üblicherweise mit erwärmten Wasser heiß gehalten wird. In der Einrichtung wird dazu laut Schmidt destilliertes Wasser verwendet, was von einer Firma in Kanistern angeliefert wird. Aus bislang noch ungeklärten Gründen befand sich nach Angaben des Einsatzleiters in einer der Kanister zehnprozentige Natronlauge.

52-Jährige in Klinik geflogen
Eine 52 Jahre alte Küchenkraft goss diese Natronlauge am Mittag in die Behälter, in die üblicherweise das Wasser eingefüllt wird - und in dem Glauben, sie schütte Wasser hinein. Als die Natronlauge dann erwärmt wurde, setzten sich in dem Raum die giftigen, ätzenden Dämpfe frei. Die Frau, die die Chemikalie umgefüllt hatte, atmete die aufsteigenden Dämpfe ein und wurde durch Verätzungen der Atemwege so schwer verletzt, dass der Korbacher Notarzt einen Rettungshubschrauber anforderte. Für 16 weitere Menschen mit Behinderungen und vier Betreuer forderte die Leitstelle insgesamt sieben Rettungswagen aus dem gesamten Landkreis an. Außerdem eilten der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, Jürgen Dezius, und der Leitende Notarzt Dr. Rudi Alexi zur Einsatzstelle.

Ein Betreuer musste zur Behandlung ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert werden. Die übrigen Betroffenen wurden in eine andere Lebenshilfe-Einrichtung gebracht, wo sie untersucht wurden. Dorthin entsandte die Leitstelle auch eine DRK-Schnelleinsatzgruppe zur Betreuung. Später wurden die Verletzten in eine Korbacher Sporthalle verlegt, die das DRK mit Feldbetten ausstattete. Dort müssten die Betroffenen vorsorglich bis Dienstag betreut und dann nochmals untersucht werden, erklärte Polizeisprecher Volker König. Wenn sich der Zustand der Verletzten nicht verschlechtere, könnten alle am Dienstag wieder entlassen werden.

Feuerwehr unter Atemschutz
Die Korbacher Feuerwehr unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt und Stellvertreter Carsten Vahland war mit 24 Einsatzkräften vor Ort. Unter Atemschutz gingen die Brandschützer in das Gebäude vor, verschlossen die betroffenen Behälter und brachten diese ebenso wie die Theke ins Freie. Dort reinigten die Feuerwehrleute die betroffenen Behältnisse. Die Räumlichkeiten belüfteten die Freiwilligen mit Hochdrucklüftern so lange, bis keinerlei Rückstände der Natronlauge mehr messbar waren. Die Kommunikation an der Einsatzstelle zwischen den verschiedenen Kräften sei hervorragend gewesen, lobte der Stadtbrandinspektor. Die I-und-K-Gruppe (Information und Kommunikation) des Landkreises war ebenfalls im Einsatz.

Ermittlungen dauern an
Die Polizei nahm die Ermittlungen an der Einsatzstelle auf und stellte die Kanister und anderen Behältnisse für weitere Untersuchungen sicher. Auch das Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet. Die Ermittlungen sollen klären, wie die Natronlauge in den Kanister gelangen konnte, in dem normalerweise Wasser gelagert wird.


Link:
Feuerwehr Korbach

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

BERNDORF. Zwei Männer sind beim Zusammenstoß ihrer Autos auf der Bundesstraße 252 zwischen Berndorf und Twiste verletzt worden. Einer der Beteiligten war eingeklemmt, wurde von der Feuerwehr mit hydraulischen Geräten befreit und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen.

Nach ersten Erkenntnissen der Korbacher Polizei befuhr ein 48 Jahre alter Mann aus der Großgemeinde Twistetal gegen 12.30 Uhr die Bundesstraße 252 von Twiste kommend in Richtung Berndorf. Mit seinem Mercedes Kombi setzte der Fahrer den Angaben zufolge zum Überholen eines Lastwagens an - obwohl sich aus der Gegenrichtung ein 29 Jahre alter Opelfahrer aus Lippstadt näherte. Beide Autos stießen seitlich zusammen.

Auto kommt auf Dach zum Liegen - Fahrer eingeklemmt
Der Mercedes kam durch die Kollision nach links von der Straße ab und blieb an einer leichten Böschung neben der Fahrbahn stehen. Der Opel kam auf derselben Seite - aus Sicht des Fahrers also nach rechts - von der Bundesstraße ab. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach an mehreren Bäumen vor einem Flusslauf liegen. Beide Männer erlitten Verletzungen. Die Korbacher Notärztin und die Besatzungen zweier Rettungswagen rückten zur Unfallstelle, wo ein zufällig hinzu gekommener DRK-Mitarbeiter und mehrere Ersthelfer sich bereits um die Verletzten kümmerten. Die Notärztin forderte für den Lippstädter einen Rettungshubschrauber an.

Während der Mercedesfahrer seinen Wagen noch selbst verlassen konnte, rückte zum Befreien des Opelfahrers die Feuerwehr an. Die etwa 25 Berndorfer Kameraden um Wehrführer Marc Wäscher nahmen hydraulisches Gerät von, entfernten die Fahrertür und den B-Holm des Wagens und befreiten den 29-Jährigen gemeinsam mit den Mitarbeitern des Rettungsdienstes. Die gut zehn Twister Einsatzkräfte stellten den Brandschutz sicher und hielten einen zweiten Rüstsatz bereits, die Wehr aus Mühlhausen, ebenfalls mit etwa zehn Kräften ausgerückt, leitete den Verkehr ab dem Mühlhäuser Hammer aus Richtung Arolsen kommend und ab dem Berndorfer Ortsausgang aus Richtung Korbach kommend über Mühlhausen ab. Die Bundesstraße blieb gut anderthalb Stunden voll gesperrt.

Hubschrauber landet auf Stoppelfeld
Der Pilot des Rettungshubschraubers Christoph 7 aus Kassel landete auf einem abgeernteten Getreidefeld neben der Unfallstelle. Die Notärztin und der Rettungsassistent des Helikopterns versorgten gemeinsam mit der Besatzung des Adorfer Johanniter-Rettungswagens den schwer verletzten Opelfahrer, der anschließend ins Klinikum nach Kassel geflogen wurde. Die Besatzung eines DRK-Rettungswagens lieferte den Mercedesfahrer ins Stadtkrankenhaus nach Korbach ein. Keiner der Männer schwebt nach ersten Informationen in Lebensgefahr. Ein Polizist und ein Feuerwehrmann wurden während des Einsatzes von Wespen gestochen.

Die Feuerwehr reinigte die Straße und band ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Die Twister Wehr setzte zudem eine Ölsperre im Fluss. Den Gesamtschaden schätzte ein Beamter der Korbacher Polizei auf rund 15.000 Euro. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt, zumindest am Opel war Totalschaden entstanden. Der 29-Jährige hatte den gebrauchten Astra offenbar erst kurz zuvor gekauft - an dem Wagen war ein rotes Überführungskennzeichen angebracht.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

BENKHAUSEN/ADORF. Einem Wildschwein ausgewichen und dabei schwer verunglückt ist am Donnerstagmorgen eine 16-Jährige, die auf ihrem Leichtkraftrad von Benkhausen in Richtung Adorf unterwegs war. Die Jugendliche wurde später mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen.

Mit ihrer 125er Honda CBR war die 16-Jährige am Donnerstagmorgen gegen 6.15 Uhr zu Hause losgefahren und war auf dem Weg zur Arbeit. Auf der Kreisstraße 73 zwischen Benkhausen und Adorf kam die Jugendliche aus einer Linkskurve vor einer längeren Geraden, als nach ersten Erkenntnissen der Korbacher Polizei ein Wildschwein von links aus einem Maisfeld über die Straße lief. Die Hondafahrerin wich aus und prallte rechts neben der Fahrbahn in ein Gebüsch und einen Stacheldrahtzaun. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu.

Die RTW-Besatzung der Johanniter-Rettungswache aus Adorf und der Korbacher Notarzt rückten zur Unfallstelle aus, außerdem die Adorfer Feuerwehr mit etwa zwölf Einsatzkräften - zunächst hatte es geheißen, jemand sei bei einem Verkehrsunfall eingeklemmt worden. Die Brandschützer entfernten Büsche und Äste mit der Motorkettensäge, um den Rettungskräften einen Zugang zu der Verletzten zu schaffen, außerdem wurde das Leichtkraftradauf eine angrenzende Weide gelegt.

Die Rettungskräfte versorgten die Verletzte zunächst an der Böschung, dann wurde die 16-Jährige mit einem Spineboard auf die Trage gehoben und im Rettungswagen weiterbehandelt. Schließlich fuhr der Rettungswagen die Verletzte zu einer Wiese, wo inzwischen der angeforderte Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel gelandet war. Die Besatzung der Maschine flog die Patientin nach weiterer gemeinsamer Versorgung ins Klinikum nach Kassel.

Hilfe per WhatsApp geholt
Die 16-Jährige, die nach Angaben der Polizei seit ihrem fünften Lebensjahr Motocross fährt, besitzt erst seit wenigen Wochen den Führerschein für das Leichtkraftrad. Nach dem Unfall informierte die Teenagerin einen Freund - weil sie mit ihrem Handy nicht telefonieren konnte, schickte sie dem Bekannten eine Textnachricht per WhatsApp. Der Freund wiederum verständigte den Vater des Mädchens, er machte sich auf die Suche nach der Unfallstelle und wählte auch den Notruf. Weil die Jugendliche und ihre Maschine in den Büschen lagen, entdeckte der Vater die Unfallstelle erst bei einer zweiten Absuche der Strecke.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

KORBACH. Tödliche Verletzungen hat ein 38 Jahre alter Autofahrer aus Bad Arolsen bei einem Alleinunfall auf der Wildunger Landstraße zwischen Korbach und Meineringhausen am späten Donnerstagnachmittag erlitten. Die Strecke blieb mehrere Stunden voll gesperrt.

Mit seinem Renault war der Autofahrer aus Richtung Korbach kommend in Richtung Meineringhausen unterwegs, als er gegen 17 Uhr auf einem geraden Abschnitt der Strecke aus bislang unbekannten Gründen nach rechts auf die Bankette geriet. Der Kleinwagen fuhr dann nach links und prallte neben der Gegenspur frontal gegen einen Baum. Das an der Front völlig zerstörte Auto schleuderte herum und blieb quer auf der Straße stehen. Der Fahrer, der allein im Wagen saß, erlitt schwerste Verletzungen.

Mehrere Ersthelfer, darunter Bundeswehrsoldaten und eine Krankenschwester, versuchten noch vor Eintreffen des Notarztes, den Schwerverletzten zu reanimieren - allerdings vergeblich. Auch alle Bemühungen der Rettungsassistenten und des Arztes um das Leben des Autofahrers führten nicht zum Erfolg. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Zeugen für den folgenschweren Unfall gibt es nicht. Die Polizei forderte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einen Gutachter an. Er nahm noch am Abend an der Unfallstelle seine Arbeit auf. Der Sachverständige soll den Unfallhergang zu klären versuchen. Die Straße blieb bis nach 20 Uhr zwischen dem Kreisel an der Wildunger Landstraße und der Zufahrt von der B 251 her voll gesperrt. Ein Pfarrer als Notfallseelsorger kümmerte sich an der Unfallstelle um einen der Ersthelfer.

Vor Bergung des Fahrzeugs rückte auch die Korbacher Feuerwehr an, um ausleuafenes Kühlwasser und andere Betriebsstoffe abzubinden und Trümmerteile einzusammeln. Nach dem Abtransport des sichergestellten Unfallwagens spritzten die Feuerwehrleute die Straße mit einer speziellen Seifenlauge ab.


Link:
Feuerwehr Korbach

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

KIRCHHAIN. Ein 16-Jähriger hat sich von seinen Freunden dabei filmen lassen, wie er auf einem Auto herumspringt. Der Besitzer fand das wenig lustig und konnte auch noch schneller rennen als die flüchtenden Teenager. Die müssen nun den entstandenen Schaden begleichen.

"Offenbar ohne weiter nachzudenken ließ sich der 16-Jährige von einem auf einer bekannten Internetplattform veröffentlichten Video inspirieren", sagte am Donnerstag Polizeisprecher Jürgen Schlick über die Motivation des Jugendlichen. Nach dem Motto "Was die können, kann und darf ich auch" habe sich der Teenager in Kirchhain ein Auto ausgesucht, um sich von seinen Begleitern dabei filmen zu lassen, wie er auf der Motorhaube herumspringt.

Pech für den 16-Jährigen war laut Schlick aber, dass dieses Auto nicht das eigene war, denn der Besitzer kam hinzu und war auch noch schneller als die flüchtenden Jugendlichen. Der Möchtegernfilmdarsteller kommt dank der Nachsichtigkeit des Autobesitzers wohl um eine Anzeige herum, nicht aber um die Regulierung des von ihm verursachten Schadens. Wie hoch der entstandene Schaden ist, ließ der Sprecher offen.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in MR Polizei

RHODEN/WREXEN. Tödliche Verletzungen hat am Mittwochnachmittag ein 76 Jahre alter Autofahrer bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 252 erlitten: Der Rentner geriet aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen.

Der Mazdafahrer aus einem Stadtteil von Diemelstadt war laut Polizei am Mittwoch gegen 16.10 Uhr mit seinem Kombi auf der Bundesstraße aus Richtung Scherfede kommend in Fahrtrichtung Rhoden unterwegs. In einer für ihn langgezogenen Rechtskurve in Höhe einer Brücke geriet der 76-Jährige nach Zeugenangaben ohne erkennbaren Grund auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß das Auto frontal mit einer Sattelzugmaschine einer Firma aus Rheda-Wiedenbrück zusammen. Dessen 55 Jahre alter Fahrer aus Leuna versuchte noch, durch ein Ausweichmanöver nach rechts auf die Bankette ein Kollision zu verhindern - vergeblich.

Nach dem Anstoß schleuderte der ältere Mazda6 wieder zurück nach rechts, schleuderte herum und kam schließlich etwa 50 Meter weiter entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung teils auf dem Grünstreifen zum Stehen. Der Arolser Notarzt, die Besatzungen zweier Rettungswagen und die Diemelstädter Helfer vor Ort (HvO) des DRK eilten zur Unglücksstelle, außerdem die Feuerwehren aus Wrexen und Rhoden mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 25 Freiwilligen. Sie setzten verschiedene hydraulische Geräte wie Rettungsschere und -zylinder ein, um den schwerst verletzten Mann zu befreien. Der 76-Jährige erlag jedoch trotz aller Reanimationsversuche noch im Fahrzeug seinen Verletzungen.

Die Bundesstraße 252 blieb bis in den Abend hinein voll gesperrt, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft nahm ein Gutachter seine Untersuchungen auf. Der Sachverständige soll versuchen, die Gründe für den folgenschweren Unfall herauszufinden. Der Schaden dürfte sich auf mehr als 50.000 Euro belaufen - sowohl am Auto als auch an der Sattelzugmaschine entstand Totalschaden.


Erst am Montag gab es einen tödlichen Unfall bei Rhoden:
Auto prallt gegen Sattelzug: Mutter stirbt auf der A 44 (6.7.2015, mit Video u. Fotos)

Link:
Feuerwehr Rhoden

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

DIEMELSTADT. Ein mit vier Personen besetzter Kleinwagen ist am Montagmorgen auf der A 44 gegen einen Sattelzug geprallt. Die Beifahrerin kam dabei ums Leben, ihr Lebensgefährte und zwei Kinder wurden schwer verletzt. Mehrere Rettungswagen und Notärzte, die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen sowie drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte Montagmorgen gegen 6 Uhr in Höhe der Tank- und Rastanlage Am Biggenkopf in Fahrtrichtung Dortmund. Entgegen erster Informationen handelte es sich bei den Insassen des Wagens nicht um ein Ehepaar mit seinen beiden Kindern; Fahrer (34) und Beifahrerin (28) waren Lebensgefährten, auf der Rückbank saßen der gemeinsame Sohn (11) des Paares und der 15 Jahre alte Bruder der Beifahrerin. Mit ihrem Opel Corsa mit polnischer Zulassung waren die beiden Erwachsenen und die beiden Jungen auf dem rechten Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Marsberg unterwegs. Nach Polizeiangaben bemerkte der Fahrer des Kleinwagens das Stauende vor der Baustelle zu spät und fuhr unter das Heck eines stehenden Sattelzuges.

Bei dem Unfall zog sich die Beifahrerin tödliche Verletzungen zu. Die Frau und auch eines der Kinder auf der Rücksitzbank wurden im Fahrzeug eingeklemmt und von Feuerwehrleuten mit hydraulischem Gerät befreit. Der Ehemann und der zweite Junge der Familie konnten sich offenbar selbst aus dem Auto befreien. "Bei unserem Eintreffen kauerten sie an der Leitplanke", sagte einer der Feuerwehrleute gegenüber 112-magazin.de.

Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz
Rettungskräfte aus Waldeck-Frankenberg, dem Kreis Höxter und dem Hochsauerlandkreis eilten auf die Autobahn und versorgten die Schwerverletzten. Der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst waren ebenfalls an der Unglücksstelle und koordinierten den Abtransport der drei Schwerverletzten. Zum Transport in Spezialkliniken landeten die drei Rettungshubschrauber Christoph 13 aus Bielefeld, Christoph 25 aus Siegen und Christoph 8 aus Lünen auf der Autobahn. Der 49 Jahre alte Lkw-Fahrer aus der Slowakei überstand den schweren Unfall unverletzt.

Die Autobahnpolizei leitete den Verkehr über die Tank- und Rastanlage um. Die Autobahn blieb in Höhe der Unfallstelle in Fahrtrichtung Dortmund längere Zeit voll gesperrt. Die Staatsanwaltschaft ordnete ein Gutachten an, das die Unfallursache klären soll. Der Schaden beläuft sich auf insgesamt 15.000 Euro.

Erst am Dienstag vergangener Woche und am Samstagmorgen hatte es schwere Unfälle auf der A 44 bei Diemelstadt gegeben, bei denen der Einsatz der Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen ebenfalls gefragt war: Zunächst wurde am Dienstag ein Wohnmobil zwischen zwei Lastwagen regelrecht zermalmt und das Ehepaar im Camper schwer verletzt, am Samstag dann fuhr ein Sattelzug einem anderen Lastwagen auf, der Fahrer wurde eingeklemmt und ebenfalls schwer verletzt.


112-magazin.de berichtete über beide Unfälle:
Wohnmobil bei Unfall völlig zerstört: Zwei Schwerverletzte (30.06.2015, mit Fotos)
Eingeklemmt und schwer verletzt noch 1,5 Kilometer gefahren (04.07.2015, mit Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

KORBACH. Nach einer halsbrecherischen Fahrt in einem geraubten Auto mit mehreren Unfällen und anschließender Flucht hat der Haftrichter einen Haftbefehl gegen den 23 Jahre alten Fahrer erlassen. Der junge Mann ohne festen Wohnsitz besitzt keinen Führerschein und stand zur Tatzeit unter Alkoholeinfluss (wir berichteten).

Der 23-Jährige hatte am Dienstagabend gegen 19.20 Uhr in der Strother Straße gemeinsam mit einem 16 Jahre alten weiteren Tatverdächtigen einen 18 Jahre alten Mann aus Bad Arolsen mit einem Messer bedroht und den Schlüssel seines Autos gefordert. Nachdem der Mann die Schlüssel herausgegeben hatte, gelang ihm die Flucht aus dem Wagen.

Anschließend fuhren der 23-Jährige als Fahrer und sein 16-jähriger Begleiter aus Korbach mit dem Audi A3 in Richtung Frankenberg. Weil die Kreuzung Frankenberger Landstraße/Südring wegen Bauarbeiten gesperrt ist, wich der Fahrer mit hohem Tempo über den Parkplatz vor einem Reifenhandel, einem Getränkemarkt, einer Pizzeria und einem Sonnenstudio aus. Dabei rammte er zwei geparkte Autos, Fußgänger wurden glücklicherweise nicht erfasst.

Der junge Mann raste weiter davon in Richtung Wildunger Landstraße, wo er im Kreisel die Kontrolle verlor und gegen einen Laternenmasten prallte. Der Mast riss komplett um, am A3 entstand Totalschaden. Die beiden Täter flüchteten zu Fuß von der Unfallstelle, wurden jedoch kurze Zeit später aufgrund von Zeugenhinweisen durch eine Polizeistreife festgenommen.

Beide Männer hatten reichlich Alkohol genossen und wurden zur Polizeistation nach Korbach gebracht. Der 16-jährige Täter wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Gegen den 23-Jährigen erließ der Haftrichter des Amtsgerichts Korbach am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel einen Haftbefehl, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag berichteten. Beide Tatverdächtige müssen sich demnächst vor Gericht verantworten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro.


112-magazin.de berichtete am Dienstagabend über den Fall:
Mit fremdem Auto mehrere Unfälle gebaut: Flucht (26.05.2015, mit Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

TWISTE. Der Anhänger eines mit insgesamt 165 Schlachtschweinen beladenen Tiertransporters ist am Dienstagmittag in Twiste umgekippt und hat ein Auto unter sich begraben. Die Fahrerin hatte den Wagen Augenblicke zuvor verlassen. Auch ein zweiter Wagen, in den kurz zuvor noch eine Frau mit zwei Kindern saß, wurde von dem Anhänger getroffen. Menschen wurden nicht verletzt, mehrere Schweine mussten jedoch notgeschlachtet werden.

Der 48 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Münster hatte die Schweine gerade erst in Twiste in Zugfahrzeug und Anhänger verladen, als er in Richtung Bad Arolsen fuhr und gegen 11.50 Uhr über den Bahnübergang am Ortsausgang fuhr. Möglicherweise durch nicht angepasstes Tempo kippte der Anhänger in der Kurve, in der die Wohnhäuser der Familien Hundertmark und Dittman stehen, auf die rechte Seite um. Der Anhänger brach einen Baum ab, begrub den VW Touran der Hundertmarks unter sich und schleifte das Fahrzeug gut 20 Meter weit mit. Dabei wurden auch eine Laterne und mehrere Mauern getroffen, außerdem der VW Sharan der Dittmanns getroffen.

"Meine Frau Ulrike war gerade erst aus dem Auto ausgestiegen und ins Haus gegangen und ich wollte in unsere Scheune gehen, als es passierte", sagte der sichtlich mitgenommene Wilhelm Hundertmark gegenüber 112-magazin.de. Als er den Anhänger umkippen sah, sei er nur noch zur Seite in Sicherheit gesprungen. "Es hätte auch Tote geben können", sagte der Twister mit Blick auf die beiden Autos. In dem Sharan hatten kurz vor dem Unfall noch seine Tochter Nina Dittmann, Ehefrau des Twistetaler Bürgermeisters Stefan Dittmann, und die beiden Enkelkinder Lutz (6) und Ida (1) gesessen.

Polizei, Feuerwehr, Vertreter des Veterinäramtes und Mitarbeiter der Viehverwertung eilten zur Unfallstelle, wo die Feuerwehren aus Twiste und Berndorf mit Material zur Absperrung von Baustellen einen Zaun um den Lkw-Anhänger herum bauten. Die noch lebenden und körperlich unversehrten Schweine wurden in einen anderen Lkw getrieben - zum Abtransport in den nächsten Schlachthof. Elf Schweine waren bei dem Unfall verendet, neun weitere derart verletzt, dass sie notgeschlachtet werden mussten. Insgesamt befanden sich im Anhänger zum Zeitpunkt des Unfalls laut Polizei 84 Tiere.

Die Vollsperrung der Bundesstraße 252 wurde gegen 16.30 Uhr aufgehoben, nachdem die beschädigten Autos sowie der durch ein Bergungsunternehmen wieder aufgerichtete Anhänger abgeschleppt waren. "Muss es denn erst Tote geben, bevor sich hier etwas tut", fragte der Twistetaler Bürgermeister Stefan Dittmann, der an der Unfallstelle wohnt. Es seien in der Vergangheit schon zahlreiche teils schwere Unfälle an diesem Abschnitt der B 252 passiert. Viele Verkehrsteilnehmer würden die Kurve am Bahnübergang unterschätzen und häufig auch schneller als erlaubt fahren, sagte Ulrike Hundertmark. An der Unfallstelle - sie befindet sich noch innerorts - gilt das reguläre Tempolimit von 50 km/h.

Den Gesamtschaden schätzte ein Polizeibeamter auf rund 85.000 Euro.


Ende Oktober 2013 gab es bei Selbach einen Unfall mit einem Traktor, der einen Transportanhänger für Tiere zog:
Anhänger mit 200 Schweinen umgekippt: 16 Ferkel tot (25.10.2013, mit Video u. Fotos)

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige